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Seitan-Anfänger bittet um Tipps zur Weiterverwendung

Vom 07.10.2010 11:22 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

doornkat59  Suppenkoch


Mitglied seit 25.11.2005
613 Beiträge (ø0,26/Tag)
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Hallo

Ich habe heute zum ersten Mal Seitan hergestellt und bin echt begeistert, wie einfach
das war.

Von einem Kilo Mehl bekam ich diese Prachtstücke raus, die nach dem Kochen in Sud
schon recht gut schmecken.

\"\"

\"\"

Ich hab größere Lappen geschnitten, um mal ein "Schnitzelbrötchen" zu machen, eventuell
auch mal eine Art Gulasch.
So, nun also einige Fragen zur Weiterverarbeitung/Lagerung:
Werden die Stücke im Sud aufgehoben und muß man sie vor dem Anbraten auspressen
(bzw.trocknen)?
Kann man die Stücke einfrieren und wenn ja mit oder ohne Sud? Kann man den Sud mitver-
wenden, zB als Soßenbasis?
Kann man es für Bolognese gut hacken oder empfiehlt es sich, schon von Anfang an kleinere
Stücke zu machen?

Was ist Euer Lieblingsgericht mit Seitan?

So viele Fragen, aber als Nichtvegetarierin, der ihren (und vor allem den meines fleischlieben-
den Mannes) Fleischkonsum drastisch reduzieren möchte, brauche ich leckere Gerichte ohne.
Wir essen schon viel Gemüse und Salat, aber ohne was "Handfestes" kommt mein Mann
halt nicht aus. Tofu geht leider überhaupt nicht an mich, ich hab alles Mögliche ausprobiert,
höchstens Räuchertofu in einem asiatischen Gemüsegericht, oder das Gehackte von Provamel.

Daher freue ich mich schon sehr auf Eure Anregungen und Tipps

Doornkat59
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Vom 07.10.2010 11:33 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

RChris78 Suppenkoch


Mitglied seit 12.02.2007
162 Beiträge (ø0,08/Tag)
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Hallo Doornkat,

du kannst den Seitan portionsweise samt Sud in geeigneten Dosen einfrieren.
Da der Sud immer sehr viel ist, habe ich ihn immer in Eiswürfelformen oder -tüten eingefroren, um ihn später als Soßenbasis (auch für andere Gerichte ohne Seitan) zu verwenden.

Ob du die Stücke auspressen musst, kommt auf das Rezept an. Wenn du den Seitan braten möchtest, empfielt es sich schon, ihn vorher auszupressen.

Hacken kannst Du den Seitan später auch noch. Aber wenn Du von Haus aus kleinere Stücke im Sud kochst, ist der Seitan aromatischer und würziger.

Liebe Grüße,
Christine
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Vom 07.10.2010 11:51 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

doornkat59  Suppenkoch


Mitglied seit 25.11.2005
613 Beiträge (ø0,26/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Danke schonmal für Deine schnelle Antwort, liebe Christine.

Das sind schon mal einige prima Informationen für mich. Nächstes Mal werde ich die Stücke
auch mal sehr klein machen und schauen, ob das den Geschmack intensiviert.Der Seitan soll
ja im Sud noch einige Tage vor der Verwendung liegen, wegen der Konsistenz, frierst Du ihn
danach erst ein oder direkt nach dem Kochen?
Ich werde dann berichten, wie mein erstes Seitangericht geschmeckt hat!Ich werde die Schüssel
aber erstmal vor meinem Mann verstecken und ihm erst hinterher sagen, was er gegessen hat.
Er ist ja sehr aufgeschlossen, nur von vorneherein würde er den Gedanken an "gebratenes
Weizengluten" nicht besonders reizvoll finden.

LG Doornkat
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Vom 07.10.2010 11:51 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Nena108 Chefkoch


Mitglied seit 11.06.2005
14.452 Beiträge (ø5,69/Tag)
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Hi Doornkat59,

das sieht ja inspirierend aus! Sag mal, bevor ich jetzt die DB durchforsten gehe - würdest Du mir den Link zu dem Rezept oder Thread hier reinsetzen, wenn er aus dem CK ist, in dem beschrieben wird, wie man das macht? Würde mich nämlich auch interessieren!!

Vielen Dank im voraus!

LG Nena
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Vom 07.10.2010 12:06 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

doornkat59  Suppenkoch


Mitglied seit 25.11.2005
613 Beiträge (ø0,26/Tag)
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Hallo Nena 108

Aber gerne doch: hier klicken

Das funktioniert wirklich super, den Sud habe ich unter anderem mit Wildgewürz und Sojasosse
schön würzig hingekiegt, aber leider pi-mal-Daumen, nach keinem genauen Rezept.

LG Doornkat
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Vom 07.10.2010 12:38 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Nena108 Chefkoch


Mitglied seit 11.06.2005
14.452 Beiträge (ø5,69/Tag)
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Hi Doornkat,

super, vielen Dank!! Das probiere ich ganz sicher demnächst aus!!!

LG Nena
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Vom 08.10.2010 14:00 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Seph Suppenkoch


Mitglied seit 12.12.2007
1.913 Beiträge (ø1,18/Tag)
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Du kannst den rohen, ungekochten Seitan einige Tage kühl lagern.
Er wird dann auch ein bisschen fester.

Für manche Gerichte brauchst Du auch rohen Seitan (z.B. kann man damit Rouladen rollen, ist fummlig aber prima Ergebnis).

Fertige Seitan Gerichte kannst Du einfrieren und ganz normal aufwärmen.
Feuchte Seitangerichte gewinnen durch mehrmaliges Aufwärmen an Geschmack (genauer gesagt verliert er den auf Dauer langweiligen Seitan-Beigeschmack).

Seitan Schnitzel Wiener Art kann man nicht gut aufbewahren und regenerieren, ausser man macht ne Industrie-Panade.

Für Bolo kannst Du beides:
Entweder erst kochen, dann kleinschneiden, auspressen und dann anbraten.

Aber auch andersrum:
Rohen Seitan in viel Fett rausbraten (viel Fett ist vor allem wichtig, wenn Du damit als Fleischersatz Erfolg haben willst) und dann in den Topf.

Probier beide Varianten aus, jede hat was für sich und Abwechslung schadet nie.

Gruß
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Vom 08.10.2010 17:32 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

doornkat59  Suppenkoch


Mitglied seit 25.11.2005
613 Beiträge (ø0,26/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Hallo

Vielen Dank für Eure Beiträge!
Na, Seitan scheint ja ganz schön vielseitig zu sein, da kann ich so richtig experimentieren.
Ich konnte es nicht abwarten und hab heute schon ein kleines "Wiener Schnitzel" gebraten
und es hat mir sehr gut geschmeckt, zwar hat man schon gemerkt, daß es kein Fleisch war,
aber es war eine wirklich leckere Alternative.

Für den Rest meines Seitans habe ich heute auf dem Markt zugeschlagen und werde mal mit
diesen leckeren Pilzen

\"\"
ein Ragout nach Art eines Hirschgulaschs machen. Den Sud kan ich prima als Fond verwenden,
denn den habe ich ja mit viel Wildgewürz und Rosmarin gemacht. Dazu Spätzle, da freu ich
mich schon riesig drauf wo bleibt das ... .Und dadurch, daß ich kein teures Wildfleisch kaufen mußte,
durften es auch die schönsten Pilze des Marktes sein!

Den Rest werde ich wie Hackfleisch anbraten und dann mit Zwiebeln und etwas Speck (Bin ja
durchaus Fleischesser!) in Kartoffelkloßteig füllen und gekocht zu Rotkraut servieren.

Bei der nächsten Seitanproduktion möchte ich mal probieren, Sonnenblumenkerne in die Masse
mitreinzubringen, das schmeckt dann paniert sicher toll.

Liebe Grüße Doornkat
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Vom 08.10.2010 18:12 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Nena108 Chefkoch


Mitglied seit 11.06.2005
14.452 Beiträge (ø5,69/Tag)
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Danke, Seph!!!


LG Nena
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