Stollen - Anfängerfragen
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![]() Mitglied seit 09.09.2003 |
ich habe mich in diesem Jahr erstmals an einer einfachen Stolle versucht und habe zwei kleine Probleme: Die Kruste wird knuspriger, als ich mir das wünsche. Nicht unangenehm hart, aber bei einer Stolle erwarte ich doch eher eine weiche Kruste. Außerdem liegen immer ein paar Fruchtstückchen an der Oberfläche, die das Backen gar nicht vertragen und leicht anbrennen. Sie werden dunkel, hart und bitter. Ich backe etwas mehr als eine Stunde bei 180°C und decke nach einer halben Stunde mit Backpapier ab. Was kann ich jetzt tun? Wird die Kruste beim Lagern weicher? Wie lagere ich die Stolle überhaupt am besten, damit sie noch schön reift? Und welchen Trick gibt es, damit alle Fruchtstückchen im Inneren des Teigs landen? Danke für Eure Hilfe! Marc |
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![]() Mitglied seit 08.02.2005 |
Hallo Marc!
Tipps für die Lagerung/Reifung von Stollen findest du ganz ausführlich auf der CK-Startseite im Leitartikel \"Zeit für Stollen\" beschrieben. Zu den Fruchtstückchen kann ich leider nicht weiterhelfen. Grüßchens Gummibaerchen |
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![]() Mitglied seit 09.09.2003 |
*Stirnklatsch*
Danke, Gummibärchen, jetzt weiß ich auch, was ich vergessen habe: Eigentlich wollte ich, bevor ich hier frage, im Magazin suchen. Wie peinlich! Naja, vielleicht hat ja jemand noch den ultimativen Früchtetipp für mich. Viele Grüße Marc |
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![]() Mitglied seit 21.11.2002 |
Hallo Marc,
ist der Stollen (oder für Dich als Anhaltiner: die Stolle Zu den verbrannten Rosinen an der Außenschicht gibt es bei Stollen wahrscheinlich keine ernsthafte Abhilfe während des Backens. Hier im CK schrieb mal jemand, er reibe die verbrannten Früchte nach dem Backen einfach ab, sie zerbröseln ja sehr leicht. Die Oberfläche sieht dann erst mal nicht mehr so toll aus aber zum Vertuschen gibt es dann ja wieder die Butter- und Zuckerschicht. Für mein Früchtebrot fand inzwischen eine ganz simple Lösung: einfach einen Teil Hefeteig zurückbehalten und als Hülle um das fertig geformte Früchtebrot wickeln. Geht bei Stollen natürlich nicht. Grüße Evlys |
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![]() Mitglied seit 09.09.2003 |
Hallo Evlys,
besten Dank! An eine Hüllschicht ohne Früchte habe ich auch schon gedacht. Lass mich mal ganz dumm fragen: Warum geht das nicht? Ich backe meine Stolle frei, ohne Form, rolle den Teig also aus und überschlage ihn dann zur Stollenform. Wenn ich den Teig vor dem Ausrollen mit einer Hülle versehe oder erst die Hüllschicht dünn ausrolle und darauf dann den Teig mit Früchten - was passiert dann Schlimmes? Würde das fertige Gebäck auseinander bröseln? Herzliche Grüße Marc |
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![]() Mitglied seit 09.09.2003 |
P.S.: Gebuttert ist die Stolle / der Stollen schon, aber für eine Lagerfrist war ich noch zu neugierig - schließlich war es mein allererster Versuch, und Weihnachten möchte ich der Verwandschaft ein gutes Ergebnis präsentieren.
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![]() Mitglied seit 21.11.2002 |
Hallo Marc,
inzwischen fand ich den Thread wieder, in dem die verbrannten Teile abgerieben werden. Weiter unten kommt auch die Idee mit dem Einhüllen. Das finde ich bei Stollen nicht so toll, es ist dann eben kein traditioneller Stollen mehr. Damit könnte man sicher leben, aber: die Teighülle ohne Rosinen usw. ist ja relativ trocken, durch die lange Backzeit erhältst Du dann erst recht eine sehr harte Kruste, die sich auch nicht homogen an den \"Inhalt\" anfügt. So bei meinem Früchtebrot passiert, da stört es aber nicht und schmeckt sogar sehr knusprig. Wahrscheinlich hilft wirklich nur das Abreiben oder herauspulen. Interessant wäre es, mal bei einem Bäcker nachzufragen, abaer ob der sein Stollengeheimnis lüftet? Grüße Evlys Grüße Evlys |
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![]() Mitglied seit 09.09.2003 |
Hallo Evlys,
noch einmal vielen Dank, Du hast mir sehr weitergeholfen. Für dieses Jahr habe ich genug experimentiert - die erste Stolle überhaupt, und dann gleich mit Sauerteig statt Hefe. Das reicht fürs erste, also werde ich bei der endgültigen Stolle mit der Kratzmethode arbeiten. Viele Grüße Marc |
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