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Hochbegabung

Vom 23.09.2008 10:40 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

kalle_mutti Tellerwäscher


Mitglied seit 16.01.2008
234 Beiträge (ø0,15/Tag)
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Hallo an Alle

Ich möchte mir grad mal etwas Luft machen. In den letzten Wochen und Monaten krieg ich immer wieder erzählt das die eine oder andere Mutter der Meinung ist ihr Kind seie Hochbegabt. Dann wird direkt ein Test angestrebt u.s.w. .
Wenn das Kind dann noch sozial auffällig ist wird die Hochbegagung als Grund angegeben.

Reicht es denn heute nicht mehr wenn man ein gesundes normales Kind hat? Jajaja, was auch immer! Man kann sich doch einfach daran erfreuen ein schlaues Kerlchen zu haben und das Kind Kind sein lassen. Das geht mir so auf den Senkel. Verdammt nochmal - bin stocksauer

Nein dann werden die Kinder in eine Maschinerie reingeschmissen von Ergo zu Logo, in die nächste Stiftung zum Hamburg-Wechsler-Test...die Mütter bewerfen sich gegenseitig mit den Testergebnissen und IQ-Zahlen ihrer Kinder... Jajaja, was auch immer!

Ich werde das Gefühl nicht los das es heute manchen Eltern nicht mehr reicht ein Kind mit den jeweiligen Vorlieben, Stärken und Schwächen zu haben.

Bin mal gespannt was ihr davon haltet.

Als kleines Beispiel will eine Mutter in meinem Umfeld ihr Kind testen lassen weil es mit 3 Jahren schon rechnen kann, das aber nicht sagen kann weil es ja noch nicht spricht. Sicher nicht!
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Vom 23.09.2008 10:47 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

happycook75  Sternekoch


Mitglied seit 22.10.2007
5.593 Beiträge (ø3,33/Tag)
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Hallo

Ist halt so schlau, dass es den Mund erst gar nicht aufmacht. Wird ja genug Mist verzapft na dann...
Ist halt hochbegabt, das Kerlchen Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen

Ausserdem, kann man einem Kind unterstellen nicht rechnen zu können, wenns nicht sagen kann, dass es noch nicht rechnen kann???


















































Die Ironie lässt grüssen Lala

Ich finds einfach nur affig, wenn Eltern meinen, ein hochbegabtes Kind zu haben, nur weils im richtigen Moment mal "Muh" sagt. Jajaja, was auch immer!

Kinder sind Kinder und leider können sie sich die Eltern nicht aussuchen.



Liebe Grüße

Claudia




Alles muss probiert und getestet werden!!! Gnadenlos!!!
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Vom 23.09.2008 10:49 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

muuda  Chefkoch


Mitglied seit 23.01.2006
15.947 Beiträge (ø6,88/Tag)
Moin,

mich würde mal interessieren, bei wieviel getesteten Kindern sich die Vermutung mit der Hochbegabung tatsächlich bestätigt und bei wievielen Kindern einfach nur mangelnde Erziehung die Ursache für auffällig soziales Verhalten ist.

lg
muuda


Chant down Babylon

Kaum macht man's richtig - schon geht's
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Vom 23.09.2008 10:49 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

DainaM  Chefkoch


Mitglied seit 10.01.2006
19.980 Beiträge (ø8,58/Tag)
Pfeil nach rechts Als kleines Beispiel will eine Mutter in meinem Umfeld ihr Kind testen lassen weil es mit 3 Jahren schon rechnen kann, das aber nicht sagen kann weil es ja noch nicht spricht Pfeil nach links

Gröööööööööööööööööööööööööööööööööhl, da zu geil.

Weißt du was mich in der letzten Zeit tierisch nervt?

Sobald ein Kind, etwas, nennen wir es mal "aktiver" ist.. etwas zappelig, sabbelt etwas viel, passt manchmal vielleicht auch nicht richtig auf, dann hat es entweder ADHS oder ist hochbegabt.

Meine Güte, das eine Kind ist ruhiger, das andere ist zappeliger, ich war total unruhig als Kind, im zeugnis stand immer "Daina lässt sich gerne ablenken und lenkt selber gerne ab" ich bin auch schonmal aus dem Zimmer geflogen, weil ich nicht stillgesessen habe und nur am quatschen war.

Tja würde ich in der heutigen Zeit aufwachsen wäre ich bestimmt schon auf ADHS oder Hochbegabung getestet worden. Denn solche Sachen fallen den Ältern ja nicht alleine ein, das werden die ja von der Umwelt drauf gebracht.

Liebe Grüße
Daina


Nach der EM, ist vor der WM!!!
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Vom 23.09.2008 10:50 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

asro Hendlgriller


Mitglied seit 26.06.2007
3.102 Beiträge (ø1,73/Tag)
Hallo,

du hast den Nagel auf den Kopf getroffen.

In meiner Nähe gibt es eine private Grundschule, die sich auf Hochbegabte spezialisiert hat. Nun schicken alle Bessersituierten ihre Kinder da hin, in der Hoffnung, bei ihnen werde eine Hochbegabung entdeckt.

Welch ein Frust für ein normal begabtes Kind, sich immer als dumm zu fühlen, weil andere soviel schneller sind.

LG
Asro
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Vom 23.09.2008 10:51 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

DainaM  Chefkoch


Mitglied seit 10.01.2006
19.980 Beiträge (ø8,58/Tag)
Ältern = Eltern *wie peinlich*
Liebe Grüße
Daina


Nach der EM, ist vor der WM!!!
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Vom 23.09.2008 10:52 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

kalle_mutti Tellerwäscher


Mitglied seit 16.01.2008
234 Beiträge (ø0,15/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Daaaannnnkkkkeeeee

Ich hab echt schon gedacht ich sei unnormal.

