Hilfe! Essstörung: was soll man denn eigentlich noch essen? Ayurveda, Rohkost, Logi?
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![]() Mitglied seit 02.03.2010 |
nach zwei Wochen in denen ich gefastet habe und mich vielleicht zu viel mit richtiger Ernährung beschäftigt habe, weiß ich nun gar nicht mehr, was man denn essen soll oder eben nicht. Ich bin seit ca. 8 Jahren Vegetarierin - habe aber auch davor wegen mangeldem Geschmack kaum Fleisch oder Fisch gegessen. Nach den zwei Wochen wollte ich mich eigentlich unbedingt Ayurvedisch ernähren. Da ich glaube, dass das im Prinzip gut für mich funktioniert. Nun habe ich aber gelesen und leider am eigenen Leib erfahren, dass ich wohl Getreideprodukte nicht wirklich gut vertrage. Meine Verdauung kann das wohl gar nicht ab. Entweder bekomme ich nach Brotgenuss dann einen mega Heißhunger, so dass ich fast ein ganzes Brot innerhalb einer Stunde esse, und dazu noch lecker Dinkel-Schweineöhrchen (Blätterteig Gebäck vom Alnatura) und dann Sodbrennen. Oder ohne mich zu überfressen trotzdem Sodbrennen. Also fallen Getreideprodukte ehr raus aus meiner Ernährungspyramide - irgendwo nach oben, kann unter Zucker und Chips. Dabei hatte ich erst noch kürzlich gelesen, dass ein Frischkornmüsli doch sooo toll sein soll. Milchprodukte fallen auch ehr weg - a) will ich ja die Massentierhaltung nicht unterstützen, und auch nicht den Anbau von Futter-Gen-Soja in Regenwäldern, und b) sollen Milchprodukte nun wirklich nicht für den Mensch gemacht sein. Es bleibt also noch Gemüse und Nüsse und Leguminosen. Hatte heute auch richtig Bock auf Linsen. Aber mal erhlich. Nur noch Linsen Gemüse und Nüsse? am besten ja noch Roh - aber für die Verdauung ist das doch auch nicht soo toll - und laut Ayurveda für meine Konstitution auch nix. Ich bin ehr ein Vata Typ und sollte hin und wieder auch mal warm / gekochtes essen. z.B. Suppen. Die wären ja total Tabu. 6BE seien ja ganz toll, also ca. 70 g Kohlenydrate - viel ist das nicht. Zumal ich mit Mehlspeisen erzogen wurde - kein Wunder hat meine Mutter andauernd Sodbrenenn. Bei uns gab es früher ständig Pfannkuchen, Waffeln, Dampfnudeln, Krapfen, Grießbrei, Milchreis und dergleichen zum Mittagessen. Natürlich auch jede Menge Kartoffeln - wären ja in einer Basischen Ernährungsweise total gut. Aber haben viel zu viel Kohlenhydrate - oder was? Ich will eigentlich Vegetarier bleiben, aber ich will mich auch nicht von Vitaminpräperaten ernähren. Eigentlich will ich nicht Veganer werden, aber Milch scheint halt einfach einen zu großen Stellenwert in unserer Gesellschaft zu genießen - ich trinke relativ häufig Soja, Hafer, Reis oder auch mal Deluxe-Mandelmilch. Aber mit was mache ich meinen Hirse-Rote-Beete Auflauf, wenn ich keine Hirse nehmen soll - von wegen Getreide/Kohlenhydrate? Keine Milch/Sahne oder Käse zum überbacken. Und woher bekomme ich mein Eisen, wenn eh schon nicht aus Fleisch und dann auch nicht mal mehr aus Hirse? Ich glaube ich habe echt eine Essstörung. Jedenfalls fühlt es sich so an. Ich bin wirklich gestört im genussvoll essen - früher war das so einfach! daher vielleicht auch ein wenig zu viel. Aber vor dem Fasten ging es mir besser. Ich habe glaube ich Ideal-Gewicht und muss mir eigentlich keine Gedanken machen - tus aber trotzdem. Als es am Sonntag Kuchen gab, habe ich ganz genussvoll versucht 30 mal zu kauen, weil Getreide dann besser zu verdauen sei. Dieser Brei hat seine Wirkung nicht verfehlt. In dieser Konsistenz schmeckt man wirklich jede Zutat heraus - ich konnte wirklich die Prise Zimt schmecken. Aber leider auch die Mengen an Zucker! Bald war mir schlecht! das könnte aber auch an der Konsistenz gelegen haben. Essen soll doch auch Spaß machen - es ist doch auch Genuss. Und nicht nur Ernährung. Kann mir jemand weiter helfen? Wäre sehr dankbar über Tips und gut gemeinte Worte von erfahrenen |
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![]() Mitglied seit 15.08.2007 |
Hallo,
warum hast du denn eigentlich gefastet? Warum willst du Veganerin werden? Hast du mal mit dem Onkel Doktor wegen deines Sodbrennens gesprochen? Vielleicht hast du dir was eingefangen. Du hast nach deiner Beschreibung früher ganz normal gegessen - warum hast du das geändert? Gegen eine normale Mischkost ist doch gar nichts einzuwenden. Schöner und älter wirst du durch eigenartige Ernährungsgewohnheiten nicht unbedingt. Liebe Grüße Salvy "Wenn du eine weise Antwort verlangst, musst du vernünftig fragen." (J.W.v.Goethe) |
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![]() Mitglied seit 30.12.2009 |
Ich lebe vielleicht nicht ausgesprochen gesund, aber mir geht es richtig gut.
Ich lebe eher nach dem Genuss-Prinzip und denke, was mir schmeckt und wobei ich mich wohl fühle, ist auch gut für mich. Nach meiner Erfahrung holt sich der Körper, was er braucht. Natürlich ist dabei die Ernährung nicht einseitig. Ich achte auch Gemüse, Salate, Obst, Fisch... Versuche eben, mich abwechslungsreich zu ernähren. Zurzeit wollen wir unsere Ernährung ein wenig umstellen (z.B. mehr Vollkornprodukte), aber stur nach irgendeiner Philosophie zu kochen und zu essen, das wäre nichts für mich und da keine Allergien, Krankheiten etc vorliegen, brauche ich es zum Glück auch nicht. Vielleicht solltest du auch mal eine zeitlang einfach essen, wozu du Lust hast und sehen, wie du dich dabei fühlst. |
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![]() Mitglied seit 18.05.2006 |
Hallo,
das klingt ja gar nicht mehr nach gesundem Essen, was du da treibst! Du machst dir viel zu viele Gedanken über deine Ernährung - nicht alle Krankheiten sind ernährungsbedingt, und man kann von allem Möglichen Sodbrennen kriegen. Zum gesunden Essen gehört immer auch, ohne schlechtes Gewissen zu essen - und das fehlt dir im Moment wohl total. Ich würde dir ja auch dringend raten, einfach eine Weile mal das zu essen, was dir schmeckt und worauf du Appetit hast ... und wenn du das nicht mehr kannst, dann kann man eventuell tatsächlich schon von einer Störung sprechen ... hast du schon mal was von "Orthorexia nervosa" gehört? Liebe Grüße und alles Gute bluemoon |
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![]() Mitglied seit 18.11.2008 |
Hallo,
hast Du das Fasten den einfach so beendet und dann plöttzlich wieder normal gegessen? Das it nicht gut- man muss langsam die Ernährung wieder umstellen und nicht nach 2 Wochen ohne feste Nahrung direkt wieder reinschlagen. Außerdem muss ich Dir, auch wenn ich Dich nicht kenne, recht geben, dass all Deine Schilderungen sich nach einer Essstörung anhören. Wobei ich dabei eher denke, dass Du eine gestörte Einstellung zu den Nahrungsmitteln als zum Essen selber hast. Ich empfinde, dass Du ja wirklich alles aus irgendeinem Grund ablehnst, sei es aus Tierschutzgründen o.ä. Ich verstehe das von der Grundtendenz her, denke aber dass Du eventuell wirklich mal mit einem Spezialisten, sprich Psychologen o.ä. darüber sprechen solltest, denn eines steht fest: wenn Du Dich nur von Gemüse und Hülsenfrüchten ernährst, wirst Du früher oder später Mangelerscheinungen davon tragen. Eventuell reicht ja schon ein vorläufiges Gespräch mit Deinem Hausarzt, wenn Du ein gutes Verhältnis zu ihm hast. In jedem Fall finde ich, dass Du auch die Verdauungsstörungen wegen der Getreideprodukte klären lassen solltest, denn die kommen meistens nicht einfach so herbei geflogen... die meisten Menschen entwickeln die sog. Zölliakie höchstens im frühen Erwachsenenalter oder es ist angeboren- bei Dir habe ich allerdings eher das Gefühl, dass Du Dein Verdauungssystem mit Deiner einseitigen Ernährung überforderst. Ich hoffe, Du bist wegen der Antworten nicht böse- dachte aber es sei okay, da Du ja bereits selber geschrieben hast, es könne sich um eine Störung handeln. Vielleicht meldest Du Dich einfach mal bei Gelegenheit und berichtest. Einen lieben Gruß, Katha |
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![]() Mitglied seit 23.09.2008 |
Hallo Jazzgabel,
du hast jetzt also gefastet und willst dich nun vegetarisch, ayuverdisch, kohlehydratarm; dabei komplett ohne Getreide und Milchprodukte, aber trotzdem vollwertig ernähren. Hab ich was vergessen dabei? Also in der Kombination kriegst du echt ein Problem. Das ist als wolltest du Christ, Moslem, Jude, Hindu und außerdem noch Atheist sein... Jede Ernährungsform ist irgendwo eine Glaubensrichtung, die einen sind bei Low Fat, die anderen Low Carb, die nächsten Makrobiotisch... Persönliche Nahrungsunverträglichkeiten mal dahingestellt, muss jeder seinen eigenen Weg finden, mit dem er sich wohl fühlt und arrangieren kann, aber alle Wege gleichzeitig kann man einfach nicht gehen. Ich würde dir empfehlen, die nächsten Monate einfach mal NICHTS über die "richtige" Ernährung zu lesen - kein Buch, keine Zeitschriftenartikel, keine Beiträge im Netz, keine Fernsehbeiträge... Hör doch mal auf deinen Körper, der wird dir sagen was er braucht. Das braucht allerdings wiederum seine Zeit... LG Azraela |
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![]() Mitglied seit 22.10.2008 |
Liebe Jazzgabel,
meine Tochter ist seit der Pubertät überzeugte Vegetarierin.Der Rest der Familie liebt Wurst und Fleischgerichte. Aber heute ist es so, das ich mir ganz viel Mühe gebe ,vegetarisch zu kochen, wiel uns weniger Fleischgenuss auch gut tut.Da bin ich schon richtig kreativ geworden. (Habe zwar gerade eine Hackbraten im Ofen)Aber wenn wir am Sonntag gemeinsam frühstücken, kommt keine Wurst mehr auf den Tisch.Es gibt dann leckeren Quark mit verschiedenen Gemüsen, Käse in den verschiedenen Variationen und Eier-und Fischgerichte. Dazu gibt es selbst gebackenes Schwarzbrot und verschiedene Brötchen- die bringt Tochter mit. Wenn wir so üppig gefrühstückt haben , fällt das Mittagessen schon mal aus. Wie geniessen diese Sonntage sehr, versuch es auch mal und mach Dir nicht so einen Kopf. Einfach fallen lassen und geniessen. Bitte auch nicht über Kalorien .Fettgehalt und anderes nachdenken. Wenn es schmeckt, ist es gut.Wenn Du Dir wegen des Gewichtes Gedanken machst, vergiss es.Man muß auch mal sündigen können. LG annewi Gewichtes |
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![]() Mitglied seit 29.12.2009 |
Hallo,
ähm...mal eine Frage am Rande... Was sind denn " Leguminosen " ? Hab ich noch nie gehört. LG Lottchen |
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![]() Mitglied seit 15.08.2007 |
Hülsenfrüchte!
