Be veggie? Ja oder nein? Letzte Chance...
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![]() Mitglied seit 04.07.2011 |
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![]() Mitglied seit 05.06.2011 |
Ich würde es an deiner Stelle nicht machen, wenn du nicht 100 pro davon überzeugt bist! Bleib dir selbst treu.
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![]() Mitglied seit 06.11.2004 |
Hi,
ich bin KEIN Veggi, weiss aber, das der Mehraufwand nicht sehr gross ist. Da der Grund vom Omnivoren zum Veggi zu werden, (fast) immer ein starker, emotionaler Grund ist, versuche ich gar nicht erst, es Dir oder Deiner Familie aus zu reden. Nur eins - die Evolution hat Millionen von Jahren gebraucht, um uns dahin zu bringen, wo wir heute sind - mit Zähnen, einem Magen und einem Verdaungs System, das darauf ausgerichtet ist tierische Produkte zu verarbeiten. Ich bin mir aber ziemlich sicher, das sich noch genügend Missionare für den Vegetarismus melden werden. LG , Jürgen |
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![]() Mitglied seit 06.12.2008 |
Hallo,
grundsätzlich bin ich der Meinung man soll sich zu nichts zwingen, das hält dann eh nicht lange an oder man quält sich. Aber sich mit Vegetarismus auseinanderzusetzen lohnt sich. Du tust Deiner Gesundheit, der Umwelt, den Tieren und schließlich Deinem Gaumen (der ganz neue Genüsse erfahren wird) was Gutes. Wenn Du Dich mit Massentierhaltung auseinandersetzt, darüber liest und Filme schaust, willst Du bald von alleine kein Fleisch mehr essen. Bei mir ging es auf die Art und Weise quasi von einem Tag auf den anderen so. Also, wenn Du nicht nur auf einer Modewelle mitschwimmen willst, sondern Dir nur der innere Schweinehund im Weg steht, beschäftige Dich mit dem Thema, zuerst will dann Dein Kopf nicht mehr, dann zieht der Körper nach. Alles Gute, egal wie Du Dich entscheidest, Anna P.S.: Mehraufwand ist es gar keiner. Wieso auch? |
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![]() Mitglied seit 06.12.2008 |
P.S.: Du musst ja auch nicht gleich entscheiden ob Du Vegetarier sein willst. Probier doch einfach mal die vegetarische Küche aus und schau wie sie Dir gefällt. Wenn Du "umsattelst" solltest Du es für Dich tun und nicht um sagen zu können "Ich bin Veggi". Koch doch einfach mal ab und an vegetarisch und ob bzw. wann Du ganz aufhören willst Fleisch zu essen, entscheidest Du nach Deinem Gefühl.
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![]() Mitglied seit 02.06.2011 |
Ich bin selbst seit fast 14 Jahren Vegetarierin und ich vermisse Fleisch und Wurst nicht eine Sekunde... ich denke, das wichtige ist, dass man so isst, dass es für einen selbst stimmt. Wenn du dich damit "bestraft" fühlst mit dem Fleischentzug, wirst du früher oder später rückfällig werden. Wenn du nicht verzichten willst, dann tu es nicht, solange du nicht musst.
Es gibt zum Glück inzwischen sehr viele Produkte, sodass man eigentlich alles ersetzen kann....als Zutat.. aber für einen eingefleischten Fleischesser vielleicht nicht im Geschmack... probiers aus... du musst es ja nicht festlegen a la " Ich darf nie wieder Fleisch essen" sondern " Hm, ich probiere mal eine Weile auf Fleisch zu verzichten" |
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![]() Mitglied seit 05.11.2007 |
Wieso denn die letzte Chance? Probier es doch einfach aus. Und vielleicht ziehst du es durch, vielleicht lässt du es, vielleicht isst du einfach wesentlich weniger Tier.
Für mich war es weder eine große Umstellung, noch ist es ein Mehr an Aufwand und mir reicht das Wissen, dass ich zumindest kein Fleisch esse. Liebe Grüße |
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![]() Mitglied seit 22.10.2007 |
Hallo!
