Bootsferien, habt Ihr Erfahrungen...?
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![]() Mitglied seit 23.09.2003 |
wir haben mal auf einer Camping und Caravan- Messe einen Katalog für Bootsferien in die Hände bekommen. Man kann in Frankreich, Holland, Italien, Kroatien, Belgien, Kanada und Deutschland ohne Bootsführerschein ein kleines Motorboot chartern und dann damit losdümpeln (unter 25 kmh). Hat von Euch schon jemand Erfahrung damit gemacht ? Ich brauche keine Links, (habe ich schon alles gefunden) ausser vielleicht auf private Seiten, wo jemand seine Erlebnisse schildert. Also wir sind nur noch zu zweit, und wollen nach der Pauschalurlaubsphase mit unseren Großen mal wieder was Neues ausprobieren. Ich stell mir das so romantisch vor Ahoi, stinel |
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![]() Mitglied seit 23.12.2003 |
Ahoi stinel,
romantisch ist es auch. Aber denke nicht, das 25 kmh ein \"dümpeln\" ist. Es ist schon recht ungewohnt, ein Fahrzeug mit dieser Geschwindigkeit und ohne Bremse, ohne festen Boden und Wind und Wellen ausgesetzt vernünftig zu führen. Ihr solltet unbedingt vorher die Sache mal probiert haben. Es ist sehr wichtig, das man den Umgang mit diesen Fahrzeugen gewohnt ist, sonst artet es in Stress aus. Wenn mans mal begriffen hat, ist es wunderschön. Sehr beruhigend, und eben auch romantisch. Wenn es euch möglich ist, empfihlt es sich, das ihr, oder wenigstens einer von euch, einen Bootsführerschein macht. Das erleichtert die Sache ungemein. Wenn du noch weitere Fragen hast, stehe ich gerne mit KM zur Verfügung. LG Monika |
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![]() Mitglied seit 23.09.2003 |
Hi Monika,
sieht so aus als ob Du das schon kennst. Man wird ja mit dem Boot erst einmal vertraut gemacht. Also wir trauen uns das schon zu das wir das mit dem Fahren packen. Wir wollen das auch erstmal in Holland probieren, da wird man noch halbwegs verstanden, wenn man mal ein Problem hat. Man muß ja auch nicht die 25 kmh voll ausfahren. Wo hast Du das schonmal gemacht ? LG und ahoi stinel |
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![]() Mitglied seit 23.12.2003 |
Ja, stinel,
mein Mann und ich hatten ein Boot, mit dem wir diverse Flüsse und Kanäle in Berlin und Umgebung abgefahren haben. Wir haben auch beide einen Bootsführerschein. Wir haben auch genügend Charterboote erleben dürfen (mit Grausen, am besten großen Bogen drum gemacht). Wenn keiner so recht Ahnung hat (und eine kurze Einführung reicht nicht!, glaubs mir) ist der Streit auf dem Boot vorprogrammiert. Und das kann sehr übel sein, wenn man noch ein paar Tage oder Wochen dann auf dem Boot zusammen verbringen muss. Und nicht zu unterschätzen sind die, gerade in Holland zu Hauf vorhandenen Schleusen. Die können selbst einem alten Käpten den Schweiss auf die Stirne bringen, besonders, wenn Bootsunerfahrene bei der Schleusung anwesend sind. Alle Bootseigner machen nach Möglichkeit einen Bogen um die Charterschiffe... weil jeder da schon seine schlechten Erfahrungen mit Charterer gemacht hat, die zu unbedarft mit dem doch sehr ungewohnten Element Wasser umgegangen sind. Trotzdem..es macht sehr viel Spass, wenn man weiss, was auf einen zukommt. Ahoi Monika |
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![]() Mitglied seit 15.03.2003 |
Hallo, Stinel, schau mal hier (hoffe, es klappt *zwinker*) Macht auf jeden Fall Spaß so eine Tour...