Liebe Grüße Salvy "Wenn du eine weise Antwort verlangst, musst du vernünftig fragen." (J.W.v.Goethe) |
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![]() Mitglied seit 29.12.2009 |
Aaach, vielen dank Salvy.
Ich war mir nicht sooo sicher, ob die Linsen zu diesem Wort gehören sollten. Hach, man lern nie aus. LG Lottchen |
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![]() Mitglied seit 16.01.2006 |
Hallo,
ach herrje, das klingt schwierig. Dass du so viel Bedenken hast, dich ungesund zu ernähren kann ich einerseits verstehen, andererseits führt das bei dir ja fast dazu, dass kaum noch etwas in Frage kommt und dann wirds am Ende doch total ungesund. Schau mal im Netz zum Thema Orthorexie. Wenn du selbst sagst, dass es fast Züge einer Essstörung annimmt...Wenn du dich darin irgendwie erkennst, dann kann ich dir nur raten, zu einem Arzt zu gehen und dich beraten zu lassen. Auch wegen des Sodbrennens... Ich würde das alles nicht so schwarz-weiß sehen: Milchprodukte entstammen nicht zwingend einer ekelhaften Massentierhaltung. In meinem Bioladen hier gibts zum Beispiel Milchprodukte von einem Bauern aus einem Dorf in der Nähe, der in hoher Qualität produziert und dessen Tiere wirklich gut gehalten werden. Nix mit Gensojafutter und Antibiotika etc. Und wenn du keine Milchprodukte essen willst, dann gibts immerhin noch Alternativen wie Reismilch, Sojamilch (da gibts auch nicht genveränderte), Hafermilch etc. Eiweiß kannst du aus Hülsenfrüchten, Seitan oder Tofu bekommen. Kartoffeln, Reis, CousCous, Nudeln, Bulgur und all sowas kannst du doch vielleicht auch essen, kann ja sein, dass du nur mit einer bestimmten Getreideart Probleme hast oder auch nur, weil du nach dem Fasten deinen Magen zu schnell zu sehr belastet hast! Obst und Gemüse gehen sowieso. Nüsse, Samen, Sprossen und sowas doch auch. Mach dich nicht verrückt mit Ayurveda und all den anderen Methoden, dem 30 mal Kauen und all diesem Kram. Und falls du jetzt denkst, "das geht aber nicht, ich mache mir eben all diese Gedanken und werde sie nicht los", dann würde ich dir wirklich raten, dich beraten zu lassen, bevor dir dieses Problem ganz die Freude nimmt und dein Leben vereinnahmt. Alles Gute |
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![]() Mitglied seit 02.03.2010 |
Hallo Leute :)
ich bin ja richtig verwundert, (da ich ja neu hier bin) dass so schnell auch jemand schreibt... @Azraela ist krass, dass du das schreibst mit den Glaubensrichtungen. Genau daran hatte ich heute auch gedacht. Ich hatte vor 5 Jahren eine Psychose, bei der ich genau das versucht habe: Ich wollte alle Glaubensrichtungen vereinen - ich wollte aber nicht meinen Weg daraus machen, sondern möglichs alle Richtungen perfekt bedienen und vereinen. Ich glaube zwar noch heute, dass das geht - aber eben: ich mache mir keine Gedanken mehr darüber, da es eben kein Perfekt gibt. Zurück zum Essen. Ich will ja eben eigentlich auch gar nicht wirklich Veganerin werden, ich lese nur überall, dass Milckprodukte ja so gar nicht gut sind für den Menschen. Ich habe es auch nicht nötig abzunehmen, ich bin mit meinem BMI auch wohl ehr an der unteren Grenze, aber ich lese eben auch ständig, dass Getreideprodukte ja auch so schlecht für uns Menschen wären. Was ich eben gut nachvollziehen kann, da ich eigentlich immer Blähungen oder sowas habe - aber währrend dem Fasten (mit Eiweißpulver, gegen Muskelabbau) hatte ich das nicht, auch reine Haut, ich war super fit, und strotzte nur so voll Energie und Tatkraft. Ich frage mich eben nur: was soll man denn als Vegetarier dann noch essen? Wenn nur Milch wegfallen würde, ginge das ja noch - wobei ich den verdacht habe, dass ich jetzt schon Mangelerscheinungen habe: leider habe ich erst nächsten Montag einen Arzt-Termin bekommen, bei dem ich Vitamin B12, Eisen, Folsäure, Schilddrüsenhormone usw. checken lassen will - ich bin mir eigentlich schon ziemlich sicher, dass ich B12 Mangel habe und habe mir schonmal ein Präperat aus der Apotheke geholt. Ich kenne ja einige die irgendwann vom Vegetarierdasein zum Fleischessen zurück gekehrt sind. Aber aus ethischen und ökologischen Gründen kann das ja auch nicht die Lösung sein. Ihr habt recht, ich mache mir viel zu viele Gedanken ums Essen - das ist sicherlich nicht gut. Aber was macht man dagegen? Ich gestehe, dass ich froh bin, ein paar Pölsterchen beim Fasten abgenommen zu haben - die will ich nicht unbedingt wieder haben, sie waren nicht schlimm, aber jetzt wo sie weg sind ;) Am meisten beeindruckt mich aber, dass ich zum ersten Mal in meinem Leben morgends um spätestens 8 Uhr einfach so wach bin. Und aufstehen kann. Früher habe ich sehr sehr viel schlaf gebraucht, war sehr träge und hätte auch gut und gerne den ganzen Tag schlafen können. Ich genieße es so sehr, dass ich das eben unbedingt behalten will und lese deshalb so viel über die Ernährung, weil ich eben wissen will, woher das kommt usw. Es ist die Rede von "Verschleimung" durch eben Milch und Kohlenhydrate usw. Aber Fleisch als Lösung? da mein Freund gerne Fisch fängt und isst esse ich da manchmal auch ein kleines Stück mit - Möglicherweise sträube ich mich mit aller kraft dagegen Fleisch oder Fischesser zu werden. Freu mich auf weitere Nachrichten, das tut mir schon gut - jetzt erst mal ne Suppe ich habe soviel Zeit, da ich krank im Bett liege - vermutlich Magen-Darm-Grippe :) wer hätte es gedacht Liebe Grüße Jazzgabel |
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![]() Mitglied seit 05.11.2007 |
Weswegen wäre denn Fleisch die Lösung, aber Milch und Kohlenhydrate sind grundsätzlich schlecht?
Und dass die Paar Kilo vom Fasten bald wieder drauf sind, ist ganz normal - mit 2 Wochen Nahrungsentzug verliert man nicht dauerhaft Gewicht. Das ist kein Grund, diesen ungesunden Kurs weiter zu fahren. Beim Fasten ist der Körper nun mal auf Reserve und Notstand eingestellt, da reagiert er ganz anders als sonst. Ich würde beim Blutuntersuchungstermin gleich mal mit dem Arzt reden. Das klingt schon nach einem arg ungesundem Verhältnis zum Essen. Ich drück dir die Daumen, dass du das in den Griff bekommst. LG |
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![]() Mitglied seit 19.06.2009 |
Hallo Jazzgabel,
Deine Vermutung mit der Essstörung könnte gar nicht so abwegig sein, auch mit der Vorgeschichte. Hast Du mit ärztlicher Unterstützung gefastet, wie man das unbedingt machen sollte??? Geh zum Arzt und arbeite mit ihm zusammen was aus, ggf. auch was gegen dieses "Kreiseln" um "richtige" Ernährung! ESCH |
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![]() Mitglied seit 15.09.2004 |
Hallo
... einfacher weniger lesen und mehr essen was dir schmeckt (schmeckt dir überhaupt noch was? davon schreibst du nix) lg Radkon, die sich selten in die Vegetarierecke verirrt |
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![]() Mitglied seit 01.11.2009 |
Hallo... tja, ich muss mich jetzt auch einfach mal melden .. sorry, aber ich habe schon beim Lesen Deines Artikels Sodbrennen bekommen und mir ist auch einiges mächtig aufgestossen.
