Wer erinnert sich an die 5o er und 60 er Jahre?
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![]() Mitglied seit 26.10.2003 |
Hallo, wer von Euch hat die 50 er bzw. 60 er Jahre bewußt erlebt? Was fällt Euch dazu ein? Es gab noch keinen Fernseher! Badezimmer waren eine Seltenheit! Straßenbahnen mit offener Plattform u. Schaffner! Mädchen hatten für in die Schule noch Schürzen an! Strumpfhosen kannte noch niemand, aber dafür gab es lange Strümpfe und \"Leibchen\"!!! Ich bin auf dieses Thema gekommen, weil ich heute eine Sendung im Fernsehen gesehen habe die mich an die 5o er, 60 er u. 70 er Jahre erinnert hat. An was erinnert Ihr Euch noch? Liebe Grüße cindy |
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![]() Mitglied seit 26.10.2003 |
Hallo,
mir fällt noch was ein: Autos hatten Winker, Schiefertafeln für die Schulkinder in der 1. u. 2. Klasse, die \"gute Stube\" nur für besondere Anlässe, Hortensien zur Kinderkommunion von der Nachbarschaft geschenkt bekommen, Sammeltassen schenkte man der Freundin/Schulkollegin zum Geburtstag! Liebe Grüße cindy |
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Hallo, gibt es hier keine auch etwas \"ältere CKler? Gute Nacht Cindy |
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![]() Mitglied seit 25.06.2004 |
Hallo cindy!
Für Mädchen war es auch im Winter unschicklich und in den Schulen teils verboten, lange Hosen zu tragen, es gab noch keine wärmenden Winterstiefel, sondern nur Knöchelhohe Apreskischuhe, anstatt mit Handschuhen wärmte man seine Hände im Muff, Seiden- oder Nylonstrümpfe waren etwas ganz teures und mit 14-15 Jahren trugen wir noch weiße Söckchen, Haarlack kannten wir auch nicht, den lernten wir erst später kennen und dafür verbrauchten wir dann für einmal Ausgehen eine halbe Dose, um gut angezogen zu sein, trug man (Frau) einen Unterrock, sehr fein waren im Sommer auch zarte, feine Häkelhandschuhe, das sind ein paar Dinge, die mir auf Anhieb einfallen! Liebe nostalgische Grüße von Martha |
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Hallo Martha, wie schön, dass Du Dich noch an so viele Dinge erinnern kannst! Super!!! Du bist ja auch noch munter, gell? Liebe Grüße Cindy |
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![]() Mitglied seit 02.12.2004 |
Hallo,
weisse Kniestruempfe nur Sonntags und spezielle Sonntagskleidung, die man waehrend der Woche nicht tragen durfte. Gutes Geschirr und Silber nur an Feiertagen oder speziellen Anlaessen. Eine grosse Tuete frisches Sauerkraut fuer 10 Pfennig, mh, lecker Rollschuhe mit eisernern Raedern. Erinnere mich auch, dass meine Mutter mit einer Art Blechkanne ins Geschaeft ging und die Milch dort eingefuellt wurde. Spaeter dann Glassflaschen mit Milch. Silber Deckel fuer normale Mild, golden Deckel fuer fette Milch. In der ersten Klasse hatten auch wir noch fuer die ersten Wochen eine Schiefertafel, dann mit Bleistifft geschrieben und dann hatte ich meinen ersten Pelikan Fuellhalter. An die Strassenbahnen mit offener Plattform und Schaffner kann auch ich mich noch erinnern. Habe immer noch meinen ersten gelben Fahrschein, der damals 10 Pfennig kostete. Erinnere mich auch noch an die dicken Brauerei Pferde , die den Wagen mit den Faessern zogen und in der Nachbarschaft noch viele Ruinen,abgesperrt mit Holzzaeunen Es gab diese kleinen Autos ( erinnere mich nicht wie die genannt wurden) die hatten nur einen Reifen vorne, zwei hintere Reifen und das halbe Dach war Glas. Wir hatten einen Spitznahmen und nannten sie Blutblasen ( keine Ahnung warum?) Ich bin Baujahr 1953 und erinnere mich, dass unsere Nachbarn, ich glaube ich war 6 oder 7 Jahre alt ein TV hatten und wir eingeladen wurden zum TV gucken Auch an die Sammeltassen erinnere mich noch, meine Mutter hatte einige davon und es wurde gesagt, wenn der Kaffee nicht stark genug war, wurde es Bluemchen Kaffee genannt, weil man die Bluemchen, die unten in der Tasse waren sehen konnte. LG Caldwell |
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![]() Mitglied seit 25.06.2004 |
Hallo Cindy!
Da fällt mir noch etwas ein - wenn ein \"männliches\" Wesen einen Motorroller hatte, stiegen die Chancen bei den Mädchen, fuhr er gar eine \"Vespa\", war es Spitzenklasse, auf einem Roller saßen die Mädchen gerne im \"Damensitz\", ganz lässig und cool! Schon lustig, wenn man sich an soviele schon fast antiquarische Dinge erinnert - aber schön war es!!! Grüße von Martha |
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Hallo,
mir faellt noch was ein. Es gab diese , ich glaube sie hiessen Pettikots? Tut mir leid, falls ich das falsch schreibe Ich glaube, ich war zwischen 10 oder 12 Jahre alt und die Mode kam auf, wo man im Winter ( es sah aus wie gestrickt) weisse, hellblaue oder Rosa Strumpfhosen trug. LG Caldwell |
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![]() Mitglied seit 25.06.2004 |
Hallo Caldwell!
Hattest du auch Rollschuhe mit eisernen Rädern? Ich hatte auch welche und nach anfänglichen \"Sturzfahrten\" mit aufgeschlagenen Händen und Füßen ging es dann doch flott weiter und wir waren der Schrecken der asphaltierten Straßen - es gab bei uns noch viele Schotterstraßen - denn wir machten mit den Eisenrädern einen höllischen Lärm! Lieben Gruß Martha |
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![]() Mitglied seit 25.06.2004 |
Hallo Caldwell!
Hattest du auch Rollschuhe mit eisernen Rädern? Ich hatte auch welche und nach anfänglichen \"Sturzfahrten\" mit aufgeschlagenen Händen und Füßen ging es dann doch flott weiter und wir waren der Schrecken der asphaltierten Straßen - es gab bei uns noch viele Schotterstraßen - denn wir machten mit den Eisenrädern einen höllischen Lärm! Lieben Gruß Martha |
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![]() Mitglied seit 02.12.2004 |
Hallo Martha
ich selber hatte keine Rollschuhe mit eisernen Raedern. Ich war 6 Jahre alt, als ich meine ersten Rollschuhe mit Gummiraedern bekam, aber viele von meinen Freunden hatten noch die mit den eisernern Raedern. Der Verkehr war damals noch so gering, dass wir sogar noch in der Strassenmitte laufen konnten. Ausserdem hatten wir noch diese alten, nun superschoenen Strassenlaternen, an denen man so schoen hochklettern konnte LG Caldwell |
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![]() Mitglied seit 25.06.2004 |
Hallo Caldwell!
Wir fuhren auch mitten auf einer Straße! Diese war fast einen Kilometer lang, wurde neu ausgebaut und asphaltiert und war unsere Lieblingsrennstrecke! Nachdem ich eine Zeit lang angeblich mehr Rollschuhfahren als Englisch geübt habe, hat meine Lehrerin meiner Mama empfohlen, sie soll mir die Rollschuhe verstecken!! Schlimm, so eine unsportliche, unverständige Lehrerin gggg. O, wenn ich so einige Jahre zurückdenke, kommen mir so allerhand Episoden in den Sinn - unsere nun schon erwachsenen Kinder hören immer gerne zu, wenn ich hin und wieder eine \"neue Episode\" preisgebe! Lieben Gruß Martha |
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![]() Mitglied seit 18.11.2004 |
Hallo,
ich kann mich noch sehr gut an diese Zeit erinnern. Unseren ersten SW Fernseher bekamen wir Ende der 50er, da kam die halbe Nachbarschaft zum Gucken. Mein aelterer Bruder hatte Pomade in den Haaren und eine Elvis Frisur, trug superspitze Schuhe und fuhr einen Roller. Seine Freundinnen trugen Petticoats und Sandalen mit Korksohlen und hatten toupierte Haare mit Sechserlocken. Ich dagegen musste die graesslichsten braunen Struempfe mit Leibchen tragen, im Kindergarten sogar selbstgestrickte Gamaschenhosen. Spaeter in der Schule gab es noch Lederranzen, Schiefertafel und Griffel. Das groesste Glueck war, wenn ich samstags mittags \"Am Fuss der Blauen Berge\" schauen durfte und am Freitag Abend \"Es darf gelacht werden\". Milch wurde noch in der blechernen Milchkanne gekauft. Auf dem Heimweg hab ich diese gleich schon mal \"zentrifugiert\", dabei ist der Henkel abgerissen und die Milch lief beim Fotofritzen und beim Schuhmacher die Schaufenster herunter. Die Milchkanne war total hin. Dafuer gab es zu Hause den Hintern voll. LG Ingrid |
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![]() Mitglied seit 20.07.2004 |
Morgen!
Ich kann mich an die Jahre nicht erinnern. Bin dafür zu jung. Aber Ich finde es sehr amüsant dies hier zu lesen. Wie weit mittlerweile die Technik ist. Oder überhaupt wie fortgeschritten mittlerweile alles ist. VG |
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![]() Mitglied seit 01.10.2005 |
Hallo Ihr Lieben,
alles, was Ihr erzählt habt, kann ich unterschreiben! Ich bin 1951 in Wiesbaden geboren. Meine Oma hatte Ecke Hirschgraben/Adlerstraße einen kleinen Tante Emma Laden (so würde man den heute jedenfalls nennen). Da gabs alles \"lose\". Ich war immer stolz, wenn ich Zucker, Mehl, Rosinen usw. abwiegen durfte. Dann gabs so einen großen Senfspender von Zobus. Die Leute brachten einen Teller mit, man zog an einem Knopf, dann kam eine Portion Senf raus. Meine ersten Rollschuhe hatten auch Eisenrollen, die hatte die Oma \"geschroddelt\". Das heißt, manche Leute hatten nicht genug Geld, um Lebensmittel zu kaufen, und haben dann irgendetwas gebracht, was sie eintauschen konnten. So kam ich glücklich zu meinen ersten Rollschuhen, die auf dem Kopfsteinpflaster einen Heidenlärm machten. Ich erinnere mich auch an Wundertüten mit kleinen Karten mit Bildern von Film- und Musikstars. Wir spielten damit sowas ähnliches wie Klicker. Karten wurden auf den Boden gelegt und übereinandergeschnippst. Wer die letzte Karte auf den Stapel kriegte, durfte sie alle behalten. Wir hatten zwar nicht viel Geld, aber es gab Prinzipien. Ich erinnere mich an Freunde meiner Eltern, die eine viel größere und schönere Wohnung hatten als wir. Sie hatten sogar einen Plattenspieler! ABER: die Toilette war auf halber Treppe und mußte mit anderen Mietern geteilt werden. Wir dagegen hatten unsere eigene Toilette in der Wohnung. Da war man doch was Besseres! \"Lose Milch\" kauften auch nur die anderen. Bei uns gab es Milch in Flaschen! Den Beweis füge ich bei. Es ist übrigens der erste Tag, an dem es in Wiesbaden Schülerlotsen gab. Ich war offensichtlich so davon angetan, dass ich zweimal die Milchflasche fallen ließ. Bei zweiten Mal gabs den Hintern voll, die dritte blieb dann heil. Muß wohl die auf dem Bild gewesen sein.
Die Bildzeitung kostete damals 10 Pfennig. Das vergeß ich nie, weil ich immer ganz fasziniert war von dem einarmigen Zeitungsverkäufer vor dem Karstadt, der immer rief \"10 Pfennig neue Bildzeitung\". Und im Karstadt gab es den ebenfalls einarmigen Fahrstuhlführer, der die Etagen ausrief und was es dort gab. Das waren noch Service-Zeiten! Herzliche Grüße aus Frankreich, Christine |
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![]() Mitglied seit 11.07.2003 |
Moin,
ich bin zwar 61 geboren und lese einiges mit leichtem Grinsen (weil ich es dann doch nur aus Erzählungen kenne) ... aber gerade eben musste ich doch verdammt breit grinsen: \"Und im Karstadt gab es den ebenfalls einarmigen Fahrstuhlführer, der die Etagen ausrief und was es dort gab.\" Jawohl! DEN kenne ich auch! Ich sehe ihn vor mir! Grins mit nostalgischem Gruß Sabine |
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![]() Mitglied seit 15.08.2005 |
Hallo zusammen,
auch ich erinnere mich an einiges gerne zurück: Rollschuhe,die mit Gummiringe festgemacht wurden spezielle kleine Kinderfahrräder gab es selten,wenn Fahrrad gefahren wurde,dann auf einem Großen,ohne dass man auf dem Sattel sitzen konnte Schulhof getrennt nach Jungen und Mädchen Sonntagkonzert kein Telefon Zinkbadewanne,die am Samstag in der Küche aufgestellt wurde Hymne( Westdeutschland) auf dem Schulhof singen, bevor Jugendspiele stattfanden Mit sauberen Fingernägel in die Schule,wurden nach der Pause kontroliert,ebenso das saubere Taschentuch Milch vom Milchmann Waschtag,da duftete es nach Waschmittel pausenloses spielen draußen in der Natur zum Nikolaus gab es Pantoffeln Turnverein, nach einem bestimmten Marsch( weiß ich leider nicht mehr) im Kreis springen und hüpfen Astronautenmütze,ecklig kratzig Knicks machen und Hand geben,wenn Erwachsene begrüßt wurden Kommunion Anturien( Pflanzen schreibt man die so) Pralinen und Handtücher ab Ostern Kniestrümpfezeit Wenn ich darüber nachdenke fallen mir soviele Dinge ein. Danke für den schönen Theard mediterana |
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![]() Mitglied seit 30.08.2003 |
guten morgen,
wir waren drei mädchen zuhause, und unsere mutter nähte für sonntags für uns drei immer dieselben kleider. könnt ihr euch noch an den bracker erinnern, zum teppichausklopfen, der auch manchmal artentfremdet oder an die bohnerbürste fürs parkett oder ans nylonstrümpfe-repasieren (wie schreibt man das) oder an die runden dicken saeulen, vollgeklebt mit plakaten an die kramerläden, wost alles lose bekamst im gemeinschaftskeller wurde die wäsche gekocht/gewaschen und geschrubbt mit den waschbrettern und unterm dachboden aufgehängt an die bensdorp-schokoladeriegel für einen schilling, die schleifen wurden gesammelt und dann an bensdorp geschickt, dann gabs fürs sammeln ein paar schokoladen an die kleinen bunten plastikautos, die waren ganz was besonders oder die kleinen bunten wäscheklammern (ca. 2,5 cm groß9 und je nachdem welche farbe die klammer hatte, so warst du drauf schiefertafel in der schule und anschließend feder und tintenfass an die korrentschrift, gotikschrift, wollsocken und fäustlinge stricken ..... wunderschöne erinnerungen lg roswita |
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![]() Mitglied seit 30.08.2003 |
ohja,
kennt ihr österreicher noch ...knicks machen und küssdiehandsagen |
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![]() Mitglied seit 28.03.2005 |
Ich bin Jahrgang 48 und habe das alles vor Augen,als wäre es gestern gewesen.
Aber das Wichtigste,was die Fünfziger so einmalig machte,war das ganz besondere Lebensgefühl der Leute.So kurz nach dem Krieg.Es ging wieder aufwärts,die Lebens freude kehrte zurück,es war ein einmaliger Schwung und guter Wille unter den Leuten. Eine Zeit,wo alles etwas Besonderes war und mit großer Freude wahrgenommen wurde! |
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![]() Mitglied seit 11.07.2003 |
Mery,
da muss man kein Österreicher sein! \"Knicks machen\" und vor allem das \"schöne Händchen geben\" .....immer dann, wenn man mal wieder gelangweilt die Linke hinhielt, weil man diese Frau, die Mutter in der Stadt traf, sowieso nicht kannte.... Oh ja, ich erinnere mich LG Sabine |
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![]() Mitglied seit 30.08.2003 |
ohhh sabine,
ich sag dir, ich sollte mal zu irgendsoeiner gattin, wo der mann einen besonderen titel hatte, küss die hand gnä frau sagen, ich verschwand hinter mamas rockzipfel und nicht mal 2 schilling konnten mich dazu bewegen. was haben sich meine eltern wegen mir geschämt.... |
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![]() Mitglied seit 26.10.2003 |
Hallo und einen schönen \"guten Morgen\"!!! Eben habe ich Eure Beiträge gelesen und mußte auch herzlich lachen. Im Nachhinein war diese arme Zeit auch eine schöne Zeit. Ich bin Jahrgang 1949 und habe alles hautnah erlebt. Wir freuten uns über Kleinigkeiten. Am Wochenende wurde gebadet, sofern ein Badezimmer vorhanden war. Ich kann mich erinnern, dass wir eine große Küche hatten, die einen gebohnerten Fußboden hatte, darauf kam eine Wolldecke und darauf die große Blechbadewanne. Auf dem Kohleherd wurde in allen Töpfen die zur Verfügung standen Wasser gekocht um die Blechwanne zu füllen. Ich wurde als 1. in diese Wanne gesetzt zum waschen, dann kam Mama dran und zum Schluß Papa. Welch eine Arbeit bis dieses Wasser aus der Blechwanne mit einem Becher ausgeschöpft war. Heute duschen wir wenn es sein muss zweimal am Tag. Eis am Stiel war für uns Kinder das Größte! Mama kaufte sich bald die ersten teuren Nahtstrümpfe. Sind Maschen gefallen hat man die Strümpfe weggebracht zur Reparatur. Eine Maschen hochziehen kostete 1o Pfennig. Es lohnte sich, weil diese Perlonstrümpfe sündhaft teuer waren. Wir bekamen 1960 den ersten Fernseher, einige Nachbarn sind gekommen, es war eine gemütliche lustige Runde gewesen. Wer erinnert sich an die \"Familie Hesselbach\"??? Dalli-Dalli??? Der große Hit waren schön belegte Brote!!! Jeans kamen in Mode, die Eltern mußten überredet werden zu diesem damals beinahe \"unanständigem Kleidungsstück!!!! Dr. Kolle klärte uns in den 60ern auf. Welch eine \"Schweinerei\" ha ha ha!!! Jetzt muss ich aber an Kochen gehen und werde später wieder hier answesend sein. Bis dahin schönen Tag Cindy |
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![]() Mitglied seit 01.10.2005 |
Mery, das mit den Nylonstrümpfen fand ich auch Klasse. Das war so ein hohler Metallkolben, darüber wurde der Strumpf gezogen, und das \"Reparierfräulein\" hatte eine Art Stift mit einem feinen Häkchen in der Hand, mit dem die Laufmaschen \"aufgenommen\" wurden. Das Ding war elektrisch und machte immer zzzz zzzzz. Ich habe Stunden verbracht, zuzuschauen.
Anfang der 60er Jahre gab es bei Karstadt das erste Fotokopiergerät. Ich brachte das Foto eines angehimmelten Jungen hin und wollte es kopieren lassen. Ich erinnere mich heute noch an den herablassenden Blick des Fotokopiergerätbedieners, der mir sagte, das hätte mit Fotos nix zu tun. Herzliche Grüße aus Frankreich, Christine |
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![]() Mitglied seit 17.12.2005 |
na, bei DEM thema kommt freude auf!
und wie ich mich erinnere. von den leibchen mit den strümpfen in dieser ekligen bäh-farbe war ja schon die rede. die nippel von den strumpfhaltern fielen irgendwann ab und wurden durch einen knopf oder eine münze ersetzt. ganz abgesehen davon, dass es für jungen absolut nicht selbstverständlich war, lange hosen zu haben, so dass auch sie zu kurzen hosen diese feschen strümpfe trugen. wenn sie glück hatten, waren die strumpfhalter durch das hosenbein bedeckt. die rollschuhe ... - der zum ankurbeln erforderliche vierkantschlüssel wurde am band um den hals getragen und war eindeutig ein statussymbol. die schulflure wurden jeden tag mit einem zeug, das wie krause petersilie aussah, gefegt. in den schulbänken (\"pulte\" genannt), gab es noch tintenfässer. grundschule, erste klasse: griffelkasten. griffel waren die stifte, mit denen die schiefertafel beschrieben wurden. im badezimmer eine winzige glaskonsole (so ca. 10 x 50 cm), auf der die zahnputzbecher und eine bürste mit reingedrücktem kamm lagen. bei etwas feineren leuten hing noch an der seite eine spitze tüte mit deckel aus igelit runter; war für die ausgekämmten haare und abgeschnittene fingernägel gedacht. die küche war von einer gesegneten einfältigkeit. ein huhn reichte bei einer 4-köpfigen familie noch für 3 tage: am 1. tag frikassee aus dem weißen brustfleisch, am 2. frikassee aus dem dunklen (keulen und rest) und am 3. die suppe mit reis oder nudeln. zu geselligen anlässen gab es \"fliegenpilze\" (halbierte harte eier, darauf eine halbierte tomate, die mit majonäse aus der tupe bekleckert wurde). und salzstangen nebst -brezeln in eigens dafür geschaffenen behältern (meist aus \"kunstgewerbeläden\"). in den bussen gab es noch schaffner, die die fahrscheine verkauften. und wir kinder lungerten an den haltestellen und überfielen jeden mit \"onkel, hast\'n block?\". der block, das war das, was an pappe und abgerissenen papierresten übrigblieb. keine ahnung, warum wir darauf so scharf waren, aber wir waren es. auf den straßen wurden hopse-felder aufgemalt. wir kreiselten, spielten mit murmeln. die ordinären waren aus ton, die besseren aus glas und die ganz betuchten hatten welche aus metall (den begriff \"edelstahl\" wage ich angesichts der zeit nicht zu benutzen). taschengeld konnte wir nach belieben aufbessern, weil es noch lumpensammler gab, wo wir olle konservendosen, anderes metall, alte zeitungen und flaschen hinbringen konnte. ich haderte mit meiner mutter, weil ich \"die einzige!!!\" war, die keine ohrringe (damals entweder kleine herzchen, marienkäferchen oder kleeblätter) tragen durfte. ich war auch \"die einzige!!!\", die im winter unter dem rock keine trainingshose tragen durfte, was mir damals der gipfel an modischen outfit erschien. bei \"willi fülster - schreibwaren\" konnte man roller mit BALLONREIFEN (die stunde 20 pfennig) oder kinderfahrräder (stunde 40 pfg.) mieten. willi fülster war für mich der inbegriff von wohlstand. der hatte nahezu alles, womit man mich korrumpieren konnte. der schulweg betrug 3 km, die selbstverständlich gelaufen wurden. an fernsehen war noch nicht zu denken. im wohnzimmer stand DAS radio, dessen bedienung noch nicht ein ingenieurstudium erforderlich machte, weil - links ein knopf für \"an - aus, laut - leise\" und rechts einer für die senderauswahl. sonntag nachmittag kindervorstellung im kino, 50 pfg. dazu gab es immer die wochenschau und einen kulturfilm. und platzanweiser. ich hatte \"nur\" eine puppe mit glatten kopf (angemalte haare) und beneidete glühend meine freundin, die eine mit haaren hatte. die BRAVO mit den starschnitten. sexuelle aufklärung heimlich durch JASMIN, bei der man die eindeutigen seiten erst aufschneiden musste ... zum friseur ging man zum \"legen\", viele lockenwickel, einige klipse, tülltuch drüber und ab unter die haube. die ersten steghosen mit lycra, die schon nach dem ersten tragen völlig ausgebeulte knie hatten. spießrutenlaufen in der schule, als ich meine erste jeans mit reißverschluss VORNE trug. um modisch upgedatet zu sein, war es eine zeitlang \"chic\", die strickjacke verkehrt rum zu tragen. handarbeitsunterricht - wir peinigten unsere umgebung mit selbstangefertigen hohlsaumdeckchen. - - - ein bruchteil der erinnerungen, die mir so spontan einfallen. sehr herzlich vau von welt |
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![]() Mitglied seit 30.08.2003 |
hihiii oja,
im kino \"fox tönende wochenschau\" stimmt, und fahrräder ausleihen viertelstundenweise, weiß aber nicht mehr, was es kostete die strumpfhalter und die plastiknippel, ups, da erinner ich mich auch noch dran oder die schulranzen waren aus leder und so wie eine harte box, auf denen lies es sich auch gut im winter den hang runter rodeln die erste brause es war doch eine herrliche zeit... lg roswita |
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![]() Mitglied seit 11.07.2003 |
Ok ok, ich seh ein, Eure Erinnerungen sind noch ein paar Tgae älter als meine.
Aber mit Strumpfhosen in dunklen Farben (in der Woche) und sonntags dann Weiße kann ich ja wohl noch mithalten? Wehe, man hat sich dreckig gemacht.... Und dann jedes Jahr die wiederkehrend Frage, wer von den Mädels hat in der Nachbarschaft als erste im Frühling die Kniestrümpfe an? Auf neudeutsch (für alle Jüngeren): Wer hat solange geqängelt und Mutter auf \"alle anderen, die schon dürfen\" hingewiesen, bis diese entnervt nachgegeben hat. Obwohl sie angesichts der Temperatuen (Ostern hin oder her Oh nee, oh nee.... Grins Sabine |
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![]() Mitglied seit 02.12.2004 |
Hallo
@Sabine musste lachen als ich das mit den Kniestruempfen las. Stimmt haargenau, auch ich musste kaempfen und meine Mutter ueberzeugen, dass es nicht mehr zu kalt war Wir haben auch noch mit Murmeln gespielt, Hopskasten, mit kleinen Baellen an der Haeuserwand und jeder wurde bewundert, der mit 3 Baellen gleichzeitig spielen konnte. Auch Seilspringen und wer kennt noch den Gummitwist? Hatte eine leere Zigarrenkiste, wo ich meine Glanzbilder drin hatte und die dann getauscht wurden. Auch ich bin die ersten Jahre brav zur Schule gelaufen, fast 20 Minuten und das bei Regen und Schnee. Den Schlitten, den ich hatte war aus Holz mit Eisenkufen und nicht diese Plastikschalen , die die Kinder nun haben. Wir bekamen in der Schule immer einen Weckmann und die Tonpfeifen haben wir dann in der Pause mit trockenen Blaettern gestopft und hinter einigen Bueschen geraucht In der Schule - in Handarbeit- habe ich noch lernen muessen, wie man Socken stopft und Socken strickt und in der Turnhalle trugen wir alle diese schwarzen Anzuege, die wie Badeanzuege aussahen oder schwarze Turnhosen. Meine Eltern hatten noch diese alten Schallplatten, die zerbrechlich waren und supervorsichtig behandelt wurden. Auch wir hatten die ersten Jahre einen alten Herd, der mit Kohle geheizt wurde und unsere Diele hatte eine Art Steinfussboden ( bin mir nicht sicher woraus der bestand) aber er war glaenzend roetlich gestrichen und wurde mit Schmierseife gewischt. Dann war da spaeter die Mode mit den Schockfarben. Orangefarbener Pulli und Strumpfhosen mit lila Rock und Schuhen. An die Zeitschrift Bravo kann ich mich noch sehr gut erinnern. Ich war zu der Zeit im Internat und es war nicht erlaubt, diese zu lesen. Ha, keiner hat sich daran gehalten und wir haben sie immer versteckt und heimlich gelesen. Es stimmt, wenn ich jetzt zurueckdenke waren es schoene Zeiten und man war wirklich noch ueber kleine Dinge gluecklich. Auch ich hatte nur 3 Puppen. Eine mit langen Haaren, dann eine Babypuppe und eine andere winzige Puppe. Als ich noch sehr jung war, hat man Vater mir ein Puppenhaus selber gebaut, was ich zu Weihnachten bekam. Dann vielleicht gab es noch Kleidung zu Weihnachten, das war alles. Ich war 5 Jahre alt, als mein Vater sich einen DKW ( komisches Auto damals) kaufte aber er war so stolz und wir sind dann damit Jahre lang in Urlaub gefahren. LG Caldwell |
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![]() Mitglied seit 17.06.2005 |
Und ich dachte schon wir wären die Einzigen gewesen, die im Winter auf dem Schulranzen gerodelt sind.
Eltern waren nicht begeistert Hallo Ihr Lieben, ist das schön zu lesen!!!! Diese Erinnerungen Anfang der 50er haben wir für Adrian Hoven, Rudolf Prag und Hardy Krüger geschwärmt. Ach waren die schön Petticoats und die engen, breiten Gürtel, Flache Schuhe und Pferdeschwanz! Die Petticoats haben wir mit Evidur gestärt, aber das war nicht stark genug. Zuckerwasser ging auch, wurde aber klebrig wenn\'s feucht wurde. Kartoffelstärke war besser! Damit ging man dann hüftewedelnd an den \"Halbstarken\" Gruppen vorbei, die alle wie James Dean aussahen. Natürlich hat man das Pfeifen überhört Man ging in die Tanzstunde, dort habe ich 1957 meinen Mann bei Foxtrot und Rock n Roll kennengelernt. Händchenhalten war ja so romantisch, bis zum ersten Kuss hat es oft wochen oder monatelang gedauert, ein Alleinesein war fast unmöglich und ein Zusammenleben undenkbar. Um 10 Uhr hatte man zu Hause zu sein!!! Und das alles ist doch noch garnicht sooooooo lange her Danke für den Thread! Liebe Grüsse Atina18 |
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![]() Mitglied seit 11.07.2003 |
Nun gut, Adrian Hofen, Rudolf Prag.... sagt mir alles nichts.....
Aber wenn ich überlege, dass ich als Kind (Ende der 60er) mein Taschengeld in Nachmittags-Kino-Filme mit Roy Black & Uschi Glas, Peter Alexander, Hansi Kraus & Georg Tomalla, Theo Lingen, für z.B. Filme wie \"Wir hauen die Pauker in die Pfanne\" investiert habe ... au weia... das waren jedes Mal satte 3,- DM, die da fällig wurden .... Mein Vater mokierte sich schwer über diese Preise! Und ich habe damals immer die Augen gerollt, wenn er von Vorkriegszeiten erzählte, in denen er mit 20 Pfennig den ganzen Nachmittag auf der Kirmes verbracht hatte.... Au weia... Grins Sabine |
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![]() Mitglied seit 17.06.2005 |
@Sabine,
wie Adrian Hoven sagt Dir nichts...........? Als wir dieses Jahr unsere Enkeltochter von Deutschland hier hatten und durch Zufall auf Adrian Hoven zu sprechen kamen, verbesserte sie mich: \"das ist doch ALBERT aus \"Mädchenjahre einer Königin! Ach haben wir für Albert geschwärmt als wir klein waren!\" Ich dachte ich höre nicht recht!!!!!!!!!! Gruss Atina18 |
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![]() Mitglied seit 11.07.2003 |
Siehste doch, ich kann ja nicht mal seinen Namen richtig schreiben....
Nun gut, die Persönlichkeiten sagen mir schon was, aber das war halt nicht meine aktive Zeit! Ich hatte (bitte erzählt es niemandem) damals ein Poster von Rex Gildo in meinem Zimmer hängen. Aber aus mir ist trotzdem was geworden! Wirklich! Oh nee, oh nee LG Sabine |
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![]() Mitglied seit 10.04.2005 |
hello
das ist ein schoener thread.nostalgie. musste lachen als ich das so gelessen habe.wir hatten auch so eine blech milchkanne und ich war ganz stollz als ich das erste mal mit der kanne die milch kaufen durfte, der tante emma laden war nur um die ecke.die rollschuhe musste man mit so einem schluessel an die schuhe drehen.ueber die laibchen musste ich am meisten lachen.wir hatten einen schwarzweiss tele. dann gab es so eine bunte platte die hat man an die scheibe gemacht das war dann der farbige tele. aber es war schoen ,heute sammelt man so viel aeltere sachen . heute ich haette gerne noch die alte milch kanne. gruss an alle MONI |
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![]() Mitglied seit 25.06.2004 |
Hallo -
ich kann vielem beipflichten, so war es auch bei uns! Im Wohnzimmer, dass ganz einfach \"Stube\" hieß, stand in der Ecke ein Kachelofen, der aber nur an Feiertagen und am Sonntag eingeheizt wurde, der Boden mußte mit Wachs eingestrichen werden und nach dem Eintrocknen mit der \"Blockbürste\" gebonert (?) werden, zwischendurch wurde der Boden mit so einem Büschel Stahlwolle, die es in verschiedenen Stärken gab, gereinigt. Im Einkaufsladen gab es alles offen, jedes Kilo Mehl oder Zucker wurde mit einer Schaufel aus den Schubladen eingefüllt und es gab auch eine große Flasche Maggi aus der die Haushaltsflaschen, die in keinem Haus fehlten, nachgefüllt. Essiggurken oder Rollmöpse gab es auch in 5-Liter Gläsern und man konnte 1 Essiggurke oder 1 Rollmops kaufen! Bohnenkaffee gab es nur am Sonntag oder wenn Gäste kamen, während der Woche gab es Linde-Kaffee, aus den blauen Packungen mit den Tupfen drauf. In diesen Packungen gab es immer einen kleinen Gegenstand aus Plastik; Möbel, kleine Figuren usw. die gierig gesammelt und getauscht wurden. Ich hatte lange Zöpfe, während der Woche wurden sie mit einem einfachen Gummiring zusammen gehalten, am Sonntag gab es eine zum Kleid passende Haarschleife. Cool war es auch, mit einem Herrenfahrrad zu fahren - aber nicht \"über\" der Stange, sondern unten durch - das Fahrrad mußte schräg gehalten werden und auch selbst mußte man ausbalancierend schräg treten. Da das Fahrrad keinen Kettenschutz hatte, mußte man artistisch den rechten Fuß verkrümen, um nicht das ganze Schmieröl an den Waden zu haben. Wenn ich zurück denke, es war einfach, aber wunderschön! Liebe Grüße Martha |
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![]() Mitglied seit 17.06.2005 |
@Sabine
Wir verraten keinem von Deinem Rex Gildo Poster Aber der war ja auch soooooooo schön! @Moni Ja die Milchkanne, und Quark gab es als grossen, nassen Würfel im Papier! Und natürlich hatte ich auch Rollschuhe und Schlüssel umn Hals. Das war schon was Besseres, die anderen hatten nur Gummieringe. Kennt Ihr noch YOYO und Diabolo? Mit rotem Lakriz Klickern konnte man die Lippen schminken! Schreibt mal weiter Eure Erinnerungen! Atina18 |
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![]() Mitglied seit 11.07.2003 |
OK, einen hab ich noch!
Auf meinem Schulweg lag an einer Straßenkreuzug eine kleine Seltersbude. Der Besitzer müsste heute eigentlich Millionär sein, angesichts der Kinderschlangen, die da morgens anstanden.... Vielleicht (höchstwahrscheinlich) lag die Wartezeit aber nur daran, dass man dort \'Knöterich\' und (ich weiß den richtigen Namen nicht merh) \'Silberfische\' lose bekam. Für 10 Pfennig wurden exakt 20 Stück abgezählt. Das dauerte halt Erzähl das heute mal den Kids Grins Sabine |
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![]() Mitglied seit 10.04.2005 |
ich nochmal ganz kurz,an ostern gab es immer die ersten lackschuhe.ich hatte eine tante in amerika sie schickte mir meine erste tammy puppe(so art barbie)mit koffer .musste den ueberall mit hin nehmen.
bei meiner oma in der guten stube ,wurde der ofen auch nur am wochenende angemacht. ich sehe alles vor mir.wie schoen gruss moni |
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![]() Mitglied seit 17.12.2005 |
@ all
das ist ja vergnügen pur, was hier alles zusammengetragen wird. bei vielen erwähnungen \"STIMMT!!!!, das gab es ja auch noch\". mir sind noch DIE revolution des oberhemden- und blusenwesens hochgekommen: NYLTEST. verräterisch war der gilb unter den achseln. und wenn man das sah, hatte man auch eine vorstellung, wie es wohl gerochen haben mag. meine oblaten wurden in alten schulheften, deren innenseiten längs gefaltet waren, gesammelt, um sich in den pausen an den schwunghaften teilzunehmen. kaugummi dubblebubble - king war, wer es schaffte, blasen zu produzieren, die mindestens die nase überziehen mussten. kittelschürzen ... adrett aussehende \"cocktail-schürzen, mit denen sie sich nicht vor den gästen blamieren\" hüte mit gummi unters kinn - fesch! kopftücher (die aus perlon oder nylon), die unterm kinn gereuzt und erst hinten zugebunden wurden ... sehr herzlich vau-von-welt |
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![]() Mitglied seit 17.06.2005 |
Die Kopftücher waren chic, sogar Grace Kelly hat das getragen.
