Zahnspange - so teuer ??????

08.01.2007 14:39 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

sandy007

Mitglied seit 18.07.2004
71 Beiträge (ø0,02/Tag)

Hallo ihr lieben,

mein Sohn (12) bekommt eine Zahnspange und wir sollen über 1500,- dafür zuzahlen. BOOOIINNNGG....
Und das sind nur die Kosten, die von der Krankenkasse gar nicht übernommen werden.

Dazu kommen noch die 20 % Eigenanteil, die wir dann (nach erfolgreicher Behandlung) aber wohl von der Krankenkasse wiederbekommen sollen.

Mich würde mal interessieren, was ihr so für die Zahnspangen eurer Kinder bezahlt habt.

Ist das wirklich so teuer ?
Ich war ehrlich gesagt, ganz schön geschockt. Ich habe gedacht, die Krankenkasse übernimmt alle Kosten der Spange bei Kindern.

Sind die Preise auch von Kieferorthopäde zu Kieferorthopäde unterschiedlich, oder nur von Spange zu Spange ?

Sollte man sich eine zweite Meinung holen ? Ich würde es eigentlich nicht tun. Ich finde unsere Kieferorthopädin macht einen sehr kompetenten Eindruck.

Bitte schreibt mal wie das bei euch ist.

Danke ! Ich muss jetzt weg.

Bis dann, Sandy
 
08.01.2007 14:50 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Raupe2012

Mitglied seit 10.01.2006
21.698 Beiträge (ø6,95/Tag)

Hallo Sandy.....

für meine Zahnspange haben meine Eltern auch um die 3000 DM bezahlt.

Die sind so teuer...... daher achtet immer schön darauf das euer Sohn die anweisungen des Arztes befolgt, damit die Behandlung auch erfolgreich ist, sonst gibs kein Geld zurück.

Auch wenn man später mutwillig seine Zähne ruiniert ( z.B. durch Zungen-Piercing) .... kann die Krankenkasse die gesamten Behandlungskosten zurückfordern. (so war es jedenfalls vor 5 Jahren mal)

Ich glaube das die Sätze für Zahnspangen festgelegt sind, und somit bei jedem Kieferorthopäden gleich sind.... ob es da zu den Bundesländern noch unterschiede gibt, weiß ich nciht

LG Daina
 
08.01.2007 14:51 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

sandy32

Mitglied seit 13.04.2004
254 Beiträge (ø0,07/Tag)



Hallo Sandy,

also DAS würde mich jetzt aber auch interessieren.... Da unser Sohn in den nächsten Jahren auch eine feste Spange brauchen wird Was denn nun? .....

Wenn der Selbstkostenanteil so hoch ist, es aber viele Familien sich nicht leisten können, heißt das, nur die reichen Eltern können ihren Kindern ein \"fröhliches, offenes Grinsen\" ermöglichen.... Traurig, traurig unser armes Deutschland Welt zusammengebrochen ...

Dann weiß ich wenigstens, wofür ich Arbeiten gehe ..... (Kinder sind und bleiben halt Luxus...)

lg sandy ...
 
08.01.2007 14:51 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

lena2006

Mitglied seit 20.07.2006
5.615 Beiträge (ø1,91/Tag)

Hallo Sandy,

die Krankenkassen übernehmen nur die Kosten für die Zahnspange, wenn die Korrektur nicht kosmetischer Art ist, dann muss allerdings auch ein Anteil von den Eltern übernommen werden.

Ruf` doch einfach mal bei Deiner Krankenkasse an und erkundige Dich.

Liebe Grüße
Lena
 
08.01.2007 14:53 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Smutje27

Mitglied seit 10.11.2006
58 Beiträge (ø0,02/Tag)


Hallo Sandy!

Meine Tochter - seit Freitag 12 Jahre alt - hat ihre Zahnspange jetzt seit fast einem Jahr.
Die Kosten für das erste Jahr waren 2.000 Euro und die Kosten für das zweite Jahr werden 1.000 Euro betragen. Es ist aber egal, wie oft wir in diesem Zeitraum bei der Kieferorthopädin sind. Es gibt zwar einen monatlichen Kontrolltermin, aber wenn es Probleme geben sollte, dann kann man natürlich auch jederzeit kommen ohne deswegen mehr zu bezahlen.

Sollte sich die Ärztin verrechnet haben und die Behandlung dauert ein bisschen länger, dann kostet uns das nichts mehr - quasi Schuld der Ärztin.

Natürlich kann man sagen um soviel Geld kann ich zur Ärztin gehen so oft ich will, und ich kenne Leute die meinen, Zahnspangen sind unnötig (zumeist in vielen Fällen).
Das muss halt jeder für sich entscheiden, ich bin mit unserer Kieferorthopädin sehr zufrieden, habe ein gutes Gefühl bei ihr und meine Tochter meint, dass ihre Zähne bereits viel schöner in Reih und Glied stehen. Aber wie gesagt, das Geld gehört erst mal verdient, und die Rückerstattung von der Krankenkasse hier in Österreich hält sich in Grenzen.

Liebe Grüße
Sabine
 
08.01.2007 14:58 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

ohnezopfrapunzel

Mitglied seit 20.11.2004
10.346 Beiträge (ø2,92/Tag)

Hallo sandy,
mein Sohn ist bei der Techniker Krankenkasse mitversichert und ich muss keinen Cent für die Spange dazubezahlen.
Richtig ist, dass ich für die Dauer der Behandlung 20 Prozent der Kosten erst einmal selbst zahlen muss. Dieser Eigenanteil wird nach erfolgreich abgeschlossener Behandlung zurückerstattet.
Da die Kontrollen der Spange in der Regel so alle 4-6 Wochen stattfinden (mein Sohn stellt auch schon mal selbst) und danach sofort die Eintzelrechnung kommt, fällt die meiste Zeit ein relativ geringer Beitrag an, der zu verschmerzen ist.
Nur bei der ersten Herstellung der Spange (oder dem Nachfolgemodell) waren die Kosten auf einen Schlag natürlich etwas höher, aber auch nicht soooooooooo wild.

Alles Gute für deinen Sohn und viel Erfolg
LG
..die ohne Zopf
 
08.01.2007 14:59 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

wiwi-sechs

Mitglied seit 18.12.2004
4.136 Beiträge (ø1,18/Tag)

Hallo,

die Zahnspangen meines Sohnes haben mehr als 5000 Euro gekostet. Allerdings war das angeblich deshalb so teuer, weil sich bei ihm ein Backenzahn nicht gebildet hat .




Gruß Ulla

Si vis pacem, cole iustitiam
 
08.01.2007 15:00 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Nena108

Mitglied seit 11.06.2005
14.519 Beiträge (ø4,35/Tag)

Hallo Sandy,

unsere Tochter ist 11 1/2, hat vor einem guten Jahr ihre erste Spange bekommen. Unser KO ist gleichzeitig Gutachter für Krankenkassen. Er hat beim 1. Mal auch erst gesagt, die kasse zahlt das jetzt noch nicht, weil der Zahnwechsel noch nicht weit genug ist, sie zahlen, vereinfacht gesagt, erst, wenn alle bleibenden Zähne wie Kraut und Rüben durcheinander gewachsen sind, aber nicht, solange noch soviele Milchzähne vorhanden sind.

Bei unserer Tochter ist der Zahnwechsel relativ spät, und es waren zu dem Zeitpunkt u.a. noch 3 Eckzähne da, die unteren neuen Schneidezähne dadurch schon zu einer Seite verdrängt. Laut KO war es aber sehr ratsam, schon mit der Spange anzufangen, bevor alles komplett durcheinander ist. Er hat dann in einem 2-Zentimeter-dicken \"Rundbrief\" der Krankenkassen aber doch einen für unsere Tochter anwendbaren Paragrafen gefunden, aufgrund dessen die Kasse 5 Quartale für unsere Tochter genehmigt hat.

Diese 6 Quartale sind gerade um, und er hat mir Hoffnung gemacht, auch die weitere Behandlung vertreten zu können, obwohl er am Anfang meinte, es könnte sein, dass wir im Anschluss einige Quartale selber tragen müssten, bevor die Kasse wieder eintritt.

Offenbar haben wir das Glück, einen besonders kompetenten KO zu haben, und vielleicht auch \"Glück im Unglück\" mit dem Gebiss unserer Tochter....

Vielleicht wäre eine zweite Meinung doch nicht schlecht?

LG Nena
 
08.01.2007 15:15 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

ohnezopfrapunzel

Mitglied seit 20.11.2004
10.346 Beiträge (ø2,92/Tag)

Hallo nochmal,
also ich muss mich wirklich wundern, wenn ich eure Beiträge lese...wieso habt Ihr soviel bezahlt??

In meinen Unterlagen steht:

Anspruch auf eine Kfo-Behandlung besteht, wenn die Zahn-oder Kieferstellung das Kauen, Beißen, Sprechen oder Atmen erheblich beeinträchtigt oder zu beeinträchtigen droht......

....Eine weitere Voraussetzung ist die Schwere der diagnostizierten Erkrankung. Diese wird mit dem Behandlungbedarfsgrad (1-5) angegeben. Erst ab einem Bedarfsgrad von \"3\" dürfen Krankenkassen die behandlungskosten übernehmen. Ob eine derartige Beeinträchigung vorliegt, entscheidet der Kieferorthopäde.

Lagen denn bei euch solche Voraussetzungen vor?

Ich war allerdings zuerst auch erst bei einer Kieferorthopädin, die mir einreden wollte, ich solle die Versicherungskarte für meinen Sohn für ein Jahr abgeben und die Behandlung als Privatpatient abrechnen lassen, da würde ich dann zwar einiges dazuzahlen müssen, dafür hätte ich dann aber auch solch wichtige Dinge wie die Reinigung der Spange per Ultraschall,irgendeine kostspielige Zusatzuntersuchung, die Wahl der Spangenfarbe na dann... oder eine Plastikdose zur Aufbewahrung extra im Preis mit inbegriffen.
Die Krankenkasse riet mir von diesem Verfahren dringend ab.Daraufhin meinte die gute Dame urplötzlich beim dritten Vorstellungsterm, sie könne die Behandlung doch nicht durchführen, weil es es sich um einen Grenzfall handeln würde und sie ihre Einschätzung der Notwendigkeit von der Kasse um die Ohren gehauen bekäme...offensichtlich war ihr der Verdienst an einem Kassenpatienten nicht hoch genug.
Ich habe dann den Kieferorthopäden gewechselt, der sofort die Behandlung einleitete (merkwürdigerweise ohne jeglichen Probleme) . Ich hab einen Beschwerdebrief an die Ärztekammer gesandt...man muss eben auch aufpassen, weil manche Behandler absahnen möchten.
LG
..die ohne Zopf
 
08.01.2007 15:22 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

sandy32

Mitglied seit 13.04.2004
254 Beiträge (ø0,07/Tag)



@ alle,

ihr schreibt alle von nur einem Kind mit fester Zahnspange und \"die Kosten sind tragbar\" .... aber wie ist es, wenn ich zwei oder gar mehrere Kinder habe, die eine feste Spange bräuchten ????

Also 1 x 3000 bis 5000 Euro kann man ja noch \"zusammenkratzen\" ..... ...,
(wie ist ja scheinbar egal....)
Aber wie sieht es bei 2 oder mehreren Spangen-Kindern aus ???

Wie sind da eure Erfahrungen ?

Oder sollte man solche Kosten schon vor der Kinderplanung einkalkulieren bzw. eine gute finanzielle Rücklage bilden ? *ups ... *rotwerd*


Also mich haut das um ! Und ich kann dann nur zu Gott beten, dass mein 2. Kind supergerade Zähne hat (steht erst am Anfang des Zahnwechsels), denn ich wüßte ehrlich gesagt zum jetzigen Zeitpunkt nicht, wie ich (mal vom schlechtesten ausgegangen) bis zu 6000 oder gar 10.000 Euro \"abzwacken\" soll/kann ...... lg sandy




 
08.01.2007 15:40 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

daggi25

Mitglied seit 03.01.2006
37 Beiträge (ø0,01/Tag)

Hallo!

Die Kosten der Zahnspange meiner Tochter lagen bei knapp 3.300 €. 615 € Eigenanteil, der nach der Behandlung (erfolgreich) erstattet wurde.

@ Sandy
Keine Sorge. Das sind die Kosten über ca. 2 Jahre. Alle 4 - 6 Wochen musste meine Tochter zur Kontrolle. Mal hatten wir danach 30 € zu zahlen, manchmal etwas mehr. Es ist also nicht ganz so tragisch! Wir haben eine Rechnung bekommen, 80 % dieser Rg. wurden direkt mit der Krankenkasse abgerechnet, der Rest war dann für uns.

