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Weizenfreier Sauerteig?

Vom 13.07.2007 01:21 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

mama_Kiwi Smutje


Mitglied seit 10.07.2004
92 Beiträge (ø0,03/Tag)
Hallo zusammen!

Ich backe jetzt seit fast 3 Jahren erfolgreich mit meiner \"Anna\", einem Weizensauerteig. Allerdings soll mein Partner jetzt eine weizenfreie Diät machen, da er seit vielen Jahren Hautprobleme hat. Kann ich meine gängigen Rezepte einfach umstellen? Ich bekomme hier in Neuseeland Gerste, Amaranth, Quinoa, Reismehl, Buchweizen, Hirse, Sorghum, Roggen (nur als Vollkorn) ...

Und was ist mit dem Sauerteig? Kann ich eine der vorgenannten Getreidearten problemlos wie Weizen versäuern?

Danke schon mal,
Jana


Alles ist möglich, solange es sich nicht als unmöglich erweist. Und selbst das dann Unmögliche kann immer noch einmal möglich werden. (Chin. Weisheit)
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Vom 13.07.2007 03:27 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

anbrilli Kaltmamsell


Mitglied seit 15.12.2005
905 Beiträge (ø0,38/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
hallo jana,
bin noch ziemlicher neuling beim st-backen....... ich denke aber das problem duerfte halt eher sein..... das dann die diaet nicht voellig weizenfrei ist.
warum ziehst du dir keinen \"franz\" aus dem roggenvollkornmehl????? habe auch zwei im kuehlschrank (weizen und roggen) und verwende sie nach lust und laune...... wobei mein roggensauerteig noch ein frischling ist und noch nicht die triebkraft hat..... kommt noch. Lachen
geschmacklich mag ich den weizenST lieber...... *ups ... *rotwerd*

ach ja bekomme hier auch nur roggenvollkorn und das hat prima geklappt mit dem anzuechten von franz.

hoffe ich konnte dir helfen *ups ... *rotwerd* na dann...

die ganzen fachleute in sachen ST duerften wohl im bett liegen....... Lachen

sonnige gruesse
andrea


first things first - second things never. (Cicero)

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Vom 13.07.2007 08:52 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Teetrinker Hendlgriller


Mitglied seit 18.11.2003
1.287 Beiträge (ø0,41/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht

Moin

Setze einen Roggensauerteig an und backe reine Sauerteigbrote. Let´s cook baby!
Roggensauerteig lässt sich problemlos selbst ansetzen.


liebe Grüsse Teetrinker
Nr.62 der SHGdBS

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Katzen würden Mäuse kaufen!
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Vom 13.07.2007 08:57 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Riina Kaltmamsell


Mitglied seit 29.04.2006
570 Beiträge (ø0,26/Tag)
Hallo,

bekommst du Dinkel? Das wäre am einfachsten, wenn du schon die Verarbeitung mit Weizen kennst. Sauerteig geht auch mit anderen Getreide, zum Teil muß man natürlich die Besonderheiten der \"Getreide\" und Pseudogetreide beachten. So wird dir ein Brot aus reinem Amaranthmehl nicht schmecken, weil es viel zu feucht ist. Habe gerade kein Rezept zur Hand und nur wenig Zeit.

Schau dich doch mal im Allergiker Backforum um. Hans 60 backt z.B. mit Maissauerteig. Er hat auch eine Webseite mit Rezepten, die findest du hier .

LG Riina

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Vom 13.07.2007 09:03 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Riina Kaltmamsell


Mitglied seit 29.04.2006
570 Beiträge (ø0,26/Tag)
P.S. gängige Rezepte kann man zumindest nicht einfach mit Quinoa, Amaranth, Reis, Sorghum, Hirse, Buchhweizen ersetzen. Diese Glutenfreien Mehle verhalten sich völlig anders als z.B. Weizen. Die Teigbeschaffenheit ist völlig anders. Sie brauchen z.B. viel mehr Wasser.
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Vom 13.07.2007 15:42 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Backnudel Kaltmamsell


Mitglied seit 27.03.2006
1.040 Beiträge (ø0,46/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Hallo,
man kann reine Roggenbrote backen. Reinen Roggen - Sauerteig züchten und dann hier die Rezepte nutzen. Ich nutze auch nur Roggenvollkornmehl (mahle es selber)

Dinkel ist mit Weizen verwandt, wenn Weizen gemieden werden soll, ist es fraglich, ob Dinkel genommen werden darf... das muß mit dem Arzt abgeklärt werden.

Ich würde mit reinem Roggen Anfangen und dann ggf. andere Getreidesorten untermischen.

Viel Spaß beim Backen wünsche ich!
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Vom 14.07.2007 02:27 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

mama_Kiwi Smutje


Mitglied seit 10.07.2004
92 Beiträge (ø0,03/Tag)
Hallo und danke für die Tipps!