chefkoch.de/forum/2,22,34477/forum.html LG tilla |
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![]() Mitglied seit 05.09.2003 |
Hallo Stinel,
wir hatten uns auch für einen \"Bootsurlaub\" interessiert. Sind dann im Internet auf ein Tagebuch gestoßen, das eine Familie geschrieben hatte. Die waren in verschiedenen Ländern schon unterwegs. Sie haben sehr nett erzählt, von ihrem Boot, das früh erst durch einen Mechaniker zu starten war... ... von 10 - 15 Brücken oder Schleusen, die sie täglich teilweise selbst hochkurbeln mussten Wir sind nicht sehr anspruchsvoll im Urlaub, aber das war uns dann doch etwas zuviel Abenteuer und zuwenig Romantik. Aber für Freaks bestimmt sehr lustig. Schöne Grüße Melone, die mit ihrer Familie Ende August ans \"GROSSE MEER\" fährt |
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![]() Mitglied seit 23.09.2003 |
Danke Euch für die Tipps,
Der Link von Tilla war sehr interessant. (Hatte in Forensuche nur Bootsferien eingegeben und nicht Hausboot) Fazit: zu zweit wird es dann doch wohl eher in Stress ausarten (wegen der Schleusen) also noch jemand suchen, der mitmacht !! Aber da bin ich mir auch nicht sicher, ob das klappt mit Freunden, mit denen man sonst immer nur ein paar Stunden verbringt. Ist ja dann doch heftig, wenn man sich dann Tag und Nacht auf der Pelle hängt. Also auf alle Fälle vielen Dank für Eure ehrlichen Meinungen, habt mich vielleicht vor einer Entäuschung bewahrt LG Stinel |
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![]() Mitglied seit 23.12.2003 |
Oh, stinel, wäre schade, wenn meine Antwort dich davon abgebracht hat. Ich wollte nur, das die Sache realistisch gesehen wird. Sonst kanns wirklich in einem Fiasko enden. Wenn mans aber genau betrachtet, sich gut über die Fahrstrecken informiert (wegen der Schleusen) und vielleicht mal eine Testfahrt in heimischen Gefilden macht (langes Wochenende) dann kann man die Sache für seine Bedürfnisse genau abchecken.
LG Monika |
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![]() Mitglied seit 20.10.2003 |
Hallo stinel,
auch wir haben schon ein bischen Hausbooterfahrung gemacht. 1990 waren wir im Elsaß am Rhein-Marne-Kanal mit Schiffhebewerk und Tunnels, auch sehr reizvolle Gegend. Ganz toll fand ich \'s in Irland, als wir 1996 auf dem Shannon eine Woche geschippert sind. Mit Schleusen hat man nicht viel Probleme, weil meistens Schleusenwärter da sind, die alles nötige gegen eine geringe Gebühr managen. Vor Antritt der Fahrt bekommt man meistens ein Handbuch und Karten, sodass man sich schonmal mit den Gegebenheiten vertraut machen kann. Ein paar Bilder findest Du, auf meiner hp www.d-nitsche.de.Unter \'Urlaub\' und dort \'Irland\' habe ich ein paar Bilder reingestellt. Ich muss dazu sagen, dass wir im Elsaß zu fünft und in Irland mit 4 Erwachsenen und 2 Kindern unterwegs waren. Aber wir haben auch kleinere Boote gesehen, die doch ganz annehmbar aussahen. Vielleicht hats Dir ein bischen geholfen. Ich kanns nur empfehlen. Grüßle Detlev |
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![]() Mitglied seit 08.01.2004 |
Hallo stinel,
