Meine Stieftochter ist nicht glücklich
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![]() Mitglied seit 12.05.2003 |
meine Stieftochter (fast 9 Jahre alt) ist nicht glücklich bei ihrer Mutter. Natürlich liebt sie ihrer Mutter, und möchte gerne, daß sie sie auch so liebt, hat und es ihr auch zeigt, wie sie sie auch tut. Leider ist es aber nicht immer so. Sie verbringt am liebsten ihre Zeit mit meinem Mann und mir, und ihren Stiefgeschwistern. Da mein Mann nicht mit ihrer Mutter verheiratet war, und sie das alleinige Sorgerecht hat, haben wir leider nicht viel zu sagen. Seit etwa einem Jahr fragt sie ständig, warum sie nicht bei uns wohnen kann, da es ihr hier besser gefällt als bei ihr. Da ich ja selber Mutter bin ist dieses nicht einfach für mich. Aber da ich in den letzten Jahren sehr viel mit bekommen habe, und es meistens nichts Positives ist, wäre es in meinen Augen schon besser, wenn sie bei uns wohnen würde. Ich weiß nicht ob jemand schon ähnliche Erfahrungen gemacht hat, wäre aber für jede Hilfe dankbar. Ihr geht es bei ihrer Mutter wirklich nicht gut, selbst wenn sie krank ist, gehe ich mit ihr zum Arzt, und nicht die Mutter (sie hatte neulich eine schlimme Infektion im Gesicht, und es geschah nichts, bis ich mit ihr beim Arzt war). Ich wär wirklich für jede Hilfe dankbar, da ich jedesmal mit ihr leide, wenn sie sich wieder bei mir ausheult, und andauernd an mir hängt, und kuscheln, oder mit mir reden will. LG tinet |
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![]() Mitglied seit 26.09.2004 |
Morgen Tinet!
Tips kann ich Dir leider nicht geben. Aber ich wünsche Dir gaaaaaaanz viel Kraft, das alles durch zu stehen. Wenn es so ist, wie Du es beschrieben hast, dann such einen weg. Die Kleine hat ja schließlich auch eine Meinung und wenn sie, aus welchen Gründen auch immer, lieber bei Euch wohnt, dann kämpfe. Ihr habt wahrscheinlich schon abgeklärt, dass es bei Ihr nicht nur eine \"Laune\" ist und sie, wenn es bei Euch Problemchen gibt, wieder zurück zu Mama geht. Ich drück Euch die Däumchen, dass alles gut wird. LG, Mic. |
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![]() Mitglied seit 03.01.2005 |
Frag doch mal unverbindlich und ohne die Mutter anzuschwärzen beim Jugendamt nach. Vielleicht können die Tipps geben.Habe selbst sehr positive Erfahrungen dort gemacht, als ich Probleme mit meinen Kids und dem Vater (geschieden) hatte.Die sind nicht so schlimm wie ihr Ruf!
LG diekaluma |
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![]() Mitglied seit 29.07.2004 |
Hallo,
neben dem Jugendamt gibt es noch verschiedene Beratungsstellen die vielleicht auch helfen können. Ich war selbst mal bei einer katholischen, und ich weiß von der Mutter meines besten Freundes, die wegen seinen Geschwistern dort war und Hilfe bekommen hat. Hast du schon mal das Gespräch mit ihrer Mutter gesucht? Vielleicht auch mit der Option, die Kleine bei euch wohnen zu lassen? Lieben Gruß, Bonnie-Fay |
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![]() Mitglied seit 12.05.2003 |
Erstmal lieben Dank für euere Antworten,
beim Jugendamt war ich schon und die meinten auch nur, wir sollten mit der Mutter reden. Haben wir auch schon mal gemacht, als es darum ging, daß wir regelmäßigen Kontakt wollten. Ich kann nur sagen es war eine Katastrophe, ich dachte ich bin in einer schlechten Talkshow. Von Argumenten keine Spur. Es hieß nur sie sei ihre Tochter, sie habe das Sorgerecht, also entscheidet sie. Das wars dann auch, mußten erst einen Anwalt einschalten, da sie mit den Leuten vom Jugendamt nicht reden will, und dann ging es plötzlich. Na ja mal schaun wie es weiter geht, wir geben jedenfalls nicht auf. LG tinet |
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![]() Mitglied seit 24.10.2004 |
Hallo tinet,
