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Vegan leben?

Vom 09.12.2008 20:31 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

DasBackteam Smutje


Mitglied seit 26.10.2007
360 Beiträge (ø0,21/Tag)
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Hey, so leute ich habe mir doch mal die mühe gemacht den ganzen theard da von willy, den er eröffnet hat durchzulesen ^^ und cih muss sagen ihr habt euch echt ganz schön dolle angezickt respekt xD. aber jetzt mal eine frage von mir: ihr habt doch sicher (alle) mal meinem theard gelesen vegane ernährung wie meistert ihr das? gelesen? na ja wie auch immer vorallem du cappu hast geschrieben, dass man die gründe für vegane ernährung aufschreiben könnte und warum vegan leben gesund ist. ich möchte dich bitten das zu tun. aber auch alle anderen veganer die hier im CK sind. ich will euch nicht angreifen und wer meinen theard gelesen hat, der weiß das ich mich dafür interessiere und niemanden verletzen will etc. Achtung / Wichtig Pfeil nach rechts ich finde es ehrlich gesgat wichtig, dass wie schon im anderen theard immer noch 10 000 vorurteile existieren und dass diese endlich zunicht gemacht werden sollten. ich hoffe ihr habt den satz jetzt verstanden ^^ Lachen also die vorurteile sollen weg. und nciht nur ihr veganer habt mit vorurteilen zu kämpfen hey sogar wir vegetarier haben damit zu kämpfen ^^ ich möchte euch bitten eure ernährungsform hier einmal gründlich mit pro und eventuell sogar contra argumenten klar darzustellen ^^ damit endlich jeder hier im CK das versteht und es nicht mehr zu solchen diskusionen und rumzickerein kommen muss. leute das ist auf die dauer langwelig xD. das hatten wir hier schon oft. auch wenn ich noch nciht lange dabei bin ich kriege es mit ^^
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Vom 09.12.2008 20:36 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Käferblau  Sternekoch


Mitglied seit 17.05.2004
6.270 Beiträge (ø2,14/Tag)
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...ist schon wieder Fön... BOOOIINNNGG.... BOOOIINNNGG.... BOOOIINNNGG....

Oder einfach nur zu kalt???

Liebe, verständnislose Grüße von einer, die nicht alle Beiträge auswendig kann... BOOOIINNNGG....

\"\"
Born to bake!
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Vom 09.12.2008 20:39 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

DasBackteam Smutje


Mitglied seit 26.10.2007
360 Beiträge (ø0,21/Tag)
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ich verstehe deinen beitrag nicht aber ist in ordnung xD. und ich habe auch nciht verlangt dass du das auswendig kannst xD. wenn du magst kannste in meinem profil mal nachlesen ^^
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Vom 09.12.2008 23:16 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Leochen Suppenkoch


Mitglied seit 15.01.2004
1.062 Beiträge (ø0,35/Tag)
Hallo Backteam

ich finde es klasse, wenn sich jemand für vegane Ernährung (und/oder Lebensform allgemein) interessiert - mehr davon ! Na!

Die Gründe aufzulisten warum ich es für richtig halte, sich vegan (also ohne jegliche Produkte die vom Tier stammen) zu ernähren, ist finde ich insofern eine Herausforderung, als dass mir garantiert immer wieder was einfällt, was ich vergessen habe.

Aber fangen wir mal an.. am besten am Beispiel der (Milch)kühe.

MILCH ist dafür gemacht, ein Kalb innerhalb von kürzester Zeit von einem zweistelligen Kilobetrag zu an die 900 Kilo wachsen zu lassen. Dafür ist sie gedacht. Und nicht dafür, den sowieso schon überernährten Menschen zu dienen.

MILCH enthält nicht nur Vitamine und Nährstoffe, die das Kalb zum Wachstum braucht, sondern auch alle Medikamente und Pestizide, die die Kuh mit der Nahrung aufgenommen hat (und das hat sie..!) und vor allem auch alle (Stress-)hormone, die ihr Körper ausgeschüttet hat, als ihr vielleicht gerade das Kälbchen weggenommen wurde.
Womit wir beim nächsten Punkt wären.
Kälber werden innerhalb weniger Stunden (bei Biotierhaltung 48,großartig) von ihrer Mutter getrennt, was für beide Seiten unglaublichen Stress bedeutet - nur damit der MENSCH die MILCH trinken kann, die er überhaupt nicht braucht.
Auch MILCHkühe werden geschlachtet. Ihre Körper werden durch die unnatürlich hohe Geburtenfrequenz so sehr beansprucht, dass sie bald niht mehr in der Lage sind, die geforderte Menge Milch zu produzieren und landen somit in der Schlachthalle. Also unterstützt man auch als Milchkonsument indirekt die Schlachtung.

Die Haltung von (MILCH)Kühen ist tatsächlich sehr schädlich für die Umwelt, genau wie jede andere Massentierhaltung auch. Nicht nur dass Kühe Unmengen an CO2 ausstoßen (hinten UND vorne), auch die Energie, die die Milchproduktion benötigt verursacht einen immensen CO2 Ausstoß. Dazu kommt noch der Wasserverbrauch. Das Trinkwasser, das Wasser für die "Sauberhaltung", ABER auch das Wasser, was dazu benötigt wurde, das Getreide heranzuziehen, wäre wohl besser in Menschen investiert. Genau wie das Getreide, was in die Kuh gesteckt wird. Völlig ineffizient. Man steckt (beispielsweise) 1000kcal in eine Kuh hinein und kann daraus letztlich gerade mal 100 (!!!) wieder gewinnen. Wenn man eins und eins zusammenzählt liegt wohl auf der Hand, dass man mit diesen 1000 Kalorien aus dem Getreide viel viel schneller und mit weniger Energieinput Menschen satt kriegt, als wenn man sie (die Kalorien) erst noch durch die Kuh wandern lässtl.

Hinzu kommt, dass die Fläche, die für den Anbau von Futtergetreide benötigt wird in Südamerika nicht mehr für den Eigenbedarf der Landbevölkerung zur Verfügung steht - nur weil Europäer und Nordamerikaner glauben, brüchige Knochen zu bekommen wenn sie keine Milch tränken und auf ihr Steak nicht verzichten können.

Über den gesundheitlichen Aspekt vom MILCHkonsum kann ich nicht allzuviel sagen, nur so viel:
Es ist bekannt, dass Kuhmilch (gerade bei Kleinkindern) Allergien und Hautausschläge auslösen kann wie Neurodermitis. Auch Verdauungsprobleme durch den Verzehr von Milchprodukten sind keine Seltenheit.
In den Ländern, in denen am wenigsten Milch getrunken wird, gibt es am seltensten Osteoporoseerkrankungen und andersherum. Da nun einen Zusammenhang zu sehen ist nun vielleicht jedem selbst überlassen, ich kann es mir vorstellen, da Milch die Aufnahme von Calcium im Körper negativ beeinflusst. (Auch wenn die Medien unserer Gesellschaft leider bis dato das Gegenteil einbläut, und das auch noch bedauerlicherweise in den meisten Fällen erfolgreich..*seufz*)

So, mir fällt bestimmt noch mehr ein, aber gerade fallen mir die Äuglein zu müde
[Bis morgen]viele Grüße
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Vom 10.12.2008 00:29 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

clubtigerente Suppenkoch


Mitglied seit 16.01.2006
1.182 Beiträge (ø0,51/Tag)
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Hallo,

eines vorweg: Ich bin Vegetarierin und nicht Veganerin. Das hat nur einen Grund: Meine Allergien gegen alle Nüsse und alle Hülsenfrüchte (Soja, Bohnen und und und). Ich finde es vor diesem Hintergrund gesundheitlich nicht vertretbar, selbst vegan zu leben, weil ich z.B. mit pflanzlichem Fett und Eiweiß wohl zu kurz käme.

Ich denke jedoch, dass eigentlich die vegane Lebensweise fast schon logischerweise auf die vegetarische folgt. Denn Vegetarismus ist eben A sagen, ohne B zu sagen, es sei denn: Man isst nur aus Geschmacksgründen Fisch und Fleisch nicht!
Wer aber aus ethischen Überlegungen heraus entscheidet, der kann ja nicht sagen, Rindfleisch zu essen, schadet der Kuh, ihre Milch zu trinken aber nicht. Natürlich müssen Kühe gemolken werden, keine Frage. Aber man unterstützt durch seinen Konsum eben eine ganze Industrie. Das steht eben für mich hinter vielen Dingen. Mit Eiern ist es doch das selbe. Ich helfe den Hühnern nicht, wenn ich nur ihr Fleisch nicht esse, wenn dann muss man wohl konsequent sein. Vegan geht eben weiter, man beutet keine anderen Lebewesen aus, weil man dann auch auf Leder, Pelz, Wolle, Horn und Seide verzichtet. Ich denke auch, dass veganes Essen sehr gesund sein kann, wenn man darauf achtet, eben ausgewogen und von allem genug zu essen. Ich glaube nicht, dass eine Mangelernährung da irgendwie vorprogrammiert wäre, warum auch.

Wie gesagt, für mich selbst kommt veganes Leben leider nicht in Frage. Aber wenn ich könnte, wüsste ich, warum ich persönlich es tun würde. Ich muss leider in dem Rahmen bleiben, der für mich gesund ist. Deswegen verzichte ich auf Leder, Wolle, Seide, Pelz, Horn etc., esse keine Eier, keinen Fisch und kein Fleisch. Aber eben immernoch Käse, Joghurt und Milch.

Ich bewundere Veganer für ihre Konsequenz.

