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Hallo Backfreunde,
ich suche das Originalrezept für das "Tiroggl" Brot. Es ist ein Roggenbrot, das speziell im Tiroler Oberland, Bezirk Landeck gebacken wird. Angeblich nur Roggenmehl, Weizenmehl, Wasser und Salz. Aber das kann nicht stimmen. Oder doch? Habe gegooglt, aber nichts gefunden. Aber vielleicht weiss hier jemand Rat ? LG |
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Hallo Donaublau,
ich mal gegoogelt und folgende Zutaten gefunden: 70 % Weizenmehl, 30% Dinkelmehl, Wasser, Hefe, Salz, Teigsauer. Also daraus kann man ein Rezept ableiten. Allerdings brauchst du dann den Landecker Roggen der besonders aromatisch sein soll. Hast du den? LG Lenta |
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N'Abend zusammen,
hab auch mal Fr. Dr. Gockel befragt... das Suchergebnis : oberland.bauernkiste.at zeigt oben 70% Roggenmehl und 30% Dinkelmehl...ein paar Zeilen tiefer steht dann 70% Weizenmehl und 30% Dinkelmehl. Ich denke, das das ein bischen schwieriger werden wird. Aber die Bilder zu dem Brot sehen sehr lecker aus LG thoFri |
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Was soll denn daran bitte schwierig sein?
Soll der TE sich halt einmal das Brot mit 70% Weizenmehl und 30% Dinkelmehl backen und das andere mal mit 70% Roggenmehl und 30% Dinkelmehl. Das was ihm besser schmeckt oder dem Oberländer Brot am nächsten kommt isses dann Lenta |
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Danke erstmal.
@turbo-lenta - wer Brot bäckt weiss, dass es sehr wohl um genaue Angaben geht. Und diese Zutaten ein bisschen nach gut Glück mischen wäre zu einfach. Fast alle Brote haben diese Grundlagen. Ich habe das Glück, dieses tolle Roggenmehl aus Landeck durch eine Freundin zu bekommen. Aber niemand rückt das genaue Rezept raus. Und genau auf die richtige Gärung kommt es an. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf und suche weiter. Herzliche Grüsse !!! |
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Hallo donaublau,
hast Du schon Erfahrung mit Brot backen? HBG eibauer - eibauer - wir backen das schon - |
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@ThoFri & @Lenta
Die unterschiedlichen Mehlarten können auch ein Flüchtigkeitsfehler auf jener Seite sein. Ansonsten kommt mir der Gegensatz Roggenmehl zu Weizenmehl für das dasselbe Brot sehr merkwürdig vor, denn daraus resultiert ja unterschiedliche Verarbeitung zum Beispiel Knetzeiten und Anteil der Versäuerung und auch anderer Geschmack. Gruß hunsbuckle |
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@eibauer - Erfahrung ja, backe einige Rezepte ständig. Kann aber sicher mit den Profis hier nicht mithalten.
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..bloß nicht so bescheiden.
Das bringt nichts, donaublau. HBG eibauer - eibauer - wir backen das schon - |
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@eibauer - Du hast recht.
Im neuen Jahr gleich einmal eine ordentliche Portion Selbstbewusstsein unter die Leute bringen ! |
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Donaublau, daraus kann man sich sehr wohl ein Rezept basteln, wenn du auch Brot bäckst müsstest du das verstehen:
40-50% des Roggenmehls muss versaeuert werden, sprich aus dem wird der Sauerteig hergestellt Wenn man 1 kg Mehl verwendet sind das also 700g RM und 300g Dinkelmehl. Von den 700g nimmt man die Hälfte und setzt den ST an. ASG nimmt man so 10%, also einen ST mit 350g RM und 35g ASG. Eventuell habe ich mich jetzt mit einigen Prozentangaben vertan, aber wenn ich ein Rezept erstellen will lese ich das halt an den entsprechenden Stellen nach. Lenta |
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@Lenta -
man kann natürlich, muss es aber nicht verstehen. Weil ich eben nicht zu den fortgeschrittenen Könnerinnen gehöre, die aufgrund der Erfahrung mit % Rechnungen gut zurecht kommen und nicht auf Hilfe angewiesen sind. Ich wollte nur ein ganz bestimmtes Rezept und habe deshalb hier im Forum nachgefragt. |
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Hallo,
eigentlich ist das schlicht ein Marketing-Gag und derzeit beim Eingehen, weil sich "Erfinder"/Bäcker und Zulieferer in den Haaren liegen, aber ich kann gerne mal nachfragen, was nun tatsächlich drin ist (genaues Rezept wird aber sicher nicht bekannt gegeben...) LG Seketa |
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Das denke ich auch................... LG Lenta |
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Ok: Roggenmehl, Dinkelmehl, Sauerteig, Wasser, Salz, that's all (und leider, wie gesagt, überhaupt keine regionale Spezialität, sondern eine pure Marketing-Erfindung, wenn auch ein erträgliches Brot)
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Seketa, wenn du noch fragen könntest wieviel Prozent Roggenmehl und wieviel Prozent Dinkelmehl und ev. noch die Mehltypen, dann könnten wir ein Rezept basteln, wenn donaublau das möchte.