tja, machen kann man da nicht viel, denke ich. Ab einem gewissen Alter haben die Kinder zwar Mitspracherecht, aber bis dahin ist es noch ein paar Jahre. Deine Erfahrungen mit dem Jugendamt, ich bin normalerweise ein Verteidiger aller amtlichen Sozialarbeiter, ist wohl gar nicht so untypisch. Keine Arbeit machen, nichts dran rühren. Gerade die Väter haben darn zu knabbern. Wenn das Jugendamt gleich vermittelt hätte, ware es möglicherweise nicht zum Streit mit der Mutter gekommen, auf jeden Fall hätte man besser miteinander reden können. Versuch deiner Stieftochter zu erklären, dass ihr nur begrenzt helfen könnt. Wenn sie über die häuslichen Verhaltnisse klagt, hör sie an, schimpf aber nicht auf die Mutter, dadurch wird alles nur noch schlimmer. Ich denke es geht nur in Zusammenarbeit mit der Mutter, die vermutlich auch Angst hat, ihre Tochter könnte ihr entfremdet werden. Grobe Verstöße gegen die Fürsorgepflicht können natürlich nicht toleriert werden. Kein leichte Aufgabe, ich wünsche dir viel Kraft. Gruß ischi |
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![]() Mitglied seit 09.01.2004 |
Hallo Tinet,
woher kenn ich das ??? Mein Freund hat zwei Jungs 7 ujnd 3 Jahre. Der Große würde gerne bei uns leben und ist jedes WE tot traurig, wenn er wieder zur Mutter muss. Leider kann ich Dir nicht helfen. Uns wurde gesagt, solange das Kind nicht selbst tätig wird und den Wunsch an offizieller Stelle stellt, wird da auch nichts draus. In drei Jahren kann Deine Stieftochter das erstemal alleine einen Antrag stellen, wenn sie es denn wirklich will, aber die Mutter sitzt meist am längeren Hebel. Da es bei uns so ist, dass mein Freund nun die Scheidung einreichte und den Anwalt fragte, wie es denn aussieht, dass ein Kind zu uns kommt, meinte er das würde schwer werden und ohne Einverständnis der Mutter fast unmöglich. Bevor jemand sagt, man trennt Kinder nicht...muss ich kurz dazu sagen, dass die Mutter mit dem Großen nicht umgehen kann und ihn das auch spüren lässt...verbal aber auch mit Gewalt. Leider sagt uns das Jugendamt auch nicht mehr wie Dir. das einzigste was ich Dir wirklich raten kann ist: Geb Ihr das was sie braucht, und ich wünsche Euch soviel Kraft wie ihr braucht. Es kommt die Zeit, wo sie selbst entscheiden darf und die muss sie abwarten. Ich drück Dich mal... LG Sanny |
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![]() Mitglied seit 24.10.2003 |
Hallo tinet,
habt ihr denn schon mal mit einem Anwalt gesprochen??? Es gibt Fälle, bei denen nichteheliche Väter das Umgangsrecht für die Kinder bekamen, allerdings nur über das Gericht. Natürlich müsst Ihr Euch erst einmal im Klaren sein ob Ihr diesen harten Weg gehen möchtet. Hier habe ich einen Artikel für Euch, bei dem der Vater siegte Lieben Gruß, Sistrella PS.: Eine kleine Aufmunterung...
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![]() Mitglied seit 24.10.2003 |
...ok, 2. Versuch *grmbl*
Wenns jetzt ned klappt, mog i nimma... |
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![]() Mitglied seit 12.05.2003 |
Vielen, vielen Dank an euch alle
@sistrella mit dem Umgangsrecht gibt es kein Problem. sie ist seit einem Jahr sowieso fast mehr hier als bei ihrer Mutter. Es ist nur so, daß sie eigentlich nicht mehr dort wohnen möchte. Und da haben wir halt schlechte Karten. Wenn allerdings ihre Mutter anruft, ob sie zu uns kommen kann, da sie etwas vorhat, haben wir noch nie nein gesagt, und daß kommt öfters vor. Wir werden jedenfalls immer für sie da sein, und versuchen, daß sie so oft wie möglich hier ist. Ich hoffe, daß sich die Situation vielleicht irgendwann ändert. Nochmal lieben Dank an euch alle tinet |
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![]() Mitglied seit 12.05.2003 |
Mitlerweilen lebt sie bei uns und die Mutter ist abgehauen. Es war zwar ein langer schwieriger Prozess, aber es hat sich gelohnt.