Ich finde auch, daß du dir nicht so viel Stress machen solltest. Deine Familie wird schon früher oder später einsehen müssen, daß es deine eigene Entscheidung ist, ob du da mitmachst oder nicht. Ich selbst habe mich ca. 6 Jahre vegetarisch ernährt, mein Mann so 2-3 Jahre und meine Tochter hat aus Solidarität ab und zu für 1-2 Monate mitgemacht. Im Alltag ist es gar nicht so viel mehr Aufwand. Man bekommt schnell Übung darin, vegetarisch zu kochen. In der DB gibt es ganz tolle vegetarische Rezepte, probier einfach mal aus, was dich anspricht. Schwierig fand ich es nur oft auf irgendwelchen Festen, bei denen es Wurst im Weck, Fleischkäse im Weck und Steak im Weck gab. Mit viel Glück gab es noch Pommes... Wobei das nicht der hauptsächliche Grund war, wieder Fleisch zu essen. Jedenfalls gehe ich bis heute bewußter mit Fleisch um. Ich koche nach wie vor oft vegetarisch und wenn es am WE mal Fleisch gibt, dann ein gutes Stück vom Metzger meines vertrauens. Also: Nur kein Stress, du mußt das nicht Morgen entscheiden und auch nicht für immer. Aber Gedanken machen ist sicher kein Fehler. LG sue |
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![]() Mitglied seit 28.01.2010 |
Hallo!
Es gibt keinen Grund, für immer und total konsequent vegetarisch zu leben, also in dem Sinne, dass man dann nie wieder auch nur ein Stück Fleisch anschauen darf. Es gibt keine Vegetarierpolizei, die dich einsperrt, wenn du z.B. Montag und Dienstag vegetarisch gegessen hast und am Mittwoch ein Steak futterst. Auch nicht, wenn du dich prinzipiell für eine vegetarische Lebensweise entschieden hast. Du kannst und darfst essen, was du willst und was du mit deinem Gewissen in Einklang bringen kannst, immer, überall und jederzeit ;). Ob vegetarische Ernährung überhaupt viel bringt, ist allerdings noch mal eine ganz andere Frage. Wenn man sich beispielsweise das Sexen bei Küken in der Eiproduktion bzw. die Eiproduktion insgesamt anschaut, merkt man, dass man als eiessender Vegetarier durchaus tote Tiere indirekt auf dem Gewissen hat und auch wieder Massentierhaltung unterstützt. Auch bei der Milchproduktion müssen die Kühe immer wieder Kälber bekommen, damit sie weiter Milch geben. Die Kälber werden meist direkt nach der Geburt von der Mutter getrennt, damit sie nicht so viel von der Milch wegtrinken. Zudem sind von Natur aus ca. 50% der geborenen Kälber männlich, werden also niemals Milch geben und gehen deshalb in die Mast zur Schlachtung. Sprich, wer Milch trinkt, hat auch wieder tote Kühe indirekt auf dem Gewissen. Selbst beim Anbau von Obst und Gemüse läuft es nicht ohne tote Tiere ab. Pestizide sind nichts anderes als tödliches Gift gegen diverse "Schädlinge", also Insekten und Co. Und selbst, wenn keine Pestizide eingesetzt werden, so ist doch jeder Acker ein Stückchen weniger Lebensraum für Wildtiere. Richtig fies wird's dann noch mal bei Produkten, die aus tropischen Regionen schauen. Dort muss man sehr genau hinschauen was man kauft, damit man nichts nimmt, wofür Regenwald abgeholzt wurde. Denn Regenwaldrodung ist der Inbegriff von Lebensraumzerstörung für enorm viele Tiere... Ja, man hat als Konsument durchaus Macht. Man muss sich in den Supermärkten nur mal die Auswahl an Bio-Produkten anschauen, die ist das beste Beispiel dafür. Vor einigen Jahren gab es unbehandeltes Obst und Gemüse sowie Fleisch aus akzeptabler Tierhaltung nur in kleinen Öko- und Hofläden. Mittlerweile bekommt man durchaus akzeptable, gute Produkte auch im normalen Supermarkt. Oder auch Beispiel Eier: Eier aus Käfighaltung, bzw. dieser Nachfolgeform der "Kleingruppenhaltung", gibt es meines Wissens nach nirgendwo mehr (die stecken in den fertigen Produkten, z.B. Keksen, aber so "roh" in der Packung bieten die Läden sie nicht mehr an). Beide Beispiele sind auf die Macht des Konsumenten zurückzuführen, darauf, dass die Menschen sie einfach nicht mehr gekauft haben. Und somit ja, da hat man auch als einzelner durchaus Macht, denn jeder einzelne zählt für solche Entwicklungen. Kauf ein und koch einfach so, wie du es für richtig hältst. Such dabei nicht krampfhaft nach einem Label, einem Etikett, was du dir aufdrücken kannst. Wenn man die Art und Menge des konsumierten Fleischs bzw. der konsumierten tierischen Produkte allgemein überdenkt und nach tierfreundlicheren, umweltfreundlicheren Alternativen zur Massentierhaltung schaut, ist das schon ein sehr wertvoller Beitrag, selbst wenn man weiterhin ab und an mal Fleisch isst. Und mit vegetarischen Zutaten und Rezepten zu experimentieren macht wahnsinnig Spaß und sorgt für unglaubliche Abwechslung auf dem Teller :). GLG, Elphi |
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![]() Mitglied seit 12.12.2007 |
Du mußt ja kein Vegetarier werden.
