Brotteig kalt ansetzen... irgendetwas mache ich falsch!
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![]() Mitglied seit 01.09.2007 |
ich habe heute dieses Toastbrot mit folgenden Änderungen gemacht: 350g Dinkelmehl und 100g Dinkelvollkornmehl, 50ml Öl und das Ei habe ich weggelassen. Die Hefe habe ich wie im Rezept beschrieben in Wasser aufgelöst - es war aber kalt! Der Teig war ca. 3 Stunden im Kühlschrank, dann ca. 1 Stunde in der Küche. Anschließend habe ich ihn nochmals kurz geknetet, in die Form gegeben und nach ca. 1 Stunde gebacken - nur aufgegangen ist er nur sehr wenig! Ich versuche zur Zeit alle meine Brot (meist "normales" Dinkelmehl mit VK-Dinkel/Weizenmehl gemischt) mit kaltem Salz-Hefe-Gemisch zu machen und dabei auch möglichst wenig Hefe zu verwenden. Meist stelle ich sie nach dem Kneten nicht einmal in den Kühlschrank, sondern lasse den Teig im Zimmer stehen, doch leider habe ich jetzt immer öfter das Problem, dass selbst nach x-Stunden der Teig nicht sonderlich aufgeht. Beim Backen reißt mir der Laib dann auch meist vertikal ein Habe verschiedene Threads gelesen und auch probiert die Tipps einzuhalten, aber ganz genau habe ich noch nicht verstanden, was ich denn falsch mache... könnt ihr mir helfen? Danke schon im Voraus und lg pantlwurm |
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![]() Mitglied seit 23.12.2007 |
Servus pantlwurm!
Versuche doch einmal dieses Rezept hier . Ich finde, das ist der beste Toast, den das Netz im Moment hergibt. Und ich denke, er entspricht ganz deinen Wünschen (Hefe-Salz-Methode; wenig Hefe; lange Gehzeiten) Und das Beste ist: Wenn du dich genau an das Rezept hälst, gelingt er eigentlich immer! Liebe Grüße vom Eichkatzerl
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![]() Mitglied seit 01.09.2007 |
Hallo Eichkatzerl,
genau dieses Rezept wollte ich eigentlich auch versuchen, nur wusste ich nicht ob ich Milch auch nur durch Wasser ersetzen kann... Haben einige Allergiker in der Familie... Danke aber für deinen Tipp! lg pantlwurm |
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![]() Mitglied seit 09.10.2007 |
Hallo,
Ich hätte den Teig nach dem Kneten nochmals gehen lassen bevor Du ihn in den Ofen schiebst. Aber ich bin kein Profi LG Muschel |
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![]() Mitglied seit 23.12.2007 |
Servus Pantlwurm!
Du kannst die Milch jederzeit gegen Wasser austauschen. Ich denke nur, dass der Geschmack evtl. darunter leidet (ist bei diesem Toast sehr fein). Eine Alternative wäre vielleicht Buttermilch (wird von Menschen mit Laktoseintoleranz häufig gut vertragen) oder MinusL Milch. Wenn du es mit Wasser oder Buttermilch ausprobierst, schreib doch mal hier über dein Ergebnis. Es würde mich sehr interessieren Liebe Grüße vom Eichkatzerl
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![]() Mitglied seit 01.09.2007 |
Hallo Eichkatzerl,
leider ist nix mit Buttermilch oder MinusL Milch, deshalb werde ich es wohl mit Wasser probieren und dann mein Ergebnis mitteilen. Nur bin ich immer noch etwas hilflos, was ich den bei meiner Vorgehensweise beim Brot machen falsch mache... lg pantlwurm |
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![]() Mitglied seit 25.09.2005 |
Hallo,
ich vermute, dass einfach die Gehzeit zu kurz war. Bei der kalten Hefeteigführung im Kühlschrank rechnet man durchaus eine ganze Nacht lang als Gehzeit ... obwohl: 21 g Hefe sind dann sogar noch viel zu viel ... *grübel* Liebe Grüße - Allegro Guter Wein ist ... Musik in Flaschen |
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![]() Mitglied seit 23.12.2007 |
Servus Pantlwurm!
Ich schließe mich Allegro an. 21g Hefe ist für Kühlschrankteige zu viel. 5 -10 g hätten hier gereicht. Dann muss der Teig aber auch über Nacht (mind. 6 Std) stehen. Zudem braucht der Teig mindestens 2 Stunden (kommt auch auf die Außentemperatur an) außerhalb des Kühlschranks, um sich zu aklimatisieren. Dann knetest du ihn nochmals durch, wirkst ihn in Form, packst ihn in die vorbereitete Form. Dort muss er nochmals ruhen, bis er ca. 2/3 (auf jeden Fall sichtlich) aufgegangen ist (das kann je nach Hefequalität und Außentemperatur variieren!). Also nicht immer sklavisch an die Gehzeiten halten, die sind beim Brotbacken häufig unterschiedlich und schwer vorhersehbar (wegen den genannten Faktoren)! Erst dann solltest du ihn backen! Aber wie gesagt, Lubu hat das in ihrem Rezept so schön beschrieben. Halte dich an ihre Vorgehensweise (mit Wasser, ohne Milch Liebe Grüße vom Eichkatzerl
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![]() Mitglied seit 01.09.2007 |
Hallo,
heißt das, dass ich jeden Brotteig den ich kalt ansetze in den Kühlschrank stellen muss? Kann ich nicht alles kalt zusammenkneten (kaltes Salz-Wasser-Hefe Gemisch zuvor ca. 30 Min. stehen lassen) und dann bei Zimmertemperatur ruhen/aufgehen lassen? Kann ich dann von einer Hefezugabe von 2% ausgehen? Ich verbacke meist 500g Mehl (VK mit weißen Mehl gemischt) und gebe dann meist 10g Hefe (die ich immer im TK habe) dazu. lg pantlwurm |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo !
@Pantl Nicht verzagen einfach weiterprobieren ! Ich vermische Hefe mit kühlem Wasser und dem Salz meist gebe ich noch etwas Honig dazu und lasse alles auch nur 30 Min stehen danach rühre ich das Mehl dazu knete es gut durch und lasse alles wieder 30 Min stehen dann wird noch mal gut geknetet alles in Form gebracht und zugedeckt 30 Min (Brötchen ,45-60 Min für einen Brotteig ) gehen lassen dann kommt alles in den Backofen bei 200°C für 30-40 Min . Ich nehme 20g Hefe auf 500g Mehl. Dieses "Übernacht" im Kühlschrank stehen lassen mache ich nicht ich lasse alles in einem kühlen Raum stehen und verwende auch nur ca 2-4g Hefe auf 500g Mehl und bei einer Stehzeit von 8-12 Std sollte die Teigtemperatur 18-20°C betragen. Die Hefemenge beträgt hier 10% der normalen Hefemenge liebe Grüße Greta Bei einer Stehzeit von 4-5 Std sollte sie 20-23°C betragen und hier wird von einer Hefemenge von 25-50% der normalen Hefemenge gerechnet |
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![]() Mitglied seit 28.03.2004 |
Ich habe am letzten Wochenende Hefeteig mit einem ganzen Würfel Hefe gemacht und den 24 Std. im Kühlschrank gelassen. Hat super geklappt. Ich habe Brötchen gemacht. Bilder sind im Wochenthread. Ich habe die Hefe in warmen Wasser aufgelöst.
Grüße Rosinenkind Wo eine Tür zufällt, geht die Nächste auf ~ Eine Frau ohne Bauch ist wie ein Himmel ohne Sterne CK Treffen Sylt 31.10-02.11.
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![]() Mitglied seit 10.11.2003 |
Hallo,
bei einer langen Teigführung sollte man 1-2% Hefe, bezogen auf die Mehlmenge nehmen. Die Zutaten können kalt vermischt werden und dann nach dem kneten gleich kühl gestellt werden z. B. über Nacht. Am nächsten Tag sollte dieser Teig sich dann erst akklimatisieren, das heißt man lässt ihn ca. 2 Std. bei Raumtemperatur stehen und verarbeitet ihn dann weiter. Wenn du den kompletten Teig bei Zimmertemperatur (22°) stehen lässt, dann sollte die Stehzeit nur ca. 3-4 Std. betragen, sonst hat dein Teig Übergare und er läuft dir weg. Lieben Gruß Marla Wer an sich selbst glaubt, kann alles erreichen! |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Und Hefe ist besonders gehfreudig, wenn du die Hefe in einem Teelöffel Zucker zerdrückst. Sie wird dann flüssig und geht schon nach kurzer Zeit.
