Experiment Kombi-Ofen mit Mikrowelle
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![]() Mitglied seit 01.02.2006 |
als ehemaliger Bäcker habe ich heute das Brot im Kombi-Ofen mit Mikrowelle gebacken. Den kleinen Ofen auf 250°C vorgeheizt, die Brotlaibe geschnitten und auf den Glaseinsatz gelegt. Jetzt habe ich 3 min Mikrowelle (600) gegeben und das Brot hat zu meinem erstaunen so richtig von innen ausgerissen und einen wunderschönen Riss gebildet. Mein Bäckerherz hat so richtig gestrahlt vor Freude, nicht von der Mikrowelle Wer mehr wissen will, kann hier fragen Bild LG der ehemalige Schweizerbeck Hansruedi |
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![]() Mitglied seit 26.11.2004 |
hi!
das ist ja super! geht das auch mit einem backstein drunter? hast du da erfahrung?! lg (C) by Vera Smile now, cry later!
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![]() Mitglied seit 01.02.2006 |
Hallo Vera
Du meinst Backstein anstelle der Glasplatte. Könnte mir vorstellen, wenn der Stein auch heiss ist. Die Glasplatte gehört ja im Original zum Mikrowellenofen. Es ist ja nicht die Glasplatte die es ausmacht, sonder die 3 min Mikrowelle. LG der Schweizer Hansruedi |
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![]() Mitglied seit 01.02.2006 |
Nachricht von Carsten, Kopie davon für alle
Hallo Hansruedi , das Brot sieht ja verflucht gut aus. Kannst du mir genauere Angaben (Rezept) und auch wie du die Mikrowellen-Backofen (auch welches Gerät du verwendest) einetzt, machen? Ich bin Deutscher, arbeite seit fast 20 Jahren in der Schweiz (auch meine Freundin wohnt in Bern) und kenne das schweizer Brot (speziell Halbweissbrot) sehr gut. Ich habe auch das Bernerbrot bei dir gesehen und wäre daran interessiert. Ich backe selbstredend nur mit schweizer Mehlen (Weiss,- Halbweiss,- Ruchmehl gemischt mit etwas selbst gemahlenem Emmerweizen und auch ein wenig Roggenmehl) und versuche immernoch (nach fast 3 Jahren) auf ein perfektes Schweizer Halbweissbrot zu kommen. Ich bin nahe dran, aber es fehlt immernoch etwas. Naja, mittlerweile verwende ich ja wenigstens einen Vorteig. Ich wäre froh, wenn du mir ein paar Tipps/Rezepte vermachen würdest. Endlich habe ich die Chance mit einem schweizer Bäcker zu sprechen. Vielen Dank schon mal. Viele Grüsse, Carsten Das Rezept 580 g Weizenmehl weiss 20 g Weizenkleie 16 g Kochsalz 42 g Hefe frisch 400 Wasser kalt Alles miteinander in der Teigmaschine 15 min kneten. 30 min stehenlassen, den Teig kurz kneten ( einige Umdrehungen ) herausnehmen, rund formen und auf einem bemehltem Tuch 30 min ruhen lassen. in zwei Teile teilen und rund formen. Wieder 30 min stehen lassen, zugedeckt. Nochmals zusammenlegen und zu einer länglichen Form wirken. 15 min auf dem bemehlten Tuch zugedeckt ruhen lassen. Auf die heisse Glasplatte legen und mit einem Messer tief einschneiden. Bei 250°C in den Ofen schieben und 3 min (600) Mikrowelle geben. Nach 15 min Ofen zurückschalten auf 180°C. Totale Backzeit ca 35 - 40 min. LG der Schweizerbeck Hansruedi |
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![]() Mitglied seit 14.02.2005 |
Hallo HansRuedi,
oha, 42 gr Hefe finde selbst ich zu viel! Kannst du erklären, was in den 3 Minuten Mikrowelle im Teig passiert? Wird das Teiginnere nicht viel zu heiss? Hast du mal die Teiginnentemperatur am Ende der Mirkowellenphase gemessen? Was bewirkt die Weizenkleie? Vielen Dank erst einmal. Gruss Carsten |
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![]() Mitglied seit 01.02.2006 |
Hallo Carsten
Du liebst ja Hefe. Die Hefe ist wie das Gaspedal beim Auto, mehr Gas und das Auto geht schneller. Einige meinen es braucht warmes Wasser, aber ich stelle ja auch keine Kerze unter das Auto, damit der Motor war wird Brotbackmittel kannst du auch nehmen, das ersetzt evtl den Sauerteiggeschmack und beeinflusst etwas die Gärung. Mikrowelle habe ich das erste Mal ausprobiert, darum auch Experiment. Die Mikrowelle wärmt den Teig von innen und es fängt an von innen auszureissen. Dabei gibt es Blasen oder auch Luftlöcher im Innern. Die Teiginnentemperatur hab ich nicht gemessen. Ich hab 3min bei 600 Watt gegeben. Die Weizenkleie gehört einfach zu dem Rezept und gibt einen rustikalen Geschmack, kannst die auch weglassen und mit Mehl ersetzen. Hoffe deine Fragen beantwortet zu haben. LG der ehemalige Schweizerbeck Hansruedi |
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![]() Mitglied seit 14.02.2005 |
Hallo HansRuedi,
ich kenne Weizenkleie noch nicht. was genau ist das und in welcher Form tritt das auf? Wie Mehl? Ich versuche schon seit über einem Jahr mein Brot im Geschmack etwas rustikaler zu gestalten und arbeite dort mit Malzmehl (das etwas malzigen Geschmack ins Brot bringt), Emmerweizen (der recht intensiv ist) und etwas Roggenmehl (das auch noch einmal für etwas rustikales im Geschmack sorgt). Vor ein paar Monaten habe ich noch angefangen den Hefegeschmack etwas zu eliminieren, in dem ich einen Vorteig und dann im Endteig weniger Hefe verwende. Aber der letzte Kick (den ich aber in den letzten 14 Tagen schon 2 Mal geschafft habe, gestern leider wieder nicht) im Geschmack fehlt mir immernoch konstant. Da ich aber noch nicht die Weizenkleie verwendet habe, ich aber den rustikalen Geschmack sehr mag, werde ich wohl auch sie ausprobieren. Da ich weiss, wie die Mirkowelle funktioniert, weiss ich natürlich auch, dass sie von Anfang an im Brotinneren für extrem hohe Temperaturen sorgt. Leider habe ich keinen solchen Ofen und kann das somit auch nicht testen. Das heisst ich habe schon eine Mikrowelle, mit Backmöglichkeit, dort kann man aber keine Temperaturen einstellen, was nicht unbedingt toll ist, da ich dann keine Kontrolle darüber habe. Brauch ich aber. Mal schauen, was meine Freundin für einen hat. Also bis dann. Gruss Carsten |
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![]() Mitglied seit 01.02.2006 |
Hallo Carsten
Weizenkleie sind Schalenteile vom Weizen (Ballaststoffe). Gibt es in einem grösseren Lebensmittelgeschäft. Die Landi hat auch Mehlmischungen mit Körneranteilen. Versuch\'s mal damit. LG der Schweizer Hansruedi |
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![]() Mitglied seit 06.01.2005 |
Hallo,
ich habe auch schon seit 7 Jahren eine Kombi-Mikrowelle mit Brotbackfunktion und mehr. Finde es toll. Mit dem Brot und Brötchen backen habe ich ja erst angefangen, aber das Virus hat mich schon angesteckt und ich übe. LG
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