Hefeteig gelingt mir einfach nicht...
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![]() Mitglied seit 08.12.2009 |
ich bin wirklich am Ende meiner Weisheit. Ich liebe Hefekuchen und - teilchen, aber es will mir persönlich einfach nicht gelingen. Ich habe schon alles ausprobiert: Hefe vom Bäcker, alle Zutaten Zimmertemperatur, Hefe in Milch gehen lassen, gleich in das Mehl, aufgepasst, dass es nicht gleich mit Salz in Verbindung kommt, Trockenhefe, im Kühlschrank gehen lassen....es WILL einfach nicht. So langsam glaube ich, es hat vielleicht was mit meinen Händen zu tun! Mein Mann hatte mal aus denselben Zutaten einen Hefeteig gemacht, der super aufgegangen ist, meiner blieb hart. Glaubt ihr, das hat wirklich was damit zu tun? Ich habe immer sehr kalte Hände...?? Vielleicht hat auch jemand DEN Tipp für mich? Ich freu mich nämlich jetzt wieder total auf Streuselkuchen mit Rhabarber...und ich möchte es endlich mal frisch aus dem Ofen essen. LG Bernie |
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![]() Mitglied seit 24.02.2009 |
Hallo Bernie,
ich glaube nicht, dass es an der Temperatur der Hände liegt Mach Deinen Hefeteig doch mal nach den Anweisungen aus diesem Thread - der ist eigentlich gelingsicher. Viel Erfolg & LG Sanja |
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![]() Mitglied seit 29.05.2009 |
Also mein hefeteig gelingt immer, ich kann dir nur sagen, wie ich ihn immer mache:
Mehl und etwas Salz in eine Schüssel geben, heißes Wasser(also heiß aus dem Wasserhahn) mit wenig Milch mischen (Die ist aus dem Kühlschrank, so ist die Flüssigkeit dann warm) und die Hefe einbröseln. Öl dazugeben und verrühren.Je nach Teig noch Zucker dazu. Zu dem Mehl geben und mit den Knethaken unterrühren. Dann den Teig in einer Schüssel gehen lassen. Wenn es schnell gehn muss mach ich den Ofen auch kurz auf 50Grad an und stell ihn anschließend da rein. Also so wird er bei mir immer. Ach ja, ich nehme immer frische Hefe, keine trockene. |
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![]() Mitglied seit 08.12.2009 |
Sanja,
genau dieses REzept habe ich am Freitag benutzt...mein Hefeteig ist überhaupt nicht aufgegangen und blieb steinhart nach dem Backen. Wie lasst ihr den Teig gehen bzw. wo? LG Bernie |
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![]() Mitglied seit 29.05.2009 |
Ich lass ihn ganz normal in meiner Küche bei Zimmertemepratur gehen. Meine Mutter hat ihn im Winter auch schonmal auf der Heizung gehen lassen, geht bei mir leider nicht, da ich Fußbodenheizung hab
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![]() Mitglied seit 06.04.2008 |
Hallo,
meine ersten Hefeteigversuche gingen auch daneben, so daß ich für viele Jahre einen Bogen um Hefeteigrezepte machte. Dann wollte ich es einfach noch einmal wissen, probierte es und siehe da, es klappte, ohne daß ich den Grund dafür kannte. Gib halt nicht auf oder mache es einfach mal zusammen mit jemandem, bei dem Hefeteigzubereitung immer klappt. Vermutlich sind es Kleinigkeiten, die den Unterschied machen. Ich glaube auch nicht, daß es an den kalten Händen liegt... Übrigens nehme ich nur ganz frische Hefe. Trockenhefe funzt nicht so richtig. Wichtig ist, daß die Zutaten nicht kalt sind. Und ich mache immer einen Vorteig, rühre dann die restlichen Zutaten mit dem Handrührgerät (Küchenmaschine ist auch gut) unter und schlage ihr erst dann von Hand. Dann lasse ich ihn gehen (mind. 30-45 Min.), forme ihn dann, je nach Rezept ggf. mit Füllung oder Belag, und lasse ihn nochmals 15 Minuten gehen, bevor ich ihn backe. LG wermut |
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![]() Mitglied seit 26.02.2004 |
Bernie, ich kann dir auch die Rezepte von lone bohne nur empfehlen, backe seit Jahren nur meinen Hefezopf danach,sie sind auch sehr ausführlich beschriebenund gelingsicher,die Milch darf auch nur handwarm sein , sonst geht dir die Hefe kaputt und dein Zopf bleibt platt Gruß Maria
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![]() Mitglied seit 30.09.2006 |
Hallo,
früher stand ich mit Hefeteigen auch immer auf Kriegsfuß, seit ich Frischhefe nehme und nach dem Rezept von "Friedas genialem Hefezopf" backe, gelingt er mir immer perfekt. Liebe Grüße
Nr. 190 CdbU, Nr. 53 der SHGdBS |
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![]() Mitglied seit 08.12.2009 |
Mh, ok, also ich habe bisher die Hefe gehen lassen oder einen Vorteig gemacht, danach aber gleich alles mit den Händen verknetet. Wenn ich den Handmixer benutze, dann ist alles verklebt und bleibt daran hängen. Passiert euch das nicht?
LG Bernie PS: Ja, danke Wermut, ich muss es einfach immer mal wieder probieren. Woher weißt Du denn, ob die Hefe frisch ist? Vom Bäcker ja klar...aber im Laden gehst Du dann einfach nach dem HB-Datum? |
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![]() Mitglied seit 30.09.2008 |
Also ich muss sagen, dass ich immer Probleme mit Trockenhefe hatte - der Teig ist nie aufgegangen und alles war klein und hart. Dann hab ich angefangen frische Hefewuerfel zu nehmen und siehe da - es klappt! Ich habe mal gelesen, dass Hefe keine Temperaturschocks vertraegt. Also deshlab die Hefe reinkruemeln dann Zucker drauf umd die Milch lauwarm. Zum gehen lassen, stelle ich das Ganze in den Ofen bei Umluft 5o Grad.
