Wer hat Erfahrung mit einem freiwilligem sozialem Jahr im Ausland?
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![]() Mitglied seit 04.09.2007 |
wer kann mir helfen? Meine Tochter möchte nach dem Abitur für ein Jahr ins Ausland gehen. Sie hat sich für ein freiwilliges soziales Jahr entschieden und ist nun auf der Suche nach einer Organisation. Hat jemand schon Erfahrungen in dieser Richtung gemacht und kann mir sagen, worauf wir achten sollten? Bei der Fülle von Organisationen, die so etwas anbieten sind wir leicht überfordert, da wir keinerlei Kriterien haben, nach die man sich entscheiden sollte. Wenn mir jemand weiterhelfen kann, wäre ich echt erleichtert. lg frausonne |
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![]() Mitglied seit 24.03.2007 |
hi,
hat sie sich schon fest entschieden? meiner Meinung nach ist das einfach nur Zeitverschwendung. Ich würde ihr davon abraten. ●•٠·˙ Liebe Grüße snickers ˙·٠•●
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![]() Mitglied seit 13.06.2008 |
Hallo!
Hab hier eine Überblick-Seite gefunden zum freiwilligem sozialen Jahr im Ausland klick. Allerdings sollte deine Tochter vorher schauen, wo sie da unterkommt und auf keinen Fall hohe Kautionen im Voraus zahlen. Ich habe da einen Bericht gesehen, wo viele abgezogen worden sind. Das Haus hatte im Endeffekt nicht mal existiert! Vielleicht kann man die Sachen auch selbst organisieren. So ein Veranstalter kann schon recht teuer werden! LG wasserschildkroete |
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![]() Mitglied seit 21.04.2005 |
Hallo,
Erfahrung hab ich keine, mein Sohn Nr. 1 hat mir aber diese Seite der evangelischen Kirche genannt, die hat er selbst interessehalber mal gespeichert. www.djia.de/ Noch ist er in der 12. Klasse Gym, macht Abi 2010 und dann, eventuell möchte er ein solches freiwilliges soziales Jahr machen. Ist jedenfalls in lockerer Planung. Gruß, Doris |
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![]() Mitglied seit 04.04.2005 |
Hi,
in einem der letzten "Stern" (wenn nicht da, dann in Geo) war ein Bericht über junge Leute, die sonstwo waren. Vielleicht suchst Du Dir den mal? lg morgaine |
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![]() Mitglied seit 28.01.2008 |
Hallo,
wir haben gute Erfahrungen mit AFS gemacht, eine seriöse, engagierte, gemeinnützige Organisation. Auf www.afs.de findest du alles Notwendige. LG, Centifolia |
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![]() Mitglied seit 04.09.2007 |
Hallo,
@wasserschildkröter: Das ist uns auch aufgefallen. Einige Organisationen verlangen horrende Zahlungen, andere wiederum gar nichts. Hohe Kaution werden wir auf gar keinen Fall zahlen. Und das mit der Abzocke ist meine größte Sorge. Daher habe ich mich ja entschlossen, hier einen Thread zu eröffnen und einmal in die Runde zu fragen. Vielleicht sind hier ja User, die schon Erfahrungen gesammelt haben. @Centifolia: War jemand von deiner Familie mit dieser Organisation im Ausland? @morgaine0767: Den werd ich mir auf jeden Fall suchen. Danke für den Hinweis. @daffodil: diese Seite hat meine Tochter auch schon gefunden, sie kommt auch in die engere Wahl. @snickers88: Warum glaubst du das ist vertane Zeit? Meine Tochter möchte Auslanderfahrung sammeln, ihre Fremdsprachenkenntnisse vertiefen und so langsam "auf eigenen Füßen stehen". Ich glaube, dass sie im FSJ dazu die Möglichkeit hat. Hast du denn einen anderen Vorschlag? frausonne |
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![]() Mitglied seit 27.03.2005 |
@ snickers
weshalb "Zeitverschwendung"? Etliche Klassenkamerden/innen meiner Tochter haben das gemacht. Je nach Neigung und Interessen: Kindergärten auf Sardinien, heilpädagogischer Kindergarten irgendwo in Spanien, einer war in Minsk, eine war in einer Camphill-Einrichtung in Finnland, weils so schön war sogar 2 Jahre, eine war in Neuseeland, die blieb gleich 3 Jahre, eine war in irgendwelchen Slums irgendwo in Brasilien, ein anderer in einer suppeküche irgendwo im Staat New York. Geschadet hat das sicherlich keinem @ frausonne guck mal hier oder da sollten die Links gelöscht werden, kannst du mich ja, bei Interesse, per KM nochmal anschreiben lg eifelkrimi |
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![]() Mitglied seit 05.11.2006 |
Hallo Frau Sonne,
