neues Thema  Thema drucken  Thema als PDF  Als Favorit speichern  Benachrichtigung aktivieren

kennt sich jemand aus mit der herstellung von laugenstangen...??? insbesondere mit der herstellung der natronlauge...???

Vom 10.09.2005 13:36 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

geierwallly Küchenjunge


Mitglied seit 17.08.2005
120 Beiträge (ø0,05/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
hallo ihr lieben ck-ler,

möchte gerne meinen freund mit selbstgebackenen laugenstangen überraschen ( seine lieblingsstücke )...

nur mir fehlt ein wenig der durchblick bei der herstellung... BOOOIINNNGG....

vielleicht könnt ihr mir ja helfen mit einem idiotensicheren rezept und einer genauen anleitung... nicht das es in die binsen geht und ich mich dann wie klein rumpelstilzchen in der küche aufführe wegen meiner unfähigkeit... Verdammt nochmal - bin stocksauer *lach*

für eure hilfe wäre ich dankbar...

liebe grüsse

geierwallly
  Diesen Beitrag / einen Verstoß melden

Vom 10.09.2005 14:35 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

bille388 Kaltmamsell


Mitglied seit 23.04.2005
439 Beiträge (ø0,17/Tag)
Hallo geierwally.

schau mal hier nach: Hintergrind, genaue Beschreibung, Rezepte und praktische Tipps.

Gruß Rainer
  Diesen Beitrag / einen Verstoß melden

Vom 10.09.2005 14:36 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

bille388 Kaltmamsell


Mitglied seit 23.04.2005
439 Beiträge (ø0,17/Tag)
der Hintergrind ist ein Hintergrund.
Sorry.
  Diesen Beitrag / einen Verstoß melden

Vom 10.09.2005 15:21 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

elkecarola Hendlgriller


Mitglied seit 01.09.2004
1.565 Beiträge (ø0,55/Tag)
Hallo Geierwally,

also wenn du dich nicht durch das alles durchkämpfen möchtest, hier die Kurzform:

Zum Laugen brauchst du Natronlauge, ca. 3%ig.

Nachdem reine Natronlauge wirklich extrem ätzend ist, würde ich mir das nicht als Kilopackung in Reinform irgendwohin stellen, sondern es wirklich in der Apotheke versuchen. Dort können sie dir auch die 3%ige Lösung herstellen, dann musst du nicht mit ätzenden Lösungen oder NaOH-Plätzchen herumhantieren.

Ganz wichtig ist es, die Gebäckstücke erst ganz kurz vor dem Backen zu laugen, sonst werden die Brezen nicht braun. Wenn man sie zu lange mit der Lauge liegen lässt, wirkt selbige nicht mehr.

Viel Erfolg
Elke
  Diesen Beitrag / einen Verstoß melden

Vom 11.09.2005 13:08 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Karen123  Suppenkoch


Mitglied seit 26.10.2003
1.596 Beiträge (ø0,51/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Hallo,
ich würde das so machen:
www.swr.de/himmelunerd/rezepte/2005/04/22/rezept1.html?navigid=6


LG Karen


Treu dem alten Wort der Weisen, das da sagt, daß nicht weniger mehr, sondern mehr mehr ist.
  Diesen Beitrag / einen Verstoß melden

Vom 11.09.2005 14:24 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

bille388 Kaltmamsell


Mitglied seit 23.04.2005
439 Beiträge (ø0,17/Tag)
Hallo Karen,

das in Deinem Link beschriebene Gebäck ist lecker, aber eben kein Laugengebäck, sondern eins mit Natron. Der Geschmack und das Aussehen sind wirklich unterschiedlich.

Gruß Rainer
  Diesen Beitrag / einen Verstoß melden

Vom 11.09.2005 17:49 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Karen123  Suppenkoch


Mitglied seit 26.10.2003
1.596 Beiträge (ø0,51/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Hallo Rainer,
das ist schon Laugengebäck! Die Lauge wird nur etwas haushaltsfreundlicher hergestellt.

