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Zwiebelbrot: was hab ich wohl falsch gemacht?

Vom 18.04.2004 12:42 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

kleinecaipi Küchenjunge


Mitglied seit 01.09.2003
75 Beiträge (ø0,02/Tag)
Hallo Ihr :)

In den vergangenen Wochen habe ich ein Zwiebelbrot gemacht. Mit ganz einfachem Teig:
500g Mehl, 1/2 L Milch, 1 Tüte Trockenhefe, Salz

So, und dafür habe ich vorher 2 Zwibeln in feine Würfel geschnitten und in der Pfanne fettfrei geröstet. Und auch abkühlen lassen.

Als das brot schon eeewig im Ofen war und auch von Aussen perfekt aussah, habe ich es natürlich rausgenommen. Und? Das Brot war innen total zusammengefallen. Und Nass. Also nur die Rinde ist was geworden *g*.
Woran hat denn das wohl gelegen?

Also das Brotrezept nehme ich öfters, habe sonst nie Probleme damit. Mit röstzwiebeln lässt sich das Brot auch hervorragend backen... aber warum mit frischen nicht? Obwohl es so auch in einem Buch stand? (Also die Verarbeitung der Zwiebeln etc.)

Kann mir das einer sagen? Bevor ich den gleichen Scheiß nochmal habe...war sehr mühsam, das komische Brot aus der Form zu bekommen.

Ich danke euch schon mal Lächeln
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Vom 18.04.2004 13:13 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Pöt Chefkoch


Mitglied seit 21.02.2004
3.677 Beiträge (ø1,22/Tag)
Hallo Kleinecaipi!

Nun die Bezeichnung \"ewig\" ist vielleicht etwas ungenau, um als Außenstehender einen Grund zu finden.

Trotzdem fallen mir folgende Dinge auf:
1.) 500 ml (1/2 l) Milch ist UNHEIMLICH viel für 500 gr Mehl. aus dem Bauch heraus würde ich eher auf 280-300, vielleicht bei Vollkornmehl auf 320-330 ml Milch gehen.
2.) Zwiebeln röste ich immer am Vortag bereits an. Dann gibts beim Brotbacken weniger Malheur! Grund kann ich keinen sagen, hat mir mal ein Bäcker geraten und klappt viel besser als frisch.
3.) Falsche Temperatur und Zugluft sind tötlich für Hefegeschichten. Hast Du das berücksichtigt?

Gruß!

Pöt
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Vom 18.04.2004 13:15 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

HuangLinDa Kaltmamsell


Mitglied seit 14.04.2004
1.268 Beiträge (ø0,43/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Hallöchen,

ich denke auch, daß es daran liegt, daß zuviel Flüssigkeit am Teig ist ich nehme zu 500 g Mehl höchstens 320 ml Flüssigkeit.

Bedenke bitte, daß auch die Zwiebeln Flüssigkeit abgeben, ganz im Gegensatz zu den trockenen Röstzwiebeln!!!!!!

Grüße
HuangLinDa
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Vom 18.04.2004 13:17 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

HuangLinDa Kaltmamsell


Mitglied seit 14.04.2004
1.268 Beiträge (ø0,43/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Ach, was ich noch ganz vergessen habe, immer etwas Zucker zufügen, damit die Hefe in der Arbeit unterstützt wird.

Etwa ein Esslöffel für so ein Brot. Schmeckt nicht vor, hilft aber den Hefekulturen!!!

Gruß
HuangLinDa
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Vom 18.04.2004 13:28 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

kleinecaipi Küchenjunge


Mitglied seit 01.09.2003
75 Beiträge (ø0,02/Tag)
Hmm, wenn ich das Brot sonst backe, gibt es ja nie Probleme. Deshalb habe ich die Flüssigkeitsmenge nie in Frage gestellt. Habe das Rezept aus dem Forum hier, eigentl wird es mit Buttermilch gemacht. Das wurde mir aber immer zu luftig und schlecht schneidbar.
Mit Milch backe ich es schon seit Monaten so, mal ohne was weiteres, mal mit Kümmel,Körner oder sonstwas.

Aber daran, das Zwiebeln Flüssigkeit abgeben, daran habe ich nicht gedacht! Klar, und wenn es dann eigentl eh schon zuviel Flüssigkeit ist...

Naja, nun bin ich ja schon mal etwas schlauer *g*. ich danke euch Lächeln
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Vom 18.04.2004 13:30 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

kleinecaipi Küchenjunge


Mitglied seit 01.09.2003
75 Beiträge (ø0,02/Tag)
Achso, mit ewig meinte ich, länger als sonst. Habe keine bestimmten Zeitangaben. Stelle meinen Gasofen auf 2-3 und schaue nach ca 45 Minuten immer zum Brot. Dann ist es irgendwann fertig.

Und dieses Brot wurde halt irgendwie nicht fertig. Wenn ich reingestochen habe mit dem Schaschlikspieß, dann klebte da immer noch massig Teig dran.
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Vom 18.04.2004 16:15 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

felixseelig Smutje


Mitglied seit 06.07.2003
395 Beiträge (ø0,12/Tag)
Hallo Caipi,

ich hatte das gleiche Problem auch mal mit Zwiebelbrot (und garantiert nicht zuviel Wasser): innen ziiiemlich feucht traurig
Habe aus diesem Grund seit längerem keines mehr gebacken, werde aber Pöts Rat mit den Zwiebeln vom Vortag mal beherzigen.

Auf ein Neues...
Gruß von Felix OH TANNE...
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