gekauftes Brot billiger als selbstgemachtes?
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![]() Mitglied seit 11.02.2008 |
backe nun seit ungefähr 3 Wochen jeden zweiten Tag unser brot selber. Nun meint mein mann , das es billiger ist ein Brot zu kaufen als es selber zu backen. Wenn man die Energiekosten, die Zutaten usw rechnet!! Was sagt ihr dazu! Ich sage ihm jedesmal, das wir bei unserem Brot wenigstens wissen was drinnen ist . |
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![]() Mitglied seit 17.05.2004 |
Hi biggile,
Dein Mann hat aber trotzdem Recht Traurig, ist aber so! Aber Wie Du schon sagts: Man weiß, was drin ist und daher ist es IMMER wert, sein Brot selbst zu backen Liebe Grüße
Born to bake! Und plötzlich geht die Sonne auf und ich krieg´sie nicht mehr zu...! Nummer 163 im Club der bleibenden user |
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![]() Mitglied seit 07.05.2004 |
Hallo!
Wenn Ihr Euer Brot bisher im Supermarkt oder Discounter gekauft habt, hat Dein Mann Recht! Habt Ihr Euer Brot bisher bei einem guten Bäcker gekauft, dürfte das Selbstgemachte schon günstiger kommen! Jedenfalls, und hier hast Du mit Sicherheit Recht, weisst Du was drin ist................ Grüße Rainer |
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![]() Mitglied seit 05.12.2009 |
Hallo,
ich habe mir das mal ausgerechnet und komme mit hochwertigen Zutaten ( Mehl aus der Mühle, Kerne, Schrot usw ) auf 50 Cent bis maximal 1 Euro pro 900g Brot. Incl. Energie. Gekauftes Brot ist auf keinen Fall billiger, jedenfalls nicht vom Bäcker. Höchstens mit tausend Zusatzmitteln versuchtes aufgeblasenes gefärbtes Brot vom Discounter. Selbst wenn mich das Brot genausoviel wie beim Bäcker kosten würde ( 750g zwischen 1,90 und 2,50 Euro bei uns ) würde ich immer noch selber backen, weil es mir Spass macht und ich weiss was drin ist. lg Thomas |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Nun, das kommt darauf mit was Du vergleichst, das Discounterbrot, von dem ich eigentlich gar nicht so genau wissen möchte, wie es genau zustandekommt und was da alles drin ist, ist so billig, für das Geld bekommt man normalerweise gerade mal ein Kilo Mehl, bei Bäckerbrot sieht es schon anders aus, da denke ich, ist die Sache zumindest ausgeglichen oder wenn Du keine Arbeitszeit mit einrechnest, eher noch zugunsten des selbst gebackenen Brotes.
rechne mal Mehl 500 g, sagen wir mal 50 ct Salz, Hefe/Sauerteig, Wasser sagen wir mal 30 ct ggf. noch Körner, Saaten, Nüsse, Gewürze 70 ct backen, Energiekosten, sagen wir mal ca 1€ schlagen wir noch 20 ct drauf für Kosten für spülen, Spülmittel etc. wären wir bei 2.70€ für ein aufwändiges Brot und 2,00€ für ein einfaches, so viel ungefähr kostet ein Brot beim Bäcker auch, Körner/Nussbrot etc. etwas mehr. ist natürlich nur ne Überschlagsrechnung, mit geschicktem Einkauf kann man bestimmt noch was "rausholen". lg susa ________________________________________________________________________ Wine lovers are good looking, intelligent, sexy and healthy! Hugh Johnson |
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![]() Mitglied seit 01.03.2010 |
Hallo biggile,
Hat dein Mann vernarbte Geschmacksknospen? Alleine der Genuss eines frisch gebackenen Brotes erübrigt jede weitere Diskussion. Ich persönlich habe nie die Energiekosten bzw. Zutaten nachgerechnet, weil bei uns (in Südtirol) die Brotpreise dermassen hoch sind, dass Brot schon purer Luxus ist. Im Winter backe ich auch viel selber, entweder im Backrohr meines Holzherdes oder gerne auch im Automaten. Das hat sich schon 100-fach gerechnet, vor allem, weil ich weiss, was drin ist! Wenn ich Brot backe, dann gleich mindestens 2 Laibe, weil einer immer sofort noch warm mit Butter in irgendwelche hungrige Mäuler verschwindet! Sicher gibt es beim discounter günstiges Brot zu kaufen, aber geschmacklich und gesundheitlich lässt es sich nicht unterscheiden. Bleib dabei, sofern es deine Zeit zulässt, dann tust du dir und deiner Familie was Gutes! Liebe Grüsse Ute |
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![]() Mitglied seit 01.03.2010 |
sorry, Tippfehler.... lässt sich logisch unterscheiden!
