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Hefeteig aufbewahren??

Vom 17.04.2005 13:36 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

brigi Smutje


Mitglied seit 16.09.2003
183 Beiträge (ø0,06/Tag)
Hallo zusammen,

am nächsten Samstagmorgen früh brauche ich frisch gebackene Butterzöpfe.
Kann ich den Hefeteig einen Tag zuvor herstellen und für den nächsten Morgen aufbewahren? Wichtige Frage *ups ... *rotwerd*
Wenn ja, wie und wo bewahre ich den Hefeteig auf? Im Kühlschrank? Worauf muss ich am nächsten Tag schauen beim Weiterverarbeiten ( beim \"Zöpflen\" )? Verändert sich etwa die Backzeit bei kühlem Teig?

Ich hoffe, es kann mir jemand weiterhelfen!!

LG, brigi
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Vom 17.04.2005 14:13 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Andrea2408 Küchenjunge


Mitglied seit 01.12.2004
74 Beiträge (ø0,03/Tag)
Hallo Brigi,
ich hab für Ostern ital. Friedenstauben gebacken.
Da ich die auch zum Brunchen frisch gebacken haben wollte,
hab ich sie komplett am Tag vorher vorbereitet und dann eingefroren.
Am nächsten früh hab ich sie ca zwei Stunden vor dem Backen aufgetaut und dann nach Rezeptangabe gebacken.
Hat super funktioniert!

Ich hoffe ich konnte helfen,
Andrea
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Vom 17.04.2005 14:27 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Mister@ Tellerwäscher


Mitglied seit 17.01.2002
17 Beiträge (ø0/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Hallo Brigi,

Einfrieren von Hefeteig empfehle ich nach eigenen Erfahrungen nicht (die empfindlichen Hefebakterien sind durch das Einfrieren abgetötet worden (das ist das gleiche Prinzip, warum Lebewesen, u.a. auch der Mensch, nicht eingefroren und in 100 Jahren wieder quicklebendig aufgetaut werde können!!) und daher wird der Teig mit dem Backen sehr fest, weil da nix mehr funktioniert.
Der vorher (!!) bereits aufgegangene Teig fällt im Gefrierschrank zusammen, das Ergebnis nach dem Backen ist fast identisch.

Tipp: Sollte die Menschheit soweit sein, Lebewesen nach dem Einfrieren wieder zum Leben erwecken zu können, würde ich einfach mal nach der Methode fragen Lachen
Nix für ungut!

Im Kühlschrank ist das Aufbewahren allerdings problemlos.
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Vom 17.04.2005 15:09 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

brigi Smutje


Mitglied seit 16.09.2003
183 Beiträge (ø0,06/Tag)
Hallo ihr zwei

dankeschön für eure schnelle Antwort! Lachen

Also kann ich den fertigen Hefeteig, ungeformt, ruhig in den Kühlschrank legen und am nächsten Morgen fertig verarbeiten und backen, oder? *ups ... *rotwerd*

LG, brigi

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Vom 17.04.2005 16:22 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

anij Chefkoch


Mitglied seit 02.03.2005
4.094 Beiträge (ø1,55/Tag)
@ brigi

Habe mal gehört, es soll funktionieren, wenn man den Teig zum Gehen in den Kühlschrank legt. Denn durch die Kälte brauchen die Hefepilze wesentlich länger zum Arbeiten als in der warmen Küche. Der Teig soll dann wohl auich feinporiger werden oder so.

LG
Anij
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Vom 18.04.2005 11:02 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

froeschle2 Chefkoch


Mitglied seit 02.04.2004
3.940 Beiträge (ø1,32/Tag)
Hallo Brigi,

wenn Du den Hefeteig abends vorbereitest, solltest Du darauf achten, daß Du die Hefe mit kalter Flüssigkeit anrührst, auch auf sonstiges Brimborium (warme Küche, etc.) verzichtest und den Zopf (oder was immer Du herstellen möchtest) geformt in den Kühlschrank schiebst.

