Die Küche versinkt im Chaos
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![]() Mitglied seit 03.08.2004 |
Ich muß mich jetzt einmal ausweinen. Ich bin gestern mit höllischen Kreuzschmerzen aufgestanden, zumindest habe ich es versucht. Bin sogar in den Dienst gegangen, mit einer ordentlichen Dosis Voltaren konnte ich mich halbwegs senkrecht halten. Aber auf dem Heimweg habe ich dann gedacht ich komme nie nach Hause. Die Erleichterung war groß als ich mich endlich hinlegen konnte. Seit gestern Nachmittag habe ich mich nur zum Bad und wieder zurückgeschleppt. Meine Beiden, Tochter und Göga, haben es aber noch nicht für nötig befunden zumindest das Geschirr in die Spülmaschine zu stellen, vom wegtragen des Mülls will ich gar nicht reden. Ich weiß auch nicht was in dieser Küche passiert ist, wahrscheinlich hat eine Bombe eingeschlagen. Wobei mein Mann entschuldigt ist, denn er ist gestern erst gegen 22 Uhr nach Hause gekommen und heute um 8 Uhr wieder gegangen, der hat weder das Chaos verursacht, noch Zeit gehabt es zu beseitigen. Aber meine Tochter habe ich gebeten zumindest Milch und Brot einzukaufen, was sie unter Protest vielleicht auch getan hat, das weiß ich noch nicht. Sie mußte ja den Tag im Pferdestall verbringen. Sie hat noch Ferien, also könnte sie 1/2 Stunde für etwas Hausarbeit opfern, oder nicht? Ich kann mich wirklich nicht rühren und ich bin sicher niemand der sich mit etwas Schnupfen ins Bett legt. Trozdem würde ich am liebsten aufstehen und Ordnung machen, kann bloß nicht. Sorry fürs jammern, aber jetzt geht es mir schon besser liebe Grüße aus dem regnerischen Wien Andrea |
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![]() Mitglied seit 24.02.2004 |
Hallo Andrea!!
Wie gut kann ich mir das vorstellen Und wenn man es dann wagt, was zu sagen, kriegt man höchstens \"Na so krank kannst nicht sein, kannst eh noch keppeln\" zur Anwort Trotzdem schöne Grüße aus Niederösterreich (20 km südlich von Wien) bibi ps: ich würd mal zum Arzt gehen, vielleicht hast Du ja einen Hexenschuß oder sogar was Ärgeres (Bandscheiben... |
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![]() Mitglied seit 03.08.2004 |
Hallo Bibi!
Danke für Dein Mitgefühl. Ich bin Krankenschwester und hatte gestern genügend Ärzte um mich. Die haben bestätigt, daß es das ist, das ich alle paar Jahre wieder habe. Eine ordentliche Muskelverspannung. Das kenn ich schon. Es dauert nur ein paar Tage, wenn ich mich ruhig verhalte und nicht sinnlos herumhüpfe. Sollte wahrscheinlich auch wieder einmal zur Massage gehen, aber wenn nichts weh tut, dann sind halt andere Dinge wichtiger. War wohl wieder einmal eine Warnung. nochmals Danke Andrea |
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![]() Mitglied seit 11.05.2004 |
hallo andrea,
tut mir leid, aber das kann ich echt nicht nachvollziehen... also ich habe meine kinder so erzogen, dass sie im falle des falles auch wissen, was im haushalt zu tun ist.... von der sozialen seite mal ganz abgesehen.... - denn wenn ich mal krank bin (kommt auch äusserst selten vor) dann brauch ich keine ängste zu haben, dass meine wohnung im chaos versinkt oder meine kinder nicht wissen, wie sie was zu essen bekommen. und alt genug sind sie auch, dass sie wissen, dass sie die sachen, die sie benötigt haben, auch wieder wegräumen müssen. vom einkaufen ganz zu schweigen!!!!! vielleicht solltest du deinen kindern mal weniger hinterhertragen, damit sie auch mal sehen, dass es in einer familie auch arbeit gibt....!!!!! tut mir echt leid, dass hier so sagen zu müssen, aber deine kinder sollten schon wissen, dass eine familie nur funktioniert, wenn ALLE mitziehen!!!!! und bitte, argumentiere nicht mit der pubertät deiner tochter, mein sohnemann ist auch mächtig am pubertieren - aber solch ein verhalten kann ich mir bei ihm nicht vorstellen!! liebe grüße und wirklich gute besserung wünscht dir das bienchen69 |