Irgendwie bin ich das Gefühl nicht losgeworden das sich bei Dir alles im Kopf abspielt.. Du isst etwas, das Dir auch gut bekommt bis Du irgendwo etwas negatives darüber liest, und schwups... hast Du Probleme wenn Du das dann isst. Ich bin auch seit vielen Jahren Vegetarierin, aber deshalb muss ich doch nicht auf Genuss beim Essen verzichten, dafür ess ich zu gern, und ich bin der Meinung essen sollte Genuss sein, was es bei Dir nicht ist. Mir persönlich ist auch mein BMI sowas von... mein Körper sagt mir schon wenn er sich mit dem Gewicht nicht wohl fühlt. Du solltest wirklich etwas gegen diese Essstörung tun, die bestimmt nicht sooo viel damit zu tun hat, das Du einiges nicht verträgst, sondern einiges nicht vertragen willst. Du hast ein gestörtes VErhältnis zum Essen.... egal welche "Ernährungsrichtung" .. achja, und falls Du das noch nicht gelesen hast... Deine Hülsenfrüchte verursachen Blähungen ... LG michaela |
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![]() Mitglied seit 20.11.2006 |
Hallo!
Naja, das Problem bei Ernährung ist eben, dass das Thema so umfangreich ist, dass man 4,5 Jahre mit einem Studium der Ernährungswissenschaften zubringen kann... Leider wird gerade in dem Bereich unglaublich viel "Betrug" getrieben. Viele Dinge sind völlig nutzlos, die uns als "ganz toll" verkauft werden. Dazu werden dann notfalls auch Gerüchte in die Welt gesetzt, z.B. das Süßstoff schädlich sei. Hast du dich mal auch Zöliakie/Glutenintoleranz untersuchen lassen? Bzw., anders gefragt: verträgst du Reis, Hirse, Mais? Darüber, ob Milch für Menschen gemacht ist oder nicht, kann man wunderbar diskutieren. Die angebliche Verschleimung aber ist Schwachsinn, das passiert nicht! Genausowenig wie es "Schlacken" im menschlichen Körper gibt. Wenn du Milch verträgst, kannst du sie aus ernährungsphysiologischer Sicht ruhigen Gewissens essen. Wichtig ist, dass du deinen Proteinbedarf deckst- da gibt es einen echten Bedarf, auf KH und Fett kann man im Notfall verzichten, aber das ist nicht sinnvoll. Das mit der Ethik des Essens ist ein unglaublich schweres Thema. Einfach weil man dann so tief graben muss, dass man am Ende nix mehr essen kann. Ich bin schon vor einer Weile bei allen tierischen Produkten auf Bio umgestiegen. Das zweitwichtigse Kriterium ist für mich aber, wie die Menschen in der betreffenden Firma behandelt werden! Letzten Endes kann man das 100 % ethisch Richtige nicht tun. Man kann sich aber das "kleinste Übel" aussuchen. Und das ist für mich Bio- da ich eben keinen Hof in der Nähe habe, dem ich vertrauen kann. Sonst würde ich auch von da tierische Produkte holen. ~~~ Liebe Grüße, Kiwibirt ~~~
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![]() Mitglied seit 16.01.2006 |
Hallo nochmals,
ja, ich denke auch, dass auf dem Gebiet der Ernährung auch sooo viel Schwachsinn publiziert wird und wer da im Dschungel der tausend Weisheiten nach der richtigen sucht, verliert leicht die Orientierung. Außerdem ist jeder Mensch anders und der eine verträgt Dinge sehr sehr gut, die dem anderen eben nicht so gut tun. Wenn du eh nächste Woche zum Arzt gehst, dann könntest du wirklich gleich noch nach der Glutenverträglichkeit fragen, wenn man einmal da ist...Vielleicht verträgst du aber auch einfach Vollkornprodukte nicht so gut? Die haben zwar den Ruf, sehr gesund zu sein, aber manche Menschen vertragen sie eben nicht gut, weil sie schwerer verdaulich sind durch die Ballaststoffe, die sie enthalten. Ich weiß, dass über Milchprodukte sehr viel "gestritten" wird und kenne auch die Argumente, die gegen den Verzehr von Milch ausgesprochen werden. Dass sie eben nicht für Menschen sondern für Tierbabies sei, dass sie dem Körper sogar Calzium entzöge, zu Verschleimungen führe und so weiter. Dem gegenüber steht die Aussage, dass Milch viel Eiweiß, Calzium und Vitamine enthält. Ich habe mich auch damit beschäftigt und dann aber weder für die Befürwortung noch für die Ablehnung der Milch wirklich tolle Quellen finden können. Vegan ausgerichtete Quellen sprechen sich stark gegen die Milch aus, die DGA ja beispielsweise sehr dafür und insgesamt denke ich, dass jede Empfehlung einer Lobby entspringt: bei der DGA die europäische Milchwirtschaft und bei veganen Quellen eben z.B. Tierschutzorganisationen oder ähnliches. Welchen Quellen man glauben soll, weiß ich nicht. Ich habe beschlossen, mich mit dieser Diskussion darüber nicht weiter auseinanderzusetzen, sondern zu schauen, wie ICH die Milch vertrage. Und ich vertrage sie sehr gut. Und deswegen nehme ich sie auch zu mir. Jeder "Ernährungsguru" wird dir andere Dinge erzählen, dieses verteufeln und jenes als Wunderlebensmittel anpreisen. Dabei sollte einem im Idealfall der Körper eigentlich instinktiv mitteilen, was er braucht. Falls du dich beraten lassen willst, würde ich auch unbedingt achten, zu einem studierten Ökotrophologen zu gehen und nicht zu jemandem, der "nur" einen Wochenendkurs gemacht hat... LG |
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![]() Mitglied seit 02.03.2010 |
Krass ich habe gerade bestimmt 30 Minuten geschrieben, und dann war der Text weg.
Also nochmal :) aber kürzer. Ich habe mich nie auf Zöliakie testen lassen, das wäre vielleicht eine Idee, vielleicht ist das eine klarere Aussage bezüglich der Verträglichkeit von Getreide, als dieses vermuten, und glauben, und und.... ich werde das nächste Woche dem Arzt auch gleich mal Vorschlagen. Aber eigentlich glaube ich nicht, dass ich eine krankhafte Unverträglichkeit habe. Außer Blähungen (is klar, wenn man zu schnell ist) und Pickel (is auch klar, wenn man zu viel davon zu schnell ist) habe ich noch nichts bemerkt. Werde das aber gleich mal noch checken, Definition von Zöliakie und Gluten und auch bzgl. Schlacken. Eind befreundeter Medizinstudent meinte auch schonmal zu ner Freundin von mir, die Fasten wollte, er wüsste nix von Schlacken, und wo die sein oder entstehen sollten. Auf der Homepage von josef-stocker.de/habe ich allerhand gelesen - fragt mich nicht was ich da bei Forestle.de eingegeben habe um auf seine Seite zu gelangen. Er scheint sich auch sehr ausführlich damit beschäftigt zu haben, jedenfalls hat er immer ne ganze Seite an Quellenangaben - was ja aber nix heißen muss, wenn die Quelle nix taugt. Er schreibt aber z.B. davon, dass Stärke Moleküle von der Darmschleimhaut aufgenommen werden, und so im Blut und in der Lymphe landen. Als quasi Eindringlinge die nicht zu gebrauchen sind, versucht der Körper diese wieder los zu werden, bildet Antikörper und am Ende auszuscheiden - z.B. über die Haut. Wodurch gut und gerne Pickel entstehen. Soviel auch dazu, warum Kohlenhydrate aus Getreide schlecht sein sollen, einfach weil der Körper eigentlich nur bedingt was mit der Stärke anfangen kann, und Schwierigkeiten hat sie in Kohlenhyrate umzuwandeln. Man müsste Getreide theoretisch wie man das bei Gerste fürs Bier macht, keimen lassen, damit wir den Zucker verwerten können. Aber beim Zucker abbau entsteht anscheinend eben Co2 und Alkohol, weswegen Bier prickelt und betrunken macht, und man bei uns von "Übersäuerung" spricht. @ Michaela dein Kommentar war unnötig und trägt nicht gerade zur Problembewältigung bei. natürlich weiß ich dass "meine" Hülsenfrüchte auch Blähungen verursachen können - und weißt du auch wodurch? weil in Hülsenfrüchten neben Eiweiß auch Kohlenhydrate drin sind. Diese bleiben zulange liegen, um das Eiweiß gut zu verdauen und verursachen Probleme. Deshalb ist man Bohnen für gewöhnlich scharf mit Chilli und auch bei Linsengerichten wird gut gewürzt und mit Kräutern verfeinert. Aber alle habt ihr recht: Ich "kreisle" da um ein Thema und mache es schlimmer damit. Was gelesen, und schon fällt mir auf, dass es bei mir auch so ist. Ich bin halt leider recht leichtgläubig und habe immer zu großes Vertrauen in das was andere mir weiß machen wollen. Deshalb funktioniert bei mir wohl auch Homöopathie so gut :) Ich werde vielleicht mal gleich noch meine alte Neurologin anrufen, und vielleicht einen Termin machen. Ich hatte auch schon mit dem Gedanken gespielt ein altes Medikament zu nehmen. Aber eigentlich will ich das Problem ohne das Zeug wieder wegkriegen. Aber das ist schon leicht "Wahnhaft" was da bei mir abgeht. Es ist auch richtig, dass das mit der Ethik wirklich so weit gehen könnte, dass man gar nix mehr essen darf - das war ja auch meine Angst. Kohlenhydrate nicht gut, Fett auch nicht gerade toll, Eiweiß dann nur aus Fleisch auch nicht gut.... Und wenn man bedenkt, dass auch Pflanzen Gefühle haben sollen :) dann gute Nacht. Es gibt ja tatsächlich so Leute, die nicht nur Rohköstler sind, sondern nur das essen, was quasi freiwillig vom Baum fällt, und wo man nicht die ganze Frucht "mordet" wie bei Karotten, sondern die Pflanze sich noch weiter fortpflanzen kann. phu - da dreht es sich direkt im Kopf. Ich selbst esse auch seit Jahren fast nur noch Bio - schmeckt mir oftmals auch einfach besser. z.B. ist so eine Frische Milch aus der braunen Glasflasche, die nicht lange, hoch erhitzt und auch nicht homogenisiert