Dann noch schwarzer Lidstrich ums ganze Auge und hellen Lippenstift. Haben meine Tanten mich angeguckt LG Atina18 |
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![]() Mitglied seit 11.07.2003 |
Jau, und alle Oppas und Onkel inner Familie trugen das gleiche schwarze Kassengestell auf der Nase - so Marke \"Eduard Zimmermann\" der frühen 60er
Ich liebe solche alten Fotos! Grins Sabine |
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![]() Mitglied seit 17.06.2005 |
Hallo Ihr Lieben
Schreibt mal weiter. Ich gehe jetzt schlafen, Ihr habt ja damit noch etwas Zeit. Bin mal gespannt was ich morgen lesen werde! Gute Nacht und herzliche Grüsse an alle \"Nichtmehrsoganzjungen\" Atina18 |
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![]() Mitglied seit 26.10.2003 |
Hallo Atina18, schlafe gut!!! Liebe Grüße Cindy -die auch nichtmehrsoganzjung ist !!! |
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![]() Mitglied seit 26.10.2003 |
Hallo, erinnert Ihr Euch noch an die alten Kinos und die Schlagerfilme? Rex Gildo, Peter Kraus, Peter Weck, Uschi Glas, Vivi Bach, Dietmar Schönherr, R. Black, Gitte u.s.w. ??? Jeden 2. Sonntag durfte ich ins Kino. Oh war das eine schöne Zeit. Wir waren zufrieden und glücklich. Wir schwärmen weiter, gell? Liebe Grüße Cindy |
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![]() Mitglied seit 30.08.2003 |
hey cindy,
du hast thomas fritsch vergessen lg roswita |
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![]() Mitglied seit 30.08.2003 |
ohhh mir fällt nochwas lustiges ein
könnt ihr euch an das toilettenpapier erinnern, was ma in so kleine kasterl getan hat und dann hast dran gezogen und dann gabs einzelne blätter |
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![]() Mitglied seit 11.07.2003 |
Redet Ihr noch mit mir, wenn ich gestehe, dass ich in \"Heintje & Peter Alexander Filmen\" war?
Oh nee, oh nee - die Platten von ihm (Heintje) hatte ich auch alle LG Sabine |
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![]() Mitglied seit 30.08.2003 |
....oder die ski-er mit der alten halterung, wo die halterung genau in so eine auskerbung der schuhe mußte
....oder mein puppenwagen aus holz, er hatte aber schon metallräder und war hellgrün, oh was war ich so stolz ....die pixi-bücher |
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![]() Mitglied seit 26.10.2003 |
Hallo Sabine, nein Du mußt Dich nicht schämen, wir haben doch alle das Gleiche gesehen, es gab ja nichts anderes. Heintje hörte damals jeder gerne, er war ein netter Junge, oder? Liebe Grüße cindy |
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![]() Mitglied seit 25.06.2004 |
Hallo -
und die Schlagertexte konnten wir doch alle auswendig - Marina, Brennend heißer Wüstensand, Zwei kleine Italiener usw. usw. und die Bilder von unseren Film- und Schlageridolen lagen in allen Heften, immer griffbereit und wurden eifrig getauscht. Wir träumen weiter Martha |
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![]() Mitglied seit 01.10.2005 |
Hey hey hello, Mary-Lou,
sieh mal an, Dein Kleid ist schick und schick sind Deine Schu-hu, Und Du, Mary-Lou, du lachst dazu so wie ein Sonnenschein, Mary-Lou. Aus dem Hause vis-á-vis sieht man jeden Morgen früh die Mary-Lou den Weg zu Schule ge-hen und sie schaut so nett daher grüßt so freundlich, bitte sehr, das finden alle an ihr wunderschön. Das waren noch Texte!!! Herzliche Grüße aus Frankreich, Christine |
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![]() Mitglied seit 28.07.2004 |
Hallo zusammen,
jetzt muß ich mich auch mal dazu melden. Ich bin Jahrgang 51 und hab das auch alles so erlebt. Erst vor ein paar Tagen hab ich mich mit meinem Lebensgefährten drüber unterhalten, wie das in den Kindertagen so war. So kurz vor Weihnachten verschwand auf wundersame Weise die Lieblingspuppe und war dann unterm Christbaum wieder da mit neuen Kleidern, zusammen mit der Puppenküche und dem Kaufmannsladen. Auf meine Rollschuhe war ich auch ganz stolz, wir haben sogar \"Paarlaufen\" gemacht wie die Schlittschuhläufer. Man war das schön. Und dann später die Bravo und die ganzen Starschnitte die dann an der Wand hingen \"schwäääääärm\". Zur Konfirmation gabs dann die erste Dauerwelle und die ersten Perlonstrümpfe, alle schön in ganz schwarz gekleidet (sogar schwarze Unterwäsche hat mir meine Patin dafür gekauft)*lach* und am Samstag vor der Konfi bei der Beichte mußten wir uns unser echtes Mhyrtenkränzchen beim Pfarrer abholen. Ich hoffe Euch allen fällt auch noch mehr ein, macht richtig Spaß das alles zu lesen. Liebe und in Nostalgie schwärmende Grüße Christa |
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![]() Mitglied seit 09.06.2004 |
Hallo Alle,
das ist ja mal ein toller thread! Beim Lesen kommen viele Erinnerungen, sogar der Geruch von der \'losen\' Milch, die aus der grossen Blechkanne in die kleinere gefüllt wurde und der Geruch von der grünen Krümelmasse (was war das eigentlich?), mit der die Böden in der Schule geputzt wurden. Die weisse Strumpfhose sonntags und irgendwann kamen dann weisse Nylon-Strumpfhosen auf - das war der allerletzte Schrei. Bettelarmbänder - Kettchen aus Silber an die Anhänger gesammelt wurden, bei Ausflügen zu bekannten Orten kaufte man dann ein kleines emailiertes Wappen von dem Ort, das man an das Kettchen machte. Ja! Die Glanzbilder! Am besten die mit Glimmer! Besonders Engelchen und Blumendamen und die Hochzeitsbilder! Alles wurde in einer schönen, grossen Pralinenpackung mit Blumen drauf aufbewahrt. Und dann wurde mit Freundinnen getauscht! Ich habe meine Glanzbilder heute noch!!! Ich habe sogar vor einigen Jahren im Puppenmuseum in Rothenburg ein paar Bögen dazugekauft! LG natilla |
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![]() Mitglied seit 28.07.2004 |
Hallo Natilla,
das grüne krümmelige Zeugs waren spezielle Sägespäne, die mit Wachs vermischt waren. Die kenn ich auch noch zur Genüge, da wurde auch immer der Boden von unserer Turnhalle mit sauber gemacht. Boah war der Boden dann glatt *smile* Ich habe z.B. auch noch meine Poesiealben, mit den schönen Bildchen und den ganzen schönen Sprüchen. Ist einfach nur herrlich, daß es noch so viele liebe CKlerinnen gibt, die sich an die ganzen schönen Sachen erinnern. LG Christa |
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![]() Mitglied seit 15.08.2005 |
Hallo zusammen,
wenn ich das Ganze lese, kommen immer mehr Erinnerungen hoch. Gummitwist und die ganzen anderen Hüpfspiele, ja was war das schön. Im Winter hatten wir Gleitschuhe.an Kennt man die heute noch? Da gab es noch einen richtigen Winter auch im Flachland. Wer kennt noch den Hasen Cäsar? Kennt ihr noch das Lied vom \"Mann im Mond\" oder \"Ich esse gerne Sauerkraut von Guss Backus\" ?Man was hab ich das gerne gehört,da Sauerkraut mit Püree mein Lieblingsessen war. In den 60ziger außerdem die Beatles,die ja nun jeder kennt, Peter Kraus, Heintje wie schon genannt Die Mondlandung war ein MUSS das anzusehen Filme von Edgar Wallace, Agatha Christi, Ich schau später wieder herein. Mein Mann ist gerade nach Hause gekommen. LG mediterana |
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![]() Mitglied seit 15.02.2004 |
Hallo,
ihr habt die warmen, gestrickten Unterhosen mit Beinchen vergessen. Im Internat wurde kontrolliert, ob wir die auch anhatten und kaum waren wir aus den Sichtfeld der Schwester, wurden die ausgezogen und im Schultornister versteckt bis zur Heimkehr. Lange Hosen waren in der katholischen Schule nicht erlaubt. Nur beim Schlittenfahren durften wir sie unter einem Rock tragen. Als Kleinkind, so mit 6-7 Jahren durfte ich morgens in einer Backstube Brötchen holen 6 Pfennig das Stück. Noch lieber kaufte ich Rübenkraut. Da bekam ich ein großes Glas mit und der Kaufmann holte das leckere Rübenkraut mit einem Holzlöffel aus einem Blecheimer.Das roch so gut. Apropos Gerüche, auch den Kaffee durfte ich manchmal in einer Rösterei kaufen gehen. Habe den Geruch heute noch in der Nase. Überall gabs noch Kriegstrümmer. Wir haben Eisen gesammelt und zum Eisenhändler gebracht, wo es ein paar Pfennige dafür gab. Manchmal fanden wir auch Kupfer oder Blei. Mit Großvater bin ich gebrauchte Badewannen ansehen gegangen, weil wir gerne eine haben wollten. Meine Großeltern waren ausgebombt und hatten eine Wohnung ohne Bad. Es gab nur einen Spülstein in der Küche.Anfang der 50er Jahre kam Katharina Valente in unsere Stadt. Das war ein ganz besonderes Ereignis. Jeder wollte sie sehen.Mein Kindermädchen malte sich zu diesem Anlass eine schwarze Naht auf die Beine, damit die Jungs/Männer dachten, sie hätte Nylons an. Es gab Strickwolle und ein Stück Stoff zu Weihnachten und für mich selbstgenähte Puppenkleider. In den 60er Jahren kam man erst auf eine Warteliste für eine Wohnung, wenn man verheiratet war. Trotzdem war es eine schöne Zeit. Man war mit sehr wenig voll zufrieden. Null Bock gabs noch nicht. herzliche Grüße von knotti Bj.46 |
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![]() Mitglied seit 12.02.2005 |
Ohja, ich auch ganz spontan
Eingesunkene Pfennigabsätze meiner Mutter im heissen Teer Sonntags Kirche schwänzen und vom Klassenkameraden die Predigt erzählen lassen, um sie zuhause vorzutragen (als Beweis für den Besuch) Gestorbene wurden durchs ganze Dorf getragen Negerkussbrötchen Bildband „Onkel Toms Hütte“ In die Pilze gehen, bzw. auch Beeren pflücken in den Schulferien, verkaufen damit wieder Schulbücher gekauft werden können (der Preis dafür, dass ich als „Mädchen“ die höhere Schule besuchen durfte) Schülersammlungen mit so vorgefertigten Blättern, wo die Geldstücke draufgedruckt waren, für das Müttergenesungsheim oder die Arbeiterwohlfahrt Fliegenpilze wurden schon erwähnt, und da gab es noch so eine Art Igel, Pumpernickel und innen drin ein Käse Alte Leute waren immer dunkel gekleidet und sahen 30 Jahre gleich aus Tri-Top-Sirup (oder so ähnlich) Der erste Fernseher und mein Vater sah nachts die Ali-Kämpfe Durbridge als Strassenfeger An einem spez. Feiertag junge Birken an das Haus binden An einem anderen Tag die Gartentüren aushängen und verstecken Der lebendige Kirchweihbär Bratwürste gegrillt mit Tannenzapfen (Butzelkü) das Sammeln eignete sich zum Taschengeld aufbessern Fiat 500 Jagst BMW Isetta Buttercremetorten vom Bäcker zur Kommunion Schulkakao Kinderverschickung und dort immer der gleiche ecklige Tee und der Zwang zum Mittagsschlaf Achja, manches war schön, anderes wiederum nicht so Lg Rhia |
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![]() Mitglied seit 30.08.2003 |
hallo rhia,
war die isetta von vorne zu öffnen? ich bin als am überlegen, welches auto das war. freunde von uns hatten eines in blau/weiß gekauft und ich durfte auf einer spazierfahrt in deren auto mitfahren. und damals wars ja noch nicht so mit asphaltierten straßen. onkel hans ist einen feldweg langefahren und im aufgeweichten morastigem boden stecken geblieben. das war eine aufregung, denn es ging auch nicht rauszuschieben. onkel hans ist dann zum nächsten bauern und der wagen wurde mit einer kuh rausgezogen. daß die stoßstange dran blieb war ein wunder, denn die kuh wollte auch nicht unbedingt so wie der bauer, zumal die kuh bald größer war als das auto. lg roswita |
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![]() Mitglied seit 17.12.2005 |
@ caldwell
\"... und in der Turnhalle trugen wir alle diese schwarzen Anzuege, die wie Badeanzuege aussahen oder schwarze Turnhosen.\" dann bist du ja noch blutjung! zu meiner zeit trugen die mädchen scharfe pluderhosen, wehe, das gummi war zu eng. oben meist nur das unterhemd. und die turnschuhe waren sowas von \"no name\" - davon können die eltern von heute nur träumen. und \"turnen\" war 2 mal die woche und unschwer am turnbeutel (meist selbstgenäht) zu erkennen. wenn mädchen ihre tage hatten, musste ein kleinen oktavheft mit datum und der unterschrift der mutter vorgelegt werden. in diesem falle durfte man in zivil auf dem schwebebalken in der turnhalle den anderen zusehen. camelia in \"dezenter\" verpackung wurde nur in der drogerie angeboten. und für verklemmte mädchen wie mich war eine kleine lasche des kartons mit einem aufdruck versehen, dass man, sollte man eine diskrete bedienung wünschen, dieses teil nur wortlos der verkäuferin in die hand drücken solle. apropos - mir fällt auf, dass sich, soweit ich das interpretieren kann, scheinbar überwiegend nur frauen von diesem thema angesprochen fühlen. ??? sehr herzlich vau-von-welt |
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![]() Mitglied seit 17.12.2005 |
@ mery
\"war die isetta von vorne zu öffnen?\" JA! sehr herzlich vau-von-welt |
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![]() Mitglied seit 30.08.2003 |
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![]() Mitglied seit 01.10.2005 |
@vau
Ja die Camelia! Die hatte ein Netz um den Wattekern und kratzte höllisch an den Beinen. Dazu gabs einen speziellen Bindenhalter- da wurden die Netzenden eingehängt. Das gehört zu den Dingen, die trotz verklärtem Rückwärtsblick nicht angenehmer werden! Herzliche Grüße aus Frankreich, Christine |
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![]() Mitglied seit 15.02.2004 |
Glaube der dreirädrige Lieferwagen hieß Goliath.
Drei Kilo Blech, ein Kilo Lack fertig ist der Hanomag. Lehrer durften noch hauen und lt. Lehrer gabs im Osten nur Kommunisten und alles dort war Diaspora. Hab fleissig Heiligenbildchen gesammelt, die es bei Totenmessen kostenlos gab. lg knotti |
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![]() Mitglied seit 31.08.2004 |
Hallo,
meine Güte, bin ich tatsächlich schon sooo alt NEIN Ich bin ´60 geboren, erinnere mich noch an: °Busschaffner, der durch die Reihen ging und die Busfahrscheine verkaufte °Bratäpfel in einer Klappe im Kachelofen ( in dem auch knisternd der Weihnachtsbaum verbrannt wurde) °Die Fernsehserie \"Raumschiff Orion\" mit Dietmar Schönherr und dieser Blonden??? °Meine Eltern hatten ein \"Heinerle\", das war der Vorlaüfer der Isetta, da wurde \"das Dach aufgeklappt, damit man hintereinander sitzend einsteigen konnte °Wie hießen diese Autos tatsächlich??? So, an mehr kann ich mich im Moment nicht erinnern, werde aber mal in meinem alten Gedächtnis kramen LG aennica |
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![]() Mitglied seit 26.10.2003 |
Hallo,
ich erinnere mich an \"Skiurlaube\" zu Weihnachten mit meinen Eltern u. meiner Schwester. Im VW-Käfer zu viert mit den Skiern (vier Paar) hinten am Heck hochgestellt, den Koffer hinter dem Rücksitz, gerade mal Platz für einen Koffer. Vorne unter der Haube hatte man nochmal etwas Platz für Kleinzeug. Wir Kinder hatten die Skischuhe unter unseren Füßen stehen, weil dafür ansonsten kein Platz mehr vorhanden war. So ging es ab in Mannheim auf die Autobahn Richtung München, Kufstein nach Thiersee in Tyrol. Welch eine Freude. Jeder von uns hatte einen Anorak aus Baumwollstoff dabei, einen Norweger Pullover, darunter trug man einen Unterziehrolli, Mütze, Schal, Handschuhe und das war es. Von wegen Daunenjacke oder so - denkste - !!! Aber es war sooooooo schön gewesen. Wir haben erst heute mit meinen Eltern darüber gesprochen wie schön unsere Weihnachtsferien in Thiersee waren. Wir waren so arm, fühlten uns aber damals reich und glücklich. Das waren Zeiten!!! Liebe Grüße u. gute Nacht Cindy |
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![]() Mitglied seit 17.06.2005 |
Guten Morgen Ihr Lieben!
Ich weiss garnicht wo ich anfangen soll Diese Erinnerungen! Und die Schlager, Marina hatte ich schon ganz vergessen, nun geht es mir nicht mehr aus dem Kopf. Marina-Marina-Marina............Stop DIE Turnhosen und das Octavheftchern!!!!!!!!!! Und wer schreibt da von Camelia???? Bei uns in der Schule mussten Keider einen Ärmel haben, einen richtigen Ärmel, nicht angeschnitten! Man hatte Hausangestellte, das waren Mädchen vom Land, die mit in der Familie gelebt haben, den Haushalt in einer GUTEN Familie gelernt haben um dann einen Mann zu finden. Meistens hießen sie Maria. Wir hatten eine Maria, meine Oma und meine Tanten hatten Marias. Meine Maria ist letztes Jahr gestorben wir waren bis zum Schluss in engem Kontakt geblieben. @Cindy Du hast mir, ich glaube auch vielen anderen, mit dem Thread zum Jahreswechsel einen riesen Spass gemacht! @Aennica DU bist doch nicht alt, WIR sind ja noch soooooooooo jung. Übrigens Du bist genau so alt wie meine Tochter, die ist auch 1960 geboren. Das Auto mit der Türe vorne zum Hochklappen nannten wir Advendauto (Adventlied: Mach hoch die Tür........) Erstmal Schluss, ich gehe jetzt Mittagessen kochen!!! Liebe Grüsse Atina18 |
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![]() Mitglied seit 18.11.2004 |
Huhu,
hattet ihr auch so einen riesigen Radiokasten, in den ein Plattenspieler und sogar eine verspiegelte \"Bar\" eingebaut war? Aus diesem Radiokasten ertoente Heidi Bruehl mit \"Wir wollen niemals auseinander gehn\". Die Filme mit Peter Kraus habe ich alle gesehen, meine Mutter bevorzugte Grete Weiser (Die verpfuschte Hochzeitsnacht). Ich hatte Eisenrollschuhe (und heute noch die Narben an den Knien), Holzlatschen, habe den Twist von meiner aelteren Kusine gelernt und las Schneider-Buecher. Zu Weihnachten bekam ich einen Mecki. Jeden Montag hat unser Wirt ein Schwein geschlachtet, und ich wurde am Abend in die Gaststube geschickt und verlangte: \"1/4 Leberworscht, 1/4 Grieweworscht und 1/4 weisse Schwaddemage.\" LG Ingrid |
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![]() Mitglied seit 18.12.2004 |
Hallo- ja, das waren noch Zeiten.......... Vieles ist ja schon gesagt(geschrieben)worden. An was ich mich immer errinnern muß,wenn ich mal dringend\"muß\"-bei uns im Hausflur wurden die Holzstufen noch mit Schellack\"behandelt\". Da durfte für ca.1Std.? niemand drüber laufen. Aber das war kein großes Problem,es wurde beim Nachbarn gefragt,ob man mal \"dürfte\" Und die Winter waren noch \"richtige\"Winter. Ende November 59 bekam ich meinen Bruder (damals knapp 5 Jahre)an die Hand und mußte mit ihm zu meiner Oma.Meine Ma lag in den Wehen mit meiner Schwester(natürlich zu Hause-Krankenhaus \"gab´s\" nur in Notfällen). Ich bin quer feldein(Abkürzung)und der Schnee ging meinem Bruder bis zu den Ohren. Hier(damals noch Kohlenpott)liegen im Moment grad mal 2cm. LG rabarbara |
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![]() Mitglied seit 18.11.2004 |
Wir hatten gar kein Klo im Haus. Hinten im Hof war der Donnerbalken, und da der im Winter ueber das Kopfsteinplaster nur muehsam zu erreichen war, stand eigens fuer naechtliche Notfaelle ein emailliertes Bottschamberl unterm Bett. Gewaschen hat man sich in der Kueche, die kratzigen Handtuecher und andere Paraphernalien verbargen sich diskret hinter einem \"Ueberhandtuch\", auf dem gestickt zu lesen war \"Ja, der Hans der kann\'s\", weil Muttern den Hans Albers so verehrte.
LG Ingrid |
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![]() Mitglied seit 11.07.2003 |
Moin moin,
menno, den Hasen Cäsar wollteich heute ins Spiel bringen.... Und diese weißen Nylonstrumpfhosen.... kreisch, die hatte ich erfolgreich aus meine Erinnerung verdrängt. Jau, und dann die bereits erwähnten Vokabelhefte, in denen Mutter unterschreiben musste, damit man vom Schulsport befreit wurde und in Zivil (aber auf Socken) die Turnhalle betreten durfte Dieser Fred war gestern beim Abendessen auch Gespächsthema und ich erwähnte den Karstadt-Fahrstuhlführer. Aber sicher stand bei Euch vor dem Karstadteingang auch ein kriegsveteran, der nur ein Bein hatte und meterlanges Heftpflaster verkaufte? Grins Sabine |
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![]() Mitglied seit 18.11.2004 |
Sabine,
ich erinnere mich nur an den Ticketkontrolleur der Achterbahn - der war einarmig und hatte anstatt einer Hand einen Haken! Ich hatte Angst, mit dem Ding zu fahren und fragte, ob das gefaehrlich sei. Da meinte er nur \"Ach wo, schau mich an!\". Dann drueckte er schnell auf den Knopf, damit ich nicht wieder aussteigen konnte. Aber der Vater meiner besten Freundin hatte ein Holzbein, das stand immer in der Wohnzimmerecke, wenn ich zu Besuch kam. Vor dem Mann hatte ich auch Angst! LG Ingrid |
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![]() Mitglied seit 17.12.2005 |
@ sabine-hh:
\"Ich konnte die Unterschrift meiner Mutter perfekt\" zunächst zauderte ich, aber da die sache wohl inzwischen verjährt ist - na rate, wer noch? das heft wurde ständig dünner, weil immer die 1. seite mit dem letzten datum rausgerissen werden musste. sehr herzlich vau-von-welt |
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![]() Mitglied seit 11.07.2003 |
Klasse!
Hach, ich erinnere mich noch an meine erste Jeans – bzw. \"Nietenhose\", wie mein Vater sie nannte. Meine Herren, war ich stolz, trotz angehaltener Luft, damit der Knopf auch zuging. Ich fühle heute noch ihren ständigen Handgriff unter meinen Pullover bei jedem Besuch und die kontrollierende Frage: Haste auch ein Hemd an? Ich log zwar immer \'jaja\', aber war aber genauso schnell enttarnt. Im Anschluss kam jedes Mal der Vortrag, dass man \'ständig die Nieren warm halten muss\' - egal, welche Temperaturen draußen angesagt waren. Damals wusste ich schon, dass an der These nix dran sein kann - ich habe heute noch kein Nierenleiden. Grins Sabine |
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![]() Mitglied seit 26.10.2003 |
Hallo Atina, es freut mich auch, dass ich Dir und vielen anderen \"älteren CKlern\" Liebe Grüße Cindy |
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![]() Mitglied seit 11.12.2003 |
Hallo,
ich bin Jahrgang 63 und erinnere mich daran, dass ich als Mädchen im Kindergarten nicht mit dem Matador spielen durfte, nur ausnahmsweise, wenn die Buben nicht spielten (war fast nie der Fall). Außerdem durfte ich nicht Baumklettern oder Pfeifen. Meine Großeltern hatten einen Renault 4CV und wir einen Käfer, der uns nie im Stich ließ. Wir hatten als erste Familie in unserem Bekanntenkreis Sicherheitsgurten im Auto (1966). Kofferplattenspieler, Röhrenradio, kein Fernseher, der kam erst 1973 ins Haus. In Österreich strenge Teilung in Konservative und Sozialisten, Jeder wusste, was der Nachbar ist und wie er wählt. Wir waren Außenseiter, weil meine Eltern nicht in die Kirche gingen. Wenn man Urlaub hatte, dann fuhr man ans Meer, besonders nach Bibione und Caorle. Wir fuhren aber meistens quer durch Italien, Jugoslawien und Frankreich, weil meine Eltern Pauschalurlaub hassten. Einen Knicks musste ich auch machen, alte Tanten küssten die Kinder ohne Rücksicht ab, da musste man durch, ob man wollte oder nicht. Babies wurden mit Stoffwindeln gewickelt und in einen Wickelpolster gepackt. Puppen hatten Zelluloidköpfe, die leicht zerbrechen konnten. Unsere Kleider wurden von meiner Mutter selbst geschneidert, meistens aus Crimplene, Geschwister wurden gleich gekleidet wie Zwillinge. Alte Kleider wurden umgearbeitet zu Kinderkleidern, Mäntel und Krägen gewendet. Wollsachen waren extrem kratzig und Baumwolle lief beim ersten Waschen ganz schrecklich ein und wurde steinhart. In der Waschküche stand ein Waschkessel, in dem zuerst die Kochwäsche und danach die Buntwäsche gewaschen wurde. Die Wäsche wurde im Grander geschwemmt und dann mit einer Mangel oder einer SChleuder behandelt und zum Trocknen auf den Dachboden gehängt. Abwasch wurde mit der Hand gemacht - meistens von den Kindern.... In der Schule gab es Spirituspausmaschinen, die Matritzen dazu wurden spiegelverkehrt beschrieben. Fotografiert wurde mit Blitzwürfel und Belichtungsmesser. Im Wohnzimmer meines Großvaters standen die Jagdwaffen im Gewehrständer. Die Küche wurde mit einem Zusatzherd geheizt, Wohnzimmer mit Ölofen. Meine Großeltern hatten Schwarzweißfernseher, wir gar keinen. Meine Tante hatte eine Super-8 Filmkamera. Im Badezimmer meiner Großeltern stand ein Badeofen. Das Wasser war immer entweder zu warm oder zu kalt. Im Keller waren Kohle (Eierbriketts) und Holz. Mädchen trugen Zöpfe mit Zopfspangerl. Ich hatte leider rote Haare, Locken und grüne Augen - das war ein unerschöpflicher Grund, mich zu sekkieren (Kupferdachl, Zündhölzl...). Kleider waren immer entweder zu groß oder zuklein, Strümpfe rutschten immer, Hosen für Mädchen durften wir nur zu Hause tragen. Im Kindergarten mussten wir zur Trommel im Schritt marschieren und wenn wir böse waren, mussten wir in der Ecke stehen. So, das sind so auf die Schnelle meine Erinnerungen. LG Sonina |
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![]() Mitglied seit 11.07.2003 |
Ja, und damals gab es keine wasserfeste Wimperntusche .... stelle ich heute erleichtert beim lesen dieses Freds fest....
Hier sind einige wunderbare Formulierungen drin - insbesondere, das Holzbein, das in der Ecke stand, hat es mir angetan. Aber auch Herrlich! Ja, diese Würgegriffe kenne ich auch noch. Aber nicht zu vergessen die direkt folgende Frage, wie alt man denn inzwischen ist und ob man gerne zur Schule geht. Danach kam GARANTIERT der Satz, den ICH IMMER GEHASST habe: \"Meine Güte, bist Du groß geworden, ich kannte Dich schon, da warst Du noch.....\" und dann hat diese Tante entweder die flache Hand auf ihre Kniehöhe gehalten oder irgendwelche lustigen frühkindlichen Ausdrücke oder Versprecher meinerseits zur allegmeinen Erheiterung zum besten gegeben. @ Sonina - ich lese Super 8? Wie fortschrittlich! Mein Vater hatte noch eine Normal 8-Filmkamera. Da musste nach halber Aufnahmezeit der Film immer im Dunkeln \'umgelegt\' werden. Nachdem er vom Entwicklen zurückkam, fehlten in der Mitte entscheidende Sequenzen, bzw. waren ziemlich bunt unterlegt. Hach, war das immer schön, wenn Oma und Opa zu Besuch kamen und nach dem Kaffeetrinken die Rollos im Wohnzimmer runtergelassen wurden und Urlaubs- oder Weihnachtsfilme geguckt wurden. Leute macht weiter, der Fred ist klassse! Grins und Gruß Sabine |
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![]() Mitglied seit 11.12.2003 |
Hallo,
von den Urlauben machten wir immer auch Dias, wir haben sie heute noch - Tausende.... Und als Urlaubsverpflegung wurden Konserven mitgenommen, weil wir nicht genug Geld für Restaurantverpflegung hatten. Wir schliefen auch oft in einem Dreibettzimmer - meine Schwester und ich zusamen in einem Bett. Es gab Lederschischuhe und Schibindungen mit Seilzug. Leichteren Kindern konnte es passieren, dass sie vom Schilift \"ausgehoben\" wurden und in der Luft hingen! Winterbekleidung war kratzig und wärmte nicht wirklich. Außerdem waren Anorak und Fäustlinge schnell durchnässt. Die Herren hoben den Hut beim Grüßen - \"Habe die Ehre!\". Man Vater ließ am Telefon immer \"Grüße an die gnädige Gattin\" ausrichten, das fand ich besonders vornehm, unter dem Kleid trugen Damen eine \"Kombinäsch\" - Unterkleid - und ein Strumpfmieder. DAS Parfüm war Chanel No.5. LG Sonina |
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![]() Mitglied seit 15.08.2005 |
Hi,zusammen,
mir fällt noch mehr ein, Im Kindergarten mussten wir für alle Spiele fragen, die waren ganz oben im Regal eingeräumt und nach dem aufräumen mussten wir die Hände flach auf den Tisch legen Puppen/ Tiere haben wir aus Strumpfhosen selbst gemacht,diese wurden ausgestopft und in Form gebracht Papierkleider wurden den ausgeschnitten Papierpuppen angezogen Mit den kleinen bunten Bowlesticker haben wir eine Straße gebaut. Diese haben wir senkrecht in den Teppich gesteckt und dann sind wir mit den bunten, kleinen Plastikautos umhergesaust In der Kirche saßen die Frauen zur Linken und die Männer zur Rechten Ein Nachbarsmädchen musste wegen ihrer krummen Haltung öfters mit einem Besenstiel im Rücken herumlaufen. Wirklich kein Scherz Rothaarigen wurden Hexen genannt . Bitte verzeiht, wir wußten es nicht besser Jungs sind uns mit Blindschleichen hinterher gerannt und über der Unterhose musste ich im Frühjahr / Sommer noch eine \"Strunzhose\" darüberziehen, wollendes Höschen oder schwarze Turnhose,damit das Unterhöschen nicht zu sehen war. Schön in Erinnerungen zu schwelgen LG mediterana |
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![]() Mitglied seit 26.10.2003 |
Hallo, mir fällt noch was ein!!! Erinnert Ihr Euch noch an die Schnapsflaschen die einen \"Pudelüberzug\" bekamen? Auf der Hutablage im Auto waren Toilettenpapierrollen gelegen die einen Überzug gebastelt bekamen!!! Die Kaffeekannenwärmer aus Stoff! Mein erster Badeanzug als Kind war von meiner Mutter gestrickt! Er kratzte und wurde nie trocken! 2. Badeanzug aus Baumwollstoff hatte ein Rüschenröckchen angenäht! Mir wird sicher noch einiges einfallen bis dahin ciao Cindy |
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![]() Mitglied seit 01.10.2005 |
Hallo Ihr Lieben!
Und Tropfenfänger an Kaffeekannen! Das waren Schaumgummiröllchen unter der Ausgußtülle, mit einem Gummi am Griff des Deckels befestigt und mit einem Schmetterling verziehrt. Geiles Patent! Herzliche Grüße aus Frankreich, Christine |
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![]() Mitglied seit 26.10.2003 |
Hallo Christine, ja genau, daran erinnere ich mich auch noch gut. Sowas hatte ich am Anfang meiner Ehe auch noch im Haushalt. Habe 1969 geheiratet!!! Schönen Abend und liebe Grüße Cindy |
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![]() Mitglied seit 15.08.2005 |
Hallo zusammen,
an die Rüschen am Badeanzug kann ich mich auch noch erinnern,genauso an die Tropfenfänger LG mediterana |
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![]() Mitglied seit 18.11.2004 |
Strunzhose!
LG Ingrid |
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![]() Mitglied seit 17.12.2005 |
@ sabine_hh
... nee, stattdessen diese kleinen dosen, in die man erst mal herzhaft reinspucken musste. aber noch eins gilt es festzuhalten: fleisch war wesentlich teurer als gemüse. @ cindy54 riesendank für diesen thread sehr herzlich vau von welt |
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![]() Mitglied seit 17.06.2005 |
Guten Morgen Ihr Lieben!
Ich lese, lese und lese............... Ist das schön. Liebe Grüsse Atina18 Und immer noch Marina, Marina, Marina............... I can\'t stop |
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![]() Mitglied seit 17.12.2005 |
alsoooo - nicht dass mir hier
\"cindy, oh cindy, dein herz muss traurig sein, der mann, den du geliiiiiiiiiiiiiiiiebt, ließ dich allein!\" verloren geht. sehr herzlich vau-von-welt |
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![]() Mitglied seit 17.12.2005 |
so, nach dem frühstück sind mir noch die weiteren beiden zeilen des revolutionären songs eingefallen:
\"er kam, als du erst 18 warst, von großer fahrt zurück und küsste dich so scheu und zart und sprach vom großen glück. im maaaaaaaaaai, da blühten die rosen ...\" *heul* weiter weiß ich nicht. aber es war klar, dass sich hier bereits andeutete, dass die sache sich unheilvoll entwickeln würde. sehr herzlich vau von welt |
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![]() Mitglied seit 27.03.2005 |
Hi,
im Wohnzimmer stand bei uns so eine \"Bar-Kommode\" ich weiß ar nicht, wie ich das Ding bezeichnen soll. Links war ein Spiegelfach, hinten irgendwie mit irgendeinem Steppzeug abgepolstert, unten drin standen die Likörflaschn und im oberen Teil die Gläser, dieses Teil hatte eine Glastür und rechts war ein Plattenspieler drin (oben) und unten die Schallplatten, überwiegend Freddy (Meine Heimat ist das Meer.......) und für uns Kinder ein paar Märchenschallplatten ach ja.... und Papa kam freitags mit der Lohntüte nach Hause, man konnte noch kein Konto überziehen, freitags gab es deshalb oft Haferflockensuppe LG Eifelkrimi |
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![]() Mitglied seit 27.03.2005 |
und jetzt frag ich mich.....
was Uschi Glas wohl sagen würde, wenn sie wüßte dass Ihr hier schreibt, ihr hättet sie in den 60er Jahen schon im Kino gesehen LG Eifelkrimi |
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![]() Mitglied seit 25.06.2004 |
Ich finde es einfach toll, an was ihr euch noch erinnern könnt!
Da fällt mir auch wieder etwas ein - bei den Eltern im Schlafzimmer stand eine Kommode mit Spiegel, da stand eine Porzellanschüssel mit Krug und auf der Glasabstellfläche waren auch verschiedene Porzellanschälchen, ein längeres mit einer bunten Glasflasche mit einem Gummischlauch und einem Gummiball dran, aus irgend einem feinen rosa oder hellblauen Garnnetz überzogen. Als kleines Kind fand ich es so toll, wenn sich meine Mama mit dieser Flasche besprühte und dann so fein roch - es war sicher 4711 drinnen! Daneben lag die Haarbürste und der Kamm steckte in den Borsten. Dann gab es doch auch noch diese kleinen grünen Flaschen, ich glaube es war Uraltlavendel drinnen. Liebe Grüße Martha |
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![]() Mitglied seit 11.07.2003 |
Moin moin,
manno, ich hab mich schon lange nicht mehr morgens so auf den CK gefreut. Herrlich! 1000 Dank für den Tropfenfänger an der Kaffeekannne! Der hat mir jetzt schon den Tag gerettet! Habe ich erwähnt, dass meine Oma eine Strickmaschine hatte und die ganze Familie mit ihren Kreationen versorgte? Pullover waren vorzugsweise aus Dralon! Wenn man die über den Kopf zuog, dann knisterte es und die Haare standen minutenkange in alle Richtungen. Ein Finger in der Steckdose muss das gleiche Gefühl gewesen sein Klasse, weiter so! LG Sabine |
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![]() Mitglied seit 17.06.2005 |
Ja, wirklich toll.
Mit dem Tropfenfänger aus Schaumstoff ist sogar meine Mann heute in Nostalgie verfallen Strickmaschine! Was ich alles anziehen MUSSTE Und die Frisierkomode Uralt Lavendel Plattenspieler mit Barschrank, hinten mit gestepptem Kunststoff. Nierenförmige Tische, Blumenfenster und Aquarium. Bilder von Degas \"Er war 18 Jahre kaum(oder war er 17?) ,sah Dianas Bild im Traum......\" Herrlich Atina18 |
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![]() Mitglied seit 17.06.2005 |
Ein - e - zuviel.
wer wills haben? |
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![]() Mitglied seit 17.12.2005 |
@ sabine_hh
geht mir genauso! das war eine meiner besten ideen, ich in dieses forum einzutragen! sehr herzlich vau-von-welt p.s., ich fürchte, bei cindy blühten im mai nicht die rosen, stattdessen riefen am kai die möwen. aber was??? was riefen sie??? war bestimmt eine warnung. cindy hätte so viel erspart bleiben können. |
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![]() Mitglied seit 11.07.2003 |
Also meine Tippfehler entschuldige ich mit den Tränen in den Augen.
Jau, die obligatorische Flasche Tosca für Oma zu Weihnachten! Und dann dieser Fernsehschrank aus Nussbaum in der Wohnzimmerecke. Obendrauf stand die formschöne Zimmerantenne, die je nach Programm oder Wetterlage immer gedreht werden musste. Zu den Isetta-Autos fällt mir auch noch was ein: Meine erste Grundschullehrerin fuhr so ein Teil – meine Herren, war das eine mondäne Frau (Mitte der 60er mit Führerschein!). Die musste das Teil allerdings jeden Mittag suchen, weil die älteren Jungs aus der angrenzenden Hauptschule den in der großen Pause immer weggetragen und hinter Büschen versteckt haben. Kicher Sabine |
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![]() Mitglied seit 17.12.2005 |
diese merkwürdigen körbe aus weidenruten. ein absolutes \"must have\".
die modisch einen tic mehr drauf hatten, hatten noch ein tüchlein um den henkel geschlungen. apropos - NICKITÜCHER sehr herzlich vau von welt |
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![]() Mitglied seit 17.12.2005 |
die abwaschtücher und auch die restlichen putzlappen bestand aus ausrangierter unterwäsche, die einkaufsnetz wurden selber gehäkelt ...
sehr herzlich vau-von-welt |
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![]() Mitglied seit 26.06.2005 |
Ich finde eure Geschichten zu schoen und kann mich an vieles genauso erinnern.
Wir hatten damals, ich muss so 5 Jahre alt gewesen sein, einen Ofen im Wohnzimmer. Den duerfte ich immer mit \'beladen\' und anfeuern. Eines Morgens sagte meine Mutter zu mir, ich solle ihn nicht oeffnen, der Schornsteinfeger wuerde kommen. Tja, da waren so Geraeusche und sag mal zu Liz-o, sie soll was nicht machen......... Puff.......hats gemacht, Liz war rabenschwarz und die Nierentische samt cocktail sessel auch. Meine Mutter hat mir bis heute nicht verziehen. Liebe Gruesse Liz-O |
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![]() Mitglied seit 11.07.2003 |
\"Wer in dieses Büchlein schreibt,
den bitte ich um Sauberkeit. Reißt mir keine Blätter raus, sonst ist es mit der Freundschaft aus!\" KEIN Poesiealbum ohne diese einleitenden Worte! Tja, DAS waren noch Werte! LG Sabine |
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![]() Mitglied seit 26.06.2005 |
Och Sabine,
da kommen Erinnerungen hoch. Ich habe die Alben meiner Eltern \'geklaut\' und mitgenommen, da les ich gleich drin. c ya Liz-O |
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![]() Mitglied seit 26.06.2005 |
Tue was die Eltern sagen,
folge wie ein gutes Kind. Das sie deiner niemals klagen, und mit Dir zufrieden sind! ....., den 23.1.1953 aus dem Album meines Vaters c ya Liz-O |
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![]() Mitglied seit 25.06.2004 |
Hallo -
Stichwort Poesiealbum - ich schreibe dir aufs letzte Blatt, weil ich dich am liebsten hat, wer dich lieber hat als ich, schreib drei Blättchen hinter mich! oder - sei wie das Veilchen im Moose, bescheiden, zierlich und fein, nicht wie die stolze Rose, die immer bewundert will sein. Das waren doch noch wahre Werte Grinsende Grüße Martha |
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![]() Mitglied seit 26.06.2005 |
Ihr habt jetzt Schuld!
Ich sitze hier und lese Poesiealben. Meins ist das haesslichste der Welt. Babykackebraun in Kunstleder. Ich habe auf der ersten Seite irgendwas geschrieben und spaeter ueberklebt....hmmmmm. Man kann nur noch lesen: ich bitte stets um Sauberkeit. Auf der 2. Seite steht: \'Jungen und Maedchen\' Hahahahahahahahaaa.......... c ya Liz-O |
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![]() Mitglied seit 26.06.2005 |
Liz-O |
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![]() Mitglied seit 11.07.2003 |
Liz, nach Deiner Ofengeschichte fällt mir gerade auch noch etwas ein:
Ich habe als Kind gerne das DDR-Sandmännchen geguckt. Meine Oma besuchte dann in den 60ern eine alte Bekannte \"drüben\" und brachte es mir als Puppe (etwa 30 cm groß) mit. Und mit diesem Sandmännchen spielte Sabine und lief damit über Couch, Sessel und Möbel. Auf einer Anrichte stand am Ende eine Blumenvase – Betonung liegt auf \'stand\'! Tja, wieso ich das Teil ausgerechnet da vorbeilaufen lassen musste, kann ich heute nicht mehr sagen. Die Vase war jedenfalls im Weg, fiel runter und zersprang mangels Teppichboden in tausend Scherben. Mutter kam angerannt, tobte und schimpfte mit mir, ob ich nicht aufpassen kann… Und ich wies die Schuld von mir mit den Worten: \"Ich kann nichts dafür, das war das Sandmännchen.\" In dem Moment war ich zwar nicht sonderlich überzeugend, dafür hat sich dieser Spruch aber als geflügeltes Wort in unserer Familie hartnäckig gehalten. Immer wenn wer was verbrochen hat hieß es Damit wurde ich jahrelang aufgezogen. Grins Sabine |
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![]() Mitglied seit 17.06.2005 |
Rein bleiben und reif werden Das ist die höchste Kunst auf Erden! Wie die Biene Blumensäfte Also sammle Weisheit ein Ist die Blütenzeit vorüber Wird der Blüten Honig Dein Wer hat sonst noch sein altes Poesiealbum rausgesucht? Meins fängt 1950 an. Es ist aus rotem Wildleder mit Goldprägung!!!!!! Edel sei der Mensch Hilfreich und gut Ein Engel Gottes leite dich Auf allen Deinen Wegen Und gebe Dir ein gutes Herz Und seinen besten Segen Wie lange habe ich da nicht mehr reingeguckt Liebe Grüsse Atina18 |
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![]() Mitglied seit 11.12.2003 |
Hallo,
ich erinnere mich auch noch daran, dass sich viele Familien mit Heimarbeit etwas Geld dazuverdienten. Bei uns wurden so kleine Straßsteine in rosettenförmige Blchstückchen eingeklopft. Meistens machten auch die Kinder stundenlang bei dieser Arbeit mit.... Die Klopfstangen und Wäschestangen eigneten sich zum Turnen, ich konnte sogar die \"Riesenwelle\" darauf. Dafür war ich beim Ballspielen denkbar schlecht - Wir spielten \"Zehnerln\". Dann spielten wir \"Hexe im Kelle\", \"Vater-Mutter-Kind\", \"Wassermann-mit-welcher-Farbe-darf-ich-über-das-Meer\", \"Figurenwerfen\", \"Der-Kaiser-schickt-Soldaten-aus\" usw.... Mädchen und Buben gingen in unterschiedliche Schulen oder Klassen. Sonntags gab es immer bei der Großmutter oder bei der Tante Buttercremetorte - ich mochte sie damals schon nicht - ich war froh, wenn es zur Abwechslung Apfelstrudel (nur in der Saison) oder Bisquitroulade gab. Der Traumberuf aller Mädchen war Friseurin. Kann sich jemand auch an das Kunstleder erinnern, das Skai genannt wurde? Ich hatte einen roten Mantel daraus, natürlich von Mama oder Oma selbstgenäht... In der Schule hatten die Mädchen Handarbeiten, die Buben werken. Ich konnte leider nicht schön stricken und meine Mutter weigerte sich zu Hause für mich zu stricken, also hatte ich immer Probleme mit der Handarbeitslehrerin. Es gab keine weiblichen Polizisten - Anfang der 70er gab es dann \"Politessen\" mit eingeschränkten Befugnissen, die keine Waffe tragen durften. Mein Traumberuf war Astronautin. Damit war ich unter den Mädchen aber ganz alleine. Rauchen galt als schick - manche Ärzte empfahlen Rauchen sogar gegen Grippe. Am Tag der Lohnauszahlung Ende des Monats waren bei uns immer relativ viele Betrunkene in der Stadt (kleine Industriestadt mit großen Fabriken in OÖ). In fast allen Gasthäusern gab es auf den Speisekarten nur drei oder vier Speisen - in den besseren Lokalen vielleicht 10 verschiedene Gerichte. Gekocht wurde sehr fett - mit Schmalz vor allem - und sehr kalorienreich. Frauen tranken kein Bier. LG Sonina |
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![]() Mitglied seit 17.06.2005 |
Handarbeit in der Schule:
Wir mußten eine runde Decke STRICKEN Da ich in Mathe ganz gut war, durften die guten Strickerinnen die Hausaufgaben abschreiben, dafür bekam ich meine Decke gestrickt. Sie ist nie ganz fertig geworden und man konnte an den einzelnen Reihen erkennen, dass viele Hände mitgewirkt hatten! Sonia, Riesenwelle, alle Achtung!!!! Ich kann Dich direkt an den Stangen sehen Bei uns gab es immer Donnerstags Abends Bier, das ich in einem Glaskrug holen durfte. Dabei habe ich schon mal einen Schluck probiert. Ist es nicht erstaunlich, dass wir alle fast das gleiche gemacht haben? L.G. Atina18 |
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![]() Mitglied seit 11.07.2003 |
Kunstleder, das Skai genannt wurde?
Oh ja, diese Kleidungsstücke konnte man wunderbar in die Ecke stellen, die brauchten keinen Bügel Dafür hatte ich aber eine knallrote \'Knautschlackhose\' - an das \'Dunstklima\' darin darf ich gar nicht mehr denken.... Mit passender Handtasche LG Sabine |
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![]() Mitglied seit 25.06.2004 |
Zum Thema Handarbeit fällt mir auch wieder etwas ein -
es gab so große Plastikkugeln mit einer Kordel, man konnte sie in der Mitte auseinanderdrehen, den Wollknäuel hineinlegen, im oberen Teil war ein kleines Loch durch das man den Wollfaden stecken konnte, dann wurde diese Kugel wieder zusammen gedreht und so konnte man dieses Ding an den Arm hängen und stricken, ohne dass der Knäuel immer davonrollte. Die Wolle gab es nur in \"Strangen\", jemand mußte sich opfern und die Hände aufhalten, die Wolle wurde so zum Knäuel abgewickelt. Wir mußten in Handarbeit einmal mit dünnem Baumwollgarn (!!) Söckchen stricken, mit Mauszähnchenrand, kompliziertem Lochmuster und mit Eisennadeln. Ich habe mich ehrlich abgequält, die Socken wurden nie fertig, denn die Eisennadeln sind im Laufe der langen Entstehungszeit eingerostet!! Lieben Gruß Martha |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo,
ich bin Baujahr 1949, ich kann gar nichts mehr dazu schreiben. Ihr habt alles gesagt. Der Pferdeschwanz war damals Mode und im Winter gab es extra Mützen dafür. Da war hinten in der Mütze ein Loch und daurch wurde der Pferdeschwanz gezogen. Und die \"Strunzhose\" kenne ich auch, weil die Jungen den Mädchen immer den Rock hoch hoben. Ich hatte immer eine schwarze Turnhose drunter. Und wenn dann die Jungen den Rock hoch hoben, brauchte man sich dann nicht zu schämen. Weihnachten 1952 bekam ich meine Schildkrötpuppe, die ich hier als Avatar habe. Sie hat heute einen Ehrenplatz im Wohnzimmer. Einkaufen im Tante Emma Laden. Samstags war es immer besonders voll. Die Verkäuferin stand hinter dem Verkaufstisch. Man mußte sich merken, wenn man dran kam. \"Wer ist der nächste bitte?\" Und wenn ich dann drankam, hieß es von den anderen. \"Jetzt bin ich erstmal dran, Du kannst warten\" Mensch, war ich sauer. Die einzelnen Posten wurden mit der Hand aufgeschrieben und zusammengezählt. Das Papier, worin die Schulbrote eingewickelt waren, mußte man feinsäuberlich wieder zusammenfalten und nach Hause bringen für die nächsten Butterbrote. Im Zeugnis gab es keinen Sport, sondern \"Leibesübungen\". Bundesjugendspiele hießen \"Vaterländische Festspiele\" Bei den \"Leibesübungen\" mußten wir einheitlich eine schwarze Turnhose und ein weißes Turnhemd tragen. Homosexualität war noch strafbar. Und auch für Selbstmord wurde man bestraft, wenn man ihn überlebte. Und für meinen Opa war ich immer das \"Bärbelchen\" Mein Opa hat immer von sich behauptet. \"In ganz Europa gibt\'s nicht soooo einen Opa\" Ja, ja, mein Opa *schnief* Mehr fällt mir nicht mehr ein, denn das meiste ist schon gesagt. LG Barbie |
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![]() Mitglied seit 26.04.2004 |
Hallo,
ich erinnere mich noch an \"ich will einen Cowbay als Mann\" An den \"Goko\", der hatte hinten einen Umschaltknopf wenn das Benzin aus war konnte man auf Reseve schalten. Rollschuhe mit Eisenrollen bekam ich weil mein Vater Angst hatte die mit Gummi würden im Sommer auf der Teerstraße kleben bleiben. Die waren so laut das man selbst den Bus hinter sich nicht hörte und einen nicht überholen konnte an Holzklappliegen, bei denen man sich beim austellen immer die Finger einklemmte. Zum Komunionunterricht musste man wochenlang bis zu 10 km zu Fuß pilgern, weil ein Pfarrer mehrere Dörfer betreute und der Unterricht immer abwechselnt gehalten wurde. zur Kommunion wurden mir Schillerlocken gemacht. Die fand man so süß! Ich war das einzigste Kind das noch welche hatte! Ein Tag vorher zum Friseur, dann nach Hause, Locken wieder aufdrehen mit Zuckerwasser und Bier, dann auf den Lockenwickler schlafen, morgens auskämmen mit viel Geschrei und Tränen, mit viel Haarspray fixieren, am Nachmittag nachfriesieren und wieder einsprühen. Horror pur! Drei Tage später hatte ich meinen Vater soweit das er wieder mit mir zum Frieseur ging und ich eine Kurzhaarfriesur bekam. An Fronlaichnam wurden dann die Komunionbilder gemacht mit Kurzhaarfriesur! Ich besitze kein einziges Bild von diesem Horrortag, es gibt zwar eins als Gruppenbild das ich aber nicht habe. Lg Birgit |
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![]() Mitglied seit 11.07.2003 |
Hattet Ihr auch eine Stricksusel?
Das war solch ein schmales Holzpüppchen, in der Mitte hohl und hatte auch dem Kopf vier Metall-Haken (sah aus wie reingesteckte Büroklammern). Darüber spannte man Wollfäden und hob sie einzeln mit einer Holznadel ab. Man erhielt - je nach Verfügbarkeit der Wollreste - eine zeimlich bunte Kordel. Die Billigvariante war eine leere Garnrolle, in die vier Nägel gehauen wurde.... LG Sabine |
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![]() Mitglied seit 17.06.2005 |
@Barbie,
dann hast Du die Bärbel-Puppe, ich habe die Inge-Puppe, allerdings ist sie verhältnismäßig neu. Ich glaube ich bekam sie 1977 von meinen Kindern zu Weihnachten. Die Firma Schildkröt hat sie damals naturgetreu nachgemacht. Gab es da nicht so Heftchen von Schildkröt mit diesen Puppen? Es gab auch so was von Blendax. Wenn man da was ausfüllte, Adresse und Geburtsdatum, bekam man zu Geburtstag eine Karte geschickt. Meine Kusine und ich haben dann auch alle Puppen eingetragen, und wir haben ständig Geburtstagskarten bekommen. Hat jemand von Euch auch noch Schulspeise erlebt? Nach dem Krieg gab es in der Schule jeden Tag was zu Essen. Ich glaube das war von den Amerikanern organisiert. 5 Tage die Woche Suppe, jeden Tag eine andere. Dafür mußte man sein Eßgeschirr mitbringen, das war so wie eine große Tasse aus Metal oder Emalie, die hing am Schulranzen. Natürlich hat man auch oft die Suppe verschüttet, das klebte dann an der Kleidung. Einmal die Woche gab es eine kleine Tafel Schokolade, ich glaube das war Donnerstags. Da fällt mir ein, das war ja in den 40ern!!!! Wir reden von 50er und 60er. L.G.Atina18 |
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![]() Mitglied seit 15.08.2005 |
Hallo zusammen,
es macht solchen Spaß hier zu lesen. mein Poesie Album ist schwarz /weiß kariert und hat ein Schloß Nun muß auch ich darin stöbern Zum Andenken wenn du einst in späteren Jahren,nimmst dies Album in die Hand denk,die hab ich auch gekannt Rosen,Tulpen, Nelken alle Blumen welken nur die eine nicht, denn sie heißt Vergißmeinnicht Unter Linden, Eichen, Buchen wirst du einst die Mutter suchen. Aber nirgends wird sie sein, als im Grabe unterm Stein ( Wie furchtbar ,dies in ein Poesiealbum zu schreiben) Erst wenn du groß bist, siehst du es ein, wie schön es war ein Kind zu sein. Hoffe,es folgen noch viele Beiträge LG mediterana |
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![]() Mitglied seit 11.07.2003 |
@ Atina,
wo Du gerade etwas von Heftchen schreibst.... Kennt jemand von Euch noch diese Sammelpunkte, die es auf diversen Lebensmitteln gab? Ich sammelte wie wild Gloria-, Penny- und Linda-Punkte. Wenn man genug zusammen hatte, schickte man sie ein und bekam Bilder einer beliebigen Serie (Singvögel, Blumen, Schmetterlinge, Dampflokomotiven). Alle möglichen Themen, für die man sich ohne diese Sammelei wahrscheinlich gar nicht großartig interessiert hätte. Die Bücher zum Einkleben dieser Bilder mussten allerdings (für damalige Verhältnisse relativ teuer) gekauft werden. Diese Bücher habe ich heute noch. LG Sabine |
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![]() Mitglied seit 01.10.2005 |
Halllo Ihr Lieben,
ich habe nur ganz wenig Sachen mit nach Frankreich gebracht, nicht mal meine Fotoalben. Mein Poesiealbum ist seit langem irgendwo auf dem Müll. Ich bin ein großer Ausmister. Aber mein Kopf hat - wie alle anderen Köpfe - eine Menge Speicherplatz. Und wie man an diesem Thread sieht - man braucht gar kein \"handfestes\" Zeug, um sich alle Bilder wieder ins Gedächtnis zu rufen. Sie sind auch so da, man braucht nur einen kleinen Anstoß. Danke, cindy! Wieso ich ausgerechnet mein Kommunionbild hier habe, weiß ich nicht. Aber es zeigt so schön die (etwas mißglückten) Schillerlocken, die Birgit oben erwähnt hat. Meine Oma aus Norddeutschland konnte nicht zur Kommunion nach Wiesbaden kommen, aber sie schickte Geld für meine erste Armbanduhr. Deshalb mußte ich für alle Fotos den Ärmel hochschieben und die Hand vor den Bauch halten, damit Oma die Uhr sehen konnte.
Herzliche Grüße aus Frankreich, Christine |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
@Atina18
Hier ist eine Seite von den Schildkrötpuppen . Wenn ich mir so die Puppen ansehe, muß meine Puppe die Inge sein. Meine Puppe ist 52 cm groß LG Barbie |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Noch etwas zu den Schildkrötpuppen
Sie waren damals schon sehr teuer. Meine Oma und mein Opa , die sie mir zu Weihnachten geschenkt haben, haben mal gesagt, daß sie 1952 50 DM gekostet hat. Als Kind habe ich das gar nicht so realisiert, Aber später habe ich mal erfahren, daß meine Oma und mein Opa für ihre zwei Zimmerwohnung 40 DM Miete im Monat zahlen mußten. Das war damal sehr viel Geld. Wie lange mußten sie gespart haben, um mir solch ein Puppe kaufen zu können, denn reich waren sie nicht. Mein Opa war Zimmermann und meine Oma ging nicht arbeiten.. LG Barbie |
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![]() Mitglied seit 25.03.2005 |
@happyhour,
Mensch, ich bin zwar gut 10 Jahre jünger als Du, aber in dem Tante Emma Laden Deiner Eltern war ich schon mal drin und habe für meine Großtante Billa und den Onkel Hennes Milch gekauft. Die wohnten in der Lehrstraße, in einer Wohnung, die sie sich mit einer anderen Familie geteilt hatten, nur die Toilette mussten sie gemeinsam benutzen. Und im Hirschgraben habe meine Oma und meine andere Großtante gewohnt. Da kommen Erinnerungen hoch! Oma und Opa zogen dann innerhalb von Wiesbaden um, in die Emserstraße. Damals gab es noch eine Hochbrücke, die extra dazu gebaut wurde, um den Autoverkehr zu erleichtern. Ich war damals stinksauer, weil für diese Brücke die Straße verbreitert werden musste und so der Vorgarten und der Balkon von meinen Großeltern zum Opfer fiel. Naja, und im Zuge der \"Autos raus aus den Innenstädten\"- Entwicklung wurde diese Brücke vor 3-4 Jahren wieder abgerissen... Aber auch sonst ist dieser Thread Klasse, ich werde mir mal viel Zeit nehmen müssen, ihn in Ruhe zu lesen. Wahrscheinlich komme mich dann auch in diese \"Ach-früher-war-doch-alles-besser\"-Stimmung, die ich früher, wenn sie bei meinen Eltern/Großeltern auftrat, nie verstehen konnte. Da fällt mir auch noch was ein : Ich bekam Baby-Doll-Nachtwäsche von meiner Cousine aus Amerika, der letzte Schrei - ein kurzes Höschen und darüber ein polanges, rüschiges Oberteil, ach wie süß... Und gestern gabs im Fernsehen \"Vier Mädels aus der Wachau\" mit genau solchen Schlafanzügen, kreisch. Machts gut und schwelgt noch ein bisschen in Erinnerungen, macht solchen Spaß ! Liebe Grüße Lavendela |
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![]() Mitglied seit 11.07.2003 |
Zum Thema Lebensmittel und Einkaufen:
Zu meiner Kinderzeit wohnten wir in einem 6-Parteien-Haus - wir unten und meine damalige Freundin, die drei Jahre älter war, ganz oben. Wenn meine Mutter am Wochenende gebacken hat, war es selbstverständlich, dass zwei Stücke vom jeweiligen Kuchen abgeschnitten wurden und ich als Kind mit dem Teller hoch geschickt wurde. Meine Freundin brachte dann den Teller meistens mit neuem Kuchen drauf zurück. Genauso selbstverständlich wurde nach einem Ei oder \'ner Tüte Backpulver gefragt, wenn eine entscheidende Zutat der jeweiligen Mutter gerade fehlte. Und heute kennt man seine Nachbarn kaum.... Gruß Sabine |
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![]() Mitglied seit 26.10.2003 |
Hallo, also ich bin auch ganz hin und weg, weil ich nie gedacht hätte, dass dieser Thread solch einen Anklang findet. Ich finde alle Beiträge so wunderschön. Ich erinnere mich jetzt, wo ich es gelesen habe, auch an die schwarzen Unterhosen (Strunzhose), ha ha ha ich könnte mich kaputt lachen. Ich habe auch noch zwei Schildkrötpupppen, die eine ist die Bärbel und die andere ist 7o cm groß super gut erhalten, doch ich weiß nicht wie sie heißt. Ich bekam sie mit ca. 11 Jahren geschenkt und sie sitzt wunderschön angezogen in meinem ehemaligen Kinderstühlchen. Außerdem besitze ich noch meinen alten und abgeliebten Teddy von der Firma \"Hermann\"!!! Er hat einen Ehrenplatz und sieht trotz seines hohen Alters (55 Jahre) noch wunderschön aus. Er hat mich durch meine Kindheit begleitet und oft getröstet, was ich ihm nie vergessen werde. Als ich eben nochmal den ganzen Thread durchgelesen habe bin ich auf die Idee gekommen, dass ich mir evtl. alles ausdrucke und zu einem kleinen Büchlein binde. Jetzt gehe ich auf die Suche nach meinem Poesie-Album. Irgendwo im Keller in einer Kiste müßte es liegen. Allen hier einen wunderschönen und gemütlichen Abend liebe grüße Cindy |
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![]() Mitglied seit 13.03.2005 |
Hallo das ist ein toller thread so vieles, was hier geschrieben wurde, passt auch in meine Kindheit, ich bin auf dem Land aufgewachsen auf einem Bauernhof und hier sind noch ein paar Erinnerungen von mir es gab bei uns keine Waschmaschine, die Wäsche wurde in einem großen Kessel ausgekocht, aber es gab eine Zentrifuge zum Ausschleudern wir hatten noch keinen Fernseher, es gab im ganzen Dorf 1 Fenseher, da durften wir Kinder am Mittwoch und am Sonntag um 17 Uhr Kinderfernsehen schauen - Fury und Lassy und Kasperltheater (wir bekamen dann 1962 den ersten Fernseher) es lief Melissa von Durbridge (1964?) - 6 x 20 Minuten- das war so spannend, dass jeder davon sprach in unserem Bauernhof gab es noch das Plumpsklo mit einem Herzchen in der Tür der Misthaufen war noch im Hof innen meine Mutter musste Butter im Butterfass stossen-stundenlang 1 x im Jahr gab es Frankfurter Würstchen zu essen - das war an Fronleichnam wie haben wir uns darauf gefreut zu der Zeit sammelten wir Weinbergschnecken, die wurden in Kisten verpackt und vor allem nach Frankreich geschickt, wir bekamen ein paar Schillinge und waren glücklich in der Schule wurden Mädchen und Knaben in der Klasse streng getrennt- links die Mädchen , rechts die Buben im Linde Kaffee gab es immer Plastikfiguren, auf die wir ganz süchtig waren in Erinnerung schwelgende Grüße Mima |
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![]() Mitglied seit 26.10.2003 |
Hallo, eben habe ich mein Poesie-Album gefunden. Mein Opa schrieb mir am 5.1.1960 diesen Spruch rein: Wer morgens nüchtern 3 x schmunzelt Wenn\'s regnet, nicht die Stirne runzelt, und abends singt, dass alles schallt, wird 99 Jahre alt! Eine schöne Erinnerung! Außerdem habe ich bei den vielen Sprüchen wunderschöne Glanzbilder. Herrliche Rosenbilder, Körbe mit Rosen, Babybilder, Engelchen und und. Ach wie schön. LG Cindy |
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![]() Mitglied seit 07.03.2005 |
Hallo,
ich will auch noch mitmachen: Getrennte Schulhöfe für Jungen und Mädchen kenne ich auch noch, nur die \"evangelischen\" durften zusammen, aber streng getrennt von den Katholiken!!!! (Bayern!) Badeanzug mit gesmoketem Oberteil und Pumphöschen. Zweiteilige Spielanzüge für meine kleineren Brüder. Umhängetaschen mit langem Riemen haben die \"altmodischen\" Handtaschen mit Henkeln abgelöst. HÄKELLOOKSTRÜMPFE, der letzte Schrei!!! Überunterhosen, die Liebestöter hießen, mit Spitzen als Abschluss, dass man die Stumpfhalter abdecken konnte. Fahrräder ohne Gangschaltung und mein erstes Rad mit geradem Sportlenker bekam ich 1968. Zum Nachtisch gab es Götterspeise knallrot mit Dosenmilch. Ach ja, und Brausestäbchen, das Stück für 2 Pfennige. Colalutscher... aber die kosteten, glaub ich, gewaltige 10 Pfennige, waren aber auch guuuut. An Radiergummis, die so gut rochen erinnere ich mich auch noch. Und an \"Tintentod\" der aussah wie ein kleiner Lippenstift und grauslig schmeckte. Aber er musste ja feucht gemacht werden, also hat man ihn angeleckt. An harte und weiche Griffel, die harten waren halb in Staniol (schreibt man das so?) gehüllt und haben ganz fein geschrieben, die weichen waren mit Holz. Wie man die harten gespitzt hat, weiß ich nicht mehr, gab es da extra Spitzer? Die Tafeln waren auf einer Seite ohne und auf der anderen mit Linien, für jede Klasse eine andere) Im Fernsehen gab es doch eine Sendung mit \"Tante Erika\", oder täusche ich mich da? Luis Trenker hat erzählt, das fand ich eigentlich langweilig aber was anderes gab es ja nicht und Kinderstunde war Kinderstunde.......... Kein Salz im Winter auf den Straßen, wir sind durch´s ganze Dorf Schlittschuh gelaufen. Meine Skier waren aus Holz und hatten keinen \"Belag\", das Skiwachs war schwarz und wurde von meinem Vater mit dem Bügeleisen aufgetragen. Am Gymnasium wurden die Lehrer mit Herr und Frau Professor angesprochen. Die Schüler der Oberstufe kamen mit Anzug und Schlips zur Schule. und mir fallen bestimmt noch mehr Sachen ein Ich grüße euch alle ganz herzlich und verfolge diesen Thread weiterhin mit Spannung. Ele I don´t like chaos, but chaos likes me |
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![]() Mitglied seit 16.06.2004 |
Ach, ist das herrlich hier!
Jetzt erzähl ich mal: Am Stadtrand von Bremen aufgewachsen in eine herrlichen alten Gründerzeitvilla. Das es eine Notwohnung war, weil meine Großeltern im Krieg ausgebombt waren und das gerade neu und selbst aufgebaute Haus (!) nicht für alle reichte, wußten meine Schwester und ich nicht. Wir wurden von allen beneidet, weils halt so ein schönes Haus war. 1964 zogen wir in ein Neubauviertel. Heute würden wir sagen Schlafstadt, aber damals wurden Postkarten mit solchen Ansichten gedruckt: Hochhäuser, wohin man sah, galt damals noch als schick! Auf dem Freimarkt oder besser: vor den ersten Buden saßen die Kriegs-Invaliden, ohne Arme, ohne Beine auf einem Rollenbrett, mit Drehorgel, Akkordeon oder nur so Wir waren jedesmal schwer beeindruckt und durften jedem einen Groschen geben. 1962 kam die große Sturmflut und die Wiesen hinter unserem Haus waren bis an den Deich heran überschwemmt, soweit man gucken konnte! Dann kam wochenlang starker Frost, wir bekamen unsere ersten Schlittschuhe und konnten laufen, wohin wir wollten! Wer hat genauso gerne Eiskunstlaufen geguckt wie ich? Mit Shouke Dijkstra und Ina Bauer und Marika Kilius/Hans-Jürgen Bäumler! Ich hab die immer gezeichnet, wenn in der Fernsehzeitung die tollen Fotos waren. Damal fanden die Wettbewerbe noch im Freien im Sonnenschein statt! Es war fast das Einzige, was wir im Fernsehen sehen durften bei Oma am Wochenende. Sonst gabs im Radio immer Kinderfunk und eine Gute-Nacht-Geschichte. Von dem Sprecher hatte ich immer eine sehr genaue Vorstellung, die allerdings irgendwann durch ein Foto in der Rundfunkzeitschrift grausam zerstört wurde! Zur Konfirmation bekam ich eine Aussteuerkiste, die mit Skai überzogen war! Nie habe ich Schrecklicheres gesehen! und Unterröcke, die ich niemals angezogen habe! Mecki aus der Hör Zu gibts glaub ich heute noch? Aber wer kennt noch Jimmy, das Gummipferd aus dem Stern? \"Kinder haben Sternchen gern. Sternchen ist das Kind vom Stern\" höre ich mich heute noch vorlesen! Als der Bundespräsident nach Bremen kam, mussten wir uns alle klassenweise an der Straße aufstellen, durch die er fuhr. Und Pakete packen in der Schule vor Weihnachten für Leute in der DDR. Jeder mußte irgendwas mitbringen. Apfelsinen, Kaffee, Schokolade, Reis etc. Die Liste gabs vorher mit nach Hause. Wer kennt noch die Plakate: \"Und samstags gehört Papi mir!\" mit einer Hand, die eine Kinderhand hält, von der Gewerkschaft beim Streit um die Einführung der 5-Tage-Woche? Oder ein Wahlplakat von wem auch immer: \"Deutschland, dreimal geteilt, niemals!\" Das Plakat hing bei uns überall und es war häßlich in Schwarz-orange! Wenn wir zur Schule gingen, kamen wir am Bauernhof vorbei, und wenn geschlachtet wurde, hingen die Schweinehälften an Leitern vor dem Haus. Da haben wir uns immer leise gegraust. Nach der Schule gingen wir aber hin und sahen auch die Schweineschwänze in den alten Kastanienbäumen hängen, für die Vögel! @ Sabine: Bei uns hieß die Stricksuse Strickliesel! Opa hat uns aber auch eine Garnrolle mit 4 Nägeln drin gemacht. Dann haben wir abends, wenn wir mit einer Flasche Steinhäger, gefüllt mit heißem Wasser, ins eiskalte Bett auf dem Dachboden geschickt wurden, noch meterweise Würste gestrickt für Kissen oder Tischsets. Leider hats nicht ganz gereicht, aber schön bunt waren die Schnüre! Toll waren unsere Ferien mit dem Faltboot und später im Motorboot (von Paps selbstgebaut im Garten!) und im Zelt am Weserstrand! (Den gibts heute dort nicht mehr überall, alles Spundwände) Mit gesmokten Badeanzügen und \"Marina, Marina, Marina\" aus dem Kofferradio baden in sauberem Weserwasser! Und hinterher Dosenravioli! Und Ramabrote! Wer kennt noch Rama im weißen Pergamentwürfel mit der Holländerin drauf? Und selbstgemachte Marmelade mit soviel Zucker, dass er kristallisierte! Oh, ist das schön, was einem da so alles wieder einfällt! Liebe Grüße Helga (mein Avatar habe ich übrigens nach einem alten Foto von 1956 (da war ich 3 Jahre alt) in Acryl gemalt. Es ist original 80 x 110 cm groß. |
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![]() Mitglied seit 17.12.2005 |
bei der erwähnung von diesen details - ich gluckse vor vergnügen.
zwar hat immer noch niemand den fehlenden text zu \"cindy, oh cindy ... \" ergänzt, aber auch die anderen dinge, die hier alle zusammen getragen werden ... kartoffeln oder auch anderes gemüse und obst wurde auf dem markt in einer aus zeitungspapier zusammengedrehten tüte verkauft. federhalter - scriptol-tinte alte tanten, die einem mit einen kurz angespucktem taschentuch vermeintlichen schmutz aus dem gesicht rubbelten. wunderknäuel (zur kugel gerollte wolle, in der bonbons oder kleine winzig-spielsachen reingewickelt wurden, um strick- oder häkelarbeit attraktiv zu machen. tretroller kinderwebrahmen ich liiiiiiiiiebe diesen thread. @ cindy54 sei unbekannterweise dafür umarmt. sehr herzlich vau-von-welt |
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![]() Mitglied seit 01.10.2005 |
Ich hab ihn!!!!!!
Cindy oh Cindy Margot Eskens Cindy oh Cindy, dein Herz muß traurig sein, der Mann, den du geliebt, ließ dich allein. Er kam als du erst achtzehn warst, von großer Fahrt zurück. Er küßte dich so scheu und zart und sprach vom großen Glück. Am Kai da riefen die Möwen, als er dich wieder verließ: Cindy oh Cindy ... Du sahst ihn nachts im Traum vor dir, und gabst ihm deine Hand. Du sahst daß er den Ring noch trug, der dich mit ihm verband. Am Kai da riefen die Möwen aus all den Träumen dich wach: Cindy oh Cindy ... Wenn nachts ein Schiff die Anker wirft, dann stehst du wartend da. Doch keiner, der dich scherzend ruft, kommt deinem Herzen nah. Am Kai da rufen die Möwen, sie rufen alle dir zu: Cindy oh Cindy .. Herzliche Grüße aus Frankreich, Christine |
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![]() Mitglied seit 17.12.2005 |
christine!
ich DANKE DIR sehr erleichtert vau-von-welt |
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![]() Mitglied seit 11.07.2003 |
@ Helga
Mönsch, jetzt bringste mich aber ins schwitzen – wie hieß dieses Dingen wirklich? \"Stricksusel\" oder \"Strickliesel\", ich will mich nicht festlegen und vermute schon fast Letzteres. Ich sehe das Teil jedenfalls noch ganz klar in diesem Pappkarton in den bunten Farben vor mir – aber auf den Namen würde ich nichts verwetten. Komisch, nachdem ich das heute geschrieben hatte, habe ich auf dem Nachhauseweg ernsthaft überlegt, welchen sittlichen Nährwert diese Wollwürste hatten und was ich anschließend damit gemacht habe. Mir fiel absolut nichts ein! Aber gerade eben kam es: Klar doch! Diese Dinger wurden spiralmäßig zusammengenäht und ergaben wilde Deckchen etc. Meine Freundin hatte sogar einen riesigen Bettvorleger aus den Teilen. Danke für die Erinnerungshilfe!!! UND!!! @ vau-von-welt Diese kurz angeleckte Taschentuch, gefolgt von der Aufforderung: \"Komm mal her, Du hast da was!!!\" Zwar nicht von einer Tante, aber von Mutter! Schüttel! Und als ich heute von unseren Nachbarn schrieb, erinnerte ich mich an die Klingelschilder draußen an der Haustür. Bei den Familien stand der jeweilige Vor- und Zuname des Vaters neben dem Knopf. Bis auf die allein stehende alte Dame, die schwer über 80 war und bei der bis zum Schluss \"Frl.\" vor dem Namen stand!!! Ich kringel mich bei diesem Fred! LG Sabine |
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![]() Mitglied seit 01.10.2005 |
Strickliesel, hundertprozentig!
