Neue IP-Adresse,wieso eigentlich?
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![]() Mitglied seit 06.12.2006 |
Jetzt bin ich doch schon etwas erschrocken. Wieso hab ich auf einmal ne neue IP-Adresse? Und wem wird das überhaupt gesteuert? Ich weiß,Ihr wißt das Grüße Tammi |
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![]() Mitglied seit 19.06.2003 |
hallo und guten morgen tammi,
soweit ich als pc-blonde weis, bekommst du bei jedem neustart eine neue IP zu geordnet. der provider macht das lg munki |
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![]() Mitglied seit 19.06.2003 |
..ach ja... warum das so ist, können dir sicher unsere spezialisten erklären *fg*
lg munki |
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![]() Mitglied seit 16.08.2007 |
Hallo,
jeder Provider hat einen "Adressenpool" mit IP- Adressen- jedesmal wenn Du Dich ins Internet einwählst, bekommst Du eine dieser zugewiesen- und eben nicht immer die gleiche. Soweit ich weiß kommt nach 24h Dauerverbindung auch eine Zwangstrennung. LG, Mone |
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![]() Mitglied seit 09.09.2007 |
Hallo,
es kommt auf Deinen Internetanbieter an, wie oft sich Deine IP-Adresse ändert. Bei vielen ist es alle 24 Stunden. Der Hauptgrund für das Wechseln sind die Adressbereiche, welche den Anbietern zur Verfügung stehen. Falls alle Kunden eines Anbieters gleichzeitig online wären (jeder mit einer festen Adresse), so könnte es den Rahmen der verfügbaren IP-Adressen sprengen. Die aktuelle Version (IPv4) genannt sollte aber schon längst abgelöst sein (von IPv6). Leider bewegt sich das seit Jahren nur sehr langsam. Ist es erstmal soweit, hat jeder Mensch, jeder Drucker, jedes Gerät mit einer Netzwerkkarte eine eindeutige Adresse auf der ganzen Welt und ist somit vollständig transparent! Hoffe ein bisschen geholfen zu haben. |
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![]() Mitglied seit 07.01.2007 |
Hi Tammi,
IP-Adressen sind nicht unbegrenzt verfügbar. Die großen Zugangsprovider wie T-Online, 1&1 etc. haben zwar große Blocks von fortlaufenden IPs, aber nicht für jeden ihrer Kunden eine feste IP-Adresse, weil das hohe Kosten verursachen würde, was man aber im Interesse niedriger Tarife vermeiden will. Stattdessen vergeben die Provider für die Dauer einer Internetverbindung sog. dynamische IPs. Da immer nur ein Teil der Kunden im Netz eingewählt ist, braucht der Provider für 100.000 Kunden beispielsweise nur 20.000 IPs. cu Wolfgang |
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![]() Mitglied seit 06.12.2006 |
Das ging aber flott
Ich hatte eigentlich immer die eine IP-Adresse,hab aber auch in letzter Zeit nicht mehr nachgeschaut. Jedenfalls vielen Dank für die schnellen Antworten. Liebe Grüße Tammi |
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![]() Mitglied seit 16.08.2007 |
Hallo nochmal,
Du kannst Dir auch eine statische kaufen- sie gehört dann Dir- dürfte nur nicht allzu preiswert sein.... LG, Mone |
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![]() Mitglied seit 20.01.2002 |
Hallo Tammi,