Ich bin geschmacklich von Maismehl nicht sonderlich begeistert, deswegen hätte ich gern \'ne Alternative dazu.

Was Dinkel (engl. spelt) angeht, bin ich mir nicht 100%ig sicher, aber ich glaube ich habe es in unserem \"Health Shop\" gesehen. Außerdem ist es bei einer weizenfreien Diät erlaubt (es geht um den Ausschluß von Weizenproteinen). Ich werde also den Versuch mit dem Dinkelsauerteig machen, sollte ich es bekommen. Ansonsten probiere ich Gerste. Roggenvollkornsauerteig kippt nach meiner Erfahrung schnell um.

Ich werde auf jeden Fall bei meinem Mischbrot bleiben. Das hat etwa 60% Roggenanteil. Den Rest werde ich mit Dinkel oder Gerste ersetzen. Mein Weizenschrotbrot werde ich auch auf Dinkel und vielleicht Gerstenschrot umbasteln.

Mal schauen, was ich noch in Hinsicht auf Amaranth, Quinoa und Buchweizen an Rezepten finde - für herzhafte Muffins, Pfann-/Eierkuchen und vielleicht sogar Kuchen.

Liebe Grüße,
Jana



Alles ist möglich, solange es sich nicht als unmöglich erweist. Und selbst das dann Unmögliche kann immer noch einmal möglich werden. (Chin. Weisheit)
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Vom 15.07.2007 08:34 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Backnudel Kaltmamsell


Mitglied seit 27.03.2006
1.040 Beiträge (ø0,46/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Naja, es ist eben die Frage, ob Dinkel als \"Urweizen\" genau die zu meidenen Proteine nicht enthält.

Oft wird eben Dinkel bei einer Weizenfreien Diät angeraten, führt dann eben nichtzum gewünschten Erfolg, da eben doch zu viel Ähnlichkeiten sind. AUs diesem Grund ist eben genau zu klären, ob Dinkel diese Voraussetzungen erfüllt.

Lg von der Backnudel, die eine Freundin lange hat leiden sehen, weil Ärzte ihr Dinkel angeraten haben, obwohl es kontrainidziert war.
Nach reinem Roggenbrot ging es ihr besser. Es war übrigens eine Unverträglichkeit der Weizenproteine.
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Vom 16.07.2007 03:45 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

mama_Kiwi Smutje


Mitglied seit 10.07.2004
92 Beiträge (ø0,03/Tag)
Liebe Backnudel!

Danke für den Hinweis, das ist bereits berücksichtigt wurden.

Gründe für die Entscheidung eine weizenfreie - aber nicht glutenfreie (Klebereiweiß, spezielles Protein) - Diät zu machen sind folgende:

- Außer Hautproblemen können keine weiteren Symptome für Zöliakie (Glutenunverträglichkeit) festgestellt werden.
- Dinkel, wie auch Emmer und Einkorn, ist ein Vorläufer des heutigen Weizens. Weizen wurde durch Zucht gentechnisch verändert, damit änderte sich auch die Zusammensetzung der Proteine.
- Lactoseunverträglichkeit tritt ausschließlich in Regionen auf, wo intensivierte Landwirtschaft betrieben wird. Durch Zuchtauslese veränderte sich der Milchzucker gegenüber dem der \"Urarten\".
- Viele Nahrungsmittelunverträglichkeiten werden auf intensivierte Landwirtschaft und nicht gerade gesunde Produktionsweise zurück geführt.
- Dinkel wird in verschiedenen Bereich der alternativen Medizin als Kurmittel eingesetzt (Siehe Hildegard von Bingen).

Im Falle deiner Freundin handelt es sich möglicherweise um eine Glutenunverträglichkeit oder aber ihr Dinkel war mit Weizen verunreinigt ...

Außerdem war die ursprüngliche Frage, wie ich \"Anna\" kurzzeitig ersetzen kann, bis die angesprochene Therapie beendet ist. Nicht aber, ob eine weizenfreie oder glutenfreie Diät anzuraten sind ...

Gruß, J.


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Vom 16.07.2007 07:24 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Backnudel Kaltmamsell


Mitglied seit 27.03.2006
1.040 Beiträge (ø0,46/Tag)
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Pfeil nach rechts Außerdem war die ursprüngliche Frage, wie ich \"Anna\" kurzzeitig ersetzen kann, bis die angesprochene Therapie beendet ist. Nicht aber, ob eine weizenfreie oder glutenfreie Diät anzuraten sind ...
Pfeil nach links

Sicher nicht!

Ok, sorry, daß ich helfen wollte. Von Glutenfrei habe ich übrigens nix geschrieben und meine Freundin hat auch keine Glutenunverträglichkeit, sonst könnte sie auch kein Roggen essen.


