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Klopfprobe auch beim Hutzelbrot - eilt

Vom 11.11.2009 12:31 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

iheiden  Kaltmamsell


Mitglied seit 31.05.2006
708 Beiträge (ø0,32/Tag)
Hallo,

ich habe gerade vier Hutzelbrote im Ofen. Gebackenwurden sie bisher 10 min 225°C, 10 min 200°C, 70 min 180°C. Eigentlich sollten sie laut Rezept schon fertig sein. Beim Bestreichen mit Hutzelbrühe merkte ich eben aber, dass sie noch sehr weich sind und überhaupt nicht hohl klingen. Die Brote hatten ein Gewicht von je 800 g vor dem Backen, der Teig (Sauerteig) war sehr feucht. Wie lange soll ich sie noch im Ofen lassen?


LG Ingrid
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Vom 11.11.2009 12:43 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Hinnerk1810 Sternekoch


Mitglied seit 26.10.2006
10.469 Beiträge (ø5,13/Tag)
Moinsen Ingrid,

ich weiß jetzt zwar nicht, wieviel Früchte Du verarbeitest hast, aber bei meinen Kletzen- (Hutzel-) broten kann es gar nicht hohl klingen.
Deine müssten eigentlich längst fertig sein. Aber ich kenne wie gesagt Dein Rezept nicht...

BG Hinnerk
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Vom 11.11.2009 13:05 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

iheiden  Kaltmamsell


Mitglied seit 31.05.2006
708 Beiträge (ø0,32/Tag)
Hallo, Hinnerk,

danke für deine Antwort - ich habe sie erst eben herausgeholt (nach knapp 2 h), allerdings sind sie immer noch irgendwie weich....
Das war glaube ich das erste und letzte Mal, dass ich ein Hutzelbrot gebacken habe, elend viel Schnippelei vorher, furchtbar klebriger Teig und noch dazu nach dem Backen gerissen.
Folgende Mengen habe ich verwendet:

330 g Kletzen
330 g Nüsse
110 g Zwetschgen
170 g Kranzfeigen
170 g Rosinen/Sultaninen
110 g Datteln
110 g Aprikosen
300 g Sauerteig
400 g Roggenmehl
270 g Weizenmehl
8 g Salz
1 P. Trockenhefe
Honig, Zimt, Nelken, Piment, Pfeffer, Muskatblüte, Orangen/Zitronenschale
ca. 400 ml Flüssigkeit.

Allerdings waren die Birnen/Aprikosen nach dem Abtropfen noch sehr feucht. Die Hefe war wohl überflüssig, der Sauerteig allein hätte auch gereicht.

LG Ingrid
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Vom 12.11.2009 10:47 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Hinnerk1810 Sternekoch


Mitglied seit 26.10.2006
10.469 Beiträge (ø5,13/Tag)
Nur mal zum Vergleich und ohne Wertung die Unterschiede zwischen unseren Rezepten:


330 g Kletzen ....................................250
330 g Nüsse ......................................130
110 g Zwetschgen..............................250
170 g Kranzfeigen .............................150
170 g Rosinen/Sultaninen .................125
110 g Datteln
110 g Aprikosen ...................................80
300 g Sauerteig
400 g Roggenmehl
270 g Weizenmehl
.....................Zitronat/Orangeat je.....130
...........Roggenmischbrotteig TA 170...700 (incl. Salz)
...........Rohzucker................................130
...........Mandelhälften zur Verzierung
8 g Salz
1 P. Trockenhefe
Honig, Zimt, Nelken, Piment, Pfeffer, Muskatblüte, Orangen/Zitronenschale (Bei mir ist noch etwas Anis und Birnenschnaps dabei)
ca. 400 ml Flüssigkeit.

Jetzt fallen mir eigentlich nur die 400 ml Flüssigkeit auf. Gibst Du die zusätzlich in den Teig?
Dann wäre Dein Teig wesentlich feuchter als meiner, was die sehr lange Backzeit erklären könnte.

Ich habe mal ein Foto eines meiner Brote eingestellt. Es ist zwar nicht 100% nach dem beistehenden Rezept gemacht, aber das Ergebnis würde sicherlich nicht anders aussehen, wenn ich es getan hätte. Denn so unterschiedlich sind die Rezepturen auch wieder nicht.

Kletzenbrot, Bild 1/2


BG Hinnerk
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Vom 12.11.2009 10:59 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

paopao Tellerwäscher


Mitglied seit 25.11.2007
62 Beiträge (ø0,04/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
@iheiden

Ich stercke in allen kritischen Fällen nach ca. 3/4 der angegebenen Backzeit ein Bratenthermometer in meine Werke. Bei 93 ° ist der Prozess, der aus Teig Brot macht, erreicht (mit fällt der Fachausdruck gerade nicht ein). Aber mit der Temperaturmethode war ich bisher immer erfolgreich.

LG

paopao
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Vom 12.11.2009 11:33 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

iheiden  Kaltmamsell


Mitglied seit 31.05.2006
708 Beiträge (ø0,32/Tag)
Hallo,

@Hinnerk:

Deine Brote sehen perfekt aus! Meine haben zwar die Form behalten, sind aber leider eingerissen. Wahrscheinlich war die Gehzeit (1 h Teig, 1,5 h die geformten Brote) zu kurz.
Ja die Flüssigkeit kam noch dazu. Ich hatte sie schon vor der Zugabe der eingeweichten Trockenfrüchte im Teig - als die Früchte dazukamen war er dann extrem feucht und ganz schlecht zu formen. Es war halt mein erster Versuch...
Ich habe die Brote nach dem Backen gewogen, sie hatten einen Gewichtsverlust von ca. 14 % - für ein normales Brot wäre das ja schon etwas viel, bei dem nassen Teig aber vielleicht noch ok. Angeschnitten habe ich noch keines, am Wochenende werden wir das Ergebnis mal testen.
Gestern war ich von der Backerei völlig genervt - aber ich gebe dem Brot nächstes Jahr nochmal eine Chance.

@paopao:

danke für den Tip - wird beim nächsten Versuch ausprobiert!

LG Ingrid
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