Herzliche Grüße aus Frankreich, Christine |
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![]() Mitglied seit 17.12.2005 |
@ sabine_hh
eindeutig strickLIESEL! sehr herzlich vau-von-welt |
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![]() Mitglied seit 11.07.2003 |
Ihr habt mich ja schon überzeugt!
Kicher Sabine |
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![]() Mitglied seit 15.08.2005 |
Jaaa, noch was
genau unverheiratete wurden mit Fräulein engesprochen. Ich glaube, das war noch bis an die 80iger. Wir haben uns aus echten Lakritzstangen Lakritzwasser gemacht. Eine Stange wurde in eine Flasche gesteckt und mit Wasser aufgeschüttet. Die Flasche wurde solange geschüttelt und gedreht,bis dass sich die Lakrize aufgelöst hatte. Salmiakpastillen haben wir uns sternförmig auf den Handrücken mit Spucke geklebt und diese genüsslich abgeschleckt. Bonbons wurden, wie schon berichtete ,aus großen Bonbongläser gekauft Die Barbette Schokolade von COOP habe ich ja sooo geliebt. Auf dem Frühstücksbrötchen hatte ich zerquetschte Bananen oder Zucker Bitte weiter, kramt in euren Erinnerungen LG mediterana |
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![]() Mitglied seit 01.10.2005 |
Da fällt mir doch gerade noch der Eiskutscher ein! Der brachte, ich glaube einmal die Woche, große Eisstangen für den Kühlschrank im Laden meiner Oma. Für mich haute er dann immer ein Stück ab, eine Freude! Eis am Stiel gabs damals noch nicht.
Herzliche Grüße aus Frankreich, Christine |
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![]() Mitglied seit 11.07.2003 |
Hihi,
ich muss noch mal auf den Karstadt-Fahrstuhlführer zurückkommen (meine Güte, an den Mann habe ich die letzten 40 Jahre nicht mehr gedacht…aber gestern fiel mir diese Story wieder ein und es war auch DER Grinser beim Abendessen Der Fahrstuhl war direkt neben der Lebensmittelabteilung, in die es ein paar Stufen abwärts ging. Dazwischen gab es als absolute Neuheit einen \"Fotoautomaten\" für Passbilder (schwarz-weiß). Da meine Eltern mit mir über Ostern an die niederländische Nordseeküste wollten – damals hieß das schlicht und ergreifend \"Holland\" Damit es günstiger wurde (vier SW-Bilder kosteten damals zwei Mark) wollte mich Mutter in diesen Automaten setzen. Ich bekam ein feines weißes Blüschen angezogen und drappierte meine Zöpfe zurecht. Als Mama sich die Gebrauchsanweisung durchlas und mich vor den Fotos noch mal zurechtzupfte, kam dieser Mann ins Spiel. Wenn der nix zu tun hatte, mischte er sich ja auch gerne in alles ein, was um ihn herum passierte.... Er wusste zu berichten, dass auf Passfotos ein Ohr zu sehen sein musste. (Damals eine schon absolut und völlig überholte Vorschrift). Ich guckte doof, meine Mutter war zunächst irritiert, glaubte aber dieser Autorität, insofern war Protest meinerseits absolut zwecklos. Also wurde ich optisch total entstellt und musste auch noch schräg in diese Scheibe gucken. Nach dem ersten Blitzen wollte ich meine Haarpracht wieder zurechtrücken, da blitze es schon wieder! Mein Schreck war groß und ich wurde nur noch hektischer. Fazit: Das erste Bild war (angesichts dieser Entstellung) zwar noch ok, das nächste von Panik entstellt und die beiden letzten wegen Händen vor und im Gesicht nicht zu verwenden. Eine absolute Fehlinvestition! Mutter hat den ganzen Nachhauseweg gemeckert und ich war stinkig auf den Kerl… Wie gesagt, DANKE für den Fred! Grins Sabine |
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![]() Mitglied seit 17.12.2005 |
@ muehlebach:
... und dann kam die mode mit den weißen stiefeln, die unentwegt nachgeweißt werden mussten ... elefantenschuhe ... und die pettycoats mussten gestärkt werden und die stärke stärkte nicht. die nächste variante waren die mit diesem starren plastiktüll oder die andere mit dem eingenähten schaumstoff. meine freundin hat in ihren einen klingeldraht in den unteren saum gepfriemelt in der felsenfesten vorstellung, dass sie ab jetzt einen reifrock vergleichbar mit mindestens sissy-mäßigen ausmaßen erzielen würde. selbstverständlich stand die klasse auf, wenn der lehrer das klassenzimmer betrat. an heißen tagen saßen muttis, omis und tanten an irgendwelchen uferstränden und hatten sich \"frei gemacht\", was bedeutete, dass sie im unterrock pur dasaßen. die campingtische mit der resopalplatte ... sehr vergnügt vau von welt ihr seid hinreißende erzähltalente! sehr herzlich vau-von-welt |
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![]() Mitglied seit 26.10.2003 |
Hallo, in den 6o er ist man mit dem VW-Käfer nach Italien in Urlaub gefahren. Man hat das Lied gesungen \"Zwei kleine Italiener........\" ha ha ha!!! Anfang der 6o er Jahre kamen die Gastarbeiter - hauptsächlich damals Italiener. Als mir eine Freundin sagte, dass in einem Haus in unserer Hauptstraße Italiener sind, dann bin ich mit dem Fahrrad hingefahren und wollte mir so einen \"Mensch\" ansehen. Ich hatte keine Vorstellung wie ein Italiener aussieht. Wirklich!!! Denkt Ihr noch an Rita Pavone? Ich überlege weiter was noch alles war. Est mal ciao Cindy |
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![]() Mitglied seit 11.07.2003 |
HACH!
Einen hab ich noch Schlafzimmer bei Omma waren aus Schleiflackmöblen und hatten eine \"BETTUMRANDUNG\" Kicher gröhl Sabine |
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![]() Mitglied seit 17.12.2005 |
... und eine frisier-toilette.
sehr herzlich vau von welt |
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![]() Mitglied seit 26.06.2005 |
Ich hab Traenen vor Lachen in den Augen.
Nun kommt mein Mann alle 5 Minuten her und sagt \"gibt es was Neues\", hahahahahaaaa Sonst findet er den CK bloed. @Christine Die Uhr ist wirklich schoen..... @Helga Den Freimarktgeruch hab ich immer noch in der Nase. Da wurde das erste Mal im Jahr Handschuhe und Muetze getragen. @Mediterana Ich sag nur Salmiakpastillen und Spucke......Haben wir als Kinder eigentlich alle den gleichen Unsinn gemacht? Wie siehts denn mit Esspapier aus, das backte so schoen am Gaumen. @Cindy Ich habe nun meinen Hermann vorgesucht. Er sieht arg geliebt aus, kaum noch Locken... Den Poesie-Album Spruch deines Opas finde ich klasse. Danke ! Liebe Gruesse Liz-O |
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![]() Mitglied seit 11.07.2003 |
Leute, wisst Ihr, was mich wundert.... dass noch keiner Rabattmarken ins Spiel gebracht hat.
Bei Muttern weniger, aber Oma hatte immer einen Kasten an der Wand hängen, in dem die Dinger gesammelt wurden. Wenn ich in den ferien bei ihr war, dann bin ich losgezogen und habe die Heftchen zum Einkleben besorgt. Habe danach einen Nachmittag meine Zunge und Spucke für die Verwaltung hergegeben und danach schwer abgeräumt! Oma war froh, dass das Zeug endlich entsorgt war und für mich fiel ordentlich was ab, denn in diesem Laden standen die Süßgkeiten damals schon direkt neben der Kasse.... LG Sabine, jaja, ich weiß käuflich .. |
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![]() Mitglied seit 26.06.2005 |
Ja Sabine,
diese Bonschenglaeser waren toll. Ich brauchte immer lange mich entscheiden zu koennen, wofuer ich denn nun den Groschen verwende. Und war dann immer ganz gluecklich ueber meinen Salino, meinen Teufel und die Leckmuschel. Bei meiner Oma hab ich nie gerne geschlafen. Da wurde ich morgens immer nackisch aufen Stuhl gestellt und mit einem harten Waschlappen abgerubbelt. Es war arschkalt, das passierte vorm Einheizen. c ya Liz-O |
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![]() Mitglied seit 07.07.2003 |
Weine nicht, weil es vorbei ist,sondern lache,weil es so schön war.
(Gabriel García Márquez) |
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![]() Mitglied seit 15.08.2005 |
Hey,ich mal wieder
ich muss doch alle paar Stunden mal wieder sehen,was es Neues zu berichten gibt. Dafür höre ich sogar mit meinen \"Lesemarathon\" auf( der neue Berndorf) @liz-o dass Esspapier waren unsere Hostien. Aber Mein Opa der konnte Vögel malen und den Hund durfte ich immer füttern. Das hat mich entschädigt Ich weiß nicht mehr,wer das mit dem Ofenrohr erzählt hat. Ich habe im Schlafzimmer so einen Ofenrohrdeckel von der Wand gelöst. Ihr könnt euch sicherlich vorstellen,dass meine Mutter nicht erbaut gewesen ist. Mein Bett stand darunter. Ich kann mich auch noch gut an die Steghosen erinnern. Gute Nacht und liebe Grüße mediterana |
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![]() Mitglied seit 16.06.2004 |
Beim Thema \"Gerüche\" erinnere ich mich genau an einen marzipanartig duftenden Klebstoff namens Pelikanol. Wir haben damit Oblaten in Poesiealben geklebt und auch Weihnachtsbasteleien gemacht. Irgendwo gibts das Zeug heute auch noch. Wir haben immer Kettchen aus Stanniolpapier geschnitten und geklebt für den Weihnachtsbaum und Strohsterne (!) selbst gebastelt.
Ein wunderbarer Geruch breitete sich aus, wenn meine Oma Markneukirchen (damals DDR) in Heimarbeit Parteiabzeichen aus Metall mit Lack ausfüllte. Hammer und Sichel auf rotem Grund, Lenin und sonst wer (weiß ich leider nicht mehr). Und alles glitzerte und das Rot leuchtete auf dem Messingfarbenen Grund! Ich habe zu gern geholfen, durfte aber nur einmal. Und mit Onkel Martin im Leiterwagen zum Heuwenden für die LPG fahren! Zwar hatte ich hinterher hochrote Augen wegen des Heuschnupfens, aber die Rückfahrt auf dem zuckelnden Pferdewagen auf Sandwegen werde ich nie vergessen! Ach, und Salmiakpastillensterne ablecken!!!!!!!!! (Mach ich heimlich auch heute noch!) und Wunderknäule als Strickmotivationshilfe! (Leider hatte Mama grauenvoll schmeckende Bonschen eingewickelt. Den Geschmack weiß ich heute noch!) Und die Fahrt im Zug über die Grenze! Die schrecklichen, strengen Männer und Frauen in Uniform und dauernd Schiss, dass irgendwas entdeckt wird. Allein Mamas Ermahnungen: \" Ihr müsst ganz ruhig und freundlich sein. Wir haben NICHTS, was schwierig werden könnte!\" reichte völlig, um uns fertig zu machen. Aber dann, wenn wir in Bad Brambach umstiegen, gab es im Bahnhof einen Wasserhahn mit Mineralwasser aus der Quelle, das war so lecker und erfrischend nach der Fahrt, und Markneukirchen und Omis Haus war nicht mehr weit, dass wir wieder völlig glücklich und neugierig waren auf die Ferien! Mal sehen, was mir noch einfällt! Bis bald LG Helga |
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![]() Mitglied seit 26.06.2005 |
Wir wohnten zur Untermiete, na ja Obermiete im 1. Stock.
Die Vermieter hatten 4 Kinder. Wir Kinder wurden Heilignachmittag nach dem Baden immer ins Bett geschickt. Glaubt mal nicht, dass wir geschlafen haben. Kissenschlacht war angesagt und am Ofenrohr haben wir gelauscht was die Elten unten so erzaehlen. Dann gabs gebratene, gruene Heringe und wir Kinder haben uns um die Schwaenze gekloppt. An diese Geschichte habe ich mich seit Jahrzehnten nicht erinnert. In den 70ern kam Rainer, der Sohn des Hauses dann an unsere Haustuer und hat gefragt ob ich mit ihm gehen moechte. c ya Liz-O |
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![]() Mitglied seit 17.06.2005 |
Guten Morgen Ihr Lieben, @Liz mein Mann interessiert sich nun auch für den CK, oder besser gesagt, für diesen Thread. Wir sind gleich alt und kommen aus der gleichen Gegend. Macht das Spass! @Cindy Oh Cindy, Du hast es geschafft dass wir hier alle eine herrliche Verjüngungskur durchmachen @Barbie Du hast recht, ich habe die Bärbel, Du mußt die Inge haben. Sollen wir uns zum Puppenkaffee treffen? Atina18 |
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![]() Mitglied seit 17.06.2005 |
Wisst Ihr dass 1956 in der Tanzschule die Herren
(womit die Jungens gemeint waren) weisse Handschuhe tragen mußten, um den Damen (natürlich den Mädchen) mit verschwitzen Händen nicht die Kleider zu versau...... verschmutzen! Wir haben ein Foto von meinem Mann und seiner Partnerin Das habe ich leider nicht mehr erlebt, bei mir war es schon 1957 als er mit mir \"gegangen\" ist und wir zusammen getanzt haben. Da waren die weissen Handschuhe schon abgeschafft. Ja, Tanzstunde! Jungens stehen entland der Wand auf einer Seite, die Mädchen sitzen gegenüber an der anderen Wand entlang. Und dann geht es los........... Kennt Ihr das auch, der bange Moment wer einen wohl holt? ER hat mich geholt, und dabei ist es bis heute geblieben!!!!! Er sah aus wie Hansjürgen Bäumler und alle Mädchen waren hinter ihm her. Oh Gott waren wir jung, die reinsten Babys Nun sollte ich mal was \"Vernünftiges\" tun! Gerade geht der Wecker dass mein Brot fertig ist und aus dem Backofen geholt werden will! Tschüss bis bald Atina18 |
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![]() Mitglied seit 26.06.2005 |
Hello,
mir ist die Puppe meiner Mutter im Gepaeck nach Australien kaputtgegangen. Die Beine sind ab und sie hat einen kleinen Riss auf dem Kopf. Die Nummer im Genick sagt 49. Die Kleidung hat meine Tante damals gestrickt, sie ist 12 Jahre aelter als meine Mutter. Alles Liebe Liz-O
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![]() Mitglied seit 17.06.2005 |
Hallo Liz,
Du hast auch eine Inge so wie Barbie. Meine Bärbel hat Schnecken auf den Ohren, im Nacken ist eine Schildkröte und 46. Kommst Du auch zum Puppenkaffee? Gruß Atina18 |
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![]() Mitglied seit 26.06.2005 |
Aber hallo komm ich zum Puppenkaffee.
Ich muss jetzt erst mal rausfinden, ob es sowas wie einen Puppendoktor hier in Sydney gibt. Witzig, meine Tante, die so wunderbar stricken und naehen kann, heisst Inge. c ya Liz-O |
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![]() Mitglied seit 03.05.2005 |
Guten Morgen,
ich bin zwar \"erst\" Jahrgang \'63, aber an so manche Sachen kann ich mich auch noch erinnern. Immerhin bin ich so alt, daß ich mich noch sehr gut an die Weltkugel-Fords (?) erinnern konnte, und die DS gehörte zum Straßenbild. Die Straßen waren noch so leer, daß ich im Sommer mit meinem Vater mitten auf der Straße Federball spielen konnte. Die Mondlandung im Fernsehen hat sich die ganze Familie angesehen; schwarz-weiß. Der erste Farbfernseher hatte noch einen Umschaltknopf für s/w-Filme, weil dann die Bildqualität besser war. Das Radio hatte noch ein \"magisches Auge\". Samstagnachmittag Hitparade auf Radio Luxemburg auf UKW; ständig gestört von meiner Mutter, die gerade dann ihren Kaffee mahlen mußte (elektrische Mühle, nicht funkentstört). Übrigens erfand meine Mutter dann das technische Phänomen des \"Lautspielens\": nach höchstens fünf Minuten Musik \"mach das Radio leiser, es hat sich lautgespielt\"; die dezentere Übersetzung der Worte meines Vaters \"Mach\' die Negermusik aus!\". Zum Kaffee dann im Fernsehen \"Spiel ohne Grenzen\" mit Camillo Felgen und viel Schmierseife oder ähnliches. Überhaupt, Fernsehen: Sport-Spiel-Spannung mit Klaus Havenstein, natürlich der Hase Cäsar, Kater Mikesch, zu Weihnachten die Sissi-Filme oder der Tiger von Eschnapur. Und Edgar Wallace. Vor dem Belphegor (mit Juliette Gréco) hatte ich immer Angst und wäre am liebsten unter den Tisch gekrochen. Auf dem Schulweg gab es einen kleinen Tante-Emma-Laden, der eine ganze Reihe Bonbongläser hatte. Für einen Groschen bekam man eine ganze Tüte voll Pfennigbonbons (besonders geliebt: die dunkelroten), Eßpapierherzen mit Brausepulver gefüllt, \"Armbanduhren\" aus gepreßtem Brausepulver, Strohhalme mit Brause gefüllt. Ein Baiser kostete damals 15 Pfennig, und man krümelte sich die ganzen Sachen voll. Dort gab es auch noch lose Milch zu kaufen, übrigens auch sonntags. Einmal im Jahr bekam ich eine Tüte Kartoffelchips und durfte lange aufbleiben: an Karneval zu \"Mainz bleibt Mainz\"; nach spätestens der Hälfte schlief ich zwar tief und fest, und die Witze habe ich auch nicht verstanden, aber ich war glücklich. Häkelstrumpfhosen - habe ich immer von meiner Tante \"geerbt\", was war ich stolz. Und zu Ostern, egal wie kalt es war, durfte ich, wenn auch nur kurz, die Dinger endlich ausziehen und in Kniestrümpfen gehen. Im Winter wurde dann unter mein geliebtes rotes Wollkleid (lief alles unter \"Pariser Chic\", wie mir meine Mutter erfolgreich einredete) eine blaue Trainingshose angezogen - voila, ein Hosenkleid! Pflicht im Turnunterricht: grüne Turnhose und weißes Hemd, darauf aufgenäht das Wappen der Schule. Trainingsanzüge waren nicht üblich, und nur mit nackten Füßen in die Halle. Vor dem Unterricht beten, nach dem Unterricht beten, immer zu zweit klassenweise gesammelt das Gebäude betreten, mittags die Stühle auf die Tische stellen. Und natürlich aufstehen, wenn der Lehrer den Raum betrat. Erste \"emanzipatorische\" Proteste, als die Klassen in Mädchen und Jungs geteilt wurden und die Mädchen Püppchen häkelten (ich habe meine nie fertiggekriegt) und die Jungs lernten, mit Hammer und Zange umzugehen. An Familienfesten tranken die Männer einen Scharlachberg, die Damens teilten sich eine Flasche Liebfrauenmilch oder Kellergeister. Die gab es dann auch zu Silvester, ich durfte auch mal nippen. Einmal brachte meine spendable Großmutter eine Flasche roten Krimsekt an, damals kostete der noch ein halbes Vermögen (ich meine, knapp 30,- DM), das war etwas ganz Besonderes und für sie Inbegriff des Luxus. Beliebt bei solchen Gelegenheiten waren neben den Tomaten-Fliegenpilzen und der unvermeidllichen Salzstangengarnitur auch Gurkenschiffchen, Gewürzgurken ausgehöhlt und mit Fleischsalat gefüllt, oder Eier mit falschem Kaviar garniert. Alle Frauen unserer Familie hatten in ihrer Handtasche ein winzig kleines Plastikschächtelchen, es sah aus wie Barbies Hutschachtel, mit einer \"Wetterhexe\", eine dünne Plastikhaube für den Fall, daß es regnet. Obwohl - die Dauerwellen meiner Tanten waren absolut wasserfest ... Sensationell die Dia-Abende bei meiner Tante; sie machte Urlaub auf Madeira und Lanzarote, bevor wir überhaupt genau wußten, wo das lag. (Ich liebe Diaabende noch heute!) Die andere Tante war das schwarze Schaf der Familie: nicht nur, daß sie einen Arbeiter (auch noch Rheinländer!) geheiratet hatte, sie rauchte, schminkte sich und wurde auch schon mal mit einem Bier erwischt. Noch schlimmer: sie ließ sich scheiden!!! Samstags wurde gebadet, Vater zog sich eine Unterhose an, damit mein kleines Seelchen keinen Schaden nimmt, dann kam ich mit in die Wanne. Später durfte ich dann alleine baden und hatte auch nichts an. Und als ich den ausrangierten Stabilbaukasten meines älteren Bruders entdeckte und damit spielte, wurde er ganz schnell ausrangiert (der Kasten, nicht der Bruder), weil sich das für ein Mädchen nicht gehört, wer weiß, was dann aus mir wird! Dafür durfte er sich an meinen Puppen nicht vergreifen, weil er sonst kein \"richtiger Mann\" geworden wäre. Überhaupt wuchs ich sehr behütet auf; kein Roller, kein Fahrrad, kein nichts. Weil mein Bruder sich mal ziemlich schlimm mit dem Fahrrad hingelegt hatte, konnte das kleine Schwesterchen das natürlich erst recht nicht. Radfahren habe ich verbotenerweise auf dem Hof einer Freundin gelernt; dort stand ich auch das erste Mal auf Skiern und Gleitschuhen - die gibt es wohl wirklich nicht mehr. Im Spätsommer dann die jährliche Aktion des Brikettstapelns im Keller; sorgfältig wurden sie auf Kante gelegt. Wehe, wenn Hochwasser kam! Meine Mutter kochte die Wäsche jeden Montag wirklich noch, in einer Waschschüssel aus Blech auf dem Küchenherd. Bis auf die Nyltest-Hemden natürlich, die sie sorgsam auf die Leine über der Badewanne hing und die recht schnell wieder verschwanden, weil sie vergilbt waren (da gab es doch mal die Waschmittel-Reklame mit dem \"Gilb\", der in der Gardine hing). Mein Gott, was bin ich alt geworden ... LG, das Elchmädchen |
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![]() Mitglied seit 26.06.2005 |
Elchmaedchen,
warum durften wir Maedchen eigentlich nie \'Jungsspielzeug\' haben? Ich wollte immer nen Kettcar, hab den vom Nachbarsjungen geklaut Hab ich nie gekriegt. c ya Liz-O |
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![]() Mitglied seit 11.07.2003 |
Moin,
Jungensspielzeug? Alleine schon dieser Ausdruck! Was habe ich nach einer elektrischen Eisenbahn gejammert Ganze Nachmittage habe ich in Bauchlage bei meinem gleichaltrigen Schulfreund, der schräg gegenüber wohnte, zugebracht und Weichen gestellt. Dafür durfte er (wenn wir uns absolut sicher waren, dass keiner ins Zimmer kommt) meine Barbiepuppe umiehen, weil er sehen wollte, wie die \"drunter\" aussieht Kicher Sabine |
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![]() Mitglied seit 02.12.2004 |
Hallo,
@Cindy was alle schon gesagt haben, dieser Thread ist wunderschoen Ich bewundere Euch alle, an was Ihr Euch so alles erinnert und an auch so viele Kleinigkeiten. Vieles hatte ich schon vergessen und beim Lesen wurden auch bei mir wieder viele Erinnerungen wach. Auch unsere erste Wohnung hatte kein Badezimmer und Samstags wurde in der Zinkwanne gebadet. Wasser auf dem Kohleherd heiss gemacht. Es war ein grosses Mietshaus, dass nach dem Krieg schnell gebaut wurde, wie mir meine Eltern erzaehlten. Meine Mutter war Fluechtling von Memel/Ostpreussen und mein Vater von Berlin. Wie diese in Duesseldorf gelandet sind weiss ich nicht Wer kennt die Kinderbuecher \"Putzi\" und die \"5 Freunde\" Buecher? Habe immer zum Geburtstag oder Weihnachten einen neuen Band bekommen. So, ich werde jetzt ins Bett gehen. LG Caldwell |
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![]() Mitglied seit 26.06.2005 |
Tja Sabine,
so war das wohl damals und ich denke in manchen Familien wird es immer noch so sein. An was ich mich auch noch erinnere, ich sollte immer zuhause sein wenn die Strassenlaternen angehen. Wie sollte man das schaffen, wenn man in der Nachbarschaft unterwegs war, auf Baeume klettern und Hoehlen bauen und kein Zeitgefuehl hatte. c ya Liz-O |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo,
ich komme auch zum Puppenkaffee. Aber wenn schon, denn schon, dann brauchen wir auch Rezepte aus den fünfiger Jahren Wer kennt welche? Man könnte doch mit Hilfe der CK User ein fünziger Jahre Koch- und Backbuch erstellen. LG Barbie |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Zum Thema Jungenspielzeug kann ich auch etwas beisteuern.
Wenn ich bei meinem gleichaltrigen Cousin war, habe ich immer so gern mit seinen Blechautos gespielt. Ich wünschte mir auch ein Auto, bekam es aber nicht, mit der Begründung: \" Du bist ein Mädchen\" Dann hat mir mein Cousin mir ein altes kleines Blechauto geschenkt. Ich mußte es wieder zurückgeben. \"Mädchen spielen mit so etwas nicht.\" Was war ich traurig. LG Barbie |
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![]() Mitglied seit 17.06.2005 |
@Elchmädchen
normaler Weise überschlage ich so lange Beiträge in den Threads und ich glaube ich bin nicht die Einzige Deinen habe ich Wort für Wort gelesen und sehr genossen, wie all die anderen hier auch. Ihr könnt ganrnicht genug schreiben, ich lese es ganz bestimmt, und nicht nur einmal Liebe Grüsse an Euch alle Atina18 Als ich das von der Brause las, stieg es mir gleich in die Nase! |
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![]() Mitglied seit 17.06.2005 |
Kuchen aus den 50er!!!!
Butterkremtorte und Kalter Hund (Palminkuchen) Das war sehr typisch, es war die Wirtschaftswunderzeit, und man hat alles gegessen was dick machte. Tortenboden mit Obst gab es auch, davon konnte ich als Teenager einen ganzen Kuchen essen, mit Pfirsiche, Erbeeren oder halbsauren Kirchen, die waren zu der Zeit sehr beliebt. Meine Tanten meckerten immer mit mir, sie fanden immer einen Grund, auf jeden Fall war ich zu dünn, dagegen als Baby sollen sie mich für zu dick gehalten haben! Ich konnte es ihnen nie recht machen!!!! Wißt Ihr noch mehr? Atina18 |
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![]() Mitglied seit 03.05.2005 |
Hallo Atina18,
danke für das Lob - ich litt wohl gerade an \"Buchstabeninkontinenz\" ... Kleiner Nachtrag noch: als ich 17 (!) war, bekam ich zu Weihnachten tatsächlich (allerdings auf meinen ausdrücklichen Wunsch) die Carrera Servo Autorennbahn. Schön mit einem Zusatzauto, ein paar Straßenteilen extra etc. Heiligabend ging ich dann so gegen 10 ins Bett. Eine Stunde später Lärm aus dem Wohnzimmer: Vater und Bruder lagen in nie gesehener Eintracht auf dem Teppich und spielten mit meiner Bahn ... Ich habe gedacht, ich werd\' nicht mehr. An alle Interessierten übrigens: ich habe ein nettes Buch zu Hause, es heißt \"Von Zungenglück und Gaumenqualen\", es geht um kulinarische Erinnerungen - das kann ich Euch nur empfehlen! Es geht zwar \"nur\" ums Essen, aber Ihr werdet Euch alle wiederfinden, vermute ich. In diesem Sinne, bis nächstes Jahr, guten Rutsch, das Elchmädchen |
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![]() Mitglied seit 11.12.2003 |
Hallo,
bei mir sind die Erinnerungen an diese Zeit zwar Erinnerungen an eine glückliche Kindheit, aber auch an sehr unbequeme Kleidung und Nachteile als Mädchen. Rothaarig mit Locken, sommersprossig, grüne Augen und viel zu dünn und zu klein - mehr brauchte es nicht, um eine absolute Außenseiterin zu sein. Dazu Eltern, die am Sonntag nie in die Kirche gingen - wir waren dafür immer wandern, bergsteigen, schifahren..., einen \"verrückten Insektenforscher\" als Vater und eine Lehrerin als Mutter, die nicht \"den ganzen Tag zu Hause bei den Kindern\" blieb, sondern arbeiten ging. Bubenspielzeug bekam ich leider auch nicht, nur von meiner Tante ein kleines Matchboxauto, einen gelben Jeep (No. 72), den gibt´s heute noch, aber ich glaube, er steht noch bei meinem Ex... Ich hätte immer so gern eine Autorennbahn gehabt oder eine Modelleisenbahn, aber das war einfach unmöglich, ich beneidete Mädchen, die Brüder hatten, ich hatte \"nur\" eine kleinere SChwester. Im österr. Fernsehen gab es Sendungen wie \"das kleine Haus\" (wunderschön) und \"Wer bastelt mit?\" (da wurden wieder hauptsächlich Bastlarbeiten für Buben gezeigt - Zubehör zur Modelleisenbahn...) und natürlich das Sandmännchen. 1968 rollten die Panzer durch unsere Stadt, um die österreichische Grenze zu sichern, als die Russen in Prag einmarschierten. 1966 brannte unser Badezimmer - eine Flasche Haarspray war neben dem Heizstrahler explodiert und zusammen mit einer Flasche Wundbenzin gab es eine schöne Stichflamme. Ich saß auf dem Klo und meine SChwester in der Badewanne, mein Vater packte unds und hielt uns beim zerborstenen Fenster raus, damit wir Luft bekamen - ich habe noch heute ein kleine Narbe am Oberschenkel. Mit 5 bekam ich einen Roller, mit dem ich gleich die außenliegende Kellertreppe runterstürzte. Meine Oma presste ein kaltes Messer an meine Stirn, damit die Beule nicht zu groß wurde. Aber bald darauf rollerte ich wieder... Meine SChwester und bekamen Ende der Sechziger neue Hosen - Karohosen mit SChlag!!! - die wir am gleichen Tag beim \"Kellerstiegerutschen\" (auf dem Rollstreifen aus Beton für Fahrräder) durchscheuerten. Dafür gab es ordentliche \"Watschn\"... Als baumkletterndes Mädchen war ich bei älteren Nachbarn sehr unbeliebt, ich streckte ihnen immer die Zunge raus, wenn sie mich tadelten... LG Sonina |
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![]() Mitglied seit 25.11.2004 |
Hallo an alle,
sei wie das Veilchen im Moose bescheiden sittsam und rein und nicht wie die stolze Rose die stets bewundert will sein. Dies war mein liebster Spruch für das Poesiealbum. Ich bin gerade (vor ca 2 Stunden), Ich bin schon Jahrgang 40, und so kann ich alles nur bestätigen. War es nicht eine wunderschöne Zeit? Ich denke sehr oft daran, was den Kindern und jungen Leuten heute ( trotz der guten Zeiten) alles verloren geht. Eines möchte ich noch hinzufügen. 1968 durfte ich dann sonntags zum Tanzen. War ich glücklich. Ich bekam monatlich 5 DM Taschengeld. Sonntags um drei Uhr ging es dann zum Tanztee. 30 Pfennig Garderobe, eine Cola kostete 60 Pfennig und wir gaben großzügig 10 Pfennig Trinkgeld. Am Abend blieben wir dann sitzen, damit wir nicht nochmal Garderobe bezahlen mußten. Um zehn Uhr gingen wir dann glücklich und müde nach Hause. War das doch schön. Leider muß ich hier jetzt wieder verabschieden für einige Zeit. Also bis bald die insehnsuchtschwelgende Gila |
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![]() Mitglied seit 11.07.2003 |
Ich komme gerade aus der Innenstadt - eine Verkäuferin erinenrte mich gerade schwer an eine Bekannte aus Kindertagen und wie per Fingerschnipp war die Geschichte wieder da.....
Früher musste man ja nicht großartig eingeladen werden, da ging man ja schon mal so bei wem vorbei und klingelte an. Eine Tasse (Schnell-)Kaffee war ja immer drin. Ich (etwa 4-5 Jahre) war also mit meiner Mutter unterwegs, und wir kamen bei meiner Spielplatz-Sandkastenfreundin vorbei - unsere Mütter haben sich dort kennengelernt. Wir klingelten und es wurde auch sofort aufgedrückt. Im ersten Stock angekommen standen wir aber vor verschlossener Tür. Jedes weitere Klingeln an der Wohnungstür und Klopfen blieb erfolglos und wir zockelten wieder ab. Meine Herren hatte die Frau \'ne Woche später zu tun, meiner Mutter abstruse Geschichten aufzutischen, wieso sie wirklich nicht zu Hause war und wie sich auf wundersame Weise der Türdrücker von alleine betätigen konnte....sowas von zurechtgelegt und kostruiert.... In Wirklichkeit hatte sie nur ihr künstliches Haarteil nicht aufgesetzt (die Frau war bekannt für ihre wilden Konstruktionen auf dem Kopf) und wollte sich nicht so zeigen. Das erfuhr ich natürlich von meiner Freundin, die ausgeschmipft wurde, weil sie voreilig zur Tür lief. Da waren unsere Mütter gerade Anfang-Mitte Dreißg Kicher Sabine |
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![]() Mitglied seit 15.08.2005 |
Hallo zusammen,
ne, mit Puppen habe ich nicht gerne gespielt. Ich fand es doof Brei zu kochen und Mutter zu spielen. Meine Puppem habe ich immer angemalt. Ich war damals sehr kreativ Viel lieber bin ich auf der Straße herumgestrolcht, mit dem Fahhrad, den Rollschuhen, turnen, Handstand an der Hausmauer Beine gespreizt( wie unanständig) die anderen Mädchen dahinter ,Ball werfen an der Hausmauer, verstecken, Fußball, durch Rohre kriechen, auf Bäume klettern und Federball spielen.Das war meine Welt.(auch heute befriedigt mich die Hausarbeit nicht wirklich) Wir durften im ganzen Haus nach herzenslust spielen. Da ich einen größeren Bruder hatte, durfte ich auch mit der Eisenbahn und den Autos spielen. Ich hatte einen Schimpansen als \" Kuscheltier\"-Glasaugen,Füllung aus Stroh- Leider ist er eines Tages nicht mehr auffindbar gewesen. Er war wohl sehr demoliert,vor lauter liebhalterei. LG mediterana |
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![]() Mitglied seit 01.10.2005 |
Hallo Ihr Lieben,
Ich denke gerade an jemanden, der auch unser Alter hat: Barbie! Ich meine nicht unsere hier aus dem Thread, sondern die Puppe, die in den 50er Jahren geboren wurde und heute in ihren besten Jahren ist (so wie wir!). Damals kostete sie einen Haufen Geld. Die einzige in unserer Klasse, die eine Barbie besaß, war ein Mädchen, dessen Eltern geschieden waren. Wenn wir dann zu Hause sagten, wir hätten gern eine Barbie, Belinda hat schließlich auch eine, dann hieß es: na, deren Eltern sind ja auch geschieden. Mit 17(!) habe ich meine erste (und letzte) Barbie von meinem damaligen Freund geschenkt bekommen. Sie war schwarz und hatte ein affengeiles rotes Outfit. Heute wäre sie sicher einen Stiefel Geld wert. Herzliche Grüße aus Frankreich, Christine |
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![]() Mitglied seit 16.06.2004 |
Wieso krieg ich eigentlich Cindy, oh Cindy! nicht aus dem Sinn!!!!!!!!