Liebe Grüße
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Vom 10.12.2008 12:46 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

tini_007 Smutje


Mitglied seit 10.10.2007
208 Beiträge (ø0,12/Tag)
Zitat Clubtigerente: "Natürlich müssen Kühe gemolken werden, keine Frage."

Das stimmt so nicht ganz; wenn Kühe ihre Kälbchen abstillen dürften, würden sie auch keine Milch mehr geben... genau wie Menschen.

Ansonsten habt ihr beiden schon eine sehr gute Zusammenfassung geschrieben! kann mich allem nur anschließen.
LG
Tina
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Vom 10.12.2008 13:33 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Schneckentier Kaltmamsell


Mitglied seit 14.08.2006
986 Beiträge (ø0,47/Tag)
Warum vegan Essen gesund ist:

- Verzicht auf Fast Food: kein Burger von McDoof, keine Pizza vom Pizzaservice, kein Döner...
- kein übermäßiger Genuß von Süßigkeiten: wenn man alles wegläßt wo entweder Gelatine oder Milch drin ist, bleibt nicht allzuviel übrig. Und die paar Sachen hängen einem dann auch irgendwann zum Hals raus, finde ich zumindest.
- Essen muß selbst und aus frischen Zutaten gekocht werden, dadurch bewußte Ernährung. Ich hab bis jetzt z.B. nur eine "saubere" Tütensuppe gefunden.
- kein übermäßiger Genuss von Fett, das meiste Fett in unserer Ernährung ist tierischen Ursprungs

Klar, kann man alles auch ohne vegane Ernährung haben, aber bei Vegan ist sozusagen alles inkl. :o)

Gruß
Schneckentier

P.S. Ich bin kein Veganer, wenn ich genug Hunger habe esse ich ALLES.
P.P.S Hat zufällig jemand eine Liste mit "essbaren" Kartoffelchips???
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Vom 10.12.2008 14:03 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

kiwibirt  Suppenkoch


Mitglied seit 20.11.2006
1.731 Beiträge (ø0,86/Tag)
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Hallo!

Hier mal der BLickwinken einer angehenden Oecotrophologin - also vom wissenschaftlichen Standpunkt aus gesehen, nicht vom ethischen.

Prinzipiell ist die vegane Ernährung nicht für alle geeignet. Kinder rein vegan zu ernähren ist medizinisch und ethisch absolut nicht zu vertreten. Die Nährstoffdichte ist für Kinder zu gering, was unter anderem zu schweren Wachstumsstörungen und schweren Mangelerscheinungen fühern kann.

Die Gefahr einer Unterversorgung besteht auch bei Erwachsenen. (ich wiederhole: die Gefahr- das heißt nicht, dass alle Veganer unterversorgt sind, es heißt einfach nur, dass die Wahrscheinlichkeit größer ist, dass sie mit Vitaminen etc. unterversorgt sind!)

Stillenden und Schwangeren ist eigentlich von der veganen Ernährung auch abzuraten, geht aber noch eher (mit entsprechender ärztlicher Kontrolle) als Kinder vegan zu ernähren.

Wie gesagt- das ist der wissenschaftliche Standpunkt. Dass es eine Reihe Gründe gibt, sich vegan zu ernähren, bestreite ich überhauptnicht!

Lg, Kiwibirt


\"\"\"\"

Streng genommen hat nur eine Sorte Bücher das Glück unserer Erde
vermehrt: die Kochbücher.


(Joseph Conrad) miau, ruuuuuup!
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Vom 10.12.2008 14:08 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

tini_007 Smutje


Mitglied seit 10.10.2007
208 Beiträge (ø0,12/Tag)
Veganer stehen in der Gefahr, mit VITAMINEN unterversorgt zu sein? Du meinst sicherlich Kalzium, Zink oder Eisen, oder, Kiwibirt?
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Vom 10.12.2008 14:09 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

tini_007 Smutje


Mitglied seit 10.10.2007
208 Beiträge (ø0,12/Tag)
(ok, es sei denn Du sprichst ausschließlich vom B12)
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Vom 10.12.2008 16:11 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

clubtigerente Suppenkoch


Mitglied seit 16.01.2006
1.182 Beiträge (ø0,51/Tag)
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@tini_007: Ja, ist schon klar, ich meine, wenn du dir jetzt den Betrieb vorstellst, wie er heute nunmal konventionell meist aussieht. Dann kann man dort nicht die Kuh einfach stehen lassen. Dass sie unter natürlichen Bedingungen nicht ewig Milch geben würde, ist klar. Viele sagen ja als Argument gegen Vegetarismus oder Veganismus "Das Tier wird eh geschlachtet. Die Kuh gibt eh Milch. Das ist doch sinnlos..." Und darauf habe ich das bezogen.

Ich denke, Vitamine allgemein sollten echt nicht das Problem sein. Wie du schon sagst, vielleicht B12. Und sonst vielleicht eher Eisen etc. Aber deswegen habe ich beispielsweise von ausgewogener Ernährung geschrieben. "Nur" vegan kann zu Mängeln führen, man muss vegan mit Köpfchen essen. Und man kann ja immer mal checken lassen, ob alles ok ist. Im Übrigen kommen Eisenmängel oder ähnliches auch bei Fleischessern oder Ovo-Lacto-Vegetariern vor...tierische Produkte sind also kein Garant dafür, dass man keine Mängel hat. Lächeln

LG
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Vom 10.12.2008 17:35 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

sabse_kocht Kartoffelschäler


Mitglied seit 26.08.2008
80 Beiträge (ø0,06/Tag)
ich bin vegetarierin, esse aber nur sehr wenig tierische produkte.
milch und milchspeisen esse ich nie, aber käse. nicht sehr viel und nicht jeden tag. zum kochen nehm ich manchmal sahne, lieber allerdings sojasahne.
warum ich das mache kann ich nich mal genau sagen, mir schmeckts einfach nicht. ich hab zudem eine leichte laktose intoleranz und hab daher nie eine richtige bindung dazu aufbauen können. milchprodukte hab ich schon gemieden, bevor ich aufgehört hab, fleisch zu essen.
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Vom 10.12.2008 19:44 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Metta Hendlgriller


Mitglied seit 16.01.2008
1.202 Beiträge (ø0,75/Tag)
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Hallo zusammen!!

Mein Mann und ich ernähren uns aus religiösen Gründen zweimal die Woche (Mittwoch und Freitag) total vegan!
Angefangen haben wir damit diese Jahr. Unser Sohn (4 Jahre alt) kriegt natürlich ganz "normal" zum essen!

Ich muss sagen, das es wirklich nicht schwer ist, sich vegan zu ernähren. Es gibt so viele leckere Sachen die man machen kann, man muss nur etwas kreativ sein und sich wirklich etwas umstellen.

Ich habe jetzt eine Woche gefastet und habe mich wirklich großartig gefühlt! Normalerweise müsste ich bis zum 6. Januar durchfasten (7 Wochen vegane Ernährung!), aber das schaffe ich aus gesundheitlichen Gründen nicht.

Trotzdem könnte ich nicht für immer mich so ernähren!
Auf Fleisch und Fisch verzichte ich ohne Probleme aber auf Käse und Milch.....niemals!!! Sicher nicht!

Schmeckt mir einfach zu gut!!! Lächeln

Ich habe großen Respekt vor Veganer und ich denke wirklich , das das nur eine Kopfsache ist!!!

Lg Metta
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Vom 10.12.2008 20:15 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

DasBackteam Smutje


Mitglied seit 26.10.2007
360 Beiträge (ø0,21/Tag)
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hey leute danke für die schnellen antworten. da sind ja schon einige gute gründe zusammen gekommen. super! weiter so! Lachen
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Vom 10.12.2008 20:30 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

kiwibirt  Suppenkoch


Mitglied seit 20.11.2006
1.731 Beiträge (ø0,86/Tag)
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Hallo!

Vitaminmangel, ja. Vor allem, wie schon geschrieben, B12. Das ist nur in tierischen Produkten enthalten. Und es ist sehr wichtig, da es an den verschiedensten Stoffwechselwegen beteiligt ist. Problem sind auch Mineralstoffe, wie Calcium, Eisen (das ist zwar ohnehin ein häufiger Mangel, Veganer sind dennoch gefähredeter), und Protein als solches kann auch zum Problem werden. Und dann kanns richtig problematisch werden. Das liegt an der viel niedrigeren "biologischen Wertigkeit" von pflanzlichen Produkten. Sollte aber alles gehen, wenn man darauf achtet. Nur, wie gesagt Kinder, Schwangere und Stillende sollte man nicht vegan ernähren. Bei Stillenden und Schwangeren können nicht nur B12 sondern auch Zink, Eisen, Calcium, Protein allgemein, und Vitamin D kritisch sein.

Aber, wie gesagt, ich finde auch, dass es genug Gründe gibt, vegan zu leben.

Ich selber würde das nicht tun- ich würde mich viel zu eingeschränk fühlen. Wenn ich schon ans Essen gehen denke- das ist ja schon als Veggie schwer genug! VOn der Mensa mal ganz zu schweigen... (da hat man schon als Veggie nur 1 Hauptgericht und den Eintopf zur Auswahl... (als FLeischesser dagegen hat man mit EIntopf und Vegetarischem Essen 5 Auswahlmöglichkeiten)
Vegan bliebe oft nur Eintopf übrig- und der ist in der Mensa meistens ziemlich fies.


Lg, Kiwibirt


\"\"\"\"

Streng genommen hat nur eine Sorte Bücher das Glück unserer Erde
vermehrt: die Kochbücher.