Gruß, Daggi
 
08.01.2007 15:40 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Mane

Mitglied seit 19.01.2002
3.671 Beiträge (ø0,8/Tag)

Hallo,

meine beiden haben eine Zahnspange,und uns geht es so wie ohne Zopf Na!

Für meine Große zahle ich 20% dazu,die ich aber nach Abschluß der Behandlung wiederbekomme.Die Kleine läuft für 10% mit.Abgerechnet wird nach Quartal.Die Beträge sind ärgerlich aber nie so hoch wie bei den anderen hier.

Ich würde mir definitiv eine 2 Meinunng einholen.

Übrigens war bei meiner großen die Behandlung immer als \"Sehr schwierig\" auf der rechnung deklariert,sie musste einen Head Gear tragen,es war also nicht unbedingt eine Karo-Einfach Behandlung.

Einzig für etwas kleinereschickere Was denn nun? Brackets habe ich EINMALIG 6o €pro Kind bezahlt,wir hätten aber auch die einfache Kassenausführung bekommen.


lg Mane Na!
 
08.01.2007 15:41 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Nena108

Mitglied seit 11.06.2005
14.519 Beiträge (ø4,35/Tag)

Hi Sandy,

bei uns ist es keine fest Spange, sondern eine bewegliche, nennt sich so ähnlich wie Impulsator, weiss leider den Namen nicht mehr.

LG Nena
 
08.01.2007 15:42 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Mane

Mitglied seit 19.01.2002
3.671 Beiträge (ø0,8/Tag)



*ups ... *rotwerd* keine Ahnung wer mir immer die Tippfehler unterschiebt......
 
08.01.2007 15:45 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Birgit66

Mitglied seit 24.11.2005
4.133 Beiträge (ø1,3/Tag)

Hallo,

unser Kleinster hat einen Überbiss und benötigt auch eine Spange.
Wir waren letztes Jahr beim KO, dort wurden wir als 1. gefragt, ob wir eine Zusatzversicherung haben, ansonsten könnte er leider nichts machen.
Dann kam er auf die Tour: Wenn wir die \"einfachere\" Variante nehmen würden, müssten unserem Sohn 4 Zähne gezogen werden.... \"und das wollen Sie doch bestimmt nicht\"...

Er drückte uns ein Prospekt in die Hand, darauf ein Stempel mit Namen und Adresse eines Versicherungs-Fuzzis, dort sollten wir ne Zusatzersicherung abschließen und 8 Monate später, wenn die Versicherung \"greift\" wieder vorbei kommen. Jajaja, was auch immer!

Wir gingen zu einer KOin, die meinte, Sohnemann sollte zunächst eine Art \"Platzhalter\" tragen, das Teil kostete nichts. Nach einiger Zeit meinte die Dame dann, wir müssten 2 Milchzähne bei unserem ZA entfernen lassen.
Sie gab mir einen Brief für den ZA mit, darauf kennzeichnete sie die Zähne, die gezogen werden sollten.
Mein ZA fragte mich, ob er wirklich diese Zähne ziehen sollte, es gäbe doch gar keinen Sinn....
Da hat doch die KOin anstelle der oberen Backenzähne, die raus sollten, die unteren angezeichnet.
Wenn mein ZA mich nicht extra nochmal gefragt hätte, wären die falschen Zähne gezogen worden.
Darauf hin habe ich die Behandlung bei dieser Dame abgebrochen.
Am Freitag werden wir nun den 3. Versuch starten, vielleicht ist diese KO ja kompetent.

Eine Anfrage bei unserer Krankenkasse ergab, dass die \"normale\" Behandlung, ohne Schönheitskorrekturen bezahlt wird, vollständig.

Habt ihr auch Erfahrungen gemacht, dass alle KO´s auf eine Zusatzversicherung drängen?

Werde am Freitag berichten, wie es gelaufen ist.

LG
birgit

 
08.01.2007 15:56 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

ohnezopfrapunzel

Mitglied seit 20.11.2004
10.346 Beiträge (ø2,92/Tag)

@nena
meinst du einen Bionator?
 
08.01.2007 17:48 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

buecherwurm75

Mitglied seit 14.08.2006
161 Beiträge (ø0,06/Tag)

Hallo,

ihr schockt mich ganz schön...... Meine Tochter bekommt demnächst ein Spange, erst mal eine lose. Die kostet mich laut KO gar nix. Nur falls später noch eine feste Spange nötig wäre, müssten wir einen Eigenanteil von z.Zt. 250 € zahlen, der nicht zurückerstattet wird.
Alles andere würde die Krankenkasse übernehmen. Bei ihr geht es nicht um eine Schönheitskorrektur, sondern sie hat einen starken Überbiß.

Beim nächsten Termin frag ich sicherheitshalber noch mal nach.

Viele Grüße
bücherwurm
 
08.01.2007 18:16 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Bienchen69

Mitglied seit 11.05.2004
8.303 Beiträge (ø2,22/Tag)

hallöchen,

also ich habe diese erfahrungen mit der höhe der kosten nicht so gemacht! insgesamt haben wir bei unserem großen sohn so um die 450euro bezahlt, aber auch alles wiederbekommen, bei unserem kleinen werden sich die kosten auch so ungefähr auf 300 euro belaufen, die wir aber auch zu 100 prozent von der kasse weiderbekommen. diese summen sind auf 11 abschlagsrechnungen aufgeteilt, und ich kann nicht sagen, dass ich das so immens teuer finde!

habe heute erst wieder eine ZA-Rechnung von 9,97 euro überweisen, also wie gesagt, meist sind es kleinere beträge!

das ist aber sicherlich von kind zu kind verschieden, je nachdem, welche zahnfehlstellung zugrunde liegt!

lg
bienchen
 
08.01.2007 19:18 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

nadine99

Mitglied seit 22.03.2006
2.118 Beiträge (ø0,69/Tag)

Hallo

Entweder ich bin froh das ich Oesterreicherin bin und die Spange dort bekommen habe.
Meine Tochter hat eine Festsitzende Zahnspange jetzt mal fuer ein Jahr.
Gekostet hat uns diese nach abzug der Krankenkasse 156.- Euro

nadine
 
08.01.2007 19:36 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

sanne-5

Mitglied seit 18.12.2004
257 Beiträge (ø0,07/Tag)

Hallo

also bei uns ist es so , das mein großer Sohn die Zahnspange ( eine lose ) von der Krankenkasse bezahlt bekommt , wir nur den Anteil von 20% zahlen und nach ERFOLGREICHER Behandlung diese wieder zurück bekommen.

Ja und den SCHOCK bekamen wir letztes Jahr bei unserem 12jährigen der die Spange nicht bezahlt bekommt und wir die Kosten zu 100 % selbst tragen. Wenn wir fertig sind haben wir ca. Kosten von 2500 Euro am Backe . die 1.Rechnung von 600 Euro kam letztes Jahr November.

Der große hat eine Überbiss gehabt und irgendeine Fehlstellung des Bisses bei den Backenzähnen . Ansonsten gerade Zähne .

Bei meinem kleinen stehen die vorderen Zäne schief aber sonst alles Ok , ALSO : SCHÖNHEIT = selber zahlen

da muß man durch.............

lg Sanne
 
08.01.2007 19:36 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

susawo

Mitglied seit 04.05.2006
8.085 Beiträge (ø2,69/Tag)

hallo
wir haben nur immer eine zuzahlung gehabt und nach erfolreichem abschluss der behandlung alles von der kasse zurückbekommen

gruss suse
 
08.01.2007 19:42 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

iris75

Mitglied seit 07.09.2003
13.410 Beiträge (ø3,37/Tag)

Hallo,

also es ist ja schon was her das ich meine Spange getragen habe, aber meine Eltern haben nix dazu gezahlt.

LG Iris
 
08.01.2007 21:47 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

GeleeBille

Mitglied seit 23.09.2004
1.268 Beiträge (ø0,35/Tag)


Hallo,
jetzt muss ich auch mal was dazu sagen. Unser Sohn 11 Jahre hat 1/2mm zuwenig Überstehende Zähne, so dass eine Spange zu Empfehlen wäre aber nicht bezahlt wird. Die Kosten können an 3000,-- € schon herankommen. Wir waren sogar bei 2 KO, unabhängig und bei beiden wurde uns das selbe gesagt !!! Wobei der 2. darauf hingewiesen hat, dass nicht alle bleibende Zähne da sind und wir noch warten sollen ob vielleicht einer schief kommt. na dann... schön blöd, zu hoffen, dass die Zähne von meinem Sohn schief kommen sollen, damit ich nicht soviel Geld zahlen muss. Unser Zahnarzt hat gemeint, die KO hätten doch ein bisschen anders messen können. Naja, zum Trost hat der Zahnarzt bei unserer Tochter schon festgestellt, dass der Kiefer zu klein werden wird, da wird dann vielleicht das mit der Spange günstiger.
Schade, schade, schade dass man uns Eltern es so schwer (teuer) machen muss. Jajaja, was auch immer! Verdammt nochmal - bin stocksauer Jajaja, was auch immer! Verdammt nochmal - bin stocksauer
Liebe Grüße GeleeBille
 
08.01.2007 22:07 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

jienniasy

Mitglied seit 11.06.2006
11.774 Beiträge (ø3,96/Tag)

Hallo,

meine Grosse (12) hat jetzt seit einem halben Jahr ihre lose Spange, der KFO rechnet damit, das sie in vier Monaten die feste Spange erhalten wird.

Nach der festen Spange wird sie wieder eine lose Spange tragen müssen, damit sich das Gebiss nicht \'\'zurückkorrigiert\'\'.

Vor Beginn der Behandlung hat der KFO einen genauen Befund erhoben

Da es keine kosmetische Umstellung ist, sondern eine deutliche medizinische Indikation vorliegt, wurde die Behandlung von der Krankenkasse bewillgt, d.h.:

Die Kosten werden von der Krankenkasse vollständig übernommen, jedoch müssen wir über die gesammte Dauer der Behandlung 20% der Kosten \'\'vorstrecken\'\', welche wir zurückbekommen, wenn die Behandlung erfolgreich abgeschlossen wird.
Sollte unsere 2. Tochter zur gleichen Zeit ebenfalls eine Klammer benötigen müssen wir einen Eigenanteil von 10% tragen, solange BEIDE Kinder gleichzeitig in Behandlung sind. (wäre die Grosse fertig würden für die Kleine ebenfalls 20% Eigenanteil anfallen).

Die Abrechnung erfolgt Quartalsweise und unser Eigenanteil wird voraussichtlich bei rund 650 Euro über die gesamte Behandlungsdauer betragen.

Wir haben hier das grosse Problem gehabt, überhaupt einen KFO zu finden, der uns als Kassenpatienten angenommen hat... die meisten Kieferorthopaeden im Landkreis HI haben nämlich ihre Kassenzulassung zurückgegeben und nehmen keine Kassenpatienten mehr an.

Von daher, bei derart hohen Kosten, die nicht von der Kasse übernommen werden, fragt doch mal nach, ob die Kasse die Kosten grundsätzlich nicht übernimmt (wenn eine medizinische Indikation vorliegt) oder ob\'s am KFO liegt, das der nicht über die Kasse abrechnet.

Lieben Gruß

Wenn man alle Zutaten hat ist *gut kochen können* keine Kunst
*****
Kunst ist, wenn man beim Kochen improvisiert und es *trotzdem* schmeckt
 
09.01.2007 11:12 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

manu13769

Mitglied seit 17.01.2002
1.754 Beiträge (ø0,38/Tag)

Hallo !

Man, da bin ich aber auch ganz schön geschockt, was ihr hier so schreibt !! Welt zusammengebrochen
Bei uns ist es ganz anders.

Meine Tochter, nun 13 Jahre alt,
ist im letzten Herbst ihre feste Zahnspange losgeworden. Lachen
Fast 3 Jahre hatte sie die, davor ne Lose und nun auch wieder eine Lose.

Wir mußten immer nur die Pfeil nach rechts 20 % Eigenanteil zahlen,
die Rechnungen kommen pro Quartal und halten sich absolut in Grenzen.
Nach erfolgreicher Behandlung, also jetzt im Herbst- 1 Jahr muß sie die lose Spange noch tragen-
gibt es von der Krankenkasse die 20 % wieder, die wir über die Jahre bezahlt haben ! Lachen Lachen

Meine andere Tochter, 10 Jahre alt,
hat seid 1 Jahr auch ne Lose Spange und bekommt nun im Februar auch eine feste
und auch bei ihr müssen wir nur den Kassenanteil bezahlen- und bei Geschwisterkindern sind es dann nur noch
Pfeil nach rechts 10 %
und bekommen auch dieses Geld nach erfolgreicher, abgeschlossener Behandlung wieder !! Lachen

Ich habe aber auch schon öfters gehört, das man soviel , wie ihr nun , dazu zahlen muß,
wenn es sich nur um eine Kosmetische Angelegenheit handelt -
was vom Zahnstand und Co. aber eigentlich nicht nötig tut !
Wie ist das bei euch ?
Ist die Spange zwingend nötig, wegen Fehlstellung und so ?? Jajaja, was auch immer!

