Laugengebäck - Natronlauge??
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![]() Mitglied seit 29.08.2008 |
ich bin jetzt auf den Trichter gekommen Laugengebäck mal selber gerstellen zu wollen. Ich habe mir diverse Rezepte durchgelesen und bin natürlich auch immer wieder auf das hübsche Wörtchen "Natronlauge" gestoßen. Gibt ja schon einge Threads hier, aber irgendwie habe ich immernoch ein großes Fragezeichen über dem Kopf. Ich wollte heute Nachmittag mal probieren soetwas bei mir in der Apotheke zu bekommen (bin ich ja mal gespannt). Bekomm ich da dann fertige die flüssig ist oder irgendwelche Tabletten, die ich selber auflösen muss? Das dieses Natron ätzend ist, daran kann ich mich so wage erinnern (Chemieunterricht ist so wahnsinnig lange her), allerdings auch nur in der Theorie. Nun stand bei einem Rezept etwas von Schutzkleidung a la Einmalhandschuhe, die man anziehen muss um dann den Teig in die Lauge zu tunken. Nichts gegen Einmalhandschuhe, aber die die ich kenne sind irgendwie sehr dünn und scheinen mir weniger für ätzende Säuren geeignet zu sein. Gibt es da spezielle oder irgendwas was mir mehr Sicherheit gibt? Ich mag meine Finger nämlich gerne behalten! Sollte sich meine Apotheke meinem Backexperiement verweigern, gibt es da Alternativen? Richtig gut wirds wohl erst durch die Natronlauge, aber ich bin ja auch bereit Abstriche zu machen. Bedanke mich bereits jetzt für Hilfe, Kommentare und Anregungen. Lieben Gruß aus München Nina |
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![]() Mitglied seit 07.02.2005 |
Hallo Nina,
das kannst du ganz normal im Lebensmittelgeschäft kaufen. Ist ein Pulver, auch toll gegen Sodbrennen. :) Gruß Torsten |
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![]() Mitglied seit 31.08.2007 |
Hallo,
du arbeitets ja mit einer max. 5% Lauge. Die wird dir bestimmt nicht die Handschuhe oder die Finger wegätzen. Ist halt nur nicht gut für die Haut. LG |
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![]() Mitglied seit 26.11.2006 |
Salü
Um Himmels Willen Nina meint die echte Natronlauge NaOH, und die ist nun gar nix gegen Sodbrennen Gegen Sodbrennen hilft Natriumhydrogencarbonat NaCO3. LG Alni |
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![]() Mitglied seit 29.08.2008 |
Hmm natürlich ist die gegen Sodbrennen, die brennt dir nämlich gleich alles weg
Vielleicht sollte ich erstmal einen Handschuh ohne Hand in die Lauge halten, so als Test ! Was empfehlt ihr als Gefäß? Glas, Porzellan oder Plastikschüsseln? Und kann ich Reste einfach in den Abfluss gießen? Fragen über Fragen, aber ich will ja auch nix falsch machen! |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
@ Torsten
Kaisernatron hat mit Natronlauge nicht viel bis garnix zu tun. @ Nina die Erfahrungen sind hier unterschiedlich, manche Apos geben das garnicht ab, andere mischen die Lauge fertig, meine verkauft das Zeug in kleinen Kugeln, die ich selber auflöse. Wenn du nix bekommst google mal nach Hobbybäcker.de, die haben das auch. Handschuhe hatte ich noch dabei an. In eine Hand ne Gabel oder so und dmit der anderen Hand bzw Fingerspitzen fetshalten und umdrehen, man soll ja nicht drin baden. Bzw wir Hobbybäcker stellen ja nicht gleich nen paar hundert Stück her. Gruss HFis |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Ich nehme einen tiefen Teller aus Porzelan, da brauche ich am wenigsten Lauge, dass bisschen was über ist, kommt in den Abfluss
Hfis |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Handschuhe hatte ich noch NIE dabei an
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![]() Mitglied seit 31.10.2007 |
Hallo Nina ,
Das Pulver zur Herstellung der Lauge bekommt man des öfteren bei ebay.Ganz preiswert. Bei mir lag auch ein Rezept bei. Handschuhe benutze ich nicht. Man kommt doch kaum mit derLauge in Berührung. Zur Entsorgung. Wie schon gennannt, verdünnen und in den Abfluss. Ralph |
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![]() Mitglied seit 29.08.2008 |
Das klingt bei euch schon viel weniger gefährlich, als das was ich in den anderen Beiträgen so gelesen habe.
Aber ich werd glaub ich doch mal lieber Handschuhe tragen, kann ja nicht schaden. |
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![]() Mitglied seit 09.08.2008 |
Hallo, Ninasche!
