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Frage an die Experten: Wie lange "darf" Brotteig gehen?

Vom 29.09.2009 20:40 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

dzca Kartoffelschäler


Mitglied seit 13.01.2004
80 Beiträge (ø0,03/Tag)
Hallo,und Guten Abend!

Sicher weiß jemand hier Bescheid und ich danke jetzt schon für Eure Mühe:

Ich gehe am Freitag zu einer Tupperparty und habe der Gastgeberin versprochen, ein Brot zu backen und mitzubringen. Leider kommt mein Zeitplan durch ungeplante Dinge total ins Wanken. Ich werde erst gegen 13.15 frühestens zu Hause sein und muß spätestens 14.45 Uhr wieder los. Diese Zeit reicht nicht aus, um Teig zu kneten, ihn gehen zu lassen und zu backen.
Deshalb meine Frage:
Könnte ich den Teig morgens anrühren, bis mittags stehen lassen (Kühlschrank? warmer Ort? oder...) und dann in den Ofen schieben. Er könnte dann auf der Fahrt abkühlen...
Oder mittags den Teig kneten, gehen lassen und in der Form mitnehmen und bei der GG backen? Wie bekommt die Unterbrechung dem Teig? Sollte er dann warm oder kalt, offen oder bedeckt transportiert werden (ca. 40 Minuten Fahrt).
Oder den Teig abends vorbereiten, gehen lassen und backen und am nächsten Tag bei der GG noch einmal "aufbacken"?

Als Rezept habe ich ein Buttermilchbrot (500 g Mehl, 1 Würfel Hefe, 500 ml Buttermilch, Körner, Gewürz) geplant.

Vielen Dank für Eure Hilfe und liebe Grüße
Florine
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Vom 29.09.2009 20:45 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Allegro  Sternekoch


Mitglied seit 25.09.2005
14.463 Beiträge (ø5,94/Tag)
Hallo Florine,

wenn Du die Hefemenge drastisch reduzierst, ist die längere Gehzeit überhaupt kein Problem.
Ich würde nur 5 g Hefe nehmen und den Teig bei normaler Zimmertemperatur (eher noch etwas kühler - aber bei nur 4 - 5 Stunden Gehzeit nicht im Kühlschrank) gehen lassen.

Variante 2 dürfte auch gehen, wenn der Teig zugedeckt transportiert wird. Allerdings würde ich auch dafür die Hefemenge deutlich reduzieren.

Am nächsten Tag aufbacken ginge natürlich auch. Dafür dann rundum mit Wasser bestreichen und das Brot wird beim aufbacken wie frisch.

Viele Grüße - Allegro


Die Sterne .... die sind Gott außerordentlich gut gelungen.

Zitat aus dem Film "Das Beste zum Schluss"
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Vom 29.09.2009 21:20 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

dzca Kartoffelschäler


Mitglied seit 13.01.2004
80 Beiträge (ø0,03/Tag)
Hallo, Allegro und Danke für die schnelle Antwort.
Ich glaube, Variante zwei erscheint mir dann doch sicherer und unkomplizierter. Bei Variante eins wäre der kühle Ort nicht das Problem, aber die Zeit. Ich muß spätestens 7.00 Uhr aus dem Haus und vor 13.00 käme das Brot dann nicht in den Ofen.
Am besten backe ich dann auch noch am Abend vorher ein Brot, damit ich für den K(atastrophen)-Fall abgesichert bin.
Liebe Grüße
Florine
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Vom 29.09.2009 21:23 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Allegro  Sternekoch


Mitglied seit 25.09.2005
14.463 Beiträge (ø5,94/Tag)
Dann gutes Gelingen Lachen

Und um noch mal auf Deine Titel-Frage einzugehen: man kann Hefeteig, wenn man eben nur ganz wenig Hefe nimmt, sogar über Nacht gehen lassen - dann allerdings im Kühlschrank. Und vor dem Verbacken sollte er sich eine Weile bei Zimmertemperatur akklimatisieren dürfen.

Viele Grüße - Allegro


Die Sterne .... die sind Gott außerordentlich gut gelungen.

Zitat aus dem Film "Das Beste zum Schluss"
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