"La cuisine surprise" von Hans-Peter Hussong
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![]() Mitglied seit 15.03.2006 |
gerade kam die "Amazon"-Lieferung mit einmal "German Baking Today" als Hochzeitsgeschenk für eine Freundin. Die Bestellung war der Vorwand, mir selbst auch was zu schenken, "La cuisine surprise" nämlich. An dem Restaurant, in dem Hans-Peter Hussong am Zürichsee kocht, bin ich schon so oft vorbeigekommen, ohne dass es mir einmal gelungen wäre, meinen Partner da hinein zu schleifen. Da alleine essen etwas traurig ist, habe ich mir dafür das Kochbuch gegönnt. Bin beim ersten Blättern in der Mittagspause begeistert: es fängt mit zwei "Amuse bouche"-Menus an, aus denen ich sicherlich Bestandteile nachkochen werde: Jakobsmuscheln auf Limetten-Kartoffelpüree, angerichtet in kleinen Brikteigtartelettes sind gar nicht mal sooo schwierig zu machen. Terrine vom Frühlingsknoblauch klingt auch gut (vielleicht nicht mit geschmorten Schnecken) sieht auch lecker aus. Thunfisch im Organomantel auf Sellerie-Mango-Chutney probiere ich aus, sobald es etwas kühler ist (also bald). Die Hauptgerichte sind zum großen Teil machbar, ohne dass man hunderttausend Zutaten kaufen muss, Kabeljaurückenfilet mit Meerettichkruste auf Lauchvinaigrette mit Lauchterrine zum Beispiel. Oder Reh mit Gewürzmelone. Ich freue mich schon auf's Kochen - und da ich das Original nicht kenne, werde ich bei den Ergebnissen nicht allzu frustriert sein, hoffe ich... Viele Grüße Kate |
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![]() Mitglied seit 17.05.2009 |
Sicherlich eines der angenehmeren und kreativeren Kochbücher eines guten Restaurateurs, ohne den gelegentlichen Anspruch dieser Szene, everybody's darling sein zu wollen. Und ja, du hast Recht: man muss nicht alles ganz genau nachkochen. Zum alleine essen allerdings etwas aufwändig. Aber ich bin mir sicher, wer so bekocht wird, nimmt doch auch gerne eine Einladung an
meint Faber |
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![]() Mitglied seit 15.03.2006 |
Hallo,
ja, für's Abendessen alleine daheim natürlich zu aufwendig. Aber für ein Essen mit Gästen wunderbar und zu einem Gutteil auch machbar - zudem kann ich dann die vielen Dinge aussortieren, die mein Partner nicht mag (und ich mit ihm fast nie irgendwo hin kann, wo es nur ein Menu gibt). Es unterscheidet sich wohltuend von Kochbüchern, bei denen man schon beim Lesen merkt, dass man die Rezepte nie ausprobieren wird, weil zu kompliziert und umständlich. Die Teller sind angerichtet, wie ich es selbst natürlich nicht genauso schaffen werde, aber trotzdem hoffen kann, es in eine ähnlich Richtung hinzukriegen und von meinen Gästen ein "ohh!" zu hören (schließlich halte ich das Foto, wie's "gehört" nicht daneben). Dass ein Zweisternekoch ein Kochbuch macht, in dem es Gerichte gibt wie "Zanderfilet mit Rahmspinat", mit nur etwas Rotweinessenz außenrum, gefällt mir richtig gut... Viele Grüße Kate |
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![]() Mitglied seit 21.02.2007 |
Du machst mich jetzt richtig neugierig, nachdem ich ne Zeitlang in diese Bücher großer Künstler überhaupt nicht mehr reingeguckt habe ---- manche haben echt fürchterliche Ghostwriter obwohl sie exzellente Köche sind.
Jedenfalls werde ich mir dieses Buch bei nächster Gelegenheit mal ansehen; danke für den Tipp. LG Carrara Auch das beste Werkzeug kann mangelndes Know-how nicht ersetzen! |
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![]() Mitglied seit 15.03.2006 |
Hallo,
hier hat es ein Rezept aus dem Buch: Saiblingsfilet mit Ingwer auf Gurkencarpaccio <-- Googlesuche "Link von Admin entfernt" - ich finde es originell und denke, das bekäme ich hin (die Raute mit der knusprig gebratenen Fischhaut, die oben reingepiekst ist, würde ich mir aber wahrscheinlich sparen). Grüße Kate |
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![]() Mitglied seit 27.09.2005 |
hi
hab das buch auch, ist glaube ich der gleiche verlag wie der, der das petermann buch rausgebracht hat. die rezepte sind nicht schlecht, was mich aber an beiden büchern total abnervt ist, dass fast jedes bild irgendwie farblich nachbearbeitet wurde bzw. kochtechnisch nicht so gemacht wurde, wie's im rezept steht. z.b. thunfisch im oreganomantel, auf dem foto sehr appetitilich aber quasi roh. im rezept "auf allen seiten anbraten und dann im ofen fertiggaren" das sieht dann allerdings anders aus. oder die dunklen fonds, sind teilweise so dunkelbraun, als hätte man nen zentner bitterschokolade reingetan. schön zum anschauen, aber was soll das theater.... soßen mit pürierten grünen äpfeln sind in den büchern grün.... und zwar knallegrün. im prinzip ist's apfelmus und sieht braun aus. naja, aber lecker sind die sachen allemal. grüße joe |
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![]() Mitglied seit 27.09.2005 |
das hab ich übrigens auch aus dem buch nachgekocht, ein super rezept, die melone sollte reif aber nicht zu weich sein.
mit ner unreifen melone ist das ganze rezept allerdings im eimer, da lohnt sich der ganze aufwand nicht. www.chefkoch.de/user-fotos.php?id=6591&picid=230571 joe |
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