\"Liebeskummer lohnt sich nicht, my Darling\" war aber auch mal neu! Ich weiß noch, wie wir auf dem Geländer unseres neuen Fahrradweges von der \"Blanker-Hans-Siedlung\" saßen, und uns gegenseitig mit den möglichst ähnlichen Interpretationen zu übertreffen versuchten! Meine Lieblingspuppe war ein Baby, hieß Haschli und war in Wirklichkeit ein Spion, der alles und jedes für mich herausfinden konnte! Gefüttert und betüdelt habe ich sie nicht. Aber auf Bäume geklettert wie Sonina! Im Wäldchen hinter unserem Garten. Leider ist es beim Bau der Siedlung (nach der Sturmflut 62) größtenteils gerodet worden. Auch mein Baum! Mama hatte uns erzählt, dass in der Flakstellung hinter dem Wald Flüchtlingsfamilien wohnen, und ich habe immer versucht, mir vorzustellen, was das bedeutet. Irgendwann hab ich rausgefunden, dass Maria, mit der ich jeden Morgen in die Schule ging, dort wohnte. Da sie mich in der Schule manchmal ärgerte, fühlte ich mich manchmal eher als Flüchtling! Einmal habe ich sie besucht. Sie wohnte in einer kleinen Siedlung aus 5 oder 6 Holzbaracken, in der sehr viele Menschen leben mussten. Die meisten sind dann in die Neubausiedlung gezogen, und die Baracken sind heute Schrebergärten. Zum Thema wohnen fällt mir noch der \"höhenverstellbare Couchtisch\" vorzugsweise aus Nußbaumholz ein, mit Kurbel an der Seite! Der letzte Schrei!!!!!!! Und \"anschaffen\" konnte man sich was: Drehgrill, Mixbecher, Waschmaschine! Nachbarn wurden eingeladen zur Besichtigung! Ein nettes Grillgericht bei unseren Nachbarn war: kurze, dicke Bockwürstchen, längs aufgeschnitten, dicke Stücke Gouda in die Rille geben und übergrillen. Der Hammer dazu war Ketchup!!!!!!!!! Am Anfang wollte mein Vater das Zeug verbieten, weil es zu würzig ist! Gott sei dank konnte er sich nicht durchsetzen! Ach ja, zu Liebfrauenmilch und Kellergeister kann ich nur sagen: Kröver Nacktarsch!!!!!!! Mein Gott, was für eine Kultur!!!!!! Und dann das Entsetzen in Omis Augen beim erstmals vorgetragenen Wunsch nach einer Cordhose! Herrlich!!!!! Noch schlimmer: im zarten Alter von 10 Jahren tauchten via Fernseher bei Oma die Beatles auf! \"Diese Affen! Lange Haare, kurzer Verstand!\" waren die Kommentare meines Vaters! Omi unterstellte uns sehr dezent: \"Die findet ihr beiden nicht gut. Nicht wahr, Kinder????????? Nein, solch verrückten Mädchen seid IHR ja schließlich nicht. Es gibt doch so schöne deutschsprachige Lieder\" Ca. ein halbes Jahr lang konnten wir unseren Abscheu aufrecht erhalten, danach gings einfach nicht mehr! Morgen sing ich den ganzen Tag: She loves you yeah yeah yeah! |
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![]() Mitglied seit 16.06.2004 |
@ Christine: und vor allem hatte man EINE Barbie. Es gab tolle Kleider dafür. Ich hatte eine Midge. Mit Sommersprossen. Die Nachbarskinder hatten Ken, und dann konnten wir heiraten spielen!
Heute gibts für jedes Kleid ne neue Barbie. Ich fand die alten schöner. Heute gucken die so altklug. Helga |
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![]() Mitglied seit 17.12.2005 |
apropos bademode:
die herrenbademosen, DREIECKHOSEN, an den seiten mit hilfe von zwei bändern zusammengebunden. eckes edelkirsch die kombination aus stehlampe mit eingebauter abstellfläche blumenampeln aus bast die blumentopfständer aus möglichst krumm gewachsen lackierten ästen, (von oben bis unten bestückt) der knick in den sofakissen cocktailsessel trinkhalme aus plastik mit unten quirl SPEISEKAMMERN (ein reeller verlust, oder wo lagert ihr in neubau-wohnungen eure kartoffeln?) bierkutscher, das bier wurde in fässern in leiterwagen mit echten pferden in die kneipen gebracht; die pferde hatten hafersäcke umgebunden \"kapsel\"-milch milch im tetra-pack (war aber wesentlich später) PEZ-automaten oder PEZ im spender perlonkleider nachmittags-schlaf (die erwachsenen legten sich nach tisch hin, was absolute kontaktsperre für uns kinder bedeutete, weil nicht geklingelt werden durfte das nähkästchen, bestehend aus zwei beweglichen etwagen die deckenlampen mit den braun-beige nach oben geöffneten glasschalen (nackter horror!) die nachttischlampen in form von maiglöckchen sehr herzlich vau-von-welt (die als erstes, kaum ist sie am pc, sich über die neuesten beiträge informieren muss) |
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![]() Mitglied seit 01.10.2005 |
Unser Wohnhaus hatte einen Innenhof, der hauptsächlich zum Holzhacken diente. Oben waren Wäscheleinen von Fenster zu Fenster gespannt, doppelte Leinen, die über Rollen liefen. Man hängte unten ein Wäschestück auf und zog dann oben. So entfernte sich das Wäschestück und es entstand Platz für ein neues.
Mein Gott, ist das schwer zu erklären! Aber ich tu\'s ja auch nur für die Armen, die in diesem Thread mitlesen und all die Herrlichkeiten nicht erlebt haben. Herzliche Grüße aus Frankreich, Christine |
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![]() Mitglied seit 26.10.2003 |
Hallo, was mir so einfällt. Zu unserer Zeit hat man sich noch verlobt und dieses Fest meistens auch groß gefeiert. Die Verlobung war ein \"Eheversprechen\" !!! Liebe Grüße Cindy |
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![]() Mitglied seit 16.06.2004 |
@ Cindy: das kommt aber grad so richtig wieder! Mein Sohn hat sich im Oktober verlobt. Mit Ringen und großem Familienfest!
Und im Juli heiraten sie im Rathaus in Bremen! Liebe Grüße Helga |
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![]() Mitglied seit 26.10.2003 |
Hallo Helga, ist verloben wieder modern? Dann habt Ihr ja 2006 ein großes Fest. Gute Nacht und rutsche schön ins neue Jahr Cindy |
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![]() Mitglied seit 17.06.2005 |
@vau-von-welt
Waren DIE schön! Ich wollte auch eins haben und bekam auch eins, aber.... Meine Mutter wollte immer Qualität und mit Mode hatte sie nichts am Hut. So brachte sie mir von einem Kuraufenthalt ein Perlonkleid mit. Perlonkleider zu der Zeit waren entweder baby blau, rosa-rosa, zitronen gelb oder eben weiss. Es lag am Oberteil eng an und mußten natürlich einen weiten Rock haben. Dazu wurden Ballerinenschuhe getragen. Aber ich sollte ja was Besseres haben Mein Kleid hatte ein blusiges Oberteil, hochgeschlossen mit einer grossen Schleife am Hals und einen \"keuschen\" Ärmel und war grau mit altrosa gemustert Ich war 16 Jahre alt!!!!! Es hat lange im Schrank gehangen, später habe ich es auseinander geschnitten und meine eigene Kreation draus gemacht. So habe ich mit der Zeit ganz gut nähen gelernt, was mir sehr geholfen hat, als in späteren Jahren das Geld sehr knapp war. Bis bald mal wieder, Atina18 |
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![]() Mitglied seit 17.12.2005 |
@ atina
kannst du dich erinnern? - zu dieser zeit gab es keine mode für -tja, was waren wir damals, ich glaube \"heranwachsende\" (teenager wurden erst viiiiiiiiiiiel später erfunden), und es blieb uns nichts anderes übrig, als, sobald wir den kinderkleidern entwachsen waren - wir wurden unbarmherzig in \"kleine damengößen\" gesteckt. dass keine von euch auf die dreieck-badehosen der jungen und männer eingeht. sah das behämmert aus (schwer erotisch!). waren eben einfache baumwoll-lappen, haupsache dreieick, hauptsache bänder. es gab, um wieder auf dein kleid (auch meine mutter tendierte dazu, qualität zu erwerben) zurückzukommen, jene schlankmachenden biesen, die am busen begannen und irgendwo in hüfthohe endeten. das war schon ein gewaltiger bruch, so von einem tag zum anderen aus der kinderkleidung in die \"kollektion für die kleine dame\" verbannt zu werden. die ersten tage alleine mit der besten freundin im strandbad wannsee (conny, die damals noch die kleine cornelia war: \"paaaack diiiiie baaaaadehose ein, nimmmm deeeeeeeein kleines schwesterlein und dann nischt wie raus nach wannsee ...). im strandbad gab es u.a. kleine geschäfte, wir hatten kleines taschengeld, was als zunächst erst mal in farblosen nagellack umgesetzt (wir wollten an dem tag auch mal mondän sein)wurde, aufgetragen und ab gings es durch den sand zu den anderen. unsere zehnägel waren paniert. frauen wurden, soweit ich mich entsinne, erst ende der 50er per gesetz als gleichberechtigt anerkannt. unter erwachsenen ließ man die verehrte gattin oder nach belieben, frau gemahlin grüßen. eine zeitlang (ende der 50, anfang - mitte der 60) baumelten überall in den wohnungen die kleinen affen aus teakholz. eiklar wurde noch mit einer gabel steif geschlagen, für sahne gab es, wenn ich mich recht entsinne, den SAHNEBOY, ein handrührgerät: linke hand holzgriff, rechte hand kurbel, unten zwei quirle. das waren aber schon haushalte des gehobenen standards. die restlichen schafften es, sahne mit einem ordinären schneebesen steif zu bekommen. die post wurde zweimal am tag ausgetragen. der geldbriefträger brachte die renten. in den banken waren die kassierer bei der geldausgabe noch nicht hinter glas verschanzt. der erste kühlschrank war fast so spannend wie der erste (erst jahre später erworbene) fernseher. die sofatische waren mit kacheln bestückt. die ersten fototapeten, die auch im wohnbereich einzug fanden. die cocktailwagen mit den getränken. diese ganze cocktail-kultur, die vor nichts halt machte: -schürze, -sessel, -gläser. eine single kostete 4,00 dm sehr herzlich vau von welt |
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![]() Mitglied seit 15.12.2004 |
Hallo ihr Lieben,
das ist doch nicht euer Ernst! Wie soll ich aufhören, wenn ich erst mal anfange? 1956 geboren in einem sogenannten Behelfsheim. Das waren Wohnungen, die nach dem Krieg schnell und einfach(!!!) für die Flüchtlinge aus dem Osten zur Verfügung gestellt wurden. Aber da waren meine Mutter ja schon 20 und mein Vater 19 Jahre alt. Ich war zum Glück das erste Kind, meine Schwester kam erst ein Jahr und mein Bruder acht Jahre später. Für mich war es als Kind normal, dass die Toilette ein Plumpsklo war, man musste die steile Außentreppe runtergehen und dann über den Hof. Wasser wurde mit Eimern aus dem 200 m entfernten Brunnen geholt, da war eine Kurbel dran und nachdem meine Mutter einmal eine tote Ratte mit dem Schöpfeimer herausgeholt hatte, holten wir unser Trinkwasser vom übernächsten Bauern. Aber es gibt natürlich auch andere Erinnerungen: Eisblumen am Fenster, Wunschzettel auf der Fensterbank, die wie von Geisterhand verschwunden sind, Orangenschalen und Tannenzweige auf dem Holzofen, das duftete.... so kann Weihnachten nie wieder riechen. Und wir sangen Winterlieder: Schneeflöckchen, Weißröckchen, wann kommst du geschneit? Im Radio die Beatles: jippie jeah jeah jeah Meine Mutter sang mit, obwohl sie kein Wort englisch konnte. Aber auf dem Plattenspieler lagen: Rote Lippen soll man küssen und Weißt du, wo die Zitronen blühn? Und der Zigeunerbaron! Ich glaube, das kann ich noch auswendig! Borstenvieh und Schweinespeck. - Frau Luna! Ich bin mit Rockmusik großgeworden: Beatles, Rolling Stones, Doors, Fleetwood Mac, Iron Butterfly, Jethro Tull....................................... Wir hatten fast nichts, aber einen der ersten Fernseher im Dorf. 1 Programm - ARD. Später kam noch ZDF hinzu, dazu musste man aber wieder ein etxtra Kästchen dazu kaufen. Ich erinnere mich, dass Verwandte zum Fußball schauen kamen. Wir sahen: Augsburger Puppenkiste, sonntags, Jim Knopf! Peterchens Mondfahrt. Später: Raumschiff Orion und nach langem Kampf mit den Eltern: Mit Schirm, Charme und Melone (aber nur, weil das ALLE anderen Kinder auch sehen durften) und natürlich: Immer, wenn er Pillen nahm. Wann folgte: bezaubernde Jeanie? So, jetzt höre ich aber erstmal auf. Lieben Gruß und guten Rutsch wünscht Rosensammlerin |
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![]() Mitglied seit 15.12.2004 |
Oh weh, ich erinnere mich:
Weiße Rosen aus Athen... Zwei kleine Italiener.... Napoli.... Zwei schnelle Brettln im Schnee.... nein, das tue ich euch jetzt nicht an. Da erzähle ich lieber von unserem Baumhaus, dem geheimen Schatzkeller, dem verbotenen Hangar, dem Absturz in den Schweinestall, den selbstgestrickten Pullovern mit den zu kurzen Ärmeln meiner Tante, die später zu ganz neuen Ehren kamen, der abenteuerlichen Flucht meines 15-jährigen Freundes vor der Polizei und vor seiner Mutter (die Einbahnstraßen halfen ganz doll), Studium, WG\'s, es folgte eine politisch sehr engagierte Zeit, Frauenbewegung, Grüne, Stadtrat ...das war schon später Wer will schon Romane hören? Lieben Gruß und guten Rutsch Rosensammlerin |
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![]() Mitglied seit 17.06.2005 |
@Rosensammlerin
wir wollen alles hören @vau von welt nach diesem komplizieren Rührgerät gab es noch ein moderneres. Ich glaube das Ding hieß Rührfix. Das war ein ca.1Liter großer klarer Plastikbehälter mit einem dunkelroten Plastikdeckel mit einem Rührgriff der die Schneeschläger dann in dem Behälter drehte. Habe ich mich gerade schwer getan das zu beschreiben!!!! Ich hoffe Ihr wisst was ich meine! Und dieser Coktailbecher, in dem Wasser und Mehl für die Soße gemischt wurde. Den hat man dann ganz stark schütteln müssen, damit sich alles mischte und es keine Knubeln in der Soße gab. Wie oft ist das Ding aufgegangen und hat den Inhalt in der Küche verteilt Liebe Grüsse Atina18 |
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![]() Mitglied seit 15.12.2004 |
hallo,
ich musste beim Lesen schon ab und zu lachen, dabei war doch alles so dramatisch: ich hatte Rollschuhe zu Weihnachten bekommen. Die wurden fest geschnürt und mit Einmachgummis richtig fest um die Füße geschlungen. Die beste Freundin meiner Schwester hatte aber einen neuen Roller, allle durften ihn ausprobieren und ich wollte das auch. Allerdings hatte ich nicht die Absicht, dafür die Rollschuhe abzuschnallen. Also lief ich mit zwei untrergeschnallten Rollschuhen auf dem Roller. Jetzt ratet, nach wieviel Metern ich auf der Sch.../ Nase lag? Als Kind kam mir die Strecke lang vor, aber es waren nur wenige Meter. |
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![]() Mitglied seit 17.12.2005 |
rosensammlerin, du musst natürlich ALLES erzählen, kann gar nicht roman genug sein. (obwohl, das wäre eigentlich, genauso spannend, ein neuer fred zum thema 60er und 70er.)
@ atina: JAAAA, ich kann mich erinnern. und bei der gelegenheit fiel mir plötzlich auch wieder die technische weiterentwicklung von der gabel zu einem echten einweißschläger ein: ein holzstiel, an dem unten eine eine in die länge gezogene drahtspirale dran war. sehr herzlich vau von welt |
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![]() Mitglied seit 26.11.2004 |
Hallo Soviele Erinnerungen!!!!!Toll Und unser Lehrer hat uns im Winter,wenn es gefrohren hatte,ein paar Eimer Wasser ueber den Schulhof geschuettet,damit wir \"richtig\"schlidern konnten.Wo gibt es das heute noch Gruesse serbee |
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![]() Mitglied seit 11.07.2003 |
Moin,
Leute, auf Euch ist Verlass!! Gerade angemeldet, kringel ich mich schon wieder über den hochkurbelbaren Wohnzimmertisch! Hatte eigentlich niemand die schrecklich bunt beleuchtete \'venezianische Gondel\' auf dem Fernseher? Bei unseren kinderlsoen Nachbarn blinkte solch ein Teil und ich stand immer fasziniert davor - für meine Mutter war das abgrundtiefer Kitsch! Kennt Ihr auch folgendes (ich habs gestern versucht, meinem Männe zu erklären, aber der konnte sich nicht erinnern): In den Wohnzimmerfenstern, die selbstverständlich mit langen Gardinien und (ganz wichtig) ÜBERgardinen dekoriert waren, war oben zwischen Scheibe und Gardine eine Neonröhre angebracht, damit am nicht reingucken konnte. Manchmal war sie auch mit buntem Papier umwickelt war und leuchtete das Fenster in lila oder grün aus. Gruß Sabine |
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![]() Mitglied seit 17.12.2005 |
@ sabine:
tztztz meine liebe, ich fürchte, du hältst dich nicht streng an die vorgaben. nach MEINEN erinnerungen tauchten jene farbigen neonröhren erst ende der 60, beginn der 70er auf. sehr herzlich vau von welt |
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![]() Mitglied seit 11.07.2003 |
Moin,
danke, das reicht mir schon! Wenigstens jemand, der sich dran erinnern kann. Und als Kind musste ich immer mit einem kleinen blauen Plastikeimer in den Keller gehen und Kartoffeln fürs Mittagessen aus der Kiste holen. Einkellerungskartoffeln waren selbstverständlich und kamen fast jeden Tag auf den Tisch. Gegen Ende fingen sie an zu keimen und ich ekelte mich sie anzufassen, weil ich dachte, das seien Würmer. Grins Sabine |
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![]() Mitglied seit 17.12.2005 |
na logo! ganze neubaufassaden waren auf diese weise dekoriert. sehr herzlich vau von welt |
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![]() Mitglied seit 17.06.2005 |
Wisst Ihr was mir gerade einfällt.............?
Wer kann sich daran erinnern als Anfang und Mitte der 50er mehr und mehr Leute Autos bekamen. Sonntags fuhren man dann ins Grüne, in die Eifel, den Westerwald oder an kleine Flüsse zum Baden. In den Dörfern liefen einem die Hühner vors Auto, und die Dorfbewohner stellten die Stühle vor die Türe und guckten sich die Städter an. Man setzte sich auf Decken irgendwo im Wald oder auf eine Wiese und schmückte die Autos mit Maigrün oder Ginster. Aber das Tollste war, die Frauen zogen ihre Kleider aus und setzten sich im Unterrock in die freie Natur Soweit ich mich erinnern kann, zogen die Männer Ihre Sakos, Krawatten und Hemden aus (natürlich trug man auch in Wald und Wiese eine Krawatte) und liefen dann mit Hose und Hosenträgern (und weißem Bauch) rum, während die Frauen verschämt auf der Decke saßen. Fuhr man allerdings an einen kleinen Fluß oder Bach, trugen die Männer schwarze Turn/Badehosen und die Frauen wieder ihre Unterröcke, abgesehen von ganz mutigen, jungen Mädchen die Badeanzüge hatten. Die Männer gingen dann schon mal ganz lässig spazieren und guckten sich die Schönheiten an. Ich war damals \"jung und mutig\" und hatte einen Badeanzug mit \"Schößchen\" Ich hoffe Ihr habt einen schönen Sylvester, bei uns ist es nun 20.15, gleich gibts was wohl...... Dinner for One Das braucht niemand zu übersetzten, es ist international!!!! Herzliche Sylvestergrüße Atina18 |
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![]() Mitglied seit 17.12.2005 |
@ atina:
hinweisen? sehr herzlich vau von welt |
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![]() Mitglied seit 11.07.2003 |
Hihi,
ok, darf ich noch mal einen Sprung in Mitte 60 machen und an die schicken blau-weißen, dicken runden Aufnäher an den Badeanzügen erinnern? An die passenden Bademützen dazu möchte ich allerdings nicht mehr denken Kicher Sabine |
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![]() Mitglied seit 17.12.2005 |
sabine, natürlich - die bademützen. wobei - also soweit ich mich entsinnen kann, hat die bademütze folgende stufen hinter sich:
1. zunächst stramm mit gummi unter\'m kinn 2. ebenso stramm, aber bereits mit relief und OHNE gummi 3. nach wie stramm, dafür aber so eine art perückenersatz drauf. ich werde mich erst im nächsten jahr wieder melden können, aber lasst mir um himmels willen diesen thread nicht einschlafen. ich danke allen, die mir so viele so vergnügte stunden bereitet haben. sehr herzlich vau-von-welt |
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![]() Mitglied seit 16.06.2004 |
So. Also diese Dreiecksbadehosen müssen vor meiner Zeit als aktiver Teenager gewesen sein. Ich erinnere mich aber dunkel an ziemlich plump Schniedel und Arsch umspielende Stoffsäcke mit Schleifen an den Seiten, die offensichtlich den entsetzten Blick etwas ablenken sollten!
@ Sabine: Die Venizianische Gondel stand bei unseren Nachbarn auf dem Schrank. Ich war sehr davon angetan, aber so sehr ich Mama auch bedrängt hatte, sie konnte mich überhaupt nicht verstehen, für sie war es Kitsch! Mein Perlonkleid bekam ich mit 6 oder so. Es war zitronengelb und hatte kleine Puffärmel und Rückenschleife. Ich habs aber wenig angezogen. Einmal zum Blumen streuen. Zum Klettern und Bootfahren wars nicht so geeignet! Und da man dazu Lackschuhe und weiße Söckchen anziehen musste, hatte sich das von selbst erledigt. Dreimal ums Haus laufen, und das Zeug war verhunzt! Meine kleine Schwester hatte ein hellblaues. Sie hat damit dem Kettenhund meiner Tante etwas vorgetanzt. Weil ihm das gefallen hat (er war bösartig bissig und hatte sonst immer alles angebellt) hat sie es sogar ausgezogen und im Petticoat und Unterhemd getanzt! Sie war 5, und die Nachbarn und Kunden, die zu unserer Tante in den Laden kamen, haben Beifall geklatscht! Wann hatte man auch sonst Gelegenheit, seinen neuen Petticoat zu zeigen! Und Schneeflöckchen Weißröckchen, wann kommst du geschneit, haben wir mal in der Turngruppe meiner Mutter als Tanz bei der Weihnachtsfeier aufgeführt! Mit Wattebällchen auf Krepppapierröckchen und einem zarten Stern aus Pfeifenreinigern im Haar! Tagelang sah unser Wohnzimmer aus wie vielleicht Frau Holles, alles war weiß! So. Jetzt gehe ich den Grünkohl vorbereiten für morgen. Wir haben Silvester immer ab 23.00 Uhr eine Nachbarschafts-Open-Air-Party mit Glühwein, den mein Mann über offenem Feuer im Kessel zubereitet, und am Neujahrstag gibts für alle Helfer Grünkohl bei uns. Darauf freuen wir uns schon sehr! Allen einen schönen Silvesterabend (Atina ist ja glaub ich schon viel weiter als wir, stimmts?) und einen guten Start ins Neue Jahr Helga |
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![]() Mitglied seit 11.12.2003 |
Hallo,
noch eine - eher unangenehme Erinnerung an die 60er: Injektionsspritzen hatten ziemlich dicke Nadeln und wurden in großen Trommeln sterilisiert. Das Impfen war damit ziemlich schmerzhaft. Einmalspritzen gab es erst ab den 70ern (in Ö jedenfalls). Ich war nämlich 1968 im Krankenhaus zu Mandeloperation und bekam viele Penicillinspritzen. Da ich große Angst hatte, wurde ich einfach von 4 SChwestern (Ordensschwestern in schwarzer Tracht) festgehalten, eine fünfte jagte mir dann immer die Injektion in den Po. Ich hatte danach noch über 15 Jahre mit einer extremen Injektionsphobie zu kämpfen.... Die Ärzte waren damals \"Götter in Weiß\" - Patienten, besonders Frauen, wurde jedes wissen über die eigene Krankheit oder den eigenen Körper abgesprochen. An den Schulen gab es Massenimpfungen - Schluckimpfungen gegen Kinderlähmung und TBC-Tests mit Heftpflaster - und jedes Kind hatte Narben von der Pockenimpfung am Oberarm. So, das ist mir heute noch eingefallen. LG Sonina |
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![]() Mitglied seit 17.06.2005 |
Guten Morgen und ein frohes neues Jahr!
Helga Du hast recht, bei Euch ist das neue Jahr vor einer guten halben Stunde angekommen, wir in Westaustralien haben schon 7.30 und in Sydney ist es sogar schon 9.30. Herzliche Grüsse Atina18 |
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![]() Mitglied seit 17.06.2005 |
Irrtum!!!!
Sydney hat Sommerzeit und es ist dort schon 10.30 |
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![]() Mitglied seit 07.07.2003 |
Hallo ihr Lieben
Ich lese schon die ganze zeit diesen tollen Fred mit, und habe immer wieder gedacht, das schon alles gesagt ist, und ich nicht mehr viel beisteuern kann. Aber eines ist mir mnoch eingefallen. Diese Fotoaparate mit den fürchterlichen Blitzgeräten...*HiLFE*. Es wurde bei uns an einem Schrank ein Stock angebracht, und daran hing ein kleines weißes Beutelchen mit einem längeren Bindfaden. Wir mußten uns alle in Positur stellen, und dann würde der Bindfaden angezündet. Wenn die Flamme den Beutel erreicht hatte, dann gab es so ein Zischen, oder war es ein Knall? Genau weiß ich es nicht mehr, nur noch das man meistens auf Bildern die Augen zu hatte. Gerade fällt mir auch der Name wieder ein, es war die berühmte Aquabox. ( vieleicht ist es auch falsch geschrieben) Aber ihr wisst schon. Liebe Grüße Ilona |
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![]() Mitglied seit 11.12.2003 |
Hallo,
so einen Blitz kenne ich nicht, bei uns gab es nur die Blitzwürfel - habe ich schon oben erwähnt - und zum Helligkeitsmessen den Belichtungsmesser.... Da konnte die Bilder total falsch belichtet sein und beim Blitzenmusste man 1/60 sec oder sogar 1/30 sec als Verschlusszeit einstellen. LG Sonina |
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![]() Mitglied seit 26.06.2005 |
Happy New Year!
Haha, ich dachte es kommt nichts Neues mehr.... @Helga Fuer richtigen Braunkohl mit Pinkel und Bregenwurst wuerde ich einiges geben, auch bei 38 Grad.... c ya Liz-O |
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![]() Mitglied seit 17.12.2005 |
seid umschlungen millionen, dieser gruß der ganzen welt.
ich hatte ja genügend zeit, nachzudenken: zunächst mal die schlafzimmer-scheusslichkeiten: ganz absehen davon, dass dieser raum trotz wohnungsmangel wirklich nur und ausschlielich zum schlafen genutzt wurde. mode: erstaunlich, wie viele schleifen man dann noch außerdem auf mädchenköpfen unterbringen konnte. ich werde weiter an diesem projekt arbeiten. mögen euch allen das schönste aller jahre bevorstehen. sehr herzlich vau von welt |
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![]() Mitglied seit 02.01.2005 |
Hallo,
ich lese seit geschlagenen anderthalb Stunden. Super, so zurückversetzt. Da ich mich an fast alles genauso erinnere und meine Stichworte, die ich während des Lesens notiert habe wieder streichen kann, weil schon mehrfach erwähnt, bleibt nicht mehr so viel. Kann sich denn auch noch jemand an den Lebertran erinnern, den man in den Wintermonaten schlucken musste? Ich meine den richtigen Lebertran, nicht sowas wie Sanostol !! Rabattmarken, Esspapier und Salmiakpastillensterne zum ablecken sind schon erwähnt. Oder das erste Auto, was meine Eltern von Opa gebraucht überlassen bekamen, so ein Käfer mit Zwillingsfenster hinten, und der Kofferraum hinter der Rückbank, um den sich mein Bruder und ich sich fast gekloppt haben, weil jeder darin sitzen wollte (das muss man sich heute mal vorstellen, so ganz ohne Kindersitz. Kindersitz?? das kannte man damals nur vom Fahrrad). Oder wenn Kirmes war, da war es ein Erlebnis in der Raupe zu fahren, man war das aufregend wenn dann das grüne Verdeck zuging. Mein Taschengeld ( 50 Pfennig die Woche ) habe ich für Star-Postkarten ausgegeben, die ich dann noch nichtmal an die Wand übers Bett hängen durfte, da geht die Tapete kaputt. Oder ich habe mir am Kiosk so kleine Tütchen mit Fussballbildern gekauft ( ja, ich wäre lieber ein Junge gewesen, die durften viiieeeeel mehr, als Mädchen ) und habe Samstags Nachmittag mit meinem Vater vor der hier schon beschriebenen \"Stereo\" Anlage mit Barschrank gesessen und die Fussball Sendungen gehört. Und Schallplatten gehört, wenn Harry Belafonte \"Island in the Sun\" gesungen hat. Oder als die Legosteine rauskamen, da haben mein Bruder und ich uns die Steine in so kleinen Schachteln (nicht größer wie ne Zigarettenschachtel) gekauft. Ich glaube da waren nicht mehr wie 10 einzelne 8 er- oder 10 er Steine drin. Da ging ne Menge Taschengeld drauf, bis man so viele Steine hatte, dass da was draus gebaut werden konnte. Dann durfte man Samstags auf Radio Luxemburg auf keinen Fall um 14 Uhr DIE GROSSEN ACHT verpassen. Hatte extra ein Heft, wo ich mir aufgeschrieben hatte, wer welchen Platz verloren hat und wer wie lange schon auf Platz eins war. Das reicht erstmal LG annimaike |
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![]() Mitglied seit 17.06.2005 |
@Ilona
ich kann mich an diesen Blitz auch erinnern, der Würfel kam später. Nur meine Tante hatten einen Fotoaperat und beim großen Familienweihnachtsfest wurde das Zimmer verdunkelt, der Weihnachtsbaum blieb an, alles mußte sich aufbauen. Ich kann mich auch an einen Stock oder Besenstiel erinnern, daran wurde eben dieses \"Ding\" aufgehangen. Und dann......... Tante zündete an und lief ganz schnell zurück zu der \"Gruppe\", jeder riß die Augen auf, und man wußte nie wann es nun dann auch losging. Ich habe noch einige dieser Ergebnisse im Fotoalbum: geschlossene Augen, aufgerissene Augen, Tante zu spät an ihrem Platz, verzerrte Lichter am Weihnachtsbaum. Einfach herrlich, aber niemand sah einigermaßen normal aus. Liebe Grüsse Atina18 P.S.Viele fragen per KM wann ich geboren bin. Kein Geheimnis, April 1940 |
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![]() Mitglied seit 17.06.2005 |
@vau von welt
Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa Trockenhaarwäsche ich rieche das Zeug immer noch, danach waren die Haare erst richtig schmutzig Kennst du noch die Farah Diba Frisur????? Anfang der 60er Die Dior-Falte und die \"falsche\" Dior-Falte, wie oft habe ich das genäht!!!!! Was hattest Du gegen den Campingbeutel? Daran habe ich herrliche Erinnerungen. Das Ding auf dem Kopf bei kleinen Mädchen hieß Tolle. Mach mal weiter, enorm was Dir einfällt Gruss Atina18 |
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![]() Mitglied seit 02.01.2005 |
Hallo,
ich war grade mit Hundchen Gassi und dieses Thema geht mir nicht aus dem Kopf. Die Trockenhaarwäsche kenn ich auch, bah, war das ein fieses Gefühl, wenn man dann die Haare angefasst hat. Oder \"Samstag-Badetag\", aus Mangel an Badezimmer oder Badekübel, fand das bei uns im Waschkeller statt. Da wurde das Wasser in einem Riesen-Waschbottich aufgeheizt, wie in einem Ofen unten. Dann kamen wir Kinder ( oh Gott war das kalt im Winter im Keller ) in diesen Doppel-Bottich wo sonst die Wäsche gespült wurde, war ein Riesenteil wo man fast hätte schwimmen können drin. Und was die Anziehsachen betrifft, da gab es Ostern ein neues Outfit, was dann aber auch nur für Sonntags war. Und in einem Beitrag hab ich gelesen, dass vor Weihnachten die Puppe plötzlich verschwunden war, bei mir war es mein über alles geliebter und überall mitgenommener Teddy. Der war plötzlich weg, ich sage Euch, eine Katastrophe, mein Teddy weg. Heiligabend lag er unterm Tannenbaum und hatte ein \"schickes\" getricktes Outfit an. Das war dann das Weihnachtsgeschenk!! Diesen Teddy habe ich noch, leider das einzige was ich aus meiner Kindheit noch besitze. Und der wird gehütet, da ist nämlich kaum noch was von seinem Fell dran, und die Pfoten sind \"repariert\" worden, früher, von meiner Mama mit ausrangierten Nylonstrümpfen. Meine Enkelinnen sind immer erstaunt, wie alt er ist und dass sie damit nicht spielen dürfen, nur ansehen, habe Angst, dass er sich sonst in Wohlgefallen auflöst. Achja, meine Oma hatte noch so einen alten Plattenspieler, den man irgendwie kurbeln musste, damit der Plattenteller sich für eine Plattenlänge gedreht hat. Shellackplatten, die durften wir Kinder nicht anfassen, naja, war eigentlich auch keine Musik, die wir schön fanden. Mal sehen, was mir noch so einfällt. LG annimaike, die als Linkshänder in der Schule nicht mit dem bösen Händchen schreiben durfte, auch so eine Sache aus dieser Zeit. Und da fällt mir noch was ein, wir mussten auch jeden Morgen in der Schule ein sauberesTaschentuch auf die Ecke vom Pult legen, unsere Hände daneben, und wehe die Fingernägel waren nicht sauber, da gabs dann mit dem Rohrstock eins drauf, auaaa. Das ist wahrscheinlich mit ein Grund, dass ich niemals, auch wenn die Zeit noch so knapp ist, aus dem Haus gehe, ohne nochmal auf meine Fingernägel zu schauen, ob die auch wirklich sauber sind. Ich habe sonst das Gefühl, ich spüre den Rohrstock. nochmal lieben Gruss > annimaike < |
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![]() Mitglied seit 07.07.2003 |
Oh ja, Vau von Velt.... diese Rolle.......bei uns hieß das Ding \"Schnollekott \"
Warum weiß ich auch nicht, aber es war schrecklich wenn der Kamm abends wieder heraus mußte. Dann gab es noch diesen Haarkranz, den ich in einem früheren Fred schon einmal erwähnt hatte. Meine Mutter konnte ihn leider nicht flechten, aber zwei meiner Schulkameradinnen aus dem Kinderheim, die hatten immer einen wunderschönen Haarkranz. Vor zwei Jahren ist mir dieser Haarkranz wieder in den Sinn gekommen, und ich habe an meiner Enkeltochter herumprobiert, als sie bei mir auf dem Campingplatz war. Stellt euch vor, ich habe das Ding sogar aus dem Kopf heraus hinbekommen. Ich habe das Bild sogar noch gespeichert. LG Ilona |
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![]() Mitglied seit 18.11.2004 |
Bei uns kam im Sommer samstags ein Eishaendler, da hat meine Mutter manchmal einen Eisblock gekauft, weil wir ja keinen Kuehlschrank hatten. Dann gab\'s noch den Lumpensammler, der eine Schelle hatte und geschrien hat: \"Lumpe, Alteise...\". Wir Kinder riefen dann immer zurueck: \".....un Heffele zum Sch...\". Dann musste man sich aber schnell aus dem Staub machen.
Ich wollte als Kind immer eine Brille, weil meine Freundin auch eine hatte. So habe ich kurzerhand Opas Brille \"ausgeliehen\" und die Glaeser rausgehauen LG Ingrid |
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![]() Mitglied seit 13.03.2005 |
Hallo
ach ist das schön hier mitzulesen und mitzuschreiben wir Kinder gingen am 1.1. Neujahr wünschen im Dorf von einem Haus zum anderen und bekamen überall ein paar Groschen - das war für uns ein kleines Vermögen auf unserem Bauernhof gab es einen Traktor mit einer Kurbel zum Starten wir mussten die Kühe auf der Weide hüten, es gab noch keinen elektrischen Draht, wir mussten gut aufpassen dass sie nicht in ein Rübenfeld hineingingen (war Magnet für die Tiere), wenn sie das aber fraßen, bekamen sie solche Blähungen, u so manche Kuh ging daran zugrunde beim \"Saustechen\" haben wir die Schweinsblase mit Luft aufgeblasen, das war dann ein Spielball bis 1960 gab es noch Knecht und Dirn am Hof bei Gewittern mussten wir im Herrgottswinkel sitzen und beten der Briefträger bekam jeden Tag ein Stamperl Schnaps mir fallen sicher noch Begebenheiten ein lg Mima |
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![]() Mitglied seit 11.07.2003 |
Ein frohes neues Jahr ihr Lieben!
