Der erste Elternabend und ich bin etwas geschockt...
|
|||||
![]() Mitglied seit 17.09.2005 |
Es war soweit ganz nett bis wir zu dem Thema "sonstiges" kamen... In unserer Klasse gibt es einen Jungen, der schon in den ersten Tagen auffällig wurde... er beschimpft die Kinder und prügelt... gut, es ist nicht schön und ich kann auch die Sorge der anderen Eltern verstehen... aber... ganz plötzlich hat sich die nette, ruhige Stimmung in der Klasse rapide geändert... Man hat gefragt, ob man nicht etwas gegen diesen Jungen unternehmen kann... ob es richtig ist, dass er überhaupt in diese Klasse gehört und einige Eltern waren dafür, diesen Jungen vor der ganzen Klasse bloßzustellen bla, bla, bla.... Der Hintergrund: Er ist 5 Jahre alt, Hochbegabt und auffällig... Die Klasse hat sich in "Absolute Gegner des Kindes" und "wir müssen dieses Kind stärken und helfen" geteilt... Der Elternabend war die reinste Katastrophe... einige Eltern animieren ihre Kinder zum "mobbing"... auf dem Schulhof ist der Junge allein und die Kinder drehen sich um und gehen von ihm weg... Ich gehöre zu den Eltern, die die Meinung vertreten, dass der Junge fair und anständig behandelt werden muss... nur so kann er gestärkt werden und auch nur so, kann er 4 Jahre Grundschule fröhlich durchleben... wie seht ihr das??? Lieben Gruß, suse660 |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 31.10.2003 |
Hallo Suse
ich sehe es ganz genau so wie du, denn ... Wenn der Junge jetzt schon die Erfahrung macht das Schule was ganz schlimmes ist, dann wird er sicherlich sein Verhalten nicht ändern. Allerdings muss er unbedingt auch lernen, das hauen etc. nicht drin ist. Wie hat denn die Lehrerin/Lehrer reagiert? Sey war´s *** Beurteile Menschen nicht nach ihren Worten, sondern nach ihren Taten, denn viele reden vortrefflich und handeln schlecht *** |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 10.01.2006 |
Hallo Suse,
ich sehe das wie du, aber wenn er so hochbegabt ist, gibts da nicht extra Schulen für? Wo der Junge besonders gefördert wird? Liebe Grüße Daina Nach der EM, ist vor der WM!!! |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 22.10.2007 |
Hallo
Manche Eltern vergesen offenbar, dass es hier um KINDER geht! Wie kann man dem eigenen Kind das Mobben lernen und andererseits trotzdem wollen, dass es den Unterschied zwischen gut und schlecht lernt? Was würden diese Eltern sagen, wenn es dem eigenen Kind so ergehen würde? Sicherlich ist es ein Problemfall. Das auch sensibel behandelt werden muss. Aber eben SENSIBEL. Und nicht mit so Holzhammermethoden. Ich denke, dass da besonders die Lehrkraft gefordert ist, diese Spannungen zwischen den Kindern, die ja durch die Eltern noch verschärft wurde, wieder zu lösen. Es ist doch nicht das Ziel, dass ein Kind (ob hochbegabt oder nicht) weinend nach Hause gehen muss. Vielleicht wäre da ein Gespräch mit den betreffenden Eltern ganz sinnvoll. Wissen die eigentlich, was da abgegangen ist? Ich möchte nicht in der Haut der Lehrkraft stecken. Liebe Grüße Claudia Alles muss probiert und getestet werden!!! Gnadenlos!!! |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 17.09.2005 |
... die Lehrerin hat schon gesagt, dass es sich verbessert hat... ich mache mir nur Sorgen, da wir in einer Gegend wohnen, wo einige (nicht alle) Eltern etwas... hmmm, wie soll ich sagen... etwas versnoppt sind... sie wollten es gar nicht hören, was die Lehrerin gesagt hat... meine Tochter hat von dem Jungen rein gar nichts erzählt... also bin ich auch nicht betroffen... da ich aber schon 2 Kinder (eine geht in die 3 Klasse, mein Sohn ist jetzt in der 5) durch diese Grundschule gebracht habe, weiß ich auch, dass viele Dinge Kinder unter sich ausmachen... und keiner braucht Eltern die immer nur dagegen wettern...
