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Kuchen ohne Fett und Zucker

Vom 02.04.2008 15:18 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

chrissummers Tellerwäscher


Mitglied seit 23.11.2005
9 Beiträge (ø0/Tag)
Ich weiß es klingt sehr vermessen und ich bin normalerweise auch kein Freund von Lightprodukten aaaaber ich hab gestern mal wild rumprobiert und habe einige Tipps, die ich hier aufgeschnappt habe mal ausprobiert.

Zuerst einmal definiere ich das Ziel:
Das Ergebnis soll ein leckerer Kuchen sein, der auch nach Kuchen schmeckt aber weder Fett ( <30 gramm absolut ), noch seperaten Zucker ( <30 gramm absolut ) enthält. ( die 30 gramm grenze wurden beim zucker für einen Hefeteig erstellt )

meine bisherigen tests:

Hefeteig
ca 200 gr Mehl ( vllt etwas mehr damit der Teig nicht zu klebrig ist )
ca 70 ml Milch
1/2 Würfel Hefe
1 EL Zucker
2 EL Apfelmark ( ungesüßtes Apfelmuß )

Das ganze ließ ich erst ne knappe Stunde gehen, dann bereitete ich es brav in einer Springform aus, zog einen kleinen rand hoch und dann kam folgende Füllung rein:

500 gr Quarkcreme ( von Onken oder anderen, 0,2 prozent Fett, ist ein Gemisch aus Quark und Molke, ist cremiger als Quark und schmeckt nicht soooo quarkig ^^ )
200 gr Philadelphia 5% ( den kann ich echt empfehlen, schmeckt für die 5% richtig gut, besser als die "mit joghurt" )
ein Schuss Milch
etwas Rumaroma
gefrorene Himbeeren ( frische gehen sicherlich noch besser )
Süßstoff nach belieben ( einfach abschmecken )

Das ganze ist nicht allzu fest aber das wird dann beim Backen ;) soll ja am ende noch etwas cremig sein und nicht richtig fest, aber eben mit Gabel oder so essbar.
Dieser kuchen wurde wirklich erstaunlich gut bei mir, nicht allzu hoch weil ich nicht soooviel Quarkcreme / Frischkäse hatte, aber dennoch sehr lecker, ich war sehr überrascht.


Beim zweiten Versuch änderte ich dann nur den Boden.

Versuch: Mehl + Apfelmark + Süßstoff + etwas Backpulver
ich hatte oft gelesen, dass einige hier Butter teilweise durch Apfelmark ersetzen. Das ganze funktioniert sogar halbwegs. Betonung auf halbwegs, denn der Boden brannte zwar nicht an und schmeckte auch ordentlich, aber klebte sehr stark am Boden und die Früchequarkmasse wollte nicht so recht draufbleiben. Diesbezüglich hat sich die Hefevariante als sinnvoller erwiesen.

Nun, habt ihr noch Tipps, ideen, Kommentare?

Übrigens bin ich selbst der Meinung, dass ein richtiger Kuchen eigtl nicht diese Sparrungen durchmachen sollte aber ich muss zugeben mich hat da auch ein wenig der Ehrgeiz gepackt wieviel man da rausholen kann.

LG
Chris
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Vom 02.04.2008 15:22 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

chrissummers Tellerwäscher


Mitglied seit 23.11.2005
9 Beiträge (ø0/Tag)
Finde hier gar keinen Editier-Knopf oO
Wie dem auch sei, ich vergaß bei der Füllung ein Ei zu erwähnen, gibt dem ganzen etwas mehr halt und insgesamt sollte damit die Grenze noch nicht erreicht sein ;)
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Vom 02.04.2008 15:26 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

grisou Sternekoch


Mitglied seit 16.12.2003
29.288 Beiträge (ø9,49/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
also für meinen Geschmack bist du da schon an der Untergrenze - weniger geht nicht mehr...

ohne Süss-Stoff & Ersatz kommt du mit Strudelteig aus - der enthält nur wenig Fett - hauchdünn ausgerollt, Füllung: Obst - mit Wasser oder Eiweiss bestrichen - schmeckt, wenn das Obst genug Süsse hat, sehr lecker...

du kannst auch eine Art Tarte Tatin ohne weitere Zuckerzugabe mqchen - Äpfel mit ganz wenig Öl andünsten, karamellisieren lassen, als Teig Strudel- oder Brik-Teig nehmen...

die Süss-Stoff und Nullprozentquarkfüllungen sind nicht so ganz mein Ding - da lasse ich dann lieber ganz weg...




slts
Grisou
________________________________________

Moins on en sait mieux on colporte
(Grégoire Lacroix)
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Vom 02.04.2008 15:38 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

chrissummers Tellerwäscher


Mitglied seit 23.11.2005
9 Beiträge (ø0/Tag)
Kann ich sehr gut verstehen grisou, speziell bei den 0,x prozent Sachen, Süßstoff hingegen möcht ich nicht mehr missen, gerade in Desserts und Heißgetränken empfinde ich es nicht als geschmacklichen Malus. Beim Kuchen kann hingegen dadurch ein problem mit der Konsistenz enstehen ( z.b. Biscuit teig ist natürlich unmöglich ).
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