Jetzt freuen wir uns an den Gören,
und lassen uns bestimmt nicht stören.


gruss Julia
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Vom 23.09.2008 10:56 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

jd100312 Chefkoch


Mitglied seit 12.01.2007
8.682 Beiträge (ø4,42/Tag)
Hi

Solche Diskussionen sind einfach nur sorry, zum Gähnen.

Lasst eure Kiddies in die Schule kommen, dann können wir weiterreden.

Daina, es IST (leider) nicht mehr wie früher. Na!


lg
Lakota

\"\"
Excess of sorrow laughs. Excess of joy weeps.
William Blake
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Vom 23.09.2008 10:58 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

hoerstel53 Suppenkoch


Mitglied seit 26.05.2008
2.931 Beiträge (ø2/Tag)
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Hallo! Ein Kind kann von den Eltern nicht zur "Hochbeganbung" gedrillt werden, sondern es ist eben einfach so.
Und die "Maschinerie" ist für solche Kinder, die es wirklich sind, notwendig.
Denn sie müssen auf eine ganz besondere Weise gefördert und gefordert werden.
Geschieht das nicht, und sie müssen ständig unter ihrem eigentlich möglichen Level bleiben, werden sie auffällig. Das kann sich unter anderem - so paradox das auch klingt - durch schlechte Leistungen in der Schule, durch übertriebene Quirligkeit und auch durch ein schlechtes Sozialverhalten bemerkbar machen.
Aber natürlich ist längst nicht jedes Kind, das z.B früh spricht oder mit vier Jahren lesen kann, hochbegabt.
LG
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Vom 23.09.2008 10:58 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

jienniasy Chefkoch-Moderator Sternekoch


Mitglied seit 11.06.2006
10.628 Beiträge (ø4,88/Tag)
Hallo...

ich habe in letzter Zeit auch eine ''Schwemme'' an hochbegabten Kindern wahrgenommen...

Ich denke, es liegt zum Teil auch daran, das Eltern sich heute anders als früher mit ihren Kindern beschäftigen.

Einfach nur mit der Puppe oder dem Auto spielen (und dann auch mal das Kind allein spielen lassen!) sehe ich immer weniger.

Spielzeug muss pädagogisch wertvoll sein und den Aspekt des ''logischen Denken'' förderns erfüllen.

So kommt es, das wirklich viele Kinder Dinge früher können, als es ''früher'' als normal galt.

Ob das nun wirklich an einer Hochbegabung liegt, oder doch eher an sehr gezielter Förderung durch die Eltern, mag ich an der Stelle nicht beurteilen.

Allerdings habe ich schon so manches ''hochbegabte Kind'' später in der Schule, wenn die Eltern nicht mehr ausreichend helfen konnten, abstürzen sehen....

So schön das alles mit dem Fördern ist... meiner bescheidenen Meinung nach bleibt dabei oft auf der Strecke, dass die Kinder sich noch ''mit sich selbst beschäftigen'' können oder einfach mal ausdauernd mit anderen Kinder ''Kinderspiele'' spielen können

Etwas mehr auf die Ausgewogenheit achten (zwischen Fördern und sich-selbst-entwickeln-lassen) täte vielleicht so manchem Kind (und auch dem Sozialverhalten) ganz gut...

wie immer nur meine persönliche Meinung ....

Lieben Gruß
\"\"
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Vom 23.09.2008 11:00 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

kalle_mutti Tellerwäscher


Mitglied seit 16.01.2008
234 Beiträge (ø0,15/Tag)
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Ich muss bei dieser Diskussion auch immer an die Eltern denken deren Kinder ernsthaft krank etc. sind. Die haben wirklich Sorgen.
Aber sich etwas "heranzüchten" zu müssen mit dem man sich dann beschäftigen kann, siehe Hochbegabung finde ich voll daneben.

Ich kenne eine Familie mit einem diagnostizierten Hochbegabten Kind, bei der das Kind nie Grenzen erlebt hat, rotzfrech ist und einfach nicht erzogen. Da heisst es auch immer das liegt an der Hochbegabung. Ich würde sagen, wenn ich meinem Kind sage das es nicht an dem Pulli der Besuchermama zu zerren hat ( Wo Diese,ICH, es dem Kind schon gesagt hat das sie es nicht will) hat das Kind das einfach zu lassen. Verdammt nochmal - bin stocksauer Nein... Da heisst es dann wieder das liegt an der Hochbegabung. Jajaja, was auch immer!

Julia
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Vom 23.09.2008 11:20 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

jd100312 Chefkoch


Mitglied seit 12.01.2007
8.682 Beiträge (ø4,42/Tag)
Hi

Julia, solche Verallgemeinerungen helfen niemandem,
auch keinen Eltern mit "ernsthaft" kranken Kindern.

Wer bitte kann beurteilen, was wirkliche Sorgen sind?
Sorgen sind doch meist sehr subjektiv.


lg
Lakota

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Vom 23.09.2008 11:20 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

