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ST-Brot: 60% Roggen, 40% Hafer

Vom 28.02.2006 21:02 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Fliegendreck Suppenkoch


Mitglied seit 03.04.2005
904 Beiträge (ø0,35/Tag)
Hallo,

ich experimentiere einige Zeit mit Hafer, ein reines Haferbrot konnte mich aber bisher nicht überzeugen, sowohl vom Geschmack als auch von der Konsistenz. Da aber Hafer ernährungstechnisch sooo toll sein soll, ich aber keine Haferflocken essen will, habe ich mir jetzt ein Roggen-Hafer-Mischbrot ausgedacht das mir sehr gut schmeckt.

Hier das Rezept:

900g Roggensauerteig
210g Roggenschrot in 210g Wasser 12h eingeweicht
440g Hafermehl
ca. 20g Salz
ca. 100ml Wasser

Die Zutaten verrühren, 1/2h ruhen lassen, nochmal durchkneten, 3-4h gehen lassen, backen.

Der Teig ist ziemlich flüssig, deshalb sollte das Brot in einer Form gebacken werden.

LG
Fliegendreck
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Vom 02.03.2006 19:48 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Loedel-Lilly Suppenkoch


Mitglied seit 20.11.2003
1.760 Beiträge (ø0,57/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Hallo Friegendreck,

ich verwende derzeit fast bei jedem Brot ein \"Backmalz\" aus Hafer.
(In Anführungszeichen, weil mein Haferkorn auf Grund der ausgerissenen Spelzen nicht mehr keimfähig ist. Hab es dennoch wie bei der normalen Malz-Zubereitung erst quellen lassen, dann gut abtropfen und rösten lassen.) Schmeckt echt lecker.

Werde dein Rezept bei nächster Gelegenheit mal ausprobieren.
Lieben Dank dafür, und liebe Grüße
Loedel-Lilly
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Vom 02.03.2006 23:46 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Fliegendreck Suppenkoch


Mitglied seit 03.04.2005
904 Beiträge (ø0,35/Tag)
Hallo Loedel-Lilly,

ich weiche den Hafer nicht ein weil ich mal gehört habe das er bitter werden könnte. Ich habe noch nie was mit Malz gebacken, deshalb kann ich mir nicht vorstellen wie das schmecken könnte.

Wenn Du das Rezept ausprobiert hast würde es mich freuen wenn Du mir berichten würdest wie es Dir geschmeckt hat, und vielleicht auch Verbesserungsvorschläge machen würdest.

LG
Fliegendreck
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Vom 08.03.2006 09:16 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Loedel-Lilly Suppenkoch


Mitglied seit 20.11.2003
1.760 Beiträge (ø0,57/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Hallo Fliegendreck,

Hab dein Rezept nun ausprobiert. Ergebnis: Geschmacklich okay, aber mir zu sehr komprimiert. (Es ist nicht aufgegangen, und liegt dann zu schwer im Magen.)

Das liegt aber an den Getreidesorten. Roggen hat nur eine mäßige Backeigenschaft, weshalb es eigentlich nur zu einem Drittel beigegeben wird. Hafer hat keine guten Backeigenschaften, und wird eigentlich nur als Geschmacksgeber verwendet. Also sehr mäßig.

Ich habe zwar schon reine Roggenbrote gebacken, aber einem Roggenbrot noch so viel Hafer beigegeben habe ich vorher noch nie. Wenn du den Roggen gegen Weizen austauscht, müßte das vernünftig aufgehen.

Lieben Gruß
Loedel-Lilly
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Vom 08.03.2006 09:23 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

einervonuns Suppenkoch


Mitglied seit 18.09.2003
725 Beiträge (ø0,23/Tag)
Hallo Loedel-Lilly,

\"Roggen hat nur eine mäßige Backeigenschaft, weshalb es eigentlich nur zu einem Drittel beigegeben wird.\" - das stimmt nicht. Roggen wird in jeder Menge bis zu 100% völlig problemlos verwendet, und mit Sauerteig hat es hervorragende Backeigenschaften. Ohne natürlich nicht.
Gruß,
Einervonuns
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Vom 09.03.2006 10:13 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Fliegendreck Suppenkoch


Mitglied seit 03.04.2005
904 Beiträge (ø0,35/Tag)
Hallo Lilly,

danke, dass Du das Rezept ausprobiert und komentiert hast.

Ich habe das Rezept auch schon mehrfach probiert und fand bisher, dass die Konsistenz eigentlich nicht schlechter ist als die eines Roggenschrotbrotes. Ausser das letzte, das ich nach diesem Rezept gebacken habe, das war auch relativ kompakt, obwohl ich es dieses Mal relativ lange gehen gelassen habe und sogar noch ein geringer Weizenanteil dabei war.

Ich habe schon beim Gehenlassen festgestellt, dass der Teig ziemlich viel Gas verliert. Vielleicht weiss ja jemand, an was das liegt, und wie man das vermeiden kann. (Ausser durch einen hohen Weizenanteil)

LG
Fliegendreck
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Vom 09.03.2006 11:14 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Loedel-Lilly Suppenkoch


Mitglied seit 20.11.2003
1.760 Beiträge (ø0,57/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht

Hallo Fliegendreck,

diesbezüglich drängen sich mir zwei Erklärungen auf:

1. Wenn der Teig zu flüssig wird, und

2. bei zu geringen Klebeeigenschaften des Korns. Diese sind bei Roggen nun einmal viel geringer als beim Weizen. Hafer hat garkeine.

...und in der von dir angegebenen Mischung wird es dann halt ein \"Zip\"-Brot. Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen

Schick doch Greta mal eine Einladung zu diesem Thread. Vielleicht hat sie ja einen guten Tip.

Viele liebe Grüße
Loedel-Lilly
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