Ausserdem habe ich gerade mal ein bisschen hochgerechnet. Wenn man die Zutaten günstig einkauft und die Arbeitszeit nicht rechnet, kommt es sicher günstiger! LG Ute |
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![]() Mitglied seit 17.07.2002 |
Hallo!
Es ist eigendlich schon alles gesagt/geschrieben worden, was bei der Selbstherstellung der Backwaren besser und wichtiger ist. Was uns auffällt, selbst vom guten Bäckerbrot wird man nicht so schnell satt, wie vom Selbstgebackenem. Also noch eine Ersparnis, da man weniger Brotscheiben isst um satt zu sein LG
***Sei stets vergnügt und niemals sauer, das verlängert deine Lebensdauer*** |
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![]() Mitglied seit 09.12.2006 |
Hi,
ein gekauftes Brot BEI GLEICHER QUALITÄT ist immer teurer als ein selbstgebackenes Brot. Bei dem Brot aus dem Verkauf müssen ja schliesslich auch noch die Arbeitskräfte, Transporte und Zwischenhändler gezahlt werden. Ein Brot gleicher Qualität kann man nicht bei Lildl und Co. und auch nicht beim normalen Bäcker kaufen - da ist soooo viel Chemie drin - da musste dann in den Bioladen gehen. Richtig ist sicher, dass man günstiger etwas, das sich Brot nennt, bei Lidl und Co kaufen kann. Nachbacken kannst Du das nicht (und damit günstiger sein), da Du nicht an diese minderwertigen Zutaten in vernünftigen Mengen als Normalverbraucher rankommst. LG Lila |
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![]() Mitglied seit 11.02.2008 |
Wow, danke für die Antworten
Also ich muss sagen Brot haben wir bis dahin von einem richtigen Bäcker gekauft und bezahlten 3,45 € für 1 kilo Mischbrot. Habe auch schon bei diversen Supermärkten gekauft und musste feststellen, das das Brot nur am Kauftag wirklich frisch war. Wenn ich es morgens zum Frühstück aufschnitt, war es schon trocken. Insgeheim muss ich ja lachen, weil ich eure Antworten meinem Mann zeigen werde! LG biggile1965 |
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![]() Mitglied seit 21.01.2010 |
Hier in Münster ist 2,50 €/(500g) für Körner- und Mischbrote Standard, und bei einigen Bäckern ist der Preis für einige ausgewählte Brote aus ihrem Sortiment auch sogar einigermaßen gerechtfertigt. Was mich ärgert, sind die Bäckerein, die sich mit einem Flair von alter Handwerkskunst als "Traditionsbäckerei" geben, inklusive Steinbacköfen, aber in ihre Brötchen dann diverse Brötchenbackmittel geben, die die Brötchen leicht und pappig machen. Wenn ich dann 60-80 Cent für ein Brötchen von 60g bezahle, ist es billiger, selbst zu backen. Übrigens ist es hier unmöglich, ein korrekt hergestelltes Baguette oder Ciabatta zu kaufen, mit einer einzigen Ausnahme - einem Feinkostladen, der seine Brotteige gefroren aus Frankreich bezieht
Nils |
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![]() Mitglied seit 31.05.2006 |
Hallo,
Ein gutes Vollkornbrot (Gewicht ca. 1300 g) mit diesen Zutaten 200 g Sauerteig, 7 g Hefe, frische 200 ml kochendes Wasser 275 ml Buttermilch 70 g Rübenkraut 150 g Weizenvollkornmehl 300 g 6-Kornschrot 150 g 5-Kornflocken 150 g Sonnenblumenkerne 3 EL Sesam 20 g Salz kostet mich genau 2,72 € - aber ohne Strom und Arbeitszeit. Die teuerste Zutat ist der 6-Kornschrot aus dem Reformhaus. LG Ingrid |
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![]() Mitglied seit 05.12.2009 |
@Nils