Gerade angemeldet habe ich schon wieder Tränen in den Augen: Trockenshampoo!!!! Kreisch! Und Radio Luxemburg! Das war de Lieblinssender meiner Mutter - das Kofferradio aus Schlangenlederimitat stand in der Küche auf der Fensterbank. Nochmal zum Thema Unterhaltungselektronik und Möbelstücke: Hattet Ihr auch diese schcike Musiktuhe im wohnzimemr. Links war hinter einer Schiebetür der Fernseher, rechts vorne ließ sich zieharmionikamäßig ein Radio ausklappen und oben drüber war der 10-Plattenspieler? Ein herrlicher Fred! LG Sabine |
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![]() Mitglied seit 10.04.2005 |
Happy 2006 an alle
Bin als noch feste dabei und lese mit.Jedesmal wen ich was neues sehe sage ich ganz laut ach das kenne ich ja, mein Man fragte mich ob ich selbst gespreche fuehre.Mir fiel auch noch was ein,wer kennt die Brause ,es gab sie in tuetchen und kleinen wuerfel.Die haben wir immer so abgelutscht.Man sollte sie eigentlich in Wasser aufloesen. Gruss MONI |
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![]() Mitglied seit 14.06.2005 |
Hallo , ich, Jahrgang 1946, habe diese gute Alte Zeit auch bewusst miterlebt und freue mich heute noch darüber. Mit dem Baden war es so eine Sache. Es badeten 2 Personen hintereinander in einer Zinkwanne, wonach meine Mutter nach dem letzten Bad die Brühe abschöpfte und dann Suppe davon kochte. So sparsam waren wir. Zu den ersten Perlonsstrümpfen mit Leibchen folgendes: Wenn ein Knöpfchen davon kaputt war oder verloren gegangen ist, wurde dieses durch ein Pfennigstück ersetzt. Nur wenn man unter dem Kleid einen gestärkten Petticoat trug, war es nicht lange hin mit den Perlonstrümpfen und mein Vater schimpfte dann wie wahnsinnig über die Hersteller dieser Strümpfe. Ach was war das schön, wenn man einen Freund mit Moped oder Vespa hatte, dann konnte man sich in aller Öffentlichkeit ruhig an diesen kuscheln, war ja nur zur eigenen Sicherheit. Noch schöner war es aber, wenn man dann einen Freund mit Auto hatte, dann war man schon wer und die Hasen auf den Feldwegen waren absolut nicht mehr sicher. Ein heißes Thema war die „Aufklärung“ und man hatte im Anfang sogar Angst, dass man vom Küssen ein Kind bekommen könnte. Aber von dieser Vorstellung waren wir doch schnell geheilt, oder??? Es musste ja nicht unbedingt zum Äußersten kommen, davor hatte man schon etwas Respekt. Küssen alleine war doch auch soooo schön. Die Zeit der „Philips-Singleplattenspieler waren doch schon Luxus, wenn man einen hatte. Dazu noch „Nietenhosen“ an und ab in den Park, mit tollen Elvis- und vielen Rock`n Roll Platten, was haben da manche „Alten“ sich über uns Jugendliche mokiert. Ach ich könnte noch so vieles über diese für mich sehr schöne Zeit schreiben. Eure die mal wieder in Erinnerung schwelgende Zilles **** Man wird alt wie eine Kuh und lernt immer noch dazu ****
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![]() Mitglied seit 14.06.2005 |
Hallo, muss zu diesem Beitrag noch etwas nachreichen, damit Ihr den nicht ganz so ernst nehmt. <Mit dem Baden war es so eine Sache. Es badeten 2 Personen hintereinander in einer Zinkwanne, wonach meine Mutter nach dem letzten Bad die Brühe abschöpfte und dann Suppe davon kochte. So sparsam waren wir. > LG Zilles **** Man wird alt wie eine Kuh und lernt immer noch dazu ****
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![]() Mitglied seit 12.02.2005 |
Ein gutes Neues wünsche ich Euch Allen
Wirklich schön der Thread, da kommen Erinnerungen hoch………….. Der Duft wer grossen weiten Welt (Peter Stuyvesand) Kaugummikugelautomaten, da kamen manchmal auch Ringe raus @Sabine, so ein Radio steht bei mir immer noch in der Küche, vom Flohmarkt rot und von Nordmende mein Lieblingsauto, der Citroen DS, was für ein herrliches Schiff „Alles ist in afri-cola...“ Bluna, keine Fanta ….. die tollen Metallwerbeschilder Noch mal @Sabine Ja Radio Luxemburg…………….. Meine Eltern gingen Mittwoch immer Kegeln, kaum waren sie weg, schlich ich mich aus dem Bett, runter vor das Röhrenradio und hörte den Sender, bis ich das Auto kommen hörte Leider hat dann meine Mutter mal das Radio angefühlt und es war warm, das gab dann Ärger Ja die Musik, ich bin bis heute besessen davon Ich musste Mittags immer den Abwasch machen und das Radio lief nebenher Leider nicht mein Sender, ich fand die Musik langweilig die da lief Do you know the way to San Jose brasilianischem Jazz-Samba lief von Stan Getz, João Gilberto etc. und heute liebe ich diese Musik und sammle sie ich war damals mehr für die Beatles, CCR , Bob Dylan und Ike & Tina Turner meine Mutter war total dagegen und erstaunt, dass ich in Englisch eine Niete war, aber alle Songtexte auswendig konnte mir fällt noch ein Lied ein, welches immer lief „Wir wollen niemals auseinander gehen“ Oder die Connie Francis Songs Meine Mutter hatte alle Platten von Hildegard Knef, fand ich damals auch doof Heute sammel ich sie ebenfalls Mit meinem Vater habe ich stundenlang Herbert Hisel gehört und Karl Valentin Als Fussbalklub kommt mir der 1. FC Nürnberg in den Sinn mit Trainer Max Merkel, mein Vater war ein grosser Fan, die wurden in den 60ern deutscher Meister Die Taschenlampen welche zum Laden in die Steckdose kamen Ich lag immer wach, bis ich meine Eltern ins Bett gehen hörte, dann schlich ich runter holte die Taschenlampe und las unter der Bettdecke bis nix mehr ging Lach, oft schaffte das Licht nur noch ein Wort zum sehen, und meist an der spannendsten Stelle war empty Dann wieder runter schleichen und die Taschenlampe einstecken Kein Wunder komme ich auch heute mit wenig Schlaf aus, hab ich als Kind ja schon geübt Und etwas ganz grässliches, meine Eltern waren mit einem Ami befreundet, als er zurück in die Staaten musste, schickte er für uns Kinder Westernstiefel Oh wie schrecklich, die waren weiss und bestickt und damit musste ich durch das Bay. Kuhdorf laufen, welch ein Alptraum Jeans hatte er leider keine geschickt Ja, der Thread weckt Erinnerungen Lg Rhia |
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![]() Mitglied seit 11.07.2003 |
Hihi,
ich möchte nicht wissen, wie viele Männer seit Tagen die Augen rollen und sich wundern, warum auf einmal solch alte Kamellen beim Essen erzählt werden.... Habt Ihr auch solch einen schicken Soda-Spender - einen Heim-Syphon, der mit wiederaufladbaren Sauerstoff-Kapseln bestückt werden musste? Den habe ich aus Omas Haushaltsauflösung gerettet und er steht heute als Deko im Regal. Hach, und dann diese Küchenuhr im dreieckigen abgerundeten Format (vorzugsweise cremeweiß, hellblau oder lindgrün), die unten noch eine abnehmbare Eieruhr hatte.... Ich habe gerade mal ein altes Fotoalbum hervorgekramt, da hingen an den Lampen noch Fliegenfänger Grins Kicher Sabine |
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![]() Mitglied seit 26.10.2003 |
Hallo Ihr Lieben, erst mal alles Gute für 2006 und weiterhin sehr viel Spass im CK. Mir konnte im \"hohen Alter\" nichts besseres mehr begegnen wie der CK!!! Ich lese diesen Thread mit soviel Freude und bin erstaunt was wir so alles aus der \"guten alten Zeit\" zusammengetragen haben. Es ist gigantisch, echt. Was mir eben noch eingefallen ist, dass wir uns immer an Ecken mit den Buben getroffen haben. Warum nur immer an den Ecken? Irgendeine Nachbarin hat einem verpfiffen, dass man schon wieder bei den Buben an der Ecke steht. Oh habe ich Ärger bekommen, obwohl meine Eltern noch einigermassen locker waren. War das bei Euch auch so? Es war beinahe ein Verbrechen, wenn man bei einem oder mehreren Buben stand. Oder erinnert Ihr Euch noch an die Liebesbriefe (kleine Zettelchen) darin stand \"willst du mit mir gehen\"? Oder \"ich liebe Dich\"!!! Allen einen schönen 1.1.2006 u. liebe Grüße Cindy |
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![]() Mitglied seit 15.08.2005 |
Hallo zusammen und ein gutes, neues 2006
es ist ja noch so vieles zusammen gekommen, was ich schon vergessen hatte. das Trocken Shampoo Tütchen mit den Fußballbilder Wie hießen noch die Kartenspiele Quartett?,man musste immer sehen,wer z.B. das dollste Auto mit dem meisten Hubraum/PS hatte Herzblatt Im Winter hatten wir Eisblumen an den Fenstern,da oben im Haus die Wärme von der \" konfortablen Luftheizung\" nicht hingekommen ist Der Postbote kam immer zu Fuß und war wohl bekannt. Er bekam oft ein Schnäpschen an der Tür und trug seine Tasche so quer über die Schulter Afri Cola und Bluna wurde schon genannt Eisbällchen wurden in dreieckigen Waffeln verkauft und kandierte Erdnüsse aus Automaten LG mediterana |
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![]() Mitglied seit 26.10.2003 |
Hi Mediterana,
ja an den Briefträger kann ich mich auch erinnern, es war immer der gleiche Briefträger. Er gehörte schon zur Familie. Bei uns bekam er im Winter einen heißen Kaffee oder im Sommer ein Erfrischungsgetränk. Zu Weihnachten Geld oder eine Flasche Schnaps. An Bluna erinnere ich mich auch noch ganz genau. Ein Flasche Bluna und ein Trinkrörchen dazu und man war glücklich. LG Cindy |
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![]() Mitglied seit 11.07.2003 |
Jaa, Quartett-Spiele - Autos oder Flugzeuge.... stundenlang haben wir damit gespielt und uns mit Länge, Maße und Gewicht übertrumpft.
Irgendwer hatte hier bereits PEZ-Pfefferminz erwähnt. Ich hatte einen Spender, in den eine Packung reingeschoben wurde, mit einem Donald-Kopf obendrauf. Wenn man den nach hinten drückte, kam ein neues Pfefferminzstückchen heraus. Sonntags gabs Nachschub, denn ein Automat hing bei \"Mattes\". Mit meinem Vater ging ich Sonntagsmorgens zum Frühschoppen. Dort traf er seine Kollegen samt Kinder und trank er sein Bierchen, ich bekam mein Malzbier (Gisela, \"Gilla\", die Bedienung mit der Hochsteckfrisur kannte uns Kinder alle). Wir spielten Fußballkicker oder vergnügten uns mit der weißen Kugel am Billardtisch. Im Sommer turnten wird draußen am Klettergerüst. Und wenn wir anschließend nach Hause kamen, hatte Mutter das Mittagessen fertig. Grins Sabine (in Gedanken immer noch beim Trockenshampoo.... |
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![]() Mitglied seit 12.02.2005 |
Uiiihh, Sabine
die Siphon`s hatte ich vergessen davon stehen noch mind. 10 Stück in meiner Wohnung aber das waren schon mal viel mehr die hab ich nämlich aus Nostalgie einmal gesammelt auf manchen Flohmärkten gibt es die günstig in bestimmten Geschäften in z.B. HH oder A`dam zahlt man ein Vermögen dafür mein Vater hatte damit Soda für seinen Whiskey gemacht ich erinnere mich noch, dass die Regalbretthalter aus Metall waren mit schw. Plastiküberzug und wir aus dem Material auch eine Garderobe hatten dahinter war eine Art Plastikfolie mit einem speziellen Muster Menschen gezeichnet auf eine spezielle Art, die es nur damals gab Weiss jemand was ich damit meine? Heimarbeit, meine Mutter hat Entfernungsmesser zusammengesetzt Mit denen man mit einem Rädchen über die Landkarten fuhr und so wusste wie weit die Strecke ist Lg Rhia |
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![]() Mitglied seit 12.02.2005 |
und noch
Rituale jeden Sonntag der \"Internationale Frühschoppen\" mit Werner Höfer und dann war da noch \"welches Schweinderl hätten`s den gern\" \"Was bin ich\" mit Robert Lemke lg Rhia |
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![]() Mitglied seit 12.08.2005 |
Hallo,Cindy
Und all die anderen, Dank Euch hab ich einen wunderschönen Sylvesterabend verbracht.Als ich diesen Treahd fand hab ich alles durchgelesen,brauchte 2 St dafür. Aber da hab ich mich an so manche Sachen errinnert die ich fast vergessen hatte.Das meiste war bei mir genau so. Jeztz hab ich meine Grossmutter vor Augen mit der Kaffeemühle zwischen den Knie wie sie den Kaffee mahlt,von Hand.Bei meiner Mutter steht noch so ein altes Ding als Deko. Und an meine ersten Liebesbrief errinnere ich mich auch noch.ich war 6,und ein gleichaltrige junge hat mir in Schulpause ein Zettelchen verstollen zugesteckt.Ich weiss noch heute was drauf stand: Je t\'aime parce que tu es sage comme une image. Übersetzt:ich liebe dich weil du brav bist wie ein Bild Noch alles gute zum neuen Jahr wünscht celia |
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![]() Mitglied seit 11.07.2003 |
Hihi,
ich liege seit Tagen (seit wann wohl? Kennt Ihr noch \"Hiram Holliday\" oder \"Bezaubernde Jeannie\"? Das durfte damals, ebenso wie \"Bonanza\" auf keinen Fall verpasst werden. \"Immer wenn er Pillen nahm\" kam, glaube ich, erst Anfang der 70er?? Und dann fielen mir eben die runden 5-Kilo-Waschpulver-Tonnen (Persil oder Dash) ein, die, wenn sie leer waren, mit D-C-Fix-Folie bezogen wurden und zur Aufbewahrung von Kleinspielzeug aller Art dienten. LG Sabine wehe, dieser Fred stribt.... |
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![]() Mitglied seit 12.08.2005 |
Hallo,Cindy
Und all die anderen, Dank Euch hab ich einen wunderschönen Sylvesterabend verbracht.Als ich diesen Treahd fand hab ich alles durchgelesen,brauchte 2 St dafür. Aber da hab ich mich an so manche Sachen errinnert die ich fast vergessen hatte.Das meiste war bei mir genau so. Jeztz hab ich meine Grossmutter vor Augen mit der Kaffeemühle zwischen den Knie wie sie den Kaffee mahlt,von Hand.Bei meiner Mutter steht noch so ein altes Ding als Deko.Und an meine ersten Liebesbrief errinnere ich mich auch noch.ich war 6,und ein gleichaltrige junge hat mir in Schulpause ein Zettelchen verstollen zugesteckt.Ich weiss noch heute was drauf stand: Je t\'aime parce que tu es sage comme une image. Übersetzt:ich liebe dich weil du brav bist wie ein Bild Nochmal alles gute zum neuen jahr wünscht celia Noch alles gute zum neuen Jahr wünscht celia |
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![]() Mitglied seit 12.08.2005 |
Hallo
Da ist was falsch gelaufen LG celia |
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![]() Mitglied seit 17.12.2005 |
sabine, *schrillkreisch*
wie konnte ich diese uhren vergessen???? tischdecken - entweder aus wachstuch oder durchsichtig mit aufgedruckter klöppelspitze für \"über die gute\" legen. illustrationen von bele bachem kinderbücher aus dem \"franz-schneider-verlag\" eine micky-maus kostete 75 pfennig. für kinder gab es noch \"fix und foxi\" und für die etwas älteren \"die rasselbande\". ganz abgesehen von diesen schmalen (himmel, wie drücke ich es aus, also mehr breit als hoch) groschenheften - schwer pöbelhaft. groschen- oder lore-romane dc-fix folie sehr herzlich vau von welt |
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![]() Mitglied seit 15.12.2004 |
Hallo Ihr Lieben,
ich wünsche allen ein gutes Neues Jahr! Meine Güte, die Leibchen hatte ich ja schon ganz vergessen. Und die Sonntagskleider aus rotem Samt mit auswechselbarem weißem Spitzenkragen. Die Kleider nähte meine Mutter selbst und meine Schwester, meine Cousinen und ich hatten alle die gleichen. Wer kennt noch die Waschmaschine von Miele? Sah aus wie ein großer Bottich, unten drin war so eine Art Kreuz, das sich hin und her bewegte. Die Wäsche kam oben rein, Wasser mit Eimern auffüllen und Waschpulver dazu. Später kam die Wäsche in Zinkwannen zum Spülen und wir mussten sie mit der Hand auswringen. Nach dem Trocknen wurden die Bettlaken gereckt - an einer Seite meine Mutter, an den anderen Seiten meine Schwester und ich. Lieben Gruß Rosensammlerin |
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![]() Mitglied seit 13.03.2005 |
Hallo alle Nostalgieschwelgenden da es in den Zimmern im Winter saukalt war, wurde in der Küche im Tischherd-Backrohr ein Ziegelstein heiß gemacht, der wurde dann in ein Tuch gewickelt und ins Bett gelegt zum Aufwärmen wir hatten schon ein Bad mit einem Badeofen zum Einheizen, dass man warmes Wasser bekam, nachdem 2 Personen gebadet hatten (samstags), musste man wieder gut 1/2 Std. warten, bis das Wasser wieder heiß war Mutter und Großmutter rupften im Winter Entendaunen, daraus wurden neue Tuchenten gemacht das Tuppergeschirr wurde eingeführt für die monatliche Damenhygiene gab es lediglich Watte und Zellstoff, noch keine Binden oder Tampons wenn wir krank waren, wurden wir mit Zwiebelschmiere oder Gänsefett eingeschmiert es gab eine Essigessenz- diese war sehr scharf dann der Kunsthonig zum Backen wir sammelten leere Zigarettensackerl, die wurden x-mal gefaltet und dann wurden leere Waschpulvertonnen damit eingemantelt Perlonkleider wurden ja schon erwähnt ich bekam ein schön weit glockig geschnittenes gelbes Kleid wo kleine weiße Röschen drauf waren zur Firmung mit 14 Jahren lg Mima |
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![]() Mitglied seit 17.12.2005 |
@ mima:
ich flehe dich an, was ist darunter zu verstehen???? sehr herzlich vau von welt |
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![]() Mitglied seit 26.10.2003 |
Hi,
meine ersten offene Schuhe für den Sommer bekam ich aus verwachsenen Halbschuhen gefertigt von meiner Mutter. Kennt Ihr das auch noch aus Eurer Kindheit? Geld für Sandaletten war nicht da, man hat sich so beholfen. Die Gummihüfthalter waren auch ekelig, aber besser als Leibchen, oder? LG cindy |
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![]() Mitglied seit 13.03.2005 |
Hallo vau von welt
die Technik der Falterei kann ich dir leider nicht mehr beschreiben, aber es war so, dass man für eine Tonne Hunderte von Zigarettensackerl benötigte, diese wurden sehr klein zusammengefaltet und ineinander verkettet und dann Reihe für Reihe um die Tonne gelegt, es war dies so eine Art Flechtgitter, wir haben viele Tonnen gemacht die sahen so schön aus, manche waren aus einer Zigarettensorte, andere bunt gemischt lg Mima **Erfolg ist ein Geschenk, eingepackt in harte Arbeit** (E.Ferstl) |
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![]() Mitglied seit 14.06.2005 |
Hallo lb. Cindy,
dass mit den \"bösen Buben\" kenne ich auch noch Habe dafür auch schon mal Stubenarrest bekommen, weil jemand gepetzt hatte. Meine Freundin und ich sind dann ganz solide geworden und haben dann Babys im Kinderwagen gehütet, um uns dann im Park mit den \"Bürschchen\" zu treffen. Wo ein Wille da ein Weg. Die höchsten Stöckelschuhe waren einfach toll anzusehen, aber hatten einen großen Nachteil, wenn man mit der Straßenbahn fahren musste. Bin entweder beim Einsteigen damit hängen geblieben oder habe mich in den Schienen vergaloppiert und bin dabei auf die Schn.... gefallen Die ersten Fritten in der Tüte waren auch nicht zu verachten, bekam diese aber nur von meiner lb. Tante, weil meine Mutter dagegen war, dass diese mit den Fingern gegessen wurden. Lecker!!!!!!! Da ich leidenschaftliche Sammlerin von Fotos meiner Lieblingsschauspieler war, bekam ich von meinem damaligen Schulfreund immer welche geschenkt mit Zugabe eines Nougatblockes. Heute könnte ich den nicht mehr essen, weil zu hart. Haben beim letzten Klassentreffen noch herzhaft darüber gelacht. \"Ach Du schöne Jugendzeit.\" Ganz liebe Grüße Zilles **** Man wird alt wie eine Kuh und lernt immer noch dazu ****
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![]() Mitglied seit 14.06.2005 |
Hallo,
die liebe damalige \" Bravo und Filmrevue\" nicht zu vergessen. Wurde mir von meiner Patentante aber abgenommen, da diese Zeitschriften \" sehr jugendgefährdent \" wären. So ein Blödsinn !!!!! LG Zilles **** Man wird alt wie eine Kuh und lernt immer noch dazu ****
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![]() Mitglied seit 10.04.2005 |
ach was ist das lustig
wer von euch musstet einen knick\'s machen und haendchen geben wenn die liebe verwandschaft kam. dan musste man auch noch die (richtige hand) geben.oje. gruss moni . |
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![]() Mitglied seit 13.03.2005 |
Hallo
das Bravo Heft konnte ich mir von meinem Lehrgeld schon leisten, ich wartete schon immer ganz ungeduldig auf den Donnerstag, den da kam das neue Heft lg Mima **Erfolg ist ein Geschenk, eingepackt in harte Arbeit** (E.Ferstl) |
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![]() Mitglied seit 10.04.2005 |
mima ,
das bravo heft bekam ich auch jede woche.und das grosse bild von der mitte musste an die wand. gruss moni |
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![]() Mitglied seit 14.06.2005 |
Hallo lb. Moni, da erinnerst Du mich wieder an etwas. Mein Vetter und ich mussten immer meine Patentante mit Handschllag, Diener und Knicks begrüßen. Da mein Vetter genau wie ich diese absolut nicht mochte, hatte er beim Besuch dieser lb. Tante sich vorher einen Frosch gefangen, diesen in der Hand versteckt und hat mit dieser meiner lb. Patentante die Hand zum Gruß gereicht. Na ja, sie ist zwar fast in Ohnmacht gefallen, aber auch nie mehr wiedergekommen, wenn mein Vetter bei uns war. Ich konnte sowas \"leider\" nicht und musste sie deshalb leider weiter ertragen. Haben beide aber dafür von meiner Mutter Stubenarrest bekommen. Zum Glück hielt sie nichts von \"Holzlöffeln\" als verlängerte Hand. LG Zilles **** Man wird alt wie eine Kuh und lernt immer noch dazu ****
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![]() Mitglied seit 11.12.2003 |
Hallo,
ich bin schon ein bisschen verwundert, dass niemand außer mir die Narben nach der Pockenimpfung erwähnt - hattet ihr die nicht in Deutschland??? - Ich habe erst bei meinem Sohn (jetzt 9) bemerkt, dass man nicht mehr gegen Pocken impft. Der hat damit auch keine Narben mehr. Wir haben im Turnunterricht immer die Pockennarben verglichen, wer die grüßere hat, wer zwei Narben hat und wer nur eine einzige.... Oder die Polio-Schluckimpfung mit einem Würfel Zucker, gab es das nur in Österreich? Für mich waren die Impftage in der Schule immer ein Horror, weil ich eine echte Phobie vor Injektionen hatte, aber darauf wurde damals keine Rücksicht genommen. Wenn ein Kind Angst hatte, wurde es von der Schwester festgehalten und der Arzt gab die Spritze einfach in den völlig verspannten Muskel - ist es ja \"eh nur ein hysterisches Kind\"... Überhaupt wurden Kinder eigentlich nicht ernst genommen - wenn man nicht folgte, setzte es Ohrfeigen oder sogar Prügel und wenn man \"brav\" sein wollte, musste man stillsitzen und schweigen. Kinder waren eigentlich mehr etwas, das einfach jeder hatte, und auf dem Land mussten sie oft von klein auf viel mitarbeiten. An die Gummistrupfhalter erinnere ich mich auch noch. Ach, ich war so stolz, dass ich endlich keine Strumpfleibchen mehr tragen musste. Aber dann kamen schon bald bessere Strumpfhosen und mit den Strümpfen war es schnell vorbei. Ich glaube, ich habe noch irgendwo so einen Strumpfhalter, meine Mutter kann nämlich nichts wegwerfen. Bei und gab es auch \"böse Buben\", aber die kamen aus einem Gemeindebau, aus dem fast alle Kinder in die Sonderschule gingen. Die Buben kamen manchmal mit langen Stöcken und wollten und Mädchen und kleinere Kinder verprügeln. Erst als ein Kind wirklich blutend nach Hause kam, griffen die Eltern endlich ein. Bei uns wurde gegenüber eine Fabrik gebaut und eine Menge neuer Wohnungen. Der ERdaushub wurde einfach aufgehäuft und weil es Lehm war, konnte man nach einem Regen da wunderbar runterrutschen. Es gab auch noch viele \"G´stettn\" - ungepflegte Wiesen, oft mit viel Gerümpel zwischen den Büschen, auf denen nach einem Regen lange tiefe Pfützen stehenblieben, in denen Algen wuchsen. Das war so ein tolles Gefühl, da barfuß reinzutapsen und der Matsch quoll zwischen den Zehen heraus.... Wir gingen überhaupt viel barfuß, sogar in den Kindergarten und in die SChule. Im Kindergarten gab es ein großes Betonbecken, das an heißen Tagen mit Wasser gefüllt wurde, dort durften die Kinder gruppenweise plantschen. Wir hatten auch das große Glück, in unserer Stadt ein großes Freibad zu haben, mit Sportbecken, Taucherbecken und 10m Sprungturm - das gibt es alles heute noch und ich liebe es... Damals ging manchmal meine Großmutter mit uns ins Bad und in der Umkleidekabine mussten wir uns umdrehen, wenn sie sich umzog. Sie hatte immer Himbeersaft oder selbsgemachten Ribiselsaft, Salamibrote (\"Eselswurst\"), Paradeiser, harte Eier, Äpfel und Prinzenrolle-Keks mit. Ins Restaurant durften wir nur, um ein Eis zu holen. Da meine Eltern sehr \"fortschrittliche\" Erziehungsmethoden pflegten, durfte ich auch schon mit 3 Jahren mit in die Sauna. Ich hatte aber schreckliche Angst vor dem Aufguß und schlüpfte immer der Saunameisterin zwischen den Füßen durch aus der Sauna, wenn sie mit dem Eimer kam... Aber wir mussten uns zu Hause meistens mit kalten Wasser waschen - zur \"Abhärtung\" und jeden Abend 15 Minuten lang unter der \"Höhensonne\" liegen. Aber trotzdem - ich glaube, meinem Kind geht es heute besser. Hoffentlich.... LG Sonina |
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![]() Mitglied seit 13.03.2005 |
Hallo
@ Sonina ich habe auch 2 Pockenimpfnarben, aber ich habe diese Impfung als nicht schlimm empfunden ich lernte dann bei einem prakt. Arzt und mit dem musste ich dann in die Schulen impfen gehen d.h. ich habe ihm die kleinen Lanzen für jedes Kind richten müssen u den Impfstoff, das war eine Massenabfertigung die Strumpfhalter waren oft zu kurz oder waren die Strümpfe zu kurz? jedenfalls waren die Oberschenkel oft nicht bedeckt wir hatten kein Bad in der Nähe, wir gingen in die Donau baden in einen Nebenarm, der war voll mit Blutegeln, aber wir hatten trotzdem unseren Spaß lg Mima **Erfolg ist ein Geschenk, eingepackt in harte Arbeit** (E.Ferstl) |
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![]() Mitglied seit 15.08.2005 |
Hallo zusammen,
meine Narbe der Pockenimpfung habe ich am rechten Arm. In der Schule bekamen wir einen Aufkleber,gelb/ schwarz mit der Aufschrift\" Hände waschen nicht vergessen\". Ich weiß nicht,ob die Gesundheitsbehörde in der Schule gekommen ist oder uns dies vom \" Fräulein\" ausgehändigt wurde. Diesen Aufkleber habe ich natürlich zu Hause auf die Gästetoilette geklebt. Nachdem in den 60iger gebaut haben , da hatten wir so etwas LUXERIÖSES. Dieser Spruch hat sich TIEF eingeprägt. Ich weiß noch, ich bin mal ein/ige Miunten zu spät aus der Pause ins Klassenzimer gekommen,da ich noch dringend auf die Toilette musste. Für dieses Vergehen musste ich in einer anderen Klasse nachsitzen. Gedichte mussten auswendig gelernt werden, ebenso Lieder aus dem Gebetbuch. Bei der Beichte haben wir uns untereinander abgesprochen,wer was beichtet Wir waren uns keiner Schuld bewußt . Meistens kamen so banale Standartsätze. ich habe gelogen, mich mit der Freundin gezankt. - und untereinander haben wir gesagt;ich habe gelogen,ich habe gestohlen,ich habe der Katz am Schwanz gezogen- und dann herzlich gelacht. Der Arzt wurde nur gerufen,wenn man wirklich krank gewesen ist. LG mediterana |
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![]() Mitglied seit 26.10.2003 |
Hi,
unser Spruch als Kinder war folgender: \"Jedenfalls ist der Kopf dicker als der Hals. Und die Beine so gestellt, dass der Ar... nicht runterfällt\". Schönen Abend Cindy |
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![]() Mitglied seit 15.12.2004 |
Hall ihr Lieben,
ich habe zwei Pockennarben, ältere haben teilweise noch 4 auf dem Oberarm. Schlimm fand ich immer, wenn der Zahnarzt in die Schule kam. Wir mussten Schlange stehen und nacheinander auf dem Stuhl Platz nehmen. Da wurde nicht gerade vorsichtig im Mund herumgestochert und man bekam einen Zettel für die Eltern mit, wo draufstand, wer zum Zahnarzt musste. Ich ging aber schon mit 8 allein zum Zahnarzt, manchmal sogar mit meiner kleinen Schwester. Nach der Behandlung bekamen wir Nippon, das war so ein richtiger Plombenzieher, aber den durfte man erst nach 2 Stunden essen. Lieben Gruß Rosensammlerin |
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![]() Mitglied seit 15.08.2005 |
Hi Rosensammlerin,
wir bekamen vom Zahnarzt,dafür dass wir so tapfer waren, Colafläschen,die auch wir erst nach 2 Std. essen durften. Der Bohrer war ein dicker \"Kolben\",den der Zahnarzt von oben heruntergezogen hat.\" Handbohrer ?\" Betäubt wurde nur beim Ziehen. Das man eine Spritze beim Bohren bekam kam erst Mitte der 70iger auf. Zumindest war das bei uns auf dem Land so .Für uns leider zu spät Die Erwachsenen haben \"schwarzen Kater\" getrunken. LG mediterana |
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![]() Mitglied seit 14.06.2005 |
Juchhu, ich habe aber gar keine Pockennarben. Bin doch weggelaufen, als ich an der Reihe war und habe mich bei der Lehrerin unters Pult versteckt. Meine Mutter ist dann mit mir zum Hausarzt gegangen, er hat mich dann zwar geimpft, aber es war keine Impfung mit einem Messer. \"Wie konnte das Passieren \"????? Habe gar keine Nachwehen gehabt, im Gegensatz zu den anderen Kindern, welche einen dicken Arm hatten und leichtes Fieber. Kann mich deshalb noch so gut daran erinnern, weil meine Mutter diese Situation mir immer aufs Butterbrot geschmiert hat und mich als einen \"Angsthasen\" hin gestellt hat. Fand ich gar nicht schön. Bin und war doch gar kein Angsthase!!!!!! LG Zilles **** Man wird alt wie eine Kuh und lernt immer noch dazu ****
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![]() Mitglied seit 14.06.2005 |
Hallo,
Möchte noch kurz über meine 60 er Jahre Zeit berichten. 1961 lernte ich schon meinen früheren Freund, damaligen Verlobten und jetzigen Mann kennen. 1964 wurde Verlobung gefeiert. 1966 geheiratet. **** Man wird alt wie eine Kuh und lernt immer noch dazu ****
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![]() Mitglied seit 14.06.2005 |
Fortsetzung:
1967 der 1. Sohn geboren 1969 der 2. Sohn geboren. Das waren für mich die 60 er Jahre. LG Zilles **** Man wird alt wie eine Kuh und lernt immer noch dazu ****
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![]() Mitglied seit 04.01.2005 |
bin zwar erst 60 geboren , aber die sechziger kenne ich gut und gerne
in der schule, 1. klasse 1966 , war meine mutter mit 23 jahren die jüngste mit 7 war ich in meine lehrerin verliebt mit 8 habe ich zum erstenmal geküsst ... die süsse K und die schnugglige S .... ! habe beide nach dem schulwechsel nie mehr gesehen bei der letzten klassenwanderung ( 4.klasse ) haben wir mal so richtig losgelegt ... pockenmuster habe ich auch einige auf dem oberarm ! stören aber bisher nicht beim sex ich bekam immer 10 pfennige täglich für den kakao in der schule MUSIK , bellamy brothers ( let your love flow ) , ccr..creedence clearwater revival , donovan , mungo jerry ( in the summertime .. ) rolling stones , the who , ..... beetles .... ich liebe oldies ... |
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![]() Mitglied seit 04.01.2005 |
mit sieben / acht machte ich meinen frei- fahrten- leistungsschwimmer im 17 grad kaltem schwimmbadwasser , das einzige was 23 grad hatte war das \" sachbecken \" ... darin tummelten sich die kleinkinder ohne windel !\"!!! , díe holzumkleidekabinen waren alle angebohrt ... da konnte man die reifen frauen immer nackig sehen ... halt die 60er ...
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![]() Mitglied seit 04.01.2005 |
mich erinnern eigentlich nur oldies an diese schöne zeit ... schade das mann/frau so schnell altert ... leider ist das leben viel zu kurz, mit 6 denkt man .. hoffentlich bin ich bald 10 ... mit 10 , wäre ich schon 18 ... mit 18 wäre man gerne 25 oder 30 ... und ab dann würde man gerne rückwärts zählen ! ? und schwupp ist man 50,60,70,80 .... und die kiste wartet ...
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![]() Mitglied seit 26.06.2005 |
Da sieht man mal, was dieser Thread aus mir macht.
Ich habe nun eine Stunde lang gesucht um diese bloeden Dinger zu finden. Sabine, ist deiner dabei?
c ya Liz-O |
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![]() Mitglied seit 26.06.2005 |
Was mir noch einfaellt, dabei bin ich auch auf eine alte Kaffee Hag Blechdose meiner Oma aus Bremen gestossen.
Wir haben ja nicht viel mitgenommen nach Australien, aber son Quatsch. Mein Schulweg in der 1. und 2. Klasse war auch ziemlich weit und wir hatten einen Schuelerlotsen der uns ueber die Strasse fuehren sollte. Wir waren aber immer frueher da und sind schon ein paar mal alleine ruebergerannt. Die Jungs haben die Maedchen huckepack nach Hause getragen, na ja nicht den ganzen Weg und in den Pausen wurde \'Jungs die Maedchen\' gespielt. c ya Liz-O |
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![]() Mitglied seit 17.06.2005 |
Hallo Ihr Lieben,
da gerade in dem anderen Thread über die Pille geschrieben wurde, fällt mir noch etwas sehr Trauriges ein. Um 1960 herum wurden plötzlich verkrüppelte Kinder geboren, zum Teil ohne Arme oder Beine. Niemand hatte eine Erklärung. Die kam dann 1963, die Ursache war das Medikament Contergan, ich bin nicht sicher wie es geschrieben wir. War es ein Beruhigungs oder Schmerzmittel? Es wurde vielen schwangeren Frauen gegeben, da es als sehr sicher galt. Ich weiß das so genau, da meine Kinder 1960 und 1963 geboren wurden. Glücklicher Weise hatte ich nie Medikamente genommen. Aber Ihr glaubt nicht, wie viel Angst werdende Mütter Anfang der 60er hatten! Liebe Grüsse Atina18 |
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![]() Mitglied seit 13.03.2005 |
Hallo
es gab bei uns noch keine Zahnspangen, meine Schwester hatte eine Schneidezahnschiefstellung, sie hat sich dann als Erwachsene diese überkronen lassen mein Bruder hatte jahrelang eine Elvisfrisur wir bekamen im Kinderalter ein Buch - die Kinderwelt von A-Z das war ziemlich dick und hatte wunderschöne Abbildungen darinnen, wir saugten diese förmlich auf dann das Spiel DKT - spielten wir stundenlang im Sommer versuchten wir mit dem Hulahupp Reifen unsere Künste wir hatten auch einen langen Schulweg und im Winter gab es ja noch keine Schneeräumung, da waren oft Schneeverwehungen bis zu 2 m hoch, es gab nichts Schöneres als in diese hineinzuhüpfen,aber dann mit nasser Kleidung in der Schule zu sitzen Ende der 60-er kamen die Hot pants - die waren so sexy und ich habe mich fast nicht getraut diese anzuziehen lg Mima ) **Erfolg ist ein Geschenk, eingepackt in harte Arbeit** (E.Ferstl |
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![]() Mitglied seit 11.07.2003 |
Moin Liz,
jaaa, da isser - ganz links den PEZ-Donald hatte ich!!! Herrlich, danke! LG Sabine |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo,
ich habe die ganze Zeit gegrübelt, was hier noch nicht aufgeführt wurde. Mir ist nicht mehr viel eingefallen. Meine Oma tat im Badewasser immer so gern die in Alu verpackten Fichtennadelbäder rein. Der Duft war nicht wirlkich prickelnd. Als die ersten Schaumbäder auf dem Markt kamen,fühlte ich mich wie eine Filmdiva, wenn ich darin badete. Anschließend hatte ich total aufgequollene Haut. Shampoo gab es nicht in den Flaschen wie heute, sondern als kleine 5x5 cm \"Kissen\", in Plastik eingeschweißtes Ei Shampoo. Das reichte für einmal Haarewaschen. Wir sagten auch nicht \"Shampoo\" sondern \"Schampong\" Meine Oma hatte ein Brennschere. die sie auf einer Gasflamme erhitzte. Manchmal war sie zu heiß, dann stank es in der Kücche nach verbranntem Haar. Und wenn ich zu besonderen Anlässen besonders fein gemacht wurde, bekamm ich dann auch mit diesem Martyrerwerkzeug meine Löckchen gedreht. Im Winter mußten täglich zwei Eimer Kohlen aus dem Keller in den dritten Stock geschleppt werden. Wenn der Kohlenmann die Kohlen vor dem Kellerfenster ausschüttete, haben wir Kinder immer auf dem Kohlenberg gespielt, sind hochgeklettert und auf dem Po wieder runtergerutscht, bis wir schimpfend weggejagt wurden. Pockennarben habe ich keine, denn ich bin nicht dagegen geimpft, weil ich da krank war. Die anderen Kinder habe ich immer um die Pockennarben beneidet. So ein Schwachsinn. Heute bin ich froh, keine zu haben. Mehr fällt mir im Augenblick nicht mehr ein. LG Barbie |
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![]() Mitglied seit 11.07.2003 |
Ja, diese Kohleberge kenne ich aus der Wohngegend meiner Oma. Meine Eltern hatten Ölofen und einen 1000-Liter Tank im Keller stehen. Wenn mein Vater die Öfen nachfüllte stank die ganze Wohnung ne halbe Stunde nach Öl.
