HARTZ-IV-SCHIKANE
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![]() Mitglied seit 11.12.2003 |
als ich folgenden Artikel las hab ich gedacht ich spinne so langsam werden Hartz IV Empfänger teilweise wirklich schickaniert das is doch ne Sauerei lest selbst: Hartz IV Schikane ------------------------------------------------------------ liebe Grüße Tanja
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![]() Mitglied seit 06.06.2002 |
Krasse Geschichte ... und die läuft auch über seriösere Medien
Gruß Tin _____________________________________________________________ Der Lebenskünstler und der Feinschmecker wissen, dass man ein Schwein sein muss, um Trüffel zu finden. |
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![]() Mitglied seit 29.01.2007 |
Ich finde das unmöglich, das sind auchn ur menschen wie wir. Ich versteh net das die, die so behandeln |
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![]() Mitglied seit 02.10.2003 |
Ohne Worte!
LG Frauantje1 |
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![]() Mitglied seit 05.10.2003 |
Hallo zusammen,
ich halte diese Maßnahme für rechtlich bedenklich. Der Hartz-IV-Empfänger zahlt ja für dieses Zimmer auch Miete. Es ist auch inzwischen schwer geworden eine Wohnung mit entsprechener Größe zu finden, meist ist sie sogar teurer als eine größere Wohnung. Im übrigen dürfte die \"Kontrolle\" teurer sein, als wenn der Mieter das Zimmer mitnutzt. LG Petra |
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![]() Mitglied seit 04.05.2006 |
na ja,ob das rechtlich io ist,?
gruss suse |
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![]() Mitglied seit 14.09.2004 |
Ich weiß ja, dass ich mich damit wieder in die Nesseln setze und ich möchte betonen dass das NICHT für ALLE Hartz 4 Empfänger gilt, was ich jetzt sage:
Aber ich kenne einen Fall, da würd ich es der Person auch wünschen. Jemand der mehrere Stellenangebote ausschlägt, weil die Arbeit angeblich keinen Spaß macht. Der sagt, das Geld krieg ich doch eh vom Hartz4 abgezogen, warum soll ich dann arbeiten gehen, der definitiv mehr Geld hätte mit Job und ohne Hartz4 aber zu faul ist morgens aus dem Nest zu kriechen und MIR dann die Ohren volljammert wie schlecht es ihm geht und dass ihm niemand ne Chance geben möchte, dem gehörts nicht anders. Schade nur, dass das dann immer alle ausbaden müssen und nicht nur jene faulen Säcke. „Ein bißchen Freundschaft ist mir mehr wert als die Bewunderung der ganzen Welt.“ Otto von Bismarck |
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![]() Mitglied seit 10.01.2006 |
wie gut das es den hier gibt
LG daina |
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![]() Mitglied seit 02.10.2003 |
@Petronella,
ich glaube, das ist ja gerade das Problem... Das Amt zahlt nur für angemessenen Wohnraum die Miete. Und da die Wohnung größer ist, als der Lehrerin zusteht, wird halt für dieses Zimmer keine Miete gezahlt... Ich find´s ziemlich happig, was da gemacht wird. LG Frauantje1 |
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![]() Mitglied seit 10.12.2006 |
Hallo,
das ist die reinste Schikane, man kann es kaum fassen. Ich finde solche Maßnahmen peinlich und unmenschlich. Die Meinungen über Hartz IV gehen ja sowieso auseinander, noch eher, wenn man dann solche Artikel liest. gruß weihnachsmaus |
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![]() Mitglied seit 30.03.2005 |
Hallo
Ich weiß hab ich im Fernsehn gesehn Bei einem Mann wurde die Türe sogar ganz vom Fachmann verriegelt. Weit ist D gekommen. Gruß Numsie |
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![]() Mitglied seit 05.10.2003 |
@FrauAntje
heißt das, das Amt zahlt ihr nur die Miete für z.Bsp. 2 Zimmer und sie muss gegenüber dem Vermieter für 3 Zimmer zahlen? Damit ist sie doch schon \"gestraft\", wieso soll sie dann NOCH einen Abzug bekommen, wenn sie das Zimmer nutzt. |
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![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
Claudia, auch wenn es solche Fälle gibt - die Massnahme ist SINNLOS - denn das Amt spart nix dabei - es entstehen ganz im Gegenteil Kosten durch Verwalten und Kontrolle einer Nonsens-Entscheidung... slts Grisou |
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![]() Mitglied seit 02.10.2003 |
@Petronella,
da sie ja nur für beispielsweise 2 Zimmer Miete vom Amt bekommt, kann sie ja auch nur diese Summe an ihren Vermieter überweisen. Sie bewohnt praktisch eine kleinere Wohnung in ihrer zu großen Wohnung. Ich hoffe, das ist so richtig erklärt. Lg Frauantje1 |
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![]() Mitglied seit 11.12.2003 |
Hallo Frau Antje, ich bin selbst Hartz IV und bekomme die Miete vom Amt aber da meine Miete mehr beträgt als das Amt zahlt muss ich den Rest selbst irgendwie drauflegen. Und so wird es dieser Frau im Beitrag wohl auch gehen. ------------------------------------------------------------ liebe Grüße Tanja
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![]() Mitglied seit 25.01.2007 |
Guten Morgen
Son Unsinn. Bürokratenschwachsinn Also mich würds persönlich mal interessieren, was der Vermieter oder Hauseigentümer dazu sagt, durch sowas wird doch die Miete nicht billiger .... und das Zimmer durchs nichtheizen nicht besser. Und son Unsinn wie Heizung kontrollieren, bei Folgeschäden durch nichtheizen und nichtlüften muß der Mieter die wieder berappen. Und Herr Hartz bekommt mal wieder Geld, weil sein Name durch die Medien läuft. Hoffentlich nehmen die so einem Menschen mal die ganze Lebensgrundlage, der Grund dafür ist ja gegeben, aber die kaufen sich wieder frei und lachen sich noch tot. Gruß Wirbel |
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![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
Frau Antje, welcher Vermieter lässt sich denn darauf ein, geringere Miete zu bekommen ? oder begeh ich da jetzt nen Denkfehler ?? der Vermieter vermietet eine Wohnung - komplett - oder nicht ??? slts Grisou |
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![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
Hallo Tanja, so habe ich das auch verstanden - also ist die Empfängerin doppelt gestraft - und das Amt hat nicht mal einen Gewinn durchs Blockieren des Zimmers... |
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![]() Mitglied seit 02.10.2003 |
Hallo Tanja,
aber wenn die Frau die fehlende Miete selber drauflegt, dann könnte sie doch das Zimmer auch benutzen, oder hab ich da jetzt einen Denkfehler??? Klärt mich mal auf. LG Frauantje1 |
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![]() Mitglied seit 05.10.2003 |
@Grisou
so sehe ich das auch und Tanja hat es oben ja an ihrem Beispiel schon erklärt. Sie muss den Mehrbetrag \"drauflegen\". D. h. diese Lehrerin müsste, wenn sie denn das Zimmer \"widerrechtlich\" nutzt doppelt zahlen, weil sie auch noch vom Amt für die Mehrnutzung bestraft würde. Und das kann nicht hinhauen. Außerdem muss ich dem zustimmen, was hier über Heizen geschrieben wurde. Als Mieter ist man verpflichtet, die gesamte vermietete Wohnung wenigstens soviel zu heizen, dass keine Schäden an der Wohnung entstehen. LG Petra |
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![]() Mitglied seit 14.09.2004 |
@Grisou,
sinnlos isses möglicherweise in dem Fall, dass es unnütz Kosten verursacht. Geb ich zu. Aber jemand, gerade auf den Fall bezogen, den ich meine, der dann auf noch engerem Raum wohnen muss, der macht sich vielleicht Gedanken, ob er nicht doch die Arbeit annimmt. Denn solang er die große Wohnung nutzen darf und sie auch noch bezahlt bekommt geht er ja nicht arbeiten. Und in jenem Fall den ich meine bedauer ich eigentlich nur die Kinder, die da mitwohnen müssen. Ich kenne welche, die gehen für ein paar Cent arbeiten, damit sie rauskommen und endlich wieder in einen Betrieb reinkommen und wieder ne Chance haben können. Und dann seh ich sowas und da geht mir die Hutschnur hoch. Denn im Gegensatz zu anderen die hunderte Bewerbungen schreiben und wirklich nix kriegen krieg ich da gesagt, am Montag hätt ich anfangen sollen, aber ich bin halt zu spät gewesen und statt reinzugehen bin ich wieder heim und dann wollten die mich nimmer. Ich hatte ja gar keine Chance zu arbeiten. Nee, das kanns echt nicht sein. Aufs nächste Stellenangebot hatte er erst gar keine Lust. Das ist nicht das was ich mir vorstelle. Und für diese Fälle sollte es entsprechende Maßnahmen geben. „Ein bißchen Freundschaft ist mir mehr wert als die Bewunderung der ganzen Welt.“ Otto von Bismarck |
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![]() Mitglied seit 05.10.2003 |
@FrauAntje (11.27Uhr)
genau da liegt ja das Problem, sie zahlt für etwas, dass sie nicht nutzen kann bzw. darf. LG Petra |
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![]() Mitglied seit 11.12.2003 |
@Frauantje
normalerweise darf sie das Zimmer schon benutzen wenn sie den Rest der Miete selbst drauflegt...aber ich denke mal das ist einfach so ne Schikane vom Amt um Sie zu zwingen sich ne andere Wohnung zu suchen. Nur hilft das Amt nicht bei der Suche und als Hartz IV Empfänger findet man erst recht keine andere Wohnung.. Also egal wie man es sieht die Frau ist mehr als Doppelt gestraft. ------------------------------------------------------------ liebe Grüße Tanja
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![]() Mitglied seit 02.10.2003 |
Oh je, alles ganz schön bescheiden für die Lehrerin...
Zumal es ja kein Einzelfall zu sein scheint... LG Frauantje1 |
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![]() Mitglied seit 14.09.2004 |
@Tanja,
Wohnungssuche ist generell schwer. Jene Lehrerin ist doch ganz alleinstehend, oder hab ich da was übersehen? Kinder sind doch keine da, zumindest wennichs nicht überlesen hab. Es ist sicherlich nicht so einfach, dass man ne Wohnung hinterhergeschmissen bekommt, aber das Problem haben arbeitende Ehepaare mit mehreren Kindern auch. Die sind auch oft längere Zeit auf Suche , bevor sich ein Vermieter findet, der sie nimmt. Und warum sollte das Amt die Suche übernehmen???? Man muss doch einem erwachsenen Menschen auch was alleine zutrauen können. Warum muss das immer das Amt machen? „Ein bißchen Freundschaft ist mir mehr wert als die Bewunderung der ganzen Welt.“ Otto von Bismarck |
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![]() Mitglied seit 02.10.2003 |
@cleidig,
es gibt noch einen Sohn. |
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![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
Claudia, da hast du sicher Recht - deshalb wäre es sinnvoller, die Ämter würden sich drauif konzentrieren, INTELLIGENT nach Leistungsmissbrauch zu suchen... statt abgesperrte Zimmer zu verwalten... slts Grisou |
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![]() Mitglied seit 24.07.2004 |
Ein Hallo an Euch ,
also wie das mit Harz IV alles so ist weis ich nicht.Doch ich höre morgens immer einen Bayrischen Radiosender.Dort wurden im November - Dezember 2006 mehrmals durchgegeben das in Bayern dringend Lehrer gesucht werden und gerne auch sich welche aus Österreich melden dürfen.Da Lehrer benötigt würden. Somit wird es wohl mit dem Beruf der Dame zusammenhängen, das dieses Zimmer zu gemacht wurde.Denn ich kann mir nicht vorstellen das dies bei allen so gemacht wird.Oder das sich die Behörde einfach so willkürlich verhält. Grüße Sabine |
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![]() Mitglied seit 10.04.2006 |
Hallo,
diesen Beitrag gab es bisher nur bei RTl zu sehen. Ist das wirklich seriös ? Wäre nicht das erstemal das die auf Bildzeitungsniveau berichten. Und wichtige Fakten unterschlagen. katir |
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![]() Mitglied seit 02.10.2003 |
Da geb ich Dir recht, katir.
LG Frauantje1 |
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![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
...also diese Meldung habe ich jetzt auch auf \"seriösen\" Seiten gefunden... ob jetzt die Lehrerin (deren Fach wir nicht kennen) einen Job finden könnte oder nicht, ist hier doch gar nicht die Frage - sondern ob die Massnahme SINN macht... macht sie mE nicht... gehör ich zu denen, die sich auf Hartz ausruhen, wird mich das auch nicht davon abhalten... gehör ich zu all denen, die völlig unverschuldet in Hartz IV reinrutschen, ist es Schikane... Slts Grisou |
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![]() Mitglied seit 15.01.2007 |
Hallo,
ich möchte mal wissen warum sich die Leute sowas gefallen lassen. Das ist doch auf jeden Fall gegen das Grundgesetz!!!!!!!!!!! Und gegen die Menschenwürde ohnehin. Das ist eine absolute Willkür des Staats!!!! Ich würde mir weitere Betroffene suchen und dann vor das Gericht ziehen!!!!!!!!!!!! Ich kann nur immer sagen, vielleicht sind hier auch ein paar Hartz IV Empfänger unterwegs, nichts gefallen lassen: Wir sind das Volk und nicht der Staat. Zimtreiter |
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![]() Mitglied seit 10.04.2006 |
Hallo Zimtreiter,
das hört sich gut an. Aber !!!! Wenn die Anderen dann auch sagen \"wir sind das Volk\" und wieso sollen wir für die bezahlen ? Was dann ? Katir |
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![]() Mitglied seit 06.06.2002 |
Hallo,
der MDR hat auch darüber berichtet ... hier und da sind auch noch ein paar gute Links, die den rechtlichen Hintergrund mal aufklären ... bevor weiter spekuliert wird ... Gruß Tin _____________________________________________________________ Der Lebenskünstler und der Feinschmecker wissen, dass man ein Schwein sein muss, um Trüffel zu finden. |
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![]() Mitglied seit 01.02.2006 |
Hey,
es ist unglaublich und wirklich menschenverachtend was einigen Leuten immer wieder einfällt. Ich kann mir auch nicht vorstellen das diese Maßnahme etwas bringt. Denke da könnte an anderen Stellen sinnvoller gespart oder das Personal eingesetzt werden. Übrigens, Sabine: Schön das in Bayern Stellen frei sind. - ABER: Es ist Lehrern leider nicht möglich einfach so das Bundesland zu wechseln und da zu unterrichten. Jedes Bundesland hat eigene Vorgaben. Studierst du in Bayern auf Lehramt, kannst du auch nur dort unterrichten usw. Auch ziemlich gaga, ist aber leider so. - Dabei sollte man eigentlich davon ausgehen, dass das Bildungsniveau überall gleich sein dürfte... Liebe Grüße reya |
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![]() Mitglied seit 24.07.2004 |
Also Sinn macht diese Maßnahme meiner Meinung auf keinen fall, abgesehen von den Kosten.
@ reya ......was Du da berichtest ist ja Haarsträubend....... Grüße Sabine |
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![]() Mitglied seit 24.07.2004 |
Das mit den Lehrern meinte ich .
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![]() Mitglied seit 02.03.2006 |
Das ist echt UNMENSCHLICH!!! Wobei es natürlich auch SCHWARZE SCHAFE bei den Hartz-IV-Empfängern gibt! Dennoch, ich denke, rechtlich durchaus bedenklich
Lg, Küchenfee1976 |
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![]() Mitglied seit 14.09.2004 |
@Küchenfee,
hast du in den letzten Link geschaut? Da geht es darum, dass das Amt nur eine bestimmte Höhe an Miete zahlt. Da der Vermieter nun nur die Miete bekommt, die Wohnung mit mehr Quadratmetern aber teurer ist nimmt der Vermieter ihr den Platz weg. So hab ichs jetzt mal verstanden. Wenn sie , wie auch immer , die Differenz aufbringen kann, dann bekommt sie den Wohnraum wieder. Ich mein, wenn ich mir 100 Quadratmeter miete, dann muss ich die auch bezahlen und nicht nur 70 davon und die anderen 30 kostenlos nutzen. Und was ist daran dann unmenschlich?????? „Ein bißchen Freundschaft ist mir mehr wert als die Bewunderung der ganzen Welt.“ Otto von Bismarck |
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![]() Mitglied seit 19.04.2005 |
hallo
gruß urinblitz |
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![]() Mitglied seit 31.08.2004 |
hallo,
ich kenn noch ne andere geschichte: da musste eine familie nach 25 jahren aus ihrer wohnung raus, weil sie von den qm her zu groß war - das amt hätte sie nicht gezahlt. sie mussten also in eine kleinere wohmumg ziehen, die aber teurer war... und, was denkt ihr??????? DIESE WOHNUNG WURDE BEZAHLT!!!!!!!!!!!!!!!!!! ich versteh nicht, warum sich die öffentlichkeit nicht viel mehr gegen so einen idiotismus wehrt!!! lg, misshobbit |
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![]() Mitglied seit 06.06.2002 |
So, noch mal zur Richtigstellung ... die Schließung eines Zimmers udn die Kontrollen kommen vom Vermieter, nicht vom Amt ... die Familie müsste (und würde auch?) umziehen, weil sie nur Anrecht auf eine kleinere Wohnung hat. Solche Wohnungen GIBT es dort aber derzeit nicht, und darum \"verkleinert\" der Vermieter die große Wohnung mit diesem Trick. Kapiert? Also, nicht die böse ARGE, die das Zimmer zusperrt, nicht der böse Herr Hartz ...
Dass das unterm Strich absurd ist, steht auf einem anderen Blatt. Gruß Tin _____________________________________________________________ Der Lebenskünstler und der Feinschmecker wissen, dass man ein Schwein sein muss, um Trüffel zu finden. |
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![]() Mitglied seit 15.01.2007 |
Hallo,
@katir: Du sagst Du würdest für Andere bezahlen, das stimmt so nicht. Wenn ich arbeite bezahle ich in die Sozialversicherung ein also bezahle ich für mich selbst ein (falls ich mal arbeitslos werde) und nicht für Andere. Außerdem geht es ganz schnell, daß man in so eine Situation steckt das sollte nicht veressen werden. LG Zimtreiter |
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![]() Mitglied seit 27.09.2005 |
Hallo,
@Tanja: das Amt benötigt ganz sicher keine Schikane, um jemanden zu zwingen umzuziehen. Wenn eine Wohnung nicht angemessen ist, dann kann das Amt alleine schon über die Mietzahlungen Druck ausüben. @Zimtreiter: hier geht es doch um Hartz IV und da gibt es keine (Sozial-) versicherung. Das wird mit Steuern bezahlt. Ich weiß eigentlich nicht, warum sich einige so aufregen. Es ist doch ganz richtig, dass das Amt sich bemüht, die Kosten so gering wie möglich zu halten. Und es sollte auch nicht vergessen werden, dass große Wohnungen auch hohe Nebenkosten verursachen. Das das manchmal auch nach hinten losgeht, stellt doch das Verfahren als ganzes nicht in Frage. Viel schlimmer finde ich, dass die Gesetze, das zumindest habe ich gehört, recht schwammig formuliert sind und es unter anderem deshalb zu den vielen Klagen kommt. lg liberal |
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![]() Mitglied seit 19.06.2005 |
Hallo,
Also nachdem ich den Link gelesen habe, den JordiTin gepostet hat, verstehe ich ehrlich gesagt, die Aufregung nicht. Da gibt es im Rahmen Hartz-IV ganz andere Sachen, die wirklich menschenunwürdig sind. Das verschlossene Zimmer wird NICHT von der Hartz-VI-Empfängerin gezahlt. Sie ist praktisch innerhalb ihrer Wohnung in eine kleinere Wohnung gezogen, so sollte man das sehen und nicht als Schikane. Das Amt spart dadurch Geld für die große, unangemessene Wohnung und hat daher mit dem Vermieter ausgehandelt, dass sie in der Wohnung bleiben kann, aber nur noch einen Teil (nämlich den angemessenen) davon nutzen darf. Der Vermieter erhält dafür auch weniger Miete. Der Vermieter wäre ja schön blöd, wenn er weniger Geld für die Wohnung kriegt, aber diese dennoch voll genutzt werden würde. Auch wenn es natürlich einfach ist, das ganze als Schikane darzustellen, ist es eigentlich die sinnvollste Lösung und zwar für alle Beteiligten. Die Wohnung wäre zu groß gewesen, das heißt, die Lehrerin hätte entweder die Mietdifferenz selber zahlen müssen oder umziehen müssen. Beides wurde ihr durch die Maßnahme erspart. Das Amt spart Kosten, indem es keinen Umzug finanzieren muß und sie nur die angemessene Miete zahlen muss. Und der Vermieter hat zwar nicht die volle Miete, aber bevor die Wohnung leersteht, hat er zumindest einen Teil davon. Im übrigen wohne ich mit meinem Mann auf 41 qm, obwohl wir beide verdienen (er Vollzeit, ich Teilzeit), das ist zwar nicht viel, aber wir kommen mit dem Platz durchaus damit zurecht. Im übrigen ist unsere qm-Zahl noch unter der Untergrenze für einen Ein-Personen-Haushalt (!) nach Hartz VI. Einem Zwei-Personen-Haushalt nach Hartz VI steht viel mehr Platz zur Verfügung als wir haben (ca. 60 qm). Dies führe ich jetzt einfach mal völlig wertfrei an. Ich will damit nicht sagen, dass es Hartz-VI-Empfänger gut haben, im Gegenteil, mir tut jeder leid, der unfreiwillig da reingeraten ist, aber wenn man diese Thematik diskutiert, sollte man schon sachlich bleiben und sich über Dinge aufregen, die an Hartz VI wirklich ungut sind und nicht über hochgehypte angebliche Schikanen. Liebe Grüße, Jessica |
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![]() Mitglied seit 16.01.2007 |
Hallo zusammen,
wahrscheinlich mache ich mich jetzt bei dem einen oder anderen unbeliebt, nichts desto trotz werde ich hier nun auch meine Meinung kundtun: Ich lese hier Dinge wie \"Schikane gegen die Hartz-IV-Empfänger\", \"gegen die Menschenwürde\" und \"unmenschlich\". Wenn ich die Beiträge hier lese, bekomme ich den Eindruck, dass es nur zwei Parteien gibt: Die Hartz-IV-Empfänger, die von der \"Gnade\" der Arge-Mitarbeiter abhängig sind, und die arbeitende Bevölkerung, die immer ausreichend Geld zur Verfügung hat. Und es ist ungerecht, dass die Hilfeempfänger weniger haben als die anderen. Was ist denn mit dem Teil der arbeitenden Bevölkerung, der zwar ausreichend Geld verdient, um hilfeunabhängig zu sein, der jedoch mit seinem Einkommen nur knapp über dem Leistungssatz eines Hilfeempfängers liegt, und somit auch keine größere Wohnung als ein Hilfeempfänger beziehen kann, da sein Einkommen dafür einfach nicht ausreicht? Auch hiervon sind viele betroffen, kinderreiche Familien mit nur einem Verdiener genauso wie Mütter, die plötzlich - aus welchem Grund auch immer - mit ihrem Nachwuchs allein dastehen, und ihre Kleinfamilie nun mit einem Teilzeitjob über Wasser halten müssen - und oft auch wollen! Natürlich will sich niemand gerne einschränken, und niemand verzichtet gerne auf Dinge, die er lieb gewonnen hat, und sei es ein Zimmer! Trotzdem müssen irgendwo Grenzen gesetzt werden, wo bleibt denn sonst die Gerechtigkeit? \"Wer viel hatte, der soll auch viel behalten\" mag für die Betroffenen ja sehr angenehm sein, aber ist das gerecht allen anderen gegenüber? Und finanziert werden muss der Wohnraum letztendlich auch. Sollen dafür mehr Steuern und höhere Abgaben gezahlt werden, protestieren auch alle! Und etwas Gutes hat\'s für die Hartz-IV-Empfänger aus Löbau ja auch: Sie können in ihrer alten Wohnung und ihrer gewohnten Umgebung bleiben. Und wer von euch wäre wohl begeistert, wenn die Behörde sagen würde: \"Hier, das ist deine neue Wohnung, hier ziehst du jetzt ein?\" Da sollte jeder froh sein, das RECHT zu haben, sich seine Wohnung selbst auswählen zu dürfen! So, mein Vortrag ist hiermit beendet, ich danke euch für\'s lesen. Liebe Grüße Tante_Krasi |
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![]() Mitglied seit 22.08.2006 |
Ja, ich bin auch Hartz4 Empfänger, und ein Mensch wie ihr. Dorys. |
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![]() Mitglied seit 10.04.2006 |
@tante_krasi-------- Danke das war mir aus der Seele geschrieben.
Mit unseren drei Kinder habe wir knapp über der Sozialhilfegrenze gelegen mit dem Verdienst meines Mannes. Da gab es keinerlei Hilfe , auch keine Zuschüsse für Schulbücher(hier gibt es keine Lehrmittelfreiheit) oder Schulbus. Wir mussten auch damit leben .Und habe uns nicht beschwert. Und würde man nur das rausbekommen was man selber in die Sozialversicherung eingezahlt hat, damit würde man nicht lange Leben können. Hartz-IV jedoch wird aus Steuergeldern bezahlt katir |
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![]() Mitglied seit 22.08.2006 |
Mit Sicherheit bezahlt das Amt die volle Miete. Das Zimmerverbot ist eben eine Erziehungsmaßnahme. Wenn keine andere Wohnung frei ist, kann man halt Nichts machen. Aber mit einem Kind stehen einem nun mal nur 2 Zimmer zu. Ich sehe darin die Vorsichtsmaßnahme, dass es nicht zuviele Lücken gibt, in denen sich Hartz4 Empfänger doch noch großen Wohnraum \"leisten\" können. Und wie im Beitrag beschrieben- ein Gästezimmer! Muss das wirklich sein? Es ist so leicht zu schimpfen über Schikane und so. Aber ich sage: Ich bin so dankbar, dass meine Grundsicherung gegeben ist. Und Luxus- nun, den kann ich nun mal nicht haben, das ist so, und kein Gezetere wird daran etwas ändern. Ich musste vor einem Jahr umziehen. Wegen des behinderten Kindes bekam ich den Umzug bezahlt- komplett. Bei mir ist schon eher Dankbarkeit für das, was ist, als Unzufriedenheit für das, was leider nicht mehr sein kann. Und es geht mir so viel besser dabei Dorys. |
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![]() Mitglied seit 06.04.2006 |
halli hallo...
also in welcher welt manche leute leben versteh ich nicht... da ist vom bösen herrn hartz die rede dem man die lebensgrundlage wegnehmen soll? o- ton wirbel01 menschen wie peter hartz haben ihr leben lang hart dafür gearbeitet dafür wo sie jetzt sind- nähmlich als weltweit angesehener topmanager gearbeitet zu haben.. so etwas fällt einen nicht in den schoß- das ist viel arbeit, viel mühe, viel privatleben zurückstecken, viel privatleben verlieren und so wie er eben auch viel ansehen verlieren können.. mit dabei im gesamtpaket- kurz darüber nachdenken auf ihn loszugehen ist äußerst sinnlos-tut mir leid!!!!!!!!!!!!!!! ich glaube kaum einer von uns kann sich vorstellen, so etwas in seinem leben zu leisten wie er geleistet hat... oder ist ein vw personalchef in unserer netten chefkoch runde??? ich denke mir, es wurde sich schon etwas gedacht bei hartz 4.... mensch, wißt ihr nicht wir gut es euch geht??????????? wie viele arbeitslose lehrer weltweit würden mit handkuss eine VOM STAAT bezahlte 10 qm wohnung nehmen??? zu sagen:so eine frechheit, eine frau, die eine wohnung bezahlt bekommt und der 1... ausgeschrieben: EIN zimmer fehlt (im rtl text heißt es sogar: und wenn gäste kommen, muss ich im wohnzimmer schlafen!!!!!!!!) wird eben dieses zimmer nicht vom staat bezahlt ist in meinen augen reiner HOHN UND SPOTT in den augen jedes einzelnen, der arbeitet, seine ausbildung macht, seine vier buchstaben in die hand nimmt und schaut wie er wieder eine arbeit bekommen könnte (und OH MEIN GOTT- man muss umziehen....... da wäre sie nicht alleine)... ausserdem möchte ich noch eines anmerken: hartz 4 geht es noch immer besser als jedem österreichischem sozialhilfeempfänger... wenn wir in Ö soweit sind: FÜR EIN GÄSTEZIMMER MÖCHTE ICH KEINE STEUERN ZAHLEN - aller sozialen verantwortung zu liebe..... somit... lg aus Österreich |
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![]() Mitglied seit 23.09.2006 |
ich bin selbst Hartz IV und bekomme die Miete vom Amt aber da meine Miete mehr beträgt als das Amt zahlt muss ich den Rest selbst irgendwie drauflegen. Und so wird es dieser Frau im Beitrag wohl auch gehen. Das Amt würde es bestimmt interessieren, woher das Geld für\'s irgendwie drauflegen kommt. Wohl nicht aus Regelsatz, oder? |
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![]() Mitglied seit 23.09.2006 |
aus dem Regelsatz, natürlich *nachEditierfunktionschrei*
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![]() Mitglied seit 17.06.2006 |
Ich finde es unsinnig. Das Zimmer ist nunmal da, also warum soll es nicht genutzt werden?! Ich kann da keinen Sinn drin erkennen.
@Dorys Deine Einstellung ist lobenswert, natürlich ist es gut, dass die Grundsicherung gegeben ist, aber ich finde genau das ist der Ärger. Durch Hartz IV geht es so vielen Menschen noch viel schlechter als vorher. Menschen, die es nötig haben. Die Fälle, die schmarotzen usw. die gibt es, aber die gibt es auch bei den Politikern. Wie viel wird denn da geschummelt! Irgendwie trifft es immer mehr die Armen und Hilflosen und das passt eigentlich nicht mit dem ehemaligen Gedanken unseres Sozialstattes überein. Trittbrettfahrer wird es sowieso immer geben. So sind wir Menschen halt. @Vergissmeinnicht Der Herr Hartz ist kein Heiliger und hat ja nun auch nicht immer ganz sauber gearbeitet. Was die Leute im Vorstand von VW oder wo auch immer angeht... ich möchte nicht wissen, was da oben so abgeht. Die bezahlen auch Ihr Vergnügen mit Geldern, die sie nicht selber aufbringen. Also bitte... Der Herr Hartz hat sich da was ausgedacht, was er nie erlebt hat. Der hat wahrscheinlich ein Badezimmer, dass so groß ist wie die zulässige Wohnung eines Hartz IV Empfängers... Der weiß wohl auch gar nicht wie das ist, wenn man alles verliert und auf einmal vom Staat leben muß. Da kann man ja auch nicht immer was dafür. Wir wissen ja nunmal gar nicht, wie die Lehrerin dahingekommen ist, wo sie heute ist und deswegen urteile ich über solche Menschen auch nicht. Jeder ist anders, es gibt auch viel Opfer unserer Zeit, Gesellschaft oder wie auch immer, die einfach mit all dem harten Leben um uns rum nicht fertig werden... Liebe Grüße, mrs_B
Wer den Fußstapfen anderer folgt,kommt maximal dort hin,wo andere schon waren
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![]() Mitglied seit 17.06.2006 |
Übrigens, dass was Hartz IV vorschreibt an qm und Miete ist kaum machbar, wenn man nicht im letzten Loch mit seinem Kind wohnen möchte, damit es vielleicht auch mal wieder eine Chance hat eines Tages. Die Leute, die ich kenne, die Hartz IV bekommen, die zahlen alle von ihrem Regelsatz drauf und das finde ich schon ganz schön schlimm, denn da bleibt nicht viel übrig.
Liebe Grüße, mrs_B
Wer den Fußstapfen anderer folgt,kommt maximal dort hin,wo andere schon waren
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![]() Mitglied seit 27.09.2005 |
Hallo,
@mrs_B: die Alternative bestünde darin, aus der Wohnung auszuziehen. Und das findest Du besser? Und was die Quadratmeterzahl angeht, kann ich Dir nur sagen, dass ich haufenweise Leute kenne, die in noch kleineren Wohnungen wohnen. Und die haben einfach nicht mehr Geld. Und warum, beispielsweise, 45 qm für eine alleinstehende Person nicht angemessen sein sollen, dass mußt Du mir einmal erklären. lg liberal |
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![]() Mitglied seit 17.04.2004 |
Hallo,
Hartz IV ist schlimm genug. Wer jahrzehntelang hart gearbeitet hat, wird damit \"belohnt\", wenn er ein Jahr arbeitslos war und darf sich dann auch noch dumme Sprüche anhören, dass es doch eigentlich nicht so schlimm sei? Als ob eine Maßnahme zur Schaffung von Massenarmut durch bürokratische Blüten nicht schon genug auf die Spitze getrieben würde, wird mir noch mehr Angst vor Teilen der Bevölkerung, die nicht müde werden, da noch \"Gutes\" drin zu sehen und sich wie brave Untertanen schön damit abfinden. In diesem Zusammenhang aber auch noch das Wort \"Gerechtigkeit\" in den Mund zu nehmen, wie in einem Beitrag weiter oben, das haut für mich aber dem Faß den Boden aus. Was denn noch?? Sollen die Millionen Arbeitslosen unter der Brücke hocken und betteln, damit dem Gerechtigkeitsempfinden solcher Leute Genüge getan wird? Spricht da eigentlich einer noch vom Namensgeber dieses unseligen Gesetzes und davon, was der verbrochen hat für gerade mal eine kurzzeitige Bewährungsstrafe? Gerechtigkeit? Nur weiter so. Nicht aufmucken, und auf die schimpfen, die eh schon unten sitzen. Tut ja keinem weh. Lydia |
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![]() Mitglied seit 22.08.2006 |
Natürlich ist es sehr hart: Man arbeitet ein Leben lang, und nach einem Jahr fällt man, stürzt man ins Bodenlose! Da ist ein Punkt zu machen. Das ist hart. Es ist auch hart in einem Land geboren zu werden, von dem man sich nicht mal mehr getraut zu sagen, dass es eine \"dritte Welt\" ist. Das ist hart. Verdammt hart. Ich meine das nicht zynisch. Das Leben ist hart, und manchmal sehr hart. Was ich aber gar nicht mag sind die Hetzkampagnen. Ich bin alleinerziehend mit einer behinderten Tochter. Wegen der Behinderung habe ich einen Wohnmehrbedarf von 7qm, das heißt, ich lebe in einer 70qm großen Wohnung mit einer Warmmiete von 500 Euro. Das bezahlt mir der Staat. Ich gehöre zu den Menschen, die Netto nicht wesentlich mehr verdient haben, als ich jetzt Hartz4 bekomme. Da ist die Härte nicht so schlimm (im Materiellen). Ich verstehe die Not der Familien, die erst das 3fache verdienten, vielleicht ein Haus bewohnten und jetzt in eine kleine Wohnung müssen. Aber das kann doch nicht aufgefangen werden- wie soll das gehen? Mein Verständnis und tiefes Mitgefühl haben diese Menschen, sie werden herausgerissen aus ihrem gewohnten Umfeld. Aber kann es richtig sein zu sagen: Um das zu verhindern muss der Staat die Miete für das Haus übernehmen, die Reitstunden der Tochter, der Auslandsaufenthalt des Sohnes?! Man muss sich an die Gegebenheiten anpassen können, wenn man sie nicht aus eigenes Kraft ändern kann. Es ist hart. Dass das Amt 400 Euro Miete bezahlt, und ich die restlichen 100 draufzahle weil ich eben die Wohnung will, ist eigentlich unzulässig. Hartz4 ist so bemessen, dass der Lebensunterhalt bestritten werden kann, aber es sind da keine 100Euro einzusparen, wären sie einzusparen, würde der Grundbetrag gekürzt. Im og. Fall bezahlt das Amt mit Sicherheit notgedrungen die gesamte Miete, will der Frau K. aber nur den angemessen Wohnraum zur Verfügung stellen. Würde Frau K. die Differenz draufzahlen (dürfen), könnte sie den Raum auch benutzen. Ein Hartz4 Empfänger muss auch gut begründen können, warum er sich ein Auto leisten kann... Was ich sagen will: Wer kein bisschen Dankbarkeit aufbringen kann für das was er hat, ein Heim sei es auch noch so klein, dem erging es noch nie wirklich schlecht. Dass er ein Leben lang arbeitete und jetzt unschuldig abstürzt ist ein Schicksalsschlag, er ist genausowenig schuld daran, als ich zB. schuld bin ein behindertes Kind zu haben. So etwas passiert. Meine Tochter hatte mit 4 Monaten einen Herzstillstand. Zu dieser Zeit zwang mich das Leben zu lernen, was Dankbarkeit ist. Plötzlich war die Behinderung Nichts mehr- es zählte nur das Leben. Übertragen, hilft mir das jetzt beim Hartz4. Dass einzelne Menschen für Kapital draus schlagen, interessiert mich nicht. Es ist nicht meine Verantwortung. Lieben Gruß; Dorys. |
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![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
Dorys, nur um das mal klarzustellen - Jordi hat ganz oben einen Link zu einem detaillierten Aertikel zu diesem Thema gesetzt... das Amt zahlt NICHT die volle Miete - die Frau wohnt in einem Wohnblock, in dem so viele Wohnungen leerstehen, dass der Vermieter lieber die geringere Miete nimmt als gar keine - und es ist auch der VERMIETER der kontrolliert, nicht das Amt... ich hatte das zunächst auch völlig missverstanden... insofern - hat die Diskussion hier gar nichts mehr mit dem Ausgangsfall zu tun... slts Grisou |
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![]() Mitglied seit 22.08.2006 |
Oh Grisou, da habe ich wieder einmal schlampig gelesen. Danke! Dorys. Wobei: Dann ist die Überschrift aber auch verwirrend. Diese impliziert automatisch, dass die Hartz4 Schikane vom Staat ausgeht. Die Schikane ist keine Schikane mehr, denn ich kann einem Vermieter doch nicht verübeln, dass er Wohnraum NICHT als caritativen Zweck überlässt. Das ist was ich mit Kampagne meine: Bilder malen, wie schrecklich etwas ist... D. |
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![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
Dorys, in dem verlinkten RTL-Artikel sieht das auch ganz so aus - ich bin auch drauf reingefallen... Grüsse Grisou |
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![]() Mitglied seit 22.08.2006 |
Ja, man KÖNNTE es aus folgendem Satz ableiten: Unseriöse Berichterstattung eben. Hat der Mod. JordiTin aber viel besser ausgedrückt... Dorys. |
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![]() Mitglied seit 10.04.2006 |
Hallo,
die oft unseriöse Berichterstattung von RTL müsste doch mittlerweile allen bekannt sein. @dorys---dann hast du es auch nicht leicht, und doch meckerst du nicht über deine Notlage. Alle Achtung . Grüße Katir |
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![]() Mitglied seit 22.08.2006 |
Katir, das ist mir jetzt echt peinlich. Dennoch, Danke. Es gab Zeiten, da fand ich das Leben sooo ungerecht... Ich verstehe, dass man meckert. Dass meine Tochter damals nicht gestorben ist, hat mich von dieser Art des Meckerns befreit. Ich darf sie weiter erziehen- und obwohl ich nicht arbeite, kann ich gut leben. Ja gut! Denn solange man jeden Tag zu Essen hat, lebt man gut. Dass ich nicht mehr essen gehen kann- nun, das ist unangenehm... Dass ich isoliert lebe (Behinderung, Großstadt, relative Armut, Verzagtheit weil man keine Arbeit findet) ist schwer auszuhalten- aber: Niemand hat mir einen Rosengarten versprochen. Ich habe gelernt, nicht über ein kleines Unglück zu meckern. Weil ich erlebt habe, dass dieses durch ein Großes geheilt wird. Hinter dieser Binsenweisheit steckt viel Weisheit. Ich lebe gerne und geb mein Bestes. Trotzdem Danke für deine anerkennenden Worte, Katir. |
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![]() Mitglied seit 22.08.2006 |
Lieben Gruß vergessen Dorys. |
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![]() Mitglied seit 17.06.2006 |
@Liberal
Das erkläre ich Dir gern. Für jemanden, der immer in einer 45qm Wohnung gelebt hat, ist das wohl okay so. Aber es gibt Einzelfälle. Wenn z.B. jemand sein Leben lang geschuftet hat und dann Arbeitslos wird und aus verschiedenen Gründen HartzIV Empfänger wird, dann finde ich es erniedrigend, dass man demjenigen nicht weiterhin zugesteht in seiner gewohnten Umgebung zu bleiben und den zum Auszug zu zwingen. Ich versteh natürlich, dass es gewisse Grenzen geben muß. Andererseit ist da wo ich herkomme der Unterschied von einer 2-Zimmer-Wng zu einer 3-Zimmer-Wng eher gering von der Miete her und ein Umzug um einiges teuerer, als vielleicht den Menschen einfach da zu lassen wo er ist und ihm dadurch auch ein wenig mehr Selbstwertgefühl und Lebensqualität zu geben. Sicherlich kann ich schon verstehen, dass man z.B. nicht auf Dauer unterstützen kann jemanden in einer Villa (mal stark überzogen) zu bleiben, für eine enorm hohe Miete, aber ich finde es sollte eine Kulanz geben und rede hier von 10-20 qm. Wobei diese Wohnungen nicht immer viel teurer sind... Zumindest in der Gegend, wo ich herkomme. In München sieht das natürlich anders aus. Ich hoffe ich habe das jetzt so ausgedrückt, dass meine Gedanken richtig rüber kommen. @Lydia Du hast ja so Recht... Besser hätte ich es auch nicht schreiben können. Liebe Grüße, mrs_B
Wer den Fußstapfen anderer folgt,kommt maximal dort hin,wo andere schon waren
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![]() Mitglied seit 16.01.2007 |
@ Lydia:
Schade, dass du meinen Beitrag nicht richtig gelesen hast und dich trotzdem auf ihn beziehst. Sonst wäre dir sicherlich aufgefallen, dass sich das Wort \"Gerechtigkeit\" in meinem Posting auf den finanziellen Vergleich zwischen einem Hartz-IV-Empfänger und einem Erwerbstätigen bezieht, der nur unwesentlich mehr Einkommen erzielt als ein Hartz-IV-Empfänger an Leistungen erhält. Ob die Höhe der Leistungen angemessen ist, darüber habe ich mit keinem Wort gesprochen, diese Diskussion möchte ich hier auch nicht beginnen. Also unterstelle mir nicht, ich würde Gutes darin sehen, wenn Millionen Arbeitslose unter der Brücke hocken und betteln! Tante_Krasi |
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![]() Mitglied seit 22.08.2006 |
Ein Mensch mit Hartz4 MUSS nicht unter der Brücke sitzen und betteln. Was wird denn hier für ein Bild gemalt? Mrs_B, vielleicht ist dein Ansatz das Ergebnis rein thoretischer Überlegung. In Einzelfällen wird sehr wohl abgewogen, ob man den Umzug wegen 10qm oder 50 Euro MehrMiete zumutet. Der Fall von Jemandem- theoretisch- der 30 Jahre gearbeitet hat, wird sich in deinem konstruierten Fall kaum treffen. Wenn einer 30 Jahre gearbeitet hat ist die Frage nicht ob man 50qm bewohnt oder 40qm. Man sollte soetwas nicht theoretisch durchdenken. Ich kann nur sagen, dass ich sehr menschlich behandelt wurde, ich lebe in einem Bezirk Berlins der sozial gut ist, habe selber entschieden dort zu wohnen, meine Tochter besucht eine Schule am anderen Ende der Stadt, der Transport wird finanziert- hey, was will man denn Alles verlangen? Nicht theoretisch- sondern praktisch! Die Frau da oben im Bericht, darf in der Wohnung bleiben. Laut deines Ansatzes muss sie sich nicht verändern. Aber auch hier wird der Giftstachel gesucht. Ich habe es so satt, dass man immer denkt, irgendjemand sei für mein Wohlergehen verantwortlich. Not leiden tun hier nur die Obdachlosen. Man muss die Kirche schon im Dorf lassen. Dorys. |
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![]() Mitglied seit 17.06.2006 |
@Tante Krasi
da könnte man ja noch weiter ausholen und mal drüber diskutieren, ob die Gehälter teilweise fair und angemessen sind... Aber das hat sich ja jeder selber ausgesucht Wenn ich nämlich mal drüber nachdenke, dass meine Mutter z.B. sich ihr Leben lang den Rücken krumm gebuckelt hat und nun nicht mehr arbeiten kann und mal grade 500€ Rente bekommt, dagegen ein Beamter, der die gleiche Anzahl an Jahren gearbeitet und sich nicht unbedingt tot gemacht hat (zumindest nicht körperlich, ich will auch nicht auf den Beamten rumhacken, es geht mir nur um die Unterschiede zwischen Rente und Pension), ein vielfaches Mehr an Pension bekommt, dann finde ich das schlichtweg ungerecht und unser Staat ist verdammt ungerecht mit vielen Dingen. Schaut doch mal in den Alters/Pflegeheimen. Als ich Taxi gefahren bin habe ich da oft zu tun gehabt und die ganzen Frauen und Männer, die damals für unser Land gekämpft und es mit ihren Händen wieder aufgebaut haben, vegitieren da zum Teil vor sich in einem 2 Bett Zimmer mit jemand völlig Fremden vor sich hin, währen Frau von und zu.... in einer Residenz untergebracht ist und nicht einen Finger krumm gemacht hat in der Zeit, sondern irgendwo in einem anderen Land abgewartet hat, bis es wieder besser war Hierzulande (hat sie mir damals selbst erzählt auf dem Fahrweg und das war kein Einzelfall). Wir kleinen werden von hinten bis vorne Verarscht und die, die es nicht unbedingt nötig haben, kriegen immer mehr Vorteile. Denkt doch bitte mal nach, was hier in den letzten Jahren alles an Sozialleistungen gestrichen oder zum NAchteil für den kleinen Mann verändert wurde. Von der Sozialhilfe über die Eigenheimzulage, bis hin zur Pendlerpauschale und diese wahnsinnigen Spritpreise. Keiner wehrt sich mehr (klar, ich geh auch nicht allein auf die Straße) und alle nehmen es hin und stattdessen wird immer häufiger gesagt, wir sollen dankbar sein. Währenddessen fließen Milliarden von Geldern unter den Tischen, wovon wir gar nichts mitkriegen und Herr Hartz und seine Kollegen mieten sich auf Staatskosten mal wieder ein paar Freudenmädchen und die dazugehörige Limousine, natürlich aufgefüllt mit Champagner und was weiß ich nicht.... Nee Leute, mal ganz ehrlich, hier läuft so viel schief, es wird nur geschickt getarnt und wir merken es nicht. Trotzdem lebe ich gern in Deutschland und es gibt natürlich auch andere, positive Beispiele, aber wir wollen es mit der Dankbarkeit doch bitte nicht übertreiben. Es gibt immer schlechter Beispiele, aber auch bessere. So ist das... Liebe Grüße, mrs_B
Wer den Fußstapfen anderer folgt,kommt maximal dort hin,wo andere schon waren
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![]() Mitglied seit 22.08.2006 |
Es ist eine Frage, wem ich die Schuld gebe. A- Ein Mensch, der 1000 Euro verdient, nimmt sich keine Wohnung, die 800 Euro kostet. den würde man als dumm und verantwortungslos schimpfen. B- Ein Mensch, der 2300 Euro verdient, kann sich die Wohnung leisten. Wenn B erst 2300 verdient, und dann keine Arbeit mehr hat, wird er unfreiwillig wieder zu A. Wer hat Schuld? Die Frage kann man kaum beantworten. Der Laie nicht,- und die hochstudierten Wirtschaftsexperten wohl auch nicht... Was bleibt: Jeder ist seines Glückes Schmied. Und man kann sehr wohl glücklich sein, mit weniger Geld. Nur: Die Umstellung ist verdammt hart. Das ist wahr!!! Dorys. |
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![]() Mitglied seit 22.08.2006 |
Mrs_B, das ist möglicherweise das Problem. Wenn ich nicht dankbar sein kann, habe ich keine echte Wertschätzung. Wenn ich das nicht wertschätze kann, was ich habe, finde ich das nicht gut genug, was ich habe. Dann werde ich unzufrieden, fange an zu vergleichen... Das ist ein Teufelskreis. Du musst selbst entscheiden, ob du eine Wertschätzung für dein Leben empfinden kannst. Dorys. |
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![]() Mitglied seit 17.06.2006 |
@Dory
da hast Du Recht, aber es wird einem nicht immer leicht gemacht... Und ich will damit ja auch nur sagen, dass wir von genau denen, die HartzIV eingeführt haben ganz schön an der Nase herumgeführt wurden und immernoch werden. Ich wäre sofort dabei, wenn es mal wieder Demonstrationen (natürlich friedliche) geben würde. Ich finde es manchmal unfassbar, da wird z.B. die Mwst einfach um 3% erhöht und es wird einfach so hingenommen. Was ist aus uns allen geworden? Warum lassen wir uns alle sowas gefallen. Oder die Spritpreise?! Zu DM Zeiten hätte doch kein Mensch mal so ohne weiteres 2,50 bis 3 DM für den Liter Sprit auf den Tisch gelegt. Aber da wird für Milliarden von DM´s der Euro eingeführt und es gilt das Gesetz der kleinen Zahl und es wird einfach hingenommen. Dem Großverdiener macht es nix aus, dass die Eigenheimzulage gestrichen wurde, der steckt das leicht weg, aber ein Mensch mit geringem Einkommen kann sich vielleicht genau deswegen nicht das kleine, heißersehnte Eigenheim leisten. Dabei hätte doch jeder das Recht drauf. Alle wofür unsere Großeltern oder Urgroßeltern mal gekämpft haben wird uns nach und nach genommen. Das Elterngeld ist in meinen Augen auch nur Verar...ung. Wer bleibt denn am Ende wieder auf der Strecke?! Die Kleinverdiener... Das ist ne Tatsache! Und nachgedacht hat auch keiner, denn was ist denn nach diesem Jahr? Ich würde sehr gerne arbeiten, hätte auch kein Problem einen Job zu finden, hatte ich nie, weil ich recht flexibel bin, kann es aber einfach nicht, weil ich keine bezahlbare Betreuung für meinen Sohn bekomme, bis er drei ist... Ich könnte Stundenlang so weiterschreiben, aber das sprengt dann den Rahmen. Noch was, Du als alleinerziehende Mutter (oder hab ich das falsch interpretiert?) mit einem behinderten Kind, mußtest doch bestimmt auch für viele Dinge sehr kämpfen, oder? Fair ist das alles einfach nicht, davon bin ich fest überzeugt. I]Liebe Grüße, mrs_B
Wer den Fußstapfen anderer folgt,kommt maximal dort hin,wo andere schon waren
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![]() Mitglied seit 08.11.2004 |
Naja, ob man unbedingt ein RECHT darauf hat, ein Eigenheim zu haben oder jedes Jahr eine Urlaubsreise in ferne Länder zu unternehmen, finde ich schon sehr fraglich. Wenn man ein niedriges Einkommen hat, geht eben nur eine Mietwohnung und vielleicht mal eine Woche Urlaub bei Verwandten oder so. Warum soll die Allgemeinheit den Menschen ein eigenes Haus oder Urlaubsreisen finanzieren? Und genauso bei Hartz IV: Natürlich ist es bitter, wenn man vielleicht jahrelang gearbeitet hat und dann von 345 Euro monatlich leben muß. Aber was soll man machen? Sind die Leute bereit, mehr Steuern zu zahlen, damit die ALG-II-Empfänger mehr Geld erhalten? Bestimmt nicht.
Meine Meinung zu dem Thema: Ich denke, man kann von den Regelsätzen, die im Rahmen des ALG II gewährt werden, leben. Nicht besonders gut, aber es reicht aus. Mehr kann man aber als Hilfeempfänger auch nicht erwarten. Würde ich auch nicht, wenn ich in die Situation käme. Ich finde es gut, daß z.B. Dorys auch in diesem Sinne Stellung bezieht. Viele Grüße, Jana |
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![]() Mitglied seit 27.09.2005 |
Hallo,
@mrs_b: auf der einen Seite sind Dir die Steuern zu hoch, auf der anderen Seite möchtest Du höhere Sozialleistungen. Das paßt nicht zusammen. Übrigens tragen die sogenannten Reichen den größten Teil an der Einkommensteuer, während die Geringverdiener im Verhältnis relativ wenig dazu beitragen, was ich durchaus richtig finde. Das Beispiel mit der Eigenheimzulage ist auch interessant. Die hat nämlich u.a. dazu geführt, dass viele Menschen auf dem Land oder vor der Stadt gebaut haben. Nun müssen die Leute jeden Tag mit dem Auto in die Stadt und wollen dafür die Pendlerpauschale. Auch nicht gerade sinnig, aus der Sicht des Staates. lg liberal |
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![]() Mitglied seit 17.06.2006 |
@Jana
hast Du denn schonmal davon gelebt? Mit z.B. zwei Kindern, evt. Schulpflichtig usw? \"Naja, ob man unbedingt ein RECHT darauf hat, ein Eigenheim zu haben oder jedes Jahr eine Urlaubsreise in ferne Länder zu unternehmen, finde ich schon sehr fraglich. Wenn man ein niedriges Einkommen hat, geht eben nur eine Mietwohnung und vielleicht mal eine Woche Urlaub bei Verwandten oder so. Warum soll die Allgemeinheit den Menschen ein eigenes Haus oder Urlaubsreisen finanzieren?\" Urlaubsreisen habe ich nicht erwähnt, aber das Recht auf Wohnen steht jedem zu und wir leben doch nunmal in einem Sozialstaat, dass heißt für mich im Grunde, dass die Stärkeren die Schwächeren unterstützen. Warum soll denn jemand, der 8-10 Std am Tag hart arbeitet und z.B. hinterm Verkaufstresen steht nicht auch das Recht haben, sich ein Häuschen zu leisten, nur weil in unserem Staat Gehälter vergeben werden können, die total ungerecht sind.... (Das es das in anderen Ländern auch gibt, weiß ich, aber da wohn ich nunmal nicht, sonst würde es mich auch ärgern) Diese Arbeiten müssen auch getan werden, Gott sei Dank gibt es immer noch Menschen, die es tun und ich finde die sollten nicht benachteiligt werden. Liebe Grüße, mrs_B
Wer den Fußstapfen anderer folgt,kommt maximal dort hin,wo andere schon waren
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![]() Mitglied seit 22.08.2006 |
Liebe Mrs_B Was ist fair? Ich will Janas Frage aufgreifen: Die Frage kann man erweitern: Wären die Beamten bereit für die Arbeiterschicht zu bezahlen, damit diese den selben Standart leben können? Alles was du aufführst sind Beweisführungen, warum man einen Groll haben darf. Kann auch alles sein. Aber ich weiß, dass dieser Groll mich vergiftet, mich unattraktiv macht, unbeliebt, krank und unglücklich. Ich kann es nicht ändern, nicht wenn ich es verstehe, und nicht, wenn ich es nicht verstehe. Was nicht zu ändern ist, ist anzunehmen. Da kannst du dich dagegen aufbäumen wie du willst. Aber; ich verstehe sehr wohl was du sagen willst, früher- war ich nicht anders. Alles Gute! Dorys. |
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![]() Mitglied seit 27.09.2005 |
Hallo,
jeder hat das Recht sich ein Häuschen zu leisten, wenn er dafür genügend Geld hat. Es steht dem Verkäufer frei sich einen anderen Beruf zu suchen, in dem man mehr verdient. Und die Starken unterstützen die Schwachen, sonst würde hier gar nichts mehr funktionieren. lg liberal |
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![]() Mitglied seit 22.08.2006 |
Das meine ich mit: Die Kirche im Dorf lassen. Danke @Liberal! Es ist ja nicht Vater Staat, ein Rauschebart des Sozialen, es sind Menschen, die das System möglich machen. Kann man das auch mal sehen? Dorys. |
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![]() Mitglied seit 17.06.2006 |
@Dorys
\"Sind die Leute bereit, mehr Steuern zu zahlen, damit die ALG-II-Empfänger mehr Geld erhalten?\" Wer sagt denn, dass das notwendig wäre?! Schließlich wäre vielleicht nur eine gewissenhaftere Verteilung der vorhandenen Gelder notwendig?! \"Wären die Beamten bereit für die Arbeiterschicht zu bezahlen, damit diese den selben Standart leben können? \" Und warum denn nicht? Was macht denn einen Beamten zu einen wertigeren Menschen, als z.B. die Kassiererin beim L*dl? \"Aber ich weiß, dass dieser Groll mich vergiftet, mich unattraktiv macht, unbeliebt, krank und unglücklich.\" So weit wollen wir es denn doch nicht kommen lassen, ich beschäftige mich im Rahmen mit diesen Dingen, hab z.Zt. ganz andere Dinge im Sinn, wie Du ja weißt. Andererseits sage ich das immer über Raffgierige Menschen und wir Deutschen sind sehr stark auf unser eigenes Wohl konzentriert, das macht uns im Weltbild so unatraktiv. Ich kenne Leute aus USA, GB, Afrika und die Deutschen haben insgesamt kein gutes Bild in den meisten Fällen. Sicherlich gibt es auch die andere Seite... Wie immer. @Liberal \"jeder hat das Recht sich ein Häuschen zu leisten, wenn er dafür genügend Geld hat. Es steht dem Verkäufer frei sich einen anderen Beruf zu suchen, in dem man mehr verdient.\" Machst Du es Dir nicht ein wenig einfach? Ich möchte Dich mal sehen, wenn Du plötzlich auf dem Bahnhof mal mußt und nicht auf die Toilette kannst, weil sie abgesperrt ist, weil sich einfach keiner mehr findet, der sie für diesen Hungerlohn sauber macht, oder wenn Du Im Restaurant Dein Essen selber aus der Küche holen mußt, weil kein Kellner mehr zu finden ist, der für das Geld arbeitet.... \"Und die Starken unterstützen die Schwachen, sonst würde hier gar nichts mehr funktionieren.\" Ich sehe das anders. Hier funktioniert schon sehr vieles nicht mehr, so wie es sollte! Liebe Grüße, mrs_B
Wer den Fußstapfen anderer folgt,kommt maximal dort hin,wo andere schon waren
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![]() Mitglied seit 08.11.2004 |
@Mrs-B: Ich habe die meiste Zeit meines Lebens in einer siebenköpfigen Familie gelebt, die mit dem Gehalt einer Krankenschwester und einem Teilzeitgehalt eines Krankenpflegers auskommen mußte. Da meine Eltern ein Haus gebaut haben, wofür sie hohe Belastungen jeden Monat tragen mußten, blieb für die sonstige Lebensführung nicht viel übrig. Glaub mir, ich weiß, was es heißt, mit SEHR wenig Geld auskommen zu müssen.
Viele Grüße, Jana |
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![]() Mitglied seit 17.06.2006 |
@Jana
da liest man aber auch raus, dass Du es nicht besonders prickelnd fandest... Und einfach war es bestimmt nicht immer. Du hast Dich doch mit Sicherheit auch häufig gefragt, warum es so schwierig sein muß! Liebe Grüße, mrs_B
Wer den Fußstapfen anderer folgt,kommt maximal dort hin,wo andere schon waren
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![]() Mitglied seit 22.08.2006 |
Liebe Mrs_B, ist in deinen Augen ein Beamter mehr wert, als eine Wurstverkäuferin? Was bin dann ich in deinen Augen? Ich meine das überhaupt nicht böse. Aber schau mal diesen Satz genau an: Nichts. Gar Nichts. Wie kommst du auf so eine Frage? Menschen die ein Haus haben sind wertigere Menschen? Das kannst du nicht meinen! Aber genau so wirken deine Worte. Ich habe nicht studiert. Wer ist schuld? Die Arbeiterfamilie? Alle meine Geschwister haben studiert ich nicht. Sind die jetzt wertvoll und ich nicht? Ich weiß, ich bin furchtbar streng in meiner Argumentation. Vergiss nicht, es ist nur meine Meinung und nicht die Wahrheit. Nur meine Wahrheit! So- wie du deine hast... Dorys. |
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![]() Mitglied seit 08.11.2004 |
Natürlich war es alles andere als prickelnd, aber sollte ich von der Allgemeinheit verlangen, daß sie dafür aufkommt, daß meine Eltern meinten, trotz ungünstiger Einkommensverhältnisse mal eben fünf Kinder in die Welt zu setzen und auch noch ein Haus zu bauen? Den Vorwurf mache ich wirklich nicht der Gesellschaft, sondern meine Eltern. Ich finde es nicht zuviel verlangt, wenn man sich, sobald man erwachsen ist, mal nüchtern an die Planung der eigenen Zukunft begibt, sich überlegt, was man erreichen will und welche Voraussetzungen man dafür schaffen muß, statt einfach drauflos zu \"machen\".
Aber das ist ein anderes Thema |
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![]() Mitglied seit 22.08.2006 |
Dann scheinst du aber dennoch klasse Eltern gehabt zu haben. Denn Verantwortungsbewusstsein haben sie dich ja wohl gelehrt- wie auch immer- aber sie waren erfolgreich. Dorys. |
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![]() Mitglied seit 17.06.2006 |
@Dorys das hast Du jetzt aber völlig falsch interpretiert. \"ist in deinen Augen ein Beamter mehr wert, als eine Wurstverkäuferin?Was bin dann ich in deinen Augen? Ich meine das überhaupt nicht böse. Aber schau mal diesen Satz genau an: Und warum denn nicht? Was macht denn einen Beamten zu einen wertigeren Menschen, als z.B. die Kassiererin beim L*dl?Nichts. Gar Nichts. Wie kommst du auf so eine Frage? Menschen die ein Haus haben sind wertigere Menschen? Das kannst du nicht meinen! Aber genau so wirken deine Worte.\" Eben nicht, dass meine ich ja, also warum verdient der Beamte viel mehr und kriegt am Ende eine viel höhere Pension? Ich schätze jeden für das was er tut und finde es ungerecht, dass die \"Wurstverkäuferin\" so wenig für ihre Arbeit bekommt. Wenn alle so denken würden wie Du, wäres aber auch nicht gut, dann wäre es noch schlimmer. Zufriedenheit ist Stillstand und Stillstand ist Rückschritt... Trotzallem schätze ich Deine Einstellung. @jana 5 spätere Steuerzahler, die für die Rente mitarbeiten, sofern sie keine Beamten sind Liebe Grüße, mrs_B
Wer den Fußstapfen anderer folgt,kommt maximal dort hin,wo andere schon waren
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![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
\"die für die Rente mitarbeiten, sofern sie keine Beamten sind\" arbeiten Beamte nicht für ihre Pension ??? mein Vater, Beamter, hat für seine Pension 43 Jahre lang gearbeitet und den Kopf hingehalten (er gehörte zu den Beamten, auf die ab und an auch mal geschossen wird...) - seine Pension bewegt sich im übrigen im selben Bereich wie die Rente seines Bruders - der war \"Arbeiter\" im Tiefbau...nix mit \"reichem\" Beamten und \"armem\" Arbeiter... die Diskussion ist jetzt wohl endgültig in einen undifferenzierten Allgemeinrundschlag abgedriftet - slts Grisou |
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![]() Mitglied seit 17.06.2006 |
@Grisou
das hab ich nicht geschrieben. Aber es ging um Rente und nicht Pension. Dein Onkel ist dann auf der glücklicheren Seite. Meine Mutter, die immer im Schichtdienst gebuckelt hat und nebenbei noch den Haushalt führte, während mein Vater auf Montage ist (der kriegt übrigens auch nur ne lächerliche Rente) und zusätzlich noch die Kinder versorgte und erzog, bekommt 500 €, ich finde das ne Sauerei! Liebe Grüße, mrs_B
Wer den Fußstapfen anderer folgt,kommt maximal dort hin,wo andere schon waren
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![]() Mitglied seit 22.08.2006 |
Mrs_B, ich kann deine Frage nicht beantworten. Die Frage nach der Wertigkeit hast du gestellt, nicht ich. Dass die Verantwortung eines gehobenen Dienstes vielleicht honoriert werden? Die weitaus längeren Schualausbildungen? Studium? Erstes Gehalt Ende 20? Mag alles eine Rolle spielen. Wenn Jemand sein Leben lang seinen Buckel krumm gearbeitet hat, dann muss er entweder extrem wenig verdient haben, viele Fehlzeiten haben, oder es gibt sonst Gründe, die man hier nicht berücksichtigen kann. Die Rentner die ich kenne haben bedeutend mehr, und sie haben auch eher \"normale\" Vitas. @Grisou: Ich fand die Diskussion weiter oben nicht unbedingt spezifischer. Dorys. |
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![]() Mitglied seit 08.11.2004 |
Also, ich finde es nicht ungerecht, daß verschiedene Berufstätigkeiten verschieden bezahlt werden. Ich bin Anwältin. Das ist ein Beruf, für den ich lange lernen mußte - ich konnte erst mit Ende 20 loslegen mit der Arbeit und das war noch früh im Vergleich - und in dem ich eine Menge Verantwortung tragen muß, so viel, daß ich oft nachts wach liege, weil mich manche Dinge nicht loslassen. Die von Dir, Mrs_B, zitierte Wurstverkäuferin dagegen konnte glatte zehn Jahre früher beginnen mit dem Geldverdienen und sie wird nicht nachts wachliegen und über ihre Kunden nachdenken. Abgesehen davon trage ich Mitverantwortung für \"meine\" Angestellten, was die Wurstverkäuferin ebenfalls nicht tut, im Gegenteil. Sie bekommt, auch wenn sie über Wochen ausfällt, ihr Gehalt, ich nicht. Warum soll ich unter diesen Gesichtspunkten nicht mehr verdienen dürfen als eine Wurstverkäuferin? Zumal aus meiner Sicht sowieso das Prinzip gilt, daß jede Arbeit eben genau das wert ist, was für sie bezahlt wird, nicht mehr und nicht weniger.
Klar geht die Schere in diesem Land sehr weit auseinander, zu weit. Es muß und darf wirklich nicht sein, daß manche Menschen ein Millioneneinkommen im Jahr haben und andere trotz Vollzeittätigkeit monatlich noch nicht mal auf einen vierstelligen Betrag netto kommen. Aber Gleichmacherei ist trotzdem fehl am Platze, finde ich. Viele Grüße, Jana |
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![]() Mitglied seit 17.06.2006 |
@Jana
\"daß ich oft nachts wach liege, weil mich manche Dinge nicht loslassen. Die von Dir, Mrs_B, zitierte Wurstverkäuferin dagegen konnte glatte zehn Jahre früher beginnen mit dem Geldverdienen und sie wird nicht nachts wachliegen und über ihre Kunden nachdenken.\" Woher willst Du das wissen? Vielleicht trifft es sie auch, wenn von einem Kunden schlecht behandelt wurde. Vielleicht hätte die Wurstverkäuferin oder meinetwegen auch eine andere Berufsgruppe auch gern studiert, aber nicht die finanziellen Möglichkeiten dazu?! Und wo Du hier so plausibel argumentiertst, für mich etwas selbstgerecht, aber das ist meine ganz persönliche Empfindung, hättest Du ja auch 10 Jahre eher arbeiten können, dann hättest Du auch verdient. \"daß ich oft nachts wach liege, weil mich manche Dinge nicht loslassen. Die von Dir, Mrs_B, zitierte Wurstverkäuferin dagegen konnte glatte zehn Jahre früher beginnen mit dem Geldverdienen und sie wird nicht nachts wachliegen und über ihre Kunden nachdenken\" So finde ich das sehr einseitig betrachtet, eine gewisse Verantwortung trägt jeder in seinem Job und wenn wir mal das Beispiel der Wurstverkäuferin zu einfach ist, könnte man auch zig andere nennen, sogar studierte, die einen Hungerlohn für das bekommen, was sie tun im Vergleich zu der Leistung. \"Zumal aus meiner Sicht sowieso das Prinzip gilt, daß jede Arbeit eben genau das wert ist, was für sie bezahlt wird, nicht mehr und nicht weniger.\" ??? Sorry, aber das hört sich sehr überheblich an. Das ist definitiv nicht wahr und dann solltest Du Dich mal richtig umgucken. Ich habe z.B. vor vielen Jahren mal beim Anwalt gelernt und wenn ich darüber nachdenke, was da manche Damen auch in höheren Positionen verdient haben, im Gegensatz zu ihren Chefs und die haben eine riesen Leistung gebracht, da kann ich nur lachen. Liebe Grüße, mrs_B
Wer den Fußstapfen anderer folgt,kommt maximal dort hin,wo andere schon waren
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![]() Mitglied seit 22.08.2006 |
Mrs_B Hallo Deine Worte kommen bei mir auch in einer bestimmten Weise an: So, als seiest du nicht dafür verantwortlich, wenn du nicht in einer besseren Position lebst. Ist das so? Dorys. |
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![]() Mitglied seit 10.08.2006 |
tach auch,
in vielen Ländern gibt es gar kein Hartz IV, da bekommt man gar nix wenn man keine Arbeit hat! Gruß Pauline |
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![]() Mitglied seit 25.01.2007 |
Hallo
nur mal kurz zu vergißmeinnicht: ich glaube dir ist entgangen bei welchen betrügerischen Machenschaften dein super-saubermann und ex-manager herr Hartz beteiligt ist, kann ja sein, das das nicht nach österreich rüberkommt, das meinte ich. dem sein Urteil steht ja zum glück noch offen... wenn der nachfolgende link etwas eher gekommen wäre, das das zimmer vom vermieter geschlossen wurde, dann hätt ich wohl anders geantwortet. ist auch schon wieder ne andere Schiene. Gruß wirbel |
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![]() Mitglied seit 08.11.2004 |
Nee, also das Argument mit den fehlenden finanziellen Möglichkeiten lasse ich nicht gelten, wirklich nicht, mrs_b. Ich hätte, was die finanzielle Seite anbetrifft, eigentlich auch nicht studieren können. Trotzdem habe ich es getan - weil ich es wollte, und dafür eine Menge finanzielle Einbußen hingenommen. Urlaub, am Wochenende feiern gehen etc. waren nicht drin, und Lehrbücher mußte ich mir auch \"vom Munde absparen\". Und ich habe viele Studenten gekannt, bei denen es genauso war.
Und ich bin auch nicht damit einverstanden, den Beruf der Wurstverkäuferin von den Anforderungen her mit einem akademischen Beruf wie dem des Anwalts oder Arzt oder Lehrers oder sonstwas gleichzustellen. Ich könnte den Beruf der Wurstverkäuferin ohne weiteres ausüben (nach einer gewissen Einarbeitungszeit von, sagen wir mal, ein paar Wochen natürlich), aber umgekehrt könnte die Wurstverkäuferin meinen Beruf nicht ausüben. Woran liegt das bitte, wenn nicht an den Punkten, die ich oben aufgezählt habe? Das ist gar nicht mal abwertend gemeint, die Welt braucht Wurstverkäuferinnen genauso wie Anwälte. Aber es gibt nun mal Unterschiede zwischen diesen Berufen, die einen tendenziell höheren Verdienst des Anwalts aus meiner Sicht ohne weiteres rechtfertigen. Schöne Grüße, Jana |
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![]() Mitglied seit 06.06.2002 |
die Story läuft gerade in den ARD-Tagesthemen!!!
Gruß Tin _____________________________________________________________ Der Lebenskünstler und der Feinschmecker wissen, dass man ein Schwein sein muss, um Trüffel zu finden. |
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![]() Mitglied seit 06.06.2002 |
... und ist dann morgen über das Tagesschauarchiv zu finden ...
Gruß Tin _____________________________________________________________ Der Lebenskünstler und der Feinschmecker wissen, dass man ein Schwein sein muss, um Trüffel zu finden. |
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![]() Mitglied seit 06.06.2002 |
und zwar hier
Gruß Tin _____________________________________________________________ Der Lebenskünstler und der Feinschmecker wissen, dass man ein Schwein sein muss, um Trüffel zu finden. |
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![]() Mitglied seit 27.09.2005 |
Hallo Tin,
habe es gerade gesehen. Das hört sich doch ganz anders an, als oben geschildert. Ich finde es schon komisch, da reagieren Ämter und Vermieter flexibel und intelligent, und schon wird wieder gemeckert. Aus meiner sicht ist es eine einfache und praktische Lösung. lg liberal |
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![]() Mitglied seit 22.08.2006 |
Ja so sehe ich das auch. Dorys. |
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![]() Mitglied seit 17.04.2004 |
Hi Tante Krasi,
ich habe deinen Beitrag durchaus genau gelesen. Wie anders - bitte - soll ich es denn verstehen, wenn du von \"Grenzen\" schreibst, die gesetzt werden müssen, um von Verdienern und den entsprechenden Leistungen zu unterscheiden? In diesem Zusammenhang von irgendeiner \"Gerechtigkeit\" zu schreiben finde ich prinzipiell unpassend! Überhaupt dreht sich in dieser Diskussion hier alles um den Steuerzahler, hier den Arbeiter, dort den Beamten etc. pp. Von den Milliardengewinnen, die Konzerne durch die verbliebenen Mitarbeiter und ständige Massenentlassungen machen, kein Wort! Die lachen sich in\'s Fäustchen, während sich unten die Leute gegenseitig ein Hauen und Stechen liefern - z.B., ob es \"ungerecht\" ist, dass ich als prekär Beschäftigte weniger Zuschüsse kriege als ein HartzIV-Empfänger. Es gibt kein Geldproblem. Es ist ein Verteilungsproblem. Es kann einem schlecht werden, welche Summen täglich erarbeitet werden. Na, und wohin verschwindet das alles? Gruß, Lydia |
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![]() Mitglied seit 06.06.2002 |
Das, Lydia, hat aber nichts mit dem oben geschilderten angeblichen Skandal zun tun ... und jetzt verabschiede ich mich aus diesem Thread, denn die hier dominierende Mischung aus Populismus, Halbwissen und Stammtischparolen macht eine intelligente Diskussion imho unmöglich.
Gruß Tin _____________________________________________________________ Der Lebenskünstler und der Feinschmecker wissen, dass man ein Schwein sein muss, um Trüffel zu finden. |
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![]() Mitglied seit 22.08.2006 |
Ich finde es nicht unbedingt notwendig, dass jede Diskussion ausschließlich von Fachleuten mit fundiertem Wissen bestritten wird. Das \"Volk\"- ist das sehr oft nicht. Es ist doch wichtig zu sehen, was im Menschen vor sich geht- angesicht der Lage. Auch die Vorurteile sind wichtig, denn an ihnen lässt sich doch ein Stimmungsbild ablesen. Man darf schon mitreden, auch wenn man nicht soooo der Checker ist. Man darf doch sagen, wie etwas auf einen wirkt. Man darf auch sagen, wenn jemand mit Worthülsen schießt, oder mit Parolen hantiert. Wichtig für mich ist, dass es keine gequirlte Kopfmansche ist, sondern die Meinung eines Menschen, der sich Gedanken um das Thema macht. Dein Beitrag Tin erzeugt in mir das Bild, dass man nur reden sollte, wenn man alle Fakten kennt. Welche denn? Und- wer hat die schon? Dorys. |
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![]() Mitglied seit 06.06.2002 |
Hallo Dorys,
nein, nicht wenn man ALLE Fakten kennt, denn da hast Du natürlicht Recht - wer kennt die ... aber ein bisschen mehr Info als ein rtl-Beitrag tut einer Diskussion schon ganz gut, wenn es nicht nur ein Austauschen austauschbarer Stammtischfloskeln sein soll. Im Übrigen habe ich ausgerechnet Dich so gar nicht gemeint ... eher die üblichen \"die da oben\"-Schreier ... ist aber auch nicht wirklich wichtig ... Gruß Tin _____________________________________________________________ Der Lebenskünstler und der Feinschmecker wissen, dass man ein Schwein sein muss, um Trüffel zu finden. |
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![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
Dorys, wenn aber jetzt das \"Volk\" nur noch Frust ablässt, und mal eben aus einer sehr privaten Perspektive pauschal von DEN Beamten und DEN Arbeitern spricht (und generell so einen gewissen Neidfaktor gegen alle, denen es \"besser\" geht durchscheinen lässt) - was soll das bringen ??? ich ärgere mich, dass ich auf diesen RTL-Artikel reingefallen bin - ich kenn den Sender, und hätte es wirklich besser wissen müssen...und erst mal woanders nachlesen... insofern hat der Thread für mich seinen Zweck erfüllt - nochmal passiert mir nicht... slts Grisou |
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![]() Mitglied seit 22.08.2006 |
Hallo Grisou, da darf man jetzt auch nicht pauschal sagen, dass hier jeder pauschal... ich für mich denke schon, dass ich meine eigenen Gedanken reingebracht habe. Und- ich bin auch auf den Bericht reingefallen. Ist doch eine gute Erfahrung, dass man reinfällt. Das schärrft die Wahrnehmung. Natürlich mag ich auch keine Diskussionen die ins Blinde laufen- wenn kein Dialog entsteht ist sie unsinnig. Das meinte Tin vielleicht. Außerdem habe ich oben sehr genau gesagt, dass man auf den Einzelfall schauen muss, dass theoretische Überlegungen zum Rundumschlag werden und völlig unnütz. Durch dich habe ich doch erst gemerkt, dass man uns wieder einen Bären aufgebunden hat. So gibt doch jeder ertwas rein in die Diskussion. Nichts anderes wollte ich sagen. Lieben Gruß; Dorys. |
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![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
...wobei du, Dorys, nicht zu denen gehörst, die hier rundum nach \"Schuldigen\" suchten - wobei ich das aus deiner ganz perssönlichen Geschichte heraus durchaus verstehen könnte... |
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![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
...wir haben uns gekreuzelt... nein, es haben nicht ALLE pauschaliert...du schon gar nicht...aber der Grundtenor lief schon in die Richtung...und¨Grundsatzdiskussionen, was ist \"gerecht\" und wieviel sollte jeder verdienen - das führt zu nichts... darüber diskutiere ich zB mit meinem Schwiegervater - danach spricht er erbost ein paar Tage nicht mehr mit mir...aber wir haben eine 20-jährige Steitkultur aufgebaut...die steckt das weg... hier im Forum müsste ich so vorsichtig formulieren damit es ja keiner in den falschen Hals kriegt - das wird nix... |
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![]() Mitglied seit 22.08.2006 |
Trotzdem gebe ich die Hoffnung nie auf! Gerechtigkeit. Gibt es sie? Nie, wenn man sie nicht innen findet, bei sich. und je mehr man da weg geht, umsomehr brauchts den Schuldigen. Aber so einen Ansatz will ich hier auch nicht angehen, schon gar nicht im Politischen... Machs jut; Dorys. |
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![]() Mitglied seit 08.11.2004 |
@Grisou: Das hast Du sehr treffend formuliert
Viele Grüße, Jana |
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![]() Mitglied seit 17.06.2006 |
@Jana
Guten Tag erstmal Natürlich ist es schon gerechtfertigt, dass ein Richter, Staatsanwalt oder RA mehr verdienen, als ein Gerichtsbote um es mal für Deinen Berufszweig zu beschreiben, denn die ersten drei haben eindeutig was dafür getan um diese Position zu erreichen, aber trotzdem wird -meiner Meinung nach- der Gerichtsbote eindeutig zu wenig verdienen. Was ich damit sagen will ist, dass ich es einfach unmenschlich finde für einen Stundenlohn von teils 2,50€ Menschen zu beschäftigen. Das kann nicht richtig sein. Ich finde halt, dass ein Mensch, der genauso wie z.B. Du, jeden Morgen aufsteht, gewissenvoll seinen Job 8-10 Stunden erledigt, egal welchen, dass dieser Mensch zumindest soviel Einkommen haben sollte, dass er ein normales Leben führen kann. Das hat zwar wirklich nichts mehr mit dem Thema zu tun, aber darum ging es ja in unseren letzten Mails. Damit meine ich nicht, dass derjenige das gleiche Gehalt wie ein Akademiker haben muß, natürlich hat ein Mensch in einer höheren Poition in der Regel (es gibt sicherlich auch Ausnahmen) auch was dafür getan und warum soll er auch nicht dementsprechend verdienen, ich bin ja kein Kommunist, aber unsere hier vielbenannte Wurstverkäuferin steht zum Teil 8 Stunden oder länger hinterm Verkaufstresen und bekommt vielleicht 1200€, wenn überhaupt dafür ausbezahlt. Steh mal die Zeit hinter sonem Tresen und schlag Dich mit den Kunden rum. Das ist vielleicht vom Intellekt nicht so anspruchsvoll wie Dein Beruf, aber ein Picknik ist es auch nicht und anstrengend allemal. Sowas ähnliches hast Du in einem vorigen Posting auch geschrieben, also gehen unsere Meinungen vielleicht gar nicht so weit auseinander. Schau mal z.B. was ein(e) Krankenschwester/Pfleger verdient, dass ist lächerlich und diese Menschen leisten einen Hammerjob und haben mindestens genauso viel Veratwortung, nur anders, wie Du. Denn auch wenn hinterher evt. der Chef- oder der Oberarzt den Kopf hinhalten muß, müssen die mit dem Gewissen leben, die Verantwortung für Menschenleben zu haben. Übrignens bezweifel ich, dass Du den Job der \"Wurstverkäuferin\" wirklich ausüben könntest. Von den Ansprüchen her vielleicht, aber nach ein paar Wochen würde es Dir wahrscheinlich schrecklich gehen... Liebe Grüße, mrs_B
Wer den Fußstapfen anderer folgt,kommt maximal dort hin,wo andere schon waren
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![]() Mitglied seit 17.06.2006 |
@Dorys sicherlich ist jeder für sich selbst verantwortlich, aber wir leben auch in einer sehr egoistischen Gesellschaft und ich finde es schrecklich, wenn jeder nur bis zu seinem eigenen Tellerrand blickt und nicht mal ein wenig darüber nach denkt, dass es hilfsbedürftige Menschen gibt, die einfach nicht so stark sind, wie man selber vielleicht. Gestern erzählte mir eine Freundin von einer bekannten, mit der ich mal in den Kindergarten gegangen bin. Diese lebt wohl in sehr schlechten Verhältnissen und ihre Kinder waren zeitweise im Heim etc. In dem Dorf, wo die leben wird wohl ganz schön schlecht über sie geredet. Da habe ich zu ihr gesagt, dass ich sowas schlimm finde, denn vielleicht hat diese Frau sehr viel schlechtes erlebt und wird mit ihrem Leben einfach nicht mehr fertig und statt das ihr geholfen wird, zeigen nur alle mit dem Finger auf sie... Schrecklich finde ich das. Liebe Grüße, mrs_B
Wer den Fußstapfen anderer folgt,kommt maximal dort hin,wo andere schon waren
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![]() Mitglied seit 23.09.2006 |
Dann setz ein Zeichen und fange bei Dir an, sie wird sich über deine Hilfe sehr freuen. Denn diese egoistische Gesellschaft bist auch du, zumindest ein Teil von ihr. |
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![]() Mitglied seit 22.08.2006 |
Ja. Du sagst es. Habe ich etwas anderes gesagt? Dorys. |
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![]() Mitglied seit 22.08.2006 |
Mein Posting galt dir, Mrs_B. |
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![]() Mitglied seit 17.06.2006 |
@Mini,
wenn es mir möglich wäre, würde ich das. Dabei wäre zu erwähnen, dass ich nicht mehr in dieser Stadt lebe und uns 400km trennen, da gestaltet sich das etwas schwierig. @Dorys Nee, haste nicht, aber ICH habe mich wohl nicht immer ganz verständlich ausgedrückt Liebe Grüße, mrs_B
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![]() Mitglied seit 23.02.2005 |
Hallo,
ich habe einen komischen PC, immer wenn ich auf den oben genannten Link drücke, kommt bei mir ein Beitrag zu DSDS. Schade, ich hätte gerne den Artikel gelesen, aber ich denke, ich weiß um welchen es geht. Das die Heizung nicht bedient werden darf (weil ist ja abgeschlossen) wird besonders die Vermieter / Hauserren freuen, sollten es in hiesigen Regionen doch noch mal ein paar Tage richtig frostig werden. Bezahlt dann die Arge auch den Schaden? Liebe Grüße Laurinili „Anfangen im Kleinen, Ausharren in Schwierigkeiten, Streben zum Großen“ |
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![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
Laurinili, der Link, den Jordi gesetzt hat, funktioniert - und weshalb sollte die ARGE was bezahlen ??? der Vermieter hat doch die Schliessung des Zimmers selbst veranlasst.... slts Grisou |
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![]() Mitglied seit 17.06.2006 |
@Laurinili
Das habe ich auch schon gedacht, das geht ja noch ein Stück weiter: wenn das Zimmer geschlossen ist und die Heizung nicht benutzt wird, dann könnte das einen Schaden anrichten, wie Du ja auch schon bemerkt hast. Wird aber die Heizung auf klein gestellt, damit kein Schaden verursacht wird, dann würde das doch auf Kosten der Mieterin laufen und warum soll sie dafür aufkommen? Also so oder so ist das eine sehr merkwürdige Geschichte. Außerdem denke ich auch, warum kann man nicht auch eine größere Wohnung haben, wenn sie genau das gleiche wie eine kleiner kostet? Nur weil sich andere dann drüber aufregen? Ich finde das passt dann wieder zu dem, was Dorys und auch ich weiter oben geschriebenhaben. @Grisou aber wer soll denn dafür bezahlen? Und wie will man das auseinander rechnen? Liebe Grüße, mrs_B
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![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
Mrs B Laurinili geht davon aus, dass die Arge die Schliessung veranlasst hat und der Vermieter dadurch eventuell Schaden erleidet...sie geht also von falschen Voraussetzungen aus...wenn sie Tin\'s Artikel liest (und nicht den von RTL) wird sie das verstehen... auf die Frage nach der Wohnungsgrösse geh ich nicht ein - ich habe keine Lust, die Diskussion darüber jetzt noch mal aufzurollen... slts Grisou |
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![]() Mitglied seit 17.06.2006 |
@Grisou
mußt Du ja auch gar nicht, da gehen die Meinungen halt auseinander und meine Meinung ist, wenn für das zur Vefügung stehende Geld auch eine größere Wohnung gefunden wird, dann sehe ich keinen Grund dagegen. Ich hab das schon verstanden, wegen Laurinili, aber trotzallem stellt sich so oder so die Frage, wer denn dann für die Heizkosten bezahlt, denn auch das Zimmer muß beheizt werden im Winter! Liebe Grüße, mrs_B
Wer den Fußstapfen anderer folgt,kommt maximal dort hin,wo andere schon waren
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![]() Mitglied seit 27.09.2005 |
Hallo mrs_B,
das mit den Heizkosten ist doch kein Problem. Die kann man doch herausrechnen, in dem man die Fläche des Zimmers nicht in die Bewertung mit einbezieht und den Heizkostenzähler ignoriert. Damit trägt das dann am Ende der Vermieter. lg liberal |
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![]() Mitglied seit 17.06.2006 |
@Liberal
Okay, dann wäre das ja geklärt Liebe Grüße, mrs_B
Wer den Fußstapfen anderer folgt,kommt maximal dort hin,wo andere schon waren
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![]() Mitglied seit 16.01.2007 |
Hallo Lydia,
hier werden inzwischen Äpfel mit Birnen verglichen. Angefangen hat die Diskussion mit dem Hartz-IV-Gesetz und seiner Umsetzung: Der Stadt Löbau, der Problematik, dass es dort zu wenig kleine, aber mehr als genug große Wohnungen gibt, und einem Versuch der Arge, gemeinsam mit den Vermietern eine für alle Beteiligten akzeptable Lösung zu finden. Mittlerweile geht es um Lohngerechtigkeit, Milliardengewinne großer Konzerne, Massenentlassungen und natürlich darum, dass Herr Hartz ein gaaaanz böser Junge ist! Nicht das wir uns (mal wieder?) falsch verstehen: Das sind alles sehr wichtige Dinge, wo sicherlich Handlungsbedarf besteht! Die ganze Problematik in einem Posting abzuhaken ist aber in meinen Augen nicht möglich, das hatte ich auch nicht versucht. Hartz IV ist ein BUNDESGESETZ, für die UMSETZUNG dieses Gesetzes sind die KOMMUNEN in Verbindung mit der Bundesagentur für Arbeit zuständig. Das sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Als ich in meinem Posting von \"Gerechtigkeit\" sprach, meinte ich die UMSETZUNG des Gesetzes, in diesem speziellen Fall die Stadt Löbau, vertreten durch die Arge, die sich gemeinsam mit den Vermietern auf diese Lösung geeinigt hat. Und dass ich es nicht richtig finde, wenn dem Hartz-IV-Empfänger eine unangemessen große Wohnung zugestanden und sogar finanziert wird (inklusive der Nebenkosten, die bei einer größeren Wohnung eben auch höher sind) während Geringverdiener sehen müssen, wie sie mit ihrem Geld über die Runden kommen. Prekarisierung, Herr Hartz, Massenentlassungen und Milliardengewinne waren zum Zeitpunkt meines Postings noch kein großes Thema in dieser Diskussion, und sind von mir auch nicht angesprochen worden. Aber wenn der eine oder andere rebellieren, aber nicht allein auf die Straße gehen möchte: Die Milliardengewinne, die diese Konzerne zu verzeichnen haben, konnten sie nur erzielen, weil W I R ihre Produkte gekauft und ihre Dienstleistungen in Anspruch genommen haben! Liebe Grüße Tante_Krasi |
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Henglein
Rama Cremefine



