ich war vor rund 10 Jahren selber mit dem DJiA in Belgien. Das Tolle an dem DJiA war, dass ich mir im Vorfeld einen Bereich aussuchen konnte, in dem ich eingesetzt werden wollte (Kinder- und Jugendarbeit, Altenarbeit oder Arbeit mit Menschen mit einer Behinderung). Ich habe mich für letzteres entschieden und es hat mir super gefallen. Damals saß die Organisation noch in Speyer, aber ich glaube nicht, dass sie im Laufe der Jahre durch den Umzug an Kompetenz verloren hat. Wie ich gesehen habe, hat sich das Länderangebot sogar verdoppelt. Meine Zeit hat mir - mal abgesehen von den Sprachfähigkeiten - viel für meine Selbstständigkeit gebracht und die Erfahrungen in der Arbeit mit Behinderten konnte ich später im Studium auch nutzen. Da habe ich übrigens einige DJiA-Teilnehmer wieder getroffen. Also ich bin froh, dass ich es gemacht habe! Ich hoffe mein kurzer Erfahrungsbericht, hilft etwas weiter. Bei Fragen gerne über PM. @snickers: Solch unqualifizierte Statements sind sehr hilfreich, wenn jemand eine ernsthafte Frage hat. |
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![]() Mitglied seit 27.03.2005 |
@ Mme Lila
meinem Sohn wurde das FSJ später sogar als Vorpraktikum angerechnet - also dann 1 Jahr gespart bzw. das "gespendete" Jahr wieder eingeholt, also noch nicht mal ein zeitlicher Verlust, abgesehn von dem ganzen "Gewinn", den er dadurch in seinem Reifungsprozess hatte lg eifelkrimi |
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![]() Mitglied seit 03.11.2005 |
Hallo!
Also Zeitverschwengung ist das auf gar keinen Fall! Eifelkrimi hat ja schon alle wirklich guten und wichtigen Argumente dafuer genannt. Zudem erweitert es den Horizont und laesst einen andere Lebensarten und Kulturen schaetzen lernen. Ist schon schade, wenn man sowas als Zeitverschwendung ansieht Gruss! |
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![]() Mitglied seit 05.11.2006 |
@eifelkrimi
Ich habe die Zeit auch als Vorpraktikum für mein Studium anerkannt bekommen. Und selbst wenn nicht, vertane Zeit war es auf keinen Fall. Ich habe so tolle Erfahrungen aus der Zeit mitgenommen. Und ich schaue mir auch immer noch gerne mein Fotoalbum an, dass ich in der Zeit angelegt habe. Mal ganz abgesehen von den vielen guten französischsprachigen CD's, die ich mitgebracht habe .... |
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![]() Mitglied seit 13.02.2007 |
Hallo Frausonne!
RICHTIGE Erfahrungen mit einem FSJ hab ich nicht, aber zumindest ein paar Tipps Hätte mich nach meiner Matura nämlich auch für ein freiwilliges Auslandsjahr interessiert, hatte auch schon eine Partnerorganisation in Norwegen gefunden (über die EU vermittelt), konnte das ganze wegen Terminproblemen leider nicht antreten. Also: Ich würd empfehlen das FSJ über die EU zu machen - die haben die seriösesten Organisationen, man kann sich ein Projekt aus einem Themenpool (z.B., aus Bereichen wie Soziales, Umweltschutz, Kultur, Denkmalpflege...), natürlich nach Ländern sortiert, aussuchen und man zahlt meistens nur die Anreise ins Austauschland und hat freie Kost und Logis, ohne Gebühren zu zahlen. Der Haken an der Sache ist, dass man ein Bewerbungsverfahren durchlaufen muss und die nicht jeden nehmen (zumindest war's zu "meiner" Zeit so...) Wenn du Interesse hast schick' ich dir gerne den Link. Liebe Grüße, Mrs_Darcy |
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![]() Mitglied seit 10.10.2004 |
Hallo
ich habe mein freiwilliges Soziales Jahr in Süd Korea gemacht mit ICYE oder und Deutschland ICJA in Wuppertal.... da gibt es verschiedene Länder und Projekte - es ist seriös und wird professionell geleitet.. Ich hatte ein unvergessliches Jahr, habe wihctige Kontakte geknüpft, meine Sprachkenntnisse erweitert und hatte in meinem Lebenslauf immer einen Pluspunkt und wurde mit großem Interesse zu einem Vorstellungsgespräch gebeten.... ich will dieses Jahr niemals missen - und ich werde meinem Sohn auch so etwas anraten - es ist eine super wichtige Erfahrung, man reift, erweitert seinen Horizont und lernt die Welt kennen... Ich habe bis heute wertvolle Freunde und vor allem ich habe sehr viel über die asiatische Kultur, Sitten, Essen, Geschichte und Denkweise gelernt. Also nur Mut - schau Dich mal um was es für Angebote gibt... LG Twinkle |
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![]() Mitglied seit 10.10.2004 |
Ach habe ich vergessen - ich habe bei YMCA im Büro ausgeholfen, in englisch + deutsch an Schüler und Erwachsene unterrichtet, habe in einer Seidenfabrik gearbeitet und in einem Künstleratelier für Malerei, Papierherstellung und Bildhauerrei gearbeitet.....