wurdetatsächlich im Geschmack ganz anders, als die aus dem TetraPack - hat mehr Rahm:) Hin und wieder gibt es natürlich auch mal was konventionelles, wenn grade nix anderes da ist. Aber für mich besitzen Bio-Lebensmittel einfach auch einen höheren Wert, egal ob sie mehr oder weniger (wie bei Saisongemüse oder Milch aus der Nähe) kosten. Das mit der Milch ist ja schließlich sogar so, dass zwar viele eine Laktoseintolleranz haben oder bekommen können, sich da ja aber per Evolution tatsächlich eine Art Mensch verbreitet hat, der Laktose eben, und sei es durch Mutation, verträgt und dadurch einen Vorteil hatte - ich gehöre wohl dazu:) sie schmeckt mir und ich vertrage sie auch ganz gut. Allerdings lande ich da leider wieder bei der Ethik: Soviel Tier-, nichtmal unbedingt Massentierhaltung, kann doch nicht gut sein. Es gab mal vor kurzem nen krassen Bericht bei Quarks & Co. den ich nur gut und gerne empfehlen kann. Für mich kommt also nur Bio-Weide-Milch infrage, und das ehr weniger als mehr. www.podcast.de/episode/1477658/Quarks_&_Co:_26.01.2010,_Milch_-_von_der_Kuh_in_die_T%C3%BCte unbedingt schaun, ist wirklich ganz gut gemacht. mh - ich hab irgendwie gerade auch Lust auf Milch bekommen. Ich glaube die gönn ich mir bald :) Ich danke euch für eure Antworten, ich halte euch auf dem Laufenden. Viele Grüße an alle, Jazzgabel ps. tut wirklich gut von euch zu lesen, das holt mich irgendwie zurück auf den Boden. |
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![]() Mitglied seit 15.08.2007 |
Hallo Jazzgabel,
du bringst es wirklich auf den Punkt: Wenn man all den kursierenden Theorien über gesunde und ungesunde Ernährung folgen wollte, dürfte man tatsächlich nichts mehr essen. Irgendwo widersprechen die sich alle. Warum dann nicht einfach die jahrhunderte alten und erprobten Ernährungsgewohnheiten einfach beibehalten? Das heißt: Iss, was da ist - von allem, was dir schmeckt etwas - und übertreibe es in keine Richtung, bleibe mäßig. Damit wird die Menschheit, besonders hier in Europa, immer älter. Was Fleisch angeht, darf man das meiner Meinung nach durchaus auch gelegentlich und ohne Reue essen, wenn es aus vernünftiger Haltung stammt. Aber da es dir nicht schmeckt, brauchst du es auch nicht.Ansonsten darf man es mit den ethischen Grundsätzen nicht übertreiben: Pflanzen haben kein Nervensystem,und kein Bewusstsein, denen tust du nicht weh, wenn du sie erntest. Alles was lebt, übt allein durch seine Existenz Gewalt aus, das kann man nicht vermeiden. Mit jedem Schritt, den du machst, tötest du Lebewesen. Da, wo du gerade stehst, kann gleichzeitig kein anderer sein. Aber: Durch deine Geburt hast du jedes Recht, deinen Platz auf der Erde zu beanspruchen. Du musst dich für deine Existenz und dein Dasein nicht entschuldigen. Du bist dafür geschaffen. Liebe Grüße Salvy "Wenn du eine weise Antwort verlangst, musst du vernünftig fragen." (J.W.v.Goethe) |
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![]() Mitglied seit 02.03.2010 |
Huhu :)
ich habe gerade noch ein wenig geforestled: Also eine Glutenunverträglichkeit habe ich wahrscheinlich ehr nicht, da ich z.B. Seitan, was ja genau daraus - dem Klebereiweß - sehr gut essen kann. Ich habe noch etwas über die Verdauung gelesen. Und eben, dass wir Getreide bzs. Stärke schon verdauen können, sofern wir die Speise im Mund auch wirklich zu Brei kauen, bzs. dort lange genug einspeicheln, damit das Enzym Pytalin, eine Amylase, die Stärke in Malzzucker (Maltose), Maltotriose und Oligosaccharide spaten kann, was der Körper somit dann gut verdauen kann. Diese Anti-Getreide-Gurus, schreiben gerne, dass der Mensch ja kein Körnerfresser wäre. Und dass z.B. die Affen auch keine Körner fressen und nicht mit solchen Problemen wie wir sie haben kämpfen müssen. Der Mensch solle sich doch also am besten wieder so, wie die Affen ernähren. Ich habe mich schon beim ersten lesen eines solchen Artikels gefragt: Wenn sich doch aus dem Affen der Mensch heraus entwickelt hat, dann werde ich doch nicht wieder den Schritt zurück gehen, (auch wenn wirklich fraglich ist, ob der Mensch ansich für die Welt eine notwendiges Wesen ist;) und alle Fortschritte rückgänig machen und wieder Affe werden. hierzu habe ich gerade einen netten Text gefunden, indem es genau darum geht, dass sich eben der Mensch weiter entwickelt hat, gerade weil er durch das Verdauen von Stärke und Getreide, einen Voteil hatte, und das Gehirn sich schneller entwickelt hat: www.netdoktor.de/News/Starkes-Hirn-Staerkeverdauu-1127668.html Fazit: Ich bleibe also bei meinem geliebten Getreide und teste einfach aus, ob sich was ändert, wenn ich es wirklich gut kaue. Ich glaube wenn man das macht isst man möglicherweise auch ehr seltener zuviel davon. So war es bei mir ja am Montag mit dem Kuchen. Mir war beinahe schlecht, weil ich so gut gekaut habe, und mir der Zuckergehalt zu hoch war - das wird bei gut gekautem Getreide ja dann noch süßer. Mit der Milch ist es für mich vielleicht einfach so, wie mit dem Getreide. Ich vertrage es, habe keine Intolleranz und dadurch einen Vorteil - warum sollte ich ihn nicht nutzen? Ich meine natürlich in Maßen. Man muss ja nicht alle Milch, die eine Kuh für ihr Kälbchen produziert, klauen und essen/trinken. Ein kleiner Teil reicht für die Eiweiß- und Vitamin Aufnahme vermutlich aus. Ähnlich sieht es mit den Eiern aus. Ein kleiner Teil reicht ja schon aus - man muss ja nicht täglich ne Schachtel Eier essen. Ich glaube schon, dass man seinen Kohlenhydrate Konsum eindämmen sollte. Schließlich scheinen wir durch übermäßigen Konsum nicht gerade Vorteile daraus zu ziehen, wie man an den Übergewichtigen, and Bluthochdruck usw. leidenden Menschen in unserer Gesellschaft sehen kann. Das geht natürlich nur, wenn der insgesamte Energieverbrauch trotzdem über Eiweiß und gesunde d.h. ungesättigte Fette gedeckt wird. Ich weiß noch nicht, ob ich wirklich so viel Eiweiß zu mir nehmen kann oder will, um den Bedarf an Energie damit und mit Lein, Walnuss oder Olivenöl abzudecken. Mal sehen. Ich werde aber wohl dem Vegetarier dasein langsam den Rücken zukehren müssen. Jedenfalls glaube ich, dass es besser ist frischen Fisch (mein Freund angelt ja) zu essen, als Vitamin Tabletten zu schlucken. Aber mal sehen - ich warte erst mal noch den Arzt-Termin nächte Woche ab. Bin aber immer gespannt von euch zu lesen - ich rechne ja jetzt mit ganz viel Kritik, weil ich Vegetarier-Forum schreibe, dass ich vielleicht lieber Fisch esse als Tabletten zu nehmen. Au weija. Dabei hadere ich da ja schon selbst mit mir. Wenn da jemand ein "gesundes" und "ökologisches" Maß kennt, gerne schreiben. |
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![]() Mitglied seit 15.09.2004 |
Hallo
auch wenn ich hier jetzt in der Veganer Ecke einen Meinungskrieg anfange - du klaust keinem Kalb die Milch - es wird geteilt lg und wie du schön schreibst - alles mit einem gesunden Mittelmaß Radkon |
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![]() Mitglied seit 16.01.2006 |
Hallo,
also so weit ich weiß, beginnt die Verdauung von Kohlenhydraten (sei das normaler reiner Zucker, oder die Stärke aus Nudeln, Brot etc.) schon im Mund. Der Speichel enthält Enzyme, die eine erste Spaltung der KHs vornimmt. Deswegen schmeckt Brot nach einer Weile Kauen im Mund auch süßlich. Im weiten Verlauf der Verdauung (wo genau, kann ich dir jetzt aus dem Stehgreif nicht sagen), werden die KH eben immer weiter aufgespalten in Glucosemoleküle, also Einfachzucker. Und als solche werden sie ins Blut aufgenommen. Und dort sind sie aber keineswegs unbrauchbarer, übersäuernder Müll, sondern haben wichtige Aufgaben! Das Gehirn braucht die Kohlenhydrate, die Muskeln brauchen die Energie, das schließt das Herz, den Magen, den Bewegungsapparat mit ein!! Nicht umsonst leiden Leute, die eine heftige Lowcarb-Diät machen häufig an schlechter Laune, fühlen sich wackelig und können auch beim Sport nicht so viel leisten. Also, die KH sind wirklich nicht dazu da, dir nur Pickel zu bereiten - bei manchen hat die Ernährung allgemein einen Einfluss auf das Hautbild, es gibt aber auch viele Leute, die dahingehend gar nicht reagieren oder mehr aufs Wetter/Umweltfaktoren, das kann man also so pauschal nicht sagen. Übrigens werden Kohlenhydrate, sofern sie nicht sogort gebraucht werden, als Glycogen im Körper eingelagert! (Zumindest bis zu einem gewissen Grad, natürlich nicht tonnenweise) "Schlacken" halte ich wirklich für ausgemachten Schwachsinn! Wofür hat der Mensch denn sonst eine Leber und Niere, wenn nicht dafür, Stoffwelchselendprodukte abzubauen bzw. auszuscheiden. Ich empfehle dir dazu echt die Wikipediaartikel der beiden Organe. Ich denke also, dass "Schlacken", die abbaubar sind, durch diese Organe ausgeschrieden/abgebaut werden. Die, die eh nicht abbaubar sind, wie z.B. sich ansammelnde Schwermetalle, die bekommt man durch eine Fastenkur ganz bestimmt auch nicht aus dem Körper raus. Fasten hat daher für mich null Komma nix mit Entgiftung zu tun, sondern ich verstehe es eher als eine Reinigung des Geistes vielleicht... Nahrungsergängzungsmittel halte ich für unnötig, es sei denn, es gibt bestimmte medizinische Zwänge, die diese notwendig machen. Teilweise ist nichtmal nachgewiesen, wie gut z.B. die synthetischen Vitamine aufgenommen und verwertet werden. Ich bin davon überzeugt, dass man auch als Vegetarier, wenn man es richtig anstellt, ohne diese Mittel auskommt. Wenn du Fisch essen möchtest, dann finde ich das nicht kritikwürdig, sondern vor dem Hintergrund deiner Problematik fast schon begrüßenswert. Ich finde, es ist wichtig, dass du überhaupt etwas mit gutem Gefühl isst! Wichtig ist doch, dass du erstmal zu einem Normalmaß und einer "normalen" (was auch immer das sein mag) Ernährung zurückfindest. LG |