(Joseph Conrad) miau, ruuuuuup!
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Vom 10.12.2008 21:21 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

clubtigerente Suppenkoch


Mitglied seit 16.01.2006
1.182 Beiträge (ø0,51/Tag)
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@kiwibirt:

Das Essengehen ist doch sooo schwierig gar nicht. Da fallen mir auf Anhieb so viele Sachen ein!

Beim Italiener beispielsweise:

Nudeln mit verschiedenen Saucen (Napoli, Arrabiata, manchmal gibts ja auch Pasta mit Ruccola und Kirschtomaten oder ähnliches.) einfach ohne Parmesan.
Pizza ohne Käse kann man auch bestellen!
Pizzabrötchen
Focaccia
Minestrone
Tomatensuppe

An Asiatischem fällt mir auch so einiges ein:
gebtratene Nudeln bzw. Reis mit Tofu oder eben Gemüse oder beidem!
Baozi mit Bohnenfüllung
Mantou
Nudelsuppen (ob es eine Gemüsebrühe ist, kann man ja fragen) z.B. Glasnudelsuppe
Gemüsecurry mit Kokosmilch
...

An typisch Deutschem fällt mir zuerst Erbsensuppe und Linseneintopf ein.

Döner - oftmals kann man das Fladenbrot auch mit Gemüse und Falafel ordern - dazu die Sauce auf Tomatenbasis.

Was Mensaessen angeht, da verstehe ich, dass es schwierig ist. Aber auch da könnte man sich doch was nettes von daheim mitnehmen, spart zudem noch Geld. Auf die Dauer nur vom Salatbuffet zu essen, ist natürlich keine Lösung.

Vielleicht nur so als Anregung
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Vom 10.12.2008 23:21 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Cappuccino Sternekoch


Mitglied seit 02.02.2005
4.820 Beiträge (ø1,8/Tag)
Hallo Clubtigerente,

Ganz so einfach ist es leider nicht:

Pasta beim Italiener enthält oftmals Ei, Pizzateig Milch (frag mich nicht warum, aber alles schon erlebt). Suppe wird oftmals mit Fleischbrühe hergestellt.

Beim Asiaten besteht ebenso das Problem, dass sehr oft Fleischbrühe verwendet wird, außerdem Fisch- oder Austersauce.

Erbsensuppe und Linseneintopf - sehr oft mit Schmalz gemacht.

Nicht zu vergessen, dass nicht immer Öl zum Braten verwendet wird, sonden tierisches Fett.

Als Veganer in Deutschland essen zu gehen habe ich bisher immer als recht schwierig empfunden (ich lebe in England, da ist es um einiges einfacher).

Gruß
Cappu
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Vom 10.12.2008 23:39 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

bluemoon11 Hendlgriller


Mitglied seit 18.05.2006
6.651 Beiträge (ø3,02/Tag)
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Hallo,

ich will niemandem auf die Füße treten, aber mir kommt diese vegane Philosophie immer etwas ... dekadent vor!

Sich vegan zu ernähren ist doch nichts Natürliches; es funktioniert doch überhaupt nur, weil auch die Veganer von unserer Hochzivilisation samt ihrer ständigen Verfügbarkeit von Lebensmitteln (sprich Obst und Gemüse von Jahreszeiten unabhängig), künstlichen Nahrungsergänzungsmitteln (Vitamin B12, Mineralstoffen)und einer hochentwickelten Medizin profitieren.

Korrigiert mich ruhig, wenn ich falsch liege!

LG
bluemoon
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Vom 10.12.2008 23:55 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Cappuccino Sternekoch


Mitglied seit 02.02.2005
4.820 Beiträge (ø1,8/Tag)
@Bluemoon: Als dekadent empfinde ich vielmehr eine Lebensweise, die Fleisch und Milchprodukte beinhaltet - weil dadurch Tiere und Menschen (v.a. in Entwicklungsländern) in einem unzumutbaren Maß leiden, das ich persönlich nicht unterstützen will.

Im Amazonasgebiet leben Eingeborenenstämme seit Jahrhunderten vegan - völlig ohne künstliche Ergänzungsmittel etc. (die auch hierzulande als Veganer nicht nötig sind). Man kann sich auch in unseren Breiten von Obst und Gemüse der Saison ausgewogen ernähren - ich habe eine Freundin in Österreich, die im Sommer so gut wie nichts hinzukaufen, und auch im Winter von den Vorräten des Sommers zehren.

Gruß
Cappu
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Vom 11.12.2008 00:19 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

bluemoon11 Hendlgriller


Mitglied seit 18.05.2006
6.651 Beiträge (ø3,02/Tag)
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Hallo Cappu,

das mit den Eingeborenen im Amazonasgebiet glaube ich nicht. Woher hast du diese Informationen?
Ich denke nämlich, dass die Menschen dort keinesfalls auf jegliche tierische Produkte verzichten - und wenn es nur hie und da ein Fisch aus dem Amazonas, eine leckere Made oder ein mit Pfeil und Bogen gejagter Vogel oder ein kleines bodenlebendes Tier ist.

Und selbst Veganer geben ja zu, dass man z.B. Kinder nicht auf diese Art ernähren darf, da sonst Wachstumsstörungen und Mangelerscheinungen die Folge sind. Und für gewissen Indianerstämme am Amazonas soll das nicht gelten?

Nein, ich bleibe dabei: Es ist eine Haltung, die nur auf dem Boden des Überflusses gedeihen kann. Wenn man kämpfen muss, um nicht zu verhungern, kann man sich veganen Luxus nicht leisten.

LG
bluemoon
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Vom 11.12.2008 02:04 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

kochmaxe Kaltmamsell


Mitglied seit 04.01.2005
1.203 Beiträge (ø0,45/Tag)
vegan oder vegetarisch ist ja o.k. und ich finde das die art der methoden der tierhaltung ect. verboten werden müßte ...
der " menschliche " evolutionssprung begründet sich ja teilweise auf der basis der tierischen ernährung

das kinder von veganern anders ernährt werden müssen wußte ich gar nicht ... also kann doch auch vegane ernährung nicht das ultimative sein

wir ernähren uns überwiegend von pflanzlichen produkten , kartoffeln, nudeln , reis .. aller art gemüse ... als beilagen dazu gibt es allerdings einige mal die woche fleisch oder fisch , auch essen wir käse .. milch etc.

stellt sich mir díe frage ... was wäre wenn ... alle tiere aufwachsen und sich vermehren dürften wie es die natur ihnen erlaubt ?

veganer ect. leben gerne in unserer zeit möchten aber innerlich lieber 20.000 jahre vor christi leben .. m it einer lebenserwartung von höchstens 20 bis 30 jahren ??!!
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Vom 11.12.2008 02:34 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

mooncake Smutje


Mitglied seit 11.10.2008
474 Beiträge (ø0,36/Tag)
ich glaube das nervige an veganern ist nicht ihre ernaehrung, sondern ihre einstellung. viele (nicht alle) sind selbternannte radikalinskis. ein, nunja, freund von mir ist mal monate lang nicht mehr ohne schild, dass er sich ueber die schulter haengen konnte, aus dem haus gegangen. das schild war voll mit zeug wie 'kuehe sind nciht zum essen da', 'rettet die tiere' und so weiter. das nervige ist auch, dass die echten radikalinskis nichtmal vor vegetariern mit ihren belehrungen halt machen.

achja, sein kumpel war noch weniger zu retten. der hatte mal mehlwuermer und anstatt sie wie jeder normale mensch zu entsorgen, hat er sich allen ernstes ueberlegt, wie er sie retten konnte. denn haette er sie einfach in die biotonne befoerdert, waeren sie wohlmoeglich erfroren (es war zu diesem zeitpunkt winter).

bei so einigen veganern hat man schlichttweg das gefuehl, sie haetten nie in biologie aufgepasst. am liebsten haetten sie eine heile welt, in der das schaf mit dem loewen gluecklich vereint lebt. die wahrheit hingegen ist, dass der biologische kreislauf nach diesem modell nie funktionieren wuerde. oder anders ausgedrueckt. die natur ist ein grosses fressen.

jetzt, wo ich das geklaert habe: klar, ich bin auch gegen massenhaltung. und dagegen, dass man mit jeder mahlzeit fleisch zu sich nehmen muss. oder gar sprueche wie 'das macht doch garnicht richtig satt'. jedoch zu glauben, dass vegane ernaehrung die einzig richtige schlussfolgerung waere, halte ich fuer falsch.

im uebrigen kann ich nachvollziehen, was bluemoon mit dekadent meinte. im grossen und ganzen bin ich gegen jede art von extremismus, und uebertriebeneer fleischkonsum sowie veganismus fallen fuer mich beide in diese kategorie.
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Vom 11.12.2008 10:12 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

clubtigerente Suppenkoch


Mitglied seit 16.01.2006
1.182 Beiträge (ø0,51/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
@cappuccino: Tut mir leid, da bin ich wohl etwas blauäugig rangegangen. Aber jetzt mal ehrlich, ich habe noch nie ein Rezept für Pizzateig mit Milch gefunden BOOOIINNNGG.... ok, bei ner Fast Food Kette mit dem Hut vielleicht, aber echt jetzt? Das gehört doch da nicht rein! Und Eierteigwaren hätte ich jetzt eher nicht unbedingt bei nem guten Italiener erwartet oder zumindest eine größere Auswahl an Teigwaren.

