Das ganz besondere Geschenk...
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![]() Mitglied seit 07.07.2004 |
Geschenk suchen, hier ein Tipp aus der Zeitung: \"...Der lange Weg ins All Urte Müller wartet seit zwei Jahren auf die Weltraumbestattung ihres Mannes Witwe Urte Müller hat es satt. Seit ihr Mann vor gut zwei Jahren an einem Herzinfarkt starb, wartet die 60-Jährige auf den Tag seiner Bestattung. Denn Heinz Müller soll nicht irgendwie zu Grabe getragen werden: Zehn Gramm seiner sterblichen Überreste werden in einer Edelstahl-Aschekapsel in die erdnahe Umlaufbahn ausgesetzt und sollen dort als Sternschnuppe verglühen. So hatte es damals das Ehepaar in Spandau beschlossen und fortan auf eine Weltraumbestattung gespart. 11 000 Euro überwies Urte Müller an die US-Firma Celestis. Sie wollte ihren Mann an Bord einer russischen Sojus-Trägerrakete in den Himmel schicken. Doch bis heute ist die Rakete mit den Aschekapseln nicht gestartet. Die Firma Celestis, vor 20 Jahren von einer Gruppe Astronauten als erstes kommerzielles Weltraumbestattungsunternehmen gegründet, heißt nun Space Service Inc. und hat neue Eigentümer. Weil viele Kunden den Weg zur kasachischen Startrampe nach Baikonur scheuten, sind die Beziehungen zum russischen Raumfahrtprogramm eingefroren. Jetzt baut man an einer eigenen Rakete. Die Falcon I soll nun ab 2005 von der kalifornischen Raketenbasis Vandenberg starten, verspricht die Firma. Dann seien auch Mondbestattungen (25 000 Euro) oder Urnenbestattung im Universum mit \"Nie-Wieder-Rückkehr-Garantie\" (500 000 Euro) möglich. Im Wohnzimmer der Müllers in Falkensee ticken unzählige Uhren: Wecker, Wand- und Tischuhren. Ihr Mann, der Gewerkschaftssekretär, habe sich für Raum und Zeit interessiert, sagt Urte Müller. Sie findet erst Frieden, wenn Heinz bestattet ist. Doch wieder wurde der nächste Start Ende September abgesagt. Bestatter Manfred Lessing, der als deutscher Vertreter für Space Services die hiesigen Geschäfte abwickelt, wirkt selbst hilflos. Immer wieder muss er die besorgten Hinterbliebenen vertrösten. Die Rakete sei noch im Bau, heiße es aus Kalifornien. Mittlerweile ist die Zahl der Verstorbenen, die auf den Flug in die Unendlichkeit warten, gewachsen. 160 Kapseln in der Größe von Lippenstifthüllen sind mit Asche gefüllt. \"Im November wird es wohl soweit sein\", hofft Lessing. Bislang sind vier Deutsche an Bord: Heinz Müller aus Falkensee, ein 17-Jähriger aus Hessen, der vom Zug überrollt wurde, ein bayerischer Möbelfabrikant - und Martha Lessing, die Mutter des Bestatters. Die Welt-Artikel von Luise Wagner erschienen am 20. 09. 2004 Abgeschriebn und mit Anmerkungen versehen: mjn |
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![]() Mitglied seit 06.06.2002 |
Nuuuuuuuuuuuuuuun ja
da lob ich mir doch das persönliche Hoch- oder Tiefdruckgebiet meines Namens... da hab ich wenigstens zu Lebzeiten was von. Oder ist das wieder so eine Frage à la \"gibt es außerirdische Intelligenz?\" Ganz ehrlich, ich würde manchmal lieber fragen, ob es \"inner\"irdische gibt... können einem hie und da durchaus Zweifel kommen Tin P.S. Ist doch erfreulich, dass die Welt solche Uralt-Geschichten mal wieder aufwärmt. Worüber sollten die Springer-Presse-Leser sonst reden? _____________________________________________________________ Versuchungen sollte man nachgeben. Wer weiß, ob sie wieder kommen. |
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![]() Mitglied seit 02.03.2002 |
Hey!!
Klappt ja noch.... Wie schön!!! |
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