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Guten Abend @all,
ich interessiere mich für das Mittelalter und was damit zusammenhängt. Meine Frage ist nun: Hat jemand von Euch Rezpete, die aus dem Mittelalter stammen und könnte sie hier veröffentlichen? Freue mich schon auf Rezepte und besten Dank. LG an alle Wolfgang |
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Hallo Wolfgang
Hier gibt es jede Menge Rezepte, Kochbücher und andere Links aus demMittelalter . Vieleicht findest Du das, was Du suchst. LG Barbie |
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Hallo, tolle Seite @Barbie. Und Bilbo deine Frage war super, auf die Idee hätte ich eigentlich auch kommen können. Bist du im Mittelalterhobby? Unsere Gruppe hat eine Köchin, wir brauchen uns gott sei dank icht selber darum zu kümmern.
by Jako |
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hi wolfgang,
habe einmal in meinem fundus nachgesehen und dieses gefunden ... Rezepte ( an die heutige Kochweise angepaßt) Quellen: Essen und Trinken in Mittelalter und Neuzeit: Vorträge eines interdisziplinären Symposions vom 10-13. Juni 1987 an der Justus -Liebig-Universität Gießen, Siegmaringen 1987 Sauerteigbrot 1 kg Mehl, 100g Sauerteig, 1 El Salz, 1 El Kümmel, 1 El Anis und ca. 1/2 l lauwarmes Wasser Aus einem Drittel des Wassers wird mit dem Mehl und dem Sauerteig ein Vorteig angesetzt und ins Warme gestellt, bis der TEig Blasen wirft und sich verdoppelt hat. Das restliche Mehl, Wasser, Salz und die Gewürze zugeben und so lange kneten bis sich der Teig von der Schüssel und den Händen löst. Den Teig eine Weile gehen lassen, die Brote formen und zugedeckt in Weidenkörben erneut gehen lassen. Danach ca. 1 Std bei 200 Grad backen. Gerberhausbrot 1 kg Roggenmehl, 500g Weizenmehl, 50g Sauerteig, 10g Hefe, 1/2 l lauwarmes Wasser, 2 Tl Salz, 2 Tl Kümmel Aus Roggenmehl, Weizenmehl, Sauerteig, Hefe und Wasser eine Masse kneten und abgedeckt gehen lassen. Salz und Kümmel in den TEig kneten und nochmals gehen lassen. Einen großen Laib formen und die Oberfläche bemehlen und mit reichlich Wasser abpinseln. Ungefähr 2 Std. bei 200 Grad backen. Gewürzbrot 100g Butter, 2 Eier, 100g Honig oder 250g Zucker, 400g Mehl, 1 Pr. Zimt, 1 Pr. Nelken, 1 Pr. Kardamon, 1Pr. Anis, 100g getr. Äpfel, etwas Wasser Die Butter mit den Eiern und dem Honig oder Zucker schaumig rühren. Das Mehl hinzugeben und würzen Die getrockneten Äpfel kleinschneiden und in den Teig kneten. Eventuell Wasser hinzugeben. So lange kneten, bis sich der Teig von der Schüssel löst. In 4 Brote formen und 1 Std. bei 200 Grad backen. lg maire |
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habe noch etwas für dich
Verschiedene Fladen Rezept für 6 Personen: 150 g Weizenvollkornmehl, 30 g Weizenmehl 405, 1/4 Päckchen Trockenhefe, 1 Esslöffel Öl (ca. 20-25 g), 1/2 Teelöffel Salz, 100 ml Wasser. Zum Bestreuen: Schmalz, Rosmarin, Thymian, Knoblauch, Käse, Pfeffer, Rauchfleisch. Alle Zutaten zu einem Teig verarbeiten, circa 15 Minuten Ruhen und Gehen lassen. Dann 50 g-Teilstücke abwiegen, zu Fladen formen und mit würzenden Zutaten bestreuen. Ungefähr noch 15 bis 20 Minuten gehen lassen. Dann bei 190 Grad etwa 15 bis 20 Minuten backen (oder natürlich auf dem Rost über der Glut lg maire |
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Tag @all,
@Barbie, ich gdiese Seite wird ein Favorit. Danke für den Hinweis. @maire, also diese Rezepte werde ich mal ausprobieren. Danke Dir dür diese wohlklingenden Rezepte. @Jako, nein ich gehöre keiner Gruppe oder Verein an. Ich interessiere mich nur so für das Mittelalter. Das kam aus der Genealogie heraus. Einige meiner Ahnen konnte ich bis ins Mittelalter feststellen und da will man auch wissen wie haben die überhaupt gelebt. Als ich dann gestern die neue Karfunkel las, dachte ich, frag doch mal ob einer ein Rezept aus der Zeit hat. LGWolfgang |
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ich gdiese Seite
Da fehlt ja wohl was. So muß es heißen: ich glaube diese Seite.............. |
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Hallo,
sind denn die Rezepte mit Hefe authentisch? Wurde die Zuchthefe nicht erst viel, viel spaeter entwickelt? Mir fallen nur zwei Loesungen ein: Entweder hat man Rueckstaende aus der Bier- oder Weinherstellung benutzt, oder eben ganz normalen Sauerteig. Zumindest aus Neugier wuesste ich schon gern, wie die Rezepte wirklich zubereitet wurden; anpassen kann man sie ja dann immer noch. Hat denn jemand ganz authentische Rezepte gefunden? Viele Gruesse Marc |
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Hallo Marc,
da geb ich Dir recht. Eine Tüte Trockenhefe kannte man wohl damals nicht. *g* Muß es denn auch wirklich authentisch sein? Reizvoll ist es schon, so ganz ohne Hefe zu backen. Pöt macht dies ja nur. Ich hoffe mein ST ist auch bald soweit. Gruß Wolfgang |
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Hallo,
und Weizenmehl 405? Das gibt es doch auch erst seit Mitte des 19. Jahrhunderts, oder gar noch später. bye Arkos |
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Hallo Arkos,
ob es im Mittelalter so ein Mehl mit der Nummer gab, möchte ich bezweifeln. *ggg* Aber Mehl haben die bestimmt auch schon gesiebt. Gruß Wolfgang |
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