Salz soll man beim Ansetzen des Hefestücks noch nicht zugeben. Jedenfalls hat mir das meine Omi so beigebracht. Sie sagte, Salz immer erst, wenn der Ansatz schon das erste Gehen hinter sich hat. Also erst, wenn man das Mehl unterknetet. Ich kann nicht sagen wieso, aber dadurch klappt meine Hefeteig immer! liebe Grüße, angi |
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![]() Mitglied seit 27.03.2005 |
Liebe angi
deine Oma in allen Ehren...... ich habe es auch so gelernt: von meiner Mutter und in der Schule: Hefe NIE mit Salz, um Gottes Willen, Hefeteig immer warm, um Gottes Willen keine Zugluft und das stimmt ALLES NICHT lies dich hier mal durch die verschiedenen Salz-Hefe-Verfahren-Threads und probiers selber aus, wenn du möchtest Viele Wege führen nach Rom und der, den unsere Mütter oder Großmütter oder Lehrerinnen gegangen sind ist nicht der einzige lg eifelkrimi |
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![]() Mitglied seit 01.09.2007 |
Hallo,
danke für eure Unterstützung. Morgen möchte ich wieder einen Brotlaib produzieren und zwar nach diesem Rezept mit der Änderung dass ich statt Weizenmehl/Weizenvollkornmehl eben Dinkelmehl/Dinkelvollkornmehl nehmen werde. Außerdem wollte ich den Teig teilen und in einen Sesamkerne und in den anderen Leinsamen einarbeiten. Gedacht habe ich mir, dass ich den Teig gegen 8.00 Uhr mache bei Zimmertemperatur stehen lasse, ihn dann um ca. 11.00 Uhr zum Laib forme und ihn gegen 12.00 Uhr in den Ofen schieben kann. Welche Vorgehensweise und welche Hefemenge ratet ihr mir dazu? lg pantlwurm |
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![]() Mitglied seit 27.03.2005 |
Hallo
ich würde es so machen, wie es im Rezept steht. Wenn du Dinkelmehl verwendest, solltest du dir darüber klar sein, dass Dinkel andere Klebeeigenschaften hat, als Weizen wenn du zusätzliche Saaten einarbeiten willst, solltest du berücksichtigen, dass die Feuchtigkeit wegnehmen, besser wäre es, davon vorher ein Quellstück zu machen Wenn du also mit Dinkelmehl + Saaten arbeitest, stimmt die Wassermenge nicht. Wenn ich ein neues Rezept ausprobiere, mache ich es immer erst einmal so, wie es im Rezept sangegeben ist. lg eifelkrimi |
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![]() Mitglied seit 10.11.2003 |
Hallo,
warum willst du den Teig nicht ganz normal zubereiten und backen?? Gerade jetzt bei diesen Außemperaturen ist es sehr schwierig, wenn man einen Teig längere Zeit bei Raumtemperatur stehen lässt, dann sollte man ihm im Auge haben und beobachten. Lieben Gruß Marla Wer an sich selbst glaubt, kann alles erreichen! |
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![]() Mitglied seit 01.09.2007 |
Hallo,
@eifelkrimi Das die Wassermenge nicht stimmt, habe ich mir schon gedacht. Das mache ich dann auch etwas nach Gefühl... @Marla leider muss ich morgen mit der Zeit improvisieren, da ich nur mittags zu Hause bin und da das Brot backen muss. lg pantlwurm |
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![]() Mitglied seit 10.11.2003 |
...dann würde ich den Teig in den Kühlschrank stellen und wenn du kommst nimmst du in raus - lässt ihn 1 Std. bei Raumtemperatur stehen, knetest noch mal durch und formst dein Brot - dann noch mal ca. 40-60 Min. gehen lassen und backen. So kannst du sicher sein, dass das Brot auch gelingt.
Aber du spartst keine Zeit gegenüber der direkten Teigführung, also wenn du den Teig dann mittags erst herstellst, bekommst mit der Kühlschrank-Methode jedoch mehr Geschmack. Lieben Gruß Marla Wer an sich selbst glaubt, kann alles erreichen! |
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![]() Mitglied seit 27.03.2005 |
oder als Alternative:
Teig im Gärkörbchen oder Schüssel in den Kühlschrank stürzen, rausnehmen, Raumtemperatur annehmen lassen, aufs Blech stürzen und backen - spart wenigstens etwas zeit lg eifelkrimi |
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![]() Mitglied seit 01.09.2007 |
Hallo,
@Marla Dann werde ich den Teig wohl lieber erst Mittags zubereiten, ihn bis abends im Kühlschrank lassen und dann wie du beschrieben hast fortfahren! Nur... ändert sich dann die Hefemenge? lg pantlwurm |
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![]() Mitglied seit 28.03.2004 |
Meiner Meinung und Erfahrung nach nein.