Ich würde mir aufjedenfall aber nochmal die Meinung eines anderen Kieferndocs einholen-
alle Ärzte rechnen unterschiedlich ab.

Verfolge das Thema hier gespannt weiter...

Gruß
Manuela Lachen
 
09.01.2007 12:57 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

sandy007

Mitglied seit 18.07.2004
71 Beiträge (ø0,02/Tag)

Hallo,

Danke für eure vielen Antworten. ich bin total überrascht wie unterschiedlich das bei allen ist.

Was ich jetzt so herausgelesen ist, das man die 20 % Eigenanteil quartalsweise bezahlt (beim zweiten Kind nur 10 % ) und die bekommt man hinterher von der Krankenkasse wieder. So steht es auch in meiner Patienteninformation. Und je nach Schwere kann es sein, das die Krankenkasse 100 % zahlt. Ich denke soweit sind sich die meisten einig.

Die 1500 ,- extra die wir jetzt zahlen müssen, sind außervertragliche Leistungen (steht wie z.B. Reinigung der Zähne während der gesamten Behandlungszeit, Versiegelungen, Reibungsoptimierte Bänder und Brackets, Thermoelastische Bögen, Röntgenbilder, Fotos usw. . Brackets und Bögen bezahlt zum Teil auch die Krankenkasse.

Machen andere KO\'s das dann umsonst oder wie ? Oder machen die so was gar nicht ? Oder machen die nur das allernötigste was von der Krankenkasse übernommen wird und dieses ist jetzt alles extra ? Jajaja, was auch immer! Ist das dann gut, das unsere KO sich besonders viel und mehr um ihre Patienten kümmert ? Boh, Fragen über Fragen.

Vielleicht sollte ich das alles einfach so hinnehmen. Weil ändern werde ich da jetzt auch nichts mehr. Der Antrag ist weggeschickt und mein Sohnemann hat die Spange nun mal nötig.
Saurer Apfel = Beiss

Bis dann,
 
09.01.2007 13:11 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

claudi-g

Mitglied seit 13.08.2005
1.740 Beiträge (ø0,53/Tag)

Hallo,

unsere Tochter hat jetzt mittlerweile gut 6 Jahre eine Zahnspange.Erst eine lose und nun seit ca. 2 Jahren eine feste (Ostern soll sie endlich \'raus).

Von Anfang an hatten wir eigentlich nur Ärger mit den Teilen.

Auf Anraten unserer Zahnärztin haben wir damals einen ca. 30 km entfernten KO gewählt (\"hier im Ort fangen die KOs alle viel zu spät mit der Behandlung an\").

An diesen ersten losen Spangen war ständig irgendetwas kaputt, so dass wir häufig den langen Weg auf uns nehmen mussten, aber okay.....

Dann aber kam das Modell der Kostenerstattung auf und wir bekamen einen netten Brief von unserem KO, wir sollten doch bitte dieses Modell wählen, statt der normalen Kassenbehandlung; er könne dann eben Extraleistungen vornehmen und diese direkt mit uns abrechnen.

Als wir dies ablehnten wurde der KO pampig bis grob unverschämt (vor unserer Tochter!).

Nach Rücksprache mit unserer Kasse versuchten wir dann den KO zu wechseln.Das Problem war nur, dass uns keiner haben wollte, wenn wir nicht diese Kostenerstattungserklärung unterschreiben.

Wir hatten dann das Glück, dass die AOK hier in BaWü wieder vom Kostenerstattungsmodell abkam und wir somit wieder zu einer KO-Behandlung, diesmal mit einer festen Spange inkl. eines Herbst-Scharniers wegen des Überbisses.
Dieses Herbstscharnier hat uns über 1600€ gekostet plus weiterer knapp 300€ für die Versiegelung der Zähne um Schäden durch die Bracketts zu vermeiden.

Inzwischen haben wir für uns alle eine Krankenzusatzversicherung abgeschlossen, vielleicht braucht unser Sohn ja auch noch eine Spange.....

Liebe Grüße
Claudi
 
10.01.2007 21:55 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

smiley73

Mitglied seit 16.03.2005
111 Beiträge (ø0,03/Tag)

Hallo

Ich würde unbedingt noch eine zweite Meinung einholen.

Haben wir gottseidank auch gemacht. Der erste KO - bei dem wir waren - fing gleich mit einem Ratenzahlungsmodell an, monatlich 40 Euro (für besseres \"Material\") für die Dauer der Behandlung. Da die Behandlungen ja bekanntlich ein \"wenig länger\" dauern, haben wir mal grob hochgerechnet und zweimal ganz gewaltig geschluckt. Das wären ja pro Jahr 480 Euro!

Hatte dann bei der Krankenkasse nachgefragt ob ich ohne weiteres einen zweiten Termin bei einem anderen KO machen dürfte - zwecks Kostenvergleich!
War überhaupt kein Problem. Wir sind jetzt einen Ort weitergegangen, sind zwar 25 km Wegstrecke (stört mich aber nicht!)
Die Rechnungen mit der Eigenbeteiligung liegen im Schnitt bei 10,21 Euro - eine am Anfang war mal teurer die war bei 60 Euro, aber alles nicht der Rede wert (im Vergleich zu dem was der andere haben wollte!!!!!)
Jetzt hat er eine feste Spange bekommen, für die zahlen wir jetzt einmalig 360 Euro (die nicht von der Kasse erstattet werden, kleinere Bracketts, bessere Drähte, Zahnversiegelung usw.) Den Betrag können wir in einmal zahlen oder in Raten wie es uns passt. Die Rechnung sollte nur bis zum Abschluß der Behandlung ausgeglichen sein.

Für uns war es ein Riesenglück das wir nicht auf den ersten \"reingefallen\" sind, sondern weitergesucht haben. Die Praxis in der wir jetzt sind ist total toll. Super Personal - alle total lieb, Wartezeiten max. 10 Minuten.
Wenn unser kleinster jemals eine Spange haben muß dann da wo sein Bruder jetzt behandelt wird!

LG
smiley73
 
11.01.2007 13:19 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

schlummerle

Mitglied seit 16.03.2005
60 Beiträge (ø0,02/Tag)

Hallo Sandy,

also ich hab jetzt nicht alle Postings durchgelesen und kann sein, dass ich hier etwas wiederhole.

Aus Deinem Eingangsposting kann ich nicht rauslesen, ob Du verpflichtet bist die Zusatzleistung machen zu lassen oder ob dies eine freiwillige SAche ist.

Bei uns ist es nämlich so, dass die Krankenkasse die \"normalen\" Kosten übernimmt - bis eben auf die 20% Eigenanteil, der nach Beendigung wieder erstattet wird.
Wir haben dann zusätzlich vom KO noch einen Kostenvoranschlag bekommen mit diversen Zusatzleistung die man selbst bezahlen muss und natürlich uuuuunbedingt notwendig wären. Dieser belief sich auch auf ca. 3000 €. Es wurde uns aber freigestellt, welche der angebotenen Leistungen wir machen lassen wollten.

Nach Rücksprache mit unserer KK haben wir uns auf ein minimum beschränkt, was aber trotzdem einen erfolgreichen Abschluss garantiert.

LG
schlummerle
 
11.01.2007 19:55 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

nora20

Mitglied seit 13.08.2006
925 Beiträge (ø0,32/Tag)

Hallo

Also ich kann nur sagen, meine Eltern haben damals in der Schweiz für meine Zahnspangen CHF 60\'000.00 bezahlt. Das wären dann so um die 38\'000.00 Eur

Bei uns in der CH bezahlt leider keine Krankenkasse sowas, und da ich auf der Bank arbeite weiss ich, wieviele Eltern einen Kredit aufnehmen müssen, nur damit ihre Kinder halbwegs schöne Zähne haben.
Also, auch wenns ne Menge Geld ist, mit bis zu Eur 3\'000.- ist man da sehr gut bedient Lächeln

grüsse Nora
 
11.01.2007 23:51 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

ratz-rübe

Mitglied seit 27.12.2004
802 Beiträge (ø0,23/Tag)

Hallo,


also jetzt muss ich auch mal............... Na!

die Kasse zahlt bei Behandlungsbedarf schon ............allerdings nur die \"einfachste\" Version
d.h. die grössten Metallbrackets und die möglichst einfachsten Bögen.
Wenn eine Feste Spange ein klein wenig \"komfortabel\" sein soll (soweit sie das eben kann) , zahlt man zu. Teilweise kürzen die Kassen die Materiel und Laborkosten soweit runter, das es eben fast nicht mehr ohne Zuzahlung geht (ist Kassen und Sachbearbeiter abhängig).
Die meisten Kieferorthopäden bieten auch eine Ratenzahlungsvereinbarung an, wobei der Zuzahlungsbetrag durch die Behandlungsmonate geteilt wird, dann kommt man vielleicht auf 50 Eus pro Monat.
............und wenn du es kannst , dann gib das Geld für die Zusatzleistung aus, weil gerade bei der Festen Spange macht eine Zahnreinigung und ein Fluoridlack echt sinn.


LG Rübe
 
13.01.2007 15:44 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

hordeotech

Mitglied seit 31.08.2006
56 Beiträge (ø0,02/Tag)

Wie bekommt man am günstigsten eine ordentliche Zahnstellung?

>sollte man solche Kosten schon vor der Kinderplanung einkalkulieren bzw. eine gute finanzielle Rücklage bilden? (sandy32, 08.01.)<
+++ Warum hatten unsere Großeltern noch nicht solche Probleme damit?
++ Warum wachsen Zähne schief? Wie weit kann man mit kauintensiver Ernährung und ggf. mit Logopädie oder mit einfachen Mitteln, wie z.B. der Mundvorhofplatte, gegensteuern?
+ Und falls vergeblich, welche Arten Zahnspangen sind wirtschaftlich, und wo bekommt man sie?

>wenn ich zwei oder gar mehrere Kinder habe, die eine feste Spange bräuchten (dito)<
++ Großeltern mal beiseite, zur Zeit meiner Behandlung (Ende 70er, Westfalen) hatte nur ca. 1 Kind pro Klasse eine feste Spange, und ähnlich selten waren die verdammten Außenspangen.
Selbst wenn
>sich bei ihm ein Backenzahn nicht gebildet hat (wiwi-sechs, 08.01.)<, konnte das für zweistellige Mehrkosten mit einen Zugschrauben-Segment an der aktiven Platte erledigt werden.
Aber Bracket-Hersteller veranstalten für KFOs nicht nur Kurse zur Anwendung ihrer Produkte, sondern auch extra Kurse dafür, wie man gestressten Eltern teure Zuzahlungspakete aufdrängt und ihnen dabei ein schlechtes Gewissen einredet ...

Zwar ist es in der Haifischbecken-Situation der knapper werdenden Kassen-Mittel gebietsweise schwer geworden, KFO völlig zuzahlungsfrei zu bekommen. Aber findet man einen (Zweit-)Anbieter, der die volle Behandlung mit herausnehmbaren Spangen beherrscht, wie ohnezopf... oder wie nena108, dann bleiben die Zuzahlungen meist im dreistelligen Bereich - und es besteht keine physische Kundenbindung! Viele Kosten-Positionen ERÜBRIGEN SICH dann, z.B. teure Teile und Materialien, sowie Maßnahmen gegen die künstlich geschaffene Kariesgefahr, oder z.B.
>(Claudi-g) Herbst-Scharniers wegen des Überbisses ... hat uns über 1600€ gekostet plus weiterer knapp 300€ für die Versiegelung der Zähne um Schäden durch die Bracketts zu vermeiden.<
++ Kauen mit Herbstscharnier ist wie Laufen mit Gipsbein, nur statt 6 Wochen mindestens 6 Monate! Z.B. wäre ein Bionator gegen Überbiss wesentlich humaner, und selbst bei völliger Privatzahlung käme man dafür mit dem Doppelten des o.g. Betrages hin.
Günstiger gehen frühzeitigere Behandlungen. Also die Kinder lieber nicht in warten lassen, bis alle Milchzähne weg sind, oder bleibende wie Kraut und Rüben stehen. Neulich habe ich eine Mutter beraten, die nicht tatenlos zusehen wollte, wie der Platz für die Zähne ihres 8-Jährigen immer enger wurde. Oder anderen Eltern Arztwechsel-Info gegeben, deren 6- und 8-Jähriger nach angefangener Behandlung plötzlich beide mit fester Spange + Außenspange bedroht wurden.
Und wenn es in leichten Fällen eh auf Selberzahlen hinausläuft, dann gibt es Anbieter, die sich auf frühe Behandlungen spezialisiert haben, die zügig und nicht teuer sind. Aber wie gerade gesagt, auch hier auf der Hut sein!
Dabei sollten doch gerade leichte Fälle, die die Kasse nicht zahlt, mit herausnehmbaren Spangen behandelbar sein.

