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Förderung eines hypotonen Kindes

Vom 24.05.2007 19:07 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

lindachen Kartoffelschäler


Mitglied seit 21.03.2007
19 Beiträge (ø0,01/Tag)
Hallo zusammen,
gerade komme ich mit unserer Tochter (fast 3) vom Kinderturnen und bin mal wieder ziemlich frustriert. Seit unsere Tochter auf der Welt ist, bekommt sie Krankengymnastik nach Bobath und zuletzt nach Voijta. Sie lernte spät laufen und bewegt sich auch heute nur sehr ungern. Alles ist für sie anstrengend und am liebsten würde sie den ganzen Tag nur im Sitzen spielen. Wer von Euch hat ähnliches erlebt und welche Möglichkeiten gibt es, das Kind bestmöglich zu fördern? Wir hörten letztens von sehr positiven Erfahrungen mit einem Osteopathen. Hat jemand von Euch damit Erfahrungen? LG, Lindachen.
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Vom 24.05.2007 19:16 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Backnudel Kaltmamsell


Mitglied seit 27.03.2006
1.040 Beiträge (ø0,46/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Hi Lindachen,
mein Sohn ist teilweise hyperton, teilweise hypoton. Was ist dir Ursache bei Deiner Tochter. Ostheopathen können helfen, aber dafür ist es erforderlich zu wissen, warum Deine Tochter Hypoton ist.

Ansonsten eigentlich der Alltag. Spielplatz, TRampolin, Dreirad fahren, reiten lassen, muß nicht therapeutisch sein, reicht auf einem Ponyhof zu fragen, ob sie sie mal aufs Pferd setzen.

Vojta brints, wenn Du es zu Hause bis zu 4 x täglich durchziehst.

Nur beim KG wird das nix.

Schwimmen ist auch sehr gut, es reicht das rumpaddeln im Wasser.

Alles Liebe

wünscht die Backnudel
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Vom 24.05.2007 19:18 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

ischilein  Hendlgriller


Mitglied seit 03.05.2007
9.573 Beiträge (ø5,17/Tag)
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Hallo,
der Sohn meiner Freundin hatte Hypotonie, das wurde direkt nach der Geburt festgestellt. Es wurden
uch nach Bobath Übungen gemacht, Krankengymnastik usw.
Jetzt ist er 6 Jahre alt, hat keinerlei Probleme mehr, nur noch beim Sprechen ists etwas undeutlich ( hängt auch mit der Hypotonie zusammen).
Liebe Grüße,
\"\"
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Vom 24.05.2007 19:43 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

lindachen Kartoffelschäler


Mitglied seit 21.03.2007
19 Beiträge (ø0,01/Tag)
Liebe Backnudel, die Ursache ist nicht eindeutig. Es wird vermutet, dass es an der schweren Geburt liegen könnte.
Sie lag falsch und ich musste bei der Geburt und während der Wehen Übungen machen, damit sie sich dreht. Ein Orthopäde hat ihr auch mal einige Wirbel eingerenkt und mit Laser behandelt. Daraufhin machte sie echt einen sichtbaren Schub! Bei den Vojta-Übungen sind wir uns zu Hause oft nicht sicher, ob wir auch die richtigen Punkte \"erwischen\", um die gewünschte Wirkung auszulösen... traurig Dank Dir für Deine Tips, grade das Schwimmen könnte wirklich ganz gut sein! LG.
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Vom 24.05.2007 20:43 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Backnudel Kaltmamsell


Mitglied seit 27.03.2006
1.040 Beiträge (ø0,46/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Hi,
ja schwimmen ist gutm weil es die Muskeln schult, aber das Kind das Gewicht nicht tragen muß. Außerdem schult es die Körperwahrnehmung. Hypotone Kinder wissen oft gar nicht, wo ihr Körper anfängt und aufhört. Daher ist auch das Schaukeln in der Hängematte gut, weil sie dabei so eng umschlossen sind.

Wenn das Einrenken was gebracht hat, wird auch der Ostheopath Euch was bringen.

Lg von der BAcknudel
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Vom 24.05.2007 21:39 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

UschiGAdministrator - Chefkoch.de Team Sternekoch


Mitglied seit 29.10.2001
38.604 Beiträge (ø9,99/Tag)
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Hallo Lindachen,

Vielleicht kann Dir in unserem Familienforum von erfahrenen Müttern mehr geholfen werden.

Liebe Grüße Uschi \"\"

Man sollte ruhig sagen, was man denkt. Nur sollte man es zuvor bedenken.
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Vom 24.05.2007 21:55 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

jienniasy Chefkoch-Moderator Sternekoch


Mitglied seit 11.06.2006
10.628 Beiträge (ø4,88/Tag)
Hallo Lindachen,

in der Tat ist Vojta optimal, aber man muss es, wie Backnudel schon sagte, wirklich konsequent durchziehen.

Viele Eltern scheitern da am Widerstand des Kindes.
Natürlich gibt es Kinder, die auch Vojta problemlos \'\'mit sich machen lassen\'\', aber das gros der Kinder \'\'mag\'\' Vojta eben nicht und wehrt ab.

Gerade wenn ein Kind sich gegen die Übungen heftig wehrt, dabei auch noch weint oder schreit, wird leider oft von den Eltern abgebrochen, dabei ist Vojta wirklich effektiv und der Widerstand der Kinder lässt mit der Zeit in der Regel nach, wenn das Kind selbst merkt, das ihm nichts schlimmes geschieht!