Nix für ungut

Karen


Treu dem alten Wort der Weisen, das da sagt, daß nicht weniger mehr, sondern mehr mehr ist.
  Diesen Beitrag / einen Verstoß melden

Vom 11.09.2005 18:19 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

geierwallly Küchenjunge


Mitglied seit 17.08.2005
120 Beiträge (ø0,05/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
hallo ihr lieben,

vielen dank für eure reichhaltigen tips... Lachen

werde mich einmal durch eure reichhaltigen tips durcharbeiten...

bis dahin liebe grüsse

geierwallly/ Anja
  Diesen Beitrag / einen Verstoß melden

Vom 11.09.2005 18:36 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

buhu Suppenkoch


Mitglied seit 11.06.2005
1.015 Beiträge (ø0,4/Tag)
Hallo Karen,

Rainer hat recht. Brezellauge wie sie die Bäcker verwenden, ist 3%ige Natronlauge d.h. man löst 3g Natriumhydroxid (NaOH) in 100g Wasser.
Natron dagegen ist Natriumhydrogencarbonat (NaHCO3), das zwar mit Wasser auch eine alkalische Lösung bildet, aber eben keine Natronlauge.
Die Begriffe sind hier zugegebenermaßen etwas verwirrend, aber es sind halt tatsächlich zwei verschiedene Stoffe.
Glaubst du wirklich, die Bäcker würden aus Jux und Tollerei mit der stark ätzenden Natronlauge arbeiten, wenn es genauso mit Natron funktionieren würde? Natriumhydroxid ist sogar auch noch teurer, also wäre nicht mal das Geld -das ja vieles entscheidet- hier ein Argument.

Ebenfalls nichts für ungut

buhu
  Diesen Beitrag / einen Verstoß melden

Vom 14.09.2005 12:02 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

nessie1 Kaltmamsell


Mitglied seit 23.01.2004
791 Beiträge (ø0,26/Tag)
Hallo geierwally

Ich backe mein Laugebgebäck immer selber, da man das hier nicht kennt:

Teig für ca. 10 Laugenbrezeln oder Brötchen:

500 g Weizenmehl 550
250 g Wasser kalt (12 Grad)
10 g Salz
25 g frische Hefe oder 7 g Trockenhefe
40 g Butter, geschmeidig
10 g Hobbybäcker-Brötchenbackmittel

Dieses Pulver gibt es beim Hobbybäcker- Versandt. Ob man es unbedingt braucht, weiß ich nicht, aber da ich es habe, nehme ich es auch.

Hefe im Wasser auflösen, Trockenhafe unter das Mehl mischen. Bis auf die Butter alle Zutaten zugeben. Wenn das Mehl gebunden ist, dann die Butter dazugeben. Der Teig sollte glatt, gut durchgeknetet und etwas fest sein. 10 Minuten ruhen lassen.

Lauge:
1 Liter kochendes Wasser
30 g Natronlauge (NaOH, Laugenschuppen in Lebensmittelqualität aus der Apotheke) darin auflösen und erkalten lassen, oder fertige 3,5-4%ige Natronlauge in Lebensmittelqualität kaufen.

VORSICHT nur mit Gummihandschuhen und evt. Schutzbrille arbeiten, da ätzend!!!!


Den Teig in 8o g schwere Stücke teilen und rund formen. Mit Plastikfolie bedeckt 10 Minuten ruhen lassen.
Anschließend Brezeln gormen. Die Brötchen oder Brezeln auf ein mit einem Tuch belegtes Brett legen und in den Kühlschrank stellen, bis sie fest geworden sind und sich beim Runternehmen nicht verformen.

Die Brötchen oder Brezeln mit einer Schaumkelle ca. 3 Minuten in die kalte Lauge tauchen und auf ein mit Backfolie belegtes Blech legen. Oberfläche einschneiden, mit groben Salz bestreuen und in den vorgeheizten Ofen schieben.

Heißluft 175 Grad
Ober-u. unterhitze 210 Grad
Backzeit 12-15 Minuten

Die Lauge läßt sich mehrmals verwenden.



Hört sich vielleicht kompliziert an, ist aber wirklich simpel und schmeckt wie frisch vom Bäcker

LG
nessie1

  Diesen Beitrag / einen Verstoß melden


Antwort schreiben

Um selbst an den Diskussionen teilnehmen zu können müssen Sie sich bei Chefkoch.de registrieren. Wenn Sie schon registriert sind, so müssen Sie sich mit Ihrem Benutzernamen und Passwort anmelden.

Weitere interessante Informationen auf den Chefkoch.de Partnerseiten: