Herzhaftes Weizenmischbrot ohne Sauerteig gebacken
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![]() Mitglied seit 04.08.2007 |
ich habe kürzlich ein sehr leckeres Brot gebacken, welches natürlich von den guten Tips hier im Forum profitiert hat. Es ist ein Weizenmischbrot TA 166 mit langer kalter Vorteigführung. Es ist ein Brot für Leute, die es lieber etwas kräftiger und herzhafter im Geschmack haben. Folgendes habe ich also gemacht. 150 g Weizenvollkornmehl 170 ml Wasser 6 g Hefe verrührt, abgedeckt in den Kühlschrank vom Nachmittag bis zum nächsten Morgen. Dann raus aus dem Kühler und 1 Stunde noch stehenlassen. Der Teig blubbert ganz friedlich vor sich hin. Und dann füge ich hinzu 160 ml Wasser 50 g Roggenmehl 1150 300 g Weizenmehl 1050 10 g Salz 1/2 Teel Brotgewürz (jeder wie er mag) gut vermischen und kneten. Dann 1/2 Stunde Teigruhe, danach nochmal durchkneten/falten und wirken. Ich habe den Teigling in ein mit Vollkornmehl bestäubtes Gärkörbchen gelegt und ca 1,5 Stunden gehen lassen, dann auf das Backblech (Backpapier) gestürzt und etwas eingeschnitten. Und dann in den Backofen bei 260°, und gut schwaden (achtung, nicht ungefährlich), also ich habe Wasser in eine miterhitzte Auflaufform aus Metall gekippt, das spritzt natürlich, also aufpassen. Das Brot selbst habe ich nicht angefeuchtet. Nach etwa 10 Min die Temperatur auf 230° und nach weiteren 10 Minuten auf 200° gesenkt, dann wieder 10 Min später Temperatur auf 180° gestellt und nach weiteren 15 Minuten war es fertig (also gesamt ca 45 Minuten). Das Brot hatte eine tolle Kruste, die Krume locker aber nicht zu fluffig, und geschmacklich, hmmm Wer mag, kann sich das Brot in meinem Album anschauen, vom 6. bzw. 7.11., vielleicht mag es ja jemand nachbacken. |
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![]() Mitglied seit 04.08.2007 |
Uuups, wo ist denn mein Gruß geblieben??? Getippert hatte ich das aber....
also hinterher... Liebe Grüße Gabi |
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![]() Mitglied seit 10.11.2003 |
Hallo Gabi,
gratuliere zum tollen Brot, das sieht echt klasse aus, ist wunderbar aufgegangen - möchte man gleich mal reinbeißen Lieben Gruß Marla Wer an sich selbst glaubt, kann alles erreichen! |
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![]() Mitglied seit 18.06.2004 |
Hallo Gabi,
herzlichen Glueckwunsch. Dein Rezept habe ich gelesen wie einen Krimi, weil alles so stimmig ist. Kompliment. Und dass der Krimi auch noch mit tollen Fotos bebildert ist, macht die Sache zum uneingeschraenkten Vergnuegen. Werde dein Brot nachbacken (allerdings ohne Brotgewuerz) und hoffe, dass es mindestens halb so gut schmeckt wie es beschrieben ist und aussieht. Liebe Gruesse Hartmut |
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![]() Mitglied seit 04.08.2007 |
Oh vielen Dank an Euch beide
Marla, ich gestehe, habe den Kanten schon abgeschnitten, da war das Brot noch lauwarm....... Hartmut, jaaaaa also da muß ich sagen, da hast Du einen großen Teil zu beigetragen. Hast Du mir doch in einem anderen Fred (von kochomas Brötchen) geraten, einen Vorteig mit Vollkornmehl anzusetzen und für den brotigen Geschmack mehr dunkle Mehle und eine kräftigere Kruste zu versuchen. Ja und nix anderes hab ich jetzt gemacht Ich muß noch ein neues Brot backen, und da ich gestern keinen Vorteig angesetzt habe, werde ich jetzt Dein Brot mit Buttermilch nachbacken Liebe Grüße Gabi |
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![]() Mitglied seit 18.06.2004 |
Hallo Gabi,
stell dein Licht nicht so unter den Scheffel*. Aus so duerftigen Vorgaben kann nicht jeder ein solches Rezept stricken. Gruesse Hartmut * Scheffel=altes grosses Volumenmass fuer Getreide. |
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![]() Mitglied seit 04.08.2007 |
Jaaaaah Hartmut, ich gebe ja zu, daß ich mich hier stundenlang kreuz und quer durchgelesen habe
Ausschlaggebend war eigentlich die leckere Pizza, oder vielmehr, das kleine Brot, welches ich eben aus dem Rest 2-tage-alten Pizzateig gebacken hatte. Das war mein erster Versuch mit so ein paar gramm Hefe, aber noch streng nach Rezept, das Brot habe ich dann schon etwas "gestrickt" , ich habe einfach den Pizzateig als Vorteig genommen und eine kleine Portion Mehl, Wasser, Salz, 1 Fitzelchen Hefe dazugetan und gebacken. Ich war sowas von platt, das das was geworden ist Ja und dann eben mein "Riesenbrötchen", nachdem die Kochoma in ihrem Fred so schön erklärt hatte, wie das mit dem poolish so geht. So probiere ich eben rum Ich bin so fasziniert von der Tatsache, daß ich ein schönes Brot backen kann mit sowenig Hefe. Liebe Grüße Gabi |
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![]() Mitglied seit 26.03.2007 |
Hi Gabi,
Glückwunsch zu diesem Brot. Man möchte gleich reinbeißen, mhhhhmmmm. LG Kochoma |
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![]() Mitglied seit 05.12.2003 |
Hallo möhrchen,
nach deiner Variante, also mit Vorteig, habe ich fast alle meine Rezepte umgestellt. Der Geschmack dankt es mir bei jeden Backen. Brot sieht gut aus. HBG eibauer |
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![]() Mitglied seit 04.08.2007 |
Hallo Kochoma,
danke schön Ja ja das kam nur von Deinem tollen Beitrag über poolish , jetzt muß ich das überall austesten Liebe Grüße Gabi |
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![]() Mitglied seit 04.08.2007 |
Hallo eibauer,
auch Dir danke ich für Dein Lob, eine überaus interessante Methode mit Hefe zu arbeiten, und eigentlich ganz einfach. Ja und besser schmecken tut es auch Eine Frage habe ich an Dich. Hast Du bei den Vorteigen als Anschüttflüssigkeit Wasser genommen oder auch mal was anderes? Ich frage mich, ob ich vl. helles Weizenmehl und Milch für den Vorteig nehmen kann z.B. für süßes Brot. Das habe ich bisher noch nicht versucht. Ich möchte so gerne Panettone (äh hab ich das jetzt richtig geschrieben?) nach eben dieser Methode backen, ob das wohl geht Liebe Grüße Gabi |
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![]() Mitglied seit 26.03.2007 |
Hi Gabi,
vielen herzlichen Dank, aber das ist zuviel der Ehre, ich habe das Verfahren ja nicht erfunden, nur ausprobiert und propagiert. Aber wenns funzt, dann ist es auch schön, so ein nettes Feedback zu bekommen. Der Pannettone (richtig??) würde mich auch interessieren. Habe mal einen Orig-Ital. geschenkt bekommen und war begeistert, vor allem weil der so lange frisch geblieben war. (Obwohl bei mir dennoch der Stollen auf Platz 1 steht - schließlich bin ich Dresdnerin!!! Den back ich aber nit selber. trau ich mir nicht.) Ich hab da auch ein Rezept für Pannettone in einem Italienisch-Kochen-Buch - aber man kennt es ja: 1 Blick ins Buch und 2 ins Leben. Also: Wenn wer den Pannettone mit der poolish hinkriegt, dann bitte Meldung an mich, damit ichs gleich nachmachen kann. LG Kochoma |
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![]() Mitglied seit 04.08.2007 |
Hallo Kochoma,
daß Du das Verfahrung nicht erfunden hast, ok, aber so wie Du es beschrieben hast, und dann im genau passenden Moment, da gibts jetzt nix, Du bist schuld Hm, also Panettone-Rezepte gibts schon etliche, nur welches ist da richtige? Also warum eigentlich nicht mal versuchen mit Vorteig, also ich meine Mehl. Milch und Hefe. Hermann ist doch auch nix wesentlich anderes oder, außer daß da noch Zucker drin ist? Versuch macht kluch............ auf jeden Fall werde ich das testen. Schönes Wochenende und liebe Grüße Gabi |
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![]() Mitglied seit 05.12.2003 |
Hallo möhrchen,
mach doch den Vorteig wie gehabt und für den Hauptteig dann Milch. Gutes Gelingen beim Probieren. HBG eibauer |
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![]() Mitglied seit 04.08.2007 |
Danke schön Eibauer, ja das wäre auch eine Möglichkeit.
Aber eigentlich müßte das mit Milch auch gehen, Hermann wird doch auch mit Milch gefüttert. Hm, ich werde einfach mal beides probieren, wenns denn schiefgeht, no jo, gibt schlimmeres Liebe Grüße Gabi |
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![]() Mitglied seit 19.11.2003 |
Hallo Gabi,
Wenn du gestattest-hier noch mal groß...sieht einfach so verdammt gut aus! Ist gespeichert ------------- Fotos von Möhrchen51
***Ruhe und Einsamkeit sind die echten Güter unserer Zeit*** Pablo Picasso |
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![]() Mitglied seit 04.08.2007 |
Guten Morgen Irina,
na das ist ja eine Überraschung vielen lieben Dank Liebe Grüße Gabi |
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![]() Mitglied seit 16.10.2004 |
Hallo Möhrchen,
auch von mir ein dickes Kompliment, dass Brot sieht einfach toll aus. Mhmm, ich möchte mir auch gerade gern ne Schnitte abschneiden............. Liebe Grüße, S T E F F I |
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![]() Mitglied seit 04.08.2007 |
Vielen Dank Steffi
aber das mit der Scheibe, also das ist zu spät, Brot ist schon längst den Weg allen Irdischen gegangen Ich bin ja jetzt gespannt, ob ich das nochmal so hinkriege......... Liebe Grüße Gabi |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo Möhrchen51,
ich habe dieses Brot nachgebacken und ich bin begeistert. Eine tolle Kruste und ein super Geschmack. Leider ist es mir an der Seite aufgebrochen beim Backen. das ändert zwar nichts an dem super Geschmack aber die Optik stört mich doch etwas. Weiß jemand was ich daran ändern kann ? Grüssle aus dem Schwabenland Gaby |
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![]() Mitglied seit 04.08.2007 |
Hallo Gaby,
also das freut mich sehr, daß Dir das Brot so gut geschmeckt hat. Warum das Brot auf der Seite ausgebrochen ist, kann ich Dir leider nicht sagen, so eine erfahrene Brotbäckerin bin ich noch nicht. Mein Sonnenblumenbrot hat auch an einer Seite eine Beule bekommen. Vielleicht liegt es am wirken des Brotes? Tut mir leid, daß ich Dir da jetzt nicht raten kann, da könnte ich selbst noch einen Tip gebrauchen. Lieben Gruß zurück ins Schwabenland Gabi |
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![]() Mitglied seit 08.11.2007 |
Grüss dich Möhrchen,
es ist zwar schon spät, trotzdem eine Frage : mein Backofen geht nur bis 250 Grad,wie muß ich die Backzeit verändern, um auch ein so tolles Brot zu bekommen? Herzliche Grüsse und gute Nacht? Vera |
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![]() Mitglied seit 04.08.2007 |
Guten Morgen Vera,
keine Bange, das geht sicher genau so bei Dir. Auf der Anzeige meines Ofens steht als Höchsttemperatur 250°. Dann kommt, wenn man den Knebel weiter dreht, noch eine Anzeige fürs Grillen. Ich habe etwas weiter gestellt als eben 250. Wenn Du Deinen Ofen so einstellst, wie es geht bei Dir, denke ich brauchst Du nichts zu verändern an der Backzeit. Bitte auch bedenken, daß auch nicht alle Öfen genau gleich arbeiten, also das Brot auf alle Fälle im Auge behalten, evtl. ist die Backzeit auch ein paar Minuten länger oder kürzer. Wenn man auf den Boden klopft, sollte es hohl klingen. Oder noch ein Tip: Ein Fleischthermometer hineinstecken, wenn die Temperatur über 92° im Inneren des Brotes ist, ist es durchgebacken. Viel Erfolg beim Nachbacken und guten Apetit wünscht Möhrchen51 - Gabi |
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![]() Mitglied seit 18.06.2004 |
Hallo Gabi,
" Wenn man auf den Boden klopft, sollte es hohl klingen. " Was soll ich machen? Ich habe Massivdecken, und wenn ich auf den Boden klopfe, klingt es NIE hohl. Soll ich das Brot trotzdem im Ofen lassen? Oder meinst du den Boden vom Backofen? Das koennte schon eher klappen, ich glaube, der klingt hohl. Liebe Gruesse Hartmut |
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![]() Mitglied seit 08.11.2007 |
Einen fröhlichen guten Morgen Möhrchen51 - Gabi,
herzlichen Dank für deine ausfühliche und schnelle Antwort. Mein Backofen hat tatsächlich nach der 250 Grad noch einen kleine Markierung links daneben, hatte ich bisher gar nicht beachtet!! Das Klopfen auf den Boden und den hohlen Geräuschen werde ich ausprobieren, mal sehen was zu hören ist. An diesem Wochenende werde ich die ersten Weihnachtsplätzchen backen, daher ist mein Backofen (und auch ich) wahrscheinlich ausgelastet; wenn mein 1. Brot , nach deinen Tipps gebacken, fertig ist melde ich mich. Liebe Grüsse Vera |
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![]() Mitglied seit 04.08.2007 |
Also @ Hartmut, wirklich
Also eigentlich höre ich beim Klopfen auf das Brot immer diesen hohlen dumpfen Ton, sonst nix Liebe Grüße Gabi |
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![]() Mitglied seit 04.08.2007 |
@ Hartmut, ich nochmal.
Du der soviel mehr Erfahrung hast als ich, warum platzt ein Brot auf? GABY hatte ja auch gefragt, aber es gibt noch viel, was ich nicht weiß Mein Gedanke, könnte es sein daß es noch ein wenig länger hätte gehen müssen bzw. können? Wie war das nochmal mit der Delle, die ich ins Brot gedrückt habe und die recht schnell wieder verschwindet? Habe zwar darüber irgendwo was gelesen, aber nur wo war das? Danke für Deine Hilfe Gabi |
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![]() Mitglied seit 04.08.2007 |
Hallo Vera,
hmm Weihnachtsplätzchen, hmmm Spritzgebäck, hab eigentlich alles da, und wenn ich morgen sowieso ein Brot backe, kann ich doch gleich.......hmjamm jamm........ Viel Erfolg und fröhliches Backen Gabi |
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![]() Mitglied seit 18.06.2004 |
Hallo Gabi,
Aufplatzen des Brotes beim Backen: Meist platzt es an den Seiten auf. Im Extremfall schiebt der Mittelteil den Oberteil wie einen Pilzhut nach oben. Ueberwiegend ein Fehler der Gare. Das Brot ist nicht genug gegangen und bekommt mit der angenehmen Hitze des Ofens einen extremen Ofentrieb. Dabei vergroessert sich das Volumen so stark, dass der Laib an der schwaechsten Stelle reisst - und das ist die noch weiche Seite. Abhilfe: Da die Fingerprobe bei Misch-und Roggenbroten sehr schwierig zu beobachten ist, sollte man/frau das ganze Brot beobachten (erfordert leider auch etwas Erfahrung). Wenn das Brot nicht mehr sichtbar geht, also keine Volumenvergroesserung mehr zu sehen ist, dann sollte es eigentlich schon gerade im Backofen sein. Hier muss man aufpassen, damit keine Uebergare entsteht, denn dann faellt das Brot (etwas) zusammen und laeuft breit. Ideal waere, das Brot kurz vor der Vollgare einzuschiessen. Aber das ist ohne Erfahrung nicht so ganz einfach. Deshalb hat man den Kompromiss mit der Verdopplung des Volumens genommen: Das kann man leichter abschaetzen, auch wenn das Ergebnis etwas ungenau ist. Gruesse Hartmut |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Vielen Dank harryadd,
das werde ich jetzt austesten. Ich dachte eigentlich das das Brot an den Schnittstellen oben am auseinander geht. Das passiert aber nur ein bißchen. Irgenwie wird das Brot oben zu schnell gebacken, so das es an der Seite ausbricht weil oben nichts mehr geht. Dachte schon ich probiere es mal wie bei einem hefezopf. der reisst mir eigentlich immer schön oben auseinander. Aber dann müsste ich das Brot bei 180° backen und ob das dann was wird weiss ich nicht so recht. Grüssle aus dem Schwabenland Gaby |
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![]() Mitglied seit 04.08.2007 |
Hallo Hartmut,
oh Liebe Grüße Gabi |
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![]() Mitglied seit 14.01.2006 |
Hallo Gabi,
habe das Brot jetzt 2 Tage hintereinander gebacken (das 1. hat nicht mal den Tag überlegt Allerdings hat das mit den Temperaturen bei mir nicht so ganz hingehauen, das erste Brot war bereits nach 40 Minuten sehr dunkel, beim 2. habe ich die Temperatur früher runtergestellt und nach 35 Min. rausgenommen. Der Kopftest (auf den Boden des Brotes, nicht der Küche Ein Nachteil hat das Brot allerdings: Bei einem 5-Personen-Haushalt hält es nicht wirklich lange, ich werde deshalb das nächst mal die doppelte Menge nehmen und 2 Brote backen. LG Catalana |
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![]() Mitglied seit 14.01.2006 |
Hallo,
muß natürlich heißen "überlebt", nicht überlegt Catalana |
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![]() Mitglied seit 24.11.2007 |
Hallo,