Ich habe heute Nachmittag ganz einfache Brötchen gebacken: 1kg Weizen 812, 21g Hefe, Wasser, 20g Schweineschmalz und 10g Malz. Weizen 812 ist direkt von der Rolle Mühle und kostet mich pro kg 60 Cent. Restliche Preise wie Hefe sollte bekannt sein. Aus dem Teig habe ich 12 Brötchen für richtige Männer geformt - sie wiegen zwischen 120 und 150g, denn mit den Brötchen ist es ja wie mit dem Steak. Alles unter 300g ist für mich Carpaccio. Selbst Vollkornbrötchen aus Sauerteig + Brühstück + Kerne + Joghurt kostet nur unwesentlich mehr. @Biggile Mein Sauerteigbrot riecht auch noch am 3. Tag ( sofern ich ein grosses 1,8kg Brot statt 2 x 0,9 kg backe ) noch frisch und ist lecker. Ich erinnere mich noch sehr gut, dass gekauftes damals Brot bereits am nächsten Tag schon nicht mehr so lecker duftete. Ich kann das Brotbacken wirklich jedem empfehlen. Selbst wenn man in der Woche hart arbeitet kann man am WE ja auf Vorrat backen und aufgetaut schmecken die Brote wie neu. Klar ist es als Anfänger mühevoll sich stundenlang mit dem Thema zu beschäftigen und sich "tausende" Seiten im Internet dazu durchzulesen. Dadurch vermeidet man aber viele Anfängerfehler. Sodele, genug dazu. Viel Erfolg. lg Thomas |
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![]() Mitglied seit 19.11.2004 |
Hallo biggile1965,
also wenn ihr für 1 kg Brot über 3 Euro zahlt, dann ist das Brotbacken zu Hause auf alle Fälle günstiger. Du musst halt dein Mehl von einer Mühle kaufen (AdlerMühle, MailänderMühle, Teeträume, alle im Internet zu finden). Dann bestellst du halt soviel, dass es sich lohnt, denn wenn ich im Laden Mehl kaufe, dann ist es auch mir zu teuer. 1 kg gutes Brotmehl kostet fast immer ca. 1,40 Euro. Im Internet bekommst du 2,5 kg für ca. 2,50 ohne Porto. Da ich nicht weiß, welches Brot du bäckst, kann ich nur sagen, dass du unbedingt Brot mit Sauerteig machen solltest. Dann auch 2 Brote auf einmal in den Backofen und wie Thomas schreibt, eingefrieren!!! Dann jeden Tag das rausholen, was ihr braucht. Es lohnt sich nicht jeden 2. Tag zu backen, das ist Verschwendung von Energie. Ich backe immer 2 Brote auf einmal und friere die Scheiben dann ein. Hole jeden Abend ein Beutel raus und lasse das Brot im Beutel auftauen und am nächsten Tag ist es wie frisch gebacken. Wenn du erstmal deinen Sauerteig fertig hast und dann immer wieder ihn mit 1-Tagesführung fertig machst, wird dein Mann kein anderes Brot mehr mögen! Der Strom kostet auch nicht sooo viel wie man denkt. Man muss halt wirtschaftlich backen, d.h. auch mal 10 Min. vorher ausmachen und die Restwärme nutzen etc. Wenn du noch Hilfe brauchst beim Suchen von der Mehl-Bezugsquellen, schreibe mich ruhig privat an. Ich backe auch erst seit einigen Wochen selbst. Gruß
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![]() Mitglied seit 27.08.2008 |
Biggile,
du hast recht: es zählt doch das was drinn ist - und der Spass kommt noch dazu. Morchl |
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![]() Mitglied seit 10.01.2009 |
Hallo Leute,
jetzt muß auch ich mal meinen Senf hier dazugeben. Leider kann sich nicht jeder Brot vom Bäcker leisten, auch meine Familie ist darunter. Wir kaufen auch Brot von Aldi, Penny und Co. Da schaut man dann nicht so auf die Zutatenliste, sondern man ist froh, wenn man davon satt wird. Bäckerbrot gibts bei uns nur ganz, ganz selten. Und an dem Geschmack hab ich persönlich nix auszusetzen, ich kenn es ja auch nicht anders. Außerdem, was das backen betrifft. Wäre mir das ehrlich gesagt viel zu viel Zeit- und Kraftaufwand. Da steht man ja ewig, vor allem wenn man nicht wirklich gut ausgerüstet ist und die Küche ziemlich mini ist. Nix für ungut. LG diesadi |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo !
Für ein einfaches Brot werden in der Regel nur Mehl und Wasser und einige Schüsseln gebraucht die es in jeden Haushalt gibt etwas Zeit (meist reichen 10-20 Min Arbeitszeit vollkopmmen aus ) etwas Geduld und Liebe zum Objekt Mein selbstgebackenes Brot kostet über die Hälfte weniger wie ein vergleichbares aus dem Laden . Ich kaufe mein Getreide und Mehl in großen Gebinden und komme somit auf einen guten Preis ! liebe Grüße Greta |
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![]() Mitglied seit 20.06.2005 |
Hallo @diesadi,
natürlich kann das jeder für sich entscheiden, wo er sein Brot kaufen will bzw. ob er es selbst backen will. Aber wenn ich ein Mittagessen koche, stehe ich wesentlich länger in der Küche als zum Brot backen. Beim Brot backen ist der Großteil die Ruhezeit, wenn also der Sauerteig bzw. der Brotteig gehen muss. Das Zusammenrühren, Kneten und Schleifen dauert gar nicht soo lange. Und was das Zubehör anbelangt: Ich bin auch nur einfach ausgestattet. Ein paar Schüsseln, ein Handrührgerät, mein Backbrett (darauf kann man aber auch verzichten), ein Teigschaber, eine Küchenwaage, ein Backofen. Ich glaube, das ist in fast jedem Haushalt vorhanden. Ok, ich habe noch ein Gärkörbchen, aber man kann das Brot ja auch in einer Kastenform backen, dann braucht man das auch nicht. Ich habe schon seit Jahren kein Brot mehr gekauft. Das letzte Brot, als ich Besuch hatte und nicht für alle genug selbstgebackenes daheim war. War aber auch enttäuscht, dass es am übernächsten Tag wie Pappe schmeckte. Mein Getreide mahle ich selbst; wenn ich Mehl kaufe, dann in der Mühle (habe gestern erst wieder 10 kg Weizenmehl 1050 für 9,10 Euro geholt). LG Maus_X |
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![]() Mitglied seit 12.06.2009 |
hallo biggile,
selbst wenn das brot, welches du selber herstellst, ein paar cent teurer wäre, was es in der tat nicht ist, solltest du deinen mann mal auf der seite seite www.foodwatch.de stöbern lassen. ich backe immer 6 brote an einem tag. das reicht für 14 tage. ich friere die brote ein. zwischendurch backe ich brötchen und andere leckereien. liebe grüße tina Der Mensch ist, was er ißt! Paracelsus sagt: "Laßt eure Lebensmittel eure Heilmittel sein!" |
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![]() Mitglied seit 22.09.2004 |
Hallo ihr Lieben!!