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 17.09.2005 |
... der Vater und die Mutter waren auch bei dem Elternabend... die Mutter den Tränen nahe, der Vater ziemlich aufgebracht... kann ich verstehen...
Sie sagten, wenn in Deutschland ein Kind geistig zurückgeblieben oder behindert ist, bekommt es alle Förderung die es gibt... aber nicht wenn das Kid mehr im Kopf hat als andere... Ich kenne nur eine Schule in Hannover und die dürfte so ca. 30 Kilometer entfernt sein... Die Grundschule an der wir sind, hat auch den Ruf und... es hat sich auch in den letzten Jahren gezeigt, Problemkinder (wobei ich nicht sehe, dass es ein wirkliches Problemkind ist) ganz schnell abgeschoben werden... Förderschule / Sonderschule und gut.... |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 23.01.2006 |
Moin suse,
warum hast du beim Elternabend nicht allen Eltern gegenüber von deinen positiven Erfahrungen mit der Schule gesprochen? Dann wäre sicher nicht ein Kind das Thema geblieben. Gruß muuda Chant down Babylon Kaum macht mans richtig - schon gehts |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 11.06.2006 |
Hallo Suse,
das ist leider ein Problem, welches sehr häufig auftritt. Ist der Junge erstmal aus dem Klassenverband raus-isoliert, ist er kaum noch zu re-integrieren. Ich bezweifle stark, dass er in dem Klima 4 Jahre durchhalten wird. Auch wenn ich das absolut falsch finde, denn es sollte immer eine Möglichkeit zur Integration geben (sofern ein Kind wirklich mit dem Lehrstoff zurecht kommt), in der Praxis sieht es leider einfach anders aus. Da werden Eltern zu Hyänen. Es geht dabei primär nicht mal darum, dass sie ihre eigenen Kinder durch den Jungen und seine Angriffsversuche ''gefährdet'' sehen ... nöööö ... der Hintergrund ist meist ein ganz anderer. Es geht darum, dass so ein hochbegabtes, aber noch sehr junges Kind möglicherweise ''mehr'' Aufmerksamkeit und Förderung durch die Lehrer genießen könnte, als das eigene Kind. Hat viel mit Futterneid zu tun. Also werden die Ellenbogen ausgepackt und versucht, den ''Störer'' rauszuboxen. Das der Junge auch noch durch Aggressionen aufgefallen ist, ist da ein prima Ansatz, um ihn zur Persona non Grata zu erklären. Es gibt auch keine wirkliche Möglichkeit, bei der Integration von außen zu helfen, wenn er im Verband dermaßen gemobbt wird. Aber das ist ein für Elternabende - leider - nicht untypisches Verhalten. Solange alle gute Nachrichten hören und sich einig sind, ist die Stimmung nett und freundlich ... aber wehe, es läuft nicht so, dann werden die Messer ausgepackt .... (schon oft so erlebt). Lieben Gruß
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 17.09.2005 |
... darüber wurde gesprochen... nur leider haben einige Eltern es nicht hören wollen... eine Mutter ist aufgesprungen und meinte, dass es ihre Aufgabe wäre, ihr Kind von dem betroffen Kind fernzuhalten... ihr Kind ist ihr Kind und kommt lange Zeit nichts... dann erst die anderen Kinder... auf dem Elternabend konnte ich mit meiner Meinung auch nicht zurückhalten als eine Mutter meinte, warum man uns nicht "Vor der Schulzeit und Einschulung" gesagt hat, dass "so ein Kind" in diese Klasse kommt... erst einmal musste ich sehr lachen und habe die Mutter gefragt, ob es ihr Ernst ist...