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![]() Mitglied seit 18.05.2006 |
Hallo,
jazzgabel, wenn du schon mal so viel über Ernährung googelst - hast du schon mal die Definition von "Orthorexie" (bzw. Orthorexia nervosa) nachgeschaut? So wie ich es dir weiter oben schon mal empfohlen habe? Ich ernähre mich auch gut und gesund, ich bin gesund - ich würde spontan sagen: Schmeiß deine ganzen Theorien in den Müll und iss einfach, worauf du Lust hast. Und wenn es eine Zeitlang Schweinebraten und Knödel sind, Spaghetti oder Schokolade - was solls! Und wenn du das nicht mehr schaffst, dann hast du wirklich eine Essstörung! LG bluemoon |
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![]() Mitglied seit 03.06.2007 |
Hallo,
Das geht natürlich nur, wenn der insgesamte Energieverbrauch trotzdem über Eiweiß und gesunde d.h. ungesättigte Fette gedeckt wird. Ich weiß nicht, mit welcher Begründung du diese Sätze schreiben kannst. Fakt ist, dass nach neueren Untersuchungen die Low Carb Diäten hinsichtlich Herzinfarkt, Bluthochdruck Schlaganfällen keinen Vorteil bringen. Im Gegenteil, erst vor einigen Wochen habe ich einen Artikel gelesen, dass es durch eine kohlenhydratarme Ernährung erst recht zu Plaques in den Blutgefäßen kommt, Kohlenhydrate eher schützend bei Infarkten wirken. Nicht umsonst ist eine der gesündesten Ernährungsweisen die mediterane mit viel Kohlenhydraten und wenig Eiweiß, viele ungesättigte Fette. Früher wurden die Diabetiker auf eine sehr eiweißreiche "Diät" gesetzt, es gab sehr viele Probleme (Niere, diabetische Retinopathie, offene Beine). Inwieweit dies nur auf einen schlecht eingestellten Zuckerwert zurückzuführen war oder auch an der eiweißreichen Ernährung lag, ist nicht ganz klar. Fakt aber ist, seit Diabetiker normal wie alle anderen Kohlenhydrate essen, der Blutzucker mit Insulin gut eingestellt werden kann, gibt es weniger Probleme. Es wurde zwar von den Steinzeitmenschen mehr Protein und weniger Kohlenhydrate verzehrt, aber die wurden auch nicht 80 Jahre und älter, sondern starben meist weit vor dem 50. Lebensjahr. LG Anne Stärke wächst nicht aus körperlicher Kraft - vielmehr aus unbeugsamen Willen. Mahatma Gandhi |
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![]() Mitglied seit 02.03.2010 |
Hallo,
immerhin geht meine Magen-Darm-Grippe langsam weg. Ich sollte mir nun aber tatsächlich überlegen was ich essen darf :) Schonkost heißt es ja. Lecker Zwieback und Haferschleim? Bananen sollen gut sein. Apfelmus? egal. Habe Orthorexia bei Wikipedia gefunden und kann tatsächlich sagen, dass das bei mir zutreffen könnte. Ich weiß nicht, ob ich schon lange genug damit Probleme habe, um es als das zu beschreiben, aber ich werde das mal meinem Arzt sagen. Der kennt das wahrscheinlich nichtmal. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass man diese Krankheit von einer Psychose gar nicht so gut trennen kann. Also bei Psychosen kommen ja noch einige Sachen hinzu, aber das Kreiseln, ist ja schon typisch. Ich werde mich damit noch weiter außeinander setzen - vielleicht :) wenn ich wieder psychisch gesunde müsste ich das ja dann gar nicht. Gestern hatte ich tatsächlich zum ersten Mal wieder das Gefühl normal zu sein - vielleicht weil das Fieber nachgelassen hat? Ich finde es toll, von euch gegen Argumente gegen die Theorien, die in meinem Kopf schwirren zu bekommen. Ich habe zum Beispiel auch gehört, dass bei eiweißreicher Kost erst recht eine Übersäuerung oder sogar Gicht drohen. Eigentlich behaupte ich ja normalerweise, dass man mit einem guten Körpergefühl eh immer das richtige isst. Wenn ich mega Lust auf was richtig deftiges habe, dann hat das vielleicht auch seine Gründe. Gut, manchmal räumt man seine Süßigkeiten Schachtel leer, und bereut es schon währrend man am Schlucken, kauen kann man das ja nicht nennen, ist. Kennt ihr das? Ihr sitzt beim Essen, und sagt euch: ok. noch eine Scheibe Brot, dann ist gug, dann müsste es dir eigentlich ausreichen, dein Magen ist gefüllt, hat noch Platz um das ganze durchzukneten, und du bist trotzdem satt. Und nach der besagten Scheibe, tut man so, als wäre dieser Teil von einem, der einem gerade gesagt hat was man tun soll, nicht im Raum. Als wäre "Mama" nicht in der Küche und würde also nicht sehen, dass man was "verbotenes" tut. Man schlingt dann einfach eine weitere Scheibe runter, und weil es so schnell ging nochmal :) das ist mir neulich mal passiert. Der Bauch tat schon weh, und weil es ja schon schlimm war würde eine 60gr Keks Packung auch nicht mehr schaden, als man eh schon angerichtet hätte - und tut währrend dem essen wieder so, als würde es der Teil, der einem eigentlich sagt, dass das nicht gut ist, nicht bemerken. Später am Abend, als mir immer noch schlecht von diesem faut-pax war, kam mir dann, dass ich was anderes gebraucht hätte. Mein innerer Kritiker, hat mir verboten so viel Brot zu essen wie ich will, und dazu gesagt, ich solle mich zusammen reißen, als ich am morgen schon merkte, dass es mir eigentlich nicht so gut ging, und ich am liebsten den ganzen Tag im Bett bleiben würde. Klar, dass ich es dem inneren Kritiker irgendwo, trotzig wie ein kleines Kind, heimzahlen musste. Als ich das bemerkt hatte, konnte ich mich auch viel besser um mich kümmern und hatte keine Essenssorgen mehr. Vielleicht steckt das auch hinter der Orthorexia? Vielleicht ist mein Körpergefühl manchmal einfach noch nicht sooo gut, als dass ich bemerken würde, dass der innere Kritiker mal wieder versucht es mir schwerer zu machen, als es ist. Das wird auf jeden Fall alles angesprochen. Zum Thema iss auf was du Bock hast: Kennt ihr Zotter handgeschöpfte Schokoladen? Es gibt eine Butter-Caramel Schokolade, normalerweise essen mein Freund und ich eine solche Schokolade mit dem Messer. Dünne Stückchen werden damit abgeschnitten, bevor wir daran rum lutschen. Er hatte vielleicht auch kurz solche Essensschwierigkeiten wie ich, hat am Sonntag aber entgegen meines Kopfschüttelns wieder zur normalen Lust am Essen zurück gefunden: Er aß anstatt nem Schoko-Croissant ein normales und packte da fast eine ganze Schokolade drauf. 2,95€ Schokolade auf einem Bio-Croissant. Wenn das mal nicht dekadent war. Aber ich glaube ihm hat es geholfen wieder zurück in die Normalität zu finden. Vielleicht muss ich auch sowas ähnliches machen. Aber erst darf ich wohl noch Schokost essen. Liebe Grüße, Jazzgabel |
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![]() Mitglied seit 02.03.2010 |
Interessantes Zitat:
"In kaum einem Bereich ist ein Gefühl der Kontrolle so leicht zu erzielen wie beim Essen, meint die Ernährungssoziologin Barlösius: Beziehungen, Jobs, Glück - alles ist dem eigenen Einfluss weitgehend entzogen. Doch was man sich einverleibt, darüber entscheidet man immer noch selbst. Kommt dann noch die Hoffnung dazu, mit einer bestimmten Ernährung sogar Krankheiten verhindern zu können, wächst der Eindruck der Selbst-Beherrschung weiter." aus dem Zeitartikel: www.zeit.de/zeit-wissen/2006/05/Titel_Ernaehrung.xml Das könnte der Knackpunkt sein. Jazzgabel |
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![]() Mitglied seit 15.08.2007 |
Sag mal Jazzgabel, hast du eigentlich auch ein Gewichtsproblem? Das mit der "verbotenen" zweiten Scheibe Brot kennt eigentlich jeder, der schon mal eine Diät gemacht hat. Das ist auch einer der Gründe, warum das bei den meisten auf Dauer nicht klappt. Was sich da bei dir meldet, ist nicht ein zweites Ich im Kopf, sondern dein Körper. Dem fehlt noch etwas und er verlangt nach mehr. Wenn das häufiger vorkommt, obwohl die Nahrungsmenge eigentlich ausreicht, kannst du davon ausgehen, dass er nicht "mehr" braucht, sondern "etwas anderes". Dann gibt es natürlich Konflikte mit deiner verkopften, eigenartigen Ernährungsvorstellung. Hör doch einfach mal auf deinen Körper und frag ihn, was er jetzt wirklich will. Stell dir gedanklich ein Buffet mit allen leckeren Sachen vor: Bei welchen Sachen läuft dir das Wasser im Munde zusammen? Ist es der Braten oder der Fisch, der Salat, das Kartoffelgratin, der Obstsalat? Dann bekommst du eine Vorstellung, ob es gerade Eiweiß, Kohlenhydrate, Fett oder Vitamine sind, nach denen dein Körper so heftig verlangt. Dann kannst du ja immer noch überlegen, womit du das Bedürfnis befriedigst. Manchmal ist der Bauch einfach klüger als der Kopf.