hoerstel53 Suppenkoch


Mitglied seit 26.05.2008
2.931 Beiträge (ø2/Tag)
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Ich möchte noch einmal betonen, das man sich ein hochbegabtes Kind nicht mit pädagogisch wertvollem Spielzeug und stundenlanger Drillerei "heranzüchten" kann.
Ich hatte vor einigen Jahren ein zweijähriges Tageskind, das ausgesprochen aufgeweckt war.
Allerdings hat er sich von Anfang an mit altergerechtem Spielzeug und gleichaltrigen Spielkameraden gelangweilt.
Die Eltern waren todunglücklich darüber, dass er nicht draußen mit den anderen herumtoben wollte, sondern mit vier Jahren darauf bestanden hat, Schachspielen zu lernen usw..
Sie hatten große Hoffnungen, dass alles besser würde, wenn er erst zur Schule geht.
Aber weit gefehlt. Er hat ständig den Unterricht gestört, hat sich vom ersten Tag an geweigert, Hausaufgaben zu machen, weil sie ihm zu "öde"waren. Bei Klassenarbeiten hat er immer nur die schwierigesten Aufgaben gelöst, die anderen waren ihm zu "langweilig". Dadurch hat er sich natürlich auch bei seinen Mitschülern nicht gerade beliebt gemacht.
Weder gutes Zureden noch Druck konnten ihn ändern, die Eltern waren Dauergäste in der Schule.
Erst Anfang des dritten Schuljahres bekam er eine neue Lehrerin, die geraten hat, ihn auf "Hochbegabung" testen zu lassen, und er war es tatsächlich.
Er ist dann sofort in die vierte Klasse versetzt worden. Dort war es für ihn natürlich zuerst sehr anstrengend. Doch er hat den Unterricht nicht mehr gestört, weil er gemerkt hat, dass er er das, was dort erzählt wird, neu für ihn ist, Hausaufgaben und Klassenarbeiten sind auch viel besser gelaufen.
Selbst Freunde hat er nach einer kurzen Anlaufzeit dort gefunden.
Er war wirklich von dem Zeitpunkt an ein gaz anderes Kind.
Heute ist er zehn, geht zum Gymnasium, ist dort glücklich und zufrieden. Auch wenn er immer noch leicht dazu neigt, Dinge, die ihn langweilen, weil sie ihn einfach unterfordern, nicht erledigen zu wollen.
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Vom 23.09.2008 11:45 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

kalle_mutti Tellerwäscher


Mitglied seit 16.01.2008
234 Beiträge (ø0,15/Tag)
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Hallo

Ich will ja auch garnicht sagen das es keine hochbegabung gibt. Es wundert mich nur warum in letzter Zeit so viele Kinder als hochbegabt eingestuft werden. (von den Eltern)

Ich habe subjektiv den Eindruck das es gerade Mode ist. Und viele Eltern nach einer Bestätigung ihrer Annahme im Verhalten der Kinder geradezu suchen.

Jetzt dürft ihr wieder draufschlagen.

Julia
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Vom 23.09.2008 11:48 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

jienniasy Chefkoch-Moderator Sternekoch


Mitglied seit 11.06.2006
10.628 Beiträge (ø4,88/Tag)
@hoerstel,

ich denke, niemand stellt in Abrede, dass es hochbegabte Kinder gibt.

Einzig das geballte Auftreten dieses Phaenomens in den letzten Jahren lässt eine gewisse Skepsis aufkommen, ob auch wirklich ''jedes'' Kind, das Mama und Papa für ''hochbegabt'' halten, es auch wirklich ist.

Denn man kann sehr wohl einem Kind sehr viel und sehr früh beibringen, ohne dass es deswegen gleich hochbegabt ist - allerdings relativiert sich das später halt.

Lieben Gruß
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Vom 23.09.2008 11:51 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

angie17 Sternekoch


Mitglied seit 12.02.2002
5.804 Beiträge (ø1,54/Tag)
Hallo,

ich denke, die vorherrschende Politik und die damit Hand in Hand gehende öffentliche Meinung heizen diesen Trend immer weiter an: das Zauberwort heute heißt Bildung, Bildung und noch mal Bildung!!! (Nebenfrage: Wo bleibt da mitunter die Erziehung? Lachen ) Viele Eltern denken deshalb, es ist eine Todsünde, irgendetwas in dieser Hinsicht zu versäumen - Bildung als Statussymbol also, mit dem man sich wohltuend von anderen Leuten abheben kann ...

Lass Dich nicht verrückt machen! Fördere (bilde UND erziehe!) Deine Kinder so, wie sie es am besten verkraften können, und ansonsten lasse sie einfach Kind sein!

By the way: Hochbegabung kann auch sehr viele Schattenseiten haben - Einsamkeit durch Bindungsunfähigkeit im Erwachsenenalter ist nur eine der möglichen Facetten.

LG Angie Lachen
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Vom 23.09.2008 11:56 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

hoerstel53 Suppenkoch


Mitglied seit 26.05.2008
2.931 Beiträge (ø2/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
@Julia: keiner will auf dich "draufschleagen", aber nur weil Eltern glauben, ein hochbegabtes Kind zu haben, ist es das noch lange nicht.
jienniassy: Deinem letzten Satz schließe ich mich voll und ganz an.
Warum so viele Eltern wild darauf sind, ein "hochbegabtes Kind" zu haben, frage ich mich allerdings auch.
Die Eltern meines Tageskindes hätten wahrscheinlich alles dafür gegebem ein "normales" Kind zu haben. Denn so einem Kind wirklich gerecht zu werden, erfordert sehr viel Aufwand an Zeit und Nerven. LG
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Vom 23.09.2008 12:00 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

jd100312 Chefkoch


Mitglied seit 12.01.2007
8.682 Beiträge (ø4,42/Tag)
Hi

Von Eltern "diagnostizierte" Hochbegabung ist, sagen wir mal, lächerlich.

Ein hochbegabtes Kind ist es einfach, auch ohne spezielle Förderung,
da kann man nichts dagegen tun.


lg
Lakota

\"\"
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William Blake
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Vom 23.09.2008 12:10 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

sefferl03  Hendlgriller


Mitglied seit 25.01.2005
4.181 Beiträge (ø1,56/Tag)
Hallo!

Auch noch meine Meinung zu diesem Thema. Na!

Hochbegabung ist so definiert, dass nur etwa 2 Prozent der Menschen eine höhere Intelligenz haben. Daher kann es gar keine "Schwemme" geben. Aber andersherum heißt das auch, dass etwa jeder 50. Mensch hochbegabt ist, in einer normalen Schule mit zwei Klassen also pro Klassenstufe durchschnittlich ein Kind wirklich hochbegabt ist.

Dann gibt es noch viele hochgeförderte und -gedrillte Kinder, die viel können. Das sind die Kandidaten für die Einser im Zeugnis, was aber keine Hochbegabung sein muss.

