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Brot zu kompakt - was anders machen?

Vom 12.02.2009 20:30 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

sandra64297 Küchenjunge


Mitglied seit 04.11.2007
165 Beiträge (ø0,1/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Hallo zusammen,

ich habe nach diesem Rezept Brot gebacken:

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400g Weizensauerteig (TA 200)
500g Weizenmehl 1050
350g Roggenmehl 1150
450ml Wasser
20g Salz

+ 1 Pk Trockenhefe, da mein ST noch jung ist


Alle Zutaten gut miteinander verkneten. Eine halbe Stunde ruhen lassen. Den Teig in zwei Teile teilen, rund schleifen. So lange gehen lassen, bis sich das Volumen deutlich vergrößert hat. Bei 250°C 10 min mit Schwaden anbacken und bei 200°C ca. 30-35 min fertigbacken.

----


Das Brot ist eigentlich sehr lecker geworden, aber etwas kompakt. TA ist m.E. eigentlich OK mit 162 für ein freigeschobenes Mischbrot. Es hat zwar schöne feine Poren, aber es ist recht feucht und man kann mit dem Finger richtig eine Delle reindrücken. Es ist aber durch gebacken und nicht "sitzengeblieben", sondern gleichmäßig feinporig. Leider kann ich kein Foto einstellen.

Wie bekomme ich das Brot etwas lockerer hing?

Meine Vermutung:
- immernoch zu wenig Hefe
- Brot hatte noch Untergare, weil es im Ofen noch viel Trieb hatte und unten auch eingerissen ist

Habt ihr vielleicht ein paar Tipps für mich, wie ich das verbessern kann?

Danke euch vorab,
Sandra
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Vom 12.02.2009 20:36 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Allegro  Sternekoch


Mitglied seit 25.09.2005
14.449 Beiträge (ø5,94/Tag)
Hallo Sandra,

ich finde die ST-Menge im Verhältnis zur Mehlmenge arg wenig für eine gute Triebkraft.
Und die Wassermenge ebenfalls - die TA dürfte sich bei dem überwiegenden Weizenmahlanteil doch problemlos noch etwas erhöhen lassen.

Liebe Grüße - Allegro


Die Sterne .... die sind Gott außerordentlich gut gelungen.

Zitat aus dem Film "Das Beste zum Schluss"
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Vom 12.02.2009 20:43 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Dodo116 Suppenkoch


Mitglied seit 12.01.2008
1.584 Beiträge (ø0,99/Tag)
Na ja, aber ein Päckchen Trockenhefe entspricht ja 25 g Frischhefe, die noch dazugekommen sind - eigentlich sollte das schon ausreichen...TA = 162 kommt mir sehr niedrig vor, ich würde mal mehr Wasser nehmen, vielleich mal mit einer TA von 168 - 170 probieren.

Viele Grüße
Dodo
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Vom 12.02.2009 20:49 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

sandra64297 Küchenjunge


Mitglied seit 04.11.2007
165 Beiträge (ø0,1/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Danke für eure schnellen Antworten!

Welche TA's nehmt ihr denn als Richtwerte? Wikipedia sagt:

Folgende Netto-TAs sind in Backwaren üblich:
Roggenbrote 160-175
Weizenbrote 155-165
Kleingebäck 155-170
Brezel 150


... falsch?
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Vom 12.02.2009 21:02 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Dodo116 Suppenkoch


Mitglied seit 12.01.2008
1.584 Beiträge (ø0,99/Tag)
Also, ich habe mir notiert:

Weizenbrot: TA = 158 - 170
Weizenmischbrot: TA = 166 - 170
Roggenmischbrot: TA = 170 - 175
Roggenbrot: TA = 172 - 190

Jetzt frag mich aber bitte nicht, wo ich das herhabe - im Zweifelsfall habe ich das hier irgendwo gefunden Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen ...

Viele Grüße
Dodo
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Vom 12.02.2009 21:27 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

harryadd Hendlgriller


Mitglied seit 18.06.2004
2.359 Beiträge (ø0,81/Tag)
Hallo Sandra,

deine Richtwerte sind schon OK, aber das sind nur Richtwerte.

Wenn ich mit Vollkorn backe, nehme ich einen etwas hoeheren Wasseranteil, weil Vollkorn "saeuft".
Auch bei Roggenmehlen nehme ich mehr Wasser als bei Weizenmehlen.

TA 162 fuer ein Mischbrot ist nicht sehr viel. Der Teig laesst sich einfach und toll verarbeiten, aber das Brot bleibt kompakt.

Mach den Teig weicher, und wenn du nicht mehr kneten kannst, dann falte den Teig. Das geht auch mit sehr weichen Teigen, ohne dass man den halben Teig an den Fingern haengen hat.

Je weicher und waermer du den Teig fuehrst und je mehr du ihn faltest, desto groesser wird die Porung.
Natuerlich vorausgesetzt, das Triebmittel (Sauerteig/Hefe) arbeitet vernuenftig.

Gruesse

Hartmut
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Vom 12.02.2009 21:49 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

sandra64297 Küchenjunge


Mitglied seit 04.11.2007
165 Beiträge (ø0,1/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Super, vielen lieben Dank für Eure Tipps.

Ich werde also mal meine Wassermengen anpassen - bin gespannt, was sich dann im Brot so tut! Na!
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Vom 12.02.2009 21:51 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Dodo116 Suppenkoch


Mitglied seit 12.01.2008
1.584 Beiträge (ø0,99/Tag)
Kann man eigentlich in einem Kastenbrot theoretisch genauso große Poren hinbekommen wie in einem freigeschobenen?

Viele Grüße
Dodo
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Vom 12.02.2009 22:05 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

silke1169 Tellerwäscher


Mitglied seit 12.02.2009
1 Beiträge (ø0/Tag)
Hallo Sandra ,

ich backe seit geraumer Zeit Vollkornbrot.
Ob jetzt mehr oder weniger von dem einen oder anderem Mehl verwendet wird ist nicht so wichtig.
Ist der Sauerteig vorher nicht richtig, wird auch das ganze Brot nichts.
Der Sauerteig muß mehrere Std. warm stehen und schöne Blasen werfen (natürlich auch sauer riechen),
bevor du ihn weiter verarbeitest. Ist der Teig fertig muß er wieder (oft 3-4 Std.) an einen warmen Ort gehen.
Klingt anstrengend, ist es aber nicht. Ich fand die Mengenangaben ganz ok, versuchs also noch mal mit mehr
Geduld.

Gruß Silke Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen
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Vom 12.02.2009 23:27 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Pöt Chefkoch


Mitglied seit 21.02.2004
3.677 Beiträge (ø1,22/Tag)
Dodo: ja! Sogar mit Vollkorn und ich mache sogar mit reinem Roggenschrotbrot große Poren...
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Vom 13.02.2009 08:27 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Dodo116 Suppenkoch


Mitglied seit 12.01.2008
1.584 Beiträge (ø0,99/Tag)
Pöt, danke! Dann werde ich wohl mal üben müssen Na! . Bei meinem abgwandelten Bürlibrot (mit Dinkel-ST) im Kasten waren die Poren nicht schlecht - aber eben auch nicht riesig. Ich hatte allerdings mangels Brot zum Abendbrot auch nicht wirklich viel Zeit, daher war die Ruhezeit und Gärzeit schon sehr kurz. Ich werde das mal probieren mit viel Falten und längerer Gärzeit (und dann nicht unbedingt nach der Arbeit).

Viele Grüße
Dodo
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