Hier kostet 1 kg Weizenmehl (egal welches) 80 Cent/Kilo, 2, 5 kg 1,75 €. Wenn ich hochrechne, kann ich FAST mit einem Billigbäcker mithalten, habe aber keine ominösen Zutaten drin. @ biggile: Wenn du alle 2 Tage backen musst, warum backst du nicht 2 Brote auf einmal und frierst eines ein. Schmeckt immer noch frisch. LG Mone |
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![]() Mitglied seit 27.03.2005 |
was für ein dummes Voruteil was für eine alberne Behauptung von jemandem, der anscheinend noch nie ein Brot selbst gebacken hat Mein Standardbrot, Mischbrot aus 70% Roggen und 30% Weizen habe ich ewige Zeiten per Hand geknetet. Das hat dann exakt 10 Minuten gedauert. Dann kam es in die Form. Und da stand es dann bis es soweit gegangen war, dass es in den Ofen konnte. Und dabei musste ich nicht daneben stehen und ihm gut zureden. Während dieser Zeit kann ich sogar einkaufen gehen oder das Bad putzen (oder mein Mittagsschläfchen halten) Und das ergibt dann ein 2,5 kg Brot und reicht eine ganze Woche. Dafür sind mit 10 Minuten Arbeit wirklich nicht zuviel zu den Kosten: obiges Brot, mit Walnüssen angereichert kostet mich, wenn ich die Preise rechne, die ich zahlen würde, wenn ich das Getreide im Bioladen kaufen würde, so ziemlich exakt 2.50 € für 750g fertiges Brot. Ich musste den Preis nämlich mal exakt ausrechnen, weil die Kollegin meines Mannes ihr Brot redlich bezahlen wollte. beim Bäcker auf dem Wochenmarkt kostet ein gleich schweres 4.50 € da ich das Getreide aber in 25 kg Säcken auf einem Demeterhof kaufe und die Nüsse in Nachbars Garten aufsammle, ist mein tatsächlicher Preis deutlich geringer Und wenn ich das Mehl kaufen würde (550er Bio-Weizenmehl bei Lidl 1.49) wäre es auch nicht teurer zum Stromverbrauch möchte ich noch sagen, dass der allgemein überbewertet wird ein normaler Backofen braucht zum Anheizen ca 1 kw (für 1/2 Stunde) wenn er dann auf Temperatur ist noch einmal ca. 2 kw (für 1 Std. Backzeit) macht 3 kw bei derzeit 17,5 ct RWE-Preis = 0,525 € in meinen Backofen passen locker 3 Kastenformen, ergibt also 17,5 Ct pro Brot dieses blödsinnige (weil nicht nachgerechnet, sondern nur nachgeplappert) Energieargument ist exakt das, was gerade "finanzschwächere" Haushalte immer ins Spiel bringen. Deshalb werden dann teure Tomatensaucen in Gläsern gekauft, statt diese z.B. im Sommer während der Tomatenschwemme, selbst zu kochen und einzuwecken. Ich habe im vergangenen Sommer beim Türken eine Riesenmenge (über 7 kg) Tomaten im Stadium "kurz vor hinüber" zu 50 Cent im Kilo gekauft und mich einen Tag damit beschäftigt und das reicht dann für 1 Jahr lg eifelkrimi |
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![]() Mitglied seit 27.07.2007 |
Hallo zusammen,
ich backe Brot und Brötchen, eigentlich alle Backwaren seit vielen Jahren für meine fünfköpfige Familie selbst. Im Großen und Ganzen kann ich mich der Argumentation, wenn es um das Backen ohne BBA oder Fertigbackmischungen geht, nur anschliessen. Allerdings finde ich schon, dass sich mit der Thematik beschäftigen, das Besorgen der Zutaten, das Herstellen ohne Küchenmaschine oder Mühle, das Einlagern der Zutaten, der Abwasch und was sonst noch alles so damit zusammenhängt auf Dauer nur dann gelingen kann, wenn man auch Spaß an der Sache hat. Schließlich müssen auch lange Gehzeiten bedacht werden, die ja kein Arbeitsaufwand an sich sind und trotzdem irgendwie in einen Alltag eingebaut werden müssen, der vielleicht Beruf und andere Dinge, die ausserhäusig zu erledigen sind berücksichtigt. Es ist schon ein Zeitaufwand und z.T. auch Organisation damit verbunden, den man nicht Weg-oder Kleinreden sollte. Fazit: Ohne Spaß und einen gewissen Zeitaufwand, so ganz Nebenbei ist das auf Dauer nicht wirklich möglich! Viele Grüße JaJuJö |
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![]() Mitglied seit 27.03.2005 |
Klar stimmt das
der Zeitfaktor muss brücksichtigt werden aber mit der Zeit lernt man, das in den Tagesablauf zu integrieren lg eifelkrimi |
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![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
es kommt immer drauf an, aus welchen Gründen man solche Überlegungen anstellt...
wir haben mal im Rahmen unserer Lebensmittelhilfeaktion Vergleichsrechnungen aufgestellt (dort gehts jetzt nicht darum, welches Brot am besten schmeckt, sonder schlicht & pragmatisch darum, welches Brot sich eine 5-köpfige Familie, die unterhalb der Armutsgrenze lebt, leisten kann) - unser günstigste Kompromiss-Lösung waren die Fertigbackmischungen vom Discounter - die kosten bei uns 75 cts, Hefe, Saaten, Körner sind schon drin - das Ergebnis ist schmackhafter als das Billigfertigbrot vom Discounter - und sie sind sehr viel günstiger als frisches Brot vom Bäcker...der BBA ist dabei eine Lösung, die zwar eine Anfangsinvestition erfordert, dafür aber Gelinggarantie bietet - wer bisher noch nie selbst gebacken hat kriegt damit trotzdem ein akzeptables Ergebnis hin... für mich sind weder BBA noch Fertigmischungen die ideale Lösung - aber ich muss das Ganze auch nicht unter dem Druck, wirklich auch noch den letzten Cent rumdrehn zu müssen, betrachten... |
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![]() Mitglied seit 12.06.2009 |
selbst wenn mann den kostenfaktor rechnen würde...ok, die mühle kostet am anfang geld.
aber ich bezahle beim bioland bauern um die ecke für 25 kg weizen, kurz nach der ernte 17 euro. das sind 68 cent im kilo, für bioland-getreide. das bisserl salz, wasser, hefe...ich glaube nicht, dass man da auf 1 euro kommt. also hat man mit locker 2 euro 2 brote. und das ganze noch in bioqualität. und während der zeit, wo das brot geht kann man locker seinen aufwasch erledigen und während es im backofen ist, kann man beim ck neue rezepte suchen für den nächsten backtag*lach* ich schliesse mich eifelkrimi voll und ganz an. ich war im herbst obst sammeln. habe für ein ganzes jahr apfelmus eingekocht und äpfel im keller eingelagert. die schmecken immer noch gut. die haben keinen cent gekostet. auch erdbeeren kann man günstig einkaufen, wenn sie nicht mehr frisch sind und marmelade oder mus machen. das gekaufte zeugs ist eh industriell so dermaßen " unecht" geworden, dass man sich bei jedem einkauf überlegen sollte, ob man sowas in den einkaufskorb legt oder besser im regal stehen läßt. liebe grüße tina Der Mensch ist, was er ißt! Paracelsus sagt: "Laßt eure Lebensmittel eure Heilmittel sein!" |
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![]() Mitglied seit 11.02.2008 |
Hey, hätte nicht gedacht das ich so ein hitziges Thema hier entfacht habe
Erstmal Danke an alle die sich hier so rege beteiligt haben Habe mich entschieden mein Mehl, wie lexi67, im Internet zu bestellen und weiterhin mein Brot zu backen. Auf Vorrat backengeht leider nicht, da wir nur ein kleines Gefrierfach haben. An Sauerteig habe ich mich noch nicht getraut , ich mache zur Zeit das Zweisteiger und das einfache Landbrot oder auch diverse Brötchen. Lecker, lecker! |
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![]() Mitglied seit 11.02.2008 |
Das habe ich vergessen |
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![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
"selbst wenn mann den kostenfaktor rechnen würde...ok, die mühle kostet am anfang geld.
