Hefeteig aufbewahren??
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![]() Mitglied seit 16.09.2003 |
am nächsten Samstagmorgen früh brauche ich frisch gebackene Butterzöpfe. Kann ich den Hefeteig einen Tag zuvor herstellen und für den nächsten Morgen aufbewahren? Wenn ja, wie und wo bewahre ich den Hefeteig auf? Im Kühlschrank? Worauf muss ich am nächsten Tag schauen beim Weiterverarbeiten ( beim \"Zöpflen\" )? Verändert sich etwa die Backzeit bei kühlem Teig? Ich hoffe, es kann mir jemand weiterhelfen!! LG, brigi |
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![]() Mitglied seit 01.12.2004 |
Hallo Brigi,
ich hab für Ostern ital. Friedenstauben gebacken. Da ich die auch zum Brunchen frisch gebacken haben wollte, hab ich sie komplett am Tag vorher vorbereitet und dann eingefroren. Am nächsten früh hab ich sie ca zwei Stunden vor dem Backen aufgetaut und dann nach Rezeptangabe gebacken. Hat super funktioniert! Ich hoffe ich konnte helfen, Andrea |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo Brigi,
Einfrieren von Hefeteig empfehle ich nach eigenen Erfahrungen nicht (die empfindlichen Hefebakterien sind durch das Einfrieren abgetötet worden (das ist das gleiche Prinzip, warum Lebewesen, u.a. auch der Mensch, nicht eingefroren und in 100 Jahren wieder quicklebendig aufgetaut werde können!!) und daher wird der Teig mit dem Backen sehr fest, weil da nix mehr funktioniert. Der vorher (!!) bereits aufgegangene Teig fällt im Gefrierschrank zusammen, das Ergebnis nach dem Backen ist fast identisch. Tipp: Sollte die Menschheit soweit sein, Lebewesen nach dem Einfrieren wieder zum Leben erwecken zu können, würde ich einfach mal nach der Methode fragen Nix für ungut! Im Kühlschrank ist das Aufbewahren allerdings problemlos. |
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![]() Mitglied seit 16.09.2003 |
Hallo ihr zwei
dankeschön für eure schnelle Antwort! Also kann ich den fertigen Hefeteig, ungeformt, ruhig in den Kühlschrank legen und am nächsten Morgen fertig verarbeiten und backen, oder? LG, brigi |
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![]() Mitglied seit 02.03.2005 |
@ brigi
Habe mal gehört, es soll funktionieren, wenn man den Teig zum Gehen in den Kühlschrank legt. Denn durch die Kälte brauchen die Hefepilze wesentlich länger zum Arbeiten als in der warmen Küche. Der Teig soll dann wohl auich feinporiger werden oder so. LG Anij |
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![]() Mitglied seit 02.04.2004 |
Hallo Brigi,
wenn Du den Hefeteig abends vorbereitest, solltest Du darauf achten, daß Du die Hefe mit kalter Flüssigkeit anrührst, auch auf sonstiges Brimborium (warme Küche, etc.) verzichtest und den Zopf (oder was immer Du herstellen möchtest) geformt in den Kühlschrank schiebst. Was sich als gut erwiesen hat: Gebäckstück auf eine ausreichend grosse Unterlage legen, in eine Plastiktüte (oder Müllsack) schieben (vorher noch mal ein bißchen benetzen), Tüte aufblasen (damit das noch Platz zum Ausdehnen hat, ohne an die Tütenwand zu stoßen) und verschließen. Am nächsten Morgen nehme ich das dann aus dem Kühlschrank, lasse es ca. 20 Minuten in der Küche stehen, während der Ofen aufheizt, damit der Teig sich ein bißchen erwärmen kann und schieb ihn dann in den Ofen. Mir ist schon ein paar Mal passiert, daß sich das Gebäckstück explosionsartig vergrößert hat, wenn es noch zu kalt war beim Einschieben in den Ofen. Und ja, das Gebäck wird tatsächlich feinporiger. Liebe Grüße Fröschle2 Ein neues Leben kann man nicht beginnen. Aber jeden Tag einen neuen Tag!
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![]() Mitglied seit 07.04.2002 |
Mister, zwischen Menschen und Hefe - sind das Bakterien, keine Pilze????????? - gibt es doch noch ein paar Unterschiede. Und da man sogar Hefe als Würfel einfrieren und \"reanimieren\" kann, müßte es mit fertigem Teig auch gehen. Kaufen kann man sowas, aber da könnte man ja noch vermuten, daß da noch andere Treibmittel drin sind. Allerdings, wenn man ´gefroren gekaufte Hefesachen kauft, gehen die durchaus noch, wenn sie warm werden und Zeit dazu haben.
brigi, müssen die Zöpfe vor dem Backen an sich noch gehen? Dann wäre es doch evt. eine Lösung, sie abends fertig zu flechten und dann erst kühl zu stellen. Dann sind sie bis morgens fertig gegangen und können einfach in den Ofen. Habe ich früher mit Semmel öfter gemacht, flechten kriege ich leider noch nicht hin. LG Kyri |
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![]() Mitglied seit 13.01.2004 |
Hallo brigi,
ich lasse meinen Hefeteig fast immer \"kalt\" aufgehen, bereite ihn aber ganz klassisch zu, also mit warmer Milch/warmem Wasser. Das kalte Aufgehen ist bequem, weil es auf eine Stunde mehr oder weniger im Kühlschrank nicht so ankommt (meine Erfahrungen gehen so ca. von 8 -14 Stunden, Ergebnis war immer prima), und natürlich weil man das Gebäck oder auch Brötchen morgens frisch backen kann. Ich selbst stelle immer den Teig direkt nach dem Kneten in den Kühlschrank, nehme ihn nach Ende der Gehzeit heraus (s.o.), forme ihn und lasse ihn in geformten Zustand so lange ganz normal in der Küche oder bei geöffnetem Ofen (50°) gehen, wie man es normalerweise beim Warmaufgehen tun würde, also ca. 45-60 Minuten, je nach Teig (süßer Hefeteig mit Milch und Ei braucht nach meiner Erfahrung etwas länger als z.B. Brötchenteig). Schöne Grüße, Ulrike |
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![]() Mitglied seit 16.09.2003 |
Hallo zusammen
danke für die vielen Antworten!! Ich habs nun einfach gestern/heute ausprobiert! Gestern Abend habe ich den Teig ganz normal hergestellt und ihn dann in einer Schüssel im Plastiksack in den Kühlschrank gestellt. Heute Morgen nahm ich ihn aus dem Kühlschrank und habe ihn noch kalt weiterverarbeitet, d.h. \"gezöpfelt\" und mit Eigelb eingestrichen, dann ab in den vorgeheizten Ofen. Und es hat bestens geklappt!!! Jetzt bin ich für samstags bestens gerüstet, ich weiss, dass es klappen sollte! LG, brigi |
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![]() Mitglied seit 21.11.2002 |
@Kyri, Mister
Hefe ist ein Pilz, kein Bakterium. |
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