CD-Emfpehlung gesucht: Mainacht (Brahms)
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![]() Mitglied seit 19.12.2010 |
kann mir jemand evtl. eine Einspielung von Brahms "Mainacht" in Originaltonart, gesungen von einem weibl. Alt empfehlen (abgesehen von Christa Ludwig)? Habe mich gerade durch Youtube gehört und war nicht 100% zufrieden... Evtl. hat ja jemand das ultimative Klangerlebnis im CD-Regal stehen? LG und schonmal danke, Simone |
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![]() Mitglied seit 12.09.2004 |
Moin!
Nur ne indirekte Empfehlung: suche nach Brahms Mainacht audiophil, und gib nicht nach den ersten 20 Treffern auf. Gruesse, nick67 those that understand binary - and those that don't! -- |
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![]() Mitglied seit 19.12.2010 |
Danke Nick, ich habe allerdings den ganzen Mittag eine Referenzaufnahme gesucht und die Alti waren leider nicht kompatibel mit meiner Audiophilie. Falls Details gefragt sind: schlechte Diktion, Manieriertheit, keine Pianokultur, zu dramatisch, keine Höhe... Und die Privat-/Abschlussrecitals habe ich mir eh gespart. Ich habe kein Suchen-Problem sondern eines des Findens - die Aufnahme darf auch knistern... LG Simone |
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![]() Mitglied seit 12.09.2004 |
Moin!
Okehhhh, dann bin ich leider raus aus der Nummer. Gruesse, nick67 those that understand binary - and those that don't! -- |
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![]() Mitglied seit 19.12.2010 |
Hallo,
dennoch danke! LG Simone |
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![]() Mitglied seit 03.04.2007 |
Hallo,
gehe mal auf die Seite der Firma jpc und gebe Brahms Die Mainacht in die Suche ein. Ich höre gerade eine Aufnahme mit Bernarda Fink, die mir gut gefällt. Du kannst auf dieser Seite auch Hörproben bekommen. LG Ciperine |
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![]() Mitglied seit 19.12.2010 |
Hallo Ciperine,
danke! Habe mal reingehört und finde, dass die Aufnahme wirklich gut ist. Ein wenig manieriert erscheint mir auch hier die Vokalkultur, das Timbre ist aber sehr schön - Frau Fink fand ich auch schon auf anderen Aufnahmen sehr angenehm. Hab die CD gleich mal auf die Wunschliste gepackt! LG Simone |
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![]() Mitglied seit 25.09.2005 |
Hallo,
diese Frage würde ich doch eher in einem speziellen Klassikforum wie z.B. tamino stellen. Da kommen bestimmt mehr Empfehlungen. Viele Grüße - Allegro Die Sterne .... die sind Gott außerordentlich gut gelungen. Zitat aus dem Film "Das Beste zum Schluss" |
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![]() Mitglied seit 19.12.2010 |
Hallo Allegro,
meine üblichen Verdächtigen, sprich FachidiotInnen im Verwandten- und Freundeskreis, wussten leider auch keinen Rat. Aber danke für den Tip, mit dem Du sicherlich recht hast. Ich habe allerdings schon so viele Aufnahmen durch und bekam immer nur etwas ältere 'Klassiker' empfohlen. Bei Youtube herrscht zwar Fülle aber auch nicht unbedingt durchgehend Qualität. Neben Ch. Ludwig ist o.g. B. Fink aber on top! Nehme aber gerne noch weitere Vorschläge an. LG Simone |
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![]() Mitglied seit 25.09.2005 |
So - nun höre ich mir auch gerade die Fink-Aufnahme an .... die singt zwar gut, ist aber ein Mezzo-Sporan und kein Alt .... da würde mir die Aufnahmem mit Sarah Connolly auch gefallen ...
Viele Grüße - Allegro Die Sterne .... die sind Gott außerordentlich gut gelungen. Zitat aus dem Film "Das Beste zum Schluss" |
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![]() Mitglied seit 19.12.2010 |
Diese Nomenklatur halte ich sowieso für überholt (Ketzerereimodus aus) Ja, Fr. Conolly klingt auch gut, höre sie gerade mit dem "Ständchen", das Timbre ist so 'golden überhaucht' - nicht zu dramatisch aber mit Ahaeffekt... . Toll ist auch Natalya Rudneva - auch optisch sehr eindrucksvoll (meine ich jetzt ernst) LG Simone |
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![]() Mitglied seit 03.04.2007 |
Diese Nomenklatur halte ich sowieso für überholt das würde ich als Profi nicht so sagen. Natürlich gibt es viele Stimmen mit einem enormen Umfang, die in mehreren Stimmlagen gut singen können und nicht eindeutig zugeordnet werden können. dabei spielt ja auch das timbre eine Rolle. Das beste Beispiel für mich ist Jessye Norman. Aber richtig gute, tiefe Altstimmen sind leider sehr selten. Die meisten Altistinnen sind eher Mezzosoprane und vielen fehlt einfach in der Tiefe das Volumen. @Simone vieleicht findet Du ja bei jpc noch eine andere Aufnahme. |
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![]() Mitglied seit 03.04.2007 |
Was die Vokalfärbung betrifft:
das ist mit Sicherheit ihrer argentinischen-slowenischen Herkunft geschuldet. Gerade das deutsche Kunstlied klingt in diesem Punkt mit deutschen Sängern meist besser. |
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![]() Mitglied seit 19.12.2010 |
Als Profi-Musiktheaterwissenschaftlerin mit stimmphysiologischen Forschungsfeldern und angehende Profi-Sängerin (priv. Gesangsstudium) bin ich immer stärker der Überzeugung, dass die Facheinteilung ein Quatsch ist, dem viel Stimmpotential zum Opfer fällt... LG Simone |
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![]() Mitglied seit 03.04.2007 |
Das sehe ich anders, wobei man natürlich nicht zu eng eingrenzen darf
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![]() Mitglied seit 03.04.2007 |
In Einem gebe ich Dir allerdings Recht:
die frühere facheinteilung, wie sie bei Opernsängern üblich war und strebng gehandhabt wurde, sehe ich auch als Unsinn an. |
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![]() Mitglied seit 19.12.2010 |
Hallo Ciperine,
danke für die zahlreichen Rückmeldungen, wie entwickeln hier langsam ein Gesangsunterforum Im hiesigen heutigen institutionalisierten Gesangswesen (von Hochschule bis Opernhäuser) ist es natürlich unabdingbar, zu Systematisieren. Diese Einteilungen wurden gemacht, als man von der Funktion des menschl. Lautapparats noch nicht viel Ahnung hatte. Das in meinen Augen überholte ist dabei die Verklammerung mit Nonsense Behauptungen, die man immer noch und oft liest, hört, etc. wenn man sich in fachlich bewanderten Kreisen wähnt. Das SängerInnen dick sind ist sicherlich eine der lustigeren und zum Glück widerlegten Aspekte. Ich denke da an Unterschiede in der Ausbildung von Männer- und Frauenstimmen, die falschen Ansichten der Registertheorien (speziell das Falsett betreffend) oder Besetzungspraxis in der Alten Musik. LG Simone |
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