> Sandy007 09.01. Vielleicht sollte ich das alles einfach so hinnehmen. Weil ändern werde ich da jetzt auch nichts mehr. Der Antrag ist weggeschickt und mein Sohnemann hat die Spange nun mal nötig.
Saurer Apfel = Beiss<
++ Weitere Meinungen einholen und ggf. wechseln ist im Prinzip immer möglich. Wenn auch mancherorts Ärzte rar sind, die den Papierkram auf sich nehmen, auf Kasse weiterzubehandeln. Oder wenn manche Kassen herumzicken – auch die kann man wechseln.

Danke für´s Lesen, und tschüß,
Hordeotech
...
 
13.01.2007 19:54 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Birgit66

Mitglied seit 24.11.2005
4.133 Beiträge (ø1,3/Tag)

Hallo,
aaaalsoooo, ich war am Freitag mit Junior bei der KO.

Folgendes kam raus.

1. 20% der Kosten muss ich übernehmen, bei erfolgreicher Behandlung wird es zurück erstattet.

2. Sohnemann hat nen Überbiss von 8mm und einen Kreuzbiss. Das bedeutet er benötigt zunächst für ca 9 Monate eine Gaumenplatte. Möchte ich die bessere Version, das heißt keine Platte um den Oberkiefer zu verbreitern sondern 2 Metallringe um die hinteren Backenzähne mit kleinen Ärmchen dran, die den Kiefer dehnen, bezahle ich ca 400 Euro aus der eigenen Tasche.

3. Anschließend benötigt er eine lose Spange für oben und unten, die wird er wieder ein knappes Jahr tragen müssen. (bessere Qualität oder besserer Tragekomfort kostet Aufpreis)

4. Zuletzt soll er dann ne feste Spange bekommen, Brackets (hoffe ich hab das richtig geschrieben). Da wirds dann richtig teuer, wenn man was \"besseres\" möchte.
an der Außenseite angebrachte Brackets sind nicht sehr schön, will man die Teile unsichtbar an der Innenseite der Zähne anbringen kostet es mindestens 1000 Euro Aufpreis.

Alles in Allem meinte die KOin, die Behandlung wird ca 4 Jahre dauern, die etwas bessere Ausführung der ganzen Zahnregulierungen (außer den innen angeklebten Brackets) wird uns im Jahr rund 400 Euro, also 1600 Euro für die gesamte Behandlungszeit kosten.

Es geht also schon ohne zusätzliche Kosten, man bekommt aber dann nur das Einfachste, so muss jeder für sich und seinen Geldbeutel entscheiden was man den Kindern in den Mund steckt/stecken lässt.
Leider erzählen die KO´s meistens, dass die Kassenspangen nicht so gut sind, klar daran verdienen sie nicht so viel. Und grad als treusorgende Eltern lässt man sich dann belabern, das eine oder andere privat zu übernehmen.

Bin auf eure weiteren Berichte gespannt

LG
Birgit


 
14.01.2007 19:37 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

hordeotech

Mitglied seit 31.08.2006
56 Beiträge (ø0,02/Tag)

Hallo Birgit 66-Nashornkäfer,
1.: ist heute so geregelt.

2. ..Überbiss von 8mm und einen Kreuzbiss. Das bedeutet er benötigt zunächst für ca 9 Monate eine Gaumenplatte. Möchte ich die bessere Version, das heißt keine Platte um den Oberkiefer zu verbreitern sondern 2 Metallringe um die hinteren Backenzähne mit kleinen Ärmchen dran.. bezahle ich ca 400 Euro .. 3. Anschließend benötigt er eine lose Spange ... wieder ein knappes Jahr ..
++ Soll ich aus 2 und 3 zusammen schließen, dass die „Gaumenplatte“ keine gewöhnliche herausnehmbare Dehnplatte ist (dehnt je nach Alter ca. 1 mm pro Monat, das sollte doch reichen?), sondern ein Festeinbau zum Aufbrechen der Gaumennaht (sog. GNE)? Oh gottogottogott, Archiv-wühl Finde ZITAT: >>Meine neunjährige Tochter hat seit vorgestern diesen Apparat zur GNE im Mund. Seitdem kann sie kaum essen und trinken, weil das Kauen schwierig ist und alles irgendwie an der Spange hängenbleibt. Schlucken macht ihr Schwierigkeiten....
Das Verstellen der Schraube ist ein einziger Kampf: Sie verkrampft sich total, bringt kaum den Mund auf und klagt hinterher über Schmerzen an den Zähnen.<<

Das genauso fest eingebaute Ding mit den 2 Metallringen und Ärmchen ist wahrscheinlich eine Quadhelix. Die wird heute massiv vermarktet und lässt zwar die Gaumennaht heil, ABER man vergegenwärtige sich, was die Zunge während des normalen Kauvorgangs tut:
Bei jeder einzelnen Kaubewegung wird der Nahrungsbrei zwischen den Zähnen herausgepresst. Vor jedem nächsten Zubeißen müssen ihn die Zunge von innen und die Wangen von außen wieder zwischen die Kauflächen schieben.
Ist nun eine Quad-Helix o.ä. unter dem Gaumen montiert und nicht optimal angepasst, dann schabt die Zunge, dieses empfindliche Organ, jedesmal darüber. Und dabei soll es nicht wund werden?! Kleine Bissen zu genießen würde fast unmöglich, da sie völlig darin hängenbleiben.
Und falls jede Nach-Anpassung extra kostet?

4.: Zuletzt soll er dann ne feste Spange bekommen, Brackets (hoffe ich hab das richtig geschrieben). Da wirds dann richtig teuer, ... uns im Jahr rund 400 Euro, also 1600 Euro für die gesamte Behandlungszeit kosten.
++ 4 Jahre Baustelle im Mund so richtig profitabel, und dabei eine Sequenz mit harten Einzelschritten. Erst nur verbreitern, dann nur den Unterkiefer vorbringen, dann die Zähne einreihen.
Mit vollständig konstruierten herausnehmbaren Spangen, z.B. Pro-Stab-Platten oder Bimler-Spangen, statt der hier geplanten Sparversion, könnte man alles gleichzeitig tun und wäre in 4 Jahren bestimmt auch am Ziel, und das fast ohne Schmerzen oder die Gefahr von Schäden und Verletzungen.
Für das Doppelte der hier genannten Zuzahlung könnten Kinder auch schon völlig privat bei ganzheitlichen Kieferorthopäden behandelt werden (Bionator, Crozat = auch mit Drahtärmchen, aber herausnehmbar). Manche Ganzheitlichen arbeiten auch weitgehend auf Kasse, ist von Region zu Region verschieden.
Ich helfe gerne, die Weitersuche zu fokussieren, damit es nicht vom 4. zum n. geht, E-Mail genügt.

MfG, Hordeotech
...
 
15.01.2007 11:53 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Birgit66

Mitglied seit 24.11.2005
4.133 Beiträge (ø1,3/Tag)

Hallo Hordeotech,

danke für deine Ausführungen.

Was mir jetzt noch unklar ist, kann ich meine KOin auf diese Pro-Stab-Patten oder Bimler-Spangen ansprechen? Das heißt, könnte sie meinem Sohn mit diesen Teilen auch behandeln oder muss ich zu einem speziellen KO, der damit arbeitet?

Ich habe den Eindruck, dass viele KO (wir waren schon bei verschiedenen) nur ihren Profit sehen ohne Rücksicht auf die Kinder, die mit diesen \"Geräten\" im Mund leben müssen.
Außerdem höre ich immer wieder, feste Spangen wären besser (klar, da ist man sicher, dass die Kinder sie auch tragen) um einen schnellen Erfolg zu erzielen.

Es ist schon schwierig, das Richtige zu finden.

Unser alter Zahnarzt sagte mal, \"die 4er ziehen, dann ist Platz für den Rest...\"

Das ist wohl die billigste Alternative Jajaja, was auch immer!

LG
Birgit


 
15.01.2007 15:42 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

hordeotech

Mitglied seit 31.08.2006
56 Beiträge (ø0,02/Tag)

Liebe Birgit,

>kann ich meine KOin auf diese Pro-Stab-Patten oder Bimler-Spangen ansprechen? Das heißt, könnte sie meinem Sohn mit diesen Teilen auch behandeln oder muss ich zu einem speziellen KO, der damit arbeitet?<
++ Letzteres.
>Ich habe den Eindruck, dass viele KO (wir waren schon bei verschiedenen) nur ihren Profit sehen ohne Rücksicht auf die Kinder, die mit diesen \"Geräten\" im Mund leben müssen.<
++ ERFASST!
Bei Bimler-Spangen wird den Ärzten empfohlen, erst eine für sich selbst zu bauen und anzuprobieren. Wäre das für alle Zahnspangen-Arten verpflichtend, dann wäre vieles nicht in den Mündern der Kinder eingebaut.

>Außerdem höre ich immer wieder, feste Spangen wären besser (klar, da ist man sicher, dass die Kinder sie auch tragen) um einen schnellen Erfolg zu erzielen.
++ Theoretisch ja, aber die Praxis zeigt doch, wie Behandlungen durch Aufdröseln in Einzelschritte in die Länge gezogen werden: erst Platz schaffen, dann Kiefer richten, dann Zähne begradigen. Davon könnte man sehr wohl mehreres zusammen bearbeiten, besonders auch mit herausnehmbaren Spangen, die dadurch im Endeffekt oft gar nicht länger bräuchten. 3 – 4 Jahre war früher damit die übliche Behandlungsdauer.
>Es ist schon schwierig, das Richtige zu finden.<
++ Stimmt. Die gängigen Medien berichten zwar schon mal über kieferorthopädische Abzocke, aber kaum über herausnehmbare Spangen als wirtschaftliche Alternative (vor allem bei frühzeitiger Anwendung) obwohl die vormals Standard-Behandlungsmittel waren. Da läuft Lobbymedizin wie in der Pharmaindustrie. Und wer da keine Lobby hat, wie z.B. Kinder, Pflegeheimbewohner oder Patienten mit seltenen Krankheiten, den beißen die Hunde.

>Unser alter Zahnarzt sagte mal, \"die 4er ziehen, dann ist Platz für den Rest...\" Das ist wohl die billigste Alternative <
++ Das spricht aber gegen ihn. Neue gesunde Zähne ziehen, und im Alter kämpft man dann um jeden, der noch hält! Zudem verengt das Ziehen der 4er und Zusammenziehen der Lücken auch die Nasen-Atemwege und den Platz für die Zunge, die dann in manchen Fällen die verbliebenen Frontzähne allmählich zu einem Nahkampfgebiss nach vorn drückt.

Man sollte lieber nicht tatenlos zusehen, wie die Kieferentwicklung degeneriert. Frühzeitiger Platzgewinn mit konfektionierten „Beißklötzen“ aus weichem Material (nachts und stundenweise tagsüber) käme sicher billiger als Zähneziehen. Auch einfache individuelle Schraub- oder Feder-Spangen zu diesem Zweck wären für wenige hundert Euro machbar. Und dafür würde mehr Zahnkapital für das ganze Leben angelegt.
Bei Kindern, die schon fast ausgewachsenen sind, wird es mit dem Platzgewinn allerdings schwieriger.

Viele Forschergrüße,
Hordeotech Vorschlag / Idee
 
15.01.2007 17:07 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

gute_eli

Mitglied seit 31.08.2006
432 Beiträge (ø0,15/Tag)

Hallo zusammen!

Ich möchte jetzt auch einmal meine Erfahrungen dazu mitteilen Welt zusammengebrochen, weil das Thema KO für mich inzwischen ein Reizthema ist!!