Viel Erfolg! |
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![]() Mitglied seit 08.02.2010 |
hallo bernie,
also ich benutze immer einen ganzen würfel (42g) frischhefe auf 1kg mehl und die flüssigkeit nur handwarm. einen vorteig mache ich nie. ich knete den teig zuerst mit den knethaken des handmixers und dann von hand bis er schön weich ist und elastisch. dann stelle ich den teig in einer heissausgespülten schüssel immer in den ofen, den ich vorher auf 50°C vorgeheizt und wieder abgestellt habe und decke den teig mit einem warm-feuchten tuch ab. hoffe du findest für dich den richtigen weg. griessli monica |
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![]() Mitglied seit 06.04.2008 |
Hallo Bernie,
ich kaufe meine Hefe bei Aldi und die ist immer superfrisch: die haben eine so hohe Kundenfrequenz, daß die Ware da nicht alt wird.... Natürlich achte ich bei Einkäufen immer auf das MHD; meistens stehen die Kartons mit der frischesten Ware hinten in der Reihe. Nein, am Handrührgerät klebt nichts; durch das Rühren ziehen die Knethaken ein bißchen Teig hoch, der sich aber ganz leicht mit dem Finger abstreifen läßt. Vllt. hilft Dir meine Vorgehensweise beim Einschätzen: ich bereite meinen Vorteig so zu: Mehl in die Schüssel, Mulde in die Mitte, bröckel da die Hefe hinein, gebe etwas Zucker darüber, dann etwas lauwarme Milch (nicht vollständig), verrühre das mit einem Löffelstiel, stäube etwas Mehl darüber, stecke die Schüssel in einen Plastikbeutel (abdecken ist wichtig) und stelle diese an einen angenehm warmen Ort. Dazu nutze ich ganz gerne die Restwärme meiner Mikrowelle oder Spülmaschine. Wenn der Vorteig etwas gegangen ist, rühre ich die restliche Milch hinein und erst dann gebe ich die restlichen Zutaten wie lauwarmes Fett, Salz und ggf. Ei dazu, was ich solange mit dem Handrührgerät rühre, bis der Teig geschmeidig ist. Je nachdem ist es manchmal erforderlich, noch etwas Mehl oder gegenteilig, etwas Milch dazuzugeben. Aber nur in ganz geringen Dosen. Von Hand schlage ich ihn dann nur kurz durch und stecke ihn wieder in seine 'Verpackung' und ab an seinen kuscheligen Platz. LG wermut |
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![]() Mitglied seit 08.12.2009 |
Toll, danke für die Tipps & Beschreibungen! Ich werde es Montag ausprobieren und berichte...
LG Bernie |
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![]() Mitglied seit 06.04.2008 |
gern geschehen.
Wünsche Dir dann gutes Gelingen und berichte von Deinem - hoffentlich - Erfolg! LG wermut |
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![]() Mitglied seit 30.04.2007 |
Hallo Bernie,
ich nehme auch nur Frischhefe. Wenn Du magst, schreib ich Dir mal kurz auf, wie ich ein Hefebrot (z.B. von Mamirah) mache (süßen Hefeteig hab ich schon lang nicht mehr gemacht). Ich nehme einen halben Würfel Hefe, bröckel den in ca. 250ml warmes Wasser (einfach aus dem Wasserhahn) und geb noch einen EL Zucker dazu. Das ganze verrühre ich, decke es ab und stell es für 15 Min. auf die Heizung bzw. jetzt in den Ofen (O/U-Hitze, kleinste Temperatureinstellung). In der Zwischenzeit gebe ich 500g Mehl, 2,5 EL Öl (geschmacksneutral) und 1/2 EL Salz in eine Schüssel. Dazu gebe ich dann die Hefe (die mittlerweile Blasen schlägt und knistert). Dann rühre ich alles zusammen (mit den Händen) bis ein elastischer Teig entsteht (ca 6 Min.) und lasse ihn für eine Stunde im warmen Ofen zugedeckt gehen. Danach knete ich ihn noch einmal kurz, decke wieder zu und lass ihn für 30 Min. warm gehen. Zum Schluss knete ich nochmals durch, forme einen Zopf und lasse ihn im vorgeheizten Backofen bei 200° für ca 30 Min. drin. Vielleicht hilft es Dir ja und Du kannst ihn süß abwandeln (Milch, mehr Zucker etc.). LG Susanna |
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![]() Mitglied seit 07.04.2008 |
Hallo
Ich mache meinen Hefeteig nur mit der Küchenmaschine ich knete ihn gar nicht mit den Händen, und ich backe sehr viel auch Brot und es gelingt immmer, nehm aber auch nur frische Hefe. Ich bereite meinen Teig so zu: Milch schön lauwarm ( nicht zu heiß sonst werden die Hefekuluren zerstört) in eine Schüssel, Butter, Zucker, Salz und eventuell Ei hinzugeben die Hefe reinbröckeln und verrühren bis sich alles gelösst hat. Anschließend gebe ich das Mehl darüber und verknete alles zu einem schönen Teig man muß so lange kneten bis er nicht mehr klebt dauert zwischen 5 und 10 Min. Anschließend in die Tupper.... und auf die Heizung. Innerhalb 1 Std ist er super gegangen. Da kann gar nicht schief gehen. LG Mäuschen |
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![]() Mitglied seit 06.04.2008 |
Hallo Bernie,
Du siehst an der Vielzahl durchaus unterschiedlicher Tipps, daß viele Wege zum Ziel führen. Da hilft nur die für Dich richtige Methode herauszufinden. Mein Tipp: notiere Dir die genaue Vorgehensweise und die Mengen, damit Du künftig jederzeit darauf zugreifen kannst. LG wermut |
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![]() Mitglied seit 08.12.2009 |
Ja Wermut, das ist eine gute Idee! Eine Frage hätte ich noch: wie lange wartet ihr, bis Hefe, Ei usw. zimmerwarm ist? Legt ihr abends alles raus oder...?
LG Bernie |
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![]() Mitglied seit 30.04.2007 |
Hi Bernie,
ich lege nichts vorher raus. Hefe ist kalt, Ei nehm ich nicht. Ich wünsche gutes Gelingen LG Susanna |
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![]() Mitglied seit 31.12.2004 |
Hallo,
wichtig ist auch, dass Salz und Fett nicht direkt mit der Hefe zusammen kommt
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![]() Mitglied seit 13.01.2007 |
Hallo,
ich achte nicht auf die Temperatur der Zutaten, die Milch kann schon mal kalt oder fast kochend sein und bei mir wird die Hefe auch nicht vor dem Kontakt mit Salz und Fett bewahrt. Das mit dem Salz ist sowieso Quatsch, sorry Peter, aber für einige Brote verrühre ich direkt die Hefe mit dem Salz und es geht immer prima auf. LG Risei
Lieber heimlich lustig als unheimlich lächerlich |
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![]() Mitglied seit 31.12.2004 |
Hallo,
na ja, i hab's so g'lernt
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![]() Mitglied seit 08.12.2009 |
Mh, letztendlich ist es ja egal, wie der einzelne es macht...hauptsache es klappt! Ich probiere mich jetzt mal durch.
