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Mein Dinkelbrotteig klebt so....

Vom 20.01.2005 10:14 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

angi Suppenkoch


Mitglied seit 17.01.2002
1.142 Beiträge (ø0,31/Tag)
Hallo, ihr Brotbackexperten!
Bisher habe ich meine Dinkelbrote immer mit Hefe gebacken und keinerlei Probleme gehabt.
Da ich mich aber brotbacktechnisch gerne weiterentwickeln möchte Na!, habe ich gestern ein Sauerteigbrot nur mit Dinkelmehl in Angriff genommen.
Das Brot ist nun fertig und schmeckt auch super, nur eines hat mich irritiert.
Der Teig konnte kaum geknetet werden, so hat er an allem geklebt, mit dem er in Berührung gekommen ist.
Es war ein wahrer Gewaltakt jedesmal die knetende Hand aus dem Teig zu bekommen.
Nachher war es unmöglich, ihn aus dem Gärkörbchen zu kippen, ich mußte ihn rauskratzen, natürlich hat er sich auch auf dem Schieber, mit dem ich ihn in den Ofen befördern wollte, festgekrallt, so daß ich ein Messer benutzen mußte, um ihn den Backraum zu befördern und auch das fertige Brot mußte regelrecht vom Backstein geschnitten werden.

Wäre das mit noch längerem Kneten nicht passiert, oder ist das bei Dinkelteig einfach so????

verwunderte Grüße von angi
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Vom 20.01.2005 10:22 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

traumfänger74 Hendlgriller


Mitglied seit 01.12.2003
12.738 Beiträge (ø4,25/Tag)
Hallo angi,

das Gärkörbchen war eingemehlt?

Insgesamt war der Teig denke ich mal zu \"nass\" du hättest durchaus noch Mehl hinzufügen dürfen - mache ich auch immer, wenn die Konsistenz zu \"pappig\" ist.

Ausserdem mehle ich den Teig dann ein und lasse ihn ja noch ne halbe Stunde ruhen, bevor ich ihn endgültig in Form bringe, dann wird er vorher noch mal geknetet und pappt dann eigentlich nicht mehr und ich backe freigeschobene Brote, aber auch die Mehle ich ein bevor ich sie dann 2 bis 4 Stunden ruhen lassen vor dem Backen.

Das verhindert unter anderem das Austrocknen von dem Brot.

Viel Glück beim nächsten mal.

LG Yvonne
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Vom 20.01.2005 10:48 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

angi Suppenkoch


Mitglied seit 17.01.2002
1.142 Beiträge (ø0,31/Tag)
Ja, Yvonne,

das Gärkörbchen war eingemehlt!
Und pappig war der Teig ganz und gar nicht, nur uuuuuuunheimlich kleisterig!
Sonst hätte ich ja die maschine verwenden können, wenn er nicht zu fest dafür gewesen wäre.
So blieb mir aber nur schiere Muskelkraft übrig!!!

Bei Hefeteig ist es doch so, daß nach längerem Kneten die Konsistenz des Teiges \"unklebrig\" wird.

Ist das bei Dinkel nicht so?????

Oder liegt es am Sauerteig?????

Grüßle, angi
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Vom 20.01.2005 11:31 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Pöt Chefkoch


Mitglied seit 21.02.2004
3.677 Beiträge (ø1,26/Tag)
Es war vieles:
ein Vorteig (und der St funktioniert wie ein Vorteig n diesem Sinne) wird der Kleber herausgelöst und bildet sich verstärkt. Das sorgt für einen wesentlich klebrigen Teig. Dies bekommt man aber gut in den Griff durch recht trockenes Kneten mit viel Mehl und erst einer Restzugabe von Wasser NACH dem Kneten.

Zweites PRoblem: ST ist sehr nass (üblicherweise 1/2 Wasser, 1/2 Mehl). Wenn man sich dabei auch nur gering verschätzt, hat man ggf unheimliche Wassermengen im Teig. Also: erst ordentlich Mehl in den St, dann Kneten und dann LANGSAM Wasser zugeben, wenns nicht reicht. Möglicherweise braucht man kein Wasser mehr!

gruß!

Pöt
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Vom 20.01.2005 11:44 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

angi Suppenkoch


Mitglied seit 17.01.2002
1.142 Beiträge (ø0,31/Tag)
Aha,
und ich dachte immer, erst das Wasser, damit es sich gut mit dem ST vermischt und dann das Mehl!
Ich probier es mal umgedreht und mit der halben Menge, da ist es sicher auch nicht so kräftezehrend Lachen

danke, angi
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Vom 20.01.2005 13:12 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

cenzy1 Smutje


Mitglied seit 30.04.2003
266 Beiträge (ø0,08/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Hallo,angi,

ich schütte Wasser oder Buttermilch immer zuletzt nach und nach in den T Teig.Meistens brauche ich gerade mal die Hälfte von der angegegenen Flüssigkeitsmenge.Besonders,wenn ich eingeweichten Schrot dazugebe,der ja auch schon Wasser in sich hat.

LG Lächeln
cenzy
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Vom 20.01.2005 14:27 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Greta Chefkoch-Moderator Sternekoch


Mitglied seit 17.01.2002
15.577 Beiträge (ø4,23/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Hallo !!

Auch ich schütte das Wasser zum Schluss an den Teig Lächeln Lächeln

Mein Gärkörbchen ist auch nicht gemehlt Lächeln

Habe heute das weltbeste Dinkelbrot gebacken schade das ich keine Cam habe traurig Ich bin sauer!

liebe Grüsse
Greta
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