ich habe heute dieses Brot gebacken und hab ein paar Fragen dazu. 1. Wie bekommt man die Kruste schoen golden braun? Mein Brot ist eher blass. 2. Ich lebe um die 2,200 Meter hoch in einem Bergdorf in Mexico. Kann mir jemand sagen, ob und wie man ein Rezept (Backtemperaturen, wie lange man den Teig gehen lassen muss, etc) abaendern muss, um es dem geringeren Luftdruck anzupassen. 3. Hier gibt es nur weisses Mehl zukaufen. Ich habe eine Komo Fidibus 21 Getreidemuehle und mahle mein ganzes Mehl selber. Wie sehr es ausgemahlen ist, ist etwas ueber den Daumen gepeilt. Aber mein Mehl ist ganz bestimmt schwerer als das, das Du, Móhrchen, verwendet hast. Waere es besser dafuer etwas mehr Hefe zu verwenden? Oder soll ich die uebrigen Zutaten auch anruehren und ueber Nacht quellen lassen? Ich hoffe jemand von Euch kann mir weiterhelfen. Mein Brot war ganz gut, nur die Krume ist nicht so richtig locker. Trotzdem ist es schon fast aufgegessen. Ein Genuss endlich mal wieder habhaftes Brot zu essen! Gruss, Nube |
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![]() Mitglied seit 04.08.2007 |
Hallo Catalana,
das freut mich sehr, daß es euch geschmeckt hat Au ja, das mit der Temperatur ist so eine Sache. Also ich hatte mir kürzlich im Aldi so ein Backofenthermometer gekauft. Nun arbeitet dieses Teil etwas zögerlich, oder auch nicht und meine Temperaturanzeige ist doch ungenau Weiterhin viel Erfolg und guten Appetit wünscht Möhrchen51-Gabi |
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![]() Mitglied seit 04.08.2007 |
Hallo Nube,
owei, gerne würde ich Dir helfen, aber jetzt bin ich völlig überfordert Daß es trotz der Probleme geschmeckt hat, ist doch schon mal sehr gut. Und den Rest bekommst Du dann auch noch hin. Viel Erfolg und liebe Grüße Gabi |
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![]() Mitglied seit 18.06.2004 |
Hallo Nube,
aus eigener Erfahrung weiss ich, dass eine gemaessigte Hoehenlage keinen erkennbaren Einfluss auf das Back- und Gehverhalten von Broten und Brotteigen hat. Ich backe oft in 1700 m Hoehe. Zum Braeunungsgrad musst du experimentieren. Ich backe fast alle Brote bei 250°C an (15-20 Minuten) und backe bei 200°C fertig. Reine Weizenbrote backe ich auch oft durchgehend mit 240°C (40-50 Minuten). Dabei lasse ich die Kruste mittel- bis dunkelbraun werden. Gruesse Hartmut |
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![]() Mitglied seit 08.11.2007 |
Hallo Möhrchen51
jetzt sind fast alle Weihnachtsplätzchen fertig und heute Nachmittag werde ich dein Brot vorbereiten,dazu noch eine Frage : was bedeutet TA 166?? und Ähnliches?? Lg Vera |
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![]() Mitglied seit 04.08.2007 |
Hallo Vera,
TA = Teigausbeute, bedeutet auf 100 Gramm Mehl 66 ml Flüssigkeit, also meist Wasser, aber auch Buttermilch, oder Joghurt, oder Jughurt mit etwas Wasser habe ich auch schon benutzt. Je höher die TA, desto weicher der Teig. Bei sehr hellen Weizenmehlen sollte die TA niedriger sein, bei mehr dunklen Mehlen höher, da diese mehr Flüssigkeit aufsaugen können. Schau mal z. B hier , da hat Hartmut das gut erklärt @ Hartmut danke Liebe Grüße Gabi |
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![]() Mitglied seit 08.11.2007 |
Hi Gabi,
das ging aber schnell!! Danke! :- Bei den doch (für mich als Brotbackanfängerin) manchmal unbekannten Fachausdrücken findet man hier bei Euch " Hilfreichen" immer eine Antwort. Herzliche Grüsse Vera Danke auch an Hartmut |
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![]() Mitglied seit 19.11.2003 |
Hallo Gabi,
ich habe gestern dein Brotrezept endlich mal ausprobiert Kneten und gehen lassen hab ich ihn in meinem BBA-aber natürlich so wie vorgegeben nur 1/2 Stunde. Da ich kein Roggenmehl Type 1150 da hatte, habe ich dies gegen Roggenvollkorn ausgetauscht. Da mir der Teig leicht zu trocken erschien, hab ich noch etwas Wasser hinzugefügt-was ich aber später bereut habe.... Also nach dem gehen hab ich kurz und kräftig nochmal durchgeknetet und dann versucht schön straff zu formen-es war eigentlich OK....dann ging der Teig wunderbar auf im Gärkörbchen (nach 1 1/2 Stunden hatte er sein Volumen mehr als verdoppelt)-dann wollte ich das Brot auf meinen Brotschieber stürzen....und.... Während dieses Vorgangs war das Brot auserdem regelrecht in sich zusammen gesackt, weil der Teig zu weich war (das ist doch trotzdem nicht normal?)-so dass ich einen halben Fladen (ist auch in die Breite gegangen) in's Rohr geschoben habe. Gebacken wurde auf meinem Pizzastein-nach 40 Minuten war das Brot fertig und zum Glück wieder etwas wohlgeformter. Aber zufrieden bin ich mit der Optik ganz und gar nicht Hab einfach mal trotzdem ein Foto gemacht:
Mein Vorteig war super, daran kann es nicht gelegen haben (denke ich):
Geschmacklich sehr fein, nicht zu lasch und nicht zu dominant Mein Gärkörbchen hat heute seine letze Reise angetreten-nämlich auf de Weg zur Mülldeponie. Dieser Frust gestern hat mir echt den Rest gegeben-es hat total kleine Rillen, wo das Mehl gar nicht richtig haften kann-und ein Muster bekommt man schon gar nicht-diesen (nicht billigen) Schrott hab ich mal online bestellt Es würde mich sehr freuen, liebe Gabi, wenn du mal noch genauer geschreiben könntest, wie du dein Brot formst, bzw. wie du zu so eine feinlöchrigen Krume kommst.
***Ruhe und Einsamkeit sind die echten Güter unserer Zeit*** Pablo Picasso |
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![]() Mitglied seit 25.09.2005 |
HAAAALT - Stop, Irina - gibt Deinem Gärkörbchen bitte noch ne Chance
Aus welchem Material besteht Deines denn ??? Ich habe Holzschliff und auch immer das Problem der festklebenden Teige gehabt - trotz gut einmehlen Bis ich dann hier im Forum folgende Tipps bekam: 1. ein Teil des Mehl zum einmehlen durch Stärke ersetzen 2. das Gärkörbchen nach Gebrauch nicht entmehlen ! Nun verwende ich zum einmehlen Stärke pur und seitdem flutschen meine Brote nur so raus ... Wie das allerdings mit Gärkörbchen aus anderen Materialien funktioniert, weiß ich leider auch nicht ... Übrigens: die Rillen im Gärkörbchen sind normal ... LG - Alegro |
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![]() Mitglied seit 04.08.2007 |
Hallo Irina,
erst mal freue ich mich daß Du mein Brot nachgebacken hast und es Dir geschmacklich zusagt Hm, schade finde ich, daß Dein Gärkorb Dich so schmählich im Stich gelassen hat Bezüglich Brot formen, finde ich dies sehr hilfreich. Und die Krume, hm, das kann ich Dir leider auch nicht erklären, war ich doch selbst von dem guten Ergebnis überrascht Ich hoffe, ich habe Dir etwas helfen können. Liebe Grüße Gabi |
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![]() Mitglied seit 24.11.2007 |
Hallo Gabi und Hartmut,
danke fuer Eure schnellen Antworten! Ich denke beim naechsten Brot werde ich ein bisschen mehr Hefe nehmen und evtl. das restliche Vollkornmehl ein paar Stunden quellen lassen. Hat jemand Erfahrung mit selbstgemahlenem Vollkornmehl? Hartmut - ich hatte die Befuerchtung, dass wenn ich das Brot die ganze Zeit bei hoeherer Temperatur backe, dass es dann innen zu speckig bleibt. Koennte das passieren? Danke fuer Eure Hilfe! Grüssle, Nube |
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![]() Mitglied seit 18.06.2004 |
Hallo Nube,
das kommt darauf an, wie lange du das Brot im Ofen halten kannst, ohne dass es verbrennt. Du solltest die im Rezept angegebene Zeit auf jeden Fall mindestens einhalten! Wenn das wegen der hohen Temperatur nicht geht, dann senk die Temperatur etwas. Und lass Brote ruhig schoen dunkelbraun werden, der Geschmack der Kruste ist besser. Gruesse Hartmut |
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![]() Mitglied seit 18.06.2004 |
Hallo Irina,
wahrscheinlich kann ich dir bei beiden schiefgelaufenen Punkten helfen. 1. "... wollte ich das Brot auf meinen Brotschieber stürzen....und.... ...es hing fest ..." Koerbchen mit einer Mischung aus 2/3 Staerke und 1/3 Weizenmehl dick!!! und fest!!! einreiben. Da haengt nichts mehr fest, zumindest bei Koerbchen aus Holzschliff. Wird aber auch bei Peddigrohr funktionieren. Selbst sehr nasse Roggenteige loesen sich spielend! Schicht fuer spaetere Backgaenge am Koerbchen lassen. 2. "... war das Brot auserdem regelrecht in sich zusammen gesackt ..." Wahrscheinlich lag eine Uebergare vor, d.h. du hast das Brot zu lange gehen lassen. Brot sofort in den Backofen geben, wenn keine Volumenvergroesserung mehr feststellbar ist. Gruesse Hartmut |
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![]() Mitglied seit 08.11.2007 |
Hallo Gabi,
mein 1. Brot ist im Backofen!! Mensch, das ist ja spannender als jeder Krimi. Aber nach eueren vielen Infos konnte es ja nur gutgehen.Ich freue mich richtig. Danke für deine , für euere Hilfe. in freudiger Erwartung Vera |
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![]() Mitglied seit 08.11.2007 |
Liebe Gabi,
ich sitze hier und genieße das 1. Stück meines allerersten Brotes! ( das andere Backwerk kann ich ja nicht dazuzählen) Ach, schmeckt das toll, das nächste gibts mit Butter und Salz, dann eins mit frischem Kräuterquark...ach, je ich glaube heute brauche ich kein Abendbrot, bin dann noch satt und zufrieden. Daß das Brot auch noch Klasse aussah, wird dich nicht wundern. Eine dankbare und restlos Bekehrte Liebe Grüsse Vera |
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![]() Mitglied seit 04.08.2007 |
Hallo Vera,
na dann Herzlichen Glückwunsch Das erst Selbstgebackene ist doch was ganz Besonderes. Ein tolles Gefühl nicht wahr? Ich schleiche auch immer um ein frisches Brot herum, und ehe es kalt ist habe ich immer den Kanten abgeschnitten und probiert, da kann ich einfach nicht widerstehen Ich habe das Brot übrigens heute auch wieder gebacken, öhem, der Kanten fehlt schon Ja und ein paar Kekse habe ich auch heute gebackenund gestern ein Toastbrot, da habe ich schon weniger Hefe genommen, aber ich werde das sicher beim nächstenmal mit noch weniger probieren Guten Apetit und liebe Grüße von einer sich-mit-freuenden Gabi |
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![]() Mitglied seit 08.11.2007 |
Hallöle Gabi,
so viel Freude unter den Menschen und das ""nur"" mit einem frischen Brot, ist das nicht toll!! Mein Mann hatte mein tolles Brot noch gar nicht entdeckt, aber den leeren Brotkasten. Also, wie Männer " manchmal" so sind:" Du hast ja gar kein Brot gekauft! Es ist Sonntagabend,was jetzt?" Ha!! der hat vielleicht geguckt!! Hat mich richtig stolz gemacht. Jetzt komme ich mir vor wie bei Bio:"Hmmm, Klasse, darfst du wieder backen". Auf meine alten Tage ein Lob, hab eure Tips alle gut befolgt, oder? Du hast ein Toastbrot gebacken und auch mit sehr wenig Hefe toll!! und nach welchem Rezept? Würdest du es mir und allen anderen verraten?? Bin schon ganz gespannt. Wir essen Toastbrot mit selbstgemachter Marmelade sehr gern. Es grüsst dich satt und zufrieden Vera |
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![]() Mitglied seit 18.06.2004 |
Hallo Vera,
herzlichen Glueckwunsch. Ich freue mich mit dir. Liebe Gruesse Hartmut |
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![]() Mitglied seit 08.11.2007 |
Grüss dich Hartmut,
dankeschön für deine Glückwünsche, denn viele deiner Tips zum Brotbacken habe ich beherzigt. Vorallem da sie so "Narrensicher" , also auch für so Brotbackneulinge, wie mich, gut nachzuvollziehen waren. Nächste Woche hole ich mir Buttermilch um dein " Einsteigerbrot " zu backen. Ich werde berichten. Einen schönen Sonntagabend, fröhliche Grüsse Vera |
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![]() Mitglied seit 19.11.2003 |
Hallo!
@Allegro, mein Gärkörbchen ist....ähmmm...war aus Kunstoff/"Plastik" @Gabi, jaaaaaaaaaaa, mein Gärkörbchen...so was "feiges" hab ich noch nie erlebt @Hartmut, danke für deine "Fehleranalyse". Ich habe irgendwie immer Schwierigkeiten damit zu erkennen, wann das Brot in den Backofen muss....kann man da eigentlich auch nach Volumen gehen? Es stimmt doch, dass wenn alles optimal verläuft das Brot im Ofen gar nicht mehr stark aufgeht; oder habe ich da was falsches aus anderen Threads in Erinnerung?
***Ruhe und Einsamkeit sind die echten Güter unserer Zeit*** Pablo Picasso |
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![]() Mitglied seit 24.11.2007 |
Hallo Hartmut,
Danke fuer Deine Hilfe! Jetzt bin ich endlich dazugekommen ein zweites Brot zu backen. Diesmal habe ich ein paar Sonnenblumenkerne, Leinsamen und Kuerbiskerne mit reingebacken. Der Geschmack war einwandfrei und das Brot ist auch schon wieder aufgegessen. Nur die Krume wieder zu dicht - obwohl mir das eigentlich nicht so viel ausmacht. Aber wenn sie lockerer waere, dann haette ich mehr Brot, was auch nicht schlecht waere. Der Teig war doppelt aufgegangen bevor ich ihn ins Rohr geschoben habe. Und das Brot war immer noch etwas blass, obwohl ich es laenger bei hoeherer Temperatur gebacken habe (250 Grad) Meine Fragen: Muss ich mehr Wasser nehmen, wenn ich nur Vollkornmehl habe? Mehr Hefe? Wenn ich Samen dazunehme, brauche ich dann auch mehr Wasser? Mehr Hefe? Wenn man den backenden Brotlaib mit Wasser besprueht, hilft das auch mit der Bräune? Gruessle, Nube |
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![]() Mitglied seit 04.08.2007 |
Hallo Nube,
Schön, daß Du wieder versucht hast. Schade, Hartmut hat wohl Deine Frage hier nicht gelesen. Ich antworte Dir mal einfach, so geht der Fred wieder nach oben, vll. liest er doch noch mal rein. Generell kann ich Dir nur sagen, daß Vollkornmehl mehr Flüssigkeit aufnehmen kann als helles Mehl. Und auch mehr Hefe verträgt. Ein Versuch wäre, die Wassermenge etwas zu steigern und zu schauen, wie es wird. Und die Saaten nehmen ja auch etwas Wasser auf. Tut mir jetzt leid, daß ich Dir nicht genauer helfen kann, aber ich übe selbst noch und kann auch nur vermuten Tröstende Grüße Gabi |
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![]() Mitglied seit 24.11.2007 |
Hallo Gabi,
danke für Deine Hilfe! Ich habe inzwischen ein weiteres Brot gebacken und nachdem ich alle moeglichen Beitraege in den Foren durchgeforscht hatte, habe ich einen Teil des Vollkornmehls als Quellstueck angesetzt (Kalt aufgesetzt und ungefaehr 3 Stunden stehen lassen) Diesmal ist das Brot hoeher aufgegangen - der obere Teil der Krume war schoen locker. Nur der untere Teil war noch etwas zu dicht. Das naechste mal nehme ich einfach etwas mehr Hefe, das wird dann wahrscheinlich den restlichen Auftrieb geben. Ich bin echt froh, dass ich dieses Forum gefunden habe. Da macht das Backen doch gleich noch mehr Spass, wenn man so ne gute Unterstuetzung bekommt! Danke fuer die guten Ideen! Lieber Gruss, Nube |
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![]() Mitglied seit 02.02.2009 |
Hallo Gabi,
eine etwas späte, aber begeisterte Rückmeldung von mir als Back Anfänger zu dem herz- haften Brot - es hält wirklich was es verspricht und Abwandlungen sind in Planung. Es geht eben nichts über eine lange Vorteigsführung. Das Brot wird auf jeden Fall in mein (noch) bescheidenes Repertoire aufgenommen. Gruss Gerhard |
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![]() Mitglied seit 04.08.2007 |
Hallo Gerhard,
es freut mich sehr, daß Dir das Brot gelungen ist und es Dir schmeckt. Es ist schon erstaunlich, was so eine kleine Hefemenge bewirken kann. Man kann auf die Art eine Menge verschiedener Brote backen, z.B. auch leckere Baguettes. Auch Pizzateig mache ich mit langer kalter Führung, der Teig wird von mir fertig geknetet und dann in den Kühlschrank gestellt, mindestens 24 Stunden, es macht aber gar nichts, wenn er noch länger im Kühler bleibt, auch noch nach 2 oder 3 Tagen schmeckt die Pizza wunderbar. Es macht Spaß, alle diese Dinge zu entdecken, wünsche Dir Freude und viel Erfolg dabei LG Gabi |
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