Grüße Rosinenkind Wo eine Tür zufällt, geht die Nächste auf ~ Eine Frau ohne Bauch ist wie ein Himmel ohne Sterne CK Treffen Sylt 31.10-02.11.
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![]() Mitglied seit 10.11.2003 |
Hallo,
wie oben geschrieben.... bei einer langen Teigführung sollte man 1-2% Hefe, bezogen auf die Mehlmenge nehmen. - das reicht völlig aus. Lieben Gruß Marla Wer an sich selbst glaubt, kann alles erreichen! |
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![]() Mitglied seit 01.09.2007 |
Hallo,
@Rosinenkind Das Rezept stammt ja aus deiner Feder, dann hast du es sicher auch schon mal so probiert, oder? @Marla Danke für deine Antwort. Sorry, dass wir Anfänger immer die gleichen Sachen fragen, aber ich bin eben noch ziemlich unerfahren und bei so viel Mehl, will ich es nicht "versauen". Wobei ich diesen Satz ... bei einer langen Teigführung... schon oft gelesen habe und nie genau weiß, wie lange das dann ist. Gibt es da einen ungefähren Richtwert bei kalter und warmer Führung? Bin davon ausgegangen, dass der Teig dann über Nacht kühl gestellt werden muss und nicht nur 4-5 Stunden wie in meinem Fall. Ich mische die Hefe immer gerne mit kaltem Wasser und verfahre dann wie oben beschrieben, da mir einfach vorkommt, dass mein Brot dann einfach besser schmeckt... und die Über-Nacht-Methode würde ich auch einmal gerne ausprobieren... Nun ja, probieren geht über studieren und trotzdem bin ich froh, dass es so nette "Brotexperten" gibt, die sich die Mühe immer und immer wieder machen und Anfangsbäcker zu unterstützen... @Greta Nicht verzagen einfach weiterprobieren... danke für deinen Zuspruch, hat mich echt motiviert weiterzumachen, denn manchmal bin ich von meinen Ergebnissen echt enttäuscht und obwohl ich immer wieder versuche mich hier schlau zu machen, geht eben nicht jedes Rezept gut aus. Aber trotzdem schmecken meine Brote besser als die vom Bäcker und der sieht mich dank CK schon länger nicht mehr!!! lg pantlwurm |
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![]() Mitglied seit 10.11.2003 |
Hallo,
ich verstehe nicht warum du kaltes Wasser nimmst, dadurch braucht die Hefe viel länger bis sie ihre Arbeit verrichten kann, nimm lieber weniger Hefe und warmes Wasser, dann hast du auch keinen starken Hefegeschmack im Gebäck. Wenn du den Teig jetzt mittags machst, warum backst du ihn nicht gleich, warum willst du in dann in den Kühlschrank stellen?? Kalte und auch lange Teigführungen macht man bei Weizenteigen, sie bekommen dadurch mehr Geschmack und der Teig erhält eine besser Struktur z. B. Baguette. Lieben Gruß Marla Wer an sich selbst glaubt, kann alles erreichen! |
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![]() Mitglied seit 01.09.2007 |
Hallo,
habe Aktion Brot backen gestern noch erledigt: der Teig wurde mittags kalt angesetzt ohne die Hefemenge zu reduzieren und in den Kühlschrank gestellt. Abends habe ich ihn ca. 1 Stunde bei Zimmertemperatur ruhen lassen, ihn dann nochmals geknetet, geformt und nochmals 1,5 Stunden gehen lassen. Danach ab in den Ofen! Das Brot schmeckt uns sehr gut, ist etwas fester in der Konsistenz (wahrscheinlich wegen des Roggenmehl, oder?) und auch nicht besonders "groß" geworden. Doch beim erneuten Durchlesen eurer Tipps, habe ich jetzt doch noch einige Fragen im Hinterkopf: 1. Kaltes anrühren der Hefe bewirkt doch, dass ich mehr Geschmack erhalte, oder? 2. Ist es besser die Hefe (und anschließend den Teig) mit warmen Wasser anzurühren? Worin liegt der Unterschied? 