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Getreidemühle und keinen Plan....

Vom 27.06.2009 14:31 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Sonnenblume21 Kaltmamsell


Mitglied seit 15.05.2002
203 Beiträge (ø0,06/Tag)
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Hallo Ihr Lieben,

ich bräuchte mal wieder Eure Hilfe.
Ich habe mir die Getreidemühle Molina von Komo gekauft.
Nun möchte ich gerne mein Mehl zum Backen mahlen, ich nehme mal an, wahrscheinlich auf der feinsten Stufe, oder? Und wenn im Rezept steht 200g Mehl, kann ich dann einfach 200g Körner abwiegen und mahlen?
Und dann möchte ich für unseren Zwerg den Getreide-Obst-Brei selbst machen. Ich hab auch schon nachgelesen, dass man am besten 2 EL Getreide mahlt und mit zwei Tassen Wasser aufkocht und ausquellen lässt. Aber welche Mahlstufe nehme ich am Besten? Macht man das nach eigenem Geschmack? Ist es sinnvoll einfach mal auszuprobieren?

Vielen Dank schon im Voraus für Eure Hilfe.

Liebe Grüße
Steffi
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Vom 27.06.2009 15:10 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Schopftintling Smutje


Mitglied seit 22.12.2008
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Hallo Steffi,

ich würde sagen, probier es einfach aus und schau, wie es Deinem Zwerg am Besten mundet. Am Anfang ist ganz fein bestimmt "zwergengeeigneter", später darf's sicher auch etwas stückiger sein.
Und was die Mehlmenge betrifft: 200g Körner = 200g Mehl. Kommt ja nix weg beim Mahlen (bis auf "MInimengen", die daneben fallen).

LG,

Schopftintling

P.S. @ Lotte: Wenn's Dir hier nicht passt, was machst Du dann bei Chefkoch? Jajaja, was auch immer!
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Vom 27.06.2009 18:07 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Sonnenblume21 Kaltmamsell


Mitglied seit 15.05.2002
203 Beiträge (ø0,06/Tag)
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Hallo Schopftintling,

vielen Dank für Deine Antwort, das hilft mir echt sehr weiter.
Ich werde dann gleich Morgen loslegen Lachen
Ach ja, wer ist Lotte?

LG
Steffi
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Vom 27.06.2009 18:23 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

paules Smutje


Mitglied seit 01.02.2009
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Hallo Steffi,
ich habe auch erst seit einigen Wochen eine Getreidemühle (eine Hawos) und einiges muss man wirklich einfach nur austesten und jede Maschine ist anders. Allerdings hatte ich eine kleine Beschreibung dabei, denn was die kleinste Einstellung betrifft, da hat fast jedes Getreide eine andere Minimal-Einstellung. Wie bereits erwähnt, brauchst du 100g Mehl nimmst du auch 200g Körner. Wenn du die Kleie etwas aussieben möchtest kannst du ein paar Körner mehr nehmen, macht aber nicht wirklich einen grossen Verlust aus.
Viel Spass noch beim Selbermahlen und Schroten Na!

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Vom 27.06.2009 18:32 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

paules Smutje


Mitglied seit 01.02.2009
242 Beiträge (ø0,2/Tag)
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Hallo, ich noch mal:
meine Hawos hat 9 Stufen
- für Kuchen nehm ich die kleinst mögliche Stufe, also z.B. für Weizen Stufe 1
- für Brote kann es auch gröber sein, je nach Lust und Laune, da muss man echt etwas rumexperimentieren
- für Frischkornmüsli stelle ich so 7-8 ein (Dinkel oder Weizen)

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Vom 27.06.2009 18:39 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Schopftintling Smutje


Mitglied seit 22.12.2008
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Steffi,

schön, dass Dir meine Antwort weiter hilft.
Vorhin stand über meiner Antwort noch ein Post von "Lotte", die rumgemault und wenig zum Thema beigetragen hat. Wurde offensichtlich gelöscht. Na!