Solange die Kinder - egal wie begabt - glücklich und zufrieden sind, muß kein Test stattfinden. Erst wenn Probleme auftauchen, ist der Test eine Möglichkeit, den wirklich hochbegabten Kindern zu helfen, weil sie - gerade duch die immense Förderung aller Kinder - nur noch schwer von den Hochgeförderten zu unterscheiden sind, bzw. neben diesen untergehen.
Die Eltern bekommen dann die Trauer und die Selbstzweifel der Kinder mit und können mit so einer Bescheinigung besser erreichen, dass sich die Lehrer mit den Kindern auseinandersetzen. Daher werden jetzt deutlich mehr Kinder getestet als noch vor einigen Jahren, ohne dass wirklich mehr hochbegabt sind.
Aber eine Zahl auf einem Stück Papier ist kein Allheilmittel und auch kein Freibrief für ungezogenes Verhalten.

Viele Grüße,
Sefferl
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Vom 23.09.2008 12:13 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

annathomas Suppenkoch


Mitglied seit 11.01.2006
742 Beiträge (ø0,32/Tag)
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@ Angie

Zu einer guten Bildung gehört auch eine gute Erziehung, von daher ist, wer nur mit Wissen vollgestopft wird, aber überall die Sau abgibt, nach meiner nicht sonderlich gebildet.

Annathomas
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Vom 23.09.2008 12:36 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Paradise_eva Hendlgriller


Mitglied seit 06.09.2004
1.372 Beiträge (ø0,49/Tag)
Hi!

Ist man auch "hochbegabt" wenn man mit 4 Fraktur-Schrift lesen kann?
Wenn man lieber aus Enzyklopädien lernt/liest, weil Kindergarten und Schule so öde sind?
Muss man "hyperaktiv" sein, um als "hochbegabt" eingestuft zu werden?


Eva
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Vom 23.09.2008 12:44 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

hoerstel53 Suppenkoch


Mitglied seit 26.05.2008
2.931 Beiträge (ø2/Tag)
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@Sefferl: Voll und ganz meine Meinung

@annathomas: Bildung und Hochbegabung ist nicht das Selbe. Bildung kann man sich aneigenen, Hochbegabung nicht
@Eva: kann sein, muss aber nicht! LG
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Vom 23.09.2008 12:47 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

annathomas Suppenkoch


Mitglied seit 11.01.2006
742 Beiträge (ø0,32/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Hoerstel,

das ist mir klar, aber für mich war in Angie´s posting vom allgemeinen "Bildungswahn" (meine Interpretation des Ganzen) die Rede und nicht speziell von der Hochbegabung.

LG Annathomas
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Vom 23.09.2008 14:06 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Neuhaus2  Kaltmamsell


Mitglied seit 14.03.2007
4.868 Beiträge (ø2,56/Tag)
Hallo,

Ihr könnt mich jetzt verhauen, aber ich bemerke immer wieder, daß gerade besser betuchte Eltern so eine Art "Wunschzettel" haben, der dann nur noch abgehakt wird:

- mein Haus
- mein Pool
- mein Auto
- mein Boot
- mein Kind.

Das Kind ist oftmals schmückendes Beiwerk oder Statussymbol. Dazu gehört dann natürlich auch standesgemäß, daß dieses Kind nicht nur irgendein Kind ist, sondern hochbegabt. Jajaja, was auch immer!

Das ist einfach nur lächerlich. Aber diese Eltern suhlen sich darin wie eine Sau im Dreck. Sollen sie doch einfach ihr Kind ein Kind sein lassen und nicht von Party zu Party und zum nächsten Event zerren. Das Kind will auch mal in Ruhe spielen.

LG
Kathrin
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Vom 23.09.2008 16:34 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

mayata Kartoffelschäler


Mitglied seit 04.06.2008
36 Beiträge (ø0,02/Tag)
also jetzt mal als wie das so schön damals hieß "überdurchschnittlich begabtes kind", es ist nicht toll hochbegabt zu sein, weil man immer anderst ist. ich habe dann damals eine klasse übersprungen. und so toll sich das auch anhört, es ist nicht einfach in einem komplett neuen umfeld DAS hochbegabte kind zu sein...
aber nachdem ich als erste meiner kleinen dorfschule übersprungen habe, kommen jetzt seitdem jedes jahr ein paar an und meinen ihr kind sei zu schlau für die grundschule Sicher nicht!
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Vom 23.09.2008 17:44 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

asro Hendlgriller


Mitglied seit 26.06.2007
3.102 Beiträge (ø1,73/Tag)
Hallo,

dass Hochbegabung für die Betroffenen durchaus nicht immer ein Segen ist, ist wohl jedem klar. In der Klasse meines Sohnes sind einige hochbegabte Schüler, der eine hat gerade ohne Abschluss die Schule verlassen. Er kam überhaupt nicht mit seinen Mitschülern klar und hat eine psychische Störung entwickelt.

Nicht jedes aufgeweckte Kind ist gleich hochbegabt. Eine Freundin wollte ihren Sohn, der wirklich ein sehr guter Schüler ist, auf keinen Fall testen lassen, die Lehrerin hat aber so gedrängelt, dass sie schließlich zugestimmt hat. Ergebnis: Er ist nicht hochbegabt, nur mathematisch deutlich über dem Durchschnitt.
Meine Freundin meinte nur: "War doch klar, schließlich hat er Freunde und spielt dauernd draußen". Na!