2. Ich lasse den Teig immer erst in der Schüssel bis der Peng-Deckel aufspringt, forme ihn dann zum Laib und lasse ihn noch ein bischen auf dem Blech. Ist es besser, wenn ich ihn nach einer halben Stunde nochmals knete, forme und ihn dann gehen lasse? Was für einen Unterschied macht das? Mein Brot backe ich gerne mit weißem und Vollkorndinkelmehl (oder Weizenvk-Mehl) gemischt, gebe gerne verschiedene Körner/Saaten dazu und möchte nicht so viel Hefe verwenden. Eigentlich mögen wir es auch lieber wenn das Brot nicht zu viele "Löcher" hat, da wir es ausschließlich zum Frühstück essen und da die Marmelade schon mal durch die Löcher abstürzen kann. Welche Methode sollte ich da anwenden? Jetzt ist mein Schreiben doch sehr lange gworden Danke und lg pantlwurm |
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![]() Mitglied seit 10.11.2003 |
Hallo,
die Alternative zu Hefe ist Sauerteig! Du hattest zu viel Hefe für eine lange Teigführung - viel Hefe braucht viel Nahrung, wenig Hefe, folglich weniger Nahrung. Als Nahrung benötigt sie vorwiegend Traubenzucker. Diesen bekommt sie von Mehl und von den evtl. Backmitteln. Das Wasser löst den Einfachzucker, der nur in gelöster Form von der Hefe aufgenommen werden kann. Wenn der Zucker aufgebraucht ist, hat die Hefe keine Nahrung mehr und es kann auch keine Gärung und kein Wachstum mehr erfolgen. Ebenso bedeutet viel Hefe, schnelle Gärung, der Teig ist schnell backfertig und wenn er backfertig ist, dann muss er in den Ofen. Damit Hefe richtig arbeiten kann, mag sie es warm - beste Gär- und Vermehrungstemperatur ca. 32 bis 37° C, ab ca. 40 ° nimmt die Gär- und Wachstumsaktivität ab und bei ca. 55° ist sie abgestorben. Mein Tipp, als Backanfänger erst mal Erfahrungen mit der direkten Teigführung (Teig normal zubereiten und dann backen) sammeln und dann mit der indirekten Teigführung versuchen. Das Einsteigerbrot von Hartmut ist wirklich lecker, die Herstellung des Brotes ist prima erklärt und man hat viele Möglichkeiten zu variieren z. B. mit Saaten Lieben Gruß Marla Wer an sich selbst glaubt, kann alles erreichen! |
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![]() Mitglied seit 01.09.2007 |
Hallo,
@Marla Danke für deine Erklärung. Sicher hast du mit deinem Tipp recht, aber da ich den Unterschied nicht recht begreife (siehe meine Fragen) bzw. nicht weiß, kann ich nicht experimentieren und das würde ich gerne versuchen... Werde das Brot von Hartmut auch bald versuchen, nur eben in der Dinkelvariante! An den Sauerteig traue ich mich einfach noch nicht ran! lg pantlwurm |
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![]() Mitglied seit 10.11.2003 |
Hallo,
mit einer kalten Führung erreichst du eine Gärverzögerung, was aber nicht für alle Teigarten sinnvoll ist. Das Verfahren der Gärverzögerung oder Gärunterbrechung eignet sich für folgende Gebäck- bzw. Teigarten: · Alle Weizenkleingebäcke (bis 250 g) (größere Gebäckstücke brauchen zu lange um wieder auf Temperatur zu kommen) · Brötchen, Spezialbrötchen, Baguette · Hefeteig-, Teilchen · Plundergebäck · Blätterteig · Frühstücksgebäck. + 7 °C - weiter reduzierte Hefetätigkeit bei immer noch höherer Enzymaktivität - dies verbessert Aroma und Geschmack entscheidend O°C - Hefetätigkeit kommt fast zum Stillstand Lieben Gruß Marla Wer an sich selbst glaubt, kann alles erreichen! |
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![]() Mitglied seit 01.09.2007 |
Hallo Marla,
dann ist es deiner Meinung nach überhaupt nicht sinnvoll den Brotteig mit kalter Flüssigkeit zuzubereiten (obwohl Greta das ja auch bei normalem Brot macht)? Besser mit warmer Flüssigkeit und dann mit weniger Hefe? Wie gesagt mögen wir lieber Brote mit nicht zu großen Poren... Darf ich dich auch noch Bitten mir auf diese oben erwähnte Frage eine Antwort zu geben? 2. Ich lasse den Teig immer erst in der Schüssel bis der Peng-Deckel aufspringt, forme ihn dann zum Laib und lasse ihn noch ein bischen auf dem Blech. Ist es besser, wenn ich ihn nach einer halben Stunde nochmals knete, forme und ihn dann gehen lasse? Was für einen Unterschied macht das? Danke für deine Geduld! pantlwurm |