Rhabarberstreuselkuchen: ich koooomme! LG Bernie PS: Peter, Deine Torten sehen ja soo super aus. Wahnsinn! Schon dekoriert, aber doch nicht soviel schnickschnack...ich mein, ich möcht's ja noch essen können und nicht erst alles beseite schieben oder einen Riesenbatzen Sahne im Mund haben.... |
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![]() Mitglied seit 27.05.2008 |
Hallo!
Irgendwie schon beruhigend, dass noch mehr mit dem Hefeteig auf Kriegsfuß stehen - und nicht nur ich. Liegt aber bei mir anscheinend in der Familie, denn bei meiner Mutter geht er auch nie auf. Aber bei den vielen tollen Anregungen hier werde ich doch bald mal einen neuen Versuch starten. Lieben Gruß von BärchensMaus |
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![]() Mitglied seit 08.12.2009 |
Naja, ich fand es nur komisch, dass mein Mann mit denselben Zutaten und gleicher Gehzeit mir da einen perfekten Hefeteig hinlegt! War doch ein und derselbe Würfel,dieselbe Milch, alles gleich...das hatten wir absichtlich als Test gemacht und es wollte nicht...darum meine Vermutung, dass es irgendwas mit mir zu tun haben muss.
Meine Kollegin schmeißt alles einfach zusammen, egal wie kalt usw. und der wird immer super! Das ist doch schon sehr verwunderlich!!! Aber es kommt sowas...ich backe z.B. super fluffige Muffins, die gehen schön auf udn sind riesengroß. Mit demselben Rezept sind die Muffins meiner Freundin ganz flach... LG Bernie |
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![]() Mitglied seit 27.04.2006 |
Hallo Bernie, ich kenne das "Problem Hefeteig" auch. Ich mache ihn jetzt immer nach diesem Rezept. Seitdem wird er gut. Ich lasse ihn 30-60 Minuten mit einem Küchentuch abgedeckt im Backofen bei ca. 50°C gehen. Im Kühlschrank kann er meines Wissens nach nicht gehen. LG sschlumpfine -Gott hat die Erde nur einmal geküsst, dort wo heute das Zillertal ist- |
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![]() Mitglied seit 27.05.2008 |
Hallo Bernie!
Haben Du und Dein Mann denn auch schon mal getestet, ob seine Muffins so toll werden wie Deine? Lieben Gruß von BärchensMaus |
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![]() Mitglied seit 08.12.2009 |
hahaha, das wäre ja mal ein contest!!!
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![]() Mitglied seit 27.05.2008 |
Als Team wäret ihr dann bei Hefeteig und Muffins einfach unschlagbar.
Lieben Gruß von BärchensMaus |
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![]() Mitglied seit 15.08.2007 |
Hallo Bernie,
wenn der Hefeteig beim Kneten mit der Küchenmaschine zu klebrig ist, musst du einfach eine Weile weiterkneten. Wenn das Rezept stimmt, löst sich der Teig nach ein paar Minuten länger vom Schüsselrand. Je nach dem, wie dein Mehl beschaffen ist, kannst du auch noch mal ein kleines bisschen nachlegen. Die Milch muss auch nur leicht lauwarm sein. zu heiß killt die Hefe. Wenn du den Finger in die Milch hältst, solltest du keinen Temperaturunterschied fühlen. Dann ist sie richtig. Liebe Grüße Salvy "Wenn du eine weise Antwort verlangst, musst du vernünftig fragen." (J.W.v.Goethe) |
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![]() Mitglied seit 13.01.2007 |
Man darf vor dem Hefeteig einfach nicht zugeben, dass man Angst vor ihm hat, dann klappts!
LG Risei
Lieber heimlich lustig als unheimlich lächerlich |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Moinmoin,
es gibt nicht nur einen einzigen richtigen Weg, aber: für den Anfang würde ich alle Zutaten etwa eine bis zwei Stunden vorher Zimmertemperatur annehmen lassen. Am einfachsten finde ich es, wenn man in das Mehl eine Kuhle macht, die Hefe grob hineinbröselt, etwas Zucker und etwas Flüssigkeit (Wasser oder Milch, nur lauwarm!) dazu und mit den Fingern die Hefe damit und mit erwas Mehl zerdrückt. Meist fängt es schon während des Mischens an zu blubbern. Dann etwa 15 Min. ruhen lassen und dann sollte das schon ziemlich schaumig aussehen. Dann die anderen zimmerwarmen Zutaten dazu mischen, mit Hand oder Maschine. Zunächst klebt das sehr. Anfänger machen dann oft den Fehler, Mehl zuzugeben. Dann wird der Teig hart. Richtig ist, Geduld zu haben und weiter zu kneten. Das Mehl quillt dann langsam auf und kann mehr Flüssigkeit aufnehmen. Der Kleber im Mehl wird aktiviert und die Klebrigkeit lässt nach. Mit der Maschine löst sich der Teig nach und nach vom Rand und sammelt sich am Knethaken. Dabei kann er trotzdem noch ziemlich weich bleiben. Dann erst sollte man ihn rausnehmen, je nach Gebäckstück noch per Hand ein paarmal durchkneten und dann zugedeckt gehen lassen. Dazu muss er nicht einmal besonders warm stehen. Je wärmer, desto schneller geht er auf und desto grobporiger wird er. Je kälter, desto langsamer geht er auf und desto feinporiger wird er. Vor der Weiterverarbeitung aber wieder Zimmerwärme annehmen lassen. Nochmal durchkneten, formen und meist ein drittes Mal gehen lassen. Dann kann eigentlich nichts schiefgehen. Am wichtigsten ist, dass die Temperaturen nicht so hoch sind, dass die Hefe getötet wird. Und nicht aus Angst zu früh zu viel Mehl druntermischen. LG von UTee |