Wurde schon erwähnt, ich sag's aber nochmal: es gibt zwei Möglichkeiten, Brezeln zu laugen: 1. mit Natronlauge, einer Lösung von 5-10% Natriumhydroxid in Wasser; seeeehhhr ätzend, Handschuhe sind zumindest für Laien Pflicht, und die dünnen (Handschuhe nicht Laien Ich mache Natronlauge selber (als Chemikerin für mich ja kein Problem) aus Natriumhydroxid-Granulat und Wasser, aber für einen Laien ist das ein bißchen gefährlich, das Zeug wird heiß und neigt bei falschen Anmischen zum Spritzen 2. mit einer Lösung aus Natriumcarbonat, auch Soda genannt. Wesentlich harmloser, nur leicht reizend weil nicht so stark alkalisch, deshalb auch gegen Sodbrennen geeignet. Handschuhe wären hier nicht zwingend notwendig, schaden aber auch nicht. Mit Sodalösung hab ich noch keine Brezeln behandelt, deshalb kann ich Dir nicht sagen, wie stark die Lösung sein muß. Grüßle vom Schwobamädle |
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![]() Mitglied seit 29.08.2008 |
@ schwobamädle
Erstmal danke :) Selber herstellen wollt ich die Lauge auch eigentlich nicht. Und das meine wollig weichen Winterhandschuhe nicht geeignet sind vermutete ich auch. Hatte da auch mehr an dickere Gummihandschuhe gedacht, die die man auch zum Putzen verwendet. Wie schon gesagt, ich fühle mich jetzt besser und bereit dieses "Experiment" anzugehen. In der Hoffnung, das die Apotheke mitzieht und mir das Zeugs verkauft Ich wollt das nämlich schon am Wochenende ausprobieren, da ich mir das nun in den Kopf gesetzt habe und es eigentlich sofort ausprobieren will |
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![]() Mitglied seit 14.01.2006 |
Hallo,
ich habe meine Lauge bei www.backstars.de bestellt. Muss nur in Wasser aufgelöst werden. Habe übrigens noch nie Handschuhe benutzt, meist tauche ich die Teile mit einer Zange in die Lauge, aber wenn ich die Brötchen einschneide, fasse ich sie auch mit der Hand an - trotz Lauge. Ich wasche mir danach halt gleich die Hände wieder ab (sind noch alle Finger dran!). Ich glaube die Gefahr für die Augen ist größer. LG Catalana |
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![]() Mitglied seit 31.10.2007 |
Hallo Nina,
so ganz verstehe ich deinen letzten Beitrag nicht. Du willst die Lauge nicht selber herstellen, aber andereseits willst du in die Apotheke. Was willst du denn da ? Herstellung kann man die Arbeit eigentlich nicht nennen. Du gibst ein wenig Pulver in Wasser und machst es warm. Genau wie Salz beim Kartoffeln kochen. Das ist alles. Handschuhe brauch man icht, da man mit der Lauge doch garnicht in Berührung kommt. Schutzbrille wäre vielleicht angebracht, wenn das Zeug mal spritzt. Zur Apotheke habe ich folgendes gefunden. In der Apotheke ist es ratsam, das Wort "Gebäck" gar nicht erst zu erwähnen. Damit schreckt man praktisch jeden Apotheker ab und er wird kaum noch bereit sein, auch nur ein Gramm Ätznatron herauszurücken. Den Gang zur Apotheke erwähne ich heute nur noch der Vollständigkeit halber. Alles, was man in der Apotheke bekommt, erhält man in gleicher oder besserer Qualität und vor allem deutlich preiswerter auch bei einem der oben genannten Versandhändler. Letztere muss man auch nicht anflunkern, was den Verwendungszweck angeht. Sollte jemand trotz allem heute noch darauf bestehen, sein NaOH in der Apotheke zu kaufen, kann ich ihm ans Herz legen, sich für die unvermeidlichen Nachfragen ein paar unverfängliche Stichwörter, wie z.B. "Chemiebaukasten", "Seifenherstellung" oder "Fixierlösung" (Fotoentwicklung) zurechtzulegen. Gruß Ralph |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo
ich muss mich hier nochmal einklinken, Nach allem was ich gelesen habe, wird die Natronlauge nicht angewärmt oder gar aufgekocht. Meine Apotheke hat für Natriumhydroxid (500 g ) ca 1 Euro mehr genommen, als die Versender, die ich im Inet gefunden habe. Dafür fallen keine Versandkosten an Das Zurechtlegen von unverfängliche Stichwörter kann ganz gewaltig nach hinten los gehen. Unsere Apotheke hat auch Natriumhydroxid für technische Zwecke im Sortiment, die 1 Kilo-Streudose viel billiger, aber nicht lebensmittelrein sondern für Rohrreinigung etc gedacht. Gruss HFis |
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![]() Mitglied seit 29.08.2008 |
Hi Ralph,
also mit dem "nicht selber herstellen" habe ich mich auf den Beitrag von schwobamädle bezogen, die ihre Lauge selber mixt. Was unter den Umständen gefährlich ist, wenn man sich damit nicht gut genug auskennt, wie sie ja auch beschrieben hat. Ich würde am liebsten eine fertige Lösung nehmen, die mir evtl. eine ganz liebe Apotheke herstellt. Zur not muss ich sie eben auch selber anrühren. ich wollte eben in die Apotheke, weil mir das Laugengebäck selber machen heute in den Sinn gekommen ist und ich das gerne so schnell wie möglich umsetzen will, bin dahingehend etwas ungeduldig :) Wenn ich keine bekomme dort, dann hab ich eben pech gehabt und bestell welche. Aber versuch macht klug, oder?! @ Hfis Also den Rohreinigernatron würde ich gratis von dem Chef meines Papas bekommen, der arbeitet nämlich mit solchem spaß. Aber das das nicht für Lebensmittel gedacht ist, war mir schon klar. In der Apotheke wollte ich auch ehrlicherweise erwähnen, dass ich damit Laugengebäck herstellen möchte (und die genaue Bezeichnung die ich hier irgendwo gelesen habe mit angeben). 1. Weiß ich dann genau das der Mensch mich versteht und mir das richtige gibt (hoffentlich) 2. Wenn mir die Apotheke nix für Gebäck geben will, warum dann für einen Chemiebaukasten oder Seife? Naja, we will see! Lieben Gruß |
