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Sauerteigpulver - Wofür ist das gut?

Vom 04.10.2007 10:27 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

weisslein  Kaltmamsell


Mitglied seit 29.01.2006
59 Beiträge (ø0,03/Tag)
Hallo Ihr Lieben,
ich backe seid langem meine Brote mit Sauerteig (mein Starter ist ca.2 Jahre alt). Jetzt habe ich in verschiedenen Kommentaren ( ich weiß nicht mehr wo und von wem) gelesen, das zum Teig noch zusätzlich Sauerteigpulver gegeben wird. Ich habe in meinem Schrank noch meine Trockensicherung stehen, die ich ca. alle 6 Monate austausche. Bislang habe ich die alte immer entsorgt. Kann ich dieses Pulver denn noch für was benutzen? Hat es beim backen irgendeinen positiven Effekt? Ich dachte immer, das Sauerteig nur in Wasser angerührt verbacken werden kann.
Liebe Grüße, Weisslein
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Vom 04.10.2007 10:54 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

livorno1 Küchenjunge


Mitglied seit 23.04.2005
188 Beiträge (ø0,07/Tag)
Hallo Weisslein,

Auf der HP von Pöt wird folgendes erklärt:

Trocknen
Das Trocknen ist eine der einfachsten Methoden einen Sauerteig dauerhaft lagern zu können. Er hält trocken in einem Glas im Dunkeln aufbewahrt viele Jahre ohne Qualitätseinbußen und kann auch ganz schnell wieder reaktiviert werden.

Wenn man Sauerteig trocknen will, so streicht man ihn mit einem Teigschaber dünn auf einem Blatt Backpapier aus und lässt dieses einfach an der Luft liegen. Bitte nicht in den Ofen zum Trocknen tun, da dann durch die hohen Temperaturen der Sauerteig abstirbt. Nach einem bis zwei Tagen blättert der Sauerteig vom Papier ab und kann dann, grob zerkleinert aufbewahrt werden.

Diesen getrockneten Sauerteig kann man, wenn man ihn mit einer Küchenmühle fein mahlt, wie Backpulver zur Kuchen- und Muffinsherstellung ohne Vorteig verwenden (siehe das Kapitel "Kuchen").

Ansonsten wird der getrocknete Sauerteig einfach mit ausreichend lauwarmem Wasser angesetzt, nach ca. 2 Stunden mit Mehl und Wasser gefüttert und gut umgerührt. Sollte der Sauerteig sich noch nicht ganz aufgelöst haben, so macht das nichts.

Gruß
livorno1
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Vom 04.10.2007 13:21 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

harryadd Hendlgriller


Mitglied seit 18.06.2004
2.359 Beiträge (ø0,81/Tag)
Hallo Weisslein,

wenn du Zeit hast und Langeweile und wenn du gerne experimentierst, dann kannst du ja deine Sicherung in verschiedenster Form reaktivieren und sehen, was dabei herauskommt.

* zu einem Vollsauer reaktivieren und damit backen (3-4 Tage)
* den reaktivierten Sauerteig zur Unterstuetzung des Stammsauerteigs nehmen
* Sauerteig trocken in Pulverform in den Teig geben (meine Empfehlung: vorher gut sieben, wird sich nicht gut aufloesen)
* Trockensauer im Schuettwasser aufloesen (dauert lange) und zum Teig geben

usw., usw., ...

Wenn du aber ernsthaft ein gutes Brot backen willst, dann nimm nur deinen Stammsauerteig.
Die Trockensicherung ist eben nur die Sicherung fuer Notfaelle, und ich habe gut drei Tage gebraucht, um aus diesem Trockensauer einen Vollsauer zu ziehen.

Es geht, aber was solls?

Gruesse

Hartmut
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Vom 05.10.2007 10:10 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

kochspatz Suppenkoch


Mitglied seit 09.11.2005
983 Beiträge (ø0,41/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Hallo,

ich verbrauche meinen getrockneten Sauerteig schon nach und nach. Und zwar dann, wenn ich auf die Schnelle ein Brot brauche, z.B. auch ein Baguette und es für die lange Führung mit Vorteig schon zu spät ist. Dann einfach einen Hefe-Brotteig ansetzen und der Hefe ca. 2 EL Trockensauer auf 500 g Mehl zugeben.
Ich finde, das Brot bekommt dann mehr Geschmack.

Gruß kochspatz
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