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![]() Mitglied seit 06.09.2007 |
bernie, manchmal kann es auch an den eigenen Händen liegen. Die Haut hat einen gewissen Säuregrad............. Zieh beim nächsten Mal Einweghandschuhe an. Probier das mal. LG Petra Es sind meist die kleinen Dinge,die das Leben bunt und lebenswert machen |
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![]() Mitglied seit 02.11.2008 |
Hallo Bernie
Dein Problem kenne ich nur zu gut! Hatte früher das gleiche Problem! Gehe in die Backabteilung, dort findest Du Hefeteig Garant von Dr. Oetker. Kaufe diese, das ist die Garantie das Dein nächster Hefeteig gelingt. Suche Dir ein Rezept mit 350g Mehl und siebe davon ca 280g in die Schüssel, mach alles nach Anleitung und fange an zu kneten, die restlichen 70g Mehl knetest Du dann so langsam dazu, so ist Dein Teig erst schön weich, durch das Mehl das da noch dazu gibst wird er fester. Mach den ganzen Kuchen auch gleich fertig, wenn mit Obst, kommt das gleich drauf, wenn mit Streusel, kommen diese auch sofort drauf. Ist der Teig auf dem Blech, der Belag drauf, lässt Du ihn einfach 30 Min. gehen, schau nicht hin, er geht ganz alleine. Nach diesen 30 Min. gibst Du das Blech in den Ofen und bäckst es...... er gelingt ganz bestimmt!!! Viel Erfolg brauche ich nicht wünschen, Du hast den Erfolg! Viele Grüße Helga |
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![]() Mitglied seit 21.02.2007 |
@ Helga
nicht jeder mag Backpulver im Hefegebäck --- und Backpulver macht nun mal das 'Geheimnis' von Hefeteig Garant aus. Tipps für's gute Gelingen von Hefeteig gab es ja genug. Ich selbst schlage ihn bis er Blasen wirft mit einem stabilen Holzlöffel. Merkwürdigerweise ist Hefeteig der einzige Teig, der mir immer gelungen ist und noch nie ein Problem gemacht hat --- warum auch immer ---- mit allen anderen Teigen stehe ich auf Kriegsfuß (okay, Quarkölteig geht auch noch so gerade). LG Carrara Auch das beste Werkzeug kann mangelndes Know-how nicht ersetzen! |
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![]() Mitglied seit 06.04.2008 |
LG wermut |
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![]() Mitglied seit 01.06.2009 |
Hallo,
ich denke alle Zutaten sollten die gleiche Temperatur haben, es ist einfacher. Die Hefe mag es warm, aber nicht heiss. Versuche es wirklich mal nach "Friedas Hefezopf" und dir wird Hefeteig immer gelingen. LG hzweiO |
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![]() Mitglied seit 27.03.2005 |
Hallo
dazu möchte ich nur anmerken, dass mehr Hefeteige durch zuviel Wärme nicht gelingen als durch zuwenig. handwarmes Wasser kann schon zu warm sein die Hefepilze sterben bei Temperaturen um 35° Grad bereits ab "warm" im Backofen gehen lassen kann dann schon tödlich sein lg eifelkrimi |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Das stimmt! Früher, als ich noch geübt habe und es ganz besonders gut (warm) machen wollte, hatte ichm auch ein paar Ausfälle. Ich lasse meine Teige immer abgeckt in irgendeiner freien Ecke in der Küche gehen. Wenn ich ganz viel Zeit habe, auch mal über Nacht im Kühlschrank. Grundsätzlich gelingen fast alle Hefeteigrezepte einigermaßen gleich gut.
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![]() Mitglied seit 02.11.2008 |
Hallo Zusammen
stimmt! nicht jeder mag Hefeteig mit Backpulver..... aber wenn der Hefeteig niemals etwas wird.... wenn der Hefeteig immer daneben geht..... ist es doch ein Erfolgserlebnis wenn der mal was wird. Mehr soll es ja auch nicht sein, denn nach dem Erfolgserlebnis geht man ganz anders an den Teig heran. Man hat eine gewisse Sicherheit, man weiß er geht.... und dann wird er auch. Für viele von Euch mag das der totale Quatsch sein, aber mit dieser Sicherheit hatte ich mein Erfolgserlebnis auch bei frischer Hefe. Es ist ein klasse Sprungbrett zur frischen Hefe- mehr nicht. Frohe Ostern Helga |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Ich finde, für Anfänger ist gerade der Vorteig sehr wichtig. Besonders mental, weil man dann sieht, dass die Hefe treibt. Wenn man auch Hefe, Wasser/Milch und etwas Zucker einen sehr weichen Vorteig in die Mehlkuhle rührt, dann ist das nach einigen Minuten ein blubbernder Schaumberg. Man sieht, es tut sich was. Und dann kommen die übrigen Zutaten dazu. Ich würde Anfängern raten, den Teig zunächst von der Maschine kneten zu lassen, denn dann bekommt man die schlimmste Klebezeit nicht so hautnah mit. Man wartet geduldig ein paar Minuten, bis das Mehl so weit gequollen ist, dass der Teig sich, egal wie weich er ist, von der Schüsselwand löst. Macht man das per Hand und klebt es stark, dann neigt der unsichere Anfänger dazu, gleich noch Mehl hinzuzufügen und der Teig wird hart. Weicher Teig geht aber schöner auf als harter.
Am besten sucht man sich als Anfänger jemand, der Hefeteige beherrscht und macht ihr selbst in dessen Anwesenheit. LG von UTee |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Statt "auch" bitte "aus"!