Nochmal vielen dank für euere Tipps LG Christine |
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![]() Mitglied seit 14.10.2004 |
Hallo Christine
Da freue ich mich für Euch und wünsche für die Zukunft alles Gute Liebe Grüsse eido |
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![]() Mitglied seit 21.06.2005 |
Hallo tinet,
das arme Mädel, finde aber toll das du so für sie da bist. Gruß Jeje |
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![]() Mitglied seit 19.02.2004 |
Hallo tinet,
die Mutter ist einfach so abgehauen Liebe Grüße, Janine
~ Lächeln ist die eleganteste Art, dem Gegner die Zähne zu zeigen (jap. Sprichwort) ~ |
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![]() Mitglied seit 12.05.2003 |
Hallo Janine,
sie hat da einen kennengelernt, zu dem sie dann hingezogen ist, allerdings ohne vorher ihre Wohnung zu räumen. Sie war wirklich von einem auf den anderen Tag weg. Das war letztes Jahr im Juli. Seitdem hat sich sich einmal gemeldet, zum Geburtstag von der Kleinen, und zu Weihnachten hat sie ein Paket mit Geschenken geschickt. Auf die Frage, warum sie sich nicht ab und zu meldet, hat sie nur gesagt, \"ich habe meine Gründe\". Das die Kleine damit natürlich nichts anfangen kann interessiert sie nicht. Es ist schade, daß sie keinen Kontakt mehr mit ihr hat, aber wir haben wirklich einiges versucht. Vielleicht ändert es sich ja irgendwann, ich hoffe nur, dann ist es nicht zu spät. Liebe Grüße Christine |
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![]() Mitglied seit 19.04.2006 |
Hallo Christine,
ich finde es ganz toll, wie du dich um deine \"Stieftochter\" kümmerst. Sie braucht jetzt sicher ganz viel Liebe und es ist schön, dass sie diese von dir bekommt. Das Verhalten der sogenannten \"Mutter\" kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Wie kann man sein Kind alleine lassen ??? Umso schöner, dass du nun da bist. Ich wünsche euch alles Gute.
Liebe Grüße Leontodona |
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![]() Mitglied seit 12.03.2005 |
Hallo Christine,
ich find es auch supertoll von euch! seid froh, dass sich das so gut hat regeln lassen. Mütter, tja, man muss ja nur die zeitung aufschlagen... neigen manchmal dazu ihre kinder zu instrumentalisieren... sie selbst sind eigentlich liebesunfähig und mit dem kind stellen sie sich dann eine inniges verhältnis vor, bis sie plötzlich merken, dass elternsein heißt, sich auf das kind einstellen und nicht umgekehrt die antwort find ich unmöglich! lieben gruß eure nina |
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![]() Mitglied seit 27.11.2004 |
Hallo, die Situation ist für alle sehr schwierig. Die Mutter hat Angst, ihre tochter zu verlieren, glaubt, ein Kind, dass sie geboren hat ist ihr persönlicher Besitz. Mit 9 Jahren möchte die kleine natürlich dort wohnen, wo sie eine \"heilere\" Welt findet und sich besser verstanden und mehr geliebt fühlt. Vielleicht lässt sich die Mutter des Kindes ja mal zum Essen einladen (falls sie nicht zu verbort ist) Dann könnten Regelungen besprochen werden, die die Tochter glücklicher sein lässt, ohne ihr das kind zu nehmen. Die Kleine könnte mit dabei sein und ihre Wünsche mit besprechen. Solche treffen könnten auch vom Jugendamt mitorganisiert werden. Gebt dem Mädchen das Gefühl, für alle Sorgen ein offenes Ohr zu haben, macht ihr aber auch klar, dass in der Tat ihre Mutter das Sorgerecht und damit die Entscheidungsgewalt hat. Erklärt ihr, dass ihr sie nicht von ihrer Mutter entfremden wollt und wie schwierig dies für alle ist und das ihre Mutter sie bestimmt lieb hat, nur einfach nicht besser weiß, wie sie es zeigen soll. Da kann die kleine der Mutti ja mal ein paar Tipps geben. So etwas hat schon öfter geholfen. Bild malen und Wünsche drauf schreiben z.B. Ich wünsche euch viel Glück Kochdrachenmaus
Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren von Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir gehen. Albert Schweitzer |
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![]() Mitglied seit 06.08.2002 |
@kochdrachenmaus
haste du alles gelesen??? |
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![]() Mitglied seit 26.11.2004 |
Hallo,
ich bin mir jetz nicht ganz sicher, aber eine Bekannte von mir hat mit einem Kerl ein Kind. Sie sind nicht verheiratet, leben aber in einem Haushalt. Beide haben das Gemeinsame Sorgerecht! Als sie sich trennen wollten wurden sie beide seperat zu einem Gespräch im Jugendamt geladen. Daraus beschloss der Sachbearbeiter oder so, dass sie beide das Sorgerecht bekommen. @Tinet: An deiner Stelle würde ich deinen Mann dort hin schicken um nen Termin auszumachen. Das Jugendamt wird sich dessen schon annehmen. Sind denk ich auch dazu verpflichtet. LG Simone |
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![]() Mitglied seit 06.08.2002 |
simone warum noch nachstochern wenn man jetzt ruhen lassen kann. dem kind gehts jetzt doch echt gut
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![]() Mitglied seit 26.11.2004 |
Ups, sorry! Ich hab nicht gelesen, dass sie schon in Sicherheit ist!
LG SImone |
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![]() Mitglied seit 06.08.2002 |
macht nix kommt vor
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![]() Mitglied seit 26.11.2004 |
Wer lesen kann, ist klar im Vorteil! LG Simone |
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