da mein GöGa vor 2 Jahren mit 5 Freunden auch ein Hausbooturlaub unternommen hat, rät er dazu dies erst einmal in Deutschland oder Holland zu machen. Falls Probleme auftauchen, gibt es dann wenigstens keine Verständigungsschwierigkeiten. Führerschein Klasse 3 genügt, da man bei der Übergabe des Bootes eine Einweisung bekommt. Eine Route, in der nicht ganz so viele Schleusen sind, erleichtert das ganze um einiges. (In Frankreich waren alle 2km eine Schleuse. Noch ein Tip: Vor Übernahme des Bootes alles genau auf Mengeln überprüfen. Ggf vor Antritt der Fahrt melden. (z.B. ob die Toiletten einwandfrei funktionieren. Ob das Wasser aus dem Unterboot abgepumt wird usw.) Ich würde behaupten, trotz einiger Pannen, hatten die Sechs einen schönen Urlaub. Sie würden das ganze jederzeit wiederholen, aber nur noch in Deutschland. Viel Spaß beim Abenteuerurlaub. (Unverhofft kommt oft.) LG Feuermaus |
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![]() Mitglied seit 12.01.2004 |
Hallo Stinel,
ich hab vor ein paar Jahren auch einen Bootsurlaub in Irland auf dem Shannon gemacht. Wir waren 2 Wochen zu viert unterwegs, und keiner von uns hatte vorher Ahnung von Booten. Ich fands super, super toll, und würde es sofort wieder machen!! Wir haben vor der Abfahrt eine kurze Einweisung bekommen, die aus einer 20 Minuten Testfahrt im Hafenbecken bestand, und dann gings auch schon los. Dimosa hat schon recht, ich denke wenn man das mit den Augen eines erfahrenen Bootführers sieht, ist das sicherlich nicht ausreichend, was man dort als Einführung bekommt, und die ersten paar Stunden, und die erste Schleuse sind schon ungewohnt. Wir haben allerdings einen von uns als festen Bootsfüherer bestimmt, der dann nach ein, zwei Tagen die Schleusen und das \"Einparken\" (anlegen) auch ganz gut raus hatte. Das war dann gar kein Problem mehr! Die Schleusenwärter und Leute in den Häfen waren die Touris ohne Plan ja auch gewohnt, und haben alle super nett geholfen! Aber der Urlaub war toll, täglich an einem neuen Ort anlegen, neue kleine Pubs und Restaurants entdecken, ab und zu mal einen selbstgeangelten Fisch zum Essen, und das alles auf Irlands Flüssen und Seen.... ich kanns jedem nur empfehlen (ausser Leuten mit Kleinkindern)!!! Überlegts euch nochmal, es war einer meiner schönsten, und auch sicherlich romatischten Urlaube!! Lieber Gruss, Juule |
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![]() Mitglied seit 07.12.2003 |
Hallo Stinel,
Bootsurlaub mal anders - Sohnemann (14) und ich waren jetzt zweimal hintereinander auf einem kleinen Natur-Campingplatz im Barnimer-Land (Finow-Kanal) Total romantisch, verwunschen. Und die Ecke ist wunderschön, liegt im Naturschutzgebiet. Da sieht man dem Biber beim Baden zu und der Milan fischt keine 10 m von einem im Wasser. Von den tausenden bunten Libellen nicht zu reden. Der Campingplatz hat Kanus, die man leihen kann. Spannend, sich mit dem kleinen Boot im Schiffshebewerk hochheben zu lassen, oder die vielen alten Schleusen, die am Finowkanal liegen. Wir fanden es Klasse - auch mein pubertierender Sohn war begeistert! (Das kann man übrigens von Berlin auch mal an einem WE machen) Und wer fit ist, paddelt bis zur Oder und kann auch andere Streckentouren machen (Die kooperieren da mit mehreren Plätzen und bringen auch das Gebäck) Gruß aus Berlin |
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![]() Mitglied seit 07.12.2003 |
Gepäck natürlich - das kommt davon, wenn man bei chefkoch schreibt...