Es genügt doch, wenn Du einfach keine Tiere mehr isst. |
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![]() Mitglied seit 22.06.2009 |
Bei uns siehts so aus, ich bin Vegetarier, meine Frau nicht. Sie ist wenig Fleisch, da ich der Koch bin. Wenn es sie mal wieder überkommt, dann holt sie sich nen Packen Salami oder was anderes fleischiges. Wenn Du gut kochst dann fehlt auch nix! Schau hier einfach mal nach den Vegetarischen Rezepten.
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![]() Mitglied seit 30.10.2007 |
Hi,
eigentlich ist es sogar weniger Aufwand vegetarisch zu kochen. Schon das Einkaufen geht schneller, weil Du nicht extra zum Metzger musst. Bei der Zubereitung sparst Du Dir die Zeit, die das Fleisch zusätzlich an Aufwand kostet. Im Grunde genommen ist es viel einfacher. Viele Menschen sind nur nicht mehr daran gewöhnt ohne Fleisch zu kochen. Es gibt unglaublich viele und leckere vegetarische Rezepte. Probiere einfach was Dich anlacht. Viel Spaß dabei Glückskind |
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![]() Mitglied seit 30.03.2011 |
Das musst du dir selbst überlegen, du kanst ja auch einfach anstatt Discounter Fleisch im Bioladen einkaufen
Oder darauf achten, dass es nicht aus Massentierhaltung ist :) Übrigens ist unser Körper nur für 10% Tierische Produkte ausgelegt also auch Käse usw. Desswegen vorsichtig sein, ich kenne viele die kein Tofu mögen und desswegen seeeehr viel Käse mümmeln :) Ist nicht gerade gesund... Auf jeden Fall wird es dir warscheinlich Spaß machen Vegetarier zu sein weil die Beilagen plötzlich zum Hauptgericht werden und man überlegen muss was man denn jetzt daraus macht. Versuchs doch einfach mal 2 Wochen und schau auch darauf wie es dir körperlich geht, manche Blutgruppen Googlesuchtext -->Entsprechend der jeweiligen Blutgruppe 0, A, B bzw. AB<-- "Link von Admin entfernt" vertragen Fleischlose ernährung nämlich nicht. Ganz liebe Grüße, viel Spaß und Glück Princesse |
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![]() Mitglied seit 19.12.2010 |
Hallo,
ich würde Dir empfehlen mal die Bedingungen zu prüfen unter denen Deine tierischen Produkte (auch Milch etc.) zu Stande kommen (Tierhaltung, Schlachtung, was wird mit 'ausgedienten' Legehennen und Milchkühen gemacht etc.) und dann eine Entscheidung fällen. Wissen um Dinge macht solche Grundsatzentscheidungen oftmals leichter. LG Simone |
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![]() Mitglied seit 04.04.2005 |
Hallo,
wenn Deine Familie umsteigt und Du zuhause isst, kannst Du es kaum vermeiden, zumindest zuhause nur noch vegetarisch zu essen, außer sie können damit leben, dass Du Dir zusätzlich mal ein Stück Fleisch in die Pfanne schmeißt oder Wurst kaufst. Vor einigen Jahren hatte ich noch massive Probleme, was "vernünftiges" vegetarisches zu kochen, wenn ich Besuch von einem Veggie bekam, inzwischen leben wir phasenweise vegetarisch und dazwischen fleischarm, das ist für uns ok. Allerdings ist es einfacher bei uns einfacher als im großen Kreis - wir = meine Tochter, jetzt 16 und ich. Biofleisch ist deutlich teurer und schon aus dem Grund isst man dann weniger, wenn man aufs Geld schauen muss, wobei das wohl kein Drama ist, denn zumindest als ich Kind war, gab es auch nicht täglich Fleisch. Mach Dir Deine Gedanken zu dem Thema und suche eine akzeptable Lösung lg morgaine |
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![]() Mitglied seit 15.09.2006 |
Hallo zusammen,
ich habe letztens einen Report gesehen, wo die Hühnerabfälle aus Europa und Amerika nach Afrika gingen, weil die "kultivierten" Menschen aus der ersten und zweiten Welt nur noch die Brust und die Schenkel essen. Dort in Afrika wurde den Hühnerfarmern damit das Garaus gemacht, denn ein lebendes Huhn dort ist einfach teurer als gefrorene Abfälle aus der "ersten Welt", die in der Hitze vor sich hintropfend für billiges Geld an arme Menschen gehen. Nur ist es aufgrund der mangelnden Kühlkette dort viel vernünftiger, ein lebendes Huhn zu schlachten, als diese gefrorenen Schlachtabfälle zu kaufen. Dazu kann man natürlich auch viele Fragen stellen: Wieso brauchen selbst dort die Menschen Fleisch? Vielleicht weil es ihnen die Missionare eingetrichtert haben? Ich weiß es nicht, ich weiß nur, es ist kein tägliches Element in der Nahrungskette dort. Doch wenn ich so etwas sehen bin ich wirklich richtig glücklich über meinen eigenen Entschluss aus dieser Maschine "Erbärmlichkeit" ausgestiegen zu sein. Denn wenn ich als reiche Europärierin nicht mehr dem Exclusiven zugetan bin und einfach vermeide, was anderen Menschen schadet, habe ich meiner Ansicht nach viel getan. Viel getan in dem Sinne, dass ich es einfach nicht mehr zulasse, dass der Wohlstand noch Profit aus der Armut gewinnt! |
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![]() Mitglied seit 15.05.2007 |
Hallo,
wer mehr ueber diese Sache wissen moechte: Bei youtube nach "HühnerWahnsinn - Das eiskalte Geschäft mit dem Geflügel" suchen. Oder mal lesen: www.3sat.de/page/?source=/ard/sendung/147509/index.html LG Margie |
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![]() Mitglied seit 12.02.2002 |
Hallo,
sieh den Werdegang Deiner Familie einfach erst mal für Dich als Chance, Deinen gastronomischen Horizont um viele Dir vielleicht bisher noch wenig bekannter Gerichte zu erweitern - diverse Gemüse, Hülsenfrüchte, Getreide, Sojaprodukte ... bestimmt wirst Du das eine oder andere richtig lecker finden, manches auch eher weniger lecker. Und wenn Du ab un an Lust auf ein gutes Stück Fleisch oder Fisch verspürst - dann gönn Dir das auch und iss mit Genuss! Dabei gilt: Lieber wenig von guter Bioqualität als viel mit fragwürdiger Herkunft. Vielleicht wirst Du auf diesem Weg noch zum Vegetarier - vielleicht auch nicht. Ein schlechtes Gewissen musst Du deshalb nicht haben. Fleisch essen gehört seit sehr langem zur menschlichen Natur. Es ist nur fragwürdig, wenn man gedanken- und grenzenlos konsumiert. LG Angie |
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![]() Mitglied seit 02.06.2011 |
Hallo,
ich bin fast 20 Jahren Vegetarierin und wurde dann zu Veganerin. Du kannst auch stufenweise kein Fleisch mehr essen. Vielleicht fällt es dir dann leichter. Viele Vegetarier haben es so gemacht. Erst Schwein, Rind, Kalb, Lamm, Wild und Wurst. Dann das Geflügel, dann Fisch. Wenn du dann nur noch Geflügel ist, wirst du vielleicht merken, dass dir das andere Fleisch gar nicht fehlt. Also verzichtest auf du nichts. Genauso mit dem Gefügel und Fisch. In der "Zwischenzeit" kannst du dir Wissen über die Ernährung(sform) aneignen, dich mit dich mit vegetarischem Kochen beschäftigen, Rezepte ausprobieren. Der Prozess muss nicht von heute auf morgen passieren. Es ist deine Entscheidung. Einen Versuch ist es allemal wert. Du hast schon von Massentierhaltung gesprochen, schau dir parallel Filme an, zum Beispiel diesen hier ^Googlesuchtext: Earthlings - Erdlinge - Deutsche Synchro --> link vom admin entfernt^ Es gibt sehr viele Seiten im Netz, die sich mit allen Aspekten der Tierhaltung beschäftigen, Getreide- und Wasserverbrauch, Klimaschutz, Luftverschmutzung, Zerstörung der Regenwälder, Medikamente, deiner Gesundheit usw. Ein einzelner kann etwas ausrichten, ja. Rechne mal hoch, wieviel Fleisch du einer Woche isst, in einem Monat, in einem Jahr. Wenn "zwei einzelne" keine Tiere mehr essen und drei, vier... Jeder einzelne kann was tun. LG Sylvia |
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![]() Mitglied seit 17.07.2011 |
Hallo,
