Wer kennt sich aus mit Hörgeräten?
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![]() Mitglied seit 10.02.2004 |
meine schwiegermutter (84 Jahre) hört nicht mehr gut. Sie möchte gerne ein Hörgerät. wir wissen leider nicht welches Gerät für sie gut ist. Von vielen Freunden weiß sie, dass sie mit ihren Geräten Schwierigkeiten haben. Entweder funktionieren die Dinger nicht oder sie piepsen oder zwicken im Ohr etc. Wer hat Erfahrungen mit Hörgeräten? Ich denke es ist wichtig im Alltag zu hören, auch für die eigene Sicherheit. Ich freue mich für Antworten, die mir weiterhelfen können L. g. Eva |
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![]() Mitglied seit 20.08.2001 |
Hallöle Eva ... mein Mutter hat am Ende letzten Jahres auch ein Hörgerät bekommen! Wichtig ist - dass man die Gäräte einige Zeit probehört - vielleicht auch ein anderes Gerät benutzt! .... und dann immer wieder zum Akustiker geht - damit die Einstellungen verfeinert werden! Es ist aber eine Arbeit - für den, der wieder hören soll! Das Gehör hat sich ja in den letzten Jahren so langsam verschlechtert ... jetzt hören sie wieder alles ... auch die Rundumgeräusche! Das Gehirn muss sich erst wieder drangewöhnen ... und das kann dauern! Ausserden hat es meine Mutter total entsetzt ... wenn sie sich sprechen hörte ... die Stimme hat sich - wenn sie das gerät trägt - völlig verändert. Fazit ist ... man braucht Geduld .... man muss zum Arzt ... man sollte sich einen Akustiker aussuchen - der sich viel Zeit nimmtn ......... und es wird nie so sein wie früher!! Grüssle, Wanda |
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![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
Hallo,
mein Mann (erst 30) hat seit ein paar Jahren Hörgeräte auf beiden Seiten. Bei Ihm kam das schlechte Hören und der starke Tinnitus von der Arbeit (er war Schreiner, muß jetzt deshalb auch einen anderen Beruf ausüben). Damals hat der HNO festgestellt, daß er hört wie ein 70 Järiger. Das ganze wird für Deine Schwiegermutter kein Zuckerschlecken. Ihr braucht sehr viel Zeit und Geduld. Erst mal einen guten HNO aufsuchen, dann mit dem Rezept zu einen guten Akustiker gehen und sich überlegen welche man nimmt. Ist natürlich auch eine Geldsache. Die Krankenkasse zahlt nur die Krankenkassenmodelle (glaub die schaden mehr wie das sie helfen) oder einen Anteil von damals 982€. für den Rest muß Deine Schwiegermutter selber aufkommen. Mein Mann wollte sogenannte \"im Ohr Geräte\", da sieht man also von außen so gut wie nix. Sind dafür aber schweine teuer. Zuzahlung bei uns: knapp 3000Euro!!!Für Ältere Menschen würde ich die Geräte zum hinters Ohr klemmen empfehlen. Hat sich mein Vater ausgesucht, da gabs vor einen Jahr ganz tolle schon, mit Ladestation usw. Bei meinem Vater lag die Eigenleistung leider auch bei 2200€. Wenn Ihr euch dann vom Modell her mal entschieden habt, bekommt sie die Teile mal zum probieren mit nach Hause, auch mehrere, bis sie sich für eins entscheidet. Das wird dann gebaut, sie muß es dann testen. Und wird bestimmt etliche Male nochmal hinmüssen, die Teile anderst einzustellen. Wie Wanda oben schon geschrieben hat, durch das lange \"schlecht Hören\" ist das alles wie ein Schock für die Ohren, wenn sie auf einmal wieder alles hören. Bei meinem Mann ist es jetzt so, er hat sie nur daheim -selten wenn wir weggehen- drin. Er sagt, wenn mehrere Leute durcheinander sprechen z.B. auf einer Party oder in der Wirtschaft, versteht er gar nix mehr. Ist irgendwie alles zu viel fürs Ohr. Hoffe ich konnt Dir ein bisschen weiterhelfen. Viele Grüße, dingobinchen... |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
War Deine Schwiegermutter denn schonmal beim HNO-Arzt, der sollte doch wohl die erste Anlaufstelle sein, bevor Du in einem Kochforum nachfragst.