Lass dir die Druckpunkte nochmal von deinem/r KG genau zeigen. Sag ruhig, das du noch Schwierigkeiten hast.
Der KG kann dich in der Praxis anleiten, bis du es wirklich raus hast.

Mit der Zeit bekommst du ein Gefühl dafür, ob du \'\'richtig\'\' ansetzt oder nicht, aber auch das klappt nur wenn man es immer und immer wieder macht.

Es kostet zwar Zeit, Kraft und Nerven, aber letztendlich ist es das beste, was du tun kannst für deine Kleine.

Ich persönlich halte übrigens nicht soviel von \'\'dies mal ausprobieren\'\', jenes mal ausprobieren ... die Besten Erfolge erzielt man definitiv, wenn man bei einer Behandlungsart über einen längeren Zeitraum bleibt - und sie wirklich konsequent durchführt.

Ich bin übrigens selbst KG.

Lieben Gruß
\"\"
Wenn man alle Zutaten hat ist *gut kochen können* keine Kunst
*****
Kunst ist, wenn man beim Kochen improvisiert und es *trotzdem* schmeckt
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Vom 24.05.2007 22:15 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

vintoria Hendlgriller


Mitglied seit 24.11.2004
2.892 Beiträge (ø1,05/Tag)
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Hallo,

ich würde es an Deiner STelle trotzdem mal mit einem Osteopathen probieren. Erkundige Dich aber genau und versuche einen auf Kinder spezialisierten zu finden. Gerade gestern hat mir eine Freundin erzählt, daß das Kind ihrer Freundin mit fast zwei Jahren weder sitzen noch stehen noch krabbeln wollte. Geschweige den Laufen. Drei Tage nach der ersten Behandlung konnte sie laufen.

viele Grüße

Gertrud
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Vom 24.05.2007 23:09 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

jienniasy Chefkoch-Moderator Sternekoch


Mitglied seit 11.06.2006
10.628 Beiträge (ø4,88/Tag)
ich nochmal Na!

ein Osteopath kann wirklich eine sehr gute Idee sein, wenn das Kind beispielsweise irgendwo eine Blockade hat gibt es kaum etwas besseres, das man tun kann.

Ich habe selbst bei einem KISS-Kind erlebt, dass dieses Kind nach einer einzigen Behandlung beim Osteopathen wie ausgewechselt war.

Wenn das Kind Hypoton ist, kann ein Osteopath ebenfalls gute Erfolge erzielen, aber das ist eine längerfristige Sache.
Muskulatur (beispielsweise) baut sich nicht mit einer einzigen Behandlung auf, d.h. um die kräftigenden Übungen wirst du auch bei einer osteopathischen Behandlung nicht drumrumkommen, auch nicht um die konsequente Durchführung besagter Übungen ....

Viele Kassen übernehmen die Behandlungskosten beim Osteopathen nicht, d.h. es macht Sinn im Vorfeld bei deiner Kasse abzuklären, ob die Kosten übernommen werden (Die Kosten lagen m.W. für eine Sitzung beim Osteopathen immer so um die 70 / 75 Euro).

Wenn eine Blockade vorliegt ist das aber gut angelegtes Geld!

Lieben Gruß
\"\"
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*****
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Vom 25.05.2007 08:50 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

lindachen Kartoffelschäler


Mitglied seit 21.03.2007
19 Beiträge (ø0,01/Tag)
Guten Morgen,
vielen Dank für Eure Reaktionen!
Wir sind auch der Ansicht und es leuchtet uns auch ein, jienniasy, dass es gut ist, bei einer Sache zu bleiben und durchzuhalten! Nach Vojta \"turnen\" wir inzwischen schon 2 Jahre und wir denken auch, dass es was gebracht hat! Es ist nur so, dass man aber auch sofort hellhörig wird, wenn man von anderen mitbekommt, dass bei ihnen schon 2 oder 3 Behandlungen dauerhaft was gebracht haben und überlegt und hofft dann natürlich, ob sowas vielleicht nicht auch bei unserer Tochter möglich wäre.
In unserem Fall kommt bestimmt erschwerend dazu, dass bei unserer Tochter nie eine eindeutige Diagnose gestellt werden konnte. In der Kinderklinik wurde uns gesagt, dass ihre motorischen Auffälligkeiten nicht richtig zugeordnet werden können, d. h. sie entsprechen nicht ausschließlich dem Krankheitsbild hypotoner Kinder, aber es liegt auch auf der anderen Seite nicht eine eindeutige Schädigung der Hüfte beispielsweise vor. Feinmotorische Verrichtungen fallen Ihr z. B. überhaupt nicht schwer, im Gegenteil, da ist sie sehr geschickt und ausdauernd.
Durch das Mutter-Kind-Turnen hat sie jedenfalls einen Anreiz erhalten, sich mehr zu bewegen und auch mal für eine kurze Zeit Freude daran zu haben. Liebe Grüße, lindachen.
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Vom 25.05.2007 09:17 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

vintoria Hendlgriller


Mitglied seit 24.11.2004
2.892 Beiträge (ø1,05/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Hallo lindachen,


da Du nie eine eindeutige Diagnose hattest, würde ich trotzdem nochmal versuchen abzuklären, ob es sich nicht tatsächlich um eine Blockade handelt. Lies Dir mal diese Seite durch: www.kiss-kid.de/seiten/auffaelligkeiten.html

Gib mal KISS Syndrom bei google ein.

Ich denke, daß es sicherlich richtig ist, die begonnene Therapie weiterzuführen, aber bestimmt auch nicht verkehrt beim Osteopathen Hilfe zu suchen. Wo wohnst Du den?

lg Gertrud
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