wenn du sonst immer die gleiche IP hattest, bist du dann sicher dass das auch deine "echte" IP war, und nicht bloß die Adresse deines Rechners im lokalen Netzwerk (was sich vor allem dadurch bemerkbar macht, dass sie mit 192.168. anfängt)? Fast alle Provider ändern die einem zugewiesene IP nach einer gewissen Zeit. Den Grund vermute ich allerdings nicht so sehr im Mangel an Adressbereich (theoretisch mögliche 4.3 Mrd. Adressen sind zwar nicht viel, dürften zur Zeit aber noch ausreichen), sondern eher dass die Provider schlicht kein Interesse daran haben, dass ihre Kunden plötzlich als Anbieter im Internet auftreten, also eigene Server bereit halten auf denen sie dann z.B. ihre Webseiten speichern. Da sich die Adresse unter der so ein Angebot erreichbar wäre meist jeden Tag ändert, wären diese Seiten also nach 24 Stunden nicht mehr erreichbar (es sei denn man macht einen DynDNS-Eintrag). Das ist die gleiche Motivation, aus der heraus wir in Deutschland - und den meisten anderen Ländern - nur asymetrisches DSL bekommen, der Upload also immer nur ein Bruchteil des Downloads erreicht. Ein Überbleibsel aus der Zeit, als die Telekomfirmen noch hofften aus dem Internet einen übergroßen Quelle-Katalog zu machen: Kunden sollten vor allem als Konsumenten auftreten (sprich multimedial Einkaufen, die noch heute in der Telekom-Werbung bemühten Filmtrailer runterladen), aber bloß nichts Eigenes ins Netz stellen, und wenn doch, dann nur gegen Extra-Bezahlung - weil man sich Webspace mieten muss. |
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![]() Mitglied seit 14.09.2003 |
Hallo!
Ich klicke z. B. bei einem Anbieter-Verkäufer, eine Bestellung an, gebe meine persönlichen Angaben dazu. Ab geht die Post. Wenn das jemand mit meinen persönlichen Angaben, jemand anderes für mich macht, kann da die IP-Adresse hilfreich beim Finden des Übeltäters sein? Wenn ja wie? Danke. Gruß Jürgen Frauen können immer, auch wenn sie mal nicht wollen. Männer nur wenn sie auch können Unbekannt |
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![]() Mitglied seit 21.08.2005 |
Hi,
@Jürgen: Die IP-Adresse kann, muss aber nicht, hilfreich beim Finden des Übeltäters sein. Kommt der Täter aus Deutschland, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass seine IP beim Provider über einen längeren Zeitraum gespeichert wird. Dann hast Du gute Chancen. Kommt er allerdings aus dem Ausland (wo nicht gespeichert wird) oder benutzt er ein Anonymisierungsnetzwerk (Tor, JAP), kannst Du die Findung vergessen. Zum Wie: Du stellst Strafantrag, die Staatsanwaltschaft fordert sich einen Auszug aus den Log-Daten an und bewirkt die Herausgabe der Kundendaten zu dieser IP. Damit ist aber auch noch nicht sichergestellt, dass der Täter ermittelt wird. Hat er sich bspw. in ein ungeschütztes oder WEP-geschütztes Netzwerk eingeklinkt, ist auch Banane mit der Ermittlung. |
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![]() Mitglied seit 14.09.2003 |
Hallo!
Nur bei mir ist es umgekehrt, mich will ein Anbieter an Hand meiner zu einem Zeitpunkt x gespeicherten IP Adresse annageln. Wenn ich aber Deine Antwort richtig interpretiere ist es für den auch nicht so einfach. Ich werde bei Neuigkeiten berichten, nochmal recht vielen Dank. Gruß Jürgen Frauen können immer, auch wenn sie mal nicht wollen. Männer nur wenn sie auch können Unbekannt |
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![]() Mitglied seit 21.08.2005 |
Hallo Jürgen,
da wende Dich bitte schnell an Deinen Provider. Er möge Dir Deine zu dem betreffenden Zeitpunkt zugeteilte IP-Nummer mitteilen. Oder eben eine Bestätigung, dass Du zu dieser Zeit nicht im Netz warst. Der Händler hat nur Deine Daten und irgendeine IP. Die Zuordnung kann er nicht machen, solange er kein Strafverfahren anstrengt und ein Staatsanwalt die Herausgabe beim Provider fordert. Läuft die Speicherungsfrist ab beim Provider, hast Du nichts mehr in der Hand. LG |
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