Und eine Lieblingsbeschäftigung ist mir noch eingefallen: Als Kinder spielten wir im Sommer draußen gerne mit Prilflaschen, in die von Mutter Wasser gefüllt wurde. Leute nass spritzen war ja sowas von lustig..... LG Sabine |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
und die Jungs haben sich ihre Schulranzen vorne aufgesetzt und dann sind sie aufeinander zugelaufen und prallten dann mit voller Wucht aufeinander.
Mit Rollschuhen versuchen, die im Fernsehen gezeigten Figuren der Eiskustläuferinnen nachzumachen, was meistens damit endete, daß man sich aufgeschrammte Knie holte. LG Barbie |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo,
ich habe eben vier Bilder von Klein Barbie ins Fotoalbum gestellt. Das beste Foto finde ich, ist \"Klein Barbie und der Nikolaus\", wo der Nikolaus in Ermangelung eines Kostüms sich in Bettücher gehüllt hat und als Kopfbedeckung einen Kaffewärmer auf hat. LG Barbie |
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![]() Mitglied seit 10.04.2005 |
hello
liz die petz dinger sind ja jetzt (antique). wir hatten auch so einen kohle ofen,mein papa hatte ihn immer vor wir aufstanden angemacht.im winter sind wir dann nach dem schlitten fahren in die kuesche und haben die nassen handschuhe daruf gewaermt.kastanien haben wir auch darauf gelegt und sie gegessen. dann hatten wir im bad so einen kanister wo das wasser heiss gemacht wurde, weis nicht mehr wie das ding heist.es hing an der wand. so das ist alles bis jetzt , gruss moni |
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![]() Mitglied seit 17.12.2005 |
damenhandtaschen wurden in der angewinkelten armbeuge getragen, nach belieben hand nach draußen oder innen
kein lob ohne \"DUFTE!!!\" cha cha cha vico torriani brachte uns \"zwei kleine italieeeeeeeeeeener\" näher gitte behauptete, einen cowboy zum manne haben zu wollen um als \"mondän\" zu gelten, musste, selbst wenn man schweinslederne handschuhe trug, geraucht werden teewagen, oft als mobile bar missbraucht eierlikör (\"ei, ei veerporten\") in likörschalen aus kristall dem hb-männchen blieb nichts anderes übrig, als unentwegt in die luft zu gehen lederhosen waren für knaben ein \"must-have\" mit rupfen bespannte wände, an die modeschmuck gepint wurde pfennigabsätze, der absolute supergau unter den schuhen: 1. machte man sich bei allen holzfußboden-besitzern waaaaaaaaahnsinnig beliebt, 2. blieb man ständig irgendwo stecken und 3. waren die absätze auf jeden fall bereits nach dem ersten tragen aufgeschrammt also ab zum schuster - kleiner dreieick-flicken drauf. aber war eh\' sinnlos, denn wenn man nicht schrammte, dann verlor man eben den winzigen absatzfleck und stöckelte hörbar auf dem nagel etwas später (ich glaube, mitte der 60er) kamen die absätze in mode, die vortäuschten, aus mehreren lagen leder zusammengeklebt worden zu sein die elegante dame trug zum gutsbesten lange handschuhe, und darüber dann armband; die besonders abgebrühten sogar noch ihre ringe gewöhnungsbedürftig: die ersten absatz-schuhe zu steghosen kreppsohlen sommerkleider in vichy-karo so, ich muss weiter im inneren fundus kramen sehr herzlich vau von welt |
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![]() Mitglied seit 26.10.2003 |
Hallo, erinnert Ihr Euch noch an den Kinofilm H e l g a ??? LG cindy |
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![]() Mitglied seit 13.03.2005 |
Hallo
ja Eierlikör mit Orangen oder Zitronenlimo das war unser In-Getränk in den Lokalen sonntags war immer 5 Uhr Tee , da spielte eine Liveband und ganze Woche über freuten wir uns auf darauf lg Mima **Humor ist keine Gabe des Geistes, er ist eine Gabe des Herzens** (Ludwig Börne) |
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![]() Mitglied seit 26.10.2003 |
Hi Mima,
dieses Getränk sagt mir auch was ha ha ha!!! Schmeckte lecker, oder? LG cindy |
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![]() Mitglied seit 11.07.2003 |
Twiggi!!!!
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![]() Mitglied seit 07.07.2003 |
in gebückter Haltung, und die ganz Tofften, die konnte sich sogar rhytmisch drehen, bis man wieder die Ausgangsstellung hatte. Ich konnte es auch in der Hucke. Wenn heute im Radio Twist gespielt wird, dann könnte ich immer noch. Ich werde wohl mal in meinen CDs kramen, da gibt es bestimmt noch Twistmusik. LG Ilona |
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![]() Mitglied seit 01.10.2005 |
Hallo Ihr Lieben,
endlich kann ich nach zwei Tagen Abstinenz wieder hier sein! Hab mich schnell auf den aktuellen Stand gebracht . Mir sind noch ein paar Sachen zum Thema Schönheit einfallen: Das einzige Schminkutensil meiner Mutter war ein knallroter Lippenstift. Ins Gesicht lies sie nichts als \"Lux\", die Seife der Filmstars und die Creme aus der blauen Dose. Bei besonderen Anlässen wurden die Augenbrauen angemalt: dazu brannte sie ein Streichholz ab und zog die Brauen mit dem verkohlten Holz nach! Wir hatten übrigens auch Ersatz-Schminke und schmierten uns Penaten-Creme auf die Lippen. Dieser totenblasse Look war Anfang der Sechziger sehr in! @Ingrid: Ich wollte auch unbedingt eine Brille und habe meiner Mutter glaubhaft versichert, dass ich so gut wie nichts mehr sehe. Sie ist dann mit mir zum Augenarzt, der hat mir eine Brille verschrieben. Das \"Kassengestell\" kostete damals 50 Pfennig Rezeptgebühr. Ganz stolz habe ich das irgendwie fleischfarbene Teil am nächten Tag zur Schule aufgesetzt. Als sich alle kringelig lachten, ging es mit meinem Sehvermögen schlagartig bergauf. Am Tag darauf brauchte ich schon keine Brille mehr! @ Mima: Zahnspangen gab es Ende der 50er. Das weiß ich so genau, weil in meiner Klasse ein Mädchen war, die eine besaß. Sieh lieh sie auch großzügigerweise gelegentlich ihrer besten Freundin, und ich war ganz neidisch, weil ich auch gern so schön gelispelt hätte. Also versuchte ich, meiner Mutter klar zu machen, daß ich unbedingt auch eine Zahnspange brauche, aber das hat nicht geklappt. So ein Ding kostete damals ein Vermögen. Habt Ihr übrigens auch \"Eis-chen\" auf den Schuhen gehabt? Die wurden vom Schuhmacher an Spitze und Hacke der Schuhsohlen genagelt, damit man neue Schuhe nicht so schnell ablief. Ich fand das vor allem in der Kirche Klasse. Das klapperte so schön auf den Kacheln. Herzliche Grüße aus Frankreich, Christine |
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![]() Mitglied seit 16.06.2004 |
@ Barbie: Neid! Neid! Neid!!!!!!!! So eine Brennschere wollte ich auch immer haben! Mein Schwesterlein und ich hatten ja immer längere bis lange Haare und trugen Zöpfe, Rattenschwänze oder Tolle, und um Locken darein zu kriegen, kam Zuckerwasser in die Schwänzchen, und wir mussten mit dem Finger Korkenzieherlocken daraus drehen. Das sah ziemlich albern aus, denn es dauerte, bis die Haare richtig fest waren, und außerdem klebte und ziepte das Zeug!
Lederhosen trug übrigens auch Doris aus der Nachbarschaft. Mama fand das zu jungenhaft, aber ich habe sie kurzzeitig sehr darum beneidet! Wenn wir am Wochenende mit dem Fahrrad (gefühlte 2 - 3 Std.) zum Bootshaus fuhren, bekamen wir in der Gastwirtschaft eine Börse Dunkelbier oder Sinalco. Die Börse war ein kleines Glas in Fässchenform, das es glaub ich nur im Bremer Raum gab. Erinnert sich vielleicht jemand daran? (Sabine-HH?) Mein Lieblingseis gab es beim Dorfgastwirt. Er machte es selbst. Eine Kugel kostete einen Groschen. Wenn Omi dagewesen war oder ich mit Nachbars Baby spazieren war, bekam ich 2 Groschen und habe mir 2 Kugeln in eine Muschelwaffel geholt! Das war das leckerste überhaupt! Diese Muscheln gibts gar nicht mehr, nur so billige und industriegerechte Tellerchen, die man zumindest genußtechnisch nicht annähernd vergleichen kann! Zum Thema Kinderliteratur fällt mir, immer wieder grausam, immer wieder faszinierend, die Hasenschule ein! Oder Struwwelpeter, dem die Daumen abgeschnitten wurden, oder Claudia, die in ihrem Haus mitsamt der Katze verbrannte, weil sie mit Streichhölzern gespielt hatte. Und Hans-guck-in-die-Luft ist ertrunken! Auf unsere pädagogischen Fortschritte können wir uns denk ich doch was einbilden! Wenn ich heute für unsere Vereinskinder Geschichten schreibe, würde ich mich nie trauen, sowas zu formulieren! Vielleicht ists aber auch ein manko, denn ich persönlich habe von dem Moment an, wo ich lesen konnte, die gräuslichsten Grimmschen Märchen gelesen, oder Karl May bis morgens um 4 mit der Taschenlampe unter der Bettdecke! Muss also was dran sein! Wenn ich Angst vor dem Blutabzapfen hatte, und die wurde mit der Zeit immer schlimmer, hielten mich 4 Schwestern fest und Mutter auch, und dann wurde zugestochen! Ich habe übrigens 2 Pockennarben und war aus heute unerklärlichen Gründen sehr stolz darauf. |
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![]() Mitglied seit 01.10.2005 |
Aber cucinai - das war doch Paulinchen, die allein zu Haus war und mit Mienz und Maunz, den Katzen, verbrannte!
Herzliche Grüße aus Frankreich, Christine |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo Christine
Die Plättchen an der Spitze und an dem Absatz hatte ich auch. Die kamen sofort drauf, nachdem neue Schuhe gekauft wurden. Ich fand sie auch ganz toll. Damit konnte man besonders im Dunkeln vortäuschen, man hätte Pfennigabsätze an. Es wurde geklappert, was das Zeug hält. Fingernägel habe ich mir mit dem Farbkasten rot \"lackiert\". LG Barbie |
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![]() Mitglied seit 16.06.2004 |
Zahnspangen! bekam ich zwangsverordnet, obwohl mir das Lispeln zwischendurch mal spaß gemacht hat. Es klang so besonders!
Mir fällt noch ein, dass bei uns hin und wieder ein Scherenschleifer am Tor stand, mit einem großen, runden Schleifstein, der durch ein Wasserbad lief. Obendrauf saß ein kleines, zänkisches und völlig unberechenbares Äffchen, das mit uns und mit jedem, der sich unbedacht näherte, seine Späße machte! Dadurch wurde sein Besuch immer sehr unterhaltsam für alle, die auf ihre Messer und Scheren warten mussten! Der Affe auf dem Schleifstein! Und zu Weihnachten bekamen wir einmal von Paps eine selbstgebaute, wunderschöne Puppenstube, mit Beleuchtung!!!!!!!!!!!!!! Immer wieder haben wir die Einrichtung umgestellt und die Lampen, um die verschiedenen Lichtverhältnisse zu studieren. Leider waren die Batterien immer zu schnell alle! Und irgendwann gab es zur Waschmaschine eine Extraschleuder, die einen entsetzlichen Lärm machte und einen Eimer für den Wasserablauf benötigte, der bei dem Gerumpel schon mal umkippen konnte, und deswegen immer festgehalten werden musste! Ob die Schleuder vorher da war oder die Waschmaschine, kann ich nicht mehr erinnern. Eines meiner Lieblingskinderbücher war übrigens \"Etwas von den Wurzelkindern\" von Sibylle von Olfers. Das hab ich heute noch! So. Alles Gute noch einmal für das Neue Jahr für alle und liebe Grüße von Helga |
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![]() Mitglied seit 16.06.2004 |
Au weia!
Das stimmt natürlich, \"Paulinchen, sprach die Frau Mama...\" leider weiß ich nicht weiter! Gabs noch jemand im Struwwelpeter? Wirklich keine Claudia? |
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![]() Mitglied seit 01.10.2005 |
Nein, cucinai! \"Paulinchen war allein zu Haus, die Eltern waren beide aus ...\"
\"Konrad, sprach die Frau Mama, ich geh aus und du bleibst da. Sei hübsch ordentlich und fromm, bis nach Haus ich wiederkomm. Und vor allem, Konrad, hör, lutsche nicht am Daumen mehr, Denn der Schneider mit der Scher, kommt sonst ganz bestimmt daher. Und die Daumen schneidet er - ab, als ob Papier es wär!\" Mein Gott, so lange halten die Dinge im Kopf! Herzliche Grüße aus Frankreich, Christine |
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![]() Mitglied seit 10.04.2005 |
hello
es kommt ja noch mehr und mehr dazu.ans paulinchen kann ich mich auch noch erinnern, und den suppen kasper. die kleinen stahl ecken an den schuhen waren die bombe.wir hatten immer so getan als konnten wir step tanzen. wer kaennt noch die lehm klicker?ab und zu hatten wir dann die aus glass. gruss moni |
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![]() Mitglied seit 01.10.2005 |
Mir fällt gerade ein, wen ich im Struwwelpeter am meisten haßte: die Mutter vom Zappelphilipp!
\"Ob der Philipp heute still, wohl bei Tische sitzen will? Also sprach im ernsten Ton, der Papa zu seinem Sohn. Und die Mutter blickte stumm auf dem ganzen Tisch herum ...\" Diese blöde Pute konnte ich nicht ausstehen! Herzliche Grüße aus Frankreich, Christine |
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![]() Mitglied seit 17.12.2005 |
@ happyhour:
na, wer erkennt sich denn in dieser beschreibung??? kommt ihr niiiiiiiiie drauf! und die tatsache, dass mein freund zunächst \"diese pampe\" abrubbelte, hat mich auch nicht im entferntesten von meiner meinung, dass ich \"in\" war, abgebracht. über die kommentare meiner eltern möchte ich mich hier nicht näher auslassen, jedenfalls waren sie nicht sonderlich aufbauend. sehr herzlich vau von welt |
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![]() Mitglied seit 17.12.2005 |
der film \"das schweigen\"
und überhaupt kino, altersbegrenzung (dafür gibt es ein treffenderes wort - fällt mir nur im moment nicht ein). DA war nachdenken angesagt, denn auf der einen seite musste ich, um noch den kinderfahrschein für den bus (15 pfennig) nach \"unter 14\" aussehen, auf der anderen seite, kaum angekommen, sofort nach \"über 18\" aussehen. bella bimba (die blumen sind für b.b.), apropos \"bully buhlan\" und ich habe das saublöde gefühl, dass es NICHT vico torriani war, der den kontakt zu den kleinen italienern herzustellen suchte. und nun, wo geschrieben, die nahezu 100%ige gewissheit, dass auch dafür conny zuständig war der \"stufenschnitt\" - jede rannte mit einem foto von conny zum friseur (die damals noch keine löwen ihrer salons waren, sondern alle im perlonkittel) und beharrte darauf, \"so, genau so soll es aussehen!\" - es sah nie so aus! eyliner - NIE habe ich den perfekten lidstrich hinbekommen, NIE tam-lo, der erste sebstbräuner. kostete ein vermögen (mindestens 4 wochen taschengeld), roch gemein. nach dem ersten auftragen waren meine handflächen quittegelb. sehr herzlich vau von welt |
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![]() Mitglied seit 15.08.2005 |
Hallo zusammen,
beim Thema Kinderbücher fällt mir ein,ich hatte ein Buch mit einem Kind das immer Fratzen schnitt. Um eine bestimmte Uhrzeit erstarrte die Fratze im Gesicht und das Kind musste damit herum laufen. Mehr weiß ich leider nicht mehr darüber. Kann sich vielleicht noch einer daran erinnern? Märchen habe ich geliebt und Goldköpfchen Pünktchen? Hanni und Nanni Fünf Freunde Wie hießen noch die Bücher von den \"Zwillinge/Freundinnen?\" an der Elbe/ Hamburg? Es ist schon so lange her LG mediterana |
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![]() Mitglied seit 01.10.2005 |
Die kleinen Italiener wurden ganz sicher von Conny (Froboes) gesungen. Hier ist der Text:
ZWEI KLEINE ITALIENER (Bruch / Buschner / Elsemaine) Conny Froboes (Germany) Eine Reise in den Süden ist für andre schick und fein doch zwei kleine Italiener möchten gern zuhause sein Zwei kleine Italiener die träumen von Napoli von Tina und Marina die warten schon lang auf sie Zwei kleine Italiener die sind so allein Eine Reise in den Süden ist für andre schick und fein doch zwei kleine Italiener möchten gern zuhause sein Oh Tina oh Marina wenn wir uns einmal wiedersehn Oh Tina oh Marina dann wird es wieder schön Zwei kleine Italiener vergessen die Heimat nie die Palmen und die Mädchen am Strande von Napoli Zwei kleine Italiener die sehen es ein Eine Reise in den Süden ist für andre schick und fein doch zwei kleine Italiener möchten gern zuhause sein Oh Tina oh Marina wenn wir uns einmal wiedersehn Oh Tina oh Marina dann wird es wieder schön Zwei kleine Italiener am Bahnhof da kennt man sie sie kommen jeden Abend zum D-Zug nach Napoli Zwei kleine Italiener stehn stumm hinterdrein Eine Reise in den Süden ist für andre schick und fein doch zwei kleine Italiener möchten gern zuhause sein Oh Tina oh Marina wenn wir uns einmal wiedersehn Oh Tina oh Marina dann wird es wieder schön Herzliche Grüße aus Frankreich, Christine |
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![]() Mitglied seit 15.08.2005 |
Hallo Christine,
Wo kramst du immer die ganzen Liedtexte aus? Bist ja super!!!!!!!!! LG mediterana |
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![]() Mitglied seit 01.10.2005 |
Ach, mediterana, ich würde ja gerne etwas antworten, womit ich mehr Eindruck schinden kann. Aber es ist immer das selbe: schlag nach bei google ...
Herzliche Grüße aus Frankreich, Christine |
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![]() Mitglied seit 10.04.2005 |
da gab es mal ein buch das hies moni und loni,das komische war ich heise moni und meine schwester loni(ilona)
dann gab es noch eine sendung (oder film) mit heidi bruehl als sie noch ganz jung war , irgendwas mit . die maedchen von ............? ich wollte immer wie sie sein, fand sie ganz toll. gruss moni |
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![]() Mitglied seit 15.08.2005 |
Hey Christine,
und ich dachte schon, alle Achtung Danke für deinen Einsatz Liebe Grüsse mediterana |
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![]() Mitglied seit 15.08.2005 |
Hallo moni,
meinst du die Mädhen vom Immenhof und Ferien auf dem Immenhof? LG mediterana |
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![]() Mitglied seit 10.04.2005 |
hi mediterana
ja das ist die sendung, die maedchen vom immenhof.da war die heidi dabei und noch so eine dunkelhaariege. gruss moni |
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![]() Mitglied seit 15.12.2004 |
Hallo Ihr Lieben,
zu Paulinchen fällt mir noch ein: Mienz und Maunz die Katzen erhoben ihre Tatzen Miau mioh, miau mioh, unser Kind brennt lichterloh. Und Hans-guck-in-die-Luft: Auf der Straße noch zu lesen, war noch niemals gut gewesen.... Als wir bei Verwandten im Ruhrgebiet waren, sahen alle Häuser dunkelgrau bis schwarz aus, aber wir haben im Rhein gebadet. Und mit unserem Goggo sind wir im Sommer an den Neckar oder zum Bodensee gefahren. 4 Personen und Gepäck incl. Zelt und Luftmatratzen. Ich habe keine Ahnung, wie das alles reingepaßt hat. Lieben Gruß Rosensammlerin |
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![]() Mitglied seit 01.10.2005 |
@mediterana
Zurück zu Deinen Buchtiteln: Du meinst sicher Pünktchen und Anton (Erich Kästner) Von dem stammen auch Das doppelte Lottchen und Das fliegende Klassenzimmer, die gehörten auch zu meinen Lieblingsbüchern. Ich hatte nicht viel eigene Bücher, dazu langte das Geld nicht, aber es gab ja Büchereien. In unserer Pfarrbibliothek habe ich mir jeden Sonntag mindestens fünf Bücher geliehen. Enid Blyton habe ich auch verschlungen. 5 Freunde, die Geheimnis-Serie und die Abenteuer-Serie. Herzliche Grüße aus Frankreich, Christine |
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![]() Mitglied seit 01.10.2005 |
Rosensammlerin, da ist eine leichte Verbesserung angesagt:
Und Mienz und Maunz die Katzen, erhoben ihre Tatzen. Sie drohen mit den Pfoten, die Mutter hat\'s verboten. Miau mio, miau mio, wirf\'s weg, sonst brennst du lichterloh. mediterana: dazu brauch ich nicht zu googeln, den Struwwelpeter kann ich heute noch fast ganz auswendig. Bist du jetzt wieder beeindruckt?! Herzliche Grüße aus Frankreich, Christine |
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![]() Mitglied seit 15.08.2005 |
Hallo Christine,
ich meine nicht Pünktchen und Anton. So ähnlich wie Goldköpfchen,wenn ich es richtig in Erinnerung habe. Es ist ja schon so lange her . In meinem Elternhaus wurde immer viel gelesen und Bücher wurden auch in der Pfarrbücherei ausgeliehen oder auch gekauft. Bücher spielten bei uns eine große Rolle. LG mediterana |
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![]() Mitglied seit 01.10.2005 |
Mediterana, meinst du vielleicht Nesthäkchen?
Herzliche Grüße aus Frankreich, Christine |
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![]() Mitglied seit 17.12.2005 |
ich bin noch kurz vor der ersten rem-phase zum pc gestürzt, weil, also wenn DAS nicht hierher gehört:
DIE AUFBLASBARE TROCKENHAUBE für an den fön anzuschließen sehr herzlich vau von welt (die jetzt ins bett gehört) |
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![]() Mitglied seit 15.12.2004 |
so, jetzt habe ich aber mal gegoogelt:
Hier findet ihr den gesamten Text mit Bildern: poetenweb.kikisweb1.de/geschichten/struwwelpeter/feuerzeug.htm Ein einschneidendes Erlebnis in den 60ern war die Mondlandung. Wir saßen alle im Wohnzimmer und schauten gebannt auf den Bildschirm. Dann kam meine Oma (geb. 1889) und setzte sich vorne auf den Wohnzimmertisch, genau vor den Fernseher, so dass wir nichts mehr sehen konnten und lachte sich kaputt. Auf unsere Frage, was daran so lustig ist, antwortete sie: Das kann doch gar nicht sein, das würde Gott doch niemals zulassen. Sie hat bis zu ihrem Lebensende nicht geglaubt, dass Menschen zum Mond geflogen sind. LG Rosensammlerin |
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![]() Mitglied seit 01.10.2005 |
Nee, vau-von-welt, für an den STAUBSAUGER anzuschließen!!!
Herzliche Grüße aus Frankreich, Christine (die jetzt auch ins Bett gehört) Tschüss Ihr Lieben, bis morgen! |
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![]() Mitglied seit 18.11.2004 |
Da faellt mir noch ein:
Blauer Haarfestiger in Glasflakons, der zum Himmel gestunken hat und einem die Traenen ins Auge trieb. Badesalztabletten mit Fichtennadelduft Kirmes mit Schiffschaukel und Flokati Teppiche! LG Ingrid |
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![]() Mitglied seit 17.12.2005 |
@ christine
verzeih, dass ich widerspreche, aber ich meine dieses ding: aufblasbare trockenhaube sehr herzlich vau von welt |
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![]() Mitglied seit 13.03.2005 |
Hallo
Heimatfilme und Heimatromane, meine Mutter konnte so schön mitweinen der unvergessliche Hans Moser Sabine Sinjen habe ich sehr gemocht, leider zu bald verstorben die Kessler Zwillinge habe ich auch sehr bewundert lg Mima |
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![]() Mitglied seit 11.07.2003 |
Moin zusammen!
Einen hab ich noch Als ich gestern im 70er Jahre Fred von den ersten farbigen Telefonen schrieb, fiel mir abends ja noch etwas viel Entzückenderes ein!!!! Hattet Ihr auch diesen schicken Brokatüberzug für das graue Telefon? Unsere Wohnung war zum Glück zu \"modern\", andererseits stand das erste Telefon in der Küche, da hätte es eh nicht gepasst. Aber wir haben meiner Oma damals so ein Teil geschenkt - in Altrosa mit Goldbordüre - passend zur den Wohnzimmermöbeln Kicher Sabine |
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![]() Mitglied seit 17.12.2005 |
sabine die lappen mit den eingebauten aschenbecher, die über den armlehnen der sessel lagerten die aschenbecher in farbe mit eingebauten luftblasen sehr herzlich vau von welt |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo vau von welt
so eine aufblasbare Trockenhaube besitze ich heute noch. Von der gleichen Firma. Und so Telefonmützchen hatte wir auch. Schrecklich. Brotmaschine zum Kurbeln. Der erste Toaster, wo man die Toastscheiben mit der Hand umdrehen mußte, und wenn man nicht genau aufpasste, war der Toast verbrannt. Musikkommode mit einem Plattenspieler für 10 LPs zum automatischen Wechseln. Fernsehansagerinnen, die jede neue Sendung ansagten. LG Barbie |
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![]() Mitglied seit 01.10.2005 |
Guten Morgen, Ihr Lieben,
@vau von welt ja, das Ding kenne ich auch, aber guck mal auf das Datum unten in Deinem Link: 1972! Viel zu spät! Meine Mutter besaß einen Vorwerk-Staubsauger mit allem möglichen Zubehör. Dabei war auch eine Plastikhaube, und irgendwie wurde der Staubsauger dann auf Blasen anstatt saugen eingestellt. Der absolute Hit. Ich werde mal versuchen, irgendwo im WWW einen Beweis für dieses Prachtstück zu finden! Herzliche Grüße aus Frankreich, Christine |
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![]() Mitglied seit 02.01.2006 |
Hallo,
das ist so ein schöner Thred. Ich bin Jahrgang 64 und an ganz viele Sachen kann ich mich auch noch erinnern. Die Fernsehansagerinnen, das Goggomobil, das Teppichklopfen im Hof, das Eisauto, wo es für 10 Pfennige 2 Kugeln Eis gab, das Sonntagskonzert, die ersten Kniestrümpfe an Ostern, das Spielen mitten auf der Strasse, Gummitwist und Hickelches, der Wechsler-Plattenspieler, die Bücher von Gisel und Ursel, den lustigen Zwillingen, Hanni und Nanni, Dolly auf der Burg und, und, und. War das schön. Alles so einfach und viel ärmer, aber im Nachhinein wunderschön. Danke für den schönen Thread. LG Erika |
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![]() Mitglied seit 18.11.2004 |
Oh ja, dieses Maentelchen fuers Telefon hatten wir auch. Wir hatten sogar eins fuer den Klodeckel, ein sog. Plueschpariser mit passender Umrandung
LG Ingrid |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo Christine,
meine Schwiegermutter hatte so ein Dingens. Habe ich einmal benutzt, als meine frische Dauerwelle vom Regen pitschnass war. Machte einen Höllenlärm und so etwas von umständlch LG Barbie |
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![]() Mitglied seit 17.12.2005 |
@ christine
und das mir!!!!, die unentwegt \"besser weiß\" DER tag ist gelaufen ... zertrümmert vau von welt |
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![]() Mitglied seit 11.07.2003 |
Ich hoffe, ich kann heute Abend ein Foto einstellen.
Denn diesen Karton mit der Platikhaube, die allerdings an einen Fön anzuschließen ist, habe ich zu Hause. Alleine für das Bild vorne drauf lohnt sich die Aufbewahrung. Habe ich aus der Haushaltsauflösung von Oma gertettet! Ebenso wie den Melitta-Kaffeefilter aus Porzellan! Und nach dem Aschenbecher-Hinweis fielen mir gerade diese dicken Teile ein, bei denen die Asche zunächst auf eine Metallscheibe kam und dann per Knopfdruck auf den Stab in der Mitte ins Innere befördert wurde. Gruß Sabine |
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![]() Mitglied seit 01.10.2005 |
Ich hoffe, der Link funktioniert!!!
Trockenhaube - das Feinste vom Feinen! Herzliche Grüße aus Frankreich, Christine |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
*kreisch* genau das ist es, was meine Schwiegermutter hatte
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![]() Mitglied seit 17.06.2005 |
Hallo Ihr Lieben,
nicht dass Ihr glaubt ich wäre nicht mehr dabei! Ich leeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeese Herzliche Grüsse an Euch Alle Atin18 |
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![]() Mitglied seit 17.12.2005 |
@ christine
zu meinem leidwesen hat er funktioniert @ sabine melitta juckte mir bereits vorhin in den fingern, aber dann war ich mir nicht soooo sicher, ob das ding nicht nach wie vor top-aktuell ist. retten mich wenigstens die abziehbildchen? wundermuscheln? die mit gut-gemeinten texten (eingebrannt, keine ahnung, wie die technik funktionierte) versehenen frühstücksbrettchen aus holz? die selbstgestrickten oder -genähten und mit massen von watte ausgepolsterten kaffee-wärmer? sehr herzlich vau von welt |
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![]() Mitglied seit 11.07.2003 |
Jaaa, diesen gesteppten Morgenmantel - in hellblau mit schwarzem Kragen und schwarz/silbrigen Glasknöpfen - trug meine Mutter!
Dafür hatte meine Oma aber noch ein Kicher Sabine |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo,
ich weiß auch noch was. Meine Oma strickte mir immer Pullover, Wurde er zu klein, würde er aufgeriffelt, und mit anderer Restewolle hatte ich wieder einen neuen. Neue Kleider und Schuhe wurden immer zwei Nummern zu groß gekauft. Bei den Kleidern wurde ein Saum reingenäht, die Taille etwas enger genäht, die Ärmel umgenäht. Und wenn das neue Kleid dann endlich richtig passte, war es verwaschen und ich trug es dann zum Spielen. Dann war ich auch scho so rausgewachsen, daß ein falscher Saum am Rock genäht werden mußte, denn neue Kleider und Schuhe durften nur Sonntags getragen werden. In den Schuhen kam eine Sohle, und wenn sie dann noch zu groß waren, kam vorne in die Spitze ein Stück zusammengenäultes Zeitungspapier. Und wenn die Sonntags Sandaletten zu klein wurden, habe ich mir hinten die Riemchen abgeschnitten und dann hatte ich endlich hinten offene Schuhe wie die Großen. LG Barbie |
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![]() Mitglied seit 17.12.2005 |
sabine ... also das ist unfair (ganz abgesehen davon, dass wohl kaum zu toppen) so, achtung, jetzt nehme ich anlauf: das TÖPFCHEN sehr herzlich vau von welt |
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![]() Mitglied seit 26.10.2003 |
Hallo, mich gibt es auch noch!!! So eine \"Samt-Telefonhülle\" hatte ich auch. Zu den damaligen Stilmöbeln passte es sehr gut dazu. LG cindy |
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![]() Mitglied seit 11.07.2003 |
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich nicht schon in die 70er hineinrutsche.....
Aber Kinder sind ja nun gewachsen und Hosen hatten ratz-fatz \"Hochwasser\" Also wurde an die Jeans unten rot-weißer oder blau-weißer Karostoff angenäht - so hat man seine Lieblingshose noch eine Saison gerettet Todschick LG Sabine |
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![]() Mitglied seit 26.10.2003 |
oh ich habe das \"a\" bei damals vergessen ! Schicke es hiermit nach. Cindy |
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![]() Mitglied seit 26.10.2003 |
Hallo,
wer hatte von Euch als Kind von der Mutter einen \"Glockenrock\" gestrickt bekommen? Manche Kinder bekamen Faltenröcke gestrickt. Mama hat meinen Glockenrock unten immer wieder angestrickt, wenn er zu kurz wurde. LG cindy |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
@vau von welt
Diese Nachttöpfe stehen noch heute im Nachtschränkchen in Krankenhäuser, nur flacher und sie werden Pfannen genannt. Da mußte ich auch mal drauf. Ich fühlte mich so unwohl und erniedrigt. LG Barbie |
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![]() Mitglied seit 01.10.2005 |
@ cindy
ICH hatte einen gestrickten Glockenrock. Es war sogar ein \"Tellerrock\"! Wenn man sich damit drehte, stand er parallel zum Boden! Mein Rock war gelb und hatte am unteren Rand 1300 Maschen - ich glaube, meine Mutter erzählte das jedesmal, wenn ich ihn anzog. Ich bekam ihn zu Weihnachten, als ich 5 war und verliebt in einen Jungen aus der Nachbarschaft. Der war vielleicht 14. Ich versuchte ihn dadurch zu gewinnen, daß ich mit mit meinem Tellerrock drehte und frage mich heute noch, warum ihn das nicht beeindruckt hat! Meine 4 Jahre jüngere Schwester erbte den Rock dann später. Aber sie war kränklich, und der Rock mit seinen vielen Maschen so schwer, dass sie darunter fast zusammenbrach. So wurde er aufgeriffelt und mit der halben Maschenzahl am unteren Rand neu gestrickt. Herzliche Grüße aus Frankreich, Christine |
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![]() Mitglied seit 17.06.2005 |
ICH hatte ein Bettjäckchen.
JEDER hatte ein Bettjäckchen in den 60ern, gesteppt wie die Morgenröcke, wirklich hübsch, um im Bett zu lesen, wenn man krank war und natürlich falls man ins Krankenhaus mußte. Es gab Nylon Nachhemden Durchsichtig!!! Pantoletten in passender Farbe mit Schwanendaunen oben drauf! Das Flanellnachthemd, das mir meine Schwiegermutter mal geschenkt hat, ist nie getragen worden War das schön! Atina18 |
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![]() Mitglied seit 26.10.2003 |
Hallo Christine,
erst mal allerliebste Grüße nach Frankreich!!! Diesen tollen Glocken- oder Tellerrock hatte ich auch, als ich schon etwas größer war zum Rollschuhfahren an. Damit machte ich meine Drehungen und wollte Marika Kilius sein. Was haben unsere Mütter nicht alles gestrickt für die Familie. Für Papa, mich und sich selbst strickte sie Parallelo-Pullover. Ich weiß nicht ob ich es richtig geschrieben habe, aber wer erinnert sich an diese Strickart? Waren wir früher glücklichere Kinder? Was meint Ihr? Liebe Grüße cindy |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo,
Ich weiß nicht, ob wir glücklicher waren, als die heutigen Kinder. Ich weiß nur, daß ICH heute kein Kind sein möchte. Aber Zeiten ändern sich. Ich glaube nicht, daß die heutigen Kinder in den fünfziger Jahre leben wollen. Ich kann mich erinnern, daß meine Oma immer von ihre Kinder- und Jugendzeit geschwärmt hat, und das heute (in den fünfziger Jahre) alles viel schlechter ist. Die Kinder haben zu viel Spielzeug, sind vorlaut, sagte meine Oma damals \"Zu Weihnachten habe ich Äpfel und Nüsse bekommen, und manchmal auch eine Apfelsine, das war dann schon etwas Besonderes und mein Vater hat mir eine Puppe aus Holz geschnitzt. Das war mein Spielzeug.\" so meine Oma. Jede Generation schwärmt von ihrer Kinderzeit. Meine Töchter 35 und 37 Jahre sagen auch schon, früher war Kindsein schöner. LG Barbie |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
sogar mein Enkel, 17 Jahre, schimpft über die Grundschüler, als sie mal die Firma besuchten, in der mein Enkel sein Praktikum machte.
