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Wieviel Mehl für ein Blech Zwetschgendatschi?

Vom 24.08.2006 11:56 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Bono Suppenkoch


Mitglied seit 17.01.2002
1.089 Beiträge (ø0,29/Tag)
Hallo, ihr Bäcker,

als bekennender Backtrottel habe ich mich für einen Datschi sklavisch an das Rezept eines berühmten Backbuches gehalten. Hefeteig ist kein Problem, den kann ich vom Pizzabacken her mittlerweile aus dem effeff.
Ok, den Teig auf dem Blech verteilt (kam mir da schon a bissl dick vor na dann...), Zwetschgen drauf und ab in den Ofen. Was dann später herauskam, war zwar farblich und so in Ordnung, aber der Teig war irre hoch! Bestimmt so 3 cm dick und ich hasse dicke Obstkuchenteige.
Also die backenkönnende Freundin angerufen. Diese sagt, sie nimmt nur 300g Mehl pro Blech!

Bevor ich mir jetzt wieder vergeblich Mühe mache und für die Tonne produziere, schaue ich hier nach und was sehe ich? Die meisten Rezepte sehen 500g vor.

Ja, was denn nun? Mögen die meisten so dicken Hefeteig, oder ist er nur mir aus unerfindlichen Gründen so mißraten? D.h. mißraten ist er ja eigentlich nicht, nur sehr hochgegangen. Hatten meine Zwetschgen nicht das richtige spezifische Gewicht? YES MAN

Hat jemand den ultimativen Tipp für mich?

Liebe Grüße

Bono
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Vom 24.08.2006 12:18 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

traude  Chefkoch


Mitglied seit 17.01.2002
3.592 Beiträge (ø0,95/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Hallo Bono,

ich würde für ein ganzes Blech auch nur 300g Mehl nehmen.

Ich weiß nicht, warum immer wieder in den Rezepten 500g angeführt werden. Das wäre mir auch zu dick. Welt zusammengebrochen

LG
Traude
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Vom 24.08.2006 12:26 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

versatil Chefkoch


Mitglied seit 06.11.2004
5.757 Beiträge (ø2,09/Tag)
Hallo Bono,
stimmt, in allen Koch und Backbüchern, auch in meinem uralten Buch vom \"Erfinder des Backpulvers aus Bielefeld\", steht drin: 500 Gr. Mehl und 25 Gr. Hefe.
Mir wird er auch, so gemacht, immer zu dick. Ich nehme daher nur 400 Gr. Mehl und (meistens) eine Tüte Trockenhefe. Dann wird er so, wie ich auch eine Pizza mag; unten knusperig, eine nicht zu dicke Schicht fluffigen Teig und das saftige Obst. Ich habe aber auch schon einen Quark-Öl Teig auf dem Blech gemacht und mit sehr leckeren Streusseln bestreut. Schmeckt auch klasse und läßt sich prima einfrieren. LG, Jürgen
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Vom 24.08.2006 12:33 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Bono Suppenkoch


Mitglied seit 17.01.2002
1.089 Beiträge (ø0,29/Tag)
Na siehste! Lachen Euch kann man vertrauen!
Ich wollte mich nämlich schon bei ZS beschweren, weil sie diese 500g Mehl quasi als Grundrezept für alle Blechkuchen angeben und selbst ich begreife, dass es einen Unterschied macht, ob ich schwere Zwetschgen dicht an dicht darauf packe, oder ein paar dünne Apfelscheibchen. (so als Beispiel)
Nachdem ich schon so oft Fehler in Kochbüchern gefunden habe (und manches Mal deren Opfer wurde), werde ich den Jungs mal schreiben, wo sie vernünftige Rezepte herbekommen.

Merci!
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Vom 24.08.2006 15:08 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

lone_bohne  Sternekoch


Mitglied seit 09.10.2002
7.393 Beiträge (ø2,1/Tag)
Hi,

also 500 g sind entschieden zu viel. Daraus backe ich einen Blechkuchen und einen in der Springform, oder ich nehme von vorneherein nur 300 g Mehl. Und dann ganz dicht mit Zwetschgen belegen, dass er gar nicht dazu kommt noch besonders in die Höhe zu steigen.

Liebe Grüße

lone_bohne
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Vom 25.08.2006 12:50 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Bono Suppenkoch


Mitglied seit 17.01.2002
1.089 Beiträge (ø0,29/Tag)
Lone_bohne, die Zwetschgen hab ich wirklich sehr großzügig und dicht auf den Teig gelegt.

Spaßeshalber habe ich gestern Abend mal in diversen Kochbüchern nachgesehen. Bis auf zwei Ausnahmen (mit 300 und 400g Mehl) geben auch die sogenannten Spitzenköche 500g Mehl an!!
Na ja, bei denen werde ich auch wohl eher keinen Zwetschgendatschi im Restaurant bekommen... Na!

Grüße Bono
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Vom 26.08.2006 10:06 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

lone_bohne  Sternekoch


Mitglied seit 09.10.2002
7.393 Beiträge (ø2,1/Tag)
Stimmt Bono Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen

Übung macht den Meister. Du findest schon noch für dich raus wieviel Mehl ideal für einen Zwetschgendatschi ist Na!

LG lone_bohne
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Vom 26.08.2006 10:25 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Stetim Chefkoch


Mitglied seit 16.10.2004
1.843 Beiträge (ø0,66/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Hallo,

ich habe eben einen Hefe-Apfel-Streuselkuchen in den Ofen geschoben. Für ein ganzes Blech nehme ich ein Hefekuchenrezept mit 375g Mehl. Das finden wir optimal. 500g sind entscheidend zuviel.

Liebe Grüße, S T E F F I


Na!*** Alles wird gut!*** Na!

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