Körner selber mahlen, Unterschiede Schrot und Mehl
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![]() Mitglied seit 24.08.2011 |
ich poste das in verschiedenen Foren, also wenn noch jemand wo anders unterwegs ist, bitte nicht wundern. Ich mache zur Zeit Weightwatchers und von den sogenannten Sattmachern darf man soviel essen, bis man satt ist. Natürlich ist es jetzt mein Ziel, ein solches "Sattmacherbrot" zu backen. :) Gestern im WW-Treffen kam eine Frage auf bezüglich Roggenvollkornmehl und Roggenschrot. Eine Teilnehmerin hat eine Getreidemühle und mahlt somit ihre Körner selber. Schrot ist ja ein Sattmacher, Vollkornmehl nicht. Die Bestandteile (Ballaststoffe etc.) sind wohl anders. Jetzt war die Frage, ob selbstgemahlenes Mehl ein Sattmacher sei. Die Körner werden ja vorher nicht "geschält" oder so und es wird nachher auch nicht gesiebt. Im Grunde also nur sehr fein geschrotet. Trotzdem sei es kein Sattmacher, sagte unser Coach. Die Nährwerte, Energiedichte, die Ballaststoffe (irgendwas davon) ändert sich wohl mit der "Größe" des Schrots. So dass fein gemahlenes Schrot nicht mehr so satt macht wie grobes und daher ist es kein Sattmacher mehr. Ich kann das nicht nachvollziehen, da ja nichts geschält, ausgewaschen oder ausgesiebt wird etc. sind es doch die selben Bestandteile, oder nicht? Vielleicht gibt es hier ja einen Experten, der mir auf die Sprünge helfen kann. Ich selber lasse mein Schrot / Mehl mahlen. Auch ohne aussieben etc. Nur halt ein paar kg grob und ein paar kg sehr fein. Da ich mein Brot ja selber backe interessiert es mich jetzt, ob es dann mit dem feinen Schrot / Mehl KEIN Sattmacher ist, mit dem groben aber schon. Vielen Dank. Gruß Kitty |
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![]() Mitglied seit 06.09.2010 |
Hallo Kitty,
mir sind die WW zwar im Detail nicht geläufig, aber meine Meinung möchte ich dennoch mitteilen. Mir kommt eine solche Unterscheidung nun so gar nicht logisch vor! Das wäre ja etwa so, als ob grob geraffelte Möhren anders sättigen würden als feingeriebene, oder? LG küchenbetti Das Tragische an jeder Erfahrung ist, dass man sie erst macht, nachdem man sie gebraucht hätte. F.W. Nietzsche |
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![]() Mitglied seit 27.03.2005 |
Hallo Kitty
die bei WW fummeln sich ja ihre Werte oft ein wenig passend zurecht. Vom Nährwert und der Qualität her betrachtet, ist es kein Unterschied, ob man fein gemahlenes Mehl nimmt oder groben Schrot. Fakt ist aber, dass zumindest der Verdauungstrakt mehr Arbeit mit grobem Schrot hat, als mit feinem Mehl. In so fern ist es also ähnlich wie mit dem Apfel und dem Apfelsaft (auch wenn ich für Apfelsaft den Apfel nicht entsaften sondern komplett sehr fein zermusen würde, wird er anders verdaut) lg eifelkrimi |
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![]() Mitglied seit 24.08.2011 |
Hallo küchenbeti und eifelkrimi,
ich war auch verwirrt und konnte es nicht ganz nachvollziehen. Beim gekauften Vollkornmehl aus dem Supermarkt mag ja die Kleie oder so rausgesiebt sein, aber doch nicht beim selbermahlen?! Aber es beruhigt mich, dass ihr das ähnich seht. Ich nehme eh imme einen guten Teil grobes Schrot mit rein (als Brüh- oder Quellstück). LG Kitty |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo !
@Kitty Beim Supermarkt Vollkornmehl fehlt nur der Keim die Kleie ist vorhanden ! Es besteht ernährungsphysiologisch kein Unterschied zu einem groben oder feinen Vollkornmehl. liebe Grüße Greta |
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![]() Mitglied seit 15.01.2005 |
*Es besteht ernährungsphysiologisch kein Unterschied zu einem groben oder feinen Vollkornmehl*
Huh huh Aber feiner gemahlenes Mehl ist leichter verdaulich als grob geschrotetes weil die Nährstoffe dem Organismus schneller zur Vefügung stehen. Und grob geschrotetes Mehl macht schneller satt weil man länger kauen muß und es besser füllt. Gruß Inge |
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![]() Mitglied seit 27.03.2005 |
Hatte ich ja am 10.2. auch schon geschrieben
macht also "ernährungsphysiologisch" doch einen Unterschied lg eifelkrimi |
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![]() Mitglied seit 24.08.2011 |
Hallo an Alle!
Danke für Eure Antworten. Also liegen die Unterschiede nicht in den Nährwerten wie Kalorien, Ballaststoffe etc. sondern in der Verträglichkeit und dem Satt-Gefühl wegen länger kauen und mehr "stopfen". Somit könnte ich die Argumentatio von WW teiweise verstehen (macht länger/schneller satt). Aber wenn das grobe, welche besser sättigt, schlechter verwertbar ist, wird der "Vorteil" nicht wieder augehoben??? Egal, ich probier es einfach mal aus! Gruß Kitty |
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![]() Mitglied seit 27.03.2005 |
Nein, es ist ja nicht "schlechter" verwertbar, sondern nur "mühsamer" und so etwas wird von WW mit einbezogen
Beispiel: Orange hat genau so viel Kalorien wie Orangensaft. Wenn du eine ganze Orange isst, hat die keine Punkte, trinkst du nur den Saft, musst du aber Punkte berechnen (jedenfalls war das früher so - ich kenne nur ein älteres System) Der Grund dafür ist: wenn du die ganze Frucht isst, isst du auch die Trennwände mit, hast also Ballaststoffe, die dem Organismus Arbeit machen. Er verbraucht für die Verarbeitung dieser Ballaststoffe mehr Energie, als er durch das Essen der Frucht aufnimmt. Könnte mir vorstellen, dass die das bei Schrot und Mehl ähnlich berechnen lg eifelkrimi |
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![]() Mitglied seit 24.08.2011 |
Hallo Eifel,
ah ja! Jetzt verstehe ich! So macht das Sinn. Aber wie schon im Orangen-Beispiel: Beim Saft fehlt was: die Trennwände, ggfs. auch Fruchtfleisch. Bei fein, bzw. grob gemahlen / geschrotet fehlt ja nichts. Aber wenn es "anstrengender" ist bei groben macht es wieder Sinn. Danke! LG Kitty |
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![]() Mitglied seit 27.03.2005 |
Puhhhh - ich sag doch immer: wenn man sich redlich bemüht, wird man irgendwann auch verstanden
weiterhin viel Erfolg eifelkrimi |
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![]() Mitglied seit 08.03.2004 |
Grund für die Unterscheidung bei WW ist sicher der Einfluss auf den Blutzuckerspiegel. Kohlenhydrate, die schnell verstoffwechselt werden, lassen den Blutzuckerspiegel schneller steigen als Kohlenhydrate, die vom Verdauungssystem erst langsam aufgeschlossen werden müssen.
Um den Blutzuckerspiegel wieder zu senken, wird Insulin ausgeschüttet, je höher der BZ ist, umso mehr Insulin. Dabei kommt es in der Regel zu einer Übersteuerung, d.h. der Blutzuckerspiegel sinkt dann zu stark und man bekommt wieder Hunger, manchmal kommt es auch zu Heißhunger. Kennt wohl jeder vom Süßigkeiten essen Punktfrei bleiben nur Kohlenhydrate, von denen der Blutzuckerspiegel nur langsam ansteigt und dementsprechend langsam wieder fällt. Dabei kommt es auch nicht zu einer Überregulierung und man bleibt länger satt. Das selbe Prinzip gilt auch für Saft versus Frucht. Liebe Grüße Ulrike |
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