Mein Sohn ist seit er ca 10 Jahre alt ist zunächst in KO Beobachtung, da die Milchzähne noch alle da waren und er massiv im Wachstum war (der Kiefer wächst dann ja auch noch). Nachdem dann die Eckzähne über(!!) den anderen aus dem Kiefer wuchsen, sollte endlich die Behandlung beginnen. Alle neuen Zähne waren riesengross und es war eigentlich abzusehen, dass da kein Platz für alle ist. Daraufhin wurde ein Behandlungsplan erstellt (mit medizinischer absoluter Notwendigkeit) in dem der Kiefer geweitet werden sollte. Der Plan wurde genehmigt, die Behandlung wurde angefangen. Der schlimmste \"Hauer\"bekam durch Ziehen einen Platz einseitig eingeräumt und Brackets zunächst oben installiert. Dann kam diese unsägliche Sache mit der privaten Kostenübernahme, die der KO auch von uns verlangte. Wir haben uns aber geweigert, das zu unterschreiben, daraufhin wurde der KO sehr patzig und wollte uns eine weiter selbst zu zahlende Vermessung aufdrängen. Nach Rücksprache mit der KK war diese aber nicht unbedingt notwendig!! Nachdem er dann noch in seiner Quartalsabrechnung Behandlungen im Unterkiefer berechnet hat, obwohl da NICHTS drin war, habe ich das Gespräch gesucht und seine Abrechnungspraxis in Frage gestellt. Daraufhin hat uns nicht weiter behandelt. Es hat - mit angefangener Behandlung!! fast 1 1/2 Jahre gedauert, bis ich einen neuen KO gefunden habe, der bereit war unseren Sohn weiter zu behandeln! (alle im Umkreis konnten leider frühestens in 2 Jahren eventuell wieder NUR-Kassenpatienten aufnehmen...verdienen wohl genug an denen die privat zahlen)
Ich habe erst die Ärztekammer einschalten müssen, bis schließlich eine KO Uniklinik jetzt die Behandlung übernommen hat. Hier wurde ein neuer Behandlungsplan aufgestellt, das Gebiss ist inzwischen so dermassen aus allen Fugen geraten, das erst alle Weisheitszähne und noch 4 weitere kerngesunde Zähne gezogen werden mussten, damit die anderen jetzt einsortiert und neu positioniert werden können.
Die Behandlung dort ist ok, wir zahlen im Schnitt etwa 25 - 50 € im Quartal, haben allerdings einen sehr weiten Anfahrtsweg.
Ich bin total sauer auf dies Abz....er, die auf Kosten der Patienten sich ihren Praxisschnittsverdienst sichern wollen.

Trotzdem mit gefrusteten Muttergrüßen
(weil ich für meinen Sohn auch ein ordentliches Gebiss will, nicht aus kosmetischen Gründen)

gute Eli
 
15.01.2007 19:10 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

stemosa

Mitglied seit 25.09.2006
198 Beiträge (ø0,07/Tag)

Hallo zusammen,

mein Sohn trägt seit 2 Jahren eine Zahnspange. Die Behandlung wurde insgesamt auf 4 Jahre angesetzt. Einige prophylaktische Behandlungen trägt die gesetzliche Krankenkasse nicht, so dass ich im Monat 31,92 € an den Arzt abdrücke. Und das über die gesamte Behandlungsdauer. Hinzu kommen noch die 20 % Eigenanteil, der nach erfolgreicher Behandlung erstattet wird.

Bin froh, wenn die Zeit vorbei ist.

Gruß
Stemosa
 
16.01.2007 10:19 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Morgana35

Mitglied seit 24.10.2005
49 Beiträge (ø0,02/Tag)

Hallo,
ich hatte mit dem ersten KO auch einen mordmäßigen Ärger. Die Behandlung war von der Kasse genehmigt und medizinisch notwendig aber der Herr hätte auch lieber auf Basis der Kostenerstattung gearbeitet (d.h. ich zahle privat und bekomme von der Kasse den einfachen Satz zurück, sobald der KO aber nicht den einfachen Satz abrechnet sondern einen höheren zahlst du für die Leistungen drauf). Zusätzlich hätte ich auch noch 38€ pro Monat bezahlen sollen für hochwertigere Materialien und schonendere Behandlung (das sind ja immer so Sachen die man als Laie nicht nachprüfen kann, da kann mir der viel erzählen) Als ich beides ablehnte und mich bei der Kasse beschwerte bekam ich einen Brief vom Anwalt des KO. Die Behandlung in dieser Praxis hatte sich natürlich erledigt.
Die neue KO begann gleich mit einer moderneren BEhandlung. Zugezahlt haben wir auch nur für kleinere Bracket (auf eigenen Wunsch) und eine Zahnversiegelung die keine Kassenleistung ist. Wir wurden zu nichts gedrängt. Es wurde immer dargelegt, was die Kasse zahlt und was man privat noch bekommen kann und uns immer völlig frei die Entscheidung gelassen. Es gab auch nie, dass man wenn man nicht privat zahlt keine Termine bekommt u.ä.
Deshalb mein dringender Rat: Bei solch hohen Kosten lieber eine Zweit-, zur Not noch eine Dritt- oder Viertmeinung einholen. Viele Ärzte schauen hauptsächlich auf ihr Konto und nicht auf den Patienten. Bin vom Fach, deshalb weiß ich wovon ich spreche.
Nehme Kontakt mit der KK auf, die helfen normalerweise gerne weiter und können dich vorher beraten, bevor irgendwelche Zuzahlungsverträge abgeschlossen sind.

Viele liebe Grüße Mona.
 
16.01.2007 10:42 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

knulli

Mitglied seit 28.08.2005
1.288 Beiträge (ø0,4/Tag)

Hallo,
mein Sohn hat auch eine Zahnspange gehabt (8 Jahre lang!)
Ich mußte nur immer zuzahlen( insgesamt ca. 1000,-Euro)
Extrakosten hatte ich nicht.
Wieso Zuzahlung und Eigenanteil???? Haste bestimmt falsche verstanden!!!
Für den Fall der Fälle kann ich nur raten: Schaff dir einen Ordner an mit Titel \"Zahnspange\" ich mußte nach 8 Jahren die Rechnungen ganz schön suchen. Teilweise waren auf den Arztrechnungen hinten Kinderzeichnungen drauf, so dass ich einige bestimmt wegwarf. Außerdem hab ich nicht gedacht, dass sich das 8 Jahre hinzieht.
Komisch, früher hatten wir auch keine Zahnspangen....jetzt braucht sie jeder! BOOOIINNNGG....
Schönen Gruß vom Knulli
 
16.01.2007 16:48 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

hordeotech

Mitglied seit 31.08.2006
56 Beiträge (ø0,02/Tag)

Liebe Leser,

Da wundert es nicht mehr, woher manche Uni-Kliniken oder Praxen die Chaosgebisse kriegen, die sie auf ihren Webseiten in Form zwingen.
Ein Schelm, der dabei denkt, gehen manche Leute denn nie zu Arzt?
Solche Fehlstellungen kommen gewiss nicht über Nacht, sondern offenbar auch, wie von gute_Eli geschildert, durch Erpressung im Verein mit örtlicher Kartellbildung.

Schon wenn ein Kieferorthopäde lange Zeit nur beobachtet, wie ein offensichtlicher Platzmangel oder Fehlbiss beim wachsenden Kind immer schlimmer wird (dieses leidige Märchen, dass erst alle Milchzähne ausfallen müssen...), wäre es höchste Zeit, andere Meinungen einzuholen.

Abwarten-und-Zähneziehen sollte nicht akzeptiert werden! Denn die schmerzärmste und zahnschonendste Kieferorthopädie, mit den stabilsten Ergebnissen, beeinflusst die Kiefer-Entwicklung, bevor das Gebiss aus den Fugen gerät. Nur finden muss man sie...
WER hätte also jetzt Interesse an einem Link, der zu kostengünstigen Anbietern dafür führt, mit Schwerpunkt Platzmangel-Behandlung?
Oder an einem Link zu den Ganzheitlichen, die in diesem Sinne arbeiten, und unter denen viele sind, bei denen man sich und seinen Kindern die physisch-feste Kundenbindung mit Brackets, teureren Brackets, teureren Drähten und dem ganzen Präventions-Drumherum gegen die künstlich geschaffene Kariesgefahr sparen kann?

Beste Bastlergrüße, Hordeotech
 
18.01.2007 16:16 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

gute_eli

Mitglied seit 31.08.2006
432 Beiträge (ø0,15/Tag)

Liebe/r Hordeotech,

leider kommt diese Info für uns ja nun zu spät! *Seufz* Trotzdem wäre ich sehr an den Links interessiert, schick mir doch gerne auch eine KM!

Und glaube nicht, ich hätte nicht versucht, vorher andere Informationen zu bekommen, andere Behandlungsmöglichkeiten herauszufinden etc...
Ich hab ja auch nur den Kopf geschüttelt, aber als Laie ist man da einfach machtlos!!

Auch stand ich die ganze Zeit in engster Verbindung mit meiner KK und mit deren beratenden Spezialisten !! Alle 1/4 Jahre beim KO und beim Zahnarzt, (kostenlose )Propyhlaxebehandlung beim Zahnarzt etc.

Nur den Chefkoch kannte ich damals - leider - noch nicht!

lG Gute_Eli
 
18.01.2007 18:44 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

sunny9295

Mitglied seit 11.11.2006
982 Beiträge (ø0,35/Tag)

Hallo,

mein Sohn ist -wie bei ohnezopfrapunzel- auch bei der Techniker Krankenkasse mitversichert und ich muss keinen ebenfalls Cent für die Spange dazubezahlen.

Den Eigenanteil von 20% natürlich schon, der allerdings, nach erfolgreich beendeter Behandlung von der Kasse wieder zurückgezahlt wird.

Unser Sohn hat bis jetzt nur eine Spange innen an den Zähnen bekommen und muß nachts ein sog. Zugband tragen. Dann sollen im Sommer die \"Bracketts\" drauf kommen.

Mittlerweile dauert seine Behandlung schon über 1 Jahr aber ich habe bisher (toi,toi,toi) knapp 150,- Euro selbst zahlen müssen. Ich fürchte aber, daß da schon noch einiges zusammen kommt.

LG
Sunny
 
18.01.2007 18:53 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

sunny9295

Mitglied seit 11.11.2006
982 Beiträge (ø0,35/Tag)

Nochmal hallo,

habe jetzt mal (fast) alle Beiträge gelesen - und würde auch dazu raten, eine 2. oder gar 3. Meinung einzuholen ...

Unser Kleiner soll jetzt auch eine Spange bekommen (steht noch nicht fest ob lose oder feste Spange) aber Röntgenbilder, Reinigung, Reparaturen usw. wird alles ganz normal mit abgerechnet und wir tragen eben unsere 20 % bzw. beim Kleinen dann noch 10 %.

Find ich schon merkwürdig, wie unterschiedlich das gehandhabt wird... na dann... - zumal eine kieferorthopädische Behandlung oftmals ja nicht NUR eine medizinische Indikation hat sondern auch immer ein wenig eine kosmetische.... Unser Kleiner z.B. hat ziemlich schiefe Zähne und das sieht recht komisch aus. Schwierigkeiten beim Beißen aber hat er wohl nicht (oder halt noch nicht)

LG
Sunny
 
18.01.2007 20:47 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

groddegiex

Mitglied seit 22.11.2003
1.419 Beiträge (ø0,36/Tag)

@ Claudi

Was heißt die Ko\'s fangen zu spät mit der Behandlung an? Ich denke mal die fangen an, wenn es notwendig ist.

Mein Sohn wird in einem Monat 16 und hat seine Spange seit November. Wir gehen seit Jahren jedes Jahr zur Kontrolle beim KO und erst jetzt meinte er es sei notwendig. Mein Sohn hatte bis vor kurzem noch einen Milchzahn und der KO wartete darauf, wie sich der Unterkiefer entwickelt. Der schob sich langsam nach vorne und erst jetzt war es halt nötig die Spange einzubauen. Wäre der Kiefer nicht so gewachsen hätte mein Sohn gar keine Spange gebraucht.

@ alle
Über irgendwelche Zusatzkosten für kleinere Brackets, besondere Spangen oder so Zeug hat uns der KO nicht informiert. Ich nehme an, die Ko\'s die Euch das empfehlen, verdienen daran auch das meiste. Die Kassenversion war bis jetzt gar nicht so schlecht!
Mit meinem Ältesten war ich bei einem anderen KO und da mußte ich auch nichts dazuzahlen! Dessen Fall war bedeutend teurer, weil schwieriger. Es war in diesem Fall auch die Rede von evtl. Backenzähne ziehen, aber durch die Spange wurde der Kiefer so geweitet, daß die zu groß geratenen Zähne dann doch alle Platz hatten. Einzig die Weisheitszähne mußten entfernt werden!

Wieso soll eigentlich eine Spange wegen schiefer Zähne von der Kasse nicht bezahlt werden? Bei schiefen Zähnen stimmt der Biß nicht und es gibt irgendwann Probleme, also ist doch sicher auch eine Spange nötig! Vielleicht bezahlt sowas ja die Kasse nicht, weil der KO es als Schönheitsproblem deklariert und mehr daran verdient, wenn die Eltern alles selbst bezahlen?
Ich würde in dem Fall auf jeden Fall mehrere Meinungen einholen.

Hab so den Eindruck hier sind einige auf reine Geldmacherei reingefallen!