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![]() Mitglied seit 03.08.2004 |
Hallo Bienchen69,
Da hast Du etwas mißverstanden. Meine Tochter ist 20 Jahre alt und daher auch nur mehr sporadisch zu Hause. In ihrem Zimmer herrscht seit Jahren das reinste Chaos und das ist ihr Problem, es interessiert mich nicht. Sonst verwüstet sie eigentlich nur die Küche, und verschwindet bevor ich es bemerke. Ich kann allerdings nicht warten ob und wann sie wiederkommt, denn das kann Tage dauern. Ich bin es leid zu reden und hoffe einfach nur, daß sie im kommenden Schuljahr die Matura schafft und anschließend ganz auszieht. Sie ist eigentlich sehr hilfsbereit aber in der Küche wegräumen ist nicht so ihr Fall. Wenn ich sie um etwas bitte tut sie es in der Regel schon, nur diese Küche gehört offenbar, in ihren Augen nur mir. lg Andrea |
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![]() Mitglied seit 11.05.2004 |
hallo andrea,
erstmal hoffe ich, dass es dir inzwischen wieder besser geht und deine schmerzen ertragbar bzw. weg sind! tut mir leid, wenn ich hier was falsch verstanden habe.... tschuldigung....!!! aber trotzdem kann ich das mit deiner tochter nicht so wirklich verstehen. ich meine, wenn sie schon sieht, dass du fertig bist, dann kann sie doch wenigstens mal in diesem ausnahmefall die küche aufräumen und kurz zum einkaufen gehen! oder???? meine schwester (18) hat in ihrem zimmer auch das reinste chaos und meine mutti verzweifelt bald daran, lässt es aber mittlerweile mehr oder weniger geschehen, doch ich kann mir auch in diesem alter nicht vorstellen, dass \"ausnahmenzustände\" einfach ignoriert werden. es tut mir nur für dich leid, dass du, trotzdem du auch arbeitest, den ganzen küchenkram allein am hals hast! klar, dass eine 20jährige nicht voller herzeneifer die spülmaschine einräumt, aber was sein muss, muss eben sein!!! ich wollte deine tochter auch nicht vorverurteilen, nicht dass du das falsch verstehst! ich find`es einfach nur furchtbar traurig, und kann mir gut vorstellen, wie \"beschissen\" (sorry) du dich gefühlt haben musst! ---- drück dich mal ganz feste--- ....übrigens ---- es ist auch nicht gerade \"mein fall\" die küche blitzeblank zu machen (dein hobby ist es bestimmt auch nicht) ABER WIR MACHEN ES TROTZDEM!!!! und mit 20 jahren hatte ich bereits einen eigenen haushalt + baby!!!!! liebe grüße erstmal und kopf hoch und \"GUTE BESSERUNG\" bienchen69 |
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![]() Mitglied seit 15.07.2004 |
hallo Andrea
ich habe eine 25-jährige Tochter allerdings seit 6 Jahren hat sie einen eigenen Haushalt. Vorher absoluter Chaot und was eine Küche ist wusste sie gar nicht. Gekocht hat jeweils der 2 Jahr jüngere Bruder. Und jetzt tipp topp aufgeräumte Wohnung und sie kocht und kocht................. Dazu noch gut. Und wenn Sie zu Hause ist - die Hilfsbereitschaft in Person. Also die Hoffnung nicht aufgeben. Es braucht einfach einen anderen Blickwinkel. Tschüss und ganz gueti Besserig vreni |
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![]() Mitglied seit 03.08.2004 |
Hallo nocheinmal,