als ich mich letztes Jahr dazu entschieden hab, mich vegetarisch zu ernähren, hatte ich anfangs auch Probleme, mir Gerichte zusammenzustellen. Aber mit der Zeit ist es mir immer leichter gefallen und jetzt habe ich total viel Spaß daran. Am Anfang, wo ich noch in der Probierphase war, habe ich dann einfach nur die fleischlosen Teile von Gerichten gegessen. Aber irgendwann habe ich mir dann konkret gesagt, dass ich mich vegetarisch ernähren will. Mein Beweggrund war auch ein Video, indem gezeigt wurde, wie eine Kuh geschlachtet wurde. Zwar hatte ich schonmal eine Doku gesehen (We feed the world) und ich war auch dort von der Schlachtung geschockt, aber nicht so tiefgehend. Mir war davor zwar bewusst, die Wurst die da liegt, war mal ein Tier. Aber dadurch, dass durch die Verarbeitung, das Aussehen meist verändert wird, blendet man diesen ganzen Prozess, der dafür erforderlich ist, aus. Dann ist es einfach ein Produkt. Irgendwie war ich auch etwas geschockt und auch entrüstet wieso sowas davor noch nie Thema war, obwohl alle in unserem Haushalt fleisch essen. Und ich finde es irgendwie erlogen, Fleisch zu essen, wenn man nicht selbst bereit wäre, ein Tier zu töten. Klar könnte man das gleiche bei anderen Produkten wie Eiern, Milch, Gemüse sagen. Doch ich finde der Tod ist ein anderer Maßstab. Man würde also vielleicht gar kein Fleisch essen, wenn man nicht diesen Luxus hätte, dass andere diesen unangenehmen Teil für uns erledigen. Außerdem kann man auch als Einzelperson eine große Wirkung erzielen. So fragen sich die Leute in deinem Umfeld, warum du dich dazu entschieden hast und das regt öfters auch mal Gespräche an, die dazu führen, dass auch das Gegenüber sein Verhalten überdenkt. In meiner Familie wird nun auch seltener Fleisch gegessen, meine Mutter hat sich sogar dazu entschieden, die ganzen Ferien vegetarisch zu essen und ich umkoche sie. Viele Grüße Gemüsebret |
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![]() Mitglied seit 02.06.2011 |
Hallo an alle,
@gemüsebret: >Klar könnte man das gleiche bei anderen Produkten wie Eiern, Milch, Gemüse sagen. Doch ich finde der Tod ist ein anderer Maßstab.< "Auch hinter Milchprodukten und Eier verbirgt sich das Sterben von Tieren. Männliche Küken werden getötet, da sie keine Eier legen können und aufgrund ihrer ausschließlichen Züchtung zum Eierlegen keine Verwendung als "Masthähnchen" finden. Das gleiche Schicksal teilen Kühe und "Legehennen", wenn die von ihnen "produzierten" Mengen an Milch und Eiern sinken. Damit unterstützen auch Vegetarier_innen weiterhin die Ausbeutung und Töten von Tieren. Die Konsequenz eines ethisch motivierten Vegetarismus ist also der Veganismus." Quelle: Buch von Marc Pierschel: "Vegan" Eine Kuh kann 20 - 25 Jahre alt werden, eine Milchkuh 4 - 6 Jahre. Die Kälber werden nach 2 Tagen von ihrer Mutter weggenommen, weil das Kalb natürlich die Mutter-Milch trinkt (n will), die aber für die Menschen gebraucht wird. Die Kälber bekommen eine Ersatz"milch". Die Kuh wird immer wieder geschwängert, dass sie nahezu ununterbrochen Milch gibt. Chanbinski steht vor der Frage, ob er vielleicht auch Vegetarier werden will. Von Veganismus war nicht die Rede, deshalb habe ich auch nicht davon gesprochen. Der Film, den ich empfohlen habe, deckt viel Tier-Elend auf. Da ist nicht von Soja usw. usf. die Rede. Die „Nutz“tierhaltung hängt mit so viel anderem zusammen. Man braucht sich nur informieren. Gespräche mit Interessierten sind immer gut. Manche (zum Glück sind es nur einzelne Personen) verstehen das überhaupt nicht, manchmal ist einfach keine sachliche Diskussion möglich. Ich sage dann abschließend, "ich esse keine Leichenteile". Dann sind auf einmal alle ruhig... Vielleicht war das auch schon ein Denkanstoß. Wer weiß. @Chanbinski: Informiere dich, sprich mit Leuten, sei ehrlich mit dir selbst. Wenn du es (erst mal?) nicht schaffst, auf Fleisch zu verzichten, oder es doch nicht willst, weil Fleisch dir gut schmeckt, dann ist eben so. Ich habe auch mal Fleisch gegessen. Dass du dich ans Forum gewandt hast, ist ein Anfang. Du hast IMMER eine Chance, die letzte Chance ist es wirklich nicht. Du muss dich nicht JETZT entscheiden. LG, Sylvia |
