Zahnspange - so teuer ??????

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08.01.2007 14:39

sandy007

Mitglied seit 18.07.2004
71 Beiträge (ø0,02/Tag)

Hallo ihr lieben,

mein Sohn (12) bekommt eine Zahnspange und wir sollen über 1500,- dafür zuzahlen. BOOOIINNNGG....
Und das sind nur die Kosten, die von der Krankenkasse gar nicht übernommen werden.

Dazu kommen noch die 20 % Eigenanteil, die wir dann (nach erfolgreicher Behandlung) aber wohl von der Krankenkasse wiederbekommen sollen.

Mich würde mal interessieren, was ihr so für die Zahnspangen eurer Kinder bezahlt habt.

Ist das wirklich so teuer ?
Ich war ehrlich gesagt, ganz schön geschockt. Ich habe gedacht, die Krankenkasse übernimmt alle Kosten der Spange bei Kindern.

Sind die Preise auch von Kieferorthopäde zu Kieferorthopäde unterschiedlich, oder nur von Spange zu Spange ?

Sollte man sich eine zweite Meinung holen ? Ich würde es eigentlich nicht tun. Ich finde unsere Kieferorthopädin macht einen sehr kompetenten Eindruck.

Bitte schreibt mal wie das bei euch ist.

Danke ! Ich muss jetzt weg.

Bis dann, Sandy
08.01.2007 14:50

Raupe2012

Mitglied seit 10.01.2006
21.711 Beiträge (ø5,45/Tag)

Hallo Sandy.....

für meine Zahnspange haben meine Eltern auch um die 3000 DM bezahlt.

Die sind so teuer...... daher achtet immer schön darauf das euer Sohn die anweisungen des Arztes befolgt, damit die Behandlung auch erfolgreich ist, sonst gibs kein Geld zurück.

Auch wenn man später mutwillig seine Zähne ruiniert ( z.B. durch Zungen-Piercing) .... kann die Krankenkasse die gesamten Behandlungskosten zurückfordern. (so war es jedenfalls vor 5 Jahren mal)

Ich glaube das die Sätze für Zahnspangen festgelegt sind, und somit bei jedem Kieferorthopäden gleich sind.... ob es da zu den Bundesländern noch unterschiede gibt, weiß ich nciht

LG Daina
08.01.2007 14:51

sandy32

Mitglied seit 13.04.2004
254 Beiträge (ø0,05/Tag)



Hallo Sandy,

also DAS würde mich jetzt aber auch interessieren.... Da unser Sohn in den nächsten Jahren auch eine feste Spange brauchen wird Was denn nun? .....

Wenn der Selbstkostenanteil so hoch ist, es aber viele Familien sich nicht leisten können, heißt das, nur die reichen Eltern können ihren Kindern ein \"fröhliches, offenes Grinsen\" ermöglichen.... Traurig, traurig unser armes Deutschland Welt zusammengebrochen ...

Dann weiß ich wenigstens, wofür ich Arbeiten gehe ..... (Kinder sind und bleiben halt Luxus...)

lg sandy ...
08.01.2007 14:51

lena2006

Mitglied seit 20.07.2006
5.863 Beiträge (ø1,55/Tag)

Hallo Sandy,

die Krankenkassen übernehmen nur die Kosten für die Zahnspange, wenn die Korrektur nicht kosmetischer Art ist, dann muss allerdings auch ein Anteil von den Eltern übernommen werden.

Ruf` doch einfach mal bei Deiner Krankenkasse an und erkundige Dich.

Liebe Grüße
Lena
08.01.2007 14:53

Smutje27

Mitglied seit 10.11.2006
58 Beiträge (ø0,02/Tag)


Hallo Sandy!

Meine Tochter - seit Freitag 12 Jahre alt - hat ihre Zahnspange jetzt seit fast einem Jahr.
Die Kosten für das erste Jahr waren 2.000 Euro und die Kosten für das zweite Jahr werden 1.000 Euro betragen. Es ist aber egal, wie oft wir in diesem Zeitraum bei der Kieferorthopädin sind. Es gibt zwar einen monatlichen Kontrolltermin, aber wenn es Probleme geben sollte, dann kann man natürlich auch jederzeit kommen ohne deswegen mehr zu bezahlen.

