Der beste Rhabarberkuchen der Welt...
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Da bin ich sicher. Es ist so ein schwerer Rührteig, angenehm süß, Rhabarber drauf und so, bis dahin ist es ja noch einfach. Aber jetzt: Obendrauf ist eine Baiserkruste. Und die ist knusprig. Ich kann zwar meinen Kuchen mit Baiser bestreichen, aber das wird mehr so ein Schaum, nicht knusprig. Ich habe schon alles probiert. Kuchen vorbacken, erst zum Ende drauf. Kuchen fertigbacken und dann nochmal rein. Mit viel Aufwand Meringe bereitet und schöne Spitzen gezogen, naja. Ist ja nciht so, daß er nicht schmecken würde, aber wie herrje kriege ich die Haube fest? Verzweifelt, trotzdem auf Hilfe hoffend und schöne Tage wünschend! \'Corny!\' |
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![]() Mitglied seit 03.10.2003 |
Liebe Hobbyköchin,
ich weiß nicht, ob es ein guter Rat ist, aber haben Sie es schon einmal mit einem Bunsenbrenner versucht (so wie man eine Creme bruelle karmelisiert) könnte eventuell der Trick sein! Wenn ja, dann bitte um das Rezept des Kuchens! |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
...die Hobbyköchin, die ein Koch ist, schreibt dazu:
Danke, habe ich. Es ist auch nicht so, daß es nur oben knusprig ist, sondern durchgehend lecker, als würde ich sie langsam im Ofen trocknen, von der Farbe ganz hell milchcafé. Immer noch ratlos... Aber rezeptrauskramend... mit Grüßen, \'Corny!\' |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo Corny,
in meinem Profil ist auch ein Rhabarberkuchen mit Baiserhaube. Es kommt auf das Verhältnis Zucker/Eiweiss an. Das Ganze wirklich kräftig und lange schlagen und den Zucker ganz langsam einrieseln lassen. Dann wird die Baierhaube im Backofen mehr getrocknet als gebacken, d.h. mit der Temperatur runter. Ich habe ihn vor kurzem auch wieder gebacken (allerdings mit Äpfeln) und hatte mich mit dem Zucker etwas verhauen, d.h. zu wenig genommen, und prompt war er nicht so wie er sein sollte. Probier es einfach noch einmal. LG Gisa |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
@ Gisa...
Danke, daran habe ich auch schon gedacht und viel mit dem Zucker gespielt, auch schon erst Sirup gekocht etc. Ich glaube, daß einfach zuviel Feuchtigkeit in die Haube zieht, aber ich versuche es weiter... Schönes Wochenende wünscht \'Corny!\' |
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![]() Mitglied seit 08.02.2003 |
Hallo Corny!
probiere es mal so, zuerst den Kuchen die halbe zeit backen, dann den Eischnee steif schlagen, ich meine nicht nur ein wenig, sondern richtig fest, ,so das man die Schüssel umdrehen kann, dann auf ein Eiweiß 50g Zucker einrieseln lassen und dabei kräftig weiterschlagen, bis er schön glänzt und dann erst auf den heißen Kuchen streichen, den Ofen auf 150°C Heißluft stellen und mind. 1/2 Std lassen. Der Schnee ist fest, auch etwas aufgegangen und oben trocken knusprig, ich mach das schon seit 20 Jahren so, weil bei uns niemand so eine Klitsche aufm Kuchen mag. Dann noch im ausgeschalteten Ofen bei offenem Rohr einige Zeit auskühlen lassen. Ich fasse ihn immer erst an, bevor ich ihn rausnehme, er muß oben so trocken sein, das nichts an den Fingern kleben bleibt. Dann klappt das. Tschüß Rosalilla |
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![]() Mitglied seit 21.11.2004 |
Hallo, Corny
als echter Vareler (jetzt in Mittelfranken lebend) kann ich dir sicher helfen, denn ich habe das Original-Rezept (!!!) für den Dangaster Rhabarberkuchen, wie er im Kurhaus Dangast zu bekommen ist: Original Dangaster Rhabarberkuchen Zutaten für den Teig: 250 g Margarine 220 g Zucker 3 Eier 4 Eigelb (zusätzlich) 1 Prise Salz 1 Päckchen Vanillezucker 250 g Mehl 1 Päckchen Backpulver Zutaten für den Belag: 1 kg Rhabarber (fertig geputzt) 200 g Zucker 4 Eiweiß Den Teig wie gewohnt herstellen. Auf einem Backblech (gut fetten oder Backpapier) gleichmäßig verteilen und glatt streichen. Mit Rhabarber belegen und bei 180 Grad (Umluft) 35 Minuten backen. 4 Eiweiß steif schlagen und den Zucker langsam (während des Schlagens) einrieseln lassen. Die Masse auf dem Kuchen verteilen und nochmals 5 bis 10 Minuten überbacken. Ich wünsche Dir gutes Gelingen und viel Spaß beim Schlemmen. Bei mir gelingt er jedesmal. Noch ein Tip: Am besten schmeckt er, wenn er aus dem Ofen kommt (also noch warm). Die Baiserhaube fällt am nächsten Tag (Luftfeuchtigkeit) zusammen. Gruß Günter |
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![]() Mitglied seit 11.09.2003 |
Hallo Corny,
das Problem kenne ich nur zu genüge. Früher, als ich mir noch nicht so viele Gedanken ums richtige Backen gemacht habe, da klappte das immr vorzüglich. Erst dann, als ich alles perfekt machen wollte- seitdem nicht ein einziger Rhabarberbaiser ist mir mehr gelungen. Klar, zu erst lag es wirklich am Zuckereinsparen wollen. Aber nun haut es bei mir auch irgendwie gar nicht mehr hin. Ich werde es gerne wieder nach Rosalillas Methode versuchen, denn auch für mich ist der Baiser nur lecker, wenn er noch knuspert. Allerdings habe ich vor einigen Wochen mal in irgendeiner Fernsehsendung gesehen, daß man den Baiserschaum erst im Wasserbad aufschlug. Mal schaun, eventuell teste ich auch das erst mal an. Diese Profilöche können sich ja eigentlich darin auch keine Experimente erlauben. Wenn ich Erfolg habe, dann melde ich mich dazu wieder. Allerdings werde ich derzeit mehr in Sachen Weihnahtsgebäck produzieren. Liebe Grüsse, Agi |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo Günter,
ich möchte mich recht herzlich für die Eingabe Deines spitzenmäßigen Rezeptes bedanken. Es ist nicht selbstverständlich, dass man so ein Rezepte der Allgemeinheit preisgibt. Ich weiß mir das zu schätzen. LG Traude |
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![]() Mitglied seit 12.11.2005 |
Hallo,
wir als Wilhelmshavener fahren öfters mit dem Rad nach Dangast und schlgen uns den Bauch voll mit dem leckeren Kuchen. Jetzt beim zweiten Nachbacken habe ich 7 (!) Eiweiß und 250 g Zucker sehr lange steif geschlagen. War super lecker. Der amerikanische Besuch (in Wilhelmshaven geboren) möchte auch unbedingt das Rezept - das Lob gebe ich an dieser Stelle gerne weiter...Danke!! LG kuschel1972 |
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