Füller (Patrone oder Tinte) - bin ich zu dusselig dafür?
|
|||||
![]() Mitglied seit 23.05.2002 |
Ich schreib sehr gerne Briefe - von Hand und besonders gerne mit Füller. Aber irgendwie sind Füller und ich kein Gespann fürs Leben. Ich hab hier nun schon 3 nagelneue Füller liegen, die mir einfach eingetrocknet (oder vielleicht streiken die ja auch) sind. Ich achte schon immer drauf, dass die Füller senkrecht (Feder nach unten, Kappe gut zu) gelagert sind. Aber wenn ich dann nach einiger Zeit wieder schreiben will damit, dann kommt keine Tinte mehr Auch wenn ich danach das ganze Teil ins lauwarme Wasser lege, dann gut "abschlage" oder wie man das nennt und dann trocknen lassen - sie kehren nicht mehr ins Leben zurück. Was mach ich nur falsch - und wie mach ichs richtig? Sonnige Grüsse vom weiwel |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 14.07.2005 |
Hallo,
das Problem habe ich auch schon verschiedentlich gehabt. Oft hilft es, das Unterteil des Füllers (wo die Patrone hineinkommt) eine Zeit lang in ein Glas mit lauwarmes Wasser zu legen. Anschließend einige Stunden auf Küchenkrepp antrocknen lassen und eine neue Patrone hinein, Patrone ein wenig drücken (evtl sogar die Spitze der Feder in die Öffnung der Patrone tauchen) und dann geduldig neu "einschreiben". Eine ziemlich lästige Prozedur, aber bislang hat es bei mir immer geklappt. Mittlerweile habe ich meinen Lieblingsfüller einfach im Büro auf dem Schreibtisch und benutze ihn für Notizen etc. - bei regelmäßigem Gebrauch trocknet auch nichts mehr ein. LG seketa |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 30.08.2005 |
Hallo weiwel.
Ich bin auch so eine Füllerschreiberin... Drück mal die Patronen zusammen, bis vorne an der Feder ein Tropfen rauskommt. Den tropfst du auf ein Papiertuch, lässt die Spitze etwas auf dem Tuch aufsitzen (das saugt ein bisschen Tinte nach vorne) - dann sollte er eigentlich wieder gehen. Oder du steigst auf Füller um, die du aufziehen musst - also mit Tintenfässchen. Gibts beim Calligraphiebedarf oder bei den teureren Füllern. LG Annette Kenntnisse kann jedermann haben, aber die Kunst zu denken ist die seltenste Gabe der Natur. (Friedrich der Große) |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 23.05.2002 |
Hallo !
Spiele seit einiger Zeit mit dem Gedanken, mir eine "Glasfeder" zuzulegen, da kann nix eintrocknen, habt Ihr damit schon Erfahrungen gemacht? Das hab ich nach dem Reinigen nicht probiert, die Feder in Tinte zu halten. Das versuch ich jetzt gleich mal. Ist ein guter Tipp, den Füller einfach täglich zu nutzen - klar, dann wird der nicht trocken. Die "Tankfüller" hab ich auch schon probiert Annette, die sind mir genau so eingetrocknet. Sonnige Grüsse vom weiwel |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 30.08.2005 |
Ich hab (oder hatte, keine Ahnung) eine Glasfeder. Wirklich weit kommt man damit aber nicht. Die nehmen nicht wirklich viel Tinte auf (was halt in die Rillen geht) und man ist ständig am Eintauchen. Wenn man also einen Text schreiben will, kostet das schon Zeit...
Die sehen zwar hübsch aus, aber wirklich zu gebrauchen sind sie nicht. Ich bin dann ziemlich rasch wieder auf eine Feder mit Tintenreservoir umgestiegen. Da geht bedeutend mehr rein. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 27.05.2009 |
Hallo,
ich bin auch Füller-Schreiber....................und habe mit Patronen-Befüllung auch so schlechte Erfahrung gemacht. Außer einem Füller (mit grünen Patronen)=Peli.. da klappt es. Aber ich bin auch überzeugte aus dem Fässchen-auf-ziehen/erin-... gruss ck-gitti |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 23.05.2002 |
Danke tobimodo, das leuchtet mir ein - das ist also auch keine Alternative.
Sonnige Grüsse vom weiwel |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Moinmoin!
Von einer Glasfeder rate ich auch eher ab. Zusätzlich zu dem, was tobimodo schreibt, ist es auch so, dass die frisch eingetauchte Feder dazu neigt, sehr dick zu schreiben, dann ein ganz kleines Weilchen normal, dann wird es dünner und dann reißt der Faden ab. Auf keinen Fall ein gleichmäßiges Schriftbild. LG UTee |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 04.12.2009 |
Hallo!