LG
Asro
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Vom 23.09.2008 19:01 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

hoerstel53 Suppenkoch


Mitglied seit 26.05.2008
2.931 Beiträge (ø2/Tag)
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Hallo! Was deine Freundin sagt, ist gar nicht so verkehrt, Astro!
Denn wie ich bereits weiter oben beschrieben habe, hat mein Tageskind nicht mit anderen Kindern draußen gespielt, weil Gleichaltrige ihm zu langweilig waren. Und gleichzeitig war er sehr sehr unglücklich darüber, dass er keine Freunde hatte.
Ihm hat es aber geholfen, als seine "Hochbegabung" festgestellt wurde, denn so konnten sich alle viel besser auf ihn einstellen. LG
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Vom 23.09.2008 19:25 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

marina02 Kaltmamsell


Mitglied seit 06.11.2007
1.178 Beiträge (ø0,71/Tag)
Hallo !
Wisst Ihr, was wirklich krass ist ? Wir hatten bei uns im Kiga ein Kind, an dem jegliche Erziehung total vorbeigerauscht war mhmmmh hmmhmhmmmmhhh , das sich schlicht und einfach nur unmöglich aufführte GRRRRRR . Die Eltern wurde fuchsteufels, wenn sie darauf angesprochen wurden, weil alle anderen ja einfach nur zu dämlich waren, die Besonderheit und Hochbegabung ihres perfekten Engels zu erkennen BOOOIINNNGG.... Sicher nicht! . "Also, dieses Personal heute..." Sie sahen es einfach als absolute Unmöglichkeit an, ihr tolles Kind zu kritisieren. Das benahm sich ja schliesslich nur deshalb- höchstens mal ein gaaaanz kleines bisschen - daneben, weil alle anderen sein Genie verkannten... Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen Und siehe da, natürlich wurde es auf Hochbegabung getestet - und viel in keinem Bereich sonderlich gut aus, im Sozialverhalten eher ziemlich schlecht BOOOIINNNGG.... . Wow, was waren diese Eltern eingeschnappt... Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen
Ich habe übrigens Freunde, deren Kind tatsächlich in einigen Bereichen hochbegabt ist - und bin heilfroh, zwei ganz durchschnittlich begabte Kinder zu haben Lächeln . Hier in Deutschland hat man es mit Kindern, die eben nicht völlig konform sind, nicht einfach.
LG marina02
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Vom 23.09.2008 22:02 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

kassiopeya Kaltmamsell


Mitglied seit 30.06.2005
734 Beiträge (ø0,29/Tag)
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Hallo zusammen,

ich habe die meisten Beiträge nur kurz überflogen und entschuldige mich shcon mal, falls ich irgendetwas zum xten Mal wiederhole.

Ja, es stimmt schon, viele Kinder die irgendwie auffällig sind haben entweder anebl. AD(h)S oder sind hochbegabt, das ist sicherlich nicht bei den meisten der Fall.

ABER ich finde es sehr gut, das viele Eltern ihre Kinder dahingehend genauer beobachten und ggf auch förden bzw anders erziehen.
Ich habe ein paar Freunde (im erwachsenenalter) die tatsächlich hochbegabt sind und damit enormer Probleme haben, weil sie sich schon als Kind wie ein "Alien" gefühlt haben weil sie anders waren und das nicht erklären konnten oder sich nicht trauten und von den Eltern gespielgelt bekommen haben, dass alle anderen total normal sind und man so zu sein hat. Ich kann das ganze jetzt nicht genau ausführen, das würde den Rahmen sprengen, aber ich denke ihr wisst was ich meine.
Wenn sich so ein Verdacht also wirkich erhärtet bzw als Gegebenheit entpuppt, sollte schon darauf eingegangen werden. Ich glaube aber auch, dass wenn das Kind nicht HB ist aber so behandelt wird, man genausoviel "kaputt" macht wie wenn man es ignoriert obwohl es so ist.

Das Beispiel der TE ist allerdings wirklich zum brüllen.

Ich kann Eltern nur wünschen völlig normale Kinder zu bekommen. Denn es ist schon so wie Marina schreibt, wenn man ein Kind ausserhalb der "Norm" hat ist es wahrscheinlich wirklich nicht einfach, vorallem wenn man selber "normal" ist.

Ich hoffe ich bin jetzt keinem auf die Füße getreten, aber so sehe ich das halt.

Viele Grüße,

Kassi
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Vom 23.09.2008 22:03 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Swenja2008 Suppenkoch


Mitglied seit 23.09.2008
2.000 Beiträge (ø1,49/Tag)
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hallo,
ich habe einen hochbegabten Bruder. Das kam aber erst raus, als ihm ein Mathelehrer in Nachhilfe eine einfache Textaufgabe vorlegte und mein Bruder schon in der 8. Klasse war. Die Textaufgabe sollte einfach nur die km/h eines Zuges errechnen und mein Bruder brachte 3 Lösungen. Die Aufgabe ging ungefähr so: ein Zug legt eine Strecke von 80 km zurück und schafft das in 1,25 Stunden. Wie schnell fuhr der Zug?

Mein Bruder hatte in Mathe immer vieren oder fünfen ...weil er immer nebenher Reibungskräfte, Auf- und Abtriebe, Windstärken und Neigungen/Steigungen sowie Kräfte (Motorleistungen) berechnete, statt auf das vom Schulminister verordnete einzige Ergebnis zu kommen. Er ging nach der 8. Klasse von der Schule ab und ist heute eine in 3 Berufen ausgebildete Fachkraft mit eigener Werkstatt. Er berechnet immer noch, was andere nicht rechnen. Reich macht ihn das nicht und er ist auch nicht in der Lage, einen normalen Job zu leben. Deshalb hat er eine eigene kleine Werkstatt, die hält ihn gut über Wasser und ist für mich der klügste Mensch, den ich kenne. (auch wenn er wirklich noch nicht mal ein Spiegelei braten kann, ohne das es anbrennt) Er errechnet sich heute noch Dinge vorraus und ich setzt mich jedesmal ins Chaos, weil seine Sichtweise 200%ig stimmig ist.