Liebe Grüße Salvy "Wenn du eine weise Antwort verlangst, musst du vernünftig fragen." (J.W.v.Goethe) |
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![]() Mitglied seit 20.11.2006 |
Hallo!
Die Seite von Stocker ist eine Katastrophe. Die Dinge, die er schreibt, stimmen aus wissenschaftlicher Sicht einfach nicht. KH lösen keinen Krebs aus, nicht bei normalem Konsum. (Und normal bedeutet, dass ca. 50 % des täglichen Energiebedarfes als KH durch KH aufgenommen werden) Aufnahme von KH führt zu Blutzuckerschwankungen, stimmt. Aber die sind physiologisch und normal. Alle anderen Nährstoffe führen (in anderem Ausmaß) auch dazu, allein schon deswegen, dass der Körper absolut unbedingt auf Glucose angewiesen ist! (Der biochemische Vorgang heißt Glycolyse- und das ist der Vorgang zur Energiegewinnung) "Fettarme Diäten machen krank" Unsinn. Der zu hohe Fettkonsum ist hier in Deutschland das größere Problem- einfach weil das Fett so viel Energie liefert. Kein Fett aufzunehmen ist auch schlecht. Die anderen Seiten sind noch schlimmer. Omega 3 Fettsäuren gehören zu den wenige Nahrungsergänzungsmitteln, die wirklich sinnvoll sind, und deren positive Effekte einwandfrei bewiesen sind. Aber du hattest ja noch was zu Eiweiß geschrieben: ja, zu viel Eiweiß kann zu Nieren- und Leberschäden führen, auch zu Gicht. Aber Übersäuerung?? Dieses ganze "Säurebildner" "Basenbildner" usw. ist Unsinn. Wenn der Körper wirklich übersäuert ist, - z.B. Ketoacidose bei Diabetes- dann ist das ein lebensbedrohlicher Zustand, der im Allgemeinen auf der Intensivststation behandelt werden muss. ~~~ Liebe Grüße, Kiwibirt ~~~
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![]() Mitglied seit 25.01.2008 |
Hallo,
ich glaube nicht, dass dir die Diskussion hier hilft. So kreisen deine Gedanken nur noch mehr ums Essen und irgendwelche Theorien und meiner Meinung nach ist das nicht gut für dich. (deshalb werd ich ganz sicher nichts darüber schreiben Du schreibst, du hattest schon psychische Probleme. Für mich hört es sich so an, als hättest du diese nun auf deine Ernährung "umgelenkt". Dann ist der einzige sinnvolle Ansprechpartner dein damaliger Arzt. Schreib mir, wenn ich total falsch liege. LG Judith |
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![]() Mitglied seit 08.11.2004 |
Jazzgabel, mach Dir mal klar, daß die Menschen in Europa noch nie eine so hohe statistische Lebenserwartung hatten und dabei so gesund waren wie heutzutage in unserer Gesellschaft. Wenn die Ernährungsweise des durchschnittlichen Mitteleuropäers so schlecht wäre, könnte das ja nicht sein. Es gibt aus meiner Sicht daher keinen Grund, ewig darüber nachzudenken, welche Lebensmittel welchen negativen Einfluß auf unsere Gesundheit haben könnten. Bei normaler Ernährung, die nicht einseitig ist und nicht nur aus Fertigfutter besteht, macht man schon nichts falsch, und ich möchte mal die Behauptung aufstellen, daß man umso kränker wird, je mehr man übers Essen (oder andere Dinge) grübelt. Die innere Einstellung zum Leben und zu den Mitteln, die man zum Leben braucht ("Lebens-Mittel"), sind nämlich durchaus von Bedeutung.
Wenn Du es nicht schaffst, diese Grübeleien abzustellen, brauchst Du professionelle Unterstützung, je schneller, desto besser. Viele Grüße, Jana |
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![]() Mitglied seit 04.12.2006 |
Hallo Jazzgabel,
ich finde deine Fixierungs auf gesundes Essen und Essen generell mehr als bedenklich. Ich engagiere mich sehr im Bereich Essstörungen und was meinst du, wie viele andere diese Probleme auch haben? Orthorexie finde ich ist ein gutes Stichwort und warum meinst du hast du das Problem noch nicht lange genug, um orthorektisch zu sein? Das klingt wie eine Magersüchtige, die sagt: "Ich bin nicht krank, ich habe ja noch einen BMI von 16." Wichtig wäre auf alle Fälle, dass du dich durchchecken lässt (hast du ja glaube ich schon gemacht, oder?), damit auszuschließen ist, was wirklich körperlich ist und welche Probleme dir dein Kopf macht. Hast du vielleicht auch mal an eine Ernährungsberatung gedacht? Vielleicht könnte man dir damit auch weiterhelfen?! Und denk mal dran, alles kann in Massen schädlich sein, aber wenn man sich einigermaßen ausgewogen ernährt, denke ich auch, dass der Körper sich holt, was er braucht. Auch eine ganze Schubkarre voller Süßigkeiten, die man futtert und beim Essen schon ein schlechtes Gewissen hat, muss mal sein. In der Regeln hat man nach Massen von Süßkram ja auch nicht gleich wieder Lust drauf, so pendelt der gesunde Körper ganz viel von alleine aus. Liebe Grüße, Lisa |
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![]() Mitglied seit 02.03.2010 |
Guten Abend,
habe heute endlich mal wieder was gegessen, ohne mit Krämpfen in der Bauchgegend und Fieber danach wieder flach zu liegen :) langsam gestartet mit Gemüsebrühe, mich gesteigert zu Grießbrei, später Kartoffeln mit Quark und zum Schluss Polenta. Jetzt noch paar getrocknete Feigen und Melissengeist hab ich auch entdeckt, soll bei der Art Magen-Darm-Grippe Wunder wirken. Zurück zum Thema :) @ Salvy Ein Gewichtsproblem habe ich keins - ich liege da im ehr unteren Durchschnitt was das Verhältnis von Körpergröße, Gewicht und Alter angeht - mal mehr mal weniger und ich bin damit zufrieden - auch mal mehr mal weniger;) Das mit dem Buffet ist ne super coole Idee. Vielleicht bastel ich mir mal morgen in der Arbeit, da hab ich viel Zeit ein Bildchen im Kopf, damit das auch immer wieder Nutzbar ist. Bei dem was ich da neulich hatte darf ich aber schon behaupten, dass das nichts mit gelüsten nach etwas anderem essbaren zu tun hatte. Es ging mehr darum etwas anderes nicht tun zu wollen. Hatte was zu arbeiten, worauf ich keine Lust hatte, und war den ganzen Tag ehr ein Jammerlappen, der einfach etwas mehr Fürsorge gebraucht hätte - und zwar von mir selbst. D.h. kein reiß dich zusammen von meiner harten Seite, und dann auch kein, das war genug von der selben Seite, als es ums Brot ging. Wollte kein logisches, richtiges, so muss es sein, hören, sondern einfach ein bisschen Trost und Aufmerksamkeit - und die von einem Selbst zu bekommen ist meist sehr viel wichtiger und oft leider schwerer als von den Nächsten zu erhaschen. Das mit dem Buffet finde ich trotzdem gut. @Kiwibirt, Danke! Hätte Stocker so auch ehr weniger jemandem weiter empfohlen. Es ist sogar mir aufgefallen, dass da manchmal behauptungen aufgeführt und scheinbar erklärt werden, man dann aber irgendwann merkt, dass es doch nicht begründet, geschweige denn belegt, (von wissenschaftlich will ich gar nicht reden) wurde. Zu dem Fett, ist das ja schon verwirrend - sogar deine Aussage könnte verwirrend klingen, und ich glaube aber, dass die meisten das selbe meinen wie auch du: Zu viel Fett ist schlecht, v.A. wenn es tierische d.h. gesättigte Fettsäuren sind. Für's anbraten eignen sie sich halt leider hervorragend :) Aber hochwertige kaltgepresste Öle, oder Nüsse und Samen, die selbiges enthalten sind eigentlich ganz gut. Aber ich glaube auch, dass Omega3 ebenso unnütz ist, wenn!!! es nicht im Verhältnis zu z.B. Omega 6 steht. Ich glaube das ist auch belegt. Das macht für mich jedenfalls Sinn, denn so wie Vitamine, Mineralstoffe und Fettsäuren in Nahrungsmitteln vorkommen, sind sie wohl auch gesund - nämlich kombiniert in einem bestimmten Verhältnis. Da helfen halt Omega 3 Kapseln aus dem DrogerieMarkt nicht so gut. das mit Säuren und Basen wird wohl wirklich ehr überbewertet. Hab ich auch was drüber gelesen - vielleicht sogar bei Stocker? Der Körper braucht halt ein Gleichgewicht. Zu Basisch sollte man auch nicht sein. Weiß leider wirklich nicht mehr, wo ich das gelesen habe, aber ich glaube dass zum Beispiel das Gehirn und die Verdauun es lieber mal anders mögen, ist auch egal, wo im Körper, aber Säuren werden auch gebraucht. Ich weiß inzwischen auch, dass der Körper den Haushalt ganz alleine regelt, z.B. über die Herzfrequenz und die Atmung - das merken wir gar nicht, aber es funktioniert ganz gut. Zum Glück vergesse ich nach einiger Zeit so manches wieder - so verwirrt es mich wenigstens nicht ewig....Vielen Dank für dein Wissen. Hast du das tatsächlich studiert? Alle Hochachtung jedenfalls, du weißt echt gut bescheid! Und das ganz ohne Orthorexia ;) @ Judith, Nein, du liegst da keineswegs ganz falsch. Muss aber sagen, dass ich durch meinen Aufruf hier und das schreiben mit euch ja erst wirklich darauf gekommen bin, dass es das ist. Du hast da völlig recht. Leider ist ja Arzt erst nächste Woche dran. Und ich bin sehr froh, dass ich jetzt sagen kann, dass da tatsächlich wohl was in ne Richtung geht - ging? irgendwie ist es echt schon besser geworden, jetzt wo ich es weiß - aber 24h sind ja jetzt nicht gerade eine soo lange Zeit in der man von Besserung sprechen könnte, aber es fühlt sich so an. könnte aber auch an der sinkenden Körpertemperatur liegen. Fieber ist nicht gut fürs Gehirn :) Ich bin wirklich gespannt, was er dazu sagt. Ich will vielleicht vor dem Arztgespräch auch nochmal lesen, was ich so geschrieben habe, und zu welchen Schlüssen ich und ihr- wir gekommen sind. z.B. Dass ich meine alte Erkrankung auf nen anderen Bereich geschoben zu haben scheine. Möglicherweise um eine Art Kontrolle über einen Bereich zu haben, oder etwas bestimmen und entscheiden zu können. s.o. Aber vielen Dank Judith. Sehr richtig :) Ich habe heute auch schon weniger darüber nachgedacht, mir manchmal einfach gesagt: denk nicht drüber nach, iss einfach. Ich hatte zum Beispiel beim Grießbrei schon echt erst Beklemmungen: Milch? Hat