Meine Freund ehaben im Waisenhaus, Frauenhaus, Universität, Kindergarten, Krankenhaus und in anderen Einrichtungen gearbeitet. LG Twinkle |
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![]() Mitglied seit 04.09.2007 |
Hallo,
ich freue mich, dass ich so viele Antworten bekommen habe. Wir haben schon ordentlich auf den Seiten, die ihr uns genannt habt, gesurft. Eure Hinweise helfen uns sicherlich und ich bin zuversichtlicher, dass wir doch noch eine geeignete Entsendeorganisation finden. Lieben Dank euch allen frausonne |
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![]() Mitglied seit 24.03.2007 |
@frausonne + eifelkrimi: ich sehe das als Zeitverschwendung an, weil es in beruflicher Hinsicht doch recht sinnlos ist.
Wenn die betreffende Person natürlich später Kindergärtnerin werden will und jetzt in Honolulu ein Jahr lang in einen Kinderhilfsdorf arbeitet sieht die Sache natürlich anders aus. Aber - was bei den meisten der Fall ist - später ein Studium folgt das so rein gar nichts damit zu tun hat hat sie doch das Jahr praktisch verschenkt. (abgesehen von den Erfahrungen die man sammelt) 3 Jahre Suppenkücher NY schön und gut aber in der Zeit hätte auch schon ein Studium abgeschlossen werden können. Auslandserfahrung kann man auch in (beinahe) in jedem Studium sammeln, auf eigenen Füßen stehen muss man zwangsläufig auch können wenn man von zuHause auszieht. Und Sprachkenntnisse können auch anderweitig vertieft werden. Ein paar Freunde von mir haben nach dem Abi ebenfalls so ein "Jahr" eingelegt, die meisten weil sie nicht wussten was sie studieren sollen. Mittlerweile wissen sie es noch immer nicht und das Jahr hat sie auch nicht weitergebracht. Da ich auch mal in einer Personalabteilung gearbeitet habe weiß ich das Bewerber mit soz. Jahr genauso behandelt werden wie andere. Sinnvoll wäre es wenn sie schon weiß was sie später studieren/arbeiten will und sich in diese Richtung orientiert. Dagegen sag ich ja nichts Und bevor ihr jetzt alle über mich herfällt - dass ist lediglich meine eigene Meinung zu dem Thema! Ich wollte damit niemanden beleidigen. ●•٠·˙ Liebe Grüße snickers ˙·٠•●
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![]() Mitglied seit 27.03.2005 |
und da liegst du falsch, snickers
ob jetzt in neinem Kinderhilfeprojekt in Honolulu oder in einer Suppenküche in New York: jedem jungen Menschen tut es gut, mal über den Tellerrand zu schauen und hautnah zu erleben, wie andere Menschen leben. Die Sprachkenntnisse vertieft man vor Ort ganz anders als in schicki-micki Sprachkursen in irgendwelchen Nobel Etablissements, ebenso die Kenntnisse über ein Land. lg eifelkrimi |
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![]() Mitglied seit 10.10.2004 |
hallo snickers
also du hast in "einer" Firma in einer "Personalabteilung" gearbeitet bei dir wurde das so gehand habt ich habe in den größten Firmen Deutschlands gearbeitet da hat man das anders gesehen.... also bitte nicht verallgemeinern - ich selbst habe auch mal im Personalbereich gearbeitet und habe immer besonders ein Augenmerk auf Leute gerichtet die "besondere Erfahrungen, Auslandsaufenthalte" im Lebenslauf hatten - das ist eine Frage der Firmenpolitik. Für mich war mein Asien Aufenthalt ein Geschenk und heute als Chefeinkäuferin für Konsumgüter unverzichtbar weil ich weiss wie ich mit den Asiaten repsektvoll umgehe und ich kann etwas die Sprache und die Bräuche.... es ist NIEMALS eine Verschwendung ich stimme eifelkrimi zu ein auslandsaufenthalt während des studiums ist bereichernd hat aber nicht die geleiche qualität wie ein soziales jahr - das kann man überhaupt nicht vergleichen. es hat noch nie - gar nie einem menschen geschadet erfahrungen zu sammeln, mutig zu sein, grenzen auszutesten, sich selbst kennen zulernen und einzufinden in eine andere kultur welt.... die sparache vorort in einer familie zu erlernen und zu arbeiten..... LG Twinkle |
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