Was sich als gut erwiesen hat: Gebäckstück auf eine ausreichend grosse Unterlage legen, in eine Plastiktüte (oder Müllsack) schieben (vorher noch mal ein bißchen benetzen), Tüte aufblasen (damit das noch Platz zum Ausdehnen hat, ohne an die Tütenwand zu stoßen) und verschließen. Am nächsten Morgen nehme ich das dann aus dem Kühlschrank, lasse es ca. 20 Minuten in der Küche stehen, während der Ofen aufheizt, damit der Teig sich ein bißchen erwärmen kann und schieb ihn dann in den Ofen.

Mir ist schon ein paar Mal passiert, daß sich das Gebäckstück explosionsartig vergrößert hat, wenn es noch zu kalt war beim Einschieben in den Ofen.

Und ja, das Gebäck wird tatsächlich feinporiger.

Liebe Grüße
Fröschle2

Ein neues Leben kann man nicht beginnen. Aber jeden Tag einen neuen Tag!
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Vom 18.04.2005 14:04 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Kyri Hendlgriller


Mitglied seit 07.04.2002
30.955 Beiträge (ø8,36/Tag)
Mister, zwischen Menschen und Hefe - sind das Bakterien, keine Pilze????????? - gibt es doch noch ein paar Unterschiede. Und da man sogar Hefe als Würfel einfrieren und \"reanimieren\" kann, müßte es mit fertigem Teig auch gehen. Kaufen kann man sowas, aber da könnte man ja noch vermuten, daß da noch andere Treibmittel drin sind. Allerdings, wenn man ´gefroren gekaufte Hefesachen kauft, gehen die durchaus noch, wenn sie warm werden und Zeit dazu haben.

brigi, müssen die Zöpfe vor dem Backen an sich noch gehen? Dann wäre es doch evt. eine Lösung, sie abends fertig zu flechten und dann erst kühl zu stellen. Dann sind sie bis morgens fertig gegangen und können einfach in den Ofen. Habe ich früher mit Semmel öfter gemacht, flechten kriege ich leider noch nicht hin.

LG Kyri

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Vom 19.04.2005 17:19 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

geniesserinHH Kaltmamsell


Mitglied seit 13.01.2004
682 Beiträge (ø0,22/Tag)
Hallo brigi,

ich lasse meinen Hefeteig fast immer \"kalt\" aufgehen, bereite ihn aber ganz klassisch zu, also mit warmer Milch/warmem Wasser. Das kalte Aufgehen ist bequem, weil es auf eine Stunde mehr oder weniger im Kühlschrank nicht so ankommt (meine Erfahrungen gehen so ca. von 8 -14 Stunden, Ergebnis war immer prima), und natürlich weil man das Gebäck oder auch Brötchen morgens frisch backen kann. Ich selbst stelle immer den Teig direkt nach dem Kneten in den Kühlschrank, nehme ihn nach Ende der Gehzeit heraus (s.o.), forme ihn und lasse ihn in geformten Zustand so lange ganz normal in der Küche oder bei geöffnetem Ofen (50°) gehen, wie man es normalerweise beim Warmaufgehen tun würde, also ca. 45-60 Minuten, je nach Teig (süßer Hefeteig mit Milch und Ei braucht nach meiner Erfahrung etwas länger als z.B. Brötchenteig).

Schöne Grüße,

Ulrike
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Vom 21.04.2005 08:55 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

brigi Smutje


Mitglied seit 16.09.2003
183 Beiträge (ø0,06/Tag)
Hallo zusammen

danke für die vielen Antworten!! Lachen
Ich habs nun einfach gestern/heute ausprobiert!
Gestern Abend habe ich den Teig ganz normal hergestellt und ihn dann in einer Schüssel im Plastiksack in den Kühlschrank gestellt. Heute Morgen nahm ich ihn aus dem Kühlschrank und habe ihn noch kalt weiterverarbeitet, d.h. \"gezöpfelt\" und mit Eigelb eingestrichen, dann ab in den vorgeheizten Ofen. Und es hat bestens geklappt!!! Lachen Achtung / Wichtig
Jetzt bin ich für samstags bestens gerüstet, ich weiss, dass es klappen sollte!

LG, brigi
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Vom 21.04.2005 09:14 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Morag Smutje


Mitglied seit 21.11.2002
721 Beiträge (ø0,21/Tag)
@Kyri, Mister
Hefe ist ein Pilz, kein Bakterium.
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