Grüße von Groddegiex
 
18.01.2007 21:16 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

dariosmama

Mitglied seit 29.07.2003
8.147 Beiträge (ø2,03/Tag)

Hallo,
ich bin sehr überrascht.

also ich hatte jetzt Bescheid bekommen, von der Schulzahnärtzin, das dario (9 J.) zueinem KO sollte.
Bin dann erstmal zu inserem ZA. Der sagte NEIN. rstmal soll dario alle seine Milchzähne weghaben und da müssen noch 8 Stück rausfallen.
Also wenn das soweit ist und er ALLE seine Zähne hat, dann schut er sich an wie sich sein Gebiss bis dahin entwickelt hat.

Ich habe mal bei unserer Krankenkasse geschaut.

***
Kostenübernahme bei Kindern und Jugendlichen

Wenn eine kieferorthopädische Behandlung (Spangen usw.) notwendig wird, übernimmt die *** bei Kindern und Jugendlichen zunächst 80 % der Kosten einer im Rahmen der vertragszahnärztlichen Versorgung durchgeführten Behandlung . Befinden sich mindestens zwei versicherte Kinder in kieferorthopädischer Behandlung, erhalten Sie sogar 90 Prozent der vertragsärztlichen Kosten erstattet.

Auch die restlichen 20 oder 10 % , die Sie verauslagt haben, bekommen Sie nach erfolgreichem Abschluss der Behandlung von Ihrer *** zurück.

Anders konnte ich es mir auch nicht vorstelen, sonst hießes es ja.
Schau dir die Zähne der Kinder an und du weißt wie wohlhaben eine Familie ist HAR HAR HAR
 
19.01.2007 08:52 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

bille969

Mitglied seit 12.03.2004
274 Beiträge (ø0,07/Tag)

Hallo alle miteinander,

ich muss zugeben, ich habe in den letzten Tagen ganz schön geschwitzt, seitdem ich diesen Beitrag hier gelesen habe, denn unser Sohn bekommt in 3 Wochen seine 1. Zahnspange und wir haben bis gestern auf die Antwort unserer Krankenkasse gewartet. *ups ... *rotwerd*

Gestern kam der Bescheid, die Gesamtkosten für eine festsitzende Zahnspange (oben und unten) belaufen sich auf € 2.730,-- , unsere Krankenkasse übernimmt die vollen Kosten, jedoch müssen wir 20 % erstmal vorlegen. Nach abgeschlossener Behandlung werden die Rechnungen bei unserer Krankenkasse eingereicht und wir bekommen diese dann zurück.

Wünsche allen noch einen schönen Tag,

lg bille969

 
19.01.2007 12:26 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

hordeotech

Mitglied seit 31.08.2006
56 Beiträge (ø0,02/Tag)

WANN fangen die KFO-Docs mit den Behandlungen an?
Das hängt von ihrer Betriebsphilosophie ab.
Heutzutage fangen nur noch wenige bei Bedarf zeitig an, um z.B. Engstände durch Anregung des Kieferwachstums, z.B. mit den bekannten losen Schrauber-Spangen oder mit konfektionierten Kau-Trainern, ursächlich zu beheben. Zuwarten läuft bei Engständen oft darauf hinaus, 4 gesunde Zähne zu ziehen, was die gehemmte Kieferentwicklung noch weiter hemmt.

Manche Praxen fangen an, sobald es die Kasse zahlt:
Indikationen für Frühbehandlung sind offener Biss (>1 mm) und sämtliche (frontale oder seitliche) Kreuzbisse. Denn bei diesen Fehlstellungen droht der Kiefer durch Zuwarten immer falscher zu wachsen.
Reguläre Behandlungen zahlen die Kassen bei hinreichend ausgeprägter Fehlstellung dann, wenn in jedem Kiefer-Quadranten 1 Seitenzahn wechselt (meist zuerst der 4er, manchmal der Eckzahn, selten der 5er).

Also nicht erst, wenn alle Milchzähne weg sind!
Diese Abwarte-Praxis vieler KFO-Praxen (und viele Hauszahnärzte wissen es LEIDER auch nicht besser) weist darauf hin, dass dort sämtliche Patienten in physisch-fester Kundenbindung mit festen Spangen gehalten werden. Schicke teure harte Methoden, die auch Erwachsenen-Kiefer in Form zwingen (Langzeitstabilität fraglich), funktionieren nach dieser Logik bei Kindern erst recht...
Und an Prophylaxemaßnahmen gegen die dadurch künstlich geschaffene Kariesgefahr können Partner-Praxen gemeinsam mehr verdienen, meist auf Kosten der Patienten(eltern).

Allenfalls bei geringfügigen Fehlstellungen, die die Kasse eh nicht zahlt, kann ein Abwarten der weiteren Entwicklung sinnvoll sein. Ob sie sich „auswachsen“, oder sich in den kassengezahlten Bereich verschlimmern.
Was hier meistens fehlt, wäre ein Angebot kostengünstiger Selberzahler-Lösungen für leichte Fälle. Die brauchen doch keine feste Spange ....

@ sunny9295:
>Unser Sohn hat bis jetzt nur eine Spange innen an den Zähnen bekommen und muß nachts ein sog. Zugband tragen. Dann sollen im Sommer die \"Bracketts\" drauf kommen. <
++ Dieses Zugband (Headgear) übt starke Kraft auf die oberen 6er aus und kann diese schädigen. Eventuellen Platz für die Weisheitszähne vernichtet diese primitive Behandlungsform auf alle Fälle.
Die feste Innen-Spange zeigt, dass jene Praxis wohl die herausnehmbaren Spangen aus dem Sortiment genommen hat. Ich denke, zumindest für euren jüngeren Sohn solltet ihr nochmal eine Praxis suchen (ich helfe dabei gerne), die auch noch mit herausnehmbaren Spangen arbeiten. Bereits erstellte Behandlungs-Unterlagen würden dann an diese weitergeschickt.

MfG, hordeotech ...
 
04.04.2008 23:23 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Kachelratte

Mitglied seit 14.09.2005
2 Beiträge (ø0/Tag)

Ihr macht mir echt Angst......
Da gehe ich seit ich denken kann alle 1/4 bis 1/2 Jahre zum Zahndoc
Seit meine Jungs geboren sind (jetzt 8 und 6) schlepp ich die mit, damit es für die beiden Gewohnheit wird.

Mein Zahndoc meinte dann Mitte 2006 zu mir geh mal zum KO deine Jungs haben einen zu kleinen Kiefer, da werden wir früher oder später was tun müssen. Ich dort hin, und der KO meinte : Kommen sie nächstes jahr noch mal wieder, der Grosse hat noch viel zu viele Milchzähne. Nach 1 Jahr (Mitte 2007) bin ich dann zu einem anderen KO gegangen weil wir umgezogen sind und der halt näher am neuen Zuhause war.
1. weil ich ja nach 1 Jahr wieder kommen sollte
2. meine die Logopädin meines Sohnes, ich solle mit Ihm dort mal vorstellig werden.

Dieser 2. KO meinte dann, bei beiden Kindern machen wir erst was wenn ALLE!!! Milchzähne weg sind.

Mein Zahndoc sagt jedes 1/4 Jahr das ich zum KO gehen soll. Soll ich noch einen 3. aufsuchen??

Und dann eben die Kostenfrage... ich kann mir als Witwe diese imensen Kosten kaum leisten. 3500 eur.... puhhhh

Und wer mir sagt, das soll ich schon einplanen wenn ich Kinder in die Welt setze......
.....als ob das ganze Leben planbar wäre... wer denkt denn daran, das er sein Leben mal alleine mit Kindern meistern muss, wenn das Kind unterwegs ist. Ob nun durch Scheidung oder welchen Gründen auch immer.

Ich versuche alle Vorsorge Termine ein zu halten, versuche alles für meine Kinder zu tun, aber einen Kredit aufnehmen müssen, damit die Jungs ein "normales" Gebiss haben, das kann doch nicht der Sinn der Sache sein.....

*Haare raufe und schier verzweifel *
 
05.04.2008 02:03 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

niconemo

Mitglied seit 18.09.2004
71 Beiträge (ø0,02/Tag)

@ kachelratte

Vielleicht kann ich dich ein kleines bischen bzgl. der Kosten beruhigen. Die Kosten sind normalerweise nicht sofort im voraus fällig und werden 1/4-jährlich abgerechnet. Der KO stellt 80 % der Krankenkasse und 20 % dir in Rechnung. Mein Eigenanteil war mal so gering, daß ich erst nach 4 Quartalsabrechnungen eine Gesamtrechnung bekam. Innerhalb von 2 Jahren mußte ich insgesamt nicht mehr als 150 - 200 EUR bezahlen. Davon kann ich theoretisch 20 % nach erfolgreichem Abschluß wieder bei der Krankenkasse zurückholen. Inzwischen mußte mein Sohn auf eine feste Spange umsteigen. Die hat dann auch eine Stange gekostet. 1200,-- EUR, die ich aus eigener Tasche bezahlen mußte und auch nicht bei der Krankenkasse geltendmachen kann.

ABER:
Der KO hat sich zuvor mit uns zusammengesetzt und uns ganz neutral mehrere Möglichkeiten aufgeführt. Bei meinem Sohn war es halt einfach so, daß er schnell wächst und dementsprechend Zeit in Verzug war. Deshalb habe ich mich für diese etwas teuere Variante mit größerer Wirkung entschieden. Ausschlaggebend war dann das Angebot des KO, den Betrag in Raten innerhalb von 12-18 Monaten bezahlen zu dürfen. Ansonsten hätte ich mich eben für die Kassenspange entschieden.

Lange Rede, kurzer Sinn:

Wieviel Geld man in solch eine Behandlung steckt bzw. stecken muß/sollte, dürfte zum einen von dem Gebiß-/Kieferproblem des einzelnen abhängen und vor allem auch von den Finanzen, die einem zur Verfügung stehen. Meistens hat man verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl, die dann den Ausschlag geben.

LG Karin
 
05.04.2008 17:47 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

marina02

Mitglied seit 06.11.2007
1.600 Beiträge (ø0,65/Tag)

Hallo Zusammen !
Sagt mal, ich fange gerade erst an, mich mit dem Thema auseinander zu setzen ( Himmel, schreibt man das so?). Unsere Tochter (7) hat einen wirklich schmalen Kiefer ( hat sie von mir Welt zusammengebrochen ), und obwohl gerade mal die ersten neuen Zähne da sind ( Schneidezähne und zwei von denen daneben) ist jetzt schon deutlich sichtbar, dass die neuen Zähne keinen Platz haben. Es ist auch so, dass die Milchzähne jedesmal über mehrere Monate locker sind, ohne auszufallen, weil sie vor lauter Platzmangel gar nicht wirklich "wackeln" können, und dann ist ja klar - ein neuer, größerer Zahn in eine so kleine Lücke.. Wichtige Frage Kann ja nicht gehen traurig . Muss man da nun wirklich warten, bis ALLE neuen Zähne wie Legos in ihrem Mund liegen BOOOIINNNGG.... Jajaja, was auch immer! ? Das wäre doch total verrückt, oder ?
LG marina02
 
05.04.2008 19:46 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

danu

Mitglied seit 23.02.2005
539 Beiträge (ø0,16/Tag)

Hallo!

Meine Tochter bekommt in 10 Tagen ihre erste Zahnspange. Bei den Beiträgen (oben) machte es bei mir erst einmal BOOOIINNNGG.... . Unser KO (er ist auch unser ZA) hat seit einem Jahr immer wieder die Verhältnisse des Gebisses vermessen. Beim vorletzten Besuch sind wir dann ausserhalb der Toleranz (kosmetische Korrektur) gewesen. Dadurch hat die Krankenkasse uns den Bescheid zur Übernahme geschickt. Wir müssen noch die 20% tragen, die am Behandlungsende erstattet werden. Im Schreiben der KK steht extra der Hinweis Na! , dass der KO für die üblichen Kontrollen/Behandlungen/Prophylaxe usw. weiter normal über die KK abrechnet. Also keine Extrakosten für uns!

Ich bin mal gespannt wie es nun weiter geht. Ich erstatte auch gerne Bericht. Na!

Interessant finde ich das mit den 10% für Geschwister, dass wusste ich nämlich noch nicht. Also Ihr seht:Man lernt nie aus...und CK bildet! BOOOIINNNGG....

Liebe Grüße danu ...
 