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 22.10.2007 |
Hallo
Ich finde es schade, dass es immer noch Menschen gibt, die so denken... Manchmal hab ich den Eindruck, dass aus diesen Reaktionen der Neid spricht, dass eben dieses Kind begabter ist. Der Vater hat schon recht. Die Förderung begabter Kinder lässt oftmals zu wünschen über. Da wird man auf weiter Flus alleine gelassen und wenns geht wirft man noch ein paar Steine in den Weg Liebe Grüße Claudia Alles muss probiert und getestet werden!!! Gnadenlos!!! |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 01.02.2004 |
Hallo,
so einen Jungen hatte mein mittlerer Sohn auch in der Klasse, er hat wirklich alle Kinder geschlagen, beschimpft etc. er hat immer im Unterricht gestört und war auch sehr auffällig, es war wirklich sehr schlimm. Er wurde ebenfalls mit fünf eingeschult, ob er hochbegabt war sei dahingestellt, er war zumindest sehr schlau. Meiner Meinung nach war er einfach noch zu klein für die Schule, vielleicht täte trotz aller Intelligenz doch noch ein Jahr Kiga gut. Nun sind sie vor kurzem weggezogen (nicht wegen der Schule!) und es gab ein aufatmen, bei den Schülern und bei den Lehrern. Das sich bei euch allerdings die Eltern gegen das Kind stellen finde ich unmöglich, wenn er aber die Kinder schlägt etc. ist ja wohl klar dass die Mitschüler ihn ausgrenzen werden, denke da kann man nur hoffen dass er sein Verhalten ändert und ihn die Kinder annehmen. Einen schönen Tag wünscht dagli |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 22.10.2007 |
Hallo
Da kann ich nur bei Jienniasy unterschreiben. Leider ist es sehr häufig, dass solche Reaktionen von Eltern auftreten. In unserer Schule (Sohn kommt jetzt in die 3.) wird der Elternabend grundsätzlich einzeln abgehalten. Es dauert zwar dann vielleicht länger aber solche Hetzparolen kommen dann gar nicht auf. Allein geht man dann vielleicht gar nicht sooo auf die Barrikaden, als wenn man den ganzen "Mob" zur Rückenstärkung hat. Und die Lehrkraft hat dann doch noch die Möglichkeit, mit den Eltern normal zu reden und sie vielleicht wieder ein bissl zum Verstand zu bringen... Was so ein Lehrer alles machen muss Liebe Grüße Claudia Alles muss probiert und getestet werden!!! Gnadenlos!!! |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 11.08.2005 |
Also ganz ehrlich wenn der Junge wirklich prügelt und pöbelt (eigentlich egal warum...) dann würde ich wohl auch zur Hyäne wenn es mein Kind betroffen wäre.
Selbst wenn dieses Kind hochbegabt ist, ist er vielleicht einfach zu früh eingeschult worden, das der Kopf soweit ist heisst noch lange nicht das das seelische soweit ist. Wir hatten einen Fall mit jemand überintelligenten in unserem Jahrgang. Nur das es sich nicht in Agression äusserte sondern der Junge war immer extrem schüchtern und zurückhaltend und ist ständig untergebuttert wordern. Tja der ist auch mit fünf eingeschult worden und war zwar geistig soweit aber sozial leider nicht... Nur als Anregung für die Eltern. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 11.06.2006 |
... der Punkt ist ein ganz anderer ...