Sollte sich die Ärztin verrechnet haben und die Behandlung dauert ein bisschen länger, dann kostet uns das nichts mehr - quasi Schuld der Ärztin.

Natürlich kann man sagen um soviel Geld kann ich zur Ärztin gehen so oft ich will, und ich kenne Leute die meinen, Zahnspangen sind unnötig (zumeist in vielen Fällen).
Das muss halt jeder für sich entscheiden, ich bin mit unserer Kieferorthopädin sehr zufrieden, habe ein gutes Gefühl bei ihr und meine Tochter meint, dass ihre Zähne bereits viel schöner in Reih und Glied stehen. Aber wie gesagt, das Geld gehört erst mal verdient, und die Rückerstattung von der Krankenkasse hier in Österreich hält sich in Grenzen.

Liebe Grüße
Sabine
08.01.2007 14:58

ohnezopfrapunzel

Mitglied seit 20.11.2004
10.476 Beiträge (ø2,38/Tag)

Hallo sandy,
mein Sohn ist bei der Techniker Krankenkasse mitversichert und ich muss keinen Cent für die Spange dazubezahlen.
Richtig ist, dass ich für die Dauer der Behandlung 20 Prozent der Kosten erst einmal selbst zahlen muss. Dieser Eigenanteil wird nach erfolgreich abgeschlossener Behandlung zurückerstattet.
Da die Kontrollen der Spange in der Regel so alle 4-6 Wochen stattfinden (mein Sohn stellt auch schon mal selbst) und danach sofort die Eintzelrechnung kommt, fällt die meiste Zeit ein relativ geringer Beitrag an, der zu verschmerzen ist.
Nur bei der ersten Herstellung der Spange (oder dem Nachfolgemodell) waren die Kosten auf einen Schlag natürlich etwas höher, aber auch nicht soooooooooo wild.

Alles Gute für deinen Sohn und viel Erfolg
LG
..die ohne Zopf
08.01.2007 14:59

wiwi-sechs

Mitglied seit 18.12.2004
4.136 Beiträge (ø0,95/Tag)

Hallo,

die Zahnspangen meines Sohnes haben mehr als 5000 Euro gekostet. Allerdings war das angeblich deshalb so teuer, weil sich bei ihm ein Backenzahn nicht gebildet hat .




Gruß Ulla

Si vis pacem, cole iustitiam
08.01.2007 15:00

Nena108

Mitglied seit 11.06.2005
15.503 Beiträge (ø3,69/Tag)

Hallo Sandy,

unsere Tochter ist 11 1/2, hat vor einem guten Jahr ihre erste Spange bekommen. Unser KO ist gleichzeitig Gutachter für Krankenkassen. Er hat beim 1. Mal auch erst gesagt, die kasse zahlt das jetzt noch nicht, weil der Zahnwechsel noch nicht weit genug ist, sie zahlen, vereinfacht gesagt, erst, wenn alle bleibenden Zähne wie Kraut und Rüben durcheinander gewachsen sind, aber nicht, solange noch soviele Milchzähne vorhanden sind.

Bei unserer Tochter ist der Zahnwechsel relativ spät, und es waren zu dem Zeitpunkt u.a. noch 3 Eckzähne da, die unteren neuen Schneidezähne dadurch schon zu einer Seite verdrängt. Laut KO war es aber sehr ratsam, schon mit der Spange anzufangen, bevor alles komplett durcheinander ist. Er hat dann in einem 2-Zentimeter-dicken \"Rundbrief\" der Krankenkassen aber doch einen für unsere Tochter anwendbaren Paragrafen gefunden, aufgrund dessen die Kasse 5 Quartale für unsere Tochter genehmigt hat.

Diese 6 Quartale sind gerade um, und er hat mir Hoffnung gemacht, auch die weitere Behandlung vertreten zu können, obwohl er am Anfang meinte, es könnte sein, dass wir im Anschluss einige Quartale selber tragen müssten, bevor die Kasse wieder eintritt.

Offenbar haben wir das Glück, einen besonders kompetenten KO zu haben, und vielleicht auch \"Glück im Unglück\" mit dem Gebiss unserer Tochter....

Vielleicht wäre eine zweite Meinung doch nicht schlecht?

LG Nena
08.01.2007 15:15

ohnezopfrapunzel

Mitglied seit 20.11.2004
10.476 Beiträge (ø2,38/Tag)

Hallo nochmal,
also ich muss mich wirklich wundern, wenn ich eure Beiträge lese...wieso habt Ihr soviel bezahlt??

In meinen Unterlagen steht:

Anspruch auf eine Kfo-Behandlung besteht, wenn die Zahn-oder Kieferstellung das Kauen, Beißen, Sprechen oder Atmen erheblich beeinträchtigt oder zu beeinträchtigen droht......

....Eine weitere Voraussetzung ist die Schwere der diagnostizierten Erkrankung. Diese wird mit dem Behandlungbedarfsgrad (1-5) angegeben. Erst ab einem Bedarfsgrad von \"3\" dürfen Krankenkassen die behandlungskosten übernehmen. Ob eine derartige Beeinträchigung vorliegt, entscheidet der Kieferorthopäde.

Lagen denn bei euch solche Voraussetzungen vor?

Ich war allerdings zuerst auch erst bei einer Kieferorthopädin, die mir einreden wollte, ich solle die Versicherungskarte für meinen Sohn für ein Jahr abgeben und die Behandlung als Privatpatient abrechnen lassen, da würde ich dann zwar einiges dazuzahlen müssen, dafür hätte ich dann aber auch solch wichtige Dinge wie die Reinigung der Spange per Ultraschall,irgendeine kostspielige Zusatzuntersuchung, die Wahl der Spangenfarbe na dann... oder eine Plastikdose zur Aufbewahrung extra im Preis mit inbegriffen.
Die Krankenkasse riet mir von diesem Verfahren dringend ab.Daraufhin meinte die gute Dame urplötzlich beim dritten Vorstellungsterm, sie könne die Behandlung doch nicht durchführen, weil es es sich um einen Grenzfall handeln würde und sie ihre Einschätzung der Notwendigkeit von der Kasse um die Ohren gehauen bekäme...offensichtlich war ihr der Verdienst an einem Kassenpatienten nicht hoch genug.
Ich habe dann den Kieferorthopäden gewechselt, der sofort die Behandlung einleitete (merkwürdigerweise ohne jeglichen Probleme) . Ich hab einen Beschwerdebrief an die Ärztekammer gesandt...man muss eben auch aufpassen, weil manche Behandler absahnen möchten.
LG
..die ohne Zopf
08.01.2007 15:22

sandy32

Mitglied seit 13.04.2004
254 Beiträge (ø0,05/Tag)



@ alle,

ihr schreibt alle von nur einem Kind mit fester Zahnspange und \"die Kosten sind tragbar\" .... aber wie ist es, wenn ich zwei oder gar mehrere Kinder habe, die eine feste Spange bräuchten ????

Also 1 x 3000 bis 5000 Euro kann man ja noch \"zusammenkratzen\" ..... ...,
(wie ist ja scheinbar egal....)
Aber wie sieht es bei 2 oder mehreren Spangen-Kindern aus ???

Wie sind da eure Erfahrungen ?

Oder sollte man solche Kosten schon vor der Kinderplanung einkalkulieren bzw. eine gute finanzielle Rücklage bilden ? *ups ... *rotwerd*


Also mich haut das um ! Und ich kann dann nur zu Gott beten, dass mein 2. Kind supergerade Zähne hat (steht erst am Anfang des Zahnwechsels), denn ich wüßte ehrlich gesagt zum jetzigen Zeitpunkt nicht, wie ich (mal vom schlechtesten ausgegangen) bis zu 6000 oder gar 10.000 Euro \"abzwacken\" soll/kann ...... lg sandy




08.01.2007 15:40

daggi25

Mitglied seit 03.01.2006
37 Beiträge (ø0,01/Tag)

Hallo!

Die Kosten der Zahnspange meiner Tochter lagen bei knapp 3.300 €. 615 € Eigenanteil, der nach der Behandlung (erfolgreich) erstattet wurde.