\"Überall gehen sie dran, wo sie nicht dürfen, sie hören überhaupt nicht, was man denen sagt. Das hätten wir uns damals nicht erlauben dürfen\" Da mußte ich doch laut lachen über seine Worte. |
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![]() Mitglied seit 13.03.2005 |
Hallo
so weiße Nachttöpfe waren aus Email und ich habe noch 2 davon da sind im Sommer Balkonblumen drinnen zur Frage, ob wir glücklichere Kinder waren: ich spreche von mir als Landkind - wir haben uns immer im Freien aufgehalten, da es ja kaum Autos gab, war die Strasse Spielplatz Nr.1, wir konnten Ballspielen, Radfahren, Blinde Kuh, Glasmurmeln .... spielen, wir wohnten an der Donau, da war das Erforschungsrevier riesig, daneben gab es auf dem Bauernhof auch immer wieder genug Erlebnisse, im Winter gingen wir rodeln u mussten den Berg immer wieder hinaufgehen, aber es war schön u abends fielen wir todmüde ins Bett da wir ja nichts anderes kannten, haben wir auch nichts entbehrt die Kinder heute sind auch glückliche Kinder, sie leben halt in einer technisch orientierten Spielzeug u Computerwelt einen Unterschied gibt es aber doch - bei uns gab es fast keine berufstätigen Mütter u so war halt Mama immer da lg Mima |
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![]() Mitglied seit 26.10.2003 |
Hallo Mima, es stimmt was Du schreibst, die Mütter waren alle daheim bei ihren Kindern. Warum gehen heute die meisten Mütter mit Kinder arbeiten? Ich denke weil heute die Ansprüche viel höher sind als früher. Wer hatte früher ein Auto oder noch einen 2. Wagen? Wer hatte überhaupt ein Fahrrad? Wer ist in Urlaub gefahren? Das Leben damals war viel bescheidener und deshalb reichte auch ein Gehalt vom Vater. Die Mütter waren zu Hause beschäftigt mit Stricken, Nähen, Obst einkochen und solchen Dingen. Es war ein ganz anderes und bescheidenes Leben. Man kann schlecht Vergleiche ziehen. Mama hat früher Mahlzeiten auf den Tisch gebracht die viel Arbeit machten, aber dafür sehr billig waren. So konnte man auch sparen. Als Kind hatte ich Träume und hätte gerne mehr Spielsachen gehabt, oder ein eigenes Zimmer, viel Schokolade zum Naschen, einen Roller, später ein Kinderfahrrad. Mit ca. 13 Jahren bekam ich mein erstes Fahrrad gekauft, vorher mußte ich mit dem Gummireifen-Roller zum Schwimmen fahren. Mein Cousin voraus mit seinen Fahrrad und ich Kleine mußte rollern, dass mir die Zunge raus hing. Trotzdem muss ich sagen, dass wir eine schöne Kindheit hatten!!! Auch \"ohne Handy\" !!! Ohne Luxus u. ohne Marken-Klamotten. Liebe Grüße cindy |
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![]() Mitglied seit 13.03.2005 |
Hallo Cindy
ich sehe es ja an mir, ich bin seit Schulabschluss immer arbeiten gegangen, mit dem Gehalt meines Mannes hätten wir leider auch nicht Hausbauen können, allerdings war ich immer nur 25 Std. berufstätig und so war ich doch für unsere Tochter viel da um sich den heutigen \"Luxus\" finanzieren zu können, sind viele Frauen gezwungen arbeiten zu gehen - glücklich die, die dann ihre Mütter für die Kinder haben- teuer für die, die leider ihre Kinder in den Hort geben müssen lg Mima |
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![]() Mitglied seit 03.05.2005 |
Hallo zusammen,
nein, schöner war es mit Sicherheit nicht. Es gab Dinge, die damals besser waren, genauso, wie es Dinge gibt, die heute besser sind. Das menschliche Gehirn ist halt darauf programmiert, den guten Erinnerungen den Vorzug zu geben; schlechte Details bleiben eher auf der Strecke. Daher auch der Spruch, daß \"früher alles besser war\" oder \"ich in eurem Alter\" (und dann kamen meist Geschichten von 20 km Schulweg - einfache Strecke -, grundsätzlich bergauf, und anscheinend immer durch meterhohen Schnee Auch die 50er und 60er Jahre bestanden nicht nur aus der Milchbar, dem Twist-Tanzen in Petticoats und Pfennigabsätzen oder Italien-Urlaub mit dem Käfer. Klar, Mutti war zu Hause, meistens jedenfalls. Damals mußte Vaddern auch noch nicht so viel Geld verdienen, um das Leben zu ermöglichen - oder wer hat damals 50 % des Gehalts für Miete ausgeben müssen? Auch den technischen Fortschritt sollte man nicht verteufeln (sonst würden wir doch nicht hier sitzen, oder?), und wenn früher kein Kind mit einem Handy herumlief, dann deshalb, weil es keine gab. Zum Fortschritt gehört z.B. ja auch die medizinische Weiterentwicklung; ich kann mich an einige Schulkameraden erinnern, die mit einer Blinddarm-OP drei Wochen im Krankenhaus lagen. Oder denkt an die Kindersterblichkeit. Oder - gerade Frauen! - an die persönlichen Freiheiten, die es vor 30 Jahren noch überhaupt nicht gab. Und schon in meiner Kindheit war ich mir durchaus der Vorzüge einer täglichen heißen Dusche bewußt. Nicht alles war früher besser, nicht wirklich. LG, das Elchmädchen |
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![]() Mitglied seit 26.10.2003 |
Hallo Mima, stimmt genau was Du schreibst. Ich bin der gleichen Meinung. Für unseren Luxus müssen wir Frauen heute arbeiten gehen. Wir haben uns auch ein Haus gebaut vor 28 Jahren, mit einem Gehalt wäre es sehr schwer geworden dies zu finanzieren, deshalb war ich auch berufstätig, täglich 5 Stunden. Habe es aber nie bereut berufstätig gewesen zu sein. Ich \"war\" gerne im Beruf. LG cindy |
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![]() Mitglied seit 01.10.2005 |
Hallo Ihr Lieben,
mir liegt es fern, zu sagen, dass früher alles besser war. Ich lebe gerne heute und bin gespannt, was die Zukunft noch alles bereit hält. Aber ich bin froh, dass ich \"unsere\" Zeit und den Fortschritt erleben durfte. Wie aus \"keinem Fernseher\" ein Schwarzweißgerät mit einem Programm, dann mehrere Programme, dann Farbfernseher, dann Videorekorder, dann CD Player, dann MP3 etc. etc. wurde, ist schon faszinierend. Die Kinder von heute haben das einfach alles und staunen über nichts mehr. Sie wissen, daß man auf dem Mond landen, schnurlos telefonieren, sich per webcam in realtime sehen, auf einem Millimeter großen Chip ganze Bibliotheken speichern oder von jedem Ort in wenigen Stunden am anderen Ende der Welt sein kann. Für die jungen Menschen von heute sind das keine Wunder sondern Selbstverständlichkeiten. Wenn ich eine Sache nicht missen wollte, dann ist es die Aufregung bei jeder neuen Errungenschaft, das Gefühl, in dieser Zeit mitgewachsen zu sein. Ja, selbst ein Teil dieses Fortschritts zu sein. Herzliche Grüße aus Frankreich, Christine |
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![]() Mitglied seit 26.10.2003 |
Hallo Elchmädchen,
Du bist doch einiges jünger als \"wir\" hier im Durchschnitt. Duschen gab es in den 5o er und 6o er Jahren in kaum einem Haushalt. Die sind viel später gekommen. Du bist so um 1963 geboren, da hast Du die Zeiten um 195o bis 196o nicht bewußt erlebt. Sogenannte \"Bäder\" gab es so gut wie keine in den Wohnungen. Es gab in Mietshäusern auf der Zwischenetage \"Gemeinschaftstoiletten\" für mehrere Familien gleichzeitig. Toll, wenn da jemand Durchfall hatte. Die Toilette war meistens besetzt. Liebe Grüße und schönen Nachmittag Cindy |
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![]() Mitglied seit 26.10.2003 |
Chrstine, ja Du sprichst mir aus dem Herzen. Ich sehe es auch wie Du. Wir sind in das jetzige Zeitalter langsam reingewachsen. Liebe Grüße Cindy |
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![]() Mitglied seit 13.03.2005 |
Hallo
wir hatten schon das Privileg ein Bad zu besitzen da stand eine weiße Blechbadewanne auf 4 Füßen und ein Heizofen mit Boiler, aber duschen konnte man da nicht unseren Wohlstand heute will sicher keiner missen wir können uns doch \"alles leisten\" und unsere heutigen Kinder kennen das nicht anders meine Enkel sind jetzt in dem Alter, wo sie mich immer wieder fragen, wie es bei mir als Kind war, wenn ich dann erzähle, dass wir dies u das nicht hatten u nicht kannten, und was wir so spielten, da hören sie so interessiert zu, da darf ich gar nicht aufhören zu erzählen lg Mima |
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![]() Mitglied seit 03.01.2006 |
Hallo,
ich bin neu hier und nur zufällig auf diese Seite gestoßen. Ich fühle mich Jahre zurück versetzt. Wunderschön eure Beiträge. Ich werde sie erst einmal alle lesen. Schon beim diagonalen lesen, kamen viele Erinnerungen auf. Nachdem ich dann alles gelesen habe, werde ich sicher auch noch etwas dazu beitragen. Eine \"dumme\" Frage? Wie finden man am schnellsten diegewünschten Beiträge. Ich hatte einige Mühe. lg. |
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![]() Mitglied seit 15.08.2005 |
Hallo zusammen,
jetzt habe ich so einen schönen langen Beitrag geschrieben und habe ihn weggeklickt Mal sehen,ob mir wieder alles einfällt. Zuerst einmal , da ist heute eine ganze Menge zusammen gekommen. Alle Achtung Die Trockenhaube war, glaube ich für die moderen Hausfrau ein Muß Wir hatten kein Brockathäubchen für das Telefon,aber das gab es bei meinen Freundinnen. 1968 haben wir unser erstes Telefon erhalten.Jedes Telefonat mussten wir aufschreiben,damit kontrolliert werden konnte,wer wann wie lange telefoniert hat. Vorher gab es Diensttelefone womit nur in ganz dringenden Fällen angerufen wurde @ Christine dein Gedächnis ist Spitze. Klar Nesthäcken darf nicht fehlen Die Frage mit Pünktchen hat mich die ganze Nacht begleitet. Was macht ihr nur mit mir? Heute morgen hatte ich das Wort Pucky im Kopf. Kann es sein,dass es davon Bücher gab? Ich melde mich bestimmt später noch einmal.Ich muss mich jetzt umd das Abendessen kümmern LG mediterana |
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![]() Mitglied seit 17.12.2005 |
@ mediterana
nesthäkchen war bereits in den 30ern eines der erfolgreichsten kinderbücher. die verfasserin, else ury, kam in\'s kz und wurde vergast. vau von welt |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
@mediterana
Du meinst bestimmt die Pucki Bücher, die gibt es noch beiAmazon LG Barbie |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Heute nachmittag beim Fernseh zappen sah ich plötzlich
Jan & Kjield mit dem Lied \"Sing ein Lied, sing ein Lied, little Banjo Boy...\" Ich hab mich gekringelt vor Lachen. Vor allem kamen sie mir heute wie kleine Jungs vor und damals waren das für mich schon richtig Männer |
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![]() Mitglied seit 17.12.2005 |
apropos kultur - die ersten schweinkramfilme kamen in eindeutige kinos. ich entsinne mich an den bdeutungsvollen titel
\"porno, graf von schweden\" sehr herzlich vau von welt |
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![]() Mitglied seit 01.10.2005 |
@ vau-von-welt
Ich sehe, daß Du Dich von Deinem Schock erholt hast. Schön, daß Du wieder da bist! Herzliche Grüße aus Frankreich, Christine |
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![]() Mitglied seit 16.06.2004 |
Also, die Struwwelpeterreime spukten bei mir aber wirklich gut gemischt durch den Kopf! Danke für den Suppenkaspar und Konrad! Mit diesem Namen verbinde ich heute noch ein leises Grauseln, weil ich lange genuckelt habe, und meine Oma mich einige Male auf diese Geschichte verwiesen hatte!
Für den obligaten Stufenschnitt habe ich eines schönen Morgens, nach langem Überlegen, die Schule geschwänzt, mein Taschengeld von 50 Pfennig auf den Tisch des Hauses gelegt, (natürlich erst, nachdem die Haare ab waren!) und musste dann von Muttern noch mal Einsfuffzich holen, weil der Schnitt 2 DM kostete! Mann, war das peinlich! Aber Mama war nicht so böse, wie ich mir das schon ausgerechnet hatte. Stattdessen durfte meine Schwester auch sofort ihre Haare abschneiden lassen! Das ist aber wohl das Los aller großen Schwestern und Brüder, dass sie für ihre kleinen den Weg freischaufeln! Bis bald Helga |
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![]() Mitglied seit 01.10.2005 |
Ja,ja, der Stufenschnitt. Ich war in der vierten Klasse, als bei mir die Haare fielen. Bis dahin hatte ich immer einen Pferdeschwanz mit den Haaren ganz aus dem Gesicht gekämmt.
Auf einem Klassenfoto (weiß Gott, wo das abgeblieben ist) sah man mich dann mit den kurzen Haaren in allen Himmelsrichtungen, der Pony wollte einfach nicht unten bleiben. Herzliche Grüße aus Frankreich, Christine |
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![]() Mitglied seit 17.06.2005 |
Mal wieder einen schönen guten Morgen,
wo Ihr nun mal wieder in die Heia geht oder seid, und ich gleich das Frühstück mache! Also ob die Zeit \"besser\"war? Ganz sicher nicht, unsere Großeltern haben von ihren Kindheitserinnerungen geredet und ebenso unsere Eltern, und uns bedauert daß wir es nicht so hatten. Ich wüßte vieles, sehr vieles war später besser wurde. Eine Sache die bedauere ich sehr: als wir unsere Babys bekamen, durfte der Mann bei der Geburt nicht dabei sein, ich habe mich sehr, sehr einsam gefühlt, und wir konnten das Baby im Krankenhaus nicht in unserer Nähe behalten. Ich freue mich in der heutigen Zeit zu leben. Wie alt waren die armen Frauen früher als sie über 40 waren? Als ich 1980 40 wurde schrieben die deutschen Frauenzeitungen: Endlich 40 Als ich 50 wurde hieß es: Mit 50 fängt das Leben an! Heute höre ich oft von unseren Bekannten, aber ich bin doch noch gar nicht soooo alt. Natürlich nicht, wir sind eine neue, junge Generation der Senioren. Die Einstellung hat sich geändert, die Mode und so vieles ist sehr positiv. Was wir heute zur verfügung haben, davon konnten unsere Mütter und Omas nicht mal träumen. Liebe Grüße Atina18 |
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![]() Mitglied seit 25.11.2004 |
Hallo Atina,
ich bin mal wieder nicht zum schreiben gekommen, da ich nur gelesen habe. Dabei habe ich festgestellt, das sich bei so einem langen Thread doch immer einiges wiederholt. Alles, was Du sagst, stimmt genau, ich finde nur, es gab damals auch schöne Sachen. Ich erinnere mich genau daran, wir wohnten in einem 4stöckigen Haus, daß wir eine wunder- bare Hausgemeinschaft hatte. Die Frauen trafen sich einmal in der Woche zum Kaffeklatsch, und wenn die Männer von der Arbeit kamen, haben sie gekichert und sind schnell jede in ihre eigene Wohnung gerannt. Wir Kinder haben im Hof gespielt und von der Gemüsehändlerin in unserem Haus haben wir immer Eis bekommen, welches sie selber gemacht hatte. Was wir gespielt haben? Mutter, Vater und Kind natürlich, und abends Klingelstreiche. der ganze Zusammenhalt war einfach besser, weil alle nichts hatten. Als der Krieg zu Ende war haben wir alle im 4. Stock am Fenster gestanden und geguckt wie das Feuerschiff explodierte, dabei haben wir gerufen, der Krieg ist aus, der Krieg ist aus. Ich verspreche Dir, daß Du bald eine Mail von mir bekommst. Jetzt will ich erstmal ein bißchen schlafen. Also gute Nacht. Liebe Grüße Gila |
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![]() Mitglied seit 03.05.2005 |
Guten Morgen,
hallo cindy54: Du hast es geschafft - jetzt fühle ich mich wirklich wie in den 60ern! Seitdem hat mir keiner mehr gesagt, ich sei zu jung für etwas ... Nee, teilweise hast Du ja Recht: die 50er habe ich logischerweise nicht erlebt, die 60er nur halb; aber davon ist schon was \"hängengeblieben\", wie ich ja oben schon schrieb. Mit der Dusche meinte ich keine Duschkabine, die gab es erst später; ich duschte natürlich (oder wurde geduscht) in der Wanne. Die gesamte Wohnsituation änderte sich nicht schlagartig, weil meine Eltern und meine Verwandten meist sehr lange in ihren Wohnungen ausharrten; auch die Cocktailsessel und der Nierentisch mit den passenden Tütenlampen hatten noch lange Zeit Bestand. Z.B. kann ich mich nicht erinnern, daß meine Großmutter einen Kühlschrank oder einen Fernseher besaß. Die Etagenbäder waren auch noch weit verbreitet. Viele Dinge, vor allem die Atmosphäre, zogen sich noch bis Ende der 60er hin. LG, das Elchmädchen *das jetzt die Antifaltencreme wegwirft und den Minirock anzieht* |
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![]() Mitglied seit 11.07.2003 |
Moin,
das versprochene Foto von dem Fön-Katon kann ich nun doch nicht einstellen - das Teil muss irgendwo im Keller sein.... Aaaaber: gestern Abend habe ich ein altes Fotoalbum hervorgekramt und fand ein Bild von meinem Kinderzimmer. Und im Regal an der Wand stand die komplette Riege der Grins Sabine |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo,
der Thread ist wohl niht totzukriegen Das was Atina schreibtm mit den Babies kenn ich auch noch. Das ging noch weit bis in die sechziger und anfang der Siebziger rein. Meine Töchter sind 1968 und 1970 geboren. Natürlich durften die Männer nicht dabei sein. Ich bekam mein Kind nur zum Stillen aufs Zimmer, dann wurde es mir wieder weggenommen Mein Cousin war drei Jahre alt (1966), da hat er die Mandeln rausbekommen. Er lag eine Woche im Krankenhaus. Meine Tante (seine Mutter) durfte ihn nicht besuchen. Die Schwestern haben ihn meiner Tante nur durch ein Fenster gezeigt. Er war so ein elendiges kleines Bündel, nur geweint. Meiner Tante hat es das Herz zerrissen. Damals waren die Vorschriften so. LG Barbie |
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![]() Mitglied seit 13.03.2005 |
Hallo
meine Geschwister und ich wurden alle zwischen 1947 und 1961 geboren und alle auf dem Bauernhof, es gab ein Landhebamme die alle Entbindungen in den Orten übernahm, das nächste Krankenhaus war 25 km entfernt und es war nicht üblich dort zu entbinden, sie kam dann 2 Wochen lang täglich 2x Mutter und Kind zu versorgen, wenn mal eine Komplikation auftrat, wie z. B. Dammriss, dann wurde der Gemeindearzt gerufen um zu nähen meine Tochter wurde 1974 geboren und es war auch so wie Barbie es beschreibt mein KInd musste mit 1 1/2 wegen akuter Darmprobleme ins Krankenhaus, ich durfte damals noch nicht bei ihr bleiben, sie war ganz alleine unter fremden Leuten und ich höre heute noch ihr klägliches Weinen lg Mima |
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![]() Mitglied seit 26.10.2003 |
Hallo Mima,
zum Glück haben heute die Mütter die Gelegenheit bei ihren Kindern im Krankenhaus zu bleiben. Hier ist es sogar üblich, dass die Mutter Tag u. Nacht bei ihrem Kind sein kann. Meine kleine Schwester wurde 1957 geboren und meine Mutter mußte damals die Krankenhauskosten und die Entbindung aus eigener Tasche zahlen. Es war nicht üblich in der Klink zu entbinden. Ich dagegen bin zu Hause (in Omas Wohnzimmer) zur Welt gekommen. Hausgeburten waren damals üblich. Liebe Grüße cindy |
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![]() Mitglied seit 14.06.2005 |
Hallo Ihr Lieben, habe ganz vergessen zu schreiben, dass in den 60 er Jahren die Männer im Kreissaal nichts verloren hatten. Fand es sehr schade, dass selbst die Väter ihre Kinder nicht vor der Entlassung der Wöchnerin mit Ihrem Baby Kontakt bekommen konnten. LG Zilles **** Man wird alt wie eine Kuh und lernt immer noch dazu ****
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![]() Mitglied seit 26.10.2003 |
Hallo,
wer hat gestern Abend im Fernsehen auf HR 3 die Sendung gesehen, wo es um die 5o er Jahre ging? Am kommenden Donnerstagabend ist die Fortsetzung. Man hat im ersten Teil gestern gesehen wie die Väter von Gefangenschaft kamen so um 195o, 51, 52 ja bis sogar 1954. Mütter mußten sich mit uns Kindern alleine in dieser schweren Zeit durchschlagen. Mir kamen oft die Tränen, weil es damals so aussichtslos war und was haben im Laufe von 1o-2o Jahren unsere Eltern u. Großeltern in diesem Lande alles geschafft. Großartig, oder? Hat von Euch jemand diese Sendung gesehen? Schönen Tag u. liebe Grüße cindy |
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![]() Mitglied seit 17.06.2005 |
Hallo Cindy,
ich habe leider keine Möglichkeit diese Sendungen zu sehen Ich habe erst vor ein paar Tagen daran gedacht, ob heute noch jemand weiß wie spät viele Kriegsgefangenen nach Hause gekommen sind? Ich hatte allerdings gedacht, dass 1952 die letzten von Adenauer nach Hause geholt worden waren. Auch mein Vater war 1948 einer der Spätheimkehrer. Schade dass ich die Sendung nicht sehen kann. Du schreibst dass damals alles so aussichtslos war. Dem möchte ich widersprechen! Es war eine aufregende Aufbruchstimmung. Jeder mußte ja bei Null anfangen. Nach dem der Krieg zu Ende war, war man erstmal froh, dass keine Bomben mehr fielen und dass nicht mehr geschossen wurde. Dann kam das Hungern, für viele die Flucht, leben in Ruinen, Kartoffeln und Kohlen klauen und der \"schwarze Markt\". Ganze Familien lebten in einem Zimmer, oft in einem zerbombten Haus. Aber ich glaube kaum dass sich jemand bemitleidungswert vorkam! Kaum einem ging es ja besser! Die Frauen waren durch die Kriegsjahre, und dass sie ohne die Männer klar kommen mußten, sehr selbstständig geworden. Das war allerdings ein Problem als die Männer zurück kamen. Meine Mutter hatte bereits ein Geschäft aufgebaut. Als mein Vater sie 9 Jahre vorher verließ, war sie eine unselbstständige, junge Frau gewesen, nun war sie eine erfolgreiche Geschäftsfrau mit einer Tochter von 8 Jahren, die er nur mal als Baby gesehen hatte, als er für ein paar Tage auf Urlaub war. In den 50er war alles sehr, sehr positiv. Man hatte genug zu essen, die Häuser wurden aufgebaut, natürlich war Wohnungsknappheit! Aber man war ja schon froh wenn man einen einzigen Raum zum Leben, Kochen und Schlafen hatte. Man feierte wieder und einige fuhren sogar in Urlaub, meistens nach Italien und brachten neue Kochideen mit. Es wurden die ersten Autos gekauft. Und es gab wieder Kinos und Theater. Über die Filme aus dieser Zeit wird oft gehetzt, aber man hatte lange genug Probleme gehabt, man wollte einfach nur leben und sich freuen. Wir Trümmerkinder werden heute noch oft bedauert. Aber wir hatten eine herrliche Zeit, die Trümmer waren unser Märchenland. Gut dass unsere Eltern nicht wußten wo wir waren!!! Es wäre mal interessant zu lesen welche Erinnerungen sonst noch jemand hier hat. Herzliche Grüße Atina18 |
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![]() Mitglied seit 16.06.2004 |
@ atina18: Zu den Kriegsheimkehrern fällt mir der DRK-Suchdienst ein, der jeden Tag mehrfach im Radio die Namen und letzten oder vermuteten Aufenthaltsorte der Angehörigen durchgab. (\"gesehen zuletzt in da-und-da, wird gebeten, sich zu melden!\") Bei der Bewältigung der Flüchtlingsströme und Heimkehrer muß das eine Wahnsinnsaufgabe gewesen sein! Die meisten waren ja ausgebombt und wussten gar nicht, ob ihre Angehörigen umgekommen waren, und wenn sie noch lebten, wohin sie das Kriegsgeschehen verschlagen hatte. Nach Weihnachten habe ich mir ein Buch gekauft, das die Aufzeichnungen einer Bremerin vom Kriegsende zusammenfasst. Es ist für mich unvorstellbar, wie man sich in einer so völlig zerstörten Stadt überhaupt zurechtfinden kann! Dass wir in den 50er Jahren davon nur noch einzelne Ruinen vorgefunden haben, ist für mich tatsächlich so etwas wie ein Wunder!
Mir fällt zu den 60er Jahren noch ein, dass einige neue Worte unsere Sprache bereicherten: Aggressiv, Frustration und akzeptieren gehörten dazu. Meine Schwester und ich waren immer ganz stolz, wenn wir sie richtig angewendet hatten! Man wurde ja gleich ein Stückchen erwachsener! Liebe Grüße Helga |
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![]() Mitglied seit 26.10.2003 |
Hallo Atina,
schade, dass Du diese Sendung über die 50 er Jahre nicht sehen kannst. Man hat hier schon viele Sendungen gesehen über diese Zeit, aber diesmal war ich überrascht, welches Filmmaterial aus der Nachkriegszeit hier gezeigt wurde. Zeitzeugen haben gesprochen und es war für mich wie auch für Göga hoch interessant gewesen. Ich sehe mir am kommenden Donnerstag auch wieder die Fortsetzung an. Die Zeitzeugen berichteten zum Beispiel, dass sie sich damals nicht vorstellen konnten, dass die Ruinen in den Städten, in wenigen Jahren wieder aufgebaut werden konnten. Die Armut und Hungersnot sei nach dem Krieg sehr groß gewesen. Es hat zwar nach der Währungsreform in den Läden alles zu kaufen gegeben, aber kaum einer hatte Geld. In dieser Sendung wurde auch gezeigt, dass Kriegsgefangene auch noch 1953 nach Hause gekommen sind. Manche Frauen hatten mit ihren Männern nicht mehr gerechnet, hatten sogar schon neue Männer im Haushalt. Sowas stelle ich mir schrecklich vor. Welch eine Situation muss das gewesen sein??? Ich kann mich selbst noch erinnern, dass ich als Kind in Ludwigshafen und Mannheim viele Ruinen gesehen habe. Als kleines Kind realisiert man sowas noch nicht. Man kannte es nicht anders. Hoffen wir, dass nie mehr Krieg kommt. Meine Schwiegermutter war mit meinem Mann der damals 1o Monate alt war von Ostpreußen nach hier auf der Flucht gewesen. Sie selbst war gerade erst gute 18 Jahre jung. Sie meint heute noch, dass es ein Wunder war, dass sie mit dem Baby durchgekommen ist. In Schleswig-Holstein ist sie angekommen, wurde in einer Familie untergebracht, wo sie ein Zimmer für sich und ihr Baby bekam. Allerdings hatte das Zimmer mitten im Winter bei eisiger Kälte ein Fenster ohne \"Fensterscheiben\"!!! Heizung gab es auch keine. Unvorstellbar, oder? Was geht es uns dagegen heute gut. Wir müssen jeden Tag dankbar sein. Wobei ich die arbeitslosen Menschen in unserem Lande nicht vergesse. Es ist auch ein schweres und großes Problem. Allerliebste Grüße cindy |
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![]() Mitglied seit 17.06.2005 |
Hallo Cindy,
ja, ich würde so gerne diese Sendungen sehen!!!! Als meine Mutter starb wurde mir klar, dass auch die Erinnerungen mit ihr gestorben sind. Meine Geschwister sind erst geboren als mein Vater aus Russland zurück kam, meine Mutter und ich hatten den Krieg zusammen erlebt, und obwohl ich noch sehr klein war, war sie immer überrascht woran ich mich erinnern konnte. Das habe ich auch von Gleichaltigen gehört, in dieser extremen Situation nehmen Kinder sehr viel mehr auf. Die Zeit war hart, aber man war in der Lage damit fertig zu werden. Erstens hatte man keine Wahl, und außerdem ging es ja fast allen so. Ganz deutlich ist der Unterschied zwischen meinen Geschwistern und mir. Ich bin ein Kriegskind und sie sind Wirtschaftswunderkinder. Ich habe mich im Leben immer \"durchgewurschtelt\". Mein Mann und ich sind mit vielen Schwierigkeiten zusammen fertig geworden. Meine Geschwister haben vor allen Schwierigkeiten resigniert und sind beide geschieden. Es kann natürlich Zufall sein, aber ich bin der Meinung wenn man früh mit Problemen konfrontiert wird, ist man später im Leben eher in der Lage Probleme zu lösen. Ich behaupte sehr glücklich zu sein und ein herrliches Leben gehabt zu haben und zu haben. Meine Geschwister glauben dass sie es sehr schwer hatten und versuchen ständig ihre \"Probleme\" zu verarbeiten. Eigentlich gehört das ja nicht in diesen lustigen Thread! Ich wünsche allen einen schönen Tag! Atina18 P.S. Mein Mann und ich hatten gestern unseren 46.Hochzeitstag |
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![]() Mitglied seit 26.10.2003 |
Hallo Atina, zuerst mal h e r z l i c h e G l ü c k w ü n s c h e zu Eurem 46. H o c h z e i t s t a g !!! Ich wünsche Euch noch viele schöne wohlverdiente Rentnerjahre bei guter Gesundheit. Bleibt weiterhin so glücklich. Allerliebste Grüße cindy54 |
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![]() Mitglied seit 25.06.2004 |
Hallo Atina!
Ich schließe mich den Glückwünschen von cindy54 an und gratuliere zu eurem 46. Hochzeitstag!! Weiterhin viele schöne, gemeinsame Ehejahre wünscht euch Martha |
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![]() Mitglied seit 17.06.2005 |
DANKE
Das finde ich richtig lieb von Euch. Und in 4 Jahren ist Goldene Hochzeit Wie alt waren die Leute dann früher und wie jung sind wir heute noch. Ist schon gut in der heutigen Zeit zu leben. Liebe Grüße Atina18 |
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![]() Mitglied seit 04.01.2005 |
auch alles liebe .. wir haben heuer 25 jahre beim 50 zigsten sind wir 71
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![]() Mitglied seit 23.08.2005 |
Ach ja, was war es auch teilweise eine sehr schöne Zeit.
Ich bin Bj. 48 und erinnere mich noch an die tollen Nylonstrümpfe mit Naht oder mit Pünktchen. Oder an die Nylonhemden für die Herren, die nicht gebügelt werden mußten, dafür aber irgendwann schön vergilbt waren. Wie war das noch mit dem Klicker spielen. Die Lehmklicker für das einfache Fußvolk - die Glasklicker für die Reichen und die Eisenklicker für die ganz Reichen. Und noch was ganz widerliches waren die Camelia-Gürtel. Erinnert ihr euch noch? Meine Mutter hatte sich ab und zu mal die Zeitschrift \"Constanze\" erlaubt und ich durfte noch nicht mal eine \"Bravo\" haben. Bild-Zeitung für 0,10 DM kaufte sich nur Opa und las diese in einem Eduscho-Stehcafe bei einer Tasse Kaffee für 0,20 DM. Da fällt mir auch noch der Tropfenfänger für die Kaffeekanne ein und die Kaffeemütze, damit der Lindes-Kaffee auch schön warm blieb. Ach ja, hin und wieder durfte ich mir mal eine Mini-Blie (?) beim Friseur \"gestalten\" lassen. Ich werde diesen Thread gerne noch weiter verfolgen, vielleicht gibt es ja noch das eine oder andere, was man schon total vergessen hat, aber sich gerne wieder daran erinnert. Wünsche allen noch ein gesundes, friedliches Jahr 2006. Nostalgische Grüße vom Rhein Rohl |
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![]() Mitglied seit 29.10.2001 |
Hallo zusammen,
Warum habe ich diesen Thread nicht gesehen obwohl ich ja nun hierher gehöre Da muß ich mir erstmal alles durchlesen. Habe allerdings oben schon bemerkt, daß Sabine unsere Mädchenträume.....Adrian Hoven und Rudolf Prack nicht kennt. Ja da gabs auch tolle Männer gelle ? Liebe Grüße Uschi
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![]() Mitglied seit 17.06.2005 |
@Uschi
JA, ach sind die nicht süß. Unsere Klasse (Mädchen Nonnenschule!!!) war in zwei Gruppen geteilt, Rudolf Prag und Adrian Hoven! Jahre, wirklich Jahre später habe ich Adrian Hoven dann in München kennengelernt, d.h. wir waren in einem kleinen münchner Theater, und da er in dem Stück mitspielte, stand er am Eingang und freute sich die Besucher kennenzulernen. Es war ein bischen Enttäuschend, aber ich war ja auch keine Teenager mehr! Mein Mann hat sich köstlich amüsiert @Rohl CONSTANCE später kam dann noch Brigitte. Ende 1959 habe ich mir die Sonderausgabe von Brigitte \"Wir heiraten\" gekauft. Natürlich waren darin die schönsten Brautkleider zu sehen, aber auch wie man eine Wohnung sauber und gemütlich macht und dem Mann ein schönes Essen kocht. Junge Hausfrau mit Stöckelschuhen und Schürze am häuslichen Herd. Schade dass ich die Zeitung nicht behalten habe. Liebe Grüsse Atina18 damals auch vom Rhein |
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![]() Mitglied seit 01.10.2005 |
Hallo Ihr Lieben,
@ Atina Auch aus Frankreich ganz liebe Grüße und die besten Wünsche zu Eurem 46. Hochzeitstag! @ Uschi Ich hatte dich hier schon vermißt - dachte Du wolltest Dich nicht mit uns Alten abgeben @ Rohl Fang mal oben an zu lesen! Herzliche Grüße aus Frankreich, Christine |
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![]() Mitglied seit 29.10.2001 |
Siehste Christine, ich bin so alt, daß ich schon etwas länger brauche
Atina, auch ich habe mir diese Zeitschrift geleistet \"Wir heiraten\" War unheimlich interessant. Wir haben auch 60 geheiratet und da wollte man ja schließlich perfekte Braut sein. Wir hatten im Haus solche Kunststoffböden, schick aber die habe ich ganz schön mit meinen Stöckelschuhen verhunzt ! Danach gabs Pantoffelzwang Dann waren aber schon die halben bunten Schürzchen modern und man brauchte nicht mehr die ganzen Schürzen wie bei Muttern. Schwiegermutter hat mir eine \"Kittelschürze\" geschenkt Ich wünsche Dir auch alles Gute zu Deinem 46 !!! Dann können wir ja 2010 hier im CK Doppelte Goldhochzeit feiern !! Hoffen wir, daß wir es schaffen Liebe Grüße Uschi Glücklich, wer sich zuerst erzieht, ehe er sich anmaßt, andere zu bessern.
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![]() Mitglied seit 29.10.2001 |
Wäre es nicht gut, wenn jemand der hier aktiven Schreiber einen neuen Thread eröffnet.
Ich glaube, daß einige bestimmt nicht mehr mit lesen können. Liebe Grüße Uschi Glücklich, wer sich zuerst erzieht, ehe er sich anmaßt, andere zu bessern.
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![]() Mitglied seit 29.10.2001 |
B]Wäre es nicht gut, wenn jemand der hier aktiven Schreiber einen neuen Thread eröffnet.
Ich glaube, daß einige bestimmt nicht mehr mit lesen können. Liebe Grüße Uschi Glücklich, wer sich zuerst erzieht, ehe er sich anmaßt, andere zu bessern.
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![]() Mitglied seit 29.10.2001 |
B]Wäre es nicht gut, wenn jemand der hier aktiven Schreiber einen neuen Thread eröffnet.
Ich glaube, daß einige bestimmt nicht mehr mit lesen können. Liebe Grüße Uschi |
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![]() Mitglied seit 29.10.2001 |
B]Wäre es nicht gut, wenn jemand der hier aktiven Schreiber einen neuen Thread eröffnet.
Ich glaube, daß einige bestimmt nicht mehr mit lesen können. Liebe Grüße Uschi Glücklich, wer sich zuerst erzieht, ehe er sich anmaßt, andere zu bessern.
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![]() Mitglied seit 26.10.2003 |
Hallo Uschi, hallo Ihr lieben Mitschreiber,
soeben habe ich gelesen, dass ein Teil 2 \"Wer erinnert sich an die 50 er und 60 er Jahre\" eröffnet werden soll. Hiermit werde ich diesen Thread beenden und hoffe, dass wir mit sehr viel Freude auch im Teil 2 schreiben werden. Ich freue mich auf alle Fälle. Ihr auch? Ich sage wehmütig ciao und freue mich auf Teil 2 und Euch alle !!! Eure cindy54 |
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![]() Mitglied seit 29.10.2001 |
Und gehts weiter.... Liebe Grüße Uschi Glücklich, wer sich zuerst erzieht, ehe er sich anmaßt, andere zu bessern.
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Dieser Thread wurde geschlossen, es ist kein Posting mehr möglich.

Henglein
Rama Cremefine





