Wenn man die Lehrerin einfach mal ''machen'' ließe, ohne die Kinder noch anzustacheln, den Jungen aus dem Klassenverband auszuschließen, wäre das Problem vermutlich nur halb so groß. In jeder Klasse gibt es am Anfang Kinder, die sich nicht zurecht finden, das ist ganz normal! Ich habe in der Klasse meiner Tochter erlebt, wie ein Kind mit Cochlea-Implantat erfolgreich in eine ganz normale Klasse integriert werden konnte, und der brauchte wirklich viel Aufmerksamkeit durch die Lehrerin und haute am Anfang auch ab und an drauf, weil er vieles noch nicht verstehen/zuordnen konnte ... trotzdem hat es geklappt, weil sich keiner eingemischt hat und die Lehrerin ihr Ding durchziehen konnte... Selbst ein Kind, das am Anfang aggressiv ist, oder eines, das ständig da sitzt und nur weint, ist oftmals integrierbar, wenn man die Lehrerin einfach mal machen lässt! (Es sei denn, das man an ein Exemplar von Lehrkraft gerät, das nicht viel Lust hat, denn auch das gibt es) Aber die meisten Grundschullehrer sind sehr motiviert und tun sehr viel für die Kinder. Der ''Sand'' kommt meistens erst ins Getriebe, wenn Eltern das Zepter übernehmen. Lieben Gruß
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 22.10.2007 |
Hallo
Da hast du schon recht JennyO. Prügeln geht gar nicht. Ob begabt oder nicht. Dem muss auch entgegengewirkt werden. Aber diese Hatzjagd, die da von den Eltern ausgeht ist ja wohl unterste Schublade So sind sie eigentlich nicht besser als das Kind. Wobei man dem Kind noch zugute halten muss, dass es eben noch ein Kind ist und noch lernen muss, dass es eben so nicht geht. Das mag gut mit dem Alter zusammenhängen. Die anderen Eltern aber sind erwachsen! Auch darf man nicht ausser Acht lassen, dass es jetzt vermehrt 5jährige in der 1. Klasse geben wird. Zumindest bei uns in Bayern (ich weiß nicht, wie es in anderen Bundesländern aussieht) müssen die Kinder mit 5 schon in die Schule, wenn sie das Pech haben, im Herbst oder Winter geboren worden zu sein. Liebe Grüße Claudia Alles muss probiert und getestet werden!!! Gnadenlos!!! |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 10.05.2006 |
Hallo,
meine Kinder gehen jetzt das letzte Jahr in den Kindergarten. In der Gruppe haben wir auch so einen Jungen. Ständig schlägt, schubst und beißt er meine Kinder. Ich habe die Nase davon wirklich voll. Die Erzieherinnen sind verzweifelt, er ist nicht zu bändigen, die Eltern finden das Verhalten des Jungen supi und bestärken ihn noch. Er schlägt nur Mädchen und kleinere Jungen. Mit gleichstarken oder größeren Kinder macht er es nicht. Ich habe meine Kinder deshalb für 2 Wochen auch den Kiga genommen. Jetzt haben sie von der Erzieherin die Anweisung bekommen, beim nächsten Mal sich zu wehren. Ich war erst dagegen, aber ich hoffe, daß diese Maßnahme endlich was bringt. Sollte dieser Junge in die gleiche Klasse wie meine Kinder kommen, wechseln wir die Schule. Das sagen ALLE anderen Eltern auch.Denn ein normaler Unterricht wird nicht möglich sein. Das hört sich jetzt böse an. Aber irgendwie muß ich meine Kinder schützen. Solange das Kind für solch Verhalten belohnt wird, wird sich nichts ändern. Conny |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
ich finde es schon erstaunlich, dass schon bei 5-jährigen festgestellt wird, dass sie "hochbegabt" sind - und dass bei Geschichten mit verhaltensauffälligen Kindern hier so oft "Hochbegabung" erwähnt wird - aber das ist nicht das eigentliche Thema...
