Vielleicht eine dumme Frage
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![]() Mitglied seit 04.11.2003 |
gleich vorweg, ich bin weder Vegetarierin noch beabsichtige ich, es zu werden. Allerdings esse ich sehr gerne auch vegetarisch, einfach weil es mir schmeckt. Wenn ich mich hier im CK (oder auch anderswo) umsehe, finde ich immer wieder Rezepte für z.B. vegetarische Leberwurst, Bratwurst vegetarisch, vegetarisches Schmalz oder die wohl allseits beliebten vegetarischen Buletten. Meine Frage ist jetzt: Wieso werden wirklich klassische Fleischprodukte in vegetarische Varianten "umgewandelt"? Für mich sind Menschen, die sich entschieden haben, vegetarisch zu leben, Leute, die dies bewußt getan haben. Also auch dazu stehen. Warum muß man dann vegetarische Aufstriche dann "Schmalz" oder "Leberwurst" nennen? LG Neri Hier gehts zu meinem CK-Blog
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![]() Mitglied seit 15.05.2004 |
Moin,
oha... Bereits mehrfach wurde versucht, dieses Thema zu diskutieren und endete jedes Mal in einem Glaubenskrieg... Wie z. B. hier Beste Grüße Tsunami |
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![]() Mitglied seit 18.06.2010 |
Hallo Neri
du bist mit Sicherheit nicht die Einzige die sich diese Frage stellt. LG, Carco |
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![]() Mitglied seit 03.01.2009 |
Hallo NeriZ.,
ganz einfach: Einige Leute werden Vegetarier, weil sie kein Fleisch mögen oder sich ekeln, aber die meisten wohl deshalb, weil sie nicht wollen, dass Tiere für sie getötet werden. D.h. ja nicht, dass diese Leute den Geschmack von Fleisch und Wurst nicht nach wie vor lecker finden würden. Deshalb die Imitate. Ich z.B. hab früher nie Schweinefleisch oder -wurst gegessen. Die veganen Aufschnitte oder Seitan- und Tofu"vürstchen" sind für mich was ganz Neues. Ich sehe das auch weniger als Ersatz an, schmeckt ja oft nicht soooo sehr nach was Tierischem, mehr als eine gelegentlich Bereicherung des Speiseplans. Und: Wenn man aus hart gekochten Eiern, halben Tomaten und Majo-Tupfen "Fleigenpilze" imitiert, heißt das ja auch nicht, dass man gerne welche essen möchte Lieben Gruß, Antiya. |
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![]() Mitglied seit 28.01.2010 |
Hallo!
In erster Linie geht es bei solchen Bezeichnungen wohl darum, ein Produkt/Gericht mit einem Begriff zu beschreiben, unter dem man sich etwas vorstellen kann. Ob der Geschmack nun dem fleischigen Original entspricht oder nicht, ist dabei eigentlich eher zweitrangig. Klar, eine vegetarische Frikadelle wird nicht nach Schokolade schmecken, sondern ebenfalls ein rundes, herzhaftes, gebratenes Teil mit einer eher körnigen Konsistenz sein. Deshalb beschreibt man diese Mischung aus Getreide, Eiern, Gemüse und was weiß ich was ja auch als Frikadelle ;). Aber wirklich 100% wie Fleisch wird und muss es gar nicht schmecken. Und natürlich haben die Fleischalternativen auch etwas mit der klassischen Tellerdreiteilung, wie sie bei uns hierzulande üblich ist, zu tun. Fleisch mit Kartoffeln und Gemüse, darüber Soße - lässt man da das Fleisch ersatzlos weg, wird so ein Essen irgendwie fade. Entsprechend bastelt man dann vegetarische Alternativen, die das Stück Fleisch in seiner "Funktion" ersetzen, also tendenziell Eiweißlieferanten mit einer eher festen, kaubaren Konsistenz. Unterm Strich ist das ganze meiner Ansicht nach nichts anderes, als das, was Menschen mit Unverträglichkeiten, Allergien oder Übergewicht tun: für das, was einem schmeckt, was man aber aus irgendeinem Grund nicht essen kann oder will, Alternativen suchen, die das "Original" möglichst gut ersetzen und dabei die gewünschten Kriterien an Geschmack, Konsistenz und/oder "Verhalten" beim Kochen/Backen erfüllen. GLG, Elphi |
