Kennt jemand Trubotschki?
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![]() Mitglied seit 09.09.2003 |
wonach ich suche, ist eine Art gehaltvoller Mürbteig (mit viel Butter und Eiern), der in Streifen geschnitten und dann auf Metallkegel gerollt gebacken wird. Nach dem Auskühlen kommt gezuckerter Schmand hinein. Ich habe zwar ein Rezept für diesen Mürbteig, der hat aber überhaupt nicht funktioniert. Es war eher ein Rührteig, dem ich in meiner Verzweiflung einfach die doppelte Menge Mehl zugefügt habe, damit das ganze halbwegs knetbar wurde. Da er aber trotz 12-stündiger Lagerung im Kühlschrank immer noch klebte und nur mäßig fest war, habe ich ihn einfach auf zwei Blechen verstrichen, gebacken und in breite Streifen geschnitten. Nach dem Auskühlen habe ich je zwei Streifen mit gezuckertem Schmand zusammen "geklebt". Schmecken tut das, hat aber längst nicht den Effekt, den die kegeligen Röllchen hätten: wenn man die Teigstreifen mit einem Zickzack-Teigroller schneidet und die befüllten und über Nacht durchgezogenen Teigkegel mit der Spitze nach oben auf einen Teller stellt und mit Puderzucker besiebt, sieht das nämlich aus wie ein verschneiter Tannenwald - das ist der Effekt, den ich eigentlich erzielen wollte. Ich habe "Trubotschki" bereit gegoogelt; kurioserweise findet man aber immer dasselbe Rezept mit Walnüssen, das in der Zubereitung völlig anders ist als das, was ich suche; die werden alle aufgerollt wie Croissants - könnte vielleicht auf auf Metallkegeln funktionieren Wenn jemand sowas in der Art schon mal gebacken hat - egal mit welcher Füllung - würdet ihr mir dann bitte euer Rezept verraten? LG pingu |
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![]() Mitglied seit 10.09.2010 |
Hallo pingu,
könnten es diese hier sein ? LG Christel |
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![]() Mitglied seit 09.09.2003 |
Hallo Christel,
leider nicht - die sind beide aus Blätterteig. Was ich suche, ist eine Art Mürbteig. Trotzdem danke fürs Suchen! LG pingu |
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![]() Mitglied seit 10.09.2010 |
Hallo pingu,
habe auch mal gegoogelt und gelesen, dass die Nüsse NUR für die Füllung verwendet werden. Dann kannst Du den Teig doch nehmen, und nach dem Backen mit Schmand füllen ??!! LG Christel |
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![]() Mitglied seit 14.11.2007 |
Hallo,
das ist ein russisches Rezept, ähnlich den Schaumrollen. Dafür braucht man auch die gleichen Metallkegel, die man online bestellen kann. Ich habe noch ein altes Rezept aus Russland von meiner Mutter, ich muss nur mal in meinem Rezeptechaos schauen und es abtippen, wenn du Geduld hast. Gefüllt haben wir sie immer mit einer Art Puddingcreme. LG schoki |
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![]() Mitglied seit 14.11.2007 |
So da bin ich wieder. Ich habe zwei Rezepte gefunden. Hier ist das Rezept, das meine Mutter standardmäßig gemacht hat:
Trubotschki (russische Hörnchen mit Cremefüllung) Für die Hörnchen: 1 ½ Becher Schmand 1 Becher Wasser (den leeren Schmandbecher verwenden) 2 Eier 1Becher geschmolzene Butter ¼ TL Sodapulver (gibt es im russischen Supermarkt), mit einen Tröpfen Essig angerührt, alternativ ½ Pk Backpulver Mehl Alle Zutaten zu einem Teig verarbeiten. Soviel Mehl hinzufügen, dass der Teig eine Nudelteig-ähnliche Konsistenz hat und ausrollbar ist. Den Teig ausrollen (ca. 2 mm dick) und in 2 cm breite Streifen schneiden. Schillerlockenformen außen mit Butter einfetten und die Teigstreifen überlappend um die Schillerlockenformen wickeln. Aufrecht mit der Öffnung nach unten auf ein Blech stellen und bei 200°C (O/U) im vorgeheiztem Backofen goldgelb backen. Abkühlen lassen und vorsichtig von den Förmchen entfernen. Für die Füllung: ½ Liter Milch 2 Eigelb 2 Eiweiß 1 Tasse Zucker 1 EL Mehl ½ Pk Vanillepudding 100 g Butter Zucker, Mehl und Vanillepudding miteinander mischen und mit etwas Milch (ca. ½ Tasse) und den Eigelben glattrühren. Eiweiß steifschlagen und unter diese Masse heben. Restliche Milch aufkochen, die Eimasse langsam unter Rühren hineingießen und kurz kochen lassen. Dabei stets umrühren, damit nichts anbrennt. Sobald die Masse anfängt einzudicken, vom Herd nehmen. Also praktisch wie die Herstellung eines Puddings. Die Butter in der noch warmen Puddingmasse auflösen, Vanillearoma oder Kakao nach Geschmack dazugeben. Die Hörnchen mit der abgekühlten Creme füllen. Wenn Interesse besteht, kann ich das andere Rezept eintippen... Liebe Grüße schoki |
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![]() Mitglied seit 09.09.2003 |
@Christel: ich habe tatsächlich vor, den Teig von den Nussröllchen zu testen - ich werde dann berichten, ob er auf den Metallkegeln gehalten hat
@Schoki: vielen Dank fürs Abschreiben des Rezepts - das werde ich ebenfalls testen und berichten. LG pingu |
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![]() Mitglied seit 10.09.2010 |
Dann wünsche ich Dir gutes Gelingen
LG Christel |
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![]() Mitglied seit 18.03.2010 |
@Schoki,danke für die Mühe damit hast Du mir einengrossen gefallen getahn. hatte das rezeptmal von einer Brieffreundin aus dem Uralund leider verschmissen, MlG Rosi
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![]() Mitglied seit 14.11.2007 |
Gerne Rosi! Probier es mal aus, ich bin gespannt, ob es dir schmeckt.
Heutzutage macht man die Trubotschki eigentlich hauptsächlich mit fertigem Blätterteig, weil es einfacher und schneller ist. Ich mags aber auch nicht so sehr. Die Füllung weicht den Teig zu schnell auf. Liebe Grüße schoki |
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![]() Mitglied seit 09.09.2003 |
Hallo Schoki,
klar ist es bequem, fertigen Blätterteig zu verwenden, aber das ist dann ein ganz anderes Gebäck. Außerdem ist für mich da etwas Nostalgie im Spiel Ich habe als Kind immer die Teiglagen zuerst runtergewickelt und gegessen - so weit das die Füllung zuließ - und mir dann den Kern zuletzt als Höhepunkt schmecken lassen. Mit Blätterteig gäbe das ein furchtbares Gekrümel, und - wie du sagst - ist nach einem Tag alles total durchgeweicht und zäh. Der Mürbeteig weicht zwar auch ein wenig auf (er ist dann halt nicht mehr knusprig), aber er ist formstabil und weder matschig noch zäh. Wie gesagt, Versuch folgt. LG pingu |
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![]() Mitglied seit 09.09.2003 |
So, da bin ich wieder.
Gestern habe ich zunächst den Teig von den Walnuss-Hörnchen ausprobiert, habe jedoch 3 EL Zucker eingearbeitet, da ich einen süßen Teig haben wollte. Der Teig klebt am Anfang auch sehr stark; nach den angegebenen 5-7 Min. Knetzeit ist das jedoch nicht mehr der Fall, so daß sich der Teig gut ausrollen läßt. Die Backzeit hat auch gepasst (25 Minuten). Der Teig hat dann eine feinblättrige Struktur, jedoch anders als Blätterteig, irgendwie mürbe und schmeckt auch ungefüllt ganz gut. Ich hatte Bedenken, daß nach dem Füllen und Durchziehen nur noch Matsch übrig bleibt. Das ist jedoch nicht der Fall - jedenfalls nicht, wenn man die gefüllten Hörnchen abgedeckt im Kühlschrank lagert. Ich glaube jedoch, daß zu dem Teig, der ja bereits Schmand enthält, die Nussfüllung aus dem Originalrezept besser passt als meine Schmandfüllung. Das werde ich auf jeden Fall testen. Als nächstes ist jedoch Schokis Rezept dran - das hat gestern nach einigem Hin und Her den Kürzeren gezogen Bericht folgt. LG pingu |
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