Jajaja, was auch immer! Na ja, da gehts euch Vaganern nicht besser als mir als Multi- und alles Allergiker. Überall ist irgendwelcher Mist drin...

Also wie gesagt, sorry. Aber es gibt doch bestimmt Restaurants, wo man fündig wird, oder?

Liebe Grüße!
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Vom 11.12.2008 10:20 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

nata0807 Hendlgriller


Mitglied seit 29.03.2003
2.860 Beiträge (ø0,85/Tag)
@clubtigerente: Wenn der Italiener industriell gefertigte Hartweizenpasta verwendet, bist Du auf der sicheren Seite. Da sind keine Eier drin.

Handgefertigte frische Pasta enthält immer Ei.

LG nata
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Vom 11.12.2008 10:20 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

insan0r Smutje


Mitglied seit 17.09.2008
338 Beiträge (ø0,25/Tag)
@Mooncake: Du hast mich ziemlich geschockt mit deiner Aussage über Veganer. Hier geht's um Argumente Pro und Contra vegane Ernährung und nicht um ein paar Ausnahmen, ich kenne keinen "extrem" Veganer wie du ihn beschreibst (Schilder etc.) - das einer sich überlegt hat wie er die Mehlwürmer retten kann finde ich überhaupt nicht daneben... Warum soll ein Wurm eine kleinere Wertigkeit haben wenn es um's Überleben geht als eine Hauskatze? Aufgrund deiner Erfahrung mit einem Veganer (täglich Schilder etc. halte ich auch für übertrieben), bitte ich dich nicht gleich auf alle Veganer zu schliessen. Ich schliesse auch nicht aus den blöden Sprüchen/Witzen eines Omnis (welche man übrigens als Veganer sehr oft hört und dann auch immer wieder die selben -.-) daraus, das alle so ticken.

@Bluemoon11: Was ist das problem daran das es "nicht natürlich ist" wie du behauptest? Es ist auch nicht natürlich das Tiere versklavt werden und deren totes Fleisch gekocht und gewürzt gegessen wird... Es ist auch nicht natürlich das ein Tier die Milch eines anderen Tieres trinkt und das noch dazu nach dem Säuglingsalter. Es ist auch nicht natürlich das man menstruelle Nebenprodukte isst... Du siehst also, ein natürlich gibt es heute nicht mehr. Es wurden bereits genügend Gründe genannt sich vegan zu ernähren, alle sammt sind nicht egoistischer Natur sondern richten sich auf das Wohl von Mensch und Tier.

@Kiwibirt: Du solltest Minarelstoffe, Vitamine und Proteine nicht unter dem Begriff Vitamine vereinen ;)! Bei Vitamin B-12 hast du absolut recht, ausser Frage. Beim Thema der Kinderernährung würde ich aufpassen, dieses Gebiet ist kaum erforscht und genaue Aussagen dazu zu machen ist sehr schwierig. Fakt ist das in Studien mit veganern, omnis und vegies die veganen Kinder genauso gesund aufwuchsen wie die anderen bzw. die Krankheitsrate gleich niedrig war. Die Blutwerte unterschieden sich schon, jedoch nicht in einem kritischen Ausmass. Aaaaber es ist sehr genau darauf zu achten was und in welchen Mengen den kindern zu essen gegeben wird, es braucht ein fundiertes Wissen über Nahrungsmittel und Bedarf - ansonsten kann es schnell gefährlich werden. Vegan ist halt nicht jedermans Sache, da braucht's schon Köpfchen!

Du vertrittst auch teilweise bereits überholte Lehren und Meinungen, ich kann dir gerade bei deiner Ausbildung zum Buch "Vegane Ernährung" von Dr. Gill Langley raten (wie im "Eisenmangel" Thread oft zitiert). Es wird Veganismus kritisch betrachtet und keine direkte Stellung bezogen (ausser im Vorwort), es sind nüchterne Fakten aus unabhängigen Studien (aus England, USA und Deutschland).

Ich wollte euch wirklich nicht erschrecken oder Beleidigen, darum schliesse ich mit folgendem Satz ab: Vegan zu leben ist etwas vom schönsten und erfüllendsten das es gibt! Veganism - peace, love & compassion
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Vom 11.12.2008 10:39 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

tini_007 Smutje


Mitglied seit 10.10.2007
208 Beiträge (ø0,12/Tag)
danke insan0r. besser hätte ich es nicht sagen können.


Sprüche, die ich immer gerne höre:

"Aber schau doch, das sind REISSZÄHNE!"
"Du frisst meinem Essen das Essen weg"
"Pflanzen haben auch Gefühle"
"Hitler war auch Vegetarier"

Nur mal so um zu zeigen, was man alles für die Umwelt/Tiere so auf sich nimmt na dann...
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Vom 11.12.2008 10:53 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

bluemoon11 Hendlgriller


Mitglied seit 18.05.2006
6.651 Beiträge (ø3,02/Tag)
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Hallo insanOr,

deine Stellungnahme kann ich durchaus nachvollziehen!
Du gibst ja auch zu, dass vegan leben nicht "natürlich" ist und auch nichts mit "ursprünglicher" Ernährungsweise zu tun hat. Genau darum ging es mir!
Ich will keinesfalls die ethischen Überlegungen, die dahinter stehen in Zweifel ziehen oder als Spinnerei abtun; es sind nur nicht meine.

Ich kann nur nichts dagegen tun, ich muss mich "fremdschämen" wenn jemand hochwertige Lebensmittel aus komplizierten Überlegungen heraus ablehnt und in anderen Teilen der Welt Menschen leben, die wer weiß was für ein Stück Fleisch zur bitter nötigen Eiweißzufuhr tun würden! Das ist das, was ich mit "dekadent" gemeint habe.

Ein ähnliches Gefühl habe ich, wenn ich mir ausmale, dass ich einer afrikanischen Mutter, die ihr an Masern sterbendes Kind in den Armen hält, erklären müsste, dass es bei uns Eltern gibt, die ihren Kindern die lebensrettende Masernimpfung verweigern (obwohl sie sie nur einen Gang zum - wirklich nahen! -nächsten Arzt kosten würde), weil sie die merkwürdige Vorstellung haben, dass es für Kinder gut sei, wenn sie diese Krankheit bekommen!

Aber das ist ein ganz anderes Thema und gehört nicht hierher!

LG
bluemoon
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Vom 11.12.2008 11:05 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Cappuccino Sternekoch


Mitglied seit 02.02.2005
4.820 Beiträge (ø1,8/Tag)
@Bluemoon: Und genau in diesem Zusammenhang möchte ich unterstreichen, warum ich deine Ernährungsweise als "dekandent" empfinde. Nimm das Beispiel Äthiopien - eines der fünf Länder, in denen die meisten Menschen hungern. Gleichzeitig ist das Land ein wichtiger Exporteur von Soja. Diese Menschen verhungern neben Feldern voll von Sojabohnen, die das Land ernähren könnten und den Menschen hochwertiges Eiweiß liefern würden. Aber das geht nicht - es ist wichtiger, dieses Soja nach Amerika zu exportieren, wo es für die Tiermast eingesetzt wird. Fleisch ist eines der schlechtesten Lebensmittel, wenn man die Relation aus Energiegewinn und Energieaufwand für die Produktion betrachtet. Unsere Erde könnte alle Menschen ernähren, keiner müsste hungern - wenn unsere westliche Welt nicht so "dekadent"wäre. Das empfinde ich keineswegs als eine natürlichere Lebensweise als dein Eindruck von veganer Ernährung. Oder warum sind so viele wesentliche Grundnahrungsmittel, zu denen Menschen viel einfacher Zugang hätten als zu Fleisch, vegan? Ich will Fleischkonsum nicht anprangern, aber nur diese Seite beleuchten, die du meiner Meinung nach übersiehst.

Liebe Grüße
Cappu
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Vom 11.12.2008 11:23 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

angie17 Sternekoch


Mitglied seit 12.02.2002
5.804 Beiträge (ø1,54/Tag)
Hallo an alle,

das Ganze nochmal von einem ganz anderem Blickwinkel betrachtet:

Laut biblischer Berichte haben sich die ersten Menschen nur von Pflanzen ernährt - Gott hat ihnen die Früchte der Erde zu essen geben, aber keine Tiere erwähnt. Erst nach der Sintflut hat Gott den Menschen auch die Tiere zur Speise gegeben (ohne Begründung - aber vielleicht, weil Gott wusste, dass sich durch die steigenden Bevölkerungszahlen auch die Lebensbedingungen der Menschen erschweren würden und sie somit auch noch weitere energiehaltige Nahrung benötigen würden???)

Ich finde diesen Umstand schon sehr interessant zu bedenken, auch wenn man nicht unbedingt der Bibelleser sein sollte.

Ich selbst bin übrigens ein Wenig-Fleischesser (könnte auch gut ganz darauf verzichten), mich meinetwegen auch nur mit Sojamilch abfinden - aber ganz auf "richtigen" Käse oder Eier im Kuchen zu verzichten, würde mir doch sehr schwer fallen ...