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![]() Mitglied seit 15.05.2007 |
Hallo,
einfach und verständlich er- und ge-klärt. Das Fliegenpilz-Beispiel gefällt mir. LG Margie |
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![]() Mitglied seit 06.04.2010 |
Hallo
Also der Ausdruck "Wurst" definiert erst mal klar eine Form, nicht unbedingt eine Fleischware. Genau so sehe ich das auch bei "Schnitzel". Über den Rest könnte man tatsächlich diskutieren... Gruzz - Zinemin |
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![]() Mitglied seit 04.11.2003 |
Hallo,
also gut, das Fliegen-Pilz-Beispiel leuchtet mir ein, danke dafür. Alle anderen Erklärungs-Versuche kann ich momentan noch nicht nachvollziehen, muß ich aber vielleicht auch nicht. Ich kann ja auch nicht verstehen, wie man etwas "abgehackte Finger" nennen kann. LG Neri Hier gehts zu meinem CK-Blog
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![]() Mitglied seit 13.11.2005 |
Hallo,
ich als Nicht-Vegetarier kann der Namensgebung schon etwas abgewinnen. Da ich z.B. gerne zum Frühstück herzhaft esse, aber morgens kein tierisches Eiweiß zu mir nehmen möchte (abends dann schon), hilft es mir durchaus einen Ersatz für Leberwurst zu finden oder für sonst einen tierischen Belag wie Wurst. Hätte die veg. Leberwurst einen anderen Namen wie Tofucreme, Gemüsecreme oder so, würde ich sie sicher nicht so schnell als das Gesuchte identifizieren. Bei den Schnitzeln sehe ich das auch nicht so eng: Das Urprodukt wurde in Scheiben / Schnitze / Schnitzel geschnitten, das kommt sicher von der Tätigkeit des Schneidens. Beim Blumenkohlschnitzel würde ich jetzt spontan überlegen müssen, wie ich das anders benennen könnte - eher umständlich, wie "gebackene Blumenkohlscheiben". Lg Marie |
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![]() Mitglied seit 15.09.2006 |
Hallo zusammen,
Schnitzel (als Diminutiv snitzel abgeleitet von mittelhochdeutsch sniz für „Schnitt“) bezeichnet allgemein von einem Gegenstand abgeschnittene (oder auch abgerissene) Stückchen. Und die "eingefleischten" Begriffe dienen einfach der Orientierung, für Dinge, bei denen kein Tier leiden musste, aber doch auf Grund ihrer Zubereitung denen angelehnt ähnlich schmecken. Ich habe manchmal das Gefühl, dass ich als Vegetarierin noch nicht mal mehr das Wort Fleisch sagen darf, das ist doch wohl voll bekloppt. Denn es gibt z. B. auch Fleischtomaten, komischerweise krittelt da keiner dran rum... LG Narit |
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![]() Mitglied seit 15.09.2006 |
Nachtrag: Ich finde es übrigens als sehr bemerkenswert, dass es sich inzwischen sogar industriell lohnt, einer steigenden Zahl an vegetarisch oder vegan lebenden Menschen Alternativen anzubieten, die es so vor 15 bis 20 Jahren überhaupt nicht gab. Die Experemtierfreude des Menschen hört also nicht bei dem am meisten fleischgebendenohneFettanteilantibiotikahochgezüchteten Schwein auf, sondern es kann sich auch noch auf Dinge konzentrieren, die sowieso um uns herum natürlich wachsen. Und das ist im Kapitalismus nur darauf zurückzuführen, dass es sich für die Unternehmer, die vegetarische/vegane Alternativen anbieten, lohnt. Der Markt ist da!
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![]() Mitglied seit 15.05.2007 |
Das Selbe gilt für Frucht-Fleisch!
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![]() Mitglied seit 15.05.2007 |
(Ich bezog das natürlich auf "Fleischtomaten".)