LG
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Vom 23.09.2008 23:22 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

pingi26 Tellerwäscher


Mitglied seit 16.01.2008
549 Beiträge (ø0,34/Tag)
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Hallo,
ich weiß weiß kalle-mutti in ihrem "Aufschrei" meinte, mir geht es ähnlich. Sobald sich irgendein Kind irgendwie verhält wird es gleich für besonders gehalten anstatt mal selbst zu überprüfen ob nicht die einfache Erziehung im argen liegt. Natürlich hat das nichts damit zu tun, daß sowohl hochbegabung wie das Gegenteil gibt. Aber wie schon richtig bemerkt, nicht jedes zweite kind hier ist superschlau. Zumal die armen Kinder dann von hinz nach kunz geschleppt werden ,statt sie einfach mal toben zu lassen.
Ich habe so einen Fall bei einer Freundin, das geht soweit, daß es unmöglich ist mit ihr normal zu reden, es geht nur um ihren total anders geratenen Sohn, der ist vier und kann sich nicht mal allein beschäftigen, ist nicht in der Lage ein nein zu akzeptieren, weil alles nach seiner Pfeife tanzt. So gesehen ist der total schlau, der weiß ganz genau daß es keine Regeln gibt . Die größere schulpflichtige Tochter leidet darunter, weil sie nicht so dominant ist und quittiert es mit Leistungsaussetzern und zickig werden. Aber das Goldsöhnchen kann ja schon 3!!!! Buchstaben schreiben (seinen Namen) und fragt eben viel, was die Große nicht so penedrant gemacht hat und schon ist er besser!!!!!!!!!
Jetzt wurde ein IQ test gemacht, der natürlich wiederholt werden muß, weil nicht eindeutig Oh Oh Jajaja, was auch immer! HALLOOO??????
Ich sag nur armes Geschwisterkind!!! Arme Freunde!! Ich habe da echte Probleme, weil es von Außen so eindeutig ist.

Gruß Katrin
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Vom 24.09.2008 01:13 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

leseratte68 Kartoffelschäler


Mitglied seit 10.11.2006
236 Beiträge (ø0,12/Tag)
Hallo Leute,
ich habe auch mal eine Frage.
Wie macht man eigentlich einen IQ Test bei einem 5 jährigen Jungen der noch nicht richtig lesen und schreiben kann?
Bei dem Sohn einer Freundin wurde so etwas nämlich gemacht und es kam heraus, dass er einen IQ von 135 hat.
Vielleicht könnt ihr mir da ein bisschen helfen angeblich durften die Eltern bei dem Test nicht dabei sein, daher kann meine Freundin mir nichts sagen.

LG Anke
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Vom 24.09.2008 11:58 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

sefferl03  Hendlgriller


Mitglied seit 25.01.2005
4.181 Beiträge (ø1,56/Tag)
Hallo Anke,

die Intelligenz ist das ein Anhäufen von Wissen und Fähigkeiten, sondern ist eher mit der Geschwindigkeit der Informationsverarbeitung und der Ausdauer dabei zu vergleichen.

Von demher kann man z.B. mit Bildern etwas über die Intelligenz erkennen. Du zeigst dem Kind ein größeres Bild und es soll erkennen, wo ein Ausschnitt davon hinpaßt. Oder es soll Kärtchen sortieren nach den Formen, die darauf abgebildet sind. Oder es soll ein Bauwerk aus Bauklötzen nach einem Bild nachbauen (also die dritte Dimension hinzufügen). Oder es soll Kärtchen mit einer Bildergeschichte in die richtige Reihenfolge bringen. Oder Muster fortsetzen, oder erkennen, welches Bild nicht zu den anderen passt, oder es soll aus mehrern BIlder verschiedene Gruppierungen erkannt werden. Auch die sprachliche Ausdrucksfähigkeit spielt eine Rolle.

Genügend Möglichkeiten also, die Denkgeschwindigkeit festzustellen. Das Ergebnis wird aber dann altersabhängig gewertet, ein älteres Kind könnte also bei dem Test "besser" abschneiden, ohne deswegen einen höheren IQ-Wert zu haben.

Hilft Dir das weiter?

Viele Grüße,
Sefferl
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Vom 25.09.2008 17:43 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

fitz_oblong Smutje


Mitglied seit 26.06.2008
519 Beiträge (ø0,36/Tag)
@kalle_mutti:
du sprichst mir sowas von aus der Seele!
Ich ärgere mich seit Jahren über Eltern die ein doofes Kind haben, das mit allem überfordert ist, in der Schule nur stört und eben strohdoof ist - aber die Eltern dann darauf bestehen, dass ihr Kind nicht dumm (oder schlecht erzogen) sei, sondern "hochbegabt".
Und, schlimmer - dieser Irrsinn wird von unseren "Pädagogen" meist noch unterstützt! So werden dann nicht die Klugen und Lernwilligen gefördert, sondern die Doofen und Rabauken werden gelobt und kriegen Zucker in den Ar*** geblasen. Mit dem Ergebnis das wir überall um uns herum sehen können: die Schüler lernen kaum noch zu lesen und zu schreiben, rechnen sowieso nicht. Die "Hochbegabten" machen derweil ohne Lesen und ohne Schreiben zu können, auf speziellen Schulen ein 1er-Abi und studieren BWL woraufhin sie dann Manager in den Firmen werden. Wahnsinn.
Ist etwas pointiert ausgedrückt, aber wahr.

Früher hat man diejenigen, die heute als "hochbegabt" bezeichnet werden, auf die Sonderschule, im Volksmund "Hilfsschule" genannt, geschickt, wo sie schreiben und lesen lernten und dann mit 14 irgendwo eine einfache Lehre machten.
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Vom 25.09.2008 18:05 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

hoerstel53 Suppenkoch


Mitglied seit 26.05.2008
2.931 Beiträge (ø2/Tag)
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@fitzoblong: zu deinem Beitrag fällt mir echt nichts mehr ein! LG
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Vom 25.09.2008 18:25 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

grisou Sternekoch


Mitglied seit 16.12.2003
29.288 Beiträge (ø9,49/Tag)
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nicht nur dir, hoerstel... Na!
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Vom 25.09.2008 18:53 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

marina02 Kaltmamsell


Mitglied seit 06.11.2007
1.178 Beiträge (ø0,71/Tag)
Ich schliess mich an BOOOIINNNGG....
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Vom 26.09.2008 10:12 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

kalle_mutti Tellerwäscher


Mitglied seit 16.01.2008
234 Beiträge (ø0,15/Tag)
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Also...ÄHHH...