best susa ____________________________________________ Just one word: Plastic! (Mike Nichols) |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
hallo insider
habe selbst 2 Hörgeräte, bin 44 J. und seit ca. 14 Jahren auf diese Hörhilfen angewiesen. Ich hatte zuerst 1 Im-Ohr-Gerät und musste dann vor einigen Monaten mir 2 davon zulegen. Bis jetzt habe ich 4 Systeme ausgetestet, von 200 € Zuzahlung bis 3.500,--. Da ich ja nicht mit den Rockefellers verwandt bin, war die Entscheidung nicht leicht, aber gutes Hören ist ja sehr wichtig, da ich ja voll berufstätig bin. Ich kann Dir nur sagen, dass die Kassengeräte überhaupt nicht schlecht sind. Ich habe mich jetzt dafür entschieden, diesmal für Hinter-dem-Ohr-Geräte, da die Im-Ohr-Geräte für mich nicht mehr geeignet waren. Es kommt immer auf die Art der Schwerhörigkeit an! Bei mir haben die hochraffinierten Teile nicht viel mehr gebracht. Das Hören war schon angenehmer damit, aber nicht soviel, dass ich dafür 3.500,- Euronen bezahlt hätte. Das Preis-Leistungsverhältnis war da nicht mehr gegeben. Es gibt wirklich sehr engagierte Hörakustiker. Der HNO-Arzt kann Deiner Schwiegermutter bestimmt einen Guten empfehlen. Aber es ist ein etwas langwieriger Prozess, die Hörgeräte alle durchzuprobieren. Gerade für Menschen die nicht mehr berufstätig sind, stelle ich mir das schwierig vor. Ich konnte ja alles ausprobieren in einer \"anspruchsvollen\" Umgebung, sprich in einem Großraumbüro. Aber wieder alles zu hören ist schon eine \"Offenbarung\". Sehr nervenstrapazierend aber das Gehirn muss sehr wieder langsam daran gewöhnen und mit der Zeit sind die Nebengeräusche auch nicht mehr so störend. Aber das dauert..... Ich hoffe, Dir bzw. Deiner Schwiegermutter ein wenig geholfen zu haben. LG Chris |
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![]() Mitglied seit 24.07.2004 |
Auch alte Leute sind eitel und wollen nicht, dass man den \"Makel\" erkennt. Leider sind die im-Ohr-Geräte so fuziklein, dass viele beim Ein- und Ausschalten damit Probleme haben (die Feinmotorik lässt im Alter nach).
Nur wenn der Teil im Ohr gut passt, das Gerät hinterm Ohr nicht drückt und die Bedienung einfach ist, wird das Gerät akzeptiert werden. Leider ist es bei uns in Ö so, dass auch bei Shcwerhörigkeit nur ein Apparat bewilligt wird, obwohl zum guten Hören und Orientieren beide Ohren benötigt werden (zum Glück ist man auf die einseitige Lösung für Brillen noch nicht gekommen ...). So ist natürlich der Selbstbehalt doppelt teuer. Wichtig ist ein geduldiger Anpasser Berta |
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![]() Mitglied seit 10.02.2004 |
Danke dingobinchen, das mit der wirtschaft und viele Leute habe ich mir auch schon oft sagen lassen.
wir sind drauf vorbereitet, das es eine längere Prozedur wird. ..und susa ich bin hier nicht im Kochforum sondern bei Familie und Kinder und wir waren auch schon beim HNO vielen Dank Ansonsten Danke erst mal für die Ratschläge. Mal sehen wie wir es mit der Schwiegermutter und ihrem Hörgerät meistern werden. Ich denke es wird ein langer Weg. danke Gruß Eva |
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![]() Mitglied seit 29.10.2003 |
Hallo Eva,
sieh doch mal hier nach. Gestern gab es in Plusminus einen Beitrag über Hörgeräte. Empfohlen wurde dort ein Gerät der Firma Siemens, allerdings mit einer Zuzahlung von 2.000 €!!! LG eisprinzessin10 |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo Eisprinzessin.
ich glaube, dass es für Hörgeräte nicht so ohne weiteres möglich ist, eine allgemein gültige Empfehlung abzugeben. Es kommt wirklich auf die Art der Schwerhörigkeit an. Mag sein, dass das Siemens-Hörgerät in Punkto Preis-/Leistungsverhältnis gut abschneidet, aber das ist nicht das Entscheidende. Das wusste ich bis vor kurzem auch nicht. Da hat mich mein HNO-Arzt aufgeklärt. Wie schon am 06.02. geschrieben, reicht für mich ein \"einfaches\" Modell, womit ich prima klar komme. @berta: den Zuschuss für nur 1 Hörgerät zu bewilligen ist wirklich unglaublich. Wenn man nur eins hat, kann man genauso gut keins drin haben, etwas überspitzt ausgedrückt, aber ist wirklich so. Das ist - gelinde gesagt - eine Unverschämtheit! Schwein gehabt, dass in Deutschland immerhin \"stereo\" genehmigt wird VG. Chris. |
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