früher der Arzt nicht gesagt, es sei bei Magen-Darm Grippe nicht so gut? egal. Iss jetzt. Dann hatte ich SandornSirup drauf gemacht. - Oh nein. Getreide und Zucker. Oh je, jetzt produziert mein Mund vielleicht zu wenig Amylase und Verdaut nicht richtig, und nachher bekomm ich vom Grieß noch Verstopfung - Halt die Klappe und Iss jetzt. Und: nix passiert. Es ging mir gut. Aber auf dem Klo habe ich die Reste von der Verdauung von Gestern gesehen - Ich musste fünf mal hingucken, weil ich es nicht geglaubt habe - habt ihr schon mal Rote Bete Saft getrunken? Super Sache :) So Farben froh... @ Jana, eigentlich darf ich glaub auch selbt behaupten, dass ich wohl ehr zu gesund als zu ungesund esse. Die paar Brotscheiben zu viel, oder die paar gramm mehr Zotter Schokolade schaden mir wohl kaum, und gemessen an dem Konsum-Verhalten der anderen wohl auch niemandem. Mein kleiner Perfektionist, der sich immerwieder meint in den Vordergrund drängen zu müssen, schadet mir mal wieder, indem er mir versucht einzureden, ich würde mich nicht gesund genug, oder ökologisch genug, oder tierfreundlich genug ernähren (quasi in letzter Instanz, nachdem ich ihn schon aus vielen Bereichen in denen er versucht hat mich schlecht zu machen). Mieser hinterhältiger kleiner xxxx hat sich in nen ganz schön persönlichen Bereich eingeschlichen - kein Wunder, dass ich ne Magen-Darm-Grippe habe, hätte wahrscheinlich eh nix mehr essen können. @ Lisa, das mit der Schubkarre, werde ich jetz mal lieber nicht ausprobieren ;) aber du hast recht, meistens hat man dann länger keine Lust mehr drauf - ich habe zum Beispiel seit meiner Kindheit keine Lust mehr auf Zitronen Limo. Oder seit Montag nicht mehr so große Lust auf Kuchen. Habe heute davon n Krümel genascht. Hat mir zwar noch geschmeckt, aber so große Lust hatte ich nicht, dass ich weiter naschen wollte. Ne Ernährungsberatung würde ich wohl als aller letztes machen. Ich glaube das wäre im Moment wohl das schlimmste. Ich glaube die Wissenschaft ist sich selbst uneinig, und jeder muss da wohl seinen Weg finden, und nachspüren, was ihm bekommt und was nicht - sollte sich rausstellen, dass ich tatsächlich etwas gar nicht oder sehr schlecht vertrage oder verstoffwechsle ist das vielleicht zu überlegen, aber sonst ehr nicht. Mein Freund hatte letzte Woche bei seiner Arbeit eine Beraterin im Haus, die hat allen ernstes behauptet, man solle mindestens 5 Mal am Tag richtig ordentlich essen. Das glaube ich kann nicht gut sein, außer für den Erhalt ihres Jobs. Drei mal Ordentlich, oder fünf mal etwas weniger, ja, aber fünf mal üppig? das kann eigentlich nicht sein. da ist man doch auch andauern müde - kann sein, dass es gut ist, wenn man den Insulinspiegel einigermaßen Konstant hält, aber ich glaube, wenn man ehr Vollkornprodukte oder Gemüse, oder sogar Obst isst, fällt der Insulinspiegel nicht so schnell in den Keller wie bei Zuckerhaltigen Menus und Limonaden, und dann reichen vielleicht auch 3 Mahlzeiten, je nach Stoffwechsel aus. Fünf sind vermutlich auch ok. Und vielleicht ist das auch wie mit der Schubkarre, wenn man sich auf 5 einpendelt wird es irgendwann wohl auch so sein, dass man aus 5 üppigen 5leichtere Mahlzeiten macht. Das mit der Orthorexie werde ich in jedem Fall ansprechen. Ich kann mir schon vorstellen, dass das auf mich zutrifft, aber ich würde es in meinem Fall ehr als eine Spielart der alten Erkrankung ansehen. Ein Stempel reicht mir schon. Wenn ich die zweite Erkrankung unter der ersten mitbehandeln lassen kann, will ich das lieber so machen. Genau aus dem Grund wird diese Krankheit wohl auch Kritisiert, bzw. die Einführung dessen in den ICD 10 z.B. es würde das ganze mal wieder schwieriger, verschwommener machen - jedenfalls für Ärzte um abzugrenzen, wo es eben manchmal keine Abgrenzungen gibt. Und für Betroffene ist es eben unangenehm mit so einem Stempel rumzulaufen. Den muss man nicht jedem zeigen, aber es reicht auch zu wissen, dass man was geheim hält. Ich habe zum Beispiel noch niemandem in meinem Freundeskreis was von meinem Problem erzählt. Die Vorerkrankung war schon schwer genug. Es ist wirklich schwer für erkrankte, mit Blicken von Freunden umzugehen, die einen ansehen, als wollten sie fragen: tickst du noch richtig? oder muss ich gleich Medikamente holen. Man stelle sich das mal beim essen vor. Tickt sie noch ganz richtig? oder überlegt sie schon wieder irgendwas. Ich bin mir ja schon sicher, dass ich da ne Störung in der Art habe, ist nur noch die Frage, wie ich damit umzugehen habe. Ob ich die Störung so überhaupt annehmen muss, oder ob ich nicht auch irgendwann sagen kann - sie ist weg. Oder ob es heißt, dass ich meine Umwelt jetzt zwingend darüber in Kenntniss setzen muss, dass man mit mir am besten nur noch über das Wetter und nicht mehr über das Essen spricht? Jedenfalls fände ich es glaub schon sehr schlimm zu der Vorerkrankung nen zweiten Stempel mit mir rumtragen zu müssen, der mich als Essgestörte stigmatisiert. Bei der Vorerkrankung habe ich es geschafft damit auch gegenüber meiner Umwelt so umzugehen als sei es etwas normales - nochmal einen oben drauf? mhh weiß ja nicht. Ne eh schon gestörte, hat ne neue Störung? Ich glaube gestört alleine reicht schon. Schon krass oder, dass ich das so schlimm finde - die Krankheit selbst wäre kein Problem - aber nen zweiten Namen - uncool. Ich würde es lieber so formulieren, dass meine alte Erkrankung sich auch in sowas ausdrücken kann. Das tut sie eh in verschiedenen Formen und ich hatte ja noch bevor ich von Orthorexia gelesen hatte den Eindruck, dass es sehr ähnlich ist zu dem was ich damals durchgemacht hatte - nur dass meine Umwelt nix durchmacht :) Sie lässt sich nur gut und gerne von mir bekochen... Mir ist aber übrigens ja aufgefallen, dass ich ja den Titel für dieses Thema mit den Worten "Hilfe Essstörung" begonnen habe - so weit weg kann das also nicht sein. Die Kriterien laut Wikipedia lauten " * Die Störung dauert über einen längeren Zeitraum an" das tut sie nicht wirklich, stören tut es mich seit maximal einem Monat - vorher war ich nicht mehr gestört als jeder andere Vegetarier, oder die tausende von Menschen die seit einiger Zeit mehr und mehr Bio einkaufen. " * Es gibt bedeutende negative Auswirkungen auf die Lebensqualität des Betroffenen, z.B. soziale Isolation" sozial isoliert würde ich mich noch nicht bezeichnen. War jetzt mit Fieber zu Hause, hatte aber auch hier immer Menschen und sogar Besuch um mich herum und habe sogar zwei Mal für diesen gekocht, und ein drittes mal bei jemandem mitgegessen. * ständiges Kreisen der Gedanken um das Essen "heute war es schon weniger" * Schuldgefühle, falls vom Ernährungsplan abgewichen wird "wenn ich mir selbst meine etwas vorschreiben zu müssen, dann kommt das vor, s.o. Brotbeispiel, aber ich glaube auch dass das jeder hat. Wenn ich mal nen gut und günstig Käse kaufe, weil es am Sonntag an der Tanke halt keinen anderen gibt ist das auch mal nicht so tragisch, und wenn ich bei jemand anderem was anderes zu essen bekomme, finde ich das meistens ehr befreiend - was ja widerum ein Anzeichen ist, dass da was nicht stimmt, und ich mich selbst zu sehr einschnüre" " * Gefühl der Überlegenheit, Missionierungseifer, um andere von seiner Ernährung zu überzeugen." Ja manchmal geht das mit mir durch - ist aber bei Vegetariern wohl auch ehr üblich, und bei all den anderen Idealisten, Utopisten und Weltverbesserern wohl auch. Hat bei mir ehr seltener was mit der Ernährung zu tun, mehr mit allgemeiner Lebensführung, ich bin ehr intoleranter glaube ich. Jedenfalls finde ich es blöd, wenn ich mir ne Milch für 1,55€ kaufe und sie dann wenn leer getrunken durch H-fettarm und ich war am billigsten im Rewe-Milch ersetzt wird. Genauso mit Olivenöl - mag es Orthorexie sein oder auch einfach nur, dass ich es beschissen finde, wenn mein kaltgepresstes Olivenöl in höherwertiger Bio Qualität - nicht nur irgendein EU Siegel - durch Ja-Öl ersetzt wird. Das geht auch mal, wenn nix anderes da ist, aber ich sage mir halt schon: wenn ich mir die Qualität eines Lebensmittels nicht leisten kann, die es mir wert sein sollte, und die es haben sollte, dann brauche ich es nicht zu kaufen. Es muss nicht unbedingt bio sein. Ich kaufe auch mal einfach nur regional. Aber manchmal ist mir Ja! und Gut und Günstig! und Aldi und Lidl einfach zu suspekt. Wie man rausgehört haben wird wohne ich in einer WG, da kann es also schonmal vorkommen, dass ich erkläre warum ich will, dass mein teures Öl nicht durch billig Ware ersetzt wird. Und dass ich als Vegetarier und Tierfreund gerne mal ein Quarks & Co Podcast s.o. weiter poste, wenn es darum geht Leuten zu zeigen wie Lebensmittelproduktion funktioniert währrend sie nichtsahnend Tonnenweise Milch trinken wie sie Wasser trinken sollten. Ich bin auf dem Bauernhof aufgewachsen und weiß, dass artgerechte Tierhaltung nicht utopisch ist, sondern unter anderem vor allem ein Problem wegen unfairen Milchpreisen und dem desinteresse von Konsumenten ist. Jetzt hab ich mal ganz klassisch der Orthorexie entsprechend geschrieben und geschrieben und noch dabei missioniert :) und möchte an dieser Stelle "Howard" von den Muppets zittieren: fängt bei 014min an und ist sehr lustig, ich mag die ganze Folge gerne. www.youtube.com/watch?v=VYFSb2hy2fc&feature=related In diesem Sinne gute Nacht "Boy am I hungry" ;) |
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![]() Mitglied seit 06.02.2009 |
ich finde du hast eine essstörung. es fängt da schon an, den ganzen tag den kopf zuzerbrechen, was ungesung ist und was nicht.