LG Lenta |
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Ok, gern, könnte aber dauern...
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Lenta, dann kommt's aber drauf an: Ob alle Zutaten in sogenannten Bäckerprozenten? Oder ob nur der prozentuale Anteil der verschiedenen Mehle von der Gesamtmehlmenge?
Gruß hunsbuckle |
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Ganz ruhig hunsi, bis jetzt wissen wir weder ob donaublau das überhaupt nachbasteln will noch ob seketa genaueres rauskriegt.
Lenta |
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@ turbo-lenta - klar, gerne. Deshalb habe ich hier ja angefragt. Nur eben "nachbasteln" kann ich halt nicht. Dazu fehlt mir das Wissen, weil ich bis jetzt nur nach Rezepten Brot gebacken habe. Übrigens alle hier aus dem Forum und wirklich gut gelungen.
@ Seketa - woher weisst Du, dass es nur ein marketing - gag ist ? Obwohl ich auch einräume, dass Du damit richtig liegen könntest. |
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Hallo,
@donaublau: Weil das bei uns (samt Gezänk um ein "Aus" oder "Nicht aus") medial breit diskutiert wurde und weil ich Freunde im Oberland habe (bin Tirolerin). So, mehr bekomme ich nicht heraus: 70 % Weizenmehl, 30% Dinkelmehl, Wasser, Germ, Salz, Sauerteig. LG, Seketa |
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@ Seketa - aha, na dann dürfte ich nicht allzu viel versäumt haben.
Wahrscheinlich gibt es das "Geheimrezept" hier schon lange als ganz normales Rezept, nur ich als Durchschnittstalent habe das nicht erkannt. Danke und liebe Grüsse aus Innsbruck-Land ! |
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Grüß Gott an alle, die unseren "Tiroggl" kennen oder kennen lernen möchten.
Eines gleich vorweg, den Tiroggl wird es selbstverständlich weiterhin geben. Das Getreide wird in Zukunft nur mehr von Zertifizierten (aus kontrolliertem Anbau) Bauern angekauft. Dieses Projekt wurde mit Handschlag zwischen Bäckern und Bauern aus unserem Bezirk abgeschlossen. Es gibt aber immer wieder Menschen die ein Solches, aus Gier und Unvernunft stark in Bedrängnis bringen. Wir Bäcker von Landeck versuchen mit unseren Bauern wieder einen Kreislauf zu schaffen. Dieser sollte aber nicht nur im Getreideanbau sondern auch in Fleisch, Gemüse und Obstanbau Flächenwirksam zum Tragen kommen. Das um- und auf sollte aber der "kontrolliertem Anbau" sein! Nun zum Tiroggl Selbstverständlich ist das Tiroggl-Brot eine Regionale Spezialität! Alles was hier verarbeitet wird, kommt aus unserer Region. Es muss vor allem für unsere Konsumenten nachvollziehbar sein. Auch wurden für die ganze Werbung und für die Logistik heimische Betriebe bevorzugt. Das Rezept für den Tiroggl: 30 % Dinkel aus heimischem Anbau 70 % Roggen aus heimischem Anbau TA 190 Salz, Hefe und Sauerteig Im Backofen bei 210 Grad ca.45 Minuten backen In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen ein gutes Gelingen und verbleibe mit freundlichen Grüßen Ihr Peter Zangerl LIM. Stv. der Bäcker von Tirol |
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Hallo zusammen!
und Wasser Es ist eben auch nur ein Brot. Liebe Grüße Emmy - Ly Eine gute Köchin hat mehr Fett an den Händen als auf den Hüften! |
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TA 190 sagt ja schon wieviel Wasser, Emmy-Ly. Angaben in Liter würde hier nichts nutzen
Obwohl ich den Beitrag vom H.Zangerl schon gestern las und meinte da seien keine Rezeptangaben gestanden LG Lenta |
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Ging mir genauso, Lenta. Gestern hieß es noch, dass sie das Rezept selbstverständlich nicht preisgeben.
Wobei ja das nachbacken immer noch schwierig ist, da die ST-Menge noch nicht bekannt ist. Viele Grüße - Allegro Die Sterne .... die sind Gott außerordentlich gut gelungen. Zitat aus dem Film "Das Beste zum Schluss" |
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Ja, ich auch, irgendetwas ist da oberfaul, Lenta.