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
ihNNNN, nicht ihRRRR
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![]() Mitglied seit 27.03.2005 |
@ Helga_W
Stimmt nicht. Es ist kein Erfolgserlebnis, Backpulver mit in den Teig zu tun. Man hat dann immer noch dir Programmierung: Hefeteig gelingt mir nur wenn ich zusätzlich Backpulver benutze. In der Regel werden bei Hefeteigzubereitung zwei gravierende Fehler gemacht den 1. hab ich weiter oben genannt: zu warm der 2. ist: es wird zu viel Hefe genommen Faustregel: man benötigt 1 - 2% der Mehlmenge an Hefe wenn wir aber 1 ganzen Würfel Hefe (=42 Gramm) für 1 Pfund Hefe nehmen sind das exakt 8,4% - also die 4-fache Menge Hefe braucht "Nahrung" um arbeiten zu können. Die bezieht sie aus dem Mehl wenn zuviel Hefe im Teig ist, frisst sie sich sozusagen selbst das Futter weg kombiniert man beide Fehler: zu viel Hefe mit zuviel Wärme dann ist sie eben noch schneller tot. Vor lauter Angst, ein Teil der Zutaten könne zu kalt sein, gibt man immer mehr Wärme zu, vor lauter Angst, die Hefe könnte nicht treiben, immer mehr Hefe und macht so das Desaster komplett Aber: jeder so wie er mag lg eifelkrimi |
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![]() Mitglied seit 25.09.2005 |
@ Eifelkrimi,
genau so ist es. Auch braucht ein anständiger Hefeteig einfach Zeit zum Gehen. Hefeteig und "schnell" passen nicht zusammen. Wenn sich der Teig nach 1/2 Stunde noch nicht deutlich vergrößert oder gar verdoppelt hat, ist das kein Zeichen dafür, dass er nicht doch was werden würde, wenn man ihn einfach mehr Zeit ließe. Was übrigens auch dem Geschmack dienlich ist. Viele Grüße - Allegro Die Sterne .... die sind Gott außerordentlich gut gelungen. Zitat aus dem Film "Das Beste zum Schluss" |
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![]() Mitglied seit 13.01.2007 |
Nur, damit eifel nicht falsch verstanden wird:
Sie meint nicht ein Pfund Hefe, sondern ein Pfund Mehl. Ansonsten hat sie vollkommen Recht.Und Allegro auch. LG Risei
Lieber heimlich lustig als unheimlich lächerlich |
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![]() Mitglied seit 11.08.2009 |
Sorry, falls ich mich jetzt wiederholen sollte. Habe nicht die Zeit gehabt alle Beiträge zu lesen.
Beim Hefeteig ist es wichtig, dass das Wasser mit dem Du den Teig anrührst auf keinen Fall wärmer als 60 Grad sein darf. Sonst kann die Hefe nicht aufgehen. Vielleicht hilft Dir das weiter? LG lmo |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
60°???? Dann Hefe tot!
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![]() Mitglied seit 29.12.2007 |
Hallo,
vielleicht knetest Du den Teig nicht lange genug? Nachdem der Vorteig aufgegangen ist (mit Frischhefe) und Du dann die warmen Zutaten eingerührt hast (möglichst wenig Ei, vllt nur ein Eigelb), Butter in Maßen und in der lauwarmen Milch aufgelöst, mußt Du den Teig mindestens 10 Minuten kneten. Ich nehme in dieser Phase das Handrührgerät, denn die Teige sind meistens sehr weich und klebrig (muß auch so sein, denn das Mehl so ja noch quellen). Nach diesen 10 Minuten ist der Teig elastisch und glänzend und ein runder Kloß. Dann laß ich ihn 30 - 45 Min bei Zimmertemperatur oder in der Nähe des Herds gehen. Wieder durchkneten, formen, aufs Blech oder in die Form und nochmal warmstellen und aufgehen lassen. Gutes Gelingen, LG, AnnelieViola |
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![]() Mitglied seit 29.12.2007 |
PS:
warme Zutaten meint lauwarm, also Körpertemperatur. AnnelieViola |
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![]() Mitglied seit 27.03.2005 |
@ Risei
Danke für die Korrektur lg eifelkrimi |
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![]() Mitglied seit 03.04.2010 |
Hallo
Ich lasse meinen Hefeteig morgens mit kalten Zutaten mit der Küchenmaschine kneten, lege ihn in eine grosse T*schüssel mit geschlossenem Deckel und Mittags nach der Arbeit habe ich einen lockeren Hefeteig zum Verarbeiten. LG |
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![]() Mitglied seit 14.05.2009 |
Hallo,
bei mir ist bisher jeder Hefeteig etwas geworden - wenn ich allerdings einige Tips hier richtig lese, dann auch nur wegen gutem Glück? Ich persönlich verwende immer Trockenhefe (ich bekomm Frischhefe einfach nirgendwo hier in der Umgebung - wobei Aldi müsst ich noch gucken) und mische immer sofort per Hand. Allerdings mach ichs auch mit der Kuhlen-Methode im Mehl. Mein alter Biologielehrer meinte außerdem, Hefe bräuchte "Nahrung" darum löse ich sie erstmal in lauwarmen Wasser mit einer Priese Zucker auf und geb sie dann in die Kuhle. Bisher hat das jedes mal funktioniert. Liebe Grüße, dat Pluti |
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![]() Mitglied seit 09.10.2010 |
Ich habe auch schon alles versucht und bei mir wird das auch nix. Die Vermutung mit den "Händen" habe ich bei mir auch, allerdings wird es auch ohne Körperkontakt nix. Habe beschlossen auf Quark-Öl-Teig umzusatteln.
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![]() Mitglied seit 10.09.2010 |
Hallo Bernie, das gleiche Problem hatte ich früher auch.
Dann habe bei "Essen und Trinken" gesehen, wie Hefeteig in der Maschine gemacht wird. Seitdem klappt es immer super. Schau doch mal im Internet WDR - Essen und Trinken nach, da wirst Du bestimmt schlauer. LG christel |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Temperatur der Hände sehe ich auch nicht als Problem, aber manchmal kann zuviel Pflege/Hygiene schädlich sein. Wenn du deine Hände z.B. sehr stark eincremst oder mit antibakt. Mitteln (Sagrotan) einreibst, dann aknn das auch die Hefe schädigen.
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hm. Merkwürdig, wie viele mit Hefeteig ihre Probleme haben. Dabei kann man doch nur ganz wenig falsch machen: zu warme Zutaten verwenden.