kein milch zu trinken wegen massentierhaltung, naja. da darfste auch kein obst oder gemüse essen, weil die gespritzt sind. oder lange in den kühllager lagern und die umwelt mit treibhausgas vergiften. jetzt mal im ernst... wenn du es schon früh erkennst, dass es bei dir immer schlimmer wird mit den nachdenken, dann geh aufjedenfall zum arzt, bevor die teufelsspirale noch größer wird, und garnicht mehr raus kommst. Denn jeder weiß, sowas kann gewährlich enden. |
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![]() Mitglied seit 16.01.2006 |
Hallo,
man muss nicht alle Kriterien erfüllen, die da stehen, um essgestört zu sein. Eine Krankheit, noch dazu eine psychische, findet immer ihre ganz eigenen Ausprägungen, deswegen gibt es ja auch Diagnosen wie "atypische Essstörung" oder "atypische Anorexie", weil einige, aber nicht alle der für typisch gehaltenen Symptome auftreten. Es ist falsch, sich Normalität vorzuspielen, nur, weil man scheinbar noch nicht lange genug/doll genug unter seiner Störung leidet. Oder noch nicht sozial isoliert ist. Je länger man mit diesen Argumenten die Einsicht blockiert, desto größer die Wahrscheinlichkeit, am Ende genau da zu landen... LG |
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![]() Mitglied seit 12.06.2009 |
hallo jazzgabel,
dein problem kenne ich. ich liebe es zu fasten. nach dem fasten fühlt man sich kraftvoll, frisch, einfach wie neu. als ich zum 1. mal gefastet habe, ging es mir wie dir. ich glaube, du hast einfach zu schnell umgestellt. nach dem fasten braucht der darm wieder eine gewisse zeit, um sich auf die " normale" kost einzustellen. obst sollte man auf keinen fall nch dem fasten essen. mindestens 2 wochen nciht. anfangen kannst du mit gekochten karotten, kartoffeln gekocht, polenta, hirse...eben alles was leicht verdaulich ist. und dann ganz langsam, vielleicht jeden tag ein neues nahrungsmittel dazunehmen. es ist egal nach welcher methode du dich ernährst. wenn du biomilch kaufst, kannst du davon ausgehn, dass die milch nicht " verseucht" ist mit hormonen und antibiotikum und dem genfutter, was die tiere zu essen bekommen. bei bioland und demeter ist das verboten. vielleicht reduzierst du deinen milchkonsum auf das nötigste und ersetzt so gut es geht kuhmilch durch hafermilch, sojamilch, dinkelmilch usw. ist eh gesünder. wenn du auf fisch und fleisch verzichtest, ist das sehr gut. es geht nicht nur um die massentierhaltung, um diese endlose quälerei und das barbarische schlachten, es geht auch um das fleisch generell. es ist nicht gut. das futter ist schlecht, die tiere bekommen viel zu viel antibiotikum und hormone, und werden innerhalb kürzester zeit hochgezüchtet. gerade vor ein paar tagen habe ich einen filmbeitrag in der ard gesehn, wo es um lachse ging. mir ist fast schlecht geworden. fisch ist so belastet, die lachse werden in 8 monaten so hoch gemästet, wo ein wildlachs 6 jahre braucht. kranke fische sind da als sondermüll entsorgt worden, weil sie in chile, wo sie gezüchtet werden seuchen und infektionen verbreiten. nun, das ist auch egal...jedenfals hier im forum, es ist ja ein vegetarisches forum, und ich hoffe, dass alle nicht-vegetarier dieses respetieren. wenn du weitere fragen hast, schicke mir eine km. liebe grüeß tina Der Mensch ist, was er ißt! Paracelsus sagt: "Laßt eure Lebensmittel eure Heilmittel sein!" |
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![]() Mitglied seit 15.12.2008 |
Hallo!
Ich befürchte fast, das hilft dir nicht viel, aber bei deinem Beitrag musste ich zweierlei denken: Zuerst - das ist keine Ess-Störung, denn Ess-Störung ist ja Anorexia nervosa - oder mentalis, bulimia nervosa und mentalis und all der Sch**ß. Aber dann fiel mir noch etwas ein. Ich war letztes Jahr zur Behandlung meiner Ess-Störung für vier Monate in einer Klinik. Das was du da schilderst, mit deinem "ich muss gesund essen" klingt nach einem "Gesundheits-Tick" beim Essen. Ich hoffe, du nimmst mir das nicht krumm, denn das soll nicht danach klingen, dein Beitrag klinge zwanghaft oder so. Aber möglich wäre es ja. Mein Tipp wäre also: Onkel Doktor aufsuchen, wegen deines Kohlenhydrat-Problems und eventuell den Onkel Psycho Doktor aufsuchen, wegen deines.. äh.. eventuell vorhandenen Ernähungsfimmels. Liebe Grüße Das TerrorWeib |
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![]() Mitglied seit 18.05.2006 |
@TerrorWeib,
das was du "Ernährungsfimmel" nennst, deutet auf eine klinisch definierte Essstörung hin. Neben Anorexie, Bulimie usw. gibt es auch die "Orthorexie" (das ist zwanghaftes "Gesund-essen-Müssen"). LG bluemoon |
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![]() Mitglied seit 22.11.2008 |
Hallo
Eindrücklich und wies im Lehrbuch steht, was hier abgeht! Ich bin überzeugt, dass du dringend Hilfe brauchst und zwar die eines Psychiaters. Dein Ernährungsproblem scheint eines unter vielen zu sein. Bevor du in die nächste schwere Psychose fällst, hole dir professionelle Hilfe und zwar bald! Ich wünsche dir alles Gute und baldige Hilfe Oponone |
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![]() Mitglied seit 22.05.2010 |
Hi Jazzgabel, wenn Du schreibst das Du Sodbrennen bekommst, deutet das auf erhöhte Magensäure- Produktion hin, was bei einer mäßigen Verdauung auch kein Wunder ist, wenn Du viel Getreide und Rohkost isst. Probier mal Reis, ist nach Ayurveda ein neutrales Getreide und zum Frühstück Äpfel, Birne, Banane und was der Markt so bietet - kleinschneiden - und mit Anis, Fenchel- Samen frischem Ingwer mit Orangensaft kurz köcheln das es geradeso weich wird. Dazu kannst Du gekochte Hirse essen. Ist sehr bekömmlich und hat noch bei kein/er/em Sodbrennen verursacht.
Hier mal Idealen Lebensmittel -nach Ayurveda- für Vata Konstitutionen Obst > Zu empfehlen sind alle saftigen, süßlichen und leicht sauer schmeckenden Früchte wie: Aprikosen, Kirschen, Beeren, Datteln, Feigen, Trauben, Mango, Papaya, Orangen, Ananas, Pflaumen. Diese Früchte eignen sich auch als leichte Zwischenmahlzeit. Gemüse > Sehr verträglich sind alle süßen, saftigen und erdigen Gemüse wie: grüner Spargel, Okra, grüne Bohnen, Kohlrabi, Kürbis, Schmorgurke, Pastinaken, Karotten und Rote Beete. Proteine > Die besten Vata- ausgleichenden Eiweißträger sind Milch, grüne Mung- Bohnen und Urad- Dal (Linsen). Sie sollten insgesamt ca. 4-mal die Woche gegessen werden. Aber auch Samen, Nüsse, Kreuzkümmel, etwas Ziegenfrischkäse oder milden Naturjogurt sind in geringen Mengen empfehlenswert. Alle eiweißreichen Nahrungsmittel sollten am besten mittags zusammen mit gekochtem Gemüse, Reis und etwas Salat gegessen werden. Getreide > Das beste Getreide ist Reis. Hafer, Weizen oder Dinkel sind ebenfalls empfehlenswert und können zum Frühstück oder Abendessen die Grundlage einer leicht verdaulichen Mahlzeit sein. Gewürze > mit einem süßlichen Geschmack und harmonisierender Wirkung wie Basilikum, Lorbeer, Zimt, Majoran, Oregano, Salbei, Thymian. Hing, Kreuzkümmel, Anis, Fenchel, Ingwer und Muskat machen den Körper warm, die Speisen leicht verdaulich und wirken Blähungen entgegen. Lieben Gruß Manfredo) |
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