Ganz so wie fitz habe ich das jetzt nicht gemeint. BOOOIINNNGG....

Ich wollte nur sagen das es in letzter Zeit ungemein viele hochbegabte Kinder gibt und ich denke das manche Eltern auf diesen Zug aufspringen und meinen in ihrem Kind etwas zu sehen das garnicht wirklich vorhanden ist. Aber ich glaube man hat mich schon verstanden. Bis auf...fitz eben.

Julia
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Vom 26.09.2008 10:25 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

grisou Sternekoch


Mitglied seit 16.12.2003
29.288 Beiträge (ø9,49/Tag)
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das ist eine etwas zu einfache Sichtweise, finde ich...

ich finde es durchaus legitim, dass Eltern wissen wollen, woran evtl Probleme ihrer Kinder kommen - und das Stichwort "Hochbegabung" kommt meist NICHT von den Eltern, sondern von den Pädagogen, ebenso wie AD(H)S - einfach, weil es inzwischen bekannte Faktoren sind, die überprüft werden können/müssen..

dass nun einige Eltern gleich stolz "Hochbegabung" tröten, nur weil ihr Kind getestet wurde und dies als Entschuldigung für alles nehmen - ist eine andere Sache...und betrifft auch nur eine Minderheit - das Grossteil der Hochbegabten fällt gar nicht unter diese Verhaltensauffälligen mit Leistungsproblemen in der Schule...

bei wirklicher Hochbegabung bringt auch das Überspringen einer Klasse nichts - die Kinder beauchen einë eigene Förderungt - auch im sozialen und emotionalen Bereich - deshalb macht das Testen schon Sinn...

der jüngste französische Abiturient war in Frankreich heuer 12 - hochbegabt - und der braucht ganz sicher eine intensive psychologische Betreuung, um einen Studieneinstieg mit 12 unter Erwachsenen zu verkraften...

slts
Grisou

License not to greet
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Vom 26.09.2008 10:33 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

hoerstel53 Suppenkoch


Mitglied seit 26.05.2008
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Ja, Grisou, da kann ich dir nur zustimmen.
Obwohl dass Überspringen einer Klasse meinem Tageskind durchaus geholfen hat, weil er daraufhin nicht mehr alles so fürchterlich langweilig fand, hat er auch eine Förderung im sozialen und emotionalen Bereich bekommen.
Und die war schon sehr sehr wichtig.
Allein schon deshalb, um Freunde zu finden. Denn vorher hat er doch schon sehr auf gleichaltrige Kinder, die sich mit "Babykram" wie Playmobil usw. beschäftigten, herabgeschaut. Und so macht man sich natürlich nicht sehr beliebt. LG
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Vom 26.09.2008 10:43 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

grisou Sternekoch


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EINE Klasse überspringen reicht nur normalerweise eben nicht aus - da auch der Stoff der nächsten Klasse keine wirkliche Herausforderung ist... Na!
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Vom 26.09.2008 10:53 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

hoerstel53 Suppenkoch


Mitglied seit 26.05.2008
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@Grisou! Auf die Dauer natürlich nicht. Aber nach drei Jahren "Quälerei" war es für ihn doch eine deutliche Verbesserung.
Und er hat sowohl von seiner neuen Lehrerin als auch im Freizeitbereich von seinen Eltern weitere spezielle Förderungen bzw. Herausforderungen bekommen.
Damit lief es dann ganz gut. Jetzt ist er auf dem Gymnasium, und da gibt es erst einmal genug Neues für ihn zu lernen, zu entdecken und zu verarbeiiten. LG
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Vom 26.09.2008 11:12 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

salvy  Chefkoch


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Hallo,

meines Wissens rechnet man mit ca. 10 % eines Jahrgangs überdurchschnittlich begabten Kindern und mit 1 - 2 % echten hochbegabten. Von diesen Hochbegabten macht der weitaus größte Teil überhaupt keine Probleme, es gibt da nur wenige Fälle von sogenannten "Underachievern" die trotz ihrer Begabung schlechte Leistungen erbringen und einige wenige, die Probleme mit dem Sozialverhalten haben. Das muss noch mal betont werden: Für gewöhnlich fallen die meisten Hochbegabten, wenn überhaupt, eher positiv auf. Als Eltern bemüht man sich, jedes seiner Kinder so gut wie möglich zu fördern, und das kann bei der Dumpfbacke vor der Flimmerkiste ebenso mühsam sein wie bei einem extrem aufgeweckten, wißbegierigen Kind. Um es noch einmal zu erwähnen: Eine Hochbegabung ist keine Garantie für eine glanzvolle Schullaufbahn oder eine spätere steile Karriere.

Am leichtesten lebt es sich mit dem breiten Mittelfeld, von daher ist der Wunsch, dass sich ein Kind als hochbegabt erweist, eigentlich nicht nachzuvollziehen. Aber wo bei einem ADHS-Kind gerne der Umwelt und der Schule die Schuld in die Schuhe geschoben wird, suchen Eltern bei einem hochbegabten Kind gerne die Ursache in ihren eigenen hervorragenden Genen Lachen

lg
Salvy
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Vom 26.09.2008 11:28 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

salvy  Chefkoch


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Was ich ja eigentlich damit sagen wollte: Diese Testerei ist meistens völlig überflüssig. Wenn ich ein Kind habe, dass hochbegabt, aber unproblematisch ist, wozu dann noch einen "offiziellen Stempel"?. Was soll das bringen? Erst bei einem der dann schon sehr seltenen Fälle mit Hinweisen auf eine mögliche Hochbegabung UND problematischem Verhalten ist ein solcher aufwändiger Test angezeigt, um dem Kind helfen zu können.