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![]() Mitglied seit 26.10.2006 |
Moinsen,
warum sollte Dir der Apotheker nichts geben? Ich habe in unserer Apotheke noch ein Merkblatt plus Rezept bekommen, damit nichts schiefgeht. BG Hinnerk |
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![]() Mitglied seit 29.08.2008 |
@ Catalana
Danke dir für den Link, habe ihn mir gespeichert und werde dort bestellen, sollte ich tatsächlich vor Ort nichts bekommen! |
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![]() Mitglied seit 29.08.2008 |
Hi Hinnerk,
weil das anscheinend von Apotheke zu Apotheke unterschiedlich ist. Wenn ich mir die Erfahrungen in den verschiednenen Beiträgen so durchlese. Manche gebens raus, mancher erst nach ner Verhörstunde und einige wiederrum behalten alles für sich selbst |
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![]() Mitglied seit 31.10.2007 |
Hallo nina,
so ganz groß scheint dein Selbstvertrauen ja auch nicht ausgeprägt zu sein. Eigentlich willst doch nur Laugengebäck herstellen. Also mach deine Brötchen, werf nen Löffel ( 3-4%) Pulver ins Wasser. Rühr um, tu die Brötchen kurz darein un dann in Ofen. Fertig. Ellenlange Diskussion überflüssig. Man kann sich auch selbst verunsichern. So hab ich das auch mei meinem ersten Laugengebäck gemacht und ist super geworden. Und wenn geschmeckt hat, melde dich mal. Ralph I |
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![]() Mitglied seit 29.08.2008 |
Mein Selbstvertrauen ist schon in Ordnung. Allerdings wird man wirklich von den ganzen Forumsbeiträgen irritiert. Hab mich glaub ne Stunde durchgewühlt und bei eingen klingt das nunmal wirklich so als würde man schon beim anschauen aus 10m Entfernung erblinden.
Zitat von schobamädle etwas weiter oben: Ich mache Natronlauge selber (als Chemikerin für mich ja kein Problem) aus Natriumhydroxid-Granulat und Wasser, aber für einen Laien ist das ein bißchen gefährlich, das Zeug wird heiß und neigt bei falschen Anmischen zum Spritzen (Gefahr für die augen!!!); - Zitat Ende - Wenn ich dann sowas lese, setz ich doch lieber auf ne sicherere Nummer und versuch das Zeugs direkt flüssig zu bekommen. Ich bin da halt lieber vorsichtig, wenn ich mich damit nicht auskenne. ich geh ja auch nich in den Wald und ess jeden Pilz, wenn ich keine Ahnung davon habe. Das hat für mich nichts mit fehlendem Selbstvertrauen zu tun. |
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![]() Mitglied seit 18.06.2004 |
Hallo,
zur Sicherheitsfrage ist ein Punkt wichtig: Das Aetznatron (NaOH) wird IMMER IN DAS KALTE WASSER gegeben. Also erst das kalte Wasser im Gefaess bereitstellen und dann das Aetznatron langsam in das Wasser hineingeben. Wer das umgekehrt macht, riskiert eine heftige thermische Reaktion mit Spritzern hochkonzentrierter Lauge. Ansonsten ist die 4%ige Loesung hoechstens gefaehlich fuer die Augen. Brille tragen waere angebracht. Gruesse Hartmut |
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![]() Mitglied seit 25.11.2008 |
Schönen Guten Abend,
ich mache seit ca 1/2 Jahr meine Brezen selbst und die Natronlauge hierfür bekomme ich von meinem Bäcker, die muss nur noch mit Wasser verdünnt werden ca 10:1 oder 12:1. Zum Tauchen der Brezeln verwende ich die ganz normalen Handschuhe (ja, die ganz dünnen) weil ohne Handschuhe meine Haut sofort anfängt zu brennen und ätzen. Schönen Abend, Patti |
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![]() Mitglied seit 29.08.2008 |
Das Experiment Laugengebäck muss leider erstmal warten, da ich nun wohl doch auf die Internetshops zurückgreifen muss. Faszinierend, die Apotheke hatte sowas gar nicht und die Mitarbeiter guckten etwas komisch und wollten technische andrehen, die man ja runter verdünnen könne
Öhm ja, dankende Ablehnung! |
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![]() Mitglied seit 03.06.2007 |
Hallo,
Hartmuts Sicherheitsanweisungen zur Herstellung einer Natronlauge aus festem Naoh kann ich nur unterschreiben. Was mich etwas irritiert: festes NaOH in Pulverform Ich kenne es nur als "Plätzchen", knapp ein Cent große, ovale, flache Teilchen. Ich würde auch bei verdünnter Natronlauge Handschuhe und Brille empfehlen. Keine Haut mag Laugen gern. LG Anne |
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![]() Mitglied seit 14.01.2006 |
Hallo,