Hefe braucht keine Wärme! Und zu viel Hefe ist nicht gut. Ich teile einen Würfel frische Hefe mit einem scharfen Messer jeweils in allen drei Ebenen in die Hälfte und erhalte damit 8 5-g-Würfel, die ich einzeln in etwas Alu wickele und einfriere. Ich habe vorgestern einen Pizzateig gemacht. 500 g Mehl, zimmerwarm. Dann habe ich 10 g Hefe aus dem TK genommen, mit 1 guten Prise Zucker in 60 ml kaltes Wasser gegeben, gewartet, bis aufgetaut, gerührt und dann in den Ofen gestellt bei Lampe an. Ab und zu mal nachgeguckt und als es dann schaumig wurde (halbe Stunde oder so?) rausgenommen, ins Mehl gegossen und das Salz, kaltes Leitungswasser und zimmerwarmes Öl dran. Geknetet mit der Maschine, dann nochmal mit den Händen und dann kam der Teig mit Tuch drüber in den Kühlschrank. Alle halbe Stunde habe ich ihn rausgenommen und gezogen und gefaltet (von oben, von unten, von links und von rechts) und wieder zurück. Nach vier, fünf Stunden war er schön aufgegangen. Während des nachfolgenden Akklimatisierens wurde er noch etwas voluminöser. Also: er braucht keine Wärme. Aber er braucht viel Geduld und Zeit. LG von UTee |
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![]() Mitglied seit 27.03.2005 |
Sorry Utee,
auch wenn ich dir in wesentlichen Punkten zustimme aber im Großen und Ganzen machst auch du einfach noch zu viel "Geöns" um die Hefe im Grunde ist es ganz einfach: Wasser in Rühschüssel, Hefe rein, Salz rein, einmal kräftig durchrühren bis sich alles aufgelöst hat, Mehl dazu, kneten, feddich und dann stehen lassen, entweder bei gaaaaaanz normaler Zimmertemperatur oder im Kühlschrank, wenn man zeit hat und ihn nicht rasch braucht und Zucker braucht die Hefe auch nicht, den holt sie sich im Zweifelsfall aus dem Mehl (Umwandlung der Stärke - ok?) alles zusätzliche Getue ist eher schädlich als förderlich. Hefeteig ist ein ganz normaler Teig, der keine besondere Tüddelei benötigt alles andere ist möglicherweise mit der Muttermilch aufgenommene Psychose lg eifelkrimi |
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![]() Mitglied seit 17.10.2005 |
Hallo,
also..., ich schmeiße seit 40 Jahren alle Zutaten des Hefeteiges (Hefe etwas zerbröselt) in eine Schüssel und rühre mit dem Handrührer( Knethaken) bis sich der Teig vom Rand löst und noch ein wenig länger. Das mache ich mit frischer Hefe und auch mit Trockenhefe und der Teig gelang bisher immer. Auch die Temperatur ist nicht so wichtig wenn Hefe und Flüssigkeiten (Eier, Fett, Milch) entweder aus dem Kühlschrank kommen oder Zimmertemperatur haben. Liebe Grüße Karuni ________________________________ Dummheit ist nicht: "wenig wissen", auch nicht: "wenig wissen wollen", Dummheit ist: "glauben, genug zu wissen". ________________________________ |
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![]() Mitglied seit 09.08.2008 |
Hi, IHr Lieben!
Ich möchte auch eine Lanze für die Trockenhefe brechen, ich traue mich nicht an Frischhefe ran, aber mit der trockenen habe ich keinerlei Probleme, meine Hefeteige werden fast immer was, außer wenn die Hefe überlagert ist (MHD wirklich beachten!) oder wenn ich vergesse, sie in den Teig zu tun Allerdings kann Trockenhefe ein bisschen länger zum Starten brauchen als frische, da sie ja erst aus ihrem "Winterschlaf" erwachen muss. Ich friere meine Trockenhefe immer ein, dann ist sie auch lange nach dem MHD noch aktiv. Liebe Grüßle vom Schwobamädle
Fremde sind Freunde, die man nur noch nicht kennengelernt hat. --- Irisches (?) Sprichwort |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
@eifelkrimi: Ja. Manchmal hast du tatsächlich Recht.
LG von UTee |
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![]() Mitglied seit 16.03.2002 |
Das kann auch an der Hefe liegen. Mir gelingt Hefeteig auch nicht immer Liebe Grüße von Planifolia |
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![]() Mitglied seit 11.12.2005 |
Hallo zusammen!
Schließe mich Eifelkrimis Ausführung an! Könnte mir mal jemand erklären, wie man Hefeteig macht, der nicht aufgeht? Liebe Grüße Emmy - Ly Eine gute Köchin hat mehr Fett an den Händen als auf den Hüften! |
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![]() Mitglied seit 10.09.2010 |
Hi Emmy-Ly,
habe heute noch einmal die ganzen Kommentare durchgelesen. Ich glaube es kann Dir keiner erklären, wie ein Hefeteig zubereitet wird, der NICHT aufgeht. Aber es muß ja ein paar Faktoren geben, die dies (Aufgehen) verhindern, oder ?? LG Christel |
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![]() Mitglied seit 07.07.2003 |
Halli Hallo
Ich backe auch schon soooo lange mit Hefe, und muß ganz ehrlich gestehen, das bei mir auch schonmal ein Teig nicht aufgegangen ist Woran es letztendlich gelegen hat, habe ich nie feststellen können. Wenn ich keine frische Hefe habe, nehme ich genau so gerne die Trockenhefe, denn die habe ich immer vorrätig. Aber einen guten Tip kann ich hier noch geben. Meinen Teig lasse ich immer im Backofen bei Licht gehen...keine Temperatur ! Er geht wundervoll auf..........ach schon beim schreiben bekomme ich wieder Lußt einen Zopf zu backen. Liebe Grüsse Ilona |
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![]() Mitglied seit 29.10.2003 |
Ich will zum Thema Hefeteig-Legasthenie nur kurz etwas beitragen, um das Thema "abzurunden": ich backe selber gern mit Hefe -> ist keine Frischhefe verfügbar, dann nehme ich Trockenhefe - macht für mich keinen Unterschied und mein Lebens-Karma sind ebenfalls permanent kalte Hände. Ich mache auch kein Gedöns um meine Teige, aber FAKT ist: all meine herzhaften Teige, wie Pizzateig, Brotteig oder ganz häufig Fladenbrotteig werden "Bilderbuchteige" mit perfektem Backergebnis - aber sobald ich etwas Süßes aus Hefe fabrizieren will, geht die Nummer den Bach runter. Hefeteig für Pflaumenkuchen, Wecken, süße Brötchen, Hefezopf und was es da an guten Sachen gibt geht bei mir nicht auf. Punkt. Ich lebe damit. Der Hefezopf schmeckt uns trotzdem, obwohl man damit Scheiben einschmeißen könnte. Ich hadere nicht mit meinem Hefe-Schicksal. Ich habe es angenommen. LG FrauMausE |
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![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
Könnte mir mal jemand erklären, wie man Hefeteig macht, der nicht aufgeht?
dir ist wirklich noch kein Hefeteig NICHT aufgegangen, Emmy-Ly ? mir schon - und das obwohl ich nun schon seit Jahrzehnten Hefeteige backe und mir das auch meistens gelingt... nun backe ich allerdings nicht nur den Hefezopf nach F. - ich backe verschiedene Teige... Probleme habe ich hin und wieder mit etwas fetteren Hefeteigen (in den frz Brioche ist mehr Fett, die sind etwas heikler und gehen nicht so einfach hoch) - oder es rächt sich meine Eile - Fett zu heiss in den Teig gerührt (direkt aus der Mikro über die Hefe am wenigsten kann schiefgehn wenn man kühl arbeitet - dann braucht man nur eben etwas mehr Geduld, weils länger dauert - und das Gefühl WIE der Teig aussehn muss, das bekommt man auch erst mit der Zeit... der Hefeteig ist nicht schwierig, aber man braucht etwas mehr Gefühl wie zB für nen Rührteig was zB die Flüssigkeitsmenge betrifft... |
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![]() Mitglied seit 11.12.2005 |
Hallo zusammen!