lg
Salvy
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Vom 26.09.2008 11:29 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

grisou Sternekoch


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ich weiss nicht Salvy - ich kenne nur einen einzigen Fall von Hochbegabung, ein Klassenkamerad meiner Tochter, und da waren die Eltern eher bemüht, das so diskret wie nur möglich zu "handeln"....um ihrem Sohn eine möglichst "normale" Schulzeit zu gönnen...der übrigens keine einzige Klasse übersprungen hat - sondern "nur" sehr intensive und anspruchsvolle Hobbys wie Musik & Astrophysik pflegt...Na!

denn - der Neidfaktor der Umgebung ist nicht zu unterschätzen...

völlig zu Unrecht - denn aus "Karriere"-Gesichtspunkten ist es sehr viel interessanter - wie du schon sagst - im mittleren Bereich zu liegen, fleissig zu sein & Durchsetzungsvermögen zu haben...
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Vom 26.09.2008 11:44 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

salvy  Chefkoch


Mitglied seit 15.08.2007
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@ grisou: genau weiß ich es nicht mehr, aber die Zahlen stammen wohl aus Amerika, wo IQ-Tests Standard sind. Daher kommt man auf den Prozentsatz von 1 - 2 %. Die Deutschen werden ja wohl nicht dümmer sein Lachen . Aber das paßt doch zu meiner Aussage, dass man kaum einmal ein hochbegabtes Kind kennenlernt, weil der größte Teil sich unauffällig verhält und gar nicht diagnostiziert wird. Und die Eltern aus deinem Beispiel haben das nach meiner Meinung genau richtig gemacht.

Hochbegabte kleine Kinder bekommen doch mit, wie die Eltern und andere über sie reden und laufen dann schon gleich in der Welt herum und halten sich für eine Besonderheit. Das ist wohl kaum förderlich.

lg
Salvy
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Vom 26.09.2008 12:30 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

FluseaufdemPulli Tellerwäscher


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Ich verstehe nicht wieso sich viele Eltern eine Hochbegabung für ihr Kind wünschen...
Habe und hatte dadurch nur Probleme...Esstörungen, Depressionen usw.
Habe auch die Schule nach der 11. Klasse abgebrochen/abbrechen müssen aufgrund psychischer Probleme...
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Vom 26.09.2008 12:47 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

grisou Sternekoch


Mitglied seit 16.12.2003
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wer sich das wünscht, weiss nicht worum es geht, Fluse...aber damit bei den psychischen Problemen geholfen werden kann finde ich es schon wichtig, dass die Eltern sich mit dem Thema befassen...

Salvy - hochbegabte kleine Kinder bringen mich auch immer zum ... Sicher nicht!

selbst in den ersten Schulklassen würde ich mir nen Test verkneifen - in dem Alter sind die Entwicklungsunterschiede noch riesig - und viele 6-jährige "Überflieger" beruhigen sich sehr schnell, wenn sie erst mal auf dem Gymnasium sind...

und wenns Null Probleme gibt und das Kind einfach nur topfit ist - würde ich überhaupt nicht testen lassen - sondern mich einfach freuen...

slts
Grisou

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Vom 26.09.2008 13:11 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

salvy  Chefkoch


Mitglied seit 15.08.2007
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Genau!
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Vom 27.09.2008 00:00 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

fitz_oblong Smutje


Mitglied seit 26.06.2008
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Pfeil nach rechts Aber ich glaube man hat mich schon verstanden. Bis auf...fitz eben. Pfeil nach links
Doch, doch, ich habe dich schon ganz genau verstanden.
Nur spiele ich nicht bei dem "wir haben uns alle lieb und alle Kinder sind superschlau" mit.
Sicher gibt es intelligentere Kinder als Durchschnittskinder. Klar. Wissen wir schon seit immer.
Es gibt die wenigen Klugen, die vielen Normalen und die wenigen Dummen. Das ist völlig normal.

Heute allerdings wird die Existenz der Unintelligenten, der "Dummen" geleugnet. Und flugs macht man aus den Dummen "Hochbegabte" oder erfindet eine Krankheit. So haben wir heute die Dummen die aber als besonders intelligent gelten, die Klugen, die Normalen und die ganz wenigen, die nicht dumm genug sind um als hochbegabt zu gelten.
Dazu gibt es die prozentual winzige Anzahl an extrem intelligenten Kindern. Die werden aber in der Regel nicht als "hochbegabt" erkannt oder eingestuft, sondern zählen meist zu den schlechteren Schülern.
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Vom 27.09.2008 09:38 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

grisou Sternekoch


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29.288 Beiträge (ø9,49/Tag)
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"Die werden aber in der Regel nicht als "hochbegabt" erkannt oder eingestuft, sondern zählen meist zu den schlechteren Schülern. "

da täuschst du dich aber gewaltig, fritz - die meisten Hochbegabten fallen schlicht auch in der Schule durch gute Leistungen aquf - vielleicht solltest du dich doch mal etwas näherr mit der Materie befassen...

slts
Grisou

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Vom 27.09.2008 10:23 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

j_lau Hendlgriller


Mitglied seit 08.11.2004
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Das hieße im Umkehrschluß ja, meine guten Leistungen in der Schule waren nicht etwa auf meine gute Begabung, sondern im Gegenteil auf meine Dummheit zurückzuführen Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen
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Vom 27.09.2008 10:27 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

grisou Sternekoch


Mitglied seit 16.12.2003
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Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen



slts
Grisou

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Vom 27.09.2008 20:54 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

JordiTin  Sternekoch


Mitglied seit 06.06.2002
19.390 Beiträge (ø5,32/Tag)
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*patsch*







Tin

die erkennen muss, dass sie strunzblöd ist und ihr Abi nur Betrug ... hatte wohl auch dämliche Lehrer ...

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"Das ist kein Umweg. Das ist nur eine andere Art zu fahren."
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