@ Paule: Du meinst schon auch 200g Mehl aus 200g Körnern, oder?

LG,

Schopftintling
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Vom 27.06.2009 18:45 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

paules Smutje


Mitglied seit 01.02.2009
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*ups ... *rotwerd* upps, ja auf jeden Fall !! Danke, dass dir das aufgefallen ist!

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Vom 27.06.2009 19:08 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

eifelkrimi  Sternekoch


Mitglied seit 27.03.2005
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Hallo sonnenblume

wenn im Rezept steht "200 g Mehl" und damit ist dann Typenmehl gemeint, also z.B. 405, kannst du nicht einfach 200g Weizen abwiegen und mahlen, denn das Vollkornmehl hat ganz andere Backeigenschaften und einen wesentlich höheren Flüssigkeitsbedarf als das Weissmehl.

Das kannst du nur machen, wenn im Rezept "200 g Vollkornmehl" verlangt werden und auch dann sind die Eigenschaften des selbst gemahlenen Mehls anders, als die des gekauften, weil unsere Haushaltsgetreidemühlen niemals so fein mahlen, wie die Industriemühlen.

lg
eifelkrimi
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Vom 27.06.2009 19:18 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Sonnenblume21 Kaltmamsell


Mitglied seit 15.05.2002
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Hallo,

danke für Eure Tipps.

@eifelkrimi: In welchem Verhältnis könnte ich dann ein Typenmehl durch Vollkornmehl ersetzen? Reicht es wenn ich einfach etwas mehr Flüssigkeit hinzugebe?

LG
Steffi
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Vom 27.06.2009 19:29 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

akina  Chefkoch


Mitglied seit 10.08.2003
4.150 Beiträge (ø1,29/Tag)
Hallo

@eifelkrimi
Ich nehm die Mengen immer so wie sie angegeben sind und richte mich mit der Flüssigkeit dann nach der Konsistenz des Teiges.
Bis jetzt hat das immer funktioniert.

LG akina
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Vom 27.06.2009 19:42 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

paules Smutje


Mitglied seit 01.02.2009
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Hallo,
ich möchte keinem zu nahe treten und kann letztendlich nur aus eigener Erfahrung sprechen, aber ich backe seit mehreren Jahren mit Vollkornmehl, ersetze dabei in den Rezepten die angegebene Menge des Typenmehl einfach durch Vollkornmehl, bzw. durch das selbstgemahlene Mehl und habe noch nie die Flüssigkeitmenge erhöhen müssen. Höchstens vielleicht beim Pfannkuchenteig, aber da geht man eh auf Gefühl bis die Konsistenz stimmt. Ansonsten wie gesagt hab' ich die Erfahrung gemacht dass man alles nach Rezept belassen kann. Bis jetzt hat das bei Rührteig, Hefeteig, Mürbeteig, Brotteig sowieso, und Brandteig funktionniert. Ich habe auch schon einige Rezepte aus der CK-Datenbank probiert. Also vielleicht hatte ich einfach nur Glück mit der Auswahl der Rezepte, aber ich backe wirklich sehr, sehr oft. Natürlich ist der Charakter des Backgutes mit Vollkorn anders als mit Typenmehl.

Nichts für ungut Na!

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Vom 27.06.2009 23:14 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

eifelkrimi  Sternekoch


Mitglied seit 27.03.2005
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@ Steffi

das musst du ausprobieren.
Vielleicht besorgst du dir erst mal ein Kochbuch fürs Backen mit Vollkorn, da sind die Rezepte auf eben dieses eingestellt

@ paula

so: Pfeil nach rechts Natürlich ist der Charakter des Backgutes mit Vollkorn anders als mit Typenmehl. Pfeil nach links kann man es auch ausdrücken, wenn ein Kuchen trocken statt saftig ist Lachen
nicht umsonst wird gerade beim Brotbacken die Typenbezeichnung des verwendeten Mehls bei den Rezepten angegeben

lg
eifelkrimi
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Vom 28.06.2009 06:54 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Greta Chefkoch-Moderator Sternekoch


Mitglied seit 17.01.2002
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Hallo !
@Steffi

Wenn im Rezept steht "200g Mehl " kannste beruhigt auch Vollkornmehl verwenden !

Ich ersezte schon seit vielen Jahren "Tütenmehl " durch die gleiche Menge Vollkornmehl und die Flüssigkeit muss ich nur bei Hefe,- oder bei einem Brotteig erhöhen, bei Mürbe ,- Rührteig oder Brandteig erhöhe ich nix Lächeln

Ich mahle auch mein Mehl nur auf der feinen Stufe !

Diese Breie für Kleinkinder würde ich auch erstmal sehr fein machen !

liebe Grüße
Greta
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Vom 28.06.2009 19:13 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Sonnenblume21 Kaltmamsell


Mitglied seit 15.05.2002
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Hallo Ihr Lieben,

ich habe heute den Abendbrei für meinen Zwerg mit selbstgemahlenen Getreide gemacht. Hab 2EL Dinkel auf der nicht ganz feinsten Stufe gemahlen und mit einer Tasse Wasser aufgekocht, etwas ausquellen lassen und püriertes Gemüse untergemischt. Mein Zwerg hat alles weggemapft. Ich habs auch mal probiert, war wirklich lecker.

Nun hätte ich da noch eine Frage:
In einem anderen Forum hab ich gelesen, dass sich das selbstgemahlene Mehl nicht so gut mit Zucker verträgt. Ist das egal welcher Zucker? Wenn ich Honig zum Backen nehme, wird dieser doch beim Hocherhitzen bitter, oder? Außerdem hab ich mal gelesn, dass Honig beim Hocherhitzen schädliche Stoffe bildet. Inwieweit ist da was wahres dran? Mit was süßt Ihr dann Eure Kuchen?

Vielen Dank schonmal.
LG
Steffi
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Vom 28.06.2009 22:22 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

eifelkrimi  Sternekoch


Mitglied seit 27.03.2005
22.889 Beiträge (ø8,74/Tag)
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Hallo

eigentlich kann man nicht grundsätzlich sagen, dass sich VK-Mehl nicht mit Zucker verträgt, allerdings reagieren manche Menschen darauf mit Darmproblemen (Blähungen)

Honig ist ja grundsätzlich auch Zucker - allerdings mit viel wertvolleren Inhaltsstoffen, die dann allerdings bei Temperaturen über 40° abgebaut werden.
Ich wüßte nicht, dass Honig beim Hocherhitzen "schädliche" Stoffe bildet, die wertvollen sind allerdings futsch.

In meiner militanten Vollwertzeit habe ich Kuchen immer mit Akazienhonig gesüsst, weil der sehr mild ist - und soooo hoch wird der Kuchen ja im Inneren nun auch wieder nicht erhitzt.

lg
eifelkrimi
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Vom 30.06.2009 08:44 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Philine Küchenjunge


Mitglied seit 24.09.2003
94 Beiträge (ø0,03/Tag)
Hallo miteinander!
Nachdem ich einen hochallergischen Sohn habe, erhitze ich jeden Honig, bevor er ihn essen darf (dann sind die drin enthaltenden Eiweißstoffe denaturiert und er bekommt keinen Durchfall mehr), kann ich berichten, dass mir noch kein Honig danach bitter wurde. Bei Kuchen und Broten ist es hier völlig egal, ob Vollkorn- oder Weißmehl, das Geschmacksergebnis ist immer lecker (nur halt anders), nur bei Vollkorn muss ich bei Broten etwas mehr Flüssigkeit zugeben.
Kuchen süße ich aus Prinzip nur mit Zucker und nicht mit Honig, es schmeckt und einfach nicht, wenn ich Honig will, dann entweder pur oder in Lebkuchen.

Huch, ich seh grad, Greta hatte teilweise schon so ähnlich geschrieben!

Liebe Grüße!
Philine
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