ich beziehe meine Natron (NaOH) immer von den Seifensiedern, da ich die Lauge zum Seife-Kochen brauche. Apother verkaufen das Zeugs meist nicht, ist zu gefährlich. Es sind kleine Kristalle. Diese Kristalle sind soo gefährlich! - wenn man etwas krümelt und ein Kind/Tier/Mensch bekommt es irgendwie in den Mund, dann gibt das schlimme Verätzungen. Man mißt wirklich grammgenau ab und gibt dann das ganze in eine mit kalt Wasser gefüllte Plastikschüssel. Das aber am besten draussen! - Ganz wichtig. Dann wird das Wasser durch die Kristalle heiß und entsteht Nebel/Qualm. Diesen bloß nicht einatmen! Wenn man alles gut mit einem Holzlöffel verrührt hat, stellt man die Plastikschüssel in ein mit Wasser gefülltes Abwaschbecken und lässt dort alles abkühlen. Kinder und Tieren fliegen natürlich aus der Küche raus. Das hier habe ich im Netz gefunden: Von der Info Seite der Adler-Mühlen: Für unser Laugengebäck verwenden wir haushaltsübliches Natron. Bäcker verwenden Natronlauge. Das klingt zwar recht ähnlich, ist aber chemisch betrachtet völlig unterschiedlich. Die Verarbeitung unterscheidet sich grundlegend, eine Verwechslung kann üble Folgen haben. Natron (Haushaltsnatron, Kaisernatron, etc.): Das Gebäck wird in der Lauge etwa eine Minute gekocht. Ansatz: Etwa 3 EL Natron auf ein Liter Wasser. Beschaffung: Lebensmittelläden, Drogeriemärkte. Natronlauge (Natriumhydroxid, 3-5 %ig): Natronlauge ist eine stark ätzende Substanz, in der Backstube wird sie nur stark verdünnt verwendet. Das Gebäck wird kurz in die kalte (!) Lauge getaucht. Ansatz: 8 g Natriumhydroxidplätzchen auf 200 ml lauwarmes Wasser. Beschaffung: Beim Bäcker oder in der Apotheke. Natronlauge wird als Gefahrenstoff eingestuft und ist dementsprechend nur unter Schwierigkeiten zu bekommen. Dafür wird mit Natronlauge hergestelltes Gebäck aber etwas "schöner", als mit Natron hergestelltes Gebäck. Die Kruste ist knuspriger, weniger zäh und etwas dünner. VG, Tt |
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![]() Mitglied seit 30.09.2008 |
Hallo!
Die Sicherheitsvorschriften für Bäcker bei herstellen von Laugengebäck (Brötchen....) schreibt das Tragen von Gummihandschuhen und Schutzbrillen vor. lg giggi |
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![]() Mitglied seit 28.03.2004 |
Hallo,
ich habe jetzt nicht alles gelesen, der Apotheker meines Vertrauens hat mir lebensmittelreine Natronlauge besorgt, 4%, die habe ich auch so bei ihm bestellt. Ich schütte die in ein Glasgefäß und entweder tauch ich die Teiglinge da rein oder streich die mit einem Silikonpinsel ein. Keine Naturpinsel benutzten, denn die lösen sich auf. Den Rest gebe ich durch ein Metalltrichter mit Siebeinsatz wieder zurück in die Flasche. Klappt ganz wunderbar. Nix mit Dämpfen und ätzen usw. Die benutzten Dinge kommen normal in den Geschirrspüler. Natürlich hantiere ich sorgfältig damit, aber ich trage keine Handschuhe. Ich mache oft Laugengebäck. Grüße Rosinenkind
Wo eine Tür zufällt, geht die Nächste auf ~ Eine Frau ohne Bauch ist wie ein Himmel ohne Sterne |
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![]() Mitglied seit 21.11.2007 |
Hallo Brezelbäcker,
nach den letzten Beiträgen frage ich mich, ob es sich für einen Laien lohnt, das Natronlauge-Abenteuer auszuprobieren und ob das Ergebnis es rechtfertigt, NICHT die einfachere (von Einkaufen bis Herstellen) Variante mit NaHCO3 zu verwenden? Sind Natronlauge-Brezeln leckerer, umwerfender, besser? Miepel |
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![]() Mitglied seit 31.10.2007 |
Hallo Miepel,
? JA, genau das ist es, die sind einfach leckerer, umwerfender und besser. Ralph |
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![]() Mitglied seit 21.11.2007 |
Hallo Ralph,
Klare Antwort. Ich mochte die mit NaHCO3 eigentlich bisher auch ganz gern. Aber wenn das so ist, dann werde ich auch zum Laugenpanscher. Miepel |
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![]() Mitglied seit 31.10.2007 |
Hallo Miepel ,
Als ich mit dem Laugengebäck angefangen bin, war mein größtes Problem das Gebäck nach dem Backen wieder von der Platte zu bekommen. Die klebten besser als mit einem Superkleber angeklebt. Backpaper soll man ja wohl nicht nehmen, weil es von der Lauge angegriffen werden kann. Ich habe mir eine Backmatte aus Silikon gekauft. Das ist super. Da fällt alles fast von allein ab. Gruß Ralph |
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![]() Mitglied seit 29.08.2008 |
@ ralph
das mit dem Backpapier habe ich auch schon gelesen und da ist die Matte die du beschreibst ja eine richtig gute Alternative. Werd gleich morgen beim Wochenendkauf schauen, ob ich so eine bekomme. @ Rosinenkind Ich bin letztes Jahr hier hingezogen, habe leider noch gar nix meines Vertrauens :) Probier es morgen nochmal im Nachbarort in der Apotheke, ansonsten muss das Inet herhalten Gruß und vorab euch allen ein schönes Wochenende LG Ninasche |
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![]() Mitglied seit 14.01.2006 |
Hey...
wünsch allen gutes Gelingen, egal ob mit Kaisernatron oder der tatsächlichen Natronlauge... Vg, tt |
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![]() Mitglied seit 29.11.2005 |
Hallo,
ich hab beide Varianten ausprobiert, und die mit richtiger Natronlauge 3% ist eindeutig die beste! Ich mach sie immer nach diesem Rezept www.chefkoch.de/rezepte/90881035385692/Laugenbroetchen.html?comments=all Und Handschuhe hab ich noch nie dabei getragen. lg lisa |
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![]() Mitglied seit 03.02.2005 |
Hi,
in "Russenläden" gibt es Natron zu 99 Cent das Pfund. Das andere heißt wohl so, weil es mit Gold aufgewogen wird LG Guido |
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![]() Mitglied seit 08.05.2009 |
Also ich backe heute zum ersten Mal mit echter Natronlauge - habe bislang immer das Kaisernatron genommen, aber das muss man aufkochen un ddie Laugenbrötchen darin baden - das geht aber mit Brezeln bestimmt schlecht, die gehen garantiert kaputt - also wollte ich mir Natronlauge - die Echte besorgen - in meiner Apotheke: Fehlanzeige - angeblich zu gefährlich... Internetapotheke auch... Nun habe ich mich an ein Chemieunternehmen gewandt - online - und habe dort Natriumhydroxid bestellt - 10 g auf 240 ml um damit eine 4%ige Lauge herzustellen... Brezeln werden grad im Ofen :)
Also: ich hab ja die Tipps mit der Lauge von hier - und MEIN Tipp ist, für alle, die Natronlauge brauchen und keine bekommen: wendet Euch an entsprechende Chemiefirmen, dort gibt es für kleines Geld viel Pulver zum selbermachen... |
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![]() Mitglied seit 08.05.2009 |
Ach ja, achtet bitte auf Lebensmittelreinheit der Produkte - das ist ja klar...
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![]() Mitglied seit 13.11.2006 |
@888Guido
Natron (Natriumhydrogencarbonat) hat mit Natronlauge (Natriumhydroxid) soviel zu tun wie Uran mit Urin. Wurde aber ja bereits mehrfach in diesem Thread beschrieben.... |
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![]() Mitglied seit 03.06.2007 |
Wobei ich NaOH eigentlich noch nie in Pulverform bekommen habe, sondern immer nur als "Plätzchen" LG Anne Courage ist gut, aber Ausdauer ist besser. Theodor Fontane |
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![]() Mitglied seit 25.09.2005 |
@ NatJo,
in div. Online-Backmittel-Shops bekommt man das auch problemlos ... z.B. bei teetraeume.de Viele Grüße - Allegro Die Sterne .... die sind Gott außerordentlich gut gelungen. Zitat aus dem Film "Das Beste zum Schluss" |
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![]() Mitglied seit 17.01.2010 |
hallo ,
wendet euch an die chemiefirmen wenn ihr natronlauge braucht ? NatJo, ich denke mal die müssten dann hinterher zumachen , denn wenn hier ein unfall passiert und das wird kundig woher die lauge stammt , ist die firma wohl zu ! ich denke mal dass die auch nicht nach aussen abgeben dürfen , schon gesetzesmässig nicht ! diese pellets um eine natronlauge herzustellen , gibt´s doch bei teeträume de ! und so viel ich hier gelesen hab , ganz ohne schwierigkeiten ! und wenn mann in die apotheke geht , und sagt man möchte diese , kann man ja noch den zusatz bringen , " ich hab mich fachmännisch erkundigt ( beim bäcker z.b. ) ich hatte zumindest noch keine probleme ! ( ausser mit dem preis in der apo ) ( ansonsten bitte vorsicht walten lassen ! schutzbrille und handschuhe sind hier fast schon unverzichtbar ) auch wenn ich es nicht so mach ! aber das überlasst bitte nur mir ! denn das zeug ist tödlich !!! grüss euch neh-zha |
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![]() Mitglied seit 07.08.2010 |
Hallo,
ich würde es an deiner Stelle aber erst mal mit Kaisers Natron testen, denn wenn dir das Ergebnis zusagt, hast du nicht so viel Rennerei und bist nicht so großen Gefahren ausgesetzt. Gruß der SchmackoFatz3 |
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![]() Mitglied seit 19.12.2011 |
n'Abend neh-zha, bei Schnuppschnuess habe ich gelesen, um gefährliche Komplikationen zu umgehen, könnte das Gebäck auch in kalte 3.5%ige NaOH (alias Brezellauge) getaucht werden, wobei der Hauptpunkt dabei auf "kalt" liegt. Ist das so nicht wesentlich ungefährlicher? Gruß hunsbuckle |
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![]() Mitglied seit 03.06.2007 |
unbedingt in die kalte Lauge!!!! Bitte nicht die Lauge erwärmen oder das Wasser zum Auflösen der Pellets erwärmen! Natron (Natriumdydrogencarbonat) wird erwärmt, aber bitte nicht die NaOH-Lauge (Natronlauge) erwärmen/erhitzen!!! LG Anne Courage ist gut, aber Ausdauer ist besser. Theodor Fontane |
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![]() Mitglied seit 19.12.2011 |
Logisch Anne, deswegen hatte ich das auch als Unterschied zu dem Verfahren mit erwärmtem Natron gemeint und deswegen das "kalt extra hervorgehoben. Aber gut, dass du nochmal darauf hinweist, doppelt gemoppelt hält/merkt (hoffentlich) besser.