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![]() Mitglied seit 20.12.2005 |
hallo
ich denke man müsste sich halt mal von den sich eingebürgerten begriffen lösen. richtig ist das so macher begriff nicht für ein stück fleischiges gepachtet ist, auch nicht das wort wurst , siehe "erbswurst". oder das wort "schnitzeljagd" .das ja weder was mit fleischigem noch mit nichtfleischigem zu tun hat. @ narit , da mach dir mal keine gedanken drüber. benutze ruhig das wort fleisch, nicht in´s eigene fleisch scheiden (kleine wortspielerei von mir). ich könnt mir auch vorstellen das es jeder sich so zurechtlegt wie er/sie es braucht und das akzeptiere ich. wer keine vegetarischen bouletten essen/kaufen/machen möchte sondern als bratlinge ist ja auch ok. ich grüße euch, hada |
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![]() Mitglied seit 15.09.2006 |
@Margie
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![]() Mitglied seit 15.09.2006 |
@hada
Ich denke aber, wenn es neuerfundene Namen für diese Dinge gibt, wird das Interesse der normalverzehrenden Fleischbevölkerung nicht geweckt werden. Ich lebe hier in einer sozialen Brennpunktlage, wie man das heute gerne auf neudeutsch sagt, weil man keine Lösung für ein effektives Miteinander hat. Aber selbst hier in dieser "armen" Gegend ist das vegetarische/vegane Regal so etwas von schnell leergefegt, dass sogar jetzt noch ein neues Regal her musste. Ich finde dieses Phänomen in einer von Hartz IV geprägten Gesellschaft phänomenal! Und auch bei den anderen Discountern in der Umgebung fängt immer mehr das Umdenken an, also kann dies alles so falsch nicht sein? Und ich sag weiter Fleisch, wenn's passt. Aber ehrlich, ich finde unsere Probleme so etwas von lächerlich in Anbetracht dessen, dass gerade wieder Millionen Menschen in Somalia verhungern, die sich einfach nur über ein wenig Hirsebrei freuen würden. Hiermit kann ich nur sagen, dass Deutschland Hunger in dieser "dritten" Welt mit all den anderen reichen Staaten forciert, weil ihnen der eigene Arsch und ihre Waffengeschäfte immer wichtiger waren, als eine gut funktionierende Infrastruktur in diesen armen Ländern. Wer angesichts dessen immer nur noch über das ob und wenn des Lebens in diesen verdammt reichen EU-Ländern nachdenkt, tut mir einfach nur noch leid. LG Narit |
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![]() Mitglied seit 20.03.2011 |
Ich bin Vegetarierin und kann es auch nicht verstehen:) Wegen mir könnten vegetarische AUfstriche auch anders heißen...
ich persönlich finde es auch seltsam, dass man Vegetarisches dann "Leberkäse - garantiert Fleischfrei" oder "Vegetarische Salami" nennt! ... Nun ja, wir sind eben einfach zusehr an den Fleischkonsum gewöhnt, als dass wir ihn einfach gänzlich ablehnen könnten;) |
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![]() Mitglied seit 20.12.2005 |
narit,
da gebe ich dir recht in somalia wärs den menschen egal ob ohne oder mit fleisch wie es heisst oder sonst was , hauptsache was zu essen. wenn man/frau in die gesichter dieser kinder sieht, ist nicht mehr zu verstehen was da abgeht. das die regale leergefegt sind könnte auch daran liegen das billiges fleisch vielleicht nicht gemocht wird und hochwertiges fleisch für so manchen geldbeutel zu teuer ist. aber auch evtl. an anderen vorausetzungen. ich weiss nicht ob es bei den discountern umdenken ist , oder nur auf einen zug aufspringen um kohle zu machen. was sich gut verkauft, kommt in den laden. umsatz ist und bleibt das wichtigste bei diesen unternehmen. hada |
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![]() Mitglied seit 06.04.2010 |
Na logisch - sind schliesslich auch Geschäfte, keine Sozialämter! Gruzz - Zinemin |
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![]() Mitglied seit 15.09.2006 |
@hada
Das Thema führt zu weit weg, Donnerstag ist hier immer Markttag und gleichzeitig Fleischbilligwaretag in den Läden und alles wimmelt nur so von Menschen auf dem Weg nach dem Schnäppchen. Aber genau darum finde ich es immer wieder erstaunlich, dass die vegetarischen/veganen Waren trotzdem, aber mehr im "Underground" gekauft werden. Ich habe bisher nur einen mir Gleichgesinnten getroffen, seltsam, oder? Trotz ständig leeren Regalen!? @zinemin Das was man heute im Supermarkt oder im Drogeriemarkt kaufen kann, bekam man früher nur in wenigen Bioläden mit weiten Anfahrtswegen. Jetzt ist es überall zu haben und gibt mir Hoffnung, dass es genügend Menschen gibt, die wie ich ticken. LG Narit |
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![]() Mitglied seit 15.05.2007 |
Da sagst du was! Wenn ich da mal dreißig Jahre zurückdenke...
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![]() Mitglied seit 15.05.2007 |
Ich hab' das
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![]() Mitglied seit 04.11.2003 |
Hallo,
@BrombeerFee, schön, daß mich Jemand versteht. Gestern Abend habe ich mit Freunden über das Thema geredet. Quintessenz der Diskussion: Es kommt ja auch niemand auf die Idee z.B. aus Rindfleisch eine Paprika, garantiert gemüsefrei, zu "basteln" @narit, Nicht-Vegetarier sind nicht bekloppt, zumindest nicht alle LG Neri Hier gehts zu meinem CK-Blog
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![]() Mitglied seit 15.09.2006 |
@NeriZ
Das ich was bekloppt finde, soll den Umstand bezeichnen und nicht den Menschen. |
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![]() Mitglied seit 17.07.2011 |
Hallo,
das man traditionelle Fleischgerichte, mit vegetarischen Alternativen ersetzt, finde ich auch etwas seltsam. Gerade, weil die Zutaten, ja auf den Geschmack des Fleisches zugeschnitten sind. Aber andererseits ist es so vielleicht leichter Fleischesser für solche Produkte zu begeistern und sie ins Boot zu holen. Was ich nur unnötig finde ist, wenn man diese Fleischimitate, wirklich auch versucht so aussehen zu lassen. Da hab ich immer mehr das Gefühl, dass man dem Esser etwas vorspielen will und der Geschmack dabei eher hintergründig ist. Dann lieber ein Gemüsebratling mit leckeren Zutaten, als irgendeine Weizenwasserpampe die aussieht wie ein Hamburgerpattie. Viele Grüße Gemüsebret |
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![]() Mitglied seit 28.01.2010 |
Hallo!
Fleischersatzprodukte sind übrigens gar keine so wahnsinnig neue Erfindung. Konrad Adenauer hat 1916 bereits eine entwickeln lassen, weil damals Fleisch knapp war und man auf diese Weise die Bevölkerung günstig mit Proteinen versorgen konnte :). Nur mal so am Rande. Und dass die vegetarischen Auslagen im Supermarkt leer sind, liegt meiner Erfahrung nach eher daran, dass sie nur sehr knapp bemessen aufgefüllt werden, nicht am reißenden Absatz (tümmeln tun sich hier die Menschen vor der riesigen Fleisch-SB-Theke, die echt nur eklig ist, wenn man sich diese Mengen und die Preise dazu anschaut...). GLG, Elphi |
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![]() Mitglied seit 30.10.2007 |
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![]() Mitglied seit 26.10.2006 |
Moinsen,
nicht alles was hinkt, ist ein Vergleich! So geht's mir zumindest beim o.g. aufgeführten "Fliegenpilzbeispiel". Diese Art, Speisen zu servieren hat doch ausschließlich Dekocharakter und soll nichts weiter ersetzen. Ebenso wie diese Pinguine hier, reine (essbare) Dekoration. Darunter fallen die Tofuschnitzel oder das pflanzliche "Schmalz" mit Sicherheit nicht. Was nicht bedeuten soll, dass man nicht auch diese dekorativ anrichten kann (diese Bemerkung ist an die ganz Spitzfindigen gerichtet; die Anderen können sie ruhig überlesen Diese Nahrungsmittel mit Fleisch bezogenen Namen zu versehen scheint einerseits ein Paradoxon zu sein, ist aber andererseits durchaus verständlich. Der Begriff "Bratling" z. B. klingt nicht wirklich lecker, eher nach Magenfüllmasse. Diese Namensgebung allein finde ich also nicht befremdlich. Selsam erscheinen mir aber diese Gerichte, die tatsächlich ein Fleischprodukt bis hin zum Geschmack faken sollen. Da fehlt es wohl an Phantasie. An fleischlosen Tagen genügt es mir solche Dinge zu kochen, die für sich stehen, und kein Ersatz für Anderes sein sollen. Das geht nämlich sehr gut; sogar so gut, dass man bei diesen Gerichten das Fleisch gar nicht vermisst, auch wenn man sonst gern Fleisch isst. BG Hinnerk |
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![]() Mitglied seit 03.01.2009 |
Aha, das mit Konrad Adenauer ist ja interessant.
In China haben auch schon vor Hunderten (manche Leute meinen, vor Tausenden) von Jahren buddhistische Mönche, die vegetarisch lebten, Fleischimitate aus Weizeneiweiß hergestellt und zum Teil auch bestimmte Fleischstücke genau nachgebildet. Kann man ja heute in aisatischen Lebensmittelläden z.B. als "Mock Duck" kaufen. Oder auch selber machen = Seitan. |
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![]() Mitglied seit 15.05.2007 |
Hm...
Das am naechsten Liegende ist wohl, dass viele davon eine Schale haben. Und nach einem ordentlichen Schnitzel oder einem saftigen Braten (also einem "richtigen" Stueck Fleisch) sieht das ja nu' ueberhauptsnicht aus. Oder??? LG Margie |
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![]() Mitglied seit 15.05.2007 |
Das bezieht sich natuerlich auf die "Meeresfruechte"...
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![]() Mitglied seit 20.11.2004 |
Hallo,
"Warum muß man dann vegetarische Aufstriche dann "Schmalz" oder "Leberwurst" nennen? " Ist es nicht völlig "wurscht" , wie es heißt, so lange kein Tier dafür sein Leben lassen musste Und wenn ich vegetarisches Schmalz im Kühlregal sehe, dann weiß ich zumindest auf Anhieb, dass Zwiebel, Äpfel, Gewürze und co zu einer eben schmalztypischen, streichfähigen Konsistenz verarbeitet wurden...auch wenn das tierische Produkt fehlt, verbindet man ja eben auch noch andere Dinge damit. Und eine Wurst, egal ob aus Fleisch oder vegetarischen Bestandteilen, in seiner eben so typisch und praktischen länglichen Form darf auch gerne weiterhin so heißen...oder muss man sich nun einen umständlich geformten Oktaeder auf den Grill schmeißen, damit man nicht der Heuchelei bezichtigt wird? Nebenbei stelle ich bei mir aber auch bei dem Begriff Bratling durchaus etwas leckeres, knuspriges, eben in der Pfanne gebratenes vor. Wieso sollte das unappetitlich klingen? Verzichten kann ich persönlich tatsächlich auf die extremen Fakeprodukte, bei der z.B. ein Stück Fisch optisch so perfekt hergestellt wird, dass man das Gefühl hat, man kanns gleich durch die Verpackung riechen. Aber wenn ein anderer genau den Geschmack von Fisch vermisst, deswegen aber dennoch nicht möchte, dass wegen ihm ein Tier sterben soll und dann mit einem solchen Ersatz halbwegs glücklicher wird, warum nicht? Schadet niemanden und ist von Heuchelei meilenweit entfernt, da dessen eigentliches Ziel (Erhaltung von Leben) ja dennoch weiterhin beachtet wird. Und dass niemand auf die Idee kommt, aus Rindfleisch eine garantiert gemüsefreie Paprika zu kreieren, liegt wohl eher daran, dass niemand eine Paprika als besonders schützenswert erachtet und deswegen auf sie verzichtet. Das ist daher auch ein blöder Vergleich. Aber es gibt hier in der Datenbank des CK ein Beispiel, bei dem ich doch schmunzeln muss, und das ist das vegane Mett ...wenn ich da lese, dass jemand begeistert schreibt, dass die gefärbten Reiswaffeln genauso wie Mett riechen und SCMECKEN würden, dann frag ich mich doch, in welchem Paralleluniversum ich leben muss. LG ....die ohne Zopf |
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![]() Mitglied seit 15.05.2007 |
Hey,
jetzt weiss ich endlich was ich mit den Reiswaffeln anstelle, die schon lange auf ihren Verzehr warten. Bis mein Enkelchen wieder mal kommt, sind die sicher nichts mehr - und ich mag sie so nicht essen. Auf die Idee irgendeinen Brotbelag daraus herzustellen, waere ich nie-nie-nie gekommen. Vielleicht kann ich das mit puerierten Suesskartoffeln machen... LG Margie |
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![]() Mitglied seit 30.10.2007 |
Hallo,
interessant, dass niemand von der "vegetarische Lebensmittel dürfen nicht wie Fleisch bezeichnet"-Fraktion auf meine Frage nach den MeeresFRÜCHTEN eingeht. Und fast schon absurd finde ich, dass es immer Menschen gibt, die versuchen andere in eine Schublade zu stecken und ihnen dann erklären was sie dürfen und was nicht. Jeder Jeck ist eben anders. Ich bin übrigens froh, dass die fleischähnlichen Lebensmittel auch fleischähnliche Namen haben. Ich mag weder den Geschmack noch die Konsistenz. Mir ist egal ob ein "Schmalz" vegetarisch oder tierischen Ursprungs ist. Mir schmeckt es einfach nicht. Und wenn Tofuwürstchen wie echte Würstchen schmecken, dann bin ich froh wenn das über den Namen gekennzeichnet ist. Ich mag weder den Geschmack noch das Beissgefühl von Fleisch. Mich bewahrt das vor Fehlkäufen. Insofern bin ich ganz froh darum. Viele Grüße Glückskind |
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![]() Mitglied seit 15.05.2007 |
Das kann ich unterschreiben.
Als ich das letzte Mal Tofuwuerstchen probiert habe, war es eine Geburtstagsfeier hier an der Arbeit. Ein Kollege wollte den beiden Veggies was Gutes tun oder so. Die Dinger, die er erwischt hatte, waren ganz besonders Hier im Supermarkt erweitern sie 3/4 mal im Jahr die Veggie-Abteilung in der Kuehltheke: Gyros, "Ham"burger, Schnitzel, Geschnetzeltes usw........ (ist uebrigens immer vom selben Hersteller) Da brauch ich gar nicht erst probieren.! |
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![]() Mitglied seit 26.10.2006 |
Was ist daran interessant, wenn auf Fragen, die man offensichtlich nicht beantworten kann, nicht eingegangen wird? Daraus andere Schlüsse ziehen zu wollen ist schon arg weit hergeholt. BG Hinnerk |
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![]() Mitglied seit 19.08.2008 |
naja ich bin nich nicht mein ganzes leben lang vegetarier und kann mich so vllt ein bisschen besser orientieren wenn cih vor dem einkauf shcon in etwa abschätzen kann in welche rcihtung der geschmack geht
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![]() Mitglied seit 29.07.2011 |
Am Lustigsten trieben's da die Engländer - bei denen gab's sogar "vegetarian Bacon", der insgesamt rosa und am Rand weiß eingefärbt war, so als imitierte Fettschicht. Seeeeeeeltsames Volk!
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![]() Mitglied seit 04.11.2003 |
*lach* @ saladjunkie,
naja, wenn man bedenkt, was "die Engländer" sonst noch so alles essen LG Neri Hier gehts zu meinem CK-Blog
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![]() Mitglied seit 01.01.2010 |
Hallo,
also ich bin seit etwa 6 Jahren Vegetarier und ich frage mich auch, warum manche Sachen essen, die aussehen wie Fleisch, riechen wie Fleisch, schmecken wie Fleisch aber kein Fleisch sind. Im Prinzip kann jeder für sich selber entscheiden was er essen möchte und was nicht aber ich für meinen Teil bleibe lieber "ganz" vegetarisch und ersetze Schnitzel statt mit Tofuschnitzel mit Gemüse. LG, TKD-Maus |
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![]() Mitglied seit 15.09.2006 |
Hallo zusammen,
ich habe mir überlegt, dass es vielleicht auch eine Frage des Alters sein kann, in dem man sich dazu entscheidet fleischlos zu leben. Deshalb fällt es vielleicht jungen Menschen einfacher sich anders zu orientieren als Menschen, die vielleicht über Jahrzehnte anders gegessen haben und nun einfach einsehen, dass ein anderer fleischloser Weg besser ist, aber nach all den Jahren nicht einfach völlig switchen können so wie ich es nicht kann. Deshalb einfach mal Respekt, jeder geht seinen eigenen Weg, der eine so, der andere vielleicht wiederum so, aber im Endeffekt treffen sich beide Wege. Denn der Sinn dahinter ist doch keiner Kreatur mehr ein Leid zuzufügen. Den Weg sollte aber jeder Mensch selbst bestimmen dürfen, denn ansonsten ist jedes einzelne Lebensmittel durch die EU dazu bestimmt, einem bestimmten materiellem Zweck zugeführt zu werden. Da stört es schon, wenn Menschen ihren Bedarf nicht mehr an Tüten oder Kilogramm orientieren, sondern an dem eigentlichen Tierfutter. Ich lass es einfach mal für die gerade hereinbrechende neue Finanzkrise stehen. Spekuliere, da kommt noch ne Menge Übles auf uns zu... LG Narit |
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![]() Mitglied seit 20.12.2005 |
@ saladjunkie,
wenn du das so siehst, hi,hi das können nicht nur die engländer. ich habe auch einen vegi-"bauchspeck" gemacht. er macht sich hervorragent bei brateiern. ich habe ihn auch schon geräuchert und mit seinem aussehen viele verblüfft, so das auch fleischesser ihn probiert haben. einfach wegen der optik. sie wollten eben halt wissen ob es wirklich kein fleischiger bauchspeck ist. liebe grüße, hada |
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![]() Mitglied seit 04.11.2003 |
Hallo hada,
genau das meinte ich. Dein Veggi-Bauchspeck finde ich einfach nur Aber ich mag auch "normalen" Bauchspeck nicht. Um eingefleischte ![]() Einem überzeugten LG Neri Hier gehts zu meinem CK-Blog
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![]() Mitglied seit 20.11.2004 |
Eben nicht, Neri...dein hauptsächlicher Irrtum beruht schlicht und ergreifend darauf, dass du annimmst, ein "überzeugter" Vegetarier müsste sich zwanghaft vor dem Anblick und erst recht dem Geschmack von Fleisch-und Wustwaren ekeln.
Bei manchen ist das sicher so, aber längst nicht bei allen. Manchen reicht es ganz einfach zu wissen, dass da kein Tier verarbeitet wurde...das sind die, denen früher das Fleisch durchaus geschmeckt hat. Ich finde den Anblick von Hadas Foto absolut nicht ekelig, obwohl ich kein Fleisch mehr esse. LG ...die ohne Zopf |
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![]() Mitglied seit 15.05.2007 |
Hallo,
das ist wohl der Punkt: Neri mag auch keinen richtigen Bauchspeck. Deswegen mag sie auch den Anblick des Falschen nicht. Für jemand, der gerne Bauchspeck gegessen hat, es aber aus ethischen Gründen jetzt unterlässt, sieht das (womöglich) lecker aus. LG Margie |
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![]() Mitglied seit 09.05.2010 |
Ich sehe das wohl auch so, wie schon einige vor mir.
An und für sich bezeichne ich mich schon als überzeugten Vegetarier. Ich esse keine Gelatine, keinen Käse mit tierischem Lab, keine Süßigkeiten mit tierischem Süßmolkepulver. Trotzdem habe ich - bevor ich aus ethischen Gründen Vegetarier wurde - eigentlich sehr gerne Fleisch gegessen. Klar, nicht alles gleich gerne - Bauchspeck musste auch "früher" nicht sein Aber Schnitzel mochte ich sehr gerne, ebenso wie Würstchen beim Grillen oder "richtige" Bolognese, und ich habe auch heute noch Tage, wo ich Lust auf sowas habe. Und da bin ich sehr froh, dass es Dinge gibt, die zumindest sehr ähnlich schmecken. Ich will (Stand heute) kein Fleisch mehr essen, weil ich diese ganze Lobby einfach widerlich finde, aber deshalb freue ich mich trotzdem an manchen Tagen auf einen guten Hack-Ersatz - sorry, wenn ich so nicht mehr in irgendeine Schublade passe... LG Nicole |
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![]() Mitglied seit 03.01.2009 |
Früher hätte ich niemals Bauchspeck gegessen (da Schweinefleisch). Außerdem fand ich fettes Fleisch eklig. Beim Anblick von Hadas Bauchspeck dreht sich mir aber gar nicht der Magen um, ganz im Gegenteil, den würde ich nur zu gerne mal probieren oder nachmachen.
Gibt es ein Rezept davon? Zumindest optisch ist er ja schon mal täuschend echt. Kompliment. Geschmacklich könnte ich es sowieso nicht beurteilen Bei mir setzt da kein Ekelgefühl ein, weil ich weiß, dass er nicht "echt" ist. Auch vor dem Anblick von Fleisch ekle ich mich nicht. Ich möchte es nur einfach nicht mehr essen. |
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![]() Mitglied seit 20.12.2005 |
hallo nicole, hallo antiya, @ all
wer schon in meinem album gestöbert hat, wird gesehen haben das ich mir mit der optik sehr viel mühe gegeben habe. ob nun fleischlos oder nicht, das auge isst auch mit , sagt man immer. ich überspitze es jetzt mal zB meine "morcilla" schmeckt nach den roten bohnen aus der sie hergestellt ist. die weissen "speckstückchen" sind aus ei. das schmeckt man auch. wers nicht so mag , das ist eine persönlich einstellung. die soll und muss ja auch jeder haben. liebe grüße, hada |
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![]() Mitglied seit 18.10.2007 |
Hallo Zusammen !
Habe mal gerade den ganzen thread durchgelesen...interessante Geschichte... Aber was ist eigentlich sooo schlimmes dabei, vegetarisch/vegane Produkte mit Namen zu versehen, die einem *Neu-Veggi* wie mir (seit ca. 1 Jahr) den Weg weisen ? Und wie sollte ich unsere geliebten *Bohnen mit Specksoße* - aus Räuchertofuwürfeln Und ganz ehrlich, wenn ich *Getreidebratlinge* auftischen würde, gäbs mit Sicherheit lange Gesichter und ebensolche Zähne - aber *Klopse* oder *Frikadellen* verstehen meine Jungs und die werden dann auch gegessen - egal ob nun ohne Fleisch Als ich diesen Thread durchlas, wurde ich wieder einmal in meiner Meinung bestätigt - uns geht es einfach zu gut, wir jammern auf einem so hohen Niveau, in vielen Teilen unserer Erde wird gehungert - und das nicht zu knapp - darüber sollten wir mal nachdenken - und nicht über die Benennung von Lebensmitteln ! Nix für ungut, ich wünsch euch eine schöne Zeit Liebe Grüße Kaja |
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![]() Mitglied seit 24.09.2008 |
Ich weiß schon, warum es diese Produkte gibt!
Für Fleischesser, die Vegetarier als Gäste haben. Die wollen ihren Gästen schließlich etwas servieren und wenn die kein Fleisch essen, dann muss man das eben durch "künstliches" Fleisch ersetzen, sonst würden die Vegetarier schließlich verhungern... |
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Henglein
Rama Cremefine






