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![]() Mitglied seit 10.11.2003 |
Hallo,
wenn die Hefe schnell ihre Arbeit verrichten soll, dann nimmt man warme Flüssigkeit und alle weiteren Zutaten sollten Zimmertemperatur haben, da die Hefe halt Wärme braucht um aktiv werden zu können. Hat man keine optimle Bedingungen für den Teig, also wenn z. B. die Anschüttflüssigkeit oder die Gehtempertur zu kühl ist, muss man die Gehzeit entsprechend verlängern. Wie auch schon oben geschrieben, hat Hartmut die Herstellung eines Brotes sehr schön beschrieben und auf diese Art und Weise macht man normale Brote mit Hefe. * Hefe im Wasser aufloesen * Alle Zutaten zugeben und 8 Minuten elektrisch kneten (oder entsprechend laenger von Hand). * Teig auf Arbeitsflaeche geben, grob eine Kugel formen und abgedeckt 20 Minuten ruhen lassen. * Teig kurz von Hand durchkneten und 10 Minuten ruhen lassen. * Einen runden Brotlaib formen und ihn auf dem Blech oder in einem Gaerkoerbchen oder in einer mit einem bemehlten Tuch ausgelegten Schuessel gehen lassen. * nach einer guten halben Stunde Backofen mit Ober-/Unterhitze auf 250°C vorheizen. (oder auch schon früher, wenn er länger braucht um auf die entsprechende Temperatur zu erreichen)* Wenn der Teig sein Volumen verdoppelt hat (nach 90-120 Minuten), ihn auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Wenn gewuenscht, Oberseite einschneiden. * 15 Minuten auf der untersten Schiene bei 250°C anbacken, Temperatur auf 200°C zurueckregeln und in weiteren 45 Minuten fertig backen. * Brot auf Rost ohne Abdeckung abkuehlen lassen. Bei Mischbroten musst du auch keine Bedenken bezüglich großer Porung haben, große Poren gibt es bei weichen Weizenteigen und entsprechnd langer Teigführung. Lieben Gruß Marla Wer an sich selbst glaubt, kann alles erreichen! |
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![]() Mitglied seit 01.09.2007 |
Hallo Marla,
ich kann mich für deine Bemühungen nur bedanken und werde hoffentlich mit deinen tollen Tipps eine gute Brotbäckerin! lg pantlwurm |
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![]() Mitglied seit 10.11.2003 |
Hallo Pantlwurm,
danke, gerne geschehen und auch der Sauerteig ist kein Buch mit 7 Siegeln, man muss sich nur trauen ... Lieben Gruß Marla Wer an sich selbst glaubt, kann alles erreichen! |
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![]() Mitglied seit 01.09.2007 |
Hallo Marla,
nein, Buch mit 7 Siegeln ist Sauerteig nicht - aber für mich, trotz der ganzen Lektüre hier, schlimmer wie auf den Mond reisen... leider! lg pantlwurm |
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![]() Mitglied seit 12.05.2008 |
Hallo pantlwurm,
wenn Du nicht selber einen Sauerteig züchten willst, ich verschicke zum Selbstkostenpreis frischen Sauerteig aus Roggen 1150 mit Anleitung innerhalb Deutschland. Grüße aus OWL ketex ® Gerd Gut Ding will Weile haben----Gutes Brot braucht seine Zeit |
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![]() Mitglied seit 10.11.2003 |
@ ketex
na das nenn ich Service Lieben Gruß Marla Wer an sich selbst glaubt, kann alles erreichen! |
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![]() Mitglied seit 01.09.2007 |
Hallo,
leider wohne ich nicht in Deutschland... lg pantlwurm |
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Henglein
Rama Cremefine
