@ Grisou, dann weißt Du ja, was Du dann falsch gemacht hast! Das ist doch schon mal was! Aber wenn man die wenigen Grundregeln beachtet, die Hefeteig erfordert, dann geht er auch auf. Und Friedas Hefeteigrezepte sind gelingsicher. Egal, ob einem Frieda gefällt oder auch nicht. Liebe Grüße Emmy - Ly Eine gute Köchin hat mehr Fett an den Händen als auf den Hüften! |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hmm. So gar kein Gedöns drum machen? Doch! Weil ich Hefeteig gern anfasse. Besonders gern ziehe und falte ich den Teig während des Gehens. Macht Spaß! Und da ist es egal, ob es ein Baguette oder Ciabatta, ein Pizzateig oder mein weicher, gehaltvoller Hefezopf oder gar Slaweikas Osterbrot werden soll. Ich liebe Gedöns beim Hefeteig
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![]() Mitglied seit 06.04.2008 |
ich hatte früher auch Probleme mit Hefeteigen, die einfach nicht werden wollten. Nach jahrelanger Pause probierte ich es einfach mal wieder - nicht zuletzt aufgrund Zuredens von Mitmenschen, die ähnliche Erfahrungen machten und trotzdem nicht aufgaben, bis es klappte.
Und siehe da, es funktionierte dann auch bei meinem nächsten Versuch. Seitdem habe ich keine Berührungsängste mehr bei Hefeteig, finde aber schon, daß er mehr als andere Teige bestimmte Grundvoraussetzungen braucht und nicht so berechenbar ist - so wie auch grisou schrieb. Was bei mir allerdings nicht wirklich funktioniert, ist die Führung im Kühlschrank. Der Teigr riecht zwar 'richtig', geht aber eher nicht, so daß ich ihn dann doch bei wärmerer Temperatur gehen lassen muß. LG wermut |
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![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
Und Friedas Hefeteigrezepte sind gelingsicher. Egal, ob einem Frieda gefällt oder auch nicht.
natürlich ist der F.teig gelingsincher, emmy-ly, es ist der Basishefeteig, den schon meine Grossmuter buk - und sehr ausführlich beschrieben - und diese ausführliche Beschreibung macht ihn eben für Anfänger so gelingsicher... du gestattest aber schon dass ich auch andere Hefeteigvarianten gut finde ? den von meiner Oma backe ich nun immerhin schon seit 40 Jahren - da steht der Sinn denn doch manchmal nach etwas Veränderung... wenn man das Prinzip erst mal verinnerlicht hat (siehe auch wermut) braucht man diese ausführlichen Beschreibungen dann nicht mehr... die Kühlschrankführung mache ich zwar auch manchmal, aber da ich ihn am Morgen doch erst wieder in der Wärme aufwecken muss ist die Zeitersparnis nicht immens - er hat allerdings etwas feinere Poren...das mag ich - aber nicht meine Kinder...die wollen diese fluffig-grossporigen Hefekuchen... |
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![]() Mitglied seit 15.08.2007 |
Utee, drum mache ich meinen Hefeteig auch immer ohne Küchenmaschine. Ich muss das einfach fühlen, ob der Teig jetzt richtig ist. Trotzdem wird er auch bei mir am besten, wenn man ihn zwischendurch für längere Zeit vergisst.
@grisou: ich zerlasse auch die Butter in der Mikrowelle. Sehr heiß darf die dabei ja nicht werden, sonst explodiert sie. Ich haue danach einfach das Ei (oder zwei) aus dem Kühlschrank in die warme Butter. Ist praktisch und verhindert Temperaturschocks. Teige mit viel Fett einfach länger gehen lassen. Aus meiner Erfahrung gibt es nur drei Dinge, die Hefeteig nicht aufgehen lassen: 1. Zu heiße Zutaten. Allerhöchstens lau, der Finger spürt keinen Temperaturunterschied. 2. Alte Hefe: Die darf keine braunen Stellen haben und zerkrümeln. Sie muss schön feucht sein und muschelig abbrechen. 3. Ungeduld (wahrscheinlich die häufigste Fehlerquelle): Man macht eben erst weiter, wenn der Teig deutlich hochgegangen ist. Je kälter es dem Teig ist, desto länger dauert es. Aber irgendwann ist es auf jeden Fall soweit. Wenn es eilt, kommt er bei mir in die Mikrowelle bei Auftaustufe. Wielange und wie oft man ihn knetet, beeinflußt die Konsistenz und Krume. Aufgehen wird er aber auch nach einer Minimalbehandlung. Liebe Grüße Salvy "Wer nichts weiß, muss alles glauben" (Marie von Ebner-Eschenbach) |
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![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
Ungeduld (wahrscheinlich die häufigste Fehlerquelle)
DAS sagte schon meine Oma, salvy... lt meiner Oma war Hefeteig nix für die jungen Dinger, bei denen alles immer schnell gehn muss - |
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![]() Mitglied seit 31.08.2008 |
Hallo,
also, ich habe mich auch nie an Hefeteig herangetraut, da eben meine Oma und meine Mutter das irgendwie nie hingekriegt haben....aber schließlich habe ich so mit 20 dann doch mal getraut - und auch erst nur mit Trockenhefe, mti Frischhefe wollte der Teig auch nie so, wie ich wollte, aber dank CK habe ich mittlerweile auch keine PRobleme mehr mit Frischhefe..... aber worauf ich hinauswill: die Ungeduld könnte das Problem meiner Oma und v.a. meiner Mutter gewesen sein..... Liebe Grüße Paehm "Realität ist eine Illusion, die man sich macht, wenn man noch gar nichts getrunken hat" Cora von Ablaß-Krause |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Ich habe im Laufe der Zeit meine Hefemengen ganz deutlich reduziert. Anfangs habe ich sogar einen ganzen Hefewürfel auf 500 g Mehl genommen
Das hatte den Nebeneffekt, dass immer Hefe übrig war und - einmal geöffnet - braune Ecken bekam und trocken wurde. Jetzt kaufe ich einen Würfel und schneide ihn gleich in drei Ebenen durch. Das gibt 5g-Würfelchen. Davon nehme ich, was ich gerade brauche und den Rest verpacke ich einzeln in kleine Alustückchen. So hab ich immer was da. Großartig auftauen muss man das auch nicht: einfach ins Wasser packen. Dort löst es sich ganz schnell auf. |