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Vom 16.07.2007 09:41 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Riina Kaltmamsell


Mitglied seit 29.04.2006
570 Beiträge (ø0,26/Tag)
Hi,

lief mir gestern noch über den Weg: Buchweizen-Roggenbrot .

Eigentlich will ich mich nicht einmischen aber jetzt schreibe ich doch noch meinen Senf dazu. Denke der Einwand war gut dass Weizen und Dinkel nahe beieinander liegen, aber ich kann auch sagen aus 30 Jahre Allergiker Erfahrung, diversen Selbsthilfegruppen,.... es kann sein dass man beides nicht verträgt und es kann aber auch nicht sein. Unabhängig von Problemen mit Gluten. Wenn jetzt nicht eine Lebensbedrohliche Weizenallergie vorliegt würde ich es erstmals mit den Dinkel versuchen. Wäre am einfachsten. Und dank deines Beitrages weiß sie ja dass sie, wenn es nicht besser wird, es mal ohne Dinkel probieren sollte.

Nur so am Rande: kenne jemanden der Verträgt keinen Dinkel, aber mit Weizen hat sie überhaupt keine Probleme Lachen . Kommt halt immer drauf an was man an dem Korn nicht verträgt.

LG Riina
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Vom 16.07.2007 10:55 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

mama_Kiwi Smutje


Mitglied seit 10.07.2004
92 Beiträge (ø0,03/Tag)
Danke Riina!

Es geht hier nicht um die Behandlung von einer Weizenunverträglichkeit und die damit verbundenen \"Verdauungsprobleme\" im klassischen Sinn. Mein Partner hat Hautprobleme und wir versuchen von Antibiotika und Cortisonsalben wegzukommen.

Daher haben wir einen alternativen Ansatz gesucht und einen Naturopathen/Heilpraktiker konsultiert. Offensichtlich scheint eine temporäre weichweizenfreie Diät durchaus zum gewünschten Erfolg zu führen. Papi-Chefs Probleme sind auf ein Ungleichgewicht im Körper zurückzuführen, ausgelöst durch den Genuss hochgezüchteter Produkte (wie Weichweizen oder auch Milch).

Das Problem bei den meisten Nahrungsmittelunverträglichkeiten ist, dass keine der anderen gleicht, weil jeder Körper andere chemische Prozesse durchläuft. Deswegen vertragen manche Leute mit Weizenunverträglichkeit keinen Dinkel, andere aber doch. Meine Schwester zum Beispiel reagiert überempfindlich auf Alkohol und kriegt Niesattacken und eine verstopfte Nase, wurde aber jahrelang auf nicht vorhandene Polypen oder Sinusitis behandelt. Sie hat 2 Monate jede Form von Alkohol vermieden (incl. Hustensaft und Nasentropfen) und ist nun beschwerdefrei.

Aber das hier ist ja kein Medizinforum ... Was denn nun?

Gruß, J.


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Vom 16.07.2007 18:10 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Riina Kaltmamsell


Mitglied seit 29.04.2006
570 Beiträge (ø0,26/Tag)
Hi,

wünsche deinem Mann alles gute und das die \"Diät\" anschlägt. Kenn ich nur zu gut die Probleme und Weizenfreie Ernährung hatte ich auch mal gemacht. Wenn du doch noch Rezept mit Gerste oder Reismehl,.... brauchst melde dich einfach, habe recht viele Rezepte gesammelt.

Maismehl pur schmeckt mir auch nicht Lächeln . Als Mischung(darf bloß nicht zu viel Mais drin sein) und gesäuert finde ich es wesentlich angenehmer. Was ich aber total lecker finde sind Pfannkuchen und Plätzchen aus Buchweizenmehl.

LG Riina
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Vom 16.07.2007 23:02 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

mama_Kiwi Smutje


Mitglied seit 10.07.2004
92 Beiträge (ø0,03/Tag)
Ja, alle, die bereits sowas gegessen haben, schwärmen von Buchweizen-Pfannkuchen und Plätzchen. Ich selbst habe vor Jahren mal Buchweizengrütze in (damals noch) der Sowjetunion gegessen und fands lecker!

Dennoch kriege ich langsam die Krise, was das Thema \"Spezialernährung\" angeht. Mein Sohn hat Typ 1 Diabetes, mein Partner soll weizenfrei essen und jetzt kommt auch noch meine Schwiegermutter zu Besuch, um uns eine Pause von der Diabetes-Geschichte zu ermöglichen, und sie ist auf einer kalorienreduzierten Diät, weil bei ihr eine OP ins Haus steht ... Ich werd hier noch zum Experten Let´s cook baby! Und ich denke ernsthaft dran, auf Ernährungsberater umzusatteln Lächeln

Gruß,
J.

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