der Junge "prügelt" seine Klassenkameraden - das ist in erster Linie ein Thema, das die Pädagogen der betroffenen Schule sowie die Eltern des Jungen betrifft - das zum Thema eines Elternabends zu machen - bringt nix - und sollte auch von den Pädagogen vermieden werden - wäre ich ein Elternteil des Jungen - ich hätte mich dagegen ganz vehement gewehrt - es geht nicht an, dass das Verhalten eines Kindes vor der gesamten Elternschaft ausgebreitet und diskutiert wird... Lösungsvorschläge - habe ich nicht - die "Prügler" in den Klassen meiner Kinder wurden von den Lehrern bzw den Schulpsychologen gehandelt - ich habe mich da nie reinhängen müssen... dass, wer prügelt, von den Klassenkameraden gemieden wird, halte ich im übrigen für eine völlig normale Reaktion - es ist in erster Linie Sache der Pädagogen, da zu vermitteln - die können die Situation vor Ort sehr viel besser einschätzen als die Eltern... slts Grisou License not to greet |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 13.06.2008 |
Ich finde auch, dass dieses Thema nicht vor die versammelte Elternschaft gehört, sondern im Einzelgespräch zwischen den Pädagogen und den betroffenen Eltern.
Als Lehrer hätte ich dieses Thema beendet mit: "Wir arbeiten bereits an einer Lösung dieses Kind in die Klassengemeinschaft zu integrieren. Also das Abebben des Mobbings der Kinder und das Aufhören der Gewalttätigkeit des Schülers." LG ɟdoʞ ʇɥǝʇs ǝʇǝoɹʞplıɥɔsɹǝssɐʍ |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 11.06.2006 |
>>''Als Lehrer hätte ich dieses Thema beendet mit: (...)''<<
du glaubst gar nicht, wie oft ich Lehrer diesen (leider vergeblichen) Versuch, auf Elternabenden schon habe machen sehen ... ****** Ich sehe auch, dass die Situation wie oben beschrieben schwierig ist. Und trotzdem: Lehrer studieren jahrelang und man sollte ihnen auch ein bisschen was zutrauen. Es wird immer irgendwo jemanden geben, der schwierig ist. Klar wäre es angenehmer, wenn die Welt rosarot und watteweich wäre, das ist sie aber nicht. Man kann nicht jedes Problem durch ''entfernen'' lösen. Kinder lernen durchaus, ihre Händel zu klären, allerdings lernen sie's deutlich besser, wenn sie nicht aufgestachelt werden. Meine Tochter freundete sich mit einem Kind an, das im Kindergarten als ''schwierig/haut schnell'' verschrieen war und mit dem keiner spielen wollte... und sie setzte dem Kind klare Regeln in Form von : ''ich mag dich, aber wenn du mich haust, spiele ich nicht mehr mit dir''. Die kriegen untereinander viel mehr gebacken, als Eltern oft meinen! Lieben Gruß
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 13.06.2008 |
Die Erfahrung fehlt mir noch! Und ich möchte sie auch gar nicht machen sondern so nette Watte Eltern bei den Abenden sitzen haben Aber ich fürchte, das sitzt nicht drin... ist aber auch o.k. ist ja jeder verschieden.. und bei zermürbenden Diskussionen besorg ich mir nen Gameboy.. oder ähnliches Aber Eltern, die nicht auf Lösung aus sind, sondern auf Verdrängung (des Kindes), das ist nicht wirklich schön! LG ɟdoʞ ʇɥǝʇs ǝʇǝoɹʞplıɥɔsɹǝssɐʍ |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 19.06.2002 |
Hallo !