@ Sandy
Keine Sorge. Das sind die Kosten über ca. 2 Jahre. Alle 4 - 6 Wochen musste meine Tochter zur Kontrolle. Mal hatten wir danach 30 € zu zahlen, manchmal etwas mehr. Es ist also nicht ganz so tragisch! Wir haben eine Rechnung bekommen, 80 % dieser Rg. wurden direkt mit der Krankenkasse abgerechnet, der Rest war dann für uns.

Gruß, Daggi
08.01.2007 15:40

Mane

Mitglied seit 19.01.2002
3.680 Beiträge (ø0,68/Tag)

Hallo,

meine beiden haben eine Zahnspange,und uns geht es so wie ohne Zopf Na!

Für meine Große zahle ich 20% dazu,die ich aber nach Abschluß der Behandlung wiederbekomme.Die Kleine läuft für 10% mit.Abgerechnet wird nach Quartal.Die Beträge sind ärgerlich aber nie so hoch wie bei den anderen hier.

Ich würde mir definitiv eine 2 Meinunng einholen.

Übrigens war bei meiner großen die Behandlung immer als \"Sehr schwierig\" auf der rechnung deklariert,sie musste einen Head Gear tragen,es war also nicht unbedingt eine Karo-Einfach Behandlung.

Einzig für etwas kleinereschickere Was denn nun? Brackets habe ich EINMALIG 6o €pro Kind bezahlt,wir hätten aber auch die einfache Kassenausführung bekommen.


lg Mane Na!
08.01.2007 15:41

Nena108

Mitglied seit 11.06.2005
15.503 Beiträge (ø3,69/Tag)

Hi Sandy,

bei uns ist es keine fest Spange, sondern eine bewegliche, nennt sich so ähnlich wie Impulsator, weiss leider den Namen nicht mehr.

LG Nena
08.01.2007 15:42

Mane

Mitglied seit 19.01.2002
3.680 Beiträge (ø0,68/Tag)



*ups ... *rotwerd* keine Ahnung wer mir immer die Tippfehler unterschiebt......
08.01.2007 15:45

Birgit66

Mitglied seit 24.11.2005
4.133 Beiträge (ø1,03/Tag)

Hallo,

unser Kleinster hat einen Überbiss und benötigt auch eine Spange.
Wir waren letztes Jahr beim KO, dort wurden wir als 1. gefragt, ob wir eine Zusatzversicherung haben, ansonsten könnte er leider nichts machen.
Dann kam er auf die Tour: Wenn wir die \"einfachere\" Variante nehmen würden, müssten unserem Sohn 4 Zähne gezogen werden.... \"und das wollen Sie doch bestimmt nicht\"...

Er drückte uns ein Prospekt in die Hand, darauf ein Stempel mit Namen und Adresse eines Versicherungs-Fuzzis, dort sollten wir ne Zusatzersicherung abschließen und 8 Monate später, wenn die Versicherung \"greift\" wieder vorbei kommen. Jajaja, was auch immer!

Wir gingen zu einer KOin, die meinte, Sohnemann sollte zunächst eine Art \"Platzhalter\" tragen, das Teil kostete nichts. Nach einiger Zeit meinte die Dame dann, wir müssten 2 Milchzähne bei unserem ZA entfernen lassen.
Sie gab mir einen Brief für den ZA mit, darauf kennzeichnete sie die Zähne, die gezogen werden sollten.
Mein ZA fragte mich, ob er wirklich diese Zähne ziehen sollte, es gäbe doch gar keinen Sinn....
Da hat doch die KOin anstelle der oberen Backenzähne, die raus sollten, die unteren angezeichnet.
Wenn mein ZA mich nicht extra nochmal gefragt hätte, wären die falschen Zähne gezogen worden.
Darauf hin habe ich die Behandlung bei dieser Dame abgebrochen.
Am Freitag werden wir nun den 3. Versuch starten, vielleicht ist diese KO ja kompetent.

Eine Anfrage bei unserer Krankenkasse ergab, dass die \"normale\" Behandlung, ohne Schönheitskorrekturen bezahlt wird, vollständig.

Habt ihr auch Erfahrungen gemacht, dass alle KO´s auf eine Zusatzversicherung drängen?

Werde am Freitag berichten, wie es gelaufen ist.

LG
birgit

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