06.04.2008 13:48 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

SandraAlabama

Mitglied seit 22.11.2005
124 Beiträge (ø0,04/Tag)

Hallo,

ich muss gestehen, dass ich jetzt nicht alle Beiträge durchgelesen habe, aber ich möchte trotzdem etwas dazu sagen:

Meine zwei Töchter bekamen auch feste Zahnspangen, ihre Kiefer waren leider zu schmal für die vielen Zähne. Wir mussten warten, bis alle Zähne da waren (ca. mit 12) und bei der KLeinen musste sogar noch vorher der Kiefer mit einer Apparatur geweitet werden, bevor sie die Spange bekam. Für die Große war der Eigenanteil 20%, für die Kleine 10%. Nach Abschluss der Behandlungen, als gewährleistet war, dass sie es auch durchgezogen hatten und nicht vorzeitig abgebrochen hatten, bekamen wir das ganze Geld zurückerstattet, ca. 1000 Euro.
Unser Junge hatte diese Kieferprobleme nicht, bei ihm sind nur die Vorderzähne etwas schief. Unser KO hat sich sehr ausführlich mit uns unterhalten und gemeint, es bestünde kein Behandlungsbedarf, ist halt nur wegen der Optik. Früher hatten die Leute auch keine "Einheitsgebisse", es ist halt Natur, dass nicht immer alles perfekt ist und solange er keine Beeinträchtigung beim Essen hat (wie unsere Töchter), würde ich das nicht behandeln lassen.

Ich muss dazu sagen, dass ich als Kind auch eine feste Spange hatte. Beim Behandlungsende wurden die Rückstände mit einer Art Säure von den Zähnen entfernt. Diese Säure zerstört vorübergehend den Zahnschmelz und macht die Zähne empfindlich. Bei mir hatte sich der Zahnschmelz leider nicht wieder nachgebildet, sodass ich seither unter starker Empfindlichkeit der Zähne leide und kaum Kaltes, Heißes oder Süßes essen kann, was mich sehr beeinträchtigt! Das war für mich der ausschlaggebende Punkt, meinem Sohn eine solche Behandlung nicht zuzumuten, wenn es nicht medizinische absolut notwendig ist. Und auch mit ein paar schiefen Zähnen ist er noch ein ganz hübscher, charmanter Kerl...

Ich finde, heutzutage wird so manches Mal viel zu viel herumkorrigiert!

LG SandraAlabama
 
06.04.2008 22:59 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

hordeotech

Mitglied seit 31.08.2006
56 Beiträge (ø0,02/Tag)

Kurz:
Bei Platzmangel ist frühe Behandlung ratsam, weil dann der Kiefer noch zum Wachsen angeregt werden kann. Leider macht das, wie man hier deutlich sieht, A) längst nicht jeder Kieferorthopäde, und B) ist es nicht immer Kassenleistung (außer bei Kreuzbissen oder offenem Biss). Aber es gibt ein Netzwerk, das in dieser Versorgungslücke frühzeitige Platzgewinn-Zahnspangen für einige Hundert (statt einige Tausend) Euro anbietet. Besteht hier Interesse an dem Link dahin?
@ kachelratte:
beim 2. KO seid ihr im falschen Film. Geht lieber bald zu einem anständigen (den helfe ich gerne zu finden: Privatmail). Damit ihr A) Kosten spart und euch B) nicht so eine Quälerei droht wie bei SandraAlabamas Töchtern, die auch beim falschen waren:
Kiefer viel zu schmal, und trotzdem erst ewig herumwarten (Details in meinem vorigen Eintrag oben), und sie dann mit teuren festen Spangen quälen, und bei der Kleinen vorher noch die Gaumennaht mit einen noch hinderlicheren, fest eingebauten Monstrum aufbrechen. Zu dieser sog. Gaumennahterweiterung (GNE) schrieb mir gerade jemand über seine 10-Jährige: „Sie isst praktisch kaum etwas weil sie nicht richtig kauen und schlucken kann.“, und das habe ich schon mehrmals gehört! Da wird der kindliche Mundraum mit Füßen getreten! Und es drohen Zahnwurzelschäden, Verbreiterung der Nase und anderes Unheil. Dabei wären sanfte Methoden um so aussichtsreicher und zügiger, je jünger ein Kind ist. Nur leider nicht so profitabel. Ich versuche jedenfalls gerade, diese Leute zu einem Anbieter sanfterer Methoden zu lotsen.
Stichwort „ganzheitlich“: ist dabei leider auch nicht mehr frei von Etikettenschwindlern.

MfG, hordeotech
 
09.04.2008 11:52 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

hordeotech

Mitglied seit 31.08.2006
56 Beiträge (ø0,02/Tag)

1 ähnlicher Nachtrag, liebe Leser:
in einer Buchhandlung sah ich ein Buch über die „Pflege-Mafia“ ausgestellt, und einen Diskussionsabend dazu angekündigt.

Die Pflege-Misere zeigt Parallelen zur Kieferorthopädie-Misere.
Zwar gibt es gut geleitete Pflegeheime, die trotz kärglicher Vergütungssätze eine ordentliche Pflege vollbringen. Aber leider sind sie in der Minderheit gegenüber den „Mafia-Heimen“, die mit staatlicher Billigung ihre Insassen als Ressource betrachten, aus der sie den maximalen Profit herauspressen. Und anders kann ich mir auch nicht erklären, warum viele Kieferorthopäden
> ZITAT marina: warten, bis ALLE neuen Zähne wie Legos in ihrem Mund liegen ? Das wäre doch total verrückt,<
Ich hatte hier früher schon betont, dass sooo eine lange Warterei bis zur Verschlimmerung von den Kassen nicht verlangt wird!
Und wie die anständig geführten Pflegeheime, so gibt es auch anständige Kieferorthopäden, die man bloß finden muss.
die Behandlungen nicht verschleppen, nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen, Kassenfälle komplett auf Kasse behandeln, und Nicht-Kassen-Fälle möglichst früh und zu fairen Preisen mit wirtschaftlichen Methoden behandeln.

Jedoch ist das Präzisions-Zubehör zum In-Form-Zwingen der Zahnreihen für die Hersteller viel profitabler als die Zutaten, aus denen Zahntechniker die altbewährten Zahnspangen bauen. So vermarkten sie es entsprechend intensiver an die Ärzte, und so geraten kostengünstigere Methoden ins Hintertreffen.

Aber WER SUCHT, DER FINDET. Gerade fand eine suchfreudige Familie, die sich nicht scheute, mit ihrer 8-jährigen Tochter einen Kieferorthopäden nach dem anderen abzuklappern, endlich Hilfe (auf Kassen-Kosten):
Eine Kieferorthopädin, die seit kurzem bei den Ganzheitlichen gelistet ist, weil sie aus dem In-Form-Zwingen, so wie es den angehenden Kieferorthopäden heute an den Unis beigebracht wird, aussteigt. Weil nämlich erzwungene Zahnstellungen nicht so stabil sind wie die, die unter Nutzung des Wachstums und mit dem Ziel, ein natürliches Gleichgewicht im Mundraum wiederherzustellen, erreicht werden.
Ein Indiz für die schlechte Stabilität ersterer ist der zunehmende Gebrauch von Klebe-Retainern (meist keine Kassenleistung - dazu gab es hier schon Themen).

Diese hilfreiche Ärztin bedauert, dass Fortbildungs-Angebote in sanfter Kieferorthopädie selten geworden sind.
Und die Patientin war mit 8 Jahren schon ein Problemfall, weil ihr der erste Behandler vorzeitig Milch-Backenzähne ziehen ließ. Als dann eine Gaumennahtsprengplatte eingebaut werden sollte, ist die Familie geflüchtet. Bezahlt hat sie dieses Ding nicht, sondern sich auf mangelnde Aufklärung über die Risiken berufen. Dieser Mangel macht die Zustimmung zur Behandlung nämlich ungültig.

Uff, schon wieder lang geworden, danke fürs Lesen
und viele Grüße,
hordeotech
 
09.04.2008 12:20 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

toni4

Mitglied seit 24.04.2007
111 Beiträge (ø0,04/Tag)

Hi,

der Große jetzt 10, hat vor 3 Wochen auch seine Zahnspange bekommen. Wir brauchen sie auch nicht bezahlen, nur den Eigenanteil von 20 %, den man bei erfolgreicher Behandlung wiederbekommt.
Da kann einem ja übel werden, wenn man die Unsummen liest. Und wie ohne Zopf schon geschrieben hat, kommt es darauf an ob kosmetisch oder nicht.

Lg Toni
 
09.04.2008 15:43 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

ghoststalker

Mitglied seit 14.12.2007
478 Beiträge (ø0,2/Tag)

Hallo, auch ich war vor einem halben Jahr entsetzt, als ich den Kostenvoranschlag für die Zahnspange für unseren Sohn sah.
Ganz knallhart gesagt, wenn du das "AOK" Modell wählst, hast Du gar nicht bzw nur die 20% vorerst auf zu bringen.

Wenn Du allerdings, im Interesse deines Sohnes, vom Kieferorth angebotene Sonderleistungen, die durchaus sinnvoll sind, annimmst, kostet es Dich mehr.

Ich kann auch nicht verstehen, warum von den Krankenkassen eine Zahnreinigung, Flourdierung oder Versiegelng der Zähne nicht übernommen werden. Denn wem nutzen nach 3 Jahren geradestehende Zähne, die weiße Flecke von den Brackets aufweisen oder anders Schaden genommen haben.

Sobald Du also das Standartprogramm der Krankenkasse verläßt, wird es teuer. Und die KK übernehmen leider nur das aller notwendigste.
LG
 
09.04.2008 16:16 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Shelly

Mitglied seit 21.12.2003
62 Beiträge (ø0,02/Tag)

Hallo!

Ich habe jetzt nicht alle Beiträge bis ins Details gelesen, falls also jemand schon in diese Richtung geantwortet hat -> sorry.
Ich gehe bei Deinem Fall mal von folgendem aus:

Bei der KFO-Behandlung legen viele Ärzte neben dem Huk für die GKV (Kasse) auch gerne eine private Honorarvereinbarung vor.

Vom Heil- und Kostenplan für die Kasse mußt Du 20% verauslagen, die Du aber nach erfolgreich abgeschlossener Behandlung zurück erhäldt. Viele brechen die Behandlung ab und fangen ein paar Jahre später wieder an, ist also so ein köder der GKV.

Dann bieten die meisten Kieferorthopäden noch weitere Leistungen an.....im Rahmen der Honorarvereinabarung. Das mußt Du aber nicht unterschreiben, wenn Du nicht willst. Diese Kosten werden aber von keiner Stelle erstattet, Du mußt diese Leistungen ja nicht in Anspruch nehmen.

Habe ich das jetzt so richtig verstanden? Falls ja, dann einfach den Arzt wegen den 1500 Euro ansprechen, ggf. kann da etwas gestrichen werden oder einfach einen weiteren Arzt aufsuchen. Das würde ich aber bei Deiner Kasse kurz anmelden und mir ein Okay geben lassen.

Falls ich falsch leide, vergess einfach was Du gelgesen hat! Na!
 
10.04.2008 13:47 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

hordeotech

Mitglied seit 31.08.2006
56 Beiträge (ø0,02/Tag)

Liebe Leser,
Zitat ghoststalker, 2 Beiträge darüber:
> Ich kann auch nicht verstehen, warum von den Krankenkassen eine Zahnreinigung, Flourdierung oder Versiegelng der Zähne nicht übernommen werden. Denn wem nutzen nach 3 Jahren geradestehende Zähne, die weiße Flecke von den Brackets aufweisen oder anders Schaden genommen haben.
++ KORREKTUR, kurz:
Man muss der „Feste-Spangen-Mafia“ (vergl. „Pflege-Mafia“ in meinem vorgehenden Beitrag hier) nicht auf den Leim gehen. Es geht auch ohne In-Form-Zwingen.
Es GIBT im Prinzip Behandlung auf Kasse OHNE diese Schäden. WENN man einen rechtzeitig einen Kieferorthopäden findet, der so behandelt, wie es ein halbes Jahrhundert lang gut genug war: gänzlich mit herausnehmbaren Spangen (außer vielleicht in problematischen Spätfällen) - unter Mitnutzung des Wachstums.
Hier helfe ich inzwischen etwa alle 3 Tage jemand mit Adressen (Mail schicken mit Einzugsbereich, Alter, Art und Schwere des Falls).
Indessen züchten sich viele Kieferorthopäden ihre profitablen Spätfälle selber. Nämlich all jene, die die Kinder erst warten lassen, bis alle Milchzähne weg sind, um ihnen allen dann feste Spangen einzubauen.