Natürlich ist es absolut daneben, wenn Eltern ihren Kinder nahelegen, ein anderes Kind gezielt vom Klassenverband auszuschliessen. Ich kann aber auch auf der anderen Seite verstehen, dass man das eigene Kind nicht als Opfer eines Schlägers sehen möchte. Und da gibt es im allgemeinen 2 Möglichkeiten : es gibt Eltern, die sagen "schlag' zurück!" und es gibt Eltern, die sagen "geh' dem Schläger aus dem Weg!", was auf Dauer auf Isolation des Kindes hinausläuft. Normalerweise können Lehrer sowas aber ganz gut selber regeln - die Erfahrung zeigt, dass Eltern klasseninterne Vorgänge eher komplizieren. Und sorry, wenn ich mich jetzt unbeliebt mache, aber mir geht dieses ganze "Hochbegabt"-Gerede inzwischen unglaublich auf die Nerven. Was damit alles entschuldigt wird.... Es ist im Endeffekt egal, wie begabt ein Kind ist - es muß im Leben klar kommen, egal, ob in der Schule oder im Beruf. Und da kann man vielleicht das ein oder andere exzentrische Verhalten tolerieren, Aggression gehört in meinen Augen aber nicht dazu. Und wenn ich mich hier allein im CK umschaue, dann müßten unsere Schulen ja von Hochbegabten nur so wimmeln, dann müßte ja quasi jede Grundschulklasse mindestens 3 dieser Wunderkinder haben. Also von daher wäre ich mit dem Begriff "Hochbegabt" mal ganz vorsichtig....auch wenn viele glauben, dass es alles entschuldigt. LG Dag |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 04.05.2006 |
hallo
hochbegabt oder nicht spielt doch in sofern keine rolle,denn man schlägt andere kinder nicht. ich denke kinder können das bis zu einem gewissen grad selber regeln. ich hab meinen immer gesagt;geh ihnen aus dem weg.geht das aber nicht und wirst du weiter geschlagen,getreten oder sonstwas,wehr dich. das hab ich auch in der schule verlauten lassen. und es hat geklappt. gruss suse |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 02.04.2005 |
Hallo
leider Gottes ist das nicht nur mit "schlagenden" Kindern so. Ich betreue ja seit einem Jahr 2x Nachmittags ein Kind mit Autistischen Verhaltensweisen. Als dieses in Mathe eine Arbeit besser als alle anderen ablieferte, wurde der Betreuerin des Kindes ( sie ist zur Integration des Kindes In einigen Stunden dabei) unterstellt sie hätte ihm geholfen. Integrationshelfer sind dazu da bei Problemen zu helfen den Kontakt von Lehren und Mitschülern zu einem Autisten zu fördern usw. Auf keine Fall dürfen sie Lösungen oder Lösungswege aufzeigen. Ein Autistisches Kind wie er hat bei Mathe, so gut wie keine Probleme, da es da nichts zu interpretieren gibt. Alles hat klare Formeln und Lösungswege. Mehrere Eltern ( "aufgeheizt von einigen") riefen in der Schule an und beschwerten sich. Es kann ja nicht sein das ihre Kinder die Aufgabe nciht lösen und DER hat sie gelost. Da ein Behindertes Kind das Anrecht auf Nachteilsausgleich hat, bekommt er bei Arbeiten manchmal 5 Minuten mehr Zeit. Nun gab es einen riesen Aufstand Im laufe dieses Aufstand mußte sich die Mutter dann Sachen anhören wie - was macht so ein Kind auf ner normalen Schule der behindert ja alle anderen beim Lernen. Der Spruch kam von einer Mutter deren Kind ständig empfohlen wird aufs Gymnasium zu wechseln weil sie für die Realschule zu gut und unterfordert ist. Ich war ehrlich entsetzt. Gut Autismus sieht man einem Menschen nciht an aber es hatten inzwischen ja alle mitbekommen das hier eine Behinderung vor liegt. Hier ist so eine Wadenbeiserei im Gange, das ist so schlimm. Ich kann mir lebhaft vorstellen wie es bei deinem Elternabend abging. Gruß Tiffany Wenn dir das Leben ne Zitrone gibt - mach Limonade draus |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
Um selbst an den Diskussionen teilnehmen zu können müssen Sie sich bei Chefkoch.de registrieren. Wenn Sie schon registriert sind, so müssen Sie sich mit Ihrem Benutzernamen und Passwort anmelden.

Henglein
Rama Cremefine



