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![]() Mitglied seit 06.01.2004 |
Hallo Stinel
Wir waren vorletzten Sommer eine Woche lang auf dem Canal du Midi in Südfrankreich. Wunderschön, erholsam und trotzdem nie langweilig. Das Fahren ist kein Problem. Die meiste Zeit ist mein Sohn (damals 12) gefahren. Die Reisegeschwindigkeit beträgt 10 bis max 12 kmh. Ich kann diese Art von Urlaub empfehlen. Es ist allerdings nicht gerade billig. Gruss Gotthart |
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![]() Mitglied seit 20.12.2003 |
Halo Stinel, auch wir waren mit einem 10 m Boot in den Niederlanden auf den Kanälen unterwegs. Unsere Kinder waren noch klein und mußten ständig Schwimmwesten tragen obwohl sie schwimmen konnten. Aber wenn jemand ins Wasser fällt ist das Schiff ganz schnell erst mal weg bis es wenden kann. Es ist nicht so wie ein Auto. Es war einfch herrlich auf dem Schiff. Das mit den Schleusen und dem Anlegen muß man natürlich üben. Wir haben uns sehr erholt nur das Ende war nicht so schön. Auf dem Weg zum Heimat-Hafen an der vorletzten Schleuse ging der Motor kaputt und zwar so, dass wir durch die Schleuse zum anderen Ufer schossen. Mehrere Schiffe haben wir gerammt und die Wasserpolizei ist gekommen. Zuerst wollten sie nicht glauben, dass es nciht unsere Schuld war, aber nach langem Hin und Her haben sie sich dann davon überzeugt, dass wir unschuldig waren. Nachher haben sie uns sogar mit dem Auto zum Heimathafen gebracht. Aber nciht desto trotz war es ein sehr schöner Urlaub. L.G. Kalmia Wer Schmetterlinge lachen hört, weiß wie Wolken schmecken. |
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![]() Mitglied seit 17.03.2004 |
Hallo stinel,
ich habe auch einige Erfahrungen mit Motor- und Segelboot-Touren und finde, es ist eine tolle Sache. Bei uns haben allerdings immer einige (mich eingeschlossen) einen Bootsführerschein, so daß ich nur spekulieren könnte, wie es ohne wäre. Wir teilen uns die Dienste auf dem Schiff immer tage- und pärchenweise ein (ein Paar steuert, ein Paar hat die Kombüse unter sich und zwei Pärchen legen die Füße hoch und lassen sich fahren bzw. bedienen. Ich habe von Pärchen, die alleine unterwegs waren, gehört, daß es sie genervt hat, daß sie beide immer gefordert waren, aber ich denke, das ist Typfrage. Wenn Ihr Lust auf Aktivität habt und das Zutrauen in die eigene Power, steht so einer Tour nichts im Wege, da z.B. die niederländischen Vercharterer auf \"neewbies\" eingestellt sind. Viel Spaß bei Euren weiteren Überlegungen. LG campina |
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![]() Mitglied seit 19.11.2002 |
Hallo Stinel,
auch ich fahre dieses Jahr ab Pfingsten für eine Woche zum 1. Mal Hausboot. Es ist alles schon gebucht und ich bin total gespannt. Wir fahren mir einem befreundeten Ehepaar von unserem Dauer-Campingplatz. Sie haben bereits Erfahrung im Hausboot-fahren. Sie waren in Irland und in Belgien/Frankreich, wo es dieses Jahr auch hingeht. Ich freue mich schon! LG Martina |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo Stinel, traut Euch auch allein als Päarchen es ist wunderschön und immer wieder aufregend. Wir haben es in Holland zuerst ausprobiert,0 wegen der Sprache, damit man zumindest die Einweisung an den Brücken usw. versteht. Laßt Euch nicht davon abbringen, mit Behutsamkeit kann auch nichts passieren. Bootsführerschein haben wir zwar aber längs alles vergessen. Man bekommt eine Tafel oder vorsichtshalber vorher besorgen, darauf sind die wichtigsten Schilder erklärt, welche man beachten sollte. Jeden Tag genau auf der Seekarte anschauen wohin es gehen soll und genau prüfen, ob alle Brücken usw. passierbar sind. Viel Spaß
Gruß Anna |
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