Schöne Diskussion hier, es gibt also noch ein paar mehr Leute, die gerne mit Tinte schreiben! Ich habe so eine Glasfeder und finde, daß man sehr gut mit ihr schreiben kann. Ich schreibe auch längere Briefe damit und brauch enicht wesentlich länger, als mit einem Füller. Natürlich muß man sie ab und zu eintauchen, aber mit etwas Übung bekommt man ein sehr schönes Schriftbild damit hin. Allerdings muß man sich umstellen, wenn man vorher immer mit einem Füller geschrieben hat. Beim Füller gibt sie Spitze beim Schreiben leicht nach, die Glasfeder ist hingegen vollkommen starr. Ich habe meine Glasfeder in einem Geschäft gekauft, das fast nur Füller und Federn führte und in dem die Beratung gut war. Ich konnte verschiedene Federn ausprobieren, bis ich die gefunden hatte, die vom Zuschliff der Spitze her zu mir passte. Da gibt es nämlich ziemliche Unterschiede. Außerdem bringe ich meine Feder gelegentlich zum Nachschleifen wieder in dieses Geschäft. Wenn man regelmäßig damit schreibt, sollte man auch ab und zu nachschleifen (lassen), ansonsten leidet das Schriftbild. Eher abraten würde ich von diesen Sets, in denen man eine verpackte Feder mit Tinte und so kauft. Ich vermute, daß die Qualität der Feder dabei nicht allzu hoch ist und außerdem kann man sie nicht vor dem Kauf ausprobieren. Gute Glasfedern müssen auch gar nicht teuer sein, ich habe für meine ca. 15 Schweizer Franken gezahlt. VG, Buschwindröschen |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 05.08.2007 |
Also wenn mein Füller eintrocknet, was eigentlich selten vorkommt, tauch ich meist die Spitze kurz in die Patrone und dann funktioniert wieder wie es soll. (Benutze schon seit der 3. Klasse einen Lamy Füller)
Lesen bedeutet, sich der Gefahr auszusetzen, einem Einhorn zu begegnen. Alle Rechtschreibfehler sind voll beabsichtigt und dienen zu eurer belustigung. Katzen sitzen immer an der falschen Seite der Tür. Lässt man sie raus, wollen sie rein - lässt man sie rein, wollen sie raus (verfasser unbekannt) |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 10.04.2006 |
Hallo weiwel,
ich schreibe mein ganzes Leben lang Briefe nur mit dem Füller . Es kommt aber wirklich sehr auf die Qualität des Füllers an..am liebsten benutze ich meinen Lamyfüller. Oder auch meinen Kalligrahiefüller. Eingetrocknet ist bei mir noch nie etwas, noch nichtmal wenn der Füller länger offen lag. katir |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 04.04.2005 |
Hallo,
ich schreibe auch gerne mit Füller. Wenn ich bald in Urlaub fahre, achte ich in der Arbeit drauf, die Patrone leer zu schreiben, dann kommt das Unterteil in ein Glas mit Wasser und wird so gereinigt. Die letzten Tage muss dann halt der Kugelschreiber herhalten. Dann Patrone rein, evt. Spitze anfeuchten mit Wasser oder Tinte und nach einer Weile geht es wieder. Mehrere Füller gleichzeitig in Betrieb funktioniert nur, wenn man viel schreibt. Was bei mir auch gut klappt, sind diese Adapter, mit denen man Patronenfüller aus dem Fass befüllen kann. Spitze ins Fass halten, ein paar Mal auf- und zu schrauben, damit Tinte eingesaugt und wieder rausgespritzt wird und auf geht es. Kann man natürlich auch mit Wasser machen. Ich habe momentan ein paar Füller von Lamy, einen von Waterman und ein paar (die dicken allerdings, weil man da auch andere Federn bekommt) von Online lg morgaine |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 17.08.2010 |
Huhu,
also da hilft nur eins: IMMER mit Füller schreiben LG orange |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 14.05.2009 |
Hallo
ich selbst schreibe schon lang nicht mehr mit Füller, wobei es das echt super aussieht - aber im Zeitalter "Alles muss ganz schnell gehen und sofort da sein"-Email-Kommunikation... Ich erinnere mich nur an die zeit, wo ich noch einen Füller besaß, das war einer mit Konverter, sprich eine Patrone zum Selberfüllen. Hinteren Teil abschrauben, Spitze ins Glas, am Konverter drehen und Tinte wieder einsaugen. Verstopft ist da bei mir nie was. Wäre das evtl. eine Idee für Dich, weiwel? LG Sheza |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 07.09.2003 |
Huhu,
ich mach es so wie Jally, Spitze kurz in die Tinte halten und dann müsste es wieder klappen, bin auch von Lamy überzeugt, zumal es da jedes Ersatzteil gibt. Wenn das nicht klappt geh doch mal mit den Füller in Fachhandel. Liebe Grüße, Iris
|
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 23.05.2002 |
Hallo !
Dach ich mir schon, dass ich da wohl was falsch mache - jetzt kauf ich mir wirklich einen Tank-Füller. Sonnige Grüsse vom weiwel |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 24.05.2011 |
Hallo,
du könntest deine tinte selber kochen, die ist manchmal langlebiger!!! Oder du steigst auf Federkiele um, damit lässt sich eh schneller und schöner schreiben, zu empfehlen sind Pfannenfedern oder bandzugfedern, zumindestens wenn du wenig erfahrungen hast. Da kannst du aber auch beruhigt dann gekaufte Tinte oder tusche verwenden. Wenn du aber Aufwand gegenüber nicht scheu dastehst kannst du dir auch eine Rohrfeder selber machen. ist mit ein bisschen Übung eine sache von max. 10 Minuten. |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
Um selbst an den Diskussionen teilnehmen zu können müssen Sie sich bei Chefkoch.de registrieren. Wenn Sie schon registriert sind, so müssen Sie sich mit Ihrem Benutzernamen und Passwort anmelden.

Henglein
Rama Cremefine

