Gruß hunsbuckle |
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![]() Mitglied seit 03.06.2007 |
Hallo,
sorry, wenn ich da was falsch verstanden habe! Für mich klang es so, dass mit kalter Lauge (3,5 % NaOH) die gefärhlichen Komplikationen weg sind! Das ist aber keinesfalls so: auch 3,5 % NaOH kann spritzen und irreversible Schäden z.B an der Hornhaut der Augen machen. Mit heißer Natronlauge ist die Gefahr nochmals drastisch erhöht. LG Anne Courage ist gut, aber Ausdauer ist besser. Theodor Fontane |
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![]() Mitglied seit 17.01.2010 |
hallo ,
bitte bitte : nie die " echte lauge erwärmen oder gar kochen ! das ist saugefährlich , es entstehen stark ätzende dämpfe !! die " echte " lauge immer nur " kalt " verwenden ! also am besten raumtemperatur ! tauchzeit beachten ! maximal 2 sek !! also rein und raus !! und nein , ungefährlicher ist die " echte " lauge auch im kalten zustand keineswegs ! ( ich habe schon von fällen gehört wo sich bäcker mit unverdünnter lauge das leben genommen haben ! ) und auch als 4 % ist das zeug absolut tödlich ! also bite nur verschlossen aufbewahren ! ( schutzkleidung ) das mit der heissen lauge trifft anscheinend nur auf das etwas mildere hausnatron zu ! obwohl ich auch da grösste vorsicht empfehle ! grüss euch neh-zha |
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![]() Mitglied seit 17.01.2010 |
ps ,
ünverdünnt müsst ihr euch die lauge um den faktor 12 stärker vorstellen !! denn so müssen wir die " sagen wir mal echte rohe " lauge noch verdünnen !! 1 teil lauge konzentriert , 12 teile wasser ! und die frisst dir alles weg ! vorsichtige grüsse neh-zha |
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![]() Mitglied seit 19.12.2011 |
Okay okay, neh-zha. Wie macht ihr das in der Bäckerei, wenn Laugengebäck dran ist? Nur Schutzbrille und Gummischürze, oder noch mehr Schutz? Gruß hunsbuckle |
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![]() Mitglied seit 17.01.2010 |
hallo ,
vorgeschrieben sind : ( gewerbeaufsichtsamt lässt grüssen ) handschuhe schutzbrille evtl laugenresistente weste mit langen ärmeln ! aber bei den neuen belaugungsapparaten , bei denen man mit der lauge fast nicht mehr in berührung kommt , hält man sich ( scheibe ich darf das gar nicht sagen ! ) nur eher sporadisch dran ! es ist halt fakt : das zeug muss da sein ! ( sonst drohen gewaltige strafen !! ) und wer´s nicht benutzt und es passiert etwas , bekommt keinen cent von der krankenkasse !! grüssle neh-zha |
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![]() Mitglied seit 28.02.2004 |
Hallo,
ein Natronlaugenanfänger -kann die angerührte Lauge mehrmals verwendet werden? wielange ist sie haltbar? -wohin "entsorge" ich die gebrauchte Lauge? -worin rühre ich sie an? Plastikschüssel oder Edelstahlschüssel? Plaskkochlöffel oder Holz? Ich hab da unterschiedliche Meinungen gefunden Die Sicherheitsrichtlinien mit Schutzbrille und Handschuhen sind mir klar. lg Gerda Man kann nicht immer gegen den Strom schwimmen,
aber man muss stets genug Charakter haben, sich nicht mitreißen zu lassen. Curt Goetz |
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![]() Mitglied seit 25.09.2005 |
Hallo Gerda,
also ich benutze meine Lauge immer mehrmals. Man sollte nur Reststücke vom Teig rausfischen vor dem Aufbewahren. Ich verwende Plastikschüsseln; bei Metall wüsste ich jetzt auch nicht, ob es da irgendwelche Reaktionen geben würde bei längerer Aufbewahrung. Holzbesteck würde ich persönlich nicht verwenden; da hätte ich Bedenken, dass die Lauge ins Holz einzieht. Die gebrauchte Lauge kannst Du ins WC entsorgen. Viele Grüße - Allegro Die Sterne .... die sind Gott außerordentlich gut gelungen. Zitat aus dem Film "Das Beste zum Schluss" |
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![]() Mitglied seit 27.03.2005 |
Hallo
ich bewahre meine Lauge in einer Glasflasche auf. Selbstverständlich habe ich da einen großen Aufkleber drauf gemacht: "Achtung: Lauge" - damit nicht mal jemand zufällig..... und nein: es ist auch keine Mineralwasserflasche beim Laugen von Gebäck trage ich einfche Einmalhandschuhe, auf Schutzbrille und Gedöns verzichte ich. Da ich strukturiert arbeite, gehe ich nicht davon aus, dass mir eine Brezel derart in die Lauge plumpst, dass es großartige Spritzer bis in Augenhöhe geben könnte. Ich vertehe die Schutzvorschriften für professionelle Betriebe durchaus, aber im Haushalt denke ich: man kann sich auch anstellen lg eifelkrimi |
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![]() Mitglied seit 21.07.2006 |
Hallo,
ich kann allegro und eifelkrimi nur zustimmen: ich hebe meine Lauge auch in Glasflaschen auf, und benutze sie mehrmals. Die Lauge kann gefährlich sein, das stimmt, aber ausser Handschuhe benutze ich auch nix. Man arbeitet ja eh vorsichtig mit dieser Flüssigkeit. Ich tu die Lauge in eine Plastikschüssel zum Laugen, und tauche die Brezeln mit meinem Spätzlesieb ein-und-auf. Ich habe das NaOH in Pulverform. Viele Grüsse, Karen |
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![]() Mitglied seit 17.01.2010 |
hi ,
viele moderne laugengeräte sind aus edelstahl ! dieses material ist resistent ! grüssle neh-zha |
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![]() Mitglied seit 23.01.2010 |
Also ich hab mir meinen Tisch mit echter Lauge versaut... hab ganz hässliche braune Flecken drauf.... aber ist nicht sooo schlimm, sollt den eh mal abschleifen.... und an den Händen ist es auch nicht so angenehm...
Liebe Grüße Danny |
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![]() Mitglied seit 03.06.2007 |
Dafür sollte man ja auch mit Handschuhen arbeiten. (Schutz)brille ist auch nicht verkehrt, denn egal wie vorsichtig man arbeitet, es kann immer mal spritzen und das Hornhautepithel unserer Augen kann sich nicht regenerieren. Mit trüber Hornhaut sieht man etwas schlecht (da hilft nur ein Hornhauttransplantat)! LG Anne Courage ist gut, aber Ausdauer ist besser. Theodor Fontane |
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![]() Mitglied seit 21.02.2007 |
@ Karen
das klingt nach Natron. NaOH gibt es entweder in Pellets oder halt als Lösung. Pulverförmig ist es nicht. LG Carrara |
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![]() Mitglied seit 20.02.2004 |
HI.
wenn du in der Apotheke das Zeug holst, kauf dir doch gleich so ne große braune Apothekenflasche dazu. Dann gibt es keine Verwechslungen. Grüße |
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![]() Mitglied seit 28.05.2008 |
Ich kaufe Kaiser-Natron im Drogeriemarkt.
Gruß Kochschlumpfine |
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![]() Mitglied seit 28.07.2004 |
Hiho,
die Natronlauge aus Natriumhydrogencarbonat (Das Backnatronpulver) setzt man im Verhältnis (Pulver/g:Wasser/ml) 1:10 an. Also z.B. 50g Natron auf 500ml Wasser. Um das Pulver zu lösen, muss das Wasser erwärmt werden. Für die "echte" Natronlauge wird Natriumhydroxid verwendet. Wenn dies in Wasser eingerührt wird, gibt es eine thermische Reaktion, bedeutet die Lauge wird automatisch durch die chemische Reaktion warm/heiß. Somit empfehle ich die Lauge langsam und Stück für Stück anzurühren und immer gut zu rühren, damit sie nicht zu heiß wird. MfG Micha |
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![]() Mitglied seit 12.02.2012 |
Also ich nehm ganz " normales" Natron aus dem Supermarkt...hat bissher super geklappt (beweis in meinem Album)
aber ich glaube ich muss das andere auch mal ausprobieren schon rein aus Neugierde was der Untersched ist LG |
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![]() Mitglied seit 17.01.2010 |
hi
micha , die thermische reaktion ist minimal , ich bastle zur zeit an einer neuen laugengalerie und bin somit öfters am backen ! habe jetzt schon mehrfach mit natriumhydroxid perlen lauge angesetzt , ich rühr das sogar mit den fingern um ! ( aber bitte nicht nachmachen , das darf nur euer crazy neh-zha ich konnte diese reaktion nur wirklich im minimalen feststellen ! youdid91 , ich denke der geschmack ! seit ich zuhause für meinen pa mehrfach brezeln gebacken habe , kauft er bei keinem bäcker oder li al pe wie auch immer mehr ein ! anscheinend sind die dinger überzeugend ! probiers mit diesen pellets !! ich denk das lohnt sich ! grüssle neh-zha |
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![]() Mitglied seit 12.02.2012 |
o$k mache ich mal danke neh-zha
aber ich muss sagen,dass meine bisher auch super waren auch besser als vom Bäcker LG |
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![]() Mitglied seit 12.02.2012 |
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![]() Mitglied seit 12.09.2004 |
Moin!
Ganz am Anfang dieses Uralt-freds ist zu lesen: das kannst du ganz normal im Lebensmittelgeschäft kaufen. Ist ein Pulver, auch toll gegen Sodbrennen. :) ohne Aussage darüber ob damit Natron oder Natronlauge gemeint ist. Daher ist die Antwort lebensbedrohend. Im Extremfall. Warum wird so ein Beitrag eigentlich nicht umgehend gelöscht? Gruesse, nick67 |
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![]() Mitglied seit 21.02.2007 |
@ Nick
naja, lebensbedrohend dürfte das kaum sein --- hast du mal beim Pipettieren Bekanntschaft mit NaOH gemacht? Trotzdem, von der Sache her hast du ja Recht LG Carrara Selbst das beste Werkzeug kann mangelndes Know-how nicht ersetzen! |
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![]() Mitglied seit 12.09.2004 |
Moin!
Carrara, ich hab das Zeug -40%tig- schon mal im Mund gehabt, weil das hantieren mit dem Piläus-Ball einfach zu lästig war. War nur ein kurzer Moment, aber ich ziehe Salzsäure der Lauge bei weitem vor... Gruesse, nick67 |
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![]() Mitglied seit 09.08.2008 |
Hallo!
Peleusball, lieber Nick, P-E-L-E-U-S-Ball Ja, war mir auch mal zu lästig, bis ich 20%ige Schwefelsäure verkostet hab Liebe Grüßle vom Schwobamädle ![]()
Fremde sind Freunde, die man nur noch nicht kennengelernt hat. --- Irisches (?) Sprichwort |
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![]() Mitglied seit 03.06.2007 |
@Nick, gut gemeinter Ratschlag: schaff dir mal eine gescheite Pipettierhilfe mit Akku an oder lass sie anschaffen!
Dann musst du dich nicht mehr über Peleusbälle ärgern (und mit dem Mund pipettiert dann auch niemand mehr freiwillig). So teuer sind die Dinger übrigens nicht mehr und mit den neuen Akkus auch nicht mehr so schwer und steckdosenunabhängig (nur zum Laden wieder anzuhängen). LG Anne Courage ist gut, aber Ausdauer ist besser. Theodor Fontane |
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![]() Mitglied seit 17.01.2010 |
hi ,
ohne zu lästern , aber ihr fummelt zu viel an diesem zeug rum ! pipapette oder was ?? warum denn ! ??? ist nicht der einfachste weg manchmal der beste ! ( also auflösen , fertig ? ) grüssle neh-zha |
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![]() Mitglied seit 13.02.2008 |
Aber sicher machen die das aus anderen Gründen und nicht beim Backen. Die 4%ige Lauge ist sicher nicht mehr gefährlich. Außer für die Augen. Ich setze eine Brille auf und hantiere dann durchaus mal mit den Händen darin. Aber beim Ansetzen ist schon Vorsicht angebracht da sind nämlich kurzfristig durchaus deutlich höhere Konzentrationen vorhanden. Ich habs noch nicht probiert aber so ein Pastillchen möchte ich nicht mit nassen Pfoten anfassen. Fazit: Keine Panik aber gesunde Vorsicht vor der 4%igen Lauge. Aber Handschuhe und Schutzbrille beim Ansetzen. Mit der Methode bin ich ohne Laugenverätzungen 62 geworden. Viele Grüße vom Rand der Welt Manfred Ich koche gern mit Wein, manchmal gebe ich sogar welchen ins Essen.
Ich koche also bin ich.
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![]() Mitglied seit 21.02.2007 |
messerscharf geschlossen LG Carrara Selbst das beste Werkzeug kann mangelndes Know-how nicht ersetzen! |
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![]() Mitglied seit 12.09.2004 |
Moin!
ich hab das Ding seit > 20 jahren nicht mehr benutzt weil ich nur noch mit Funkenemissionsspektrometer und Röntgenfluoreszenzgeräten hantiere... Schreibweise hab ich daher glatt vergessen. Gruesse, nick67 |
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![]() Mitglied seit 20.01.2006 |
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![]() Mitglied seit 13.02.2008 |
Und dann ist es besonders traurig, wenn man da Unsinn erzählt bekommt. Ätznatron kannst du in beliebigen Mengen kaufen. In Deutschland auf jeden Fall, vermutlich auch in der Schweiz. Allerdings geht man dazu nicht in die Apotheke denn die verkaufen meist nur welches nach DAB 7 (oder 6, hab jetzt nicht nachgesehen) was viel zu teuer ist. Für 200ml 4%ige Lösung brauchst du ungefähr 8g. Reichen da 4 Plätzchen? Hab sie jetzt nicht nachgewogen. Sinnvollerweise wird das Gebäck getaucht. Was willst du da mit 200ml oder einer Spritze voll? Einpinseln ist zwar möglich aber unnötig mühsam. In einem hat sie recht: Die Lauge wird nicht schlecht. Viele Grüße vom Rand der Welt Manfred Ich koche gern mit Wein, manchmal gebe ich sogar welchen ins Essen.
Ich koche also bin ich.
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![]() Mitglied seit 28.07.2004 |
Hiho,
da hat Manfred zu 100% Recht. Aber jeder entwickelt ja mit der Zeit seine eigenen Arbeitsabläufe, der eine pinselt lieber der andere taucht etc. Wieviel Gramm hat denn so eine Tablette? MfG Micha |
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![]() Mitglied seit 03.06.2007 |
die NaOH-Plätzchen sind nicht genormt und ich habe sie auch noch nie einzeln gewogen und noch nie gezählt wieviel Plätzchen ich im Schnitt für 4 - 5 g brauche! Genau, und manche Arbeitsweise ist dann einfach nicht mehr zu ändern, egal ob beruflich oder privat genutzt LG Anne Courage ist gut, aber Ausdauer ist besser. Theodor Fontane |
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![]() Mitglied seit 17.01.2010 |
hi ,
manni , die 4 % tige lauge ist ist sicher nicht mehr gefährlich! ok ! trink mal ein glas ! prost ! und wenn nicht gefährlich oder ähnliches , warum dann schutzbrille und handschuhe ? und du bist ohne """ verätzungen """ 62 geworden ! ich freu mich für dich ! aber verätzungen ? hmmmmm ? aber ich läster jetzt nicht weiter , sonst bin ich wieder unten durch ! wir wissen beide warscheinlich sehr gut dieses zeug zu händeln , aber man sollte immer daran denken dass es "" lauge "" ist !! grüssle neh-zha ( ich klink mich jetzt an dieser stelle hier aus ! ) |
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