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![]() Mitglied seit 13.02.2008 |
Hallo,
Der Hefeteig zählt zu den einfachsten Teigen, trotzdem ist es nicht einfach diesen perfekt herzustellen. Also hier ein paar Basic´s Teigtemperatur günstig 25° C Das bedeutet dass wenn du die Mehltemperatur von 20°C und eine Wassertemperatur von 10° nehmen würdest, wäre dein Teig zu kalt. Du musst dir somit mit einem Dreisatz die Wasser Mehltemperatur berechnen, ich überschlag das meisten nur. Ist der Teig zu kalt wird er klebrig ist er zu warm dann wird er fester. Das Grundrezept besteht aus Mehl, Wasser Salz und Hefe, wichtig ist nur, dass das Salz nicht auf die Hefe gelegt wird, da sonst die Hefepilze absterben. Frische Hefe ist immer besser. Milch oder Butter erst etwas später zugeben, da das Fett die Hefepilze umschließen kann und ein Teil der Hefe dann inaktiv bleibt. Beide sorgen dafür, dass der Teig Mürber wird. Butter füge ich erst zu wenn der Teig geknetet ist. Man kann sehr viele Dinge in den Teig einbauen, das findet ihr dann auch hier in den vielen Rezepten. Wenn der Teig fertig angerührt ist, benötigt er ca. 10 Min Ruhe, danach wird er dann geknetet ( bitte nicht erst ganz aufgehen lassen und dann kneten, bis dorthin ist die meiste Hefe tot (Nährstoffmangel) Hier ist es wichtig solange zu kneten, bis das Klebereiweiß ausgebildet wird, ihr merkt es wenn sich der Teig vom Arbeitsgerät lösst. Jetzt benötigt der Teig abermals etwas Ruhe 10-20 Min. Nun könnt ihr den Teig in die gewünschte Form bringen und dann beginnt die Wartezeit bis der Teig aufgegangen ist. Hier liebt der Teig Feuchte Wärme, Wärme ist wichtiger. Wenn der Teig sich ungefähr verdoppelt hat darf er in den Ofen Jetzt dürfte er gelungen sein. |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Dir ist aber wohl klar, dass du hier wieder einige Legenden aufwärmst, die längst widerlegt sind?
Und die Sache mit dem Dreisatz ist Unsinn. Ansonsten einige ganz ordentliche Tipps. Aber das hatten wir schon |
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![]() Mitglied seit 13.02.2008 |
Widerlegt?
Wau dann habe ich echt was verpennt während meinen Ausbildungen in meinem ersten Leben war ich nun mal Bäcker und Konditor und leider muss man Rechnen wenn man verschiedene Voluminas hat und dazu eignet sich nun mal ein Dreisatz. Ich hätte natürlich noch genauer drauf eingehen können und nach den Mehlarten und Sorten fragen um das Problem weiter eingrenzen zu können. Schließlich ist Hefeteig pipifatz und sollte beinahe jedem gelingen, außer man hat einen systemtischen Fehler in der Herstellung |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Temperaturen mischen braucht man ja sowieso nur bei großen Mengen, nicht wahr? Und dann sollte man nicht den Dreisatz, sondern die Mischungsrechnung benuzten. Dreisätze eignen sich zur Berechnung verschiedener Mengenverhältnisse.
Dass Hefe auch Salz verträgt, kannst du hier in den Foren an den unterschiedlichsten Stellen nachlesen. Und auch bei kalten Zutaten klappt ein Hefeteig bei entsprechender Geduld. LG von UTee |
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![]() Mitglied seit 15.08.2007 |
In der Bäckerei kann man natürlich nicht einfach sagen: Mache ich halt weiter, wenn der Teig zu gehen geruht hat. Da legt man Wert auf Berechenbarkeit, sonst gerät ja der ganze Betrieb durcheinander. Hobbymässig kann man sich die Rechnerei sparen.
Liebe Grüße Salvy "Wer nichts weiß, muss alles glauben" (Marie von Ebner-Eschenbach) |
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![]() Mitglied seit 13.02.2008 |
Natürlich kannst du dir das Rechnen Hobbyweise sparen.
Wenn du aber wissen willst warum dein Teig klebrig ist oder nichts wird, dann begibt man sich auf spurensuche. Ich habe es schon oft erlebt, dass Mehl aus dem Kühlen Vorratsraum mit kaltem Wasser benutzt wird und schon klebt Teig. Und an aller widerleger ein Testaufbau 1 Stück Hefe, darauf 5-10g Salz giesen und Ergebnis berichten. |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Dein Testaufbau ist etwa so sinnvoll, wie wenn ich dich aufforderte, einen EL Salz zu essen. Und das als Nachweis benutzen, dass eine leicht gesalzene Fleischbrühe schauderhaft schmeckt.
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![]() Mitglied seit 27.03.2005 |
Also, ich hab heut weils schnell gehen musste, mal wieder ein Hefebrot gemacht.
In das kalte (so wie es aus der Leitung kam) Wasser, hab ich die Hefe gebröckelt und Salz dazu gegeben. Das Ganze hab ich kurz gerührt, damit die Hefe sich auflösen konnte. Dann habe ich Mehl zugegeben und den Teig geknetet. Das Ganze habe ich in eine Tupperschüssel verfrachtet und erst mal in den Kühlschrank gestellt. Nach 1 Std. hat der Teig den Deckel hochgehoben und ich hatte immer noch keine Zeit zum Backen. Also habe ich das Ganze in eine größere Tupperschüssel verfrachtet und nochmal in den Kühlschrank gestellt. dann habe ich zwei Laibe gewirkt und in Körbe gelegt, 1 knappe Stunde aklimatisieren lassen, in der Zwischenzeit den Ofen aufgeheizt und voila: herausgekommen sind zwei wunderbare Brote, auf die sich meine Enkel nachher bestimmt mit Genuss stürzen werden - die lieben nämlich helles Brot. lg eifelkrimi |
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