aber ich bezahle beim bioland bauern um die ecke für 25 kg weizen, kurz nach der ernte 17 euro. das sind 68 cent im kilo, für bioland-getreide. " vollwert-Drauf - deine Rechnung stimmt ganz sicher, für dich persönlich... meine Rechnung betrifft aber Familien in sehr begrenzten "urbanen" Wohnverhältnissen, die weder 25kg lagern können - noch die nötige Logistik haben, die zu transportieren - noch das Know How, um diese dann auch sicher und ohne Verluste durch Fehlschläge zu Brot zu verarbeiten... manchmal muss man die Sachze einfach pragmatischer sehen - wer noch nie selber Brot gebacken hat, dazu auch keine besondere Affinität hat und es nur aus der Not heraus selber angeht - für den sind Fertigmischungen & BBA einfach eine sichere Sache zum Einstieg - wenn damit dann erst mal genügend Erfahrungen gesammelt wurden kann man dann immer noch umsteigen... ich lagere keine 25kg Säcke, ich kaufe nur 3-kg-weise, das reicht mir fast für den ganzen Monat... |
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![]() Mitglied seit 11.12.2005 |
Hallo zusammen!
Ich sehe es wie Grisou. Zum Einstieg vielleicht ruhig mit Fertigmischungen beginnen, und dann ist jede Steigerung möglich. Und wer erst einmal selbstgebackenes Brot probiert hat, der kauft keins mehr vom Bäcker. Ich glaube nicht, daß es billiger ist, Brot selbst zu backen, kann man ja schon billig Brot kaufen. Aber die Qualität ist bei Selbstgebackenem unendlich viel besser. Um Kosten zu reduzieren, kann man den Backofen ausnutzen und auch 2 Brote gleichzeitig backen. 1 in der großen Backform und 1 Freigeschobenes. Wir machen es so, und frieren dann die Scheiben portionsweise ein. Liebe Grüße Emmy - Ly Eine gute Köchin hat mehr Fett an den Händen als auf den Hüften! |
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![]() Mitglied seit 09.12.2006 |
Hi,
diesadi - ich kann Dich gut verstehen, wenn du schreibst, dass manche Familien jeden Cent dreimal umdrehen müssen (auch OHNE das diese Familien Fertigprodukte etc. kaufen). Dass das selber backen eigentlich kein Problem ist, wurde ja schon beschrieben. Ich hab auch ne Mini-Küche, weder Gärkörbchen und Co. Ich brauche auch nur einen Ofen, ein Backblech, ne Blumenspritze (nur für diesen Zweck), eine grosse Plastik-Schüssel zum Teigkneten, zwei Salatschüsseln (statt Gärkörbchen), 3 Geschirrtücher, ein grosses normales Messer (Teig teilen). Das wars. Und ich arbeite Vollzeit, oft mit (ungeplanten) Überstunden. Es wurde ja auch schon geschrieben, dass selbstgebackenes Brot billiger ist als gekauftes - es macht schneller und länger satt - man braucht also wesentlich weniger Brotbelag. Und am Brot-Essen ist der Belag das teuerste überhaupt. Nicht ohne Grund wird in etlichen Familien (so denn möglich) 2x täglich warm gekocht - das ist nämlich sehr viel günstiger als 1x warm und 1x Brotzeit. Das abgepackte Billig-Brot von Lidl, Aldi und Co hat übrigends meist viel bessere Qualität und enthält viel weniger Chemie als das teurere Bäckerbrot!!! (Nachzulesen z.B. in "Lexikon der populärsten Ernährungsirrtümer" von Udo Pollmer und Susanne Warmuth) biggile - probier das mal mit dem Sauerteig! Ist wirklich gaaaanz einfach! Wenn man die Anleitungen so liest, dann hört sich das oft kompliziert an. Ist es aber nicht! Einfach mal ausprobieren! LG Lila |
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![]() Mitglied seit 19.11.2004 |
Wie kann "Mensch" nur ohne Gefrierschrank leben? Mir völlig unerklärlich! Habt ihr keinen Platz dafür oder was ist das Problem? Gruß
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![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
