Schwere Brötchen
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![]() Mitglied seit 26.10.2008 |
Ich habe mich dabei an die Videoanleitung aus diesem Forum gehalten und mengenmässig abgewandelt auf 250 g Mehl 1/2 Würfel Hefe 170ml Wasser, lauwarmes 1 TL Salz da 1-Personen-Haushalt. (Ich weiss, ich bin verrückt überhaupt meine eigenen Brötchen backen zu wollen, aber hier gibts keinen Bäcker der nah genug wär dass ich frühmorgens erstmal dorthin ... etc etc etc Die Brötchen sind super geworden, sehen knusprig und lecker aus, und schmecken auch genauso (besser als vom Bäcker!). Im Nachhinein hätte ich locker mehr davon machen können (aber ich will die nächsten Tage ja nicht nur Brötchen essen Allerdings kamen sie mir etwas schwer vor. Deshalb hab ich jetzt einfach mal nachgewogen. Eins von diesen - relativ kleinen- Brötchen wiegt bei mir zwischen 65 und 80 g. Ist das bei selbstgemachten Brötchen normal? Woran liegts? Gebacken hab ich die allerdings sicher nicht zum letzten Mal |
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![]() Mitglied seit 23.06.2008 |
hallochen,
was für mehl hattest du denn genommen, 405er oder was, und wie lange hast du dem teig zeit gelassen zum gehen. bei 405er mehl nehme ich 1 kg mehl, 750 ml lauwarmes wasser und nen ganzen würfel hefe. ich kann dir nur recht geben, ne größere menge zu backen, wenn du einfriermöglichkeiten hast und einen toaster. ich gebe diese in lauwarmen zustand in gefrierbeutel, wenns dann gut abgekühlt ist, wird eingefroren und auf dem brötchenröstaufsatz vom toaster unter mehrmaligem wenden aufgetaut. schmeckt wie frisch aus dem ofen. ist aber wie bei allem eine sache der übung. und vor allen dingen den teig immer sehr gut gehen lassen. lg uschi |
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![]() Mitglied seit 26.10.2006 |
Moinsen,
es ist normal, dass selbstgebackene Brötchen ein wenig "kompakter" sind als die schaumgummiartigen Bäckerbrötchen. Die von Dir erwähnte Videoanleitung habe ich nicht auf die Schnelle gefunden. Ist das Grundrezept von hier? Mir fällt dabei auf, dass keine bestimmte Mehlsorte angegeben, viel zuviel Hefe dabei und die Salzdosierung ungenau ist. Das 405 Weizenmehl ist zum Brötchenbacken weniger gut geeignet, und diese Erfahrung habe nicht nur ich machen müssen. Seit ich meine Brötchen mit einem Drittelmix 812/550/630 (2 Weizen- 1 Dinkelmehl) backe, werden sie genau so, wie ich sie immer haben wollte. Da es das 812 nicht, oder nur selten in Supermärkten gibt, geht auch eine Mischung aus 550er Weizen- und 630er Dinkelmehl. Wenn Du schmackhafte Brötchen haben möchtest, dann kommst Du auch um eine längere Teigführug m.E. nicht herum. Ich z. B. setze 2 Tage vorher einen Vorteig an 250 g Weizenmehl 550 (geht auch 812 oder Dinkel 630) mit 250 ml Wasser und ca. 4 g Hefe an und stelle ihn kühl. Dieser Vorteig wird dann von mir mit 500 g Dinkel- und 250 g Weizenmehl, 18 g Salz, 1 Prise Zucker, 20 g Hefe und ca. 400 ml Wasser* gemischt und verknetet, bis er nicht mehr klebt, bzw. sich komplett vom Schüsselrand gelöst hat. Der Teig geht dan noch ca. 1,5 h, zwischendurch wird er gefaltet, und dann werden Brote oder Brötchen draus geformt. Die Brötchen gehen bei mir dann ca. 40 Min., die Brote ca. 1 Stunde. Die Krume wird elastisch, saftig und "wollig", sie hat mehr Substanz als die gewohnten Bäckerbrötchen. Und so schmecken sie uns gut. Aber der Vollständigkeit halber sei zugefügt, dass das nur eine Methode von vielen ist. Butter, Honig oder Apfelmus nehme ich nur zum backen von Toast, bzw. Sandwichbroten. Man kann natürlich auch den Brötchenteig damit ansetzen. BG Hinnerk * abhängig von der Mehlqualität |
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![]() Mitglied seit 12.12.2007 |
"Ich weiss, ich bin verrückt überhaupt meine eigenen Brötchen backen zu wollen"
Gar nicht. Mach ich genauso, aus den gleichen Gründen. Die kann man übrigens auch einfrieren, am Abend rauslegen, dann sind die am nächsten Morgen wie frisch. Gruß |
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