Erst wurde geschrieben die Rezeptangabe könne "leider" nicht gemacht werden, und man konnte sich "zwischen den Zeilen" einen Reim drauf machen. Und jetzt ... seltsam, seltsam. Gruß hunsbuckle |
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Allegro, 40-50% der Roggenmehlmenge, da werden wir halt ein wenig kreativ
Ah, dann war das doch richtig was ich in Erinnerung hatte. Dann ist es einfach, der H.Zangerl hat gebeten seinen Beitrag abzuändern und ein netter MOD/Admin hat das gemacht |
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Nee Lenta, der vorherige wurde nicht abgeändert/manipuliert, sondern gelöscht.
Soooooooo lief das ... ... tzz tzz Gruß hunsbuckle |
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Wenn der MOD das rausnimmt, abändert und wieder einstellt bekommst du auch eine "neu"-Markierung
Aber ist ja eigentlich egal, so ists ja besser |
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Ich finde es schon einmal nett, dass das Rezept überhaupt eingestellt wurde.
Es bestätigt mir aber meine letzte Vermutung: die Zutaten sind das "Geheimnis" und wahrscheinlich ist es so wie im Urlaub: dort, wo man gerade is(s)t, schmeckt es am besten. Habe heute meinen ersten Sauerteigversuch fertig und werde ein ganz einfaches Brot damit backen. Denn eines ist sicher, beim Brotbacken nützen die Rezeptangaben nur bedingt. Es ist eine Sache der Übung und Erfahrung. Und jetzt gehe ich üben, üben, üben. Danke Euch allen recht herzlich !!!! |
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In etwa dann so :
Abends: 350 g Roggenmehl 350 g Wasser 80 g Anstellgut........über Nacht stehen lassen Morgens: 300 g Dinkelmehl 350 g Roggenmehl 20 g Salz 20 g Frischhefe 550 g Wasser Liebe Grüße juliaklara |
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@juliaklara
also nehme ich jetzt 80g von meinem Sauerteig, mische alles, gehen lassen und backen? Wie lange, welche Temperatur? |
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Hallo donaublau,
nein, sondern so wie juliaklara schreibt. Erst die 80g mit Roggenmehl und Wasser verrühren und über Nacht stehen lassen. Ich hab jetzt nicht nachgerechnet, ob ob darin vorgesehen ist, wieder 50-80g als Anstellgut für das nächste Backen abzunehmen. Das würde ich aber auf jeden Fall machen. Den Brotteig machst du dann erst am nächsten Morgen. LG küchenbetti Das Bessere ist der Feind des Guten |
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...den Brotteig dann am anderen Morgen gut ziehen und falten, formen, eine Stunde lang gehen lassen (ich denke, wegen der Hefe ist länger nicht nötig, bei reinem Sauerteigbrot lasse ich länger, bis zu 2h gehen) und dann im sehr gut vorgeheizten Ofen (250°, besser 300°C) 10 min anbacken, in dieser Zeit dreimal schwaden (mit Blumenspritze), dann auf 185°C runterstellen und fertig backen. Bei mir geht das dann noch eine gute halbe Stunde.
LG küchenbetti Das Bessere ist der Feind des Guten |
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@ küchenbetti - ok, ich mache es genauso, wie Du es jetzt beschrieben hast.
Danke !!! |
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Genau so geht's ! Ich lasse den Teig im Gärkorb auch bis zu 2 Stunden gehen, bevor ich ihn auf's Brett stürze und in den Ofen schiebe.
LG juliaklara |
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Heute habe ich das Tiroggl mal gebacken. Der Teig war seeeehr weich, so dass ich in Kastenformen backen musste. Für freigeschobene Laibe sollte man unbedingt weniger Wasser nehmen. Das Rezept ähnelt übrigens sehr dem Paderborner Landbrot.
Liebe Grüße von juliaklara
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Hallo,
hmmm, wie sieht das gut aus! Schiebst du mir mal zwei Scheiben rüber? Und das gerade jetzt, wo ich vergessen habe, Willi (so heißt mein ST) zu füttern und darum heute nicht mehr backen kann, was ich eigentlich vorgehabt hatte. Bei nächster Gelegenheit werde ich dieses Brot backen!! LG küchenbetti Das Bessere ist der Feind des Guten |
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Das Brot schmeckt extrem saftig und lecker....kann ich allen empfehlen !!! Ich habe übrigens frisch gemahlenen Dinkel genommen.
Liebe Grüße juliaklara |
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Habe auch alles lt. küchenbetti gemacht und das Brot war sehr gut. Allerdings kann ich das mit dem Falten und Kneten noch nicht so gut und die Küche sah aus wie S.. .
Das Brot ist etwas aus der Form gelaufen, aber wie gesagt, war sehr gut. LG |
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