Lila - natürlich geht das - nur: wer das bisher nicht so getan hat und her zu Billigfertigbrot gegriffen hat, dem hilft es wenig, wenn ihr berichtet wie toll das bei euch klappt - dem muss man eine kleine Brücke bauen ...ohne jetzt durch Schilderung des Idealzustandes (Sauerteig, selbst gemahlenes Mehl etc) direkt Komplexe zu erzeugen -
wenn die ersten Erfolgserlebnisse da sind traun sich Viele auch mehr zu - und wer sich entschliesst, bei den Backmischungen zu bleiben, weil er einfach nicht mehr Nachdenken & Aufwand investieren möchte - hat sicher nicht den optimalen, aber einen dennoch praktikablen Weg gewählt, der schon mal besser ist als das Billigtoastbrot...Selbstgemachtes schafft nämlich auf jeden Fall schon mal ein anderes Verhältnis zur Nahrung, sie bekommt eine andere Wertigkeit, man isst zufriedener - (auch wenn die Mischungen von der Zusammenstellung her ganz sicher nicht optimal sind...) |
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![]() Mitglied seit 19.11.2004 |
Sauerteig machen, ist wirklich nicht schwer. Traue dich mal ran. Lese DIESE Anleitung und dann lege mal los!
Kaufe aber auch genügend Mehl im Internet, sonst lohnt es sich nicht (weil das Porto ja noch drauf kommt). Gruß
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![]() Mitglied seit 11.12.2005 |
Hallo zusammen!
Grisou, so ist es! Man kann auch vorsichtig, schrittweise, sich dem totalen Selbstgebackenem nähern, indem man der Fertigmischung Mehl und Hefe nach eingenem Gutdünken hinzufügt. Und zwar so lange, bis man dann ein eigenständiges Brot bekommt. Brot zu backen, das ist keine Hexerei. Es läßt sich auch mit wenig Kenntnissen und Mitteln bewerkstelligen. Und eigenens Brot sättigt auch viel besser! Liebe Grüße Emmy - Ly Eine gute Köchin hat mehr Fett an den Händen als auf den Hüften! |
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![]() Mitglied seit 09.12.2006 |
Grisou - ich stimme Dir zu 100% zu! Ich hatte das nur nicht erwähnt, weil Du es ja schon geschrieben hattest! Und man kann für das erste selbstrgebackene Brot (zum Ausprobieren) doch auch ne Fertigmischung nehmen OHNE das man einen BBA besitzt.
Und für die ersten 2-3 Brote würde ich selber nix im Internet bestellen - erst ausprobieren, ob man das auch weiter macht (lieber die paar Cent mehr zahlen und im Laden kaufen), denn sonst könnte es sein, dass man auf dem ganzen Mehl "sitzen bleibt" - das wäre dann doch ein sehr, sehr teures Experiment! LG Lila |
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![]() Mitglied seit 01.12.2009 |
he he, na das hab ich ja nun mit vergnuegen alles durchgelesen, stiess durch zufall auf diesen strang, weil ich gerade die sogenannten ruhezeiten hab, hab noch drei brote vor mir heut abend, insgesamt heute dann 7 gebacken. alles verschiedene vollkornbrote bis auf ein weisses.
wir leben in den usa, dort gibt es entweder nur das teure gummibrot oder mal auf nem markt echt teures gebackenes, nee nee. aber heut ist z. b. feiertag, da mein mann aber trotzdem arbeiten muss, ist es doch toll, dass ich so einen tag dann nutzen kann, die kuehltruhe neu zu bestuecken bzw ein, zwei zu verschenken. also mir macht brot backen wirklich spass! UND es ist eben gesuender etc. ich hab seit monaten keines mehr gekauft, mache liebend gerne alles selbst, und wenn man auf vorrat baeckt, ist das doch auch kein problem. |
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![]() Mitglied seit 01.12.2009 |
oh, aber das "teuer" vor dem ..gummibrot schlich sich irgendwie ein, grins, bitte wegdenken
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