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![]() Mitglied seit 12.02.2007 |
Man muss selbst dazu bereit sein, Vegetarier zu werden. Erst wenn es im Kopf "klick" macht, kann man den Schritt tun.
Bei mir klickte es das erste Mal vor 15 Jahren. Damals entschied ich mich, kein Fleisch mehr zu essen. Das letzte Mal machte es vor zwei Jahren klick, ab da an habe ich auch auf jegliche tierische Produkte verzichtet. Wobei ich nicht von "verzichten" reden kann; alle meinen immer ich müsste auf besondere Genüsse verzichten. Das vegetarische Kochen ist ja um vieles einfacher als das mit Fleisch. Die Garzeit ist nicht so lange und es ist wesentlich günstiger, wenn man nicht jeden Tag Fertiggerichte isst. Gruß Christine |
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![]() Mitglied seit 28.01.2010 |
Ein Steak ist schneller medium gebraten als eine Kartoffel gar gekocht. Und Überraschung: auch mit Fleisch muss man nicht jeden Tag Fertiggerichte essen, selbst das kann man frisch zubereiten, inklusive der anderen Komponenten des Essens ;). Vielleicht ist das auch einfach der Punkt, wo das Gegenüber sich denkt "Okay, eine von DER Sorte, mit diesen "Extremisten" kann man nicht diskutieren oder reden, also lass ich's". Geht zumindest mir so ;). Es ist völlig richtig, dass hinter sehr vielen tierischen Produkten viel Tierleid steckt, keine Frage. Allerdings gibt es da auch Alternativen, die nicht nur aus Veganismus bestehen. Beispielsweise eben Bio-Fleisch vom Hof mit anständiger Haltung und Hofschlachtung. Dort frisst kein Tier Regenwaldsoja, dort wird nicht im Schlachthaus in Massenabfertigung gearbeitet. Dass diese Alternativen immer wieder in den "Aufklärungsfilmchen" vergessen werden, finde ich irgendwie sehr schade. Denn letztendlich kann der Verbraucher auch in der Richtung etwas bewegen, dass er nicht auf kompletten Boykott geht, sondern eben genau diese Produkte kauft, somit die Produzenten in dem, was sie tun, unterstützt und sich dadurch langfristig eventuell diese Alternativen mehr durchsetzen. Denn eine komplett vegan lebende Weltbevölkerung (oder auch nur in ganz Deutschland) ist sowieso absolut unrealistisch. GLG, Elphi |
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![]() Mitglied seit 15.05.2007 |
Hallo,
ich finde das mit den "Leichenteilen" auch sehr heftig. Ich sage einfach nur: "Ich esse kein Fleisch." Wenn dann jemand fragt: "Auch keinen Fisch?" sage ich so was wie: "Fische sind Tiere und haben auch Fleisch." oder alternativ: "Na gut. Ich sag's anders: Ich esse keine Tiere." LG Margie |
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![]() Mitglied seit 02.06.2011 |
Hallo,
"ich esse kein Fleisch": sachliche Frage und sachliche Diskussion (manchen reicht das als Antwort) "ich esse auch keine Fische, weil Fische auch Tiere sind und auch Fleisch haben": sachliche Frage und sachliche Diskussion "ich esse keine Leichenteile": einfach keine SACHLICHE Diskussion möglich (zweimal vorgekommen. Gruppe und eine einzelne Person), dann lasse ich es irgendwann, mit diesen Leuten weiter zu diskussieren. Ich möchte mich nicht endlos quälen (lassen) Wenn ich mal wieder in so eine "Diskussion" kommen sollte, probier's ich auch mal mit >Ich esse keine TIERE<. Vielleicht reicht das schon. Na gut. LG, Sylvia |
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![]() Mitglied seit 15.05.2007 |
Sag' uns wie es war, bitte.
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![]() Mitglied seit 19.08.2008 |
"Dass diese Alternativen immer wieder in den "Aufklärungsfilmchen" vergessen werden, finde ich irgendwie sehr schade."
naja ich würde es nicht unbedingt as alternative sehen. am ende ist das tier tot. |
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![]() Mitglied seit 15.05.2007 |
Na wenn du das nicht siehst.... |
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![]() Mitglied seit 28.01.2010 |
am ende ist das tier tot. Es geht bei diesen Filmchen ja nicht darum, Vegetarier vom Fleischessen zu überzeugen. Die Zielgruppe sind Menschen, die Fleisch konsumieren und die das auch nicht unbedingt ändern möchten. Und genau diesen Menschen kann man doch sehr wohl aufzeigen, dass es Alternativen zu Massentierhaltung und Massenabfertigung im Schlachthaus gibt. Denn ich denke sehr wohl, dass es für das Tier einen Unterschied macht, ob es sein Leben mit Platz, Sonnenschein und Wiesen verbringen konnte, oder ob es immer auf engstem Raum eingesperrt war. Und auch ob es kilometerweit eingepfercht in einem Transporter rumgefahren wurde, zu einem Schlachthof, wo es nach Angst und Tod riecht, um dort eventuell noch halb bei Bewusstsein die Kehle durchgeschnitten zu bekommen. Oder ob es vom Stall in aller Ruhe direkt in den Schlachthof gegangen ist, wo es kurz, schmerzlos und vor allem sicher betäubt wurde, bevor es getötet wurde. Klar, tot ist es in beiden Fällen. Aber in dem einen Fall eben ohne Stress, Angst und Schmerzen und mit einem verträglichen Leben im Vorfeld. Und wenn man diesen Irrsinn der Massentierhaltung und Riesenschlachthöfe durch so etwas ablösen könnte, wäre viel erreicht - auf realistischem Weg, der nicht eine Veganisierung der Welt, was völlig unrealistisch ist, als einzige Lösung sieht. Deshalb finde ich es wirklich schade, wenn diese Filmchen nur zwei Wahlmöglichkeiten lassen, extremer Tierquäler oder Veganer. Denn es gibt eine Grauzone, einen vernünftigen Kompromiss, den aber leider immer noch zu wenige kennen. GLG, Elphi |
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![]() Mitglied seit 15.05.2007 |
Und Chanbinski ward nicht mehr gesehen.
Sowas mag ich ja ganz besonders.! |
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![]() Mitglied seit 22.06.2011 |
Wär ja nichts Neues, wenn ich das mal so behaupten dürfte. ;)
Zum Thema: Ich bin auch der Meinung, dass man lieber ein "bewusster Esser" werden sollte, wenn man nicht 100% vom Vegetariertum überzeugt ist. Das sollten aber nicht nur die Leute tun, die mit dem Gedanken spielen... sondern alle! Anstatt 5x in der Woche Billigfleisch aus Dose oder Tüte, lieber 2x ein gutes Stück aus vertretbarer (Ja, ich verzichte bewusst auf das paradoxe Wort "artgerecht".) Haltung. Das ist aber leider ein Thema, bei dem wir und wieder der moralischen Steinzeit nähern... schon traurig. |
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Henglein
Rama Cremefine



