Vielen Dank für die aufmunternden Worte. Ich bin schon wieder auf den Beinen und die Küche ist auch wieder in einem Zustand, wo man Platz hat sich ein Butterbrot zu schmieren. @Bienchen69: Bin nicht böse. Stimmt ja irgendwie. Auch ich hatte mit 20 einen Haushalt und ein Baby. Ich mache mir aber Sorgen, daß mein Binchen einmal im Dreck versinkt. Wahrscheinlich ist das übertrieben, denn... @Kaktus: Wahrscheinlich hast Du recht. War irgendwie bei mir auch nicht anders, wenn ich ehrlich bin. Erst als ich einen eigenen Haushalt hatte habe ich wirklich bemerkt, wieviel arbeit das wirklich ist, insbesondere, da meine Mutter als Hausfrau die meisten Dinge im Haushalt am Vormittag erledigt hat, während wir in der Schule waren. Da sieht man nicht was alles geputzt werden muß. Ich gehe alldings vollzeit arbeiten, daher bleiben gewisse Dinge liegen und es wäre schön, wenn hin und wieder ein anderer das wegräumt. liebe Grüße Andrea |
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![]() Mitglied seit 06.03.2004 |
Hallo zusammen,
ich mußte zu Hause selbst nie viel helfen, mein Vater hat immer gemeint \"lass sie doch\", wenn ich vorgab ich hätte noch Hausaufgaben. So ungefähr ab der Pubertät hat meine Mutter dann durchgezogen, und ich mußte auf einmal meine Sachen selbst bügeln, nach der Schule(meine Mutter war ganztags arbeiten) mußte ich dann mir was zum Essen warm machen und danach spülen und abtrocknen(keine Spülmaschine), Hausaufgaben machen und dann erst hatte ich Freizeit. Hat mir absolut nicht geschadet, klar habe ich es auch nicht gern getan, aber ich habe dort schließlich auch gewohnt und auch Schmutz gemacht. Habe jetzt einen 8jährigen Sohn, der darf auch jede Woche den Mülleimer rausstellen und wieder reinholen, den Tisch decken und abräumen, sein Zimmer aufräumen und dann Staubsaugen, klappt zwar auch nicht immer widerstandslos, aber erstens bin bei uns ich der Boss und zweitens wohnt er auch hier. In seinem Rahmen kann er durchaus mithelfen. Seine Wäsche z.B. wasche ich nur wenn sie auch in der Wäschetruhe ist. Hosentaschen leert er(wird natürlich von mir trotzdem gemacht) und Socken werden auch wieder auf Rechts gedreht. Meistens klappt das wunderbar, seinem Alter und seinem Möglichkeiten entsprechend(8 Jahre und ADS). Irgendwann kommt auch das mit der Küche dran, er sollte später auch mal selbst auf eigenen Beinen stehen können. DENN HOTEL MAMA HAT NICHT IMMER GEÖFFNET!!!!!!!!!!!! LG SIXI69 |
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![]() Mitglied seit 27.08.2004 |
Hallo Andrea!
Dir scheint es ja Gott-Sei-Dank wieder gut zu gehen. Vielleicht hast du deine Tochter ja zu sehr verwöhnt? Das kann man nicht von jetzt auf gleich abschalten/ändern. Mein Sohn z.B. hat grad’ sein (erstaunlich gutes) Abitur (Matura) gemacht. Meine Tochter ist 16. Nachdem jedes Kind mit der Schule auf Klassenfahrt (Jugendherberge) gefahren ist, habe ich aufgehört ihre Betten ab- und aufzuziehen. Mein Sohn wäscht seine Wäsche selber (er trägt fast nur schwarze Sachen), könnte auch bügeln (echt! – aber oft tut er’s nicht – nur wenn Not am Mann ist) und er weiß sogar wie er seine heißgeliebten (von mir verhassten) Oberhemden bügelt. Putzen wollen meine Kinder nicht so recht – müssen sie aber, weil sie oben im Hau fast eine abgeschlossene Wohnung haben (nur die Küche fehlt). Vielleicht wird’s ja mit deiner Tochter noch was, wenn sie eine eigene Wohnung hat – so wie kaktus2/vreni von ihrer erzählt hat... Ich wünsche dir alle Gute und liebe Grüße GoldDrache |
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