Wechsel auf Kasse ist im Prinzip auch möglich:
>oder einfach einen weiteren Arzt aufsuchen. Das würde ich aber bei Deiner Kasse kurz anmelden und mir ein Okay geben lassen.
++ Danke, Shelly (unmittelbar vorgehender Beitrag)
 
10.04.2008 14:18 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Crossies

Mitglied seit 22.06.2006
631 Beiträge (ø0,21/Tag)

Hallo,

also ich habe mir das jetzt alles mal durchgelesen. Danke an hordeotech für die informativen Kommentare! Unsere Zahnärztin meinte auch, dass unser Sohn eine kieferorth. Behandlung brauchen wird (zu wenig Platz). Aber wir sollen warten bis alle Milchzähne raus sind.
Ich habe mich jetzt auch mal ein wenig im Internet duchgelesen. Die Argumente für ein frühzeitiges Behandeln und die Vorteile einer herausnehmbaren Spange leuchten mir ein. Doch unser Sohn wechselt seine Zähne im "Schneckentempo". Andererseits wäre er ja mit 10 Jahren im besten Behandlungsalter. Also jetzt die blöde Frage: kommt eine solche Behandlung denn auch in Frage, wenn der Patient erst ganz wenig bleibende Zähne(6) hat? Das müsste doch eigentlich gut sein, schließlich könnten die bleibenden Zähne gleich in die richtige Position wachsen oder?

Danke schonmal für eventuelle Antworten.

LG Crossies
 
06.12.2011 19:49 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

jasihallolove

Mitglied seit 06.12.2011
1 Beiträge (ø0/Tag)

also das intressiert mich auch denn meine zahnärztin meinte ich soll unbedingt eine zahnspange tragen da ich 2,3cm überbiss habe.
meine zahnärztin meinte das ihc wenn ich in sport oder so aufs gesicht falle mir vorne alle zähne rausschlagen würde, und ich beiß mir mit den unterzähnen in den gaumen...
außerdem hat sie mir soein komischen zettel gegeben, den soll ich der kieferorthopädin geben.

zahlt das die Krankenkasse???? BOOOIINNNGG....
bitte denn sonst krig ich die zahnspange nicht. Welt zusammengebrochen
 
06.12.2011 20:15 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Marie38

Mitglied seit 13.11.2005
11.022 Beiträge (ø3,46/Tag)

Hallo Jasi,

wie alt bist du denn? Wäre es nicht gut, wenn du mit den Eltern darüber sprichst und dann die mit der Krankenkasse?

Lg, AMrei
 
06.12.2011 21:12 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Anne-Isabell

Mitglied seit 03.06.2007
13.884 Beiträge (ø5,31/Tag)

Hallo,

geh zum Kieferorthopäden, der kann einen Behandlungsplan aufstellen, der wird bei der Krankenkasse eingereicht wird.
Danach wird entschieden, ob und wieviel die Krankenkasse zahlt.
Ab einer gewissen Fehlstellung der Zähne übernimmt die Krankenkasse die Kosten, aber das können dir Kieferorthopäde und Krankenkasse genauer sagen.

LG Anne

Courage ist gut, aber Ausdauer ist besser. Theodor Fontane
 
07.12.2011 19:53 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Miez23

Mitglied seit 18.11.2008
1.327 Beiträge (ø0,64/Tag)

Pfeil nach rechts Auch wenn man später mutwillig seine Zähne ruiniert ( z.B. durch Zungen-Piercing) Pfeil nach links

Habe viel gelesen bir mir auffiel wie alt der Thread schon ist Welt zusammengebrochen aber eine Frage beschäftigt mich nun schon:

Wie kann denn ein Zungen-Piercing die Zahnstellung beeinflussen? Das hätte ich gern mal erklärt!

Übrigens trage ich seit 6 Jahren eins und meine Zähne sind top! Keine Schäden vom Piercing (auch nicht vom Lippenpiercing!).


LG, Miez
 
07.12.2011 20:31 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Marie38

Mitglied seit 13.11.2005
11.022 Beiträge (ø3,46/Tag)

Hallo Miez,

nur eine ganz unbetroffene Meinung, aber vielleicht ist es so, dass dieser MEtallknubbel innen gegen die Zähne schlägt und den Zahnschmelz mechanisch kaputtmacht.
Vielleicht. Aber das ist jetzt reine Spekulation.

Lg, Marie
 
07.12.2011 20:47 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

annika_33

Mitglied seit 10.05.2011
764 Beiträge (ø0,65/Tag)

Ich habe erst neulich mit der Invisalign Zahnspange geäugelt, weil durchsichtig, aber wie ich die Preise sah ab 4000€ aufwärts, ist es mir vergangen Was denn nun? . Ich wollte ja kein neues Auto, nur gerade Zähne.

annika
 
07.12.2011 22:39 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Anne-Isabell

Mitglied seit 03.06.2007
13.884 Beiträge (ø5,31/Tag)

Nur hast du die geraden Zähne hoffentlich länger als ein Auto!!!!!!!!!!!!


LG Anne

Courage ist gut, aber Ausdauer ist besser. Theodor Fontane
 
07.12.2011 22:41 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

jienniasy

Mitglied seit 11.06.2006
11.774 Beiträge (ø3,96/Tag)

sag das nicht Anne .... ich kenne Leute, da ist das Auto besser gepflegt als die Zähne mhmmmh hmmhmhmmmmhhh und hält (-> hat gehalten) entsprechend länger Welt zusammengebrochen

Lieben Gruß
 
07.12.2011 22:48 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Anne-Isabell

Mitglied seit 03.06.2007
13.884 Beiträge (ø5,31/Tag)

@Jienniasy
da kann ich dir leider auch nicht widersprechen! Welt zusammengebrochen Welt zusammengebrochen Welt zusammengebrochen

LG Anne

Courage ist gut, aber Ausdauer ist besser. Theodor Fontane
 
04.05.2012 22:26 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

BärbelIPP

Mitglied seit 05.01.2012
82 Beiträge (ø0,09/Tag)

Welt zusammengebrochen Welt zusammengebrochen Hallo,

war heute mit meiner Tochter beim KO. Hat sichdie Zähne angeschaut und gemeint, das sie eine Korrektur bräuchte. Aber die Zahnfehlstellung ist zu gering, damit übernimmt die Kasse nicht die Kosten. Sie legte mir nahe , in einem halben Jahr wiederzukommen, vielleicht wäre dann die fehlstellung größer geworden, damit die Kasse evtl. doch übernimmt. Die Kosten belaufen sich auf ca. 4500E und sie müßte 4 Jahre eine Spange tragen.
Werde mir jetzt mal eine 2.te Meinung einholen und überlegen was man tut.....
LG Barbara
 
04.05.2012 22:30 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

xantula

Mitglied seit 25.01.2005
26.217 Beiträge (ø7,55/Tag)

Mach das!! YES MAN
 
26.10.2012 13:52 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

ichanna82

Mitglied seit 26.10.2012
1 Beiträge (ø0/Tag)

Hi,

ich hab jetzt den Brief von der Krankenkasse bekommen, in dem es steht, dass sie 80 % zahlen und die 20% mir später zurückerstatten. Das ist mir klar. Die KO-in meint ich muss noch ca. 400 euro dazuzahlen. Das wären Kosten für 2 zusätzliche Zahnreinigungen im Jahr (2werden ja bezahlt), einen Zwischenbefund (aus ihrer erfahrung ist es meistens nötig), denn es eine Frühbehandlung ist und die Reinigung von den Geräten.

Muss es überhaupt sein so oft die Profylaxe zu machen? Reicht es nicht einfach zu Kontrolle zu kommen? Von vielen hab ich gehört, dass die Zahnspangen für die Kinder die Krankenkasse übernimmt- was mir auch die KK selber bestätigt hat. Da ich zwei Töchter habe, kommen auf mich Kosten von ca. 800-1000 euro zu.

Haben eure Kids auch so oft profesionelle Zahnreinigung bekommen? musste man sie unbedingt zwischendurch röntgen oder alles nochmal abnehmen?

L.G. Anna
 
26.10.2012 14:31 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

MaRaSu

Mitglied seit 19.08.2008
970 Beiträge (ø0,45/Tag)

Hallo Anna,

bei meiner Tochter ist die Behandlung inzwischen abgeschlossen. Da ich in meinem Umfeld diese Idee der Zahnreinigung mitbekommen habe, habe ich unseren KO vor Beginn der Behandlung darauf angesprochen, da er es von sich aus nie erwähnt hatte. Seine Antwort:" Wenn es notwendig ist, erwähnt er es, ansonsten besteht dafür kein Bedarf". Von daher haben wir es gelassen und die Zähne meiner Tochter sind auch nach Abschluss der Behandlung schön weiß.
Für KO Behandlung haben wir uns mit den 20% beteiligt und haben das Geld inzwischen schon zurückbekommen. Die einzigen Mehrkosten die auf uns zukamen waren 10€ je Bracket, da sich unsere Tochter hier zahnfarbene gewünscht hat. Das war aber nur ein optischer Effekt, auf den man hätte verzichten können.

Bei meinem Sohn ist die Behandlung noch nicht abgeschlossen, läuft aber bis heute identisch. Bei ihm zahlen wir aktuell nur die 20% und keine Zusatzkosten für Brackets, da er darauf keinen Wert legte. Auch hier wurde keine Zahnreinigung angesprochen.

Gruß MaRaSu
 
26.10.2012 14:50 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

lena2006

Mitglied seit 20.07.2006
5.615 Beiträge (ø1,91/Tag)

Hallo,

zwei meiner Kinder tragen Brackets bzw. Zahnspange, für Kind Nr. 1 waren 20 Prozent Eigenanteil fällig, bei Kind Nr. 2
10 Prozent.

Brackets, da haben zuzahlen "müssen", spezielle Brackets (kleinere) wegen der zu erwartenden Schwierigkeiten, es wurde eine Ratenzahlung vereinbart, unser KO hat jeden Schritt und jeden Posten erklärt, die Zusammenarbeit klappte wunderbar, nun ist es bald soweit und die Brackets werden entfernt.

Zahnreinigungen sind 2 angesetzt. Ich selbst lasse mir zweimal im Jahr die Zähne professionell reinigen, kostet jedes Mal 60,-- Euro.


Liebe Grüße
Lena

Zahnspange teuer 2889741392
 
26.10.2012 18:10 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Anne-Isabell

Mitglied seit 03.06.2007
13.884 Beiträge (ø5,31/Tag)

Pfeil nach rechts Haben eure Kids auch so oft profesionelle Zahnreinigung bekommen? musste man sie unbedingt zwischendurch röntgen oder alles nochmal abnehmen? Pfeil nach links

Bei meinem älteren Sohn kann ich mich an Kosten für Zahnreinigung gar nicht erinnern, beim zweiten wurde sie vom Kieferorthopäden angeboten, aber nach Rücksprache mit dem Zahnarzt haben wir sie beim Zahnarzt durchführen lassen, war nach meiner Erinnerung günstiger als beim Kieferorthopäden.


LG Anne

Es wird ein guter Braten gerechnet zu den guten Taten - Wilhelm Busch
 
27.10.2012 10:08 Diesen Beitrag drucken Beitrag als PDF generieren Auf dieses Thema antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

lena2006

Mitglied seit 20.07.2006
5.615 Beiträge (ø1,91/Tag)

Pfeil nach rechts Muss es überhaupt sein so oft die Profylaxe zu machen? Reicht es nicht einfach zu Kontrolle zu kommen? Von vielen hab ich gehört, dass die Zahnspangen für die Kinder die Krankenkasse übernimmt- was mir auch die KK selber bestätigt hat. Da ich zwei Töchter habe, kommen auf mich Kosten von ca. 800-1000 euro zu.

Haben eure Kids auch so oft profesionelle Zahnreinigung bekommen? musste man sie unbedingt zwischendurch röntgen oder alles nochmal abnehmen? Pfeil nach links

Die Krankenkasse übernimmt die Kosten für das Notwendige, alles andere sind Mehrkostenvereinbarungen, die Du selbst zahlen muß. Die Krankenkasse berät aber auch, ruf doch einfach an.

Zahnreinigung kannst Du auch bei normalen Zahnarzt durchführen lassen. Geröntgt wird auch zwischendurch, um zu sehen wie die Zähne stehen, also nicht nur das offensichtliche, sondern auch der Teil unter dem Zahnfleisch. Dazu müssen die Brackets nicht abgenommen werden.

Aber, um es nochmals zu sagen, jede notwendige Untersuchung wird von der Krankenkasse bezahlt, eben auch das Zwischendurch-Röntgen, laß Dich da bloß nicht abzocken.

Die Eigenteiligung durch die Krankenkasse wird immer am Ende des Quartals erholen, meist bekommt man Anfang des nächsten Quartals eine Rechnung, am Anfang ist der Betrag höher (z.B. bei der Klebung der Brackets), dann wird er immer geringer, bei uns waren es meist zwischen 20,-- bis 39,-- Euro pro Quartal, die erste Rechnung war allerdings höher, die betrug knapp 150,-- Euro.


Liebe Grüße
Lena

Zahnspange teuer 2889741392
 
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