LG Angie Lachen
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Vom 11.12.2008 12:16 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

mooncake Smutje


Mitglied seit 11.10.2008
474 Beiträge (ø0,36/Tag)
und ich finde aussagen wie: "das ist halt nicht jedermanns sache, da braucht's schon koepfchen" sehr interessant. denn da stellt sich mir ernsthaft die frage, wie natuerlich kann eine ernaehrungsweise sein, wenn man dabei nicht auf seinen koerper hoeren kann, sondern sich kleinlich an irgendwelche ernaehrungslehren aus buechern halten muss.

auch sind es dinge, wie die verweigerung von honig, wolle, leder oder federdecken, die ich uebertrieben finde. klar, wir als reiche, gelangweilte europaeer haben die moeglichkeiten mit ersatzstoffen zu arbeiten. aber fuer viele sind diese dinge zum ueberleben essentiel.

dass die westliche welt es durch ihren umgang mit ressourcen auf ein unschoenes level gebracht hat, ist nicht von der hand zu weisen. eine vegane lebensweise, die ich zwar in ihren ansaetzen nachvollziehen kann, als natuerlich anzusehen, werde ich dennoch nie.
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Vom 11.12.2008 13:13 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

insan0r Smutje


Mitglied seit 17.09.2008
338 Beiträge (ø0,25/Tag)
Es ist nicht so das ich jede Woche nach rechne ob ich von allem genügend gegessen habe, ich weis aber sehr wohl welches Lebensmittel reich an welchen Vitaminen und Minerallstoffen ist - so kombiniere ich mein essen möglichst vielseitig und decke alles notwendige ab. Auf genügend Proteine, Eisen und Vitamin B-12 (z.B. in Frühstücksflocken) achte ich aber bewusst - also so schlimm wie du dir es vorstellst ist es überhaupt nicht!

Du scheinst aber nach wie vor nicht ganz zu verstehen um was es beim Veganismus grundsätzlich geht... Ich will versuchen es dir in wenigen Worten zu erklären: Veganismus heisst der bewusste Verzicht auf sämtliche tierischen Produkte. Dies aus mehreren Gründen, hauptsächlich jedoch darum weil ein Veganer begriffen hat das es nicht nur Rassismus und Sexismus gibt, sondern eben auch Speziesismus. Speziesismus kann man grob gesagt als ausweitung von Rassismus anschauen, da hierbei aber keine Rasse sondern eine ganze Spezies betroffen ist. Der Mensch nimmt sich das Recht und bestimmt über Tiere, macht sie sich zu Sklaven und beuten sie aus. Mit jeder Konsumation von tierischen Produkten wird dieser Kreislauf (siehe Globalisierung/Kapitalismus) weiter angeregt und weiteres Leid entsteht.

Ob natürlich oder nicht, schau mal den Beitrag von VegeKatze im Thread "Vegatisch (Vegan) ist gesund?" an - sehr interessant, das sollte dann auch bei dir das eine oder andere Eingeständnis hervorrufen.

Ich will nicht missionieren aber ich möchte mit den ganzen Vorurteilen gegenüber vegan lebenden Menschen aufräumen - das einzig mühsame am Veganismus sind nämlich die nicht vegan lebenden Mitmenschen ;)!

Hier noch einige ausführlichere Texte
Speziesismus: de.wikipedia.org/wiki/Speziesismus
Honig: maqi.de/txt/bienenerbrochenes.html
Wolle/Seide/Leder: maqi.de/txt/pelz.html

Antispeziesistische Grüsse,
Simon
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Vom 11.12.2008 13:19 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Schneckentier Kaltmamsell


Mitglied seit 14.08.2006
986 Beiträge (ø0,47/Tag)
Hallo,

noch zum Thema Veganer und Mangelernährung.
Was mich auf die Palme bringt, ist, vereinfach gesagt: Ein Omni mit Gicht ist krank, ein Veganer mit B12 Mangel ist selber schuld.
Es gibt zigtausende Menschen in Deutschland die gesünder wären wenn sie sich vegan oder wenigstens vegetarisch ernähren würden. Da fressen sich jedes Jahr hunderttausende Omnis in Deutschland krank, belasten die Krankenkassen und wollen dann auch noch Mitleid. Also von mir kriegen sie keins.

Gruß
Schneckentier
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Vom 11.12.2008 13:20 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

mooncake Smutje


Mitglied seit 11.10.2008
474 Beiträge (ø0,36/Tag)
ich war mit einem zusammen, ich glaube ich weiss alles, was ich wissen muss. du musst mir nichts erklaeren. dankeschoen. wie gesagt, ich kann die beweggruende zwar nachvollziehen, aber ich moechte nicht damit zugequatscht werden. und genau das problem haben die meisten veganer (dein vorangehender text traegt auch nicht gerade zur entkraeftung dieses eindrucks bei). am nervigsten sind die neuveganer, denn diejenigen, die es schon ein paar jaehrchen machen, entwickeln irgendwann ein entspannteres verhaeltnis zu der sache.
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Vom 11.12.2008 13:22 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

grisou Sternekoch


Mitglied seit 16.12.2003
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Angie - die Bibel ist als Erzählung angelegt - was dort beschrieben wird, entspricht nicht der tatsächlichen Evolution des Menschen...

die Wissenschaft geht inzwischen anhand von Gebiss-Analysen eher davon aus, dass die ersten Homo-Spezies Fleisch assen ...

was nichts an der grundsätzlichen Diskussion ändert -

ich gehe davon aus, dass, wer sich gut auskennt und sich gut informiert (möglichst aus verschiedenen Quellen - ... ) sehr wohl problemlos vegan leben kann...

und "Toleranz" ist immer eine bilaterale Geschichte: wenn man den "Fleischessern" weniger moralapostelnd entgegentritt, dann gucken die auch viel eher wohlwollend über ihren Schnitzelrand auf den veganen Speiseplan...


slts
Grisou

Ich kann mir meine Eltern und Grosseltern nicht aussuchen - das, was ich esse aber schon" (Dr Serge Hecberg, zum Thema Gene & Gewicht))
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Vom 11.12.2008 13:23 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

mooncake Smutje


Mitglied seit 11.10.2008
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hihi, da faellt mir ein spruch ein:

2 beine sind besser als 4 beine, und keine beine sind besser als 2.
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Vom 11.12.2008 14:04 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

bluemoon11 Hendlgriller


Mitglied seit 18.05.2006
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Hallo nochmal,

ich wollte wirklich nicht die ethischen Hintergründe der Veganer in Frage stellen, sondern nur die Behauptung, Veganertum hätte etwas mit "natürlich" oder gar "ursprünglich" zu tun. Das hat es nämlich nicht.

Nur in unserer heutigen Luxus- und Überflussgesellschaft kann es sich ein Mensch überhaupt leisten, Veganer zu werden.
In armen Ländern wor Lebensmittel knapp sind, käme nie ein Mensch auf die Idee, freiwillig auf hochwertige, sättigende Lebensmittel zu verzichten oder sich zu überlegen "wo gehe ich heute einkaufen, damit ich meine ausreichende Eiweiß- Eisen- und B12-Versorgung zustandebringe?"

Übrigens: Falls ich richtig informiert bin, verzichten Veganer doch auch auf andere Produkte tierischen Ursprungs - Leder, Wolle, usw. - stimmts?
Was ist denn die Alternative? Abgesehen von Baumwolle, Hanf oder Leinen (wovon die Anbauflächen wiederum Wildtieren den Lebensraum nehmen; aber das steht auf einem anderen Blatt) ist die Alternative doch nur:

Pfeil nach rechts Kunststoff. Aus der modernen chemischen Industrie. Hergestellt aus Erdöl.

Das ist weder natürlich, noch ursprünglich, noch ökologisch.


Also bleibt für mich nur ein einziges Motiv für Veganertum: Eine Ideologie, die manche ihrer Argumente an den Haaren herbeizerren muss, damit sie passen. Nicht mehr.

LG
bluemoon
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Vom 11.12.2008 14:13 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

mooncake Smutje


Mitglied seit 11.10.2008
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exactly my point.
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Vom 11.12.2008 14:31 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

tini_007 Smutje


Mitglied seit 10.10.2007
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Ich trage meine alten Lederschuhe im Moment noch auf. Diese sind nun auch schon 5 Jahre alt und werden gut gepflegt, damit ich möglichst spät Kunstlederschuhe kaufen muss, die, da stimme ich zu, tatsächlich nicht besonders umweltschonend sind. Wer allerdings glaubt, dass Lederschuhe ein Naturprodukt sind, die die Umwelt nicht belasten, glaubt auch, dass sein Steak im Steakhaus von dem glücklichen Tier auf der Weide kommt.
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Vom 11.12.2008 14:35 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

insan0r Smutje


Mitglied seit 17.09.2008
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@Mooncake: So hat sich deine Aussage bezüglich Honig/Wolle/Leder nicht angehört, daher auch meine Erläuterung. Nichts für Ungut, ich quatsche niemanden ungefragt voll bzw. du musst keinen Thread zu diesem Thema lesen oder dich daran mit mehr oder weniger provokativen Aussagen beteiligen ;)! Wenn es dir recht ist gehe ich nicht mehr weiter auf deine Postings zu diesem Thema ein.

@bluemoon11: Kein Problem wegen den ethischen Hintergründen, so hab ich dich auch nicht verstanden!

Anbauflächen ist ein schlechter Vergleich, die moderne Tierhaltung verschlingt wesentlich mehr Anbauflächen als Baumwolle, Hanf, Leinen und Co. Da Tiere Futter brauchen, egal ob sie des Fleisches, der Haut oder des Felles wegen gefangen gehalten werden und der Verbrauch in keinem Verhältnis zum Ertrag steht (Vergleich: 1kg Rindfleisch braucht ca. 14-16kg Futter). Geschweige denn die Abholzung von Wäldern für Weideflächen und Futterproduktion. 60% des angebauten Getreides, Soja etc. wird als Tierfutter verwendet und macht so den Umweg über das Tier, wäre dem nicht so hätten wir wesentlich weniger CO2 abgaben, keine Wasserknappheit und Nigeria kein Hungerproblem... Du siehst wo ich hinwill, das ist der ökologische Aspekt des Veganismus.

Da leiste ich mir den Luxus und trage Schuhe aus Erdöl und höre mir Vorwürfe an das mein Verhalten nicht ökologisch ist Na! ...

Entschuldige den Sarkasmus, er hat aber so schön dahin gepasst Lachen .
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Vom 11.12.2008 14:38 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

grisou Sternekoch


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insan - also die Hungerprobleme in Nigeria und anderso haben weitaus komplexere Ursachen - womit wir wieder bei dem Punkt wären, dass so manche Veganer sich wohl für den "besseen" Teil der Menschheit halten (anders kann ich mir solche Argumente nicht erklären)

was vielleicht auch einen Teil der negativen Einstellungen erklärt, mit denen sie zu kämpfen haben...

slts
Grisou

Ich kann mir meine Eltern und Grosseltern nicht aussuchen - das, was ich esse aber schon" (Dr Serge Hecberg, zum Thema Gene & Gewicht))
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Vom 11.12.2008 14:42 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

insan0r Smutje


Mitglied seit 17.09.2008
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Hi Grisou

Ok, da geb ich dir recht - da war ich zu provokativ. Ich korrigiere mich hier auf "weniger" und "Nigeria möchte ich durch "Entwicklungsländer" ersetzen.

Kritikfähige Grüsse,
Simon
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Vom 11.12.2008 14:50 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

k-lorie Suppenkoch


Mitglied seit 18.03.2007
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Hallo,

so jetzt möchte ich auch mal meinen Senf dazu geben.

Vegetarismus/ Veganismus ist für mich eine persönliche Einstellung, eine Sichtweise der Dinge oder man kann es auch Weltanschauung nennen. Würde es auch mit religöser Überzeugung vergleichen. Deswegen finde ich Backteams Idee gut, dass sie Veganer auffordert ihre Beweggründe darzulegen. Jeder wählt doch seine Lebensweise aus bestimmten Gründen. Ich finde es interessant, die Gründe zu hören/lesen, und ich will mir dann meine eigene Meinung dazu bilden. Letzteres ist wohl der Grund, warum ich Probleme mit Extremisten jeder Art habe, die einen zwanghaft ihre Einstellung eintrichtern wollen.

Leider gibt es auch bei Veganismus das Problem, wo man die Grenzen (Medikamente, Kosmetika etc.) setzt. Ich kenne einige Veganer persönlich und man kann sie nicht über einen Kamm scheren. Jeder setzt seine Grenzen etwas anders aus verschiedenen Gründen. Einer kann damit gut leben, seine Haustier nicht vegan zu ernähren, ein anderer bekommt davon Gewissensbisse. Es ist und bleibt eine Kopfsache.

Mit einem der Veganer bin regelmäßig zusammen gerasselt, da dieser sehr extreme Ansichten hatte und diese auch jedem mitteilen musste. Deshalb gab es immer hitzige Diskussionen, die einfach nervten. Und gerade solche radikalen und streitlustigen Veganer prägen das landläufige Bild, schade. Mit den anderen komme ich gut aus, weil es eine gewissen Tolleranz gibt. Ich akzeptiere ihre Lebensweise und sie meine, deshalb versucht niemand den anderen zwanghaft zu bekehren. Trotzdem reden wir auch über Ernährung, Kleidung oder Kosmetika.

Ich habe es schon mal ausprobiert vegan zu leben, aber es hatte irgendwie nicht zu mir und meiner Einstellung gepasst. Die Ernährung war noch nicht mal mein große Problem, sondern das drumherum besonders das Nutzen von Leder/Wolle und deren Ersatz aus Kunststoff. So ähnlich wie es Bluemoon beschreibt.

So diesen Absatz hatte ich schon mal gelöscht und wieder eingetippt. Es hatte mich etwas beschäftigt/erschreckt, aber ich will keine große Diskussion darüber auslöschen. Wenn doch @Mods löscht den Absatz bitte.
Vor ein paar Tagen wurde ich auf ein Veganer-Forum aufmerksam gemacht. Als ich es mir angeschaut habe, ist mir ein Beitrag aufgefallen. In diesem wolle jemand Fruktairer werden und brauche Tipps, weil sie es nicht ertragen könne, anderen Lebenwesen (einschließlich Pflanzen) Leid anzutuen. Die Antwort nicht nur von einem war, lerne damit zu leben nicht alles ausschließen zu können. Irgendwie erschien mir, dass der Fragesteller irgendwie sich selbst psychisch kaputt macht, da sie selbstständig keine Grenzen setzen kann und in einen Teufelskreis von Selbstvorwürfen geraten ist. Und da wäre ich wieder beim Thema: Wo setzt man Grenzen, ohne sich kaputt zu machen? Meine Antwort: Das muss jeder für sich selbst entscheiden können und dürfen. Universalgrenzen gibt es nicht.

Uff... doch ein langer Text geworden, sorry.

LG K-lorie
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Vom 11.12.2008 14:51 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

k-lorie Suppenkoch


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Nachtrag: Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie bei 321...deins verscherbeln
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Vom 11.12.2008 14:51 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

k-lorie Suppenkoch


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Nachtrag: Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie bei 321...deins verscherbeln
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Vom 11.12.2008 14:59 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

insan0r Smutje


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Hi K-lorie

Deine Einstellung z.B. (ausser natürlich in Bezug auf Leder/Wolle, siehe vorhergehende Postings) finde ich sehr gesund!

Absolut richtg, jeder Veganer muss seine Grenzen selber auslegen (hat auch schon jemand erwähnt) und das macht auch jeder ein wenig anderst. Für mich hört mein Veganismus auf wenn es um meine eigene Gesundheit geht bzw. es gefährlich wird. Das heisst ich versuche mit tierfreien und tierversuchsfreien Medikamenten mein bestes - aber im Fall des Falles greife ich auf die traditionelle Medizin zurück.

Duschmittel, Shampoo, Conditioner und co sind bei mir vegan... Das Deo im Moment auch, wobei ich erst noch ein wirklich gutes finden muss... Da muss ich eingestehen das mein Nivea viel besser war als das vegane Lavera for men *g*.

Bezüglich Aktionismus: Ich komme nicht auf die Idee jemandem zu erklären was er gerade isst... Das hat mich als Omni früher auch immer genervt. Ich gehe aber sehr wohl an Tierrechts Demos und unterstütze Standaktionen, es ist jedem freigestellt zuzuhören oder weiter zu gehen.
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Vom 11.12.2008 15:16 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

tini_007 Smutje


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Wo findet ihr eigentlich immer streitlustige Veganer? Im Internet? Ich habe im "echten" Leben nämlich noch nie einen Veganer kennengelernt (Schade eigentlich).... Ach, und Fructarier: Gibts die wirklich??
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Vom 11.12.2008 15:19 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

angie17 Sternekoch


Mitglied seit 12.02.2002
5.804 Beiträge (ø1,54/Tag)
@Grisou:

Auch wenn die Bibel kein Biologiebuch ist - es ist trotzdem interessant zu bedenken, wie Gott als Schöpfer und Erhalter dieser Welt den Menschen ihre Nahrungsmittel - den jeweiligen Bedingungen angepasst - zuweist. Daraus ist also auch zu folgern, dass Fleischgenuss an sich (!) aus christlicher Sicht keine Sünde darstellt (eben weil Gott auch die Tiere als Nahrung "freigegeben" hat und weil Jesus Christus auf Erden ebenfalls Fleisch und Fisch aß).
Ein übertrieben hoher Fleischgenuss, der schon in Richtung Gier/Fresserei geht, ist aber ganz sicher nicht in Gottes Sinn - aber dazu zählt mit Sicherheit keine ausgewogene gemischte Erährung.

LG Angie Lachen
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Vom 11.12.2008 15:21 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

insan0r Smutje


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@tini_007: Ich bin zwar nicht gemeint aaaber: Ich kenne den einen oder anderen streitlustigen Veganer, eigentlich nehme ich an solchen Diskussionen in Foren gar nicht teil - dieser Thread hier hat aber wirklich den einen oder anderen Punkt der eine Diskussion wert ist :)!

Es sind übrigens Frutarier gemeint: http://de.wikipedia.org/wiki/Frutarier
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Vom 11.12.2008 15:32 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

tini_007 Smutje


Mitglied seit 10.10.2007
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Ich dachte immer, Frutarier gab's nur bei Vier Hochzeiten und ein Todesfall! Lachen
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Vom 11.12.2008 15:43 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

k-lorie Suppenkoch


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@tini

streitsüchtige (so würde ich sie bezeichnen) und unbequeme Leute findest du überall und auf allen Seiten. Und sei froh noch keinen streitsüchtigen Veganer getroffen zu haben. Ich muss grad an Moby denken. Nein nicht den Wahl sondern den amerikanischen Musiker und selbst Veganer. In einem Interview wurde er gefragt, ob er sich eine Partnerin wünsch, die ebefalls Veganerin sei. Seine Antwort: Nein auf keinen Fall, sein Leben sei stressig genug. Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen
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Vom 11.12.2008 15:45 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

k-lorie Suppenkoch


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oh, bitte ein Loch im Boden, damit ich versinken kann.

soll Wal heißen... *ups ... *rotwerd*
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Vom 11.12.2008 16:09 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

tini_007 Smutje


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Hehe... ich wusste was Du meinst! Nee, ich meinte überhaupt Veganer... Streithammel kenne ich genügend!
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Vom 11.12.2008 16:14 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

grisou Sternekoch


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Angie - ich sage da jetzt nichts weiter zu - mir geht das zu weit...und ich finde, dass Religion in dieser Diskussion nichts zu suchen hat...das führt entschieden zu weit...

meine Ernährung mache ich nicht von der Bibel und schon gar nicht vom alten Testament abhängig - die Zeiten und auch die Lebensweise der Menschen haben sich seit Jesus Zeiten gewaltig verändert...

"Völlerei" ist zudem ein weiter Begriff - darunter fällt jedes Übermass - der Begriff ist nicht auf Fleisch allein bezogen...
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Vom 11.12.2008 16:23 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

angie17 Sternekoch


Mitglied seit 12.02.2002
5.804 Beiträge (ø1,54/Tag)
Grisou,

ich wollte damit keine große Diskussion entfachen - aber jeder kann sich darüber ja gern im Stillen seine Gedanken machen. Die Threaderöffnerin bat ja ausdrücklich um vielfältige Meinungen.

LG Angie
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Vom 11.12.2008 16:51 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

insan0r Smutje


Mitglied seit 17.09.2008
338 Beiträge (ø0,25/Tag)
Apropos Religion, wen es interessiert: Jainismus tendiert zum Veganismus (Teils aber auch lakto-Vegetarier)

de.wikipedia.org/wiki/Jainismus
http://de.wikipedia.org/wiki/Ahimsa#Ahimsa_und_Tiere
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Vom 11.12.2008 16:53 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

tini_007 Smutje


Mitglied seit 10.10.2007
208 Beiträge (ø0,12/Tag)
es gibt auch Leute, die meinen, Jesus sei Vegetarier gewesen...
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Vom 11.12.2008 16:56 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

DasBackteam Smutje


Mitglied seit 26.10.2007
360 Beiträge (ø0,21/Tag)
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Hey joa als Theardöffnerin *g* sollte ich mich wohl auch mal wieder zu Wort melden. Ja ich habe euch alle gebeten eure freie Meinung zu äußern, was ich allerdings verhindern wollte sind diese krassen Zickereien wie sie im anderen Theard geschehen sind. Dieser Theard soll dazu dienen, dass alle die Nach wie vor Vorurteile gegen Veganer oder Vegetariern haben diese ablegen und versuchen die Lebensweisen zu akzeptieren. Ich meine man akzeptiert es sofort wenn man es machen muss weil man eine Allergie hat. Kein Problem. Aber wenn man es freiwillig macht wird man (meist) als völlig verrückt dargestellt! Die Betonung liegt auf meist. Ich kenne viele die sagen es ist okay und wiederum andere die sich drüber lustig machen. Dieser Theard soll dazu dienen anderen unsere Lebensweisen näher zu bringen. Und niemand zieht sich Argumente an den Haaren herbei ... nur mal so. Die meisten Sachen sind wissenschaftlich bewiesen. Aber und ja Religion hat in diesem Theard nix zu suchen! Es geht nicht um verschiedene Religionen und um die Bibel sondern um das vegane Leben!
So vorallem an dich k-lorie ich finde du hast einen wunderbaren Text geschrieben! Küsschen Du gibst genau das wieder was ich meine!
Zu dem könnte man diesen Theard auch nutzen um Vegetarier und Veganer einander näher zu bringen. Ich habe in letzter zeit in einem Chat erlebt (also das ist einer wo man auch Gruppen gründen kann!) sich Vegetarier und Veganer heftig angezickt haben und cih finde das muss nicht sein. Immerhin arbeiten wir für die gleiche Sache! Das wollte ich nur mal gesagt haben xD. Lachen
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Vom 11.12.2008 17:58 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

mooncake Smutje


Mitglied seit 11.10.2008
474 Beiträge (ø0,36/Tag)
wer b sagt muss auch c sagen. das toeten von tieren ist moralisch nicht anders zu bewerten als das toeten von pflanzen. wer nicht toeten will, muss astronautennahrung essen.
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Vom 11.12.2008 20:46 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Cappuccino Sternekoch


Mitglied seit 02.02.2005
4.820 Beiträge (ø1,8/Tag)
@Mooncake: Ich hoffe, das meinst du jetzt nicht ernst. Dieses Totschlagargument ist so lächerlich wie eh und jeh. Stichwort zentrales Nervensystem und Schmerzempfinden - da liegt der kleine aber feine Unterschied.

Schade, dass jegliche Diskussion dieses Themas immer so ausarten muss.

Kopfschüttelnde Grüße
Cappu
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Vom 11.12.2008 21:01 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

mooncake Smutje


Mitglied seit 11.10.2008
474 Beiträge (ø0,36/Tag)
sehr geehrte frau cappu,

abgesehen davon, dass meinem beitrag durchaus eine gewisse ironie nicht abzusprechen ist, kann ich die totschlagargumente von veganern genau so wenig hoeren. die natur ist nichts weiter als ein grosses fressen und wenn sich raubtiere an 'suessen, plauschigen' tierchen 'vergreifen', haben diese wohl auch nicht weniger schmerzempfinden als ein schlachtier (womit ich keineswegs die konventionelle tierhaltung befuerworten will). tut mir leid liebe veganer, aber ihr koennt die welt leider auch nicht neu erfinden. der biologische kreislauf wuerde unter diesem modell zusammenfassen.

ich betone immer wieder gerne, dass das menschliche leben, so wie es ist, auch nicht gerade dem biologischen kreislauf zutraeglich ist. das aendert aber nichts an meinen ansichten ueber vegane ernaehrung.
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Vom 12.12.2008 03:20 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

süße-susi Kaltmamsell


Mitglied seit 12.08.2005
347 Beiträge (ø0,14/Tag)
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hallo mooncake


wie wäre es mit "leben und leben lassen" statt mit "fressen uns gefressen werden"?

tiere empfinden schmerzen genauso wie du.

der unterschied ist: tiere essen andere tiere, weil ihnen instinkte keine andere wahl lassen.
menschen können reflektieren und aus ihrem bewusstsein heraus klar und verantwortungsvoll entscheidungen treffen und die folgen ihres verhaltens abschätzen.

und als veganer erfindet man die welt auch nicht neu! das hat auch keiner gesagt.
man muss sich einfach nur bewusst sein, dass man durch den konsum relativ leicht viel bewirken kann.
jeder kauf bewirkt eine nachlieferung.
jedes mal, wenn man miclh kauft, unterstützt man, dass z.b. kühe geschwängert und später von ihren kälbern getrennt werden, damit wir die milch bekommen, die eigentlich für die kälber gedacht ist.
(milch ist für uns nicht lebensnotwendig, es ist eine reine geschmackssache)

und zum thema "biologischer kreislauf":
was heute in der massentierhaltung - und schlachtung abläuft, hat mit biologischem kreislauf und natürlichem gleichgewicht nichts mehr zu tun.

lg susi
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Vom 12.12.2008 03:23 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

kochmaxe Kaltmamsell


Mitglied seit 04.01.2005
1.203 Beiträge (ø0,45/Tag)
zitat ...

Duschmittel, Shampoo, Conditioner und co sind bei mir vegan... Das Deo im Moment auch, wobei ich erst noch ein wirklich gutes finden muss... Da muss ich eingestehen das mein Nivea viel besser war als das vegane Lavera for men *g*.

wenn es nur nicht an tieren auf verträglichkeit getestet wurde !!!

unsere familie benutzt keine deos .. und co. klar haben wir die eine oder andere seife oder duschmittel im bad , ich persöhnlich wasche mich nur mit mit warmen oder kalten wasser ...
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Vom 12.12.2008 09:39 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Metta Hendlgriller


Mitglied seit 16.01.2008
1.202 Beiträge (ø0,75/Tag)
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Guten Morgen ihr Lieben!!

Ich würde gerne noch etwas "religiöses" dazu sagen!!

Ich habe schon erwähnt, das mein Mann und ich regelmäßig fasten. In unserem Glauben wird mehr als ein halbes Jahr gefastet (wenn man alle Fastentage zusammenrechnet!!).
Fasten heißt, sich vegan zu ernähren. Keine Milchprodukte, kein Fleisch, keine Eier und kein Fisch. mhmmmh hmmhmhmmmmhhh

Am Anfang habe ich wirklich gedacht, das wir das nie schaffen werden, und das mir persönlich es richtig schwer fallen wird! Ich habe beim einkaufen mir alle Produkte richtig angeschaut und war entsetzt wieviel Milchprodukte wir tagtäglich zu uns nehmen ohne das wir das überhaupt wissen!!!! Was denn nun?
Dann hat mir das sogar spaß gemacht und es ist fast schon ein Hobby geworden, sich die Lebensmittel mal richtig anzuschauen. Lächeln

Wir fasten jeden Mittwoch und Freitag. Dazu kommt noch die große Fastenzeit vor Weihnachten und vor Ostern, jeweils sieben Wochen. Im Juni und im August haben wir dann noch einmal eine Fastenzeit von jeweils zwei Wochen und dann gibt es noch einzelne Tage an denen man fasten sollte!
Ich habe jetzt nur eine Woche durchgefastet und fand es einfach nur toll. Ich habe mich so leicht gefühlt so sauber (Ich hoffe ihr wißt was ich meine!!!) *ups ... *rotwerd* und rein!! Es ist einafch ein tolles Gefühl gewesen.
Und ich habe wesentlich mehr gegessen und öfter als vorher!! Und ganz wichtig, ich habe literweise getrunken.
Mir war nicht schlecht, übel oder schwindelig.
Ich war irgendwie glücklich!!! Lächeln *ups ... *rotwerd* Jajaja, was auch immer! Hört sich verrückt an, ist aber so!

Wir haben in diesem Sommer, in unsere Heimat in Serbien ein Kloster besucht in dem Mönche leben. Es ist eins der ältesten Klöster in Serbien. Ihr könnt euch nicht vorstellen wie die aussehen. Das sind alles über 1,90m große Männer die kräftig sind und absolut gesund und stark aussehen. Und die sich fast nur vegan ernähren.

Auf dem Berg Athos in Grichenland leben die Mönche auch, natürlich aus religiösen Gründen, überwiegend vegan. Sie essen nur ein bis zweimal im Jahr Fleisch. Und der jüngste lebende Mönch ist 92 Jahre alt!!!

Vegan leben ist gesund! Und es stimmt schon das man dafür Köpfchen haben muss. Ich habe großen Respekt vor veganer und ziehe mein Hut vor denen.

Ich bin so erzogen worden, das Fleisch für uns Menschen da ist, um es zu essen. Mein Opa hatte früher in Serbien Schweine, Hühner und Enten gehabt und ich habe ihm immer beim füttern und Stallarbeit geholfen. Und die Tiere hatten es wirklich gut bei uns. Das war "BIO". Ich habe auch beim schlachten zugeschaut, das hat mir nie was ausgemacht. Das war für mich "normal" und ich habe es dann auch später gegessen!
Jetzt sehe ich das alles etwas anderst und bin froh, das ich beide Seiten kenne.

Ich persönlich könnte nicht ganz auf tiereische Produkte verzichten. In der Fastenzeit mache ich das natürlich und es gibt da jede Menge leckere Sachen die man da essen kann aber ausserhalb dieser Zeit könte ich nicht auf meinen leckeren Käse verzichten. Auf mein Nutellabrot Lächeln *ups ... *rotwerd* , auf mein gekochtes Ei zum Frühstück und auf mein Müsli. Wenn die Fastenzeit vorrüber ist, freue ich mich umso mehr auf diese Dinge und bin mir bewußt auf was ich da verzichte.
Auf Fleisch könnte ich verzichten wenn ich müsste und Fisch essen wir sowiso selten.

Hiermit wünsche ich euch einen schönen Tag an allen Veganern, Fleischfresser Na! , Vegetarier und Allesfresser!!! Lachen

Lg Metta ...
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Vom 12.12.2008 09:56 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

insan0r Smutje


Mitglied seit 17.09.2008
338 Beiträge (ø0,25/Tag)
Hi Metta

Auch wenn es villeicht die wenigsten hier interessiert... Du sprichst immer von "unserer" Religion, darf man fragen welcher Religion ihr angehört? Ich bin selber nicht sehr religiös, das heisst bin katholisch getauft aber würde mich selber als Agnostiker bezeichnen. Das Gefühl der "Reine" kenne ich, darum habe ich in einem meiner ersten Posts hier noch angefügt "Vegan zu leben ist etwas vom schönsten und erfüllendsten das es gibt!". Zudem ist es so das, wenn man sich vegan ernährt, man in der Regel viel mehr essen kann bzw. muss... Und man geht trotzdem nicht in die Breite, vorausgesetzt man frisst nicht dauernd Chips und co (wie das halt bei jeder Ernährungsform so ist *g*).
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Vom 12.12.2008 10:21 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Metta Hendlgriller


Mitglied seit 16.01.2008
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Hallo insanOr!

Wir sind russisch orthodox!
Wir sind Christen feiern aber Ostern und Weihnachten zwei Wochen später als die Evangelisten oder Katholiken. Unser Heilig Abend ist am 6. Januar!
Mein Mann und ich kommen ursprünglich aus Serbien. Ich bin hier geboren und mein Mann lebt schon seit über dreißig Jahren hier in Deutschland!
Und unser Sohn ist ein kleiner Schwabe!! Na! Lächeln

Lg Metta
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Vom 12.12.2008 10:22 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Metta Hendlgriller


Mitglied seit 16.01.2008
1.202 Beiträge (ø0,75/Tag)
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Was ist ein Agnostiker??

Hab dieses Wort noch nie gehört!

Lg Metta
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Vom 12.12.2008 11:43 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

insan0r Smutje


Mitglied seit 17.09.2008
338 Beiträge (ø0,25/Tag)
Hi Metta

Hab auf deinem Profil gesehen das ihr aus Serbien stammt - daher hab ich das schon fast vermutet... Ich wusste gar nicht das dabei vegan gefastet wird.

Ein Agnostiker glaubt an keine Gottheit, er verneint aber auch nicht die Existenz einer Gottheit...

Ein Zitat von Wikipedia: "Die Frage „Gibt es einen Gott?“ wird von einem Agnostiker dementsprechend nicht mit „Ja“ oder „Nein“ beantwortet, sondern mit „Ich weiß es nicht“, „Es ist nicht geklärt“, „Es ist nicht beantwortbar“, oder „Es spielt keinerlei Rolle“."

Ich denke das das Thema Religion in dieser Diskussion nicht sehr erwünscht ist da es auch noch "UL" (Universelles Leben) gibt, welche eine vegane Sekte bildet und dementsprechend vom antispeziesistischen Block und allgemein Veganern nicht so gerne gesehen wird. Unteranderem auch wegen anti-semitischer Tendenzen.

Lg Simon

Quelle UL: http://de.wikipedia.org/wiki/Universelles_Leben
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Vom 12.12.2008 13:14 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

angie17 Sternekoch


Mitglied seit 12.02.2002
5.804 Beiträge (ø1,54/Tag)
Hallo.

die Grunddiskussion um vegan/vegetarisch leben bewegt sich doch - abgesehen mal von gesundheitlichen Gründen - um die Frage: Mit welchem Lebensstil (dazu gehört ja eben auch die Ernährung!) füge ich meiner Umwelt am wenigsten Schaden zu?

Ganz nütchtern betrachtet: Einen Lebensstil, der andere Lebewesen in keinster Weise negativ beeinträchtigt, gibt es leider nicht - das liegt nun mal in unserer menschlichen Natur. Und inwieweit man nun den Lebensraum von Tieren, Pflanzen und anderen Menschen (!) bedenken will und auch bedenken kann (!), ist einerseits eine Frage des Gewissens jeden Einzelnen (und das ist sehr individuell ausgeprägt!) sowie der Lebensumstände (die regional/sozial/kulturell auch sehr verschieden ausfallen können).

Die interessante Frage, die so viel Zündstoff in der Diskussion aufwirft, ist und bleibt natürlich: Sind Wenig-Fleischesser bessere Menschen als Viel-Fleischesser? Vegetarier besser als Gemischtköstler? Veganer besser als Vegetarierer? Frutarier besser als Veganer? Und Menschen, die über längere Zeit fasten können, sowieso die Allerbesten?

Ich meine, man sollte sich vor jedem falschen Dünkel hüten und seinen Lebensstil so leben, wie man es mit seinem Gewissen und seinen Lebensumständen am besten vereinbaren kann. Man sollte dabei aber auch so viel Rücksicht auf den jeweils anderen nehmen, dass man ihn nicht für halbverrückt erklärt und ihn auch nicht unnötig provoziert. Wenn sich alle wenigsten an diese Maßstäbe halten würden, wäre man schon einen Schritt weiter! Dass alle Menschen freiwillig vegan leben, wird sowieso nie erreicht werden - und das würde die Welt auch nicht retten ...

LG Angie Lachen
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Vom 12.12.2008 23:30 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

kiwibirt  Suppenkoch


Mitglied seit 20.11.2006
1.731 Beiträge (ø0,86/Tag)
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Hallo!

Angie, das hat du schön gesagt! Macht es einen Menschen wirklich wertvoller, weil er vegan isst?

Simon, da du mich direkt angesprochen hast, und ich bis jetzt leider keine Zeit hatte zu antworten, möchte ich das jetzt tun.
Du schreibst, ich habe "Mineralstoffe, Vitamine und Proteine unter dem Begriff Vitamine vereint"- wo denn? Viellleicht hast du etwas falsch verstanden? (wobei ich auch bei mehrfachem Lesen meiner Postings nicht weiß, wo ich mich so mißverständlich ausgedrückt haben soll...)

Kinderernährung ist nicht gut erforscht? Sorry, da hat man dir aber eine ganz falsche Info gegeben. Kindererhährung ist sehr gut erforscht, unter anderem beschäftigen sich ganze Universitätsinstitute nur mit Kinderernährung.

Dass die Studien, die du erwähnst, seriös sind wage ich stark zu bezweifeln. (Nur um das klarzustellen- ich sage nicht, dass du bewusst etwas falsches sagst, ich zweifle nur die Seriosität deiner Quellen an) Und zwar aus einem ganz einfachen Grund. Jede Studie muss durch extrem strenge Ethikkomissionen. Wenn auch nur der geringste Verdacht besteht, dass die Studie den Teilnehmern schaden könne, wird sie nicht erlaubt. Und erst recht dann, wenn es um Kinder geht. Da diese Ethikkomission sich auf allgemeines medizinisches Wissen beruft- welches eben aussagt, dass Kinder bei veganer Ernährung leicht schwere spezielle Mangelernährungen entwickeln können- glaube ich nicht, dass die Ethikkomission eine Studie erlauben würde, die eine mögliche Gesundheitsgefahr darstellt.

Und die Aussage "veraltete Auffassung"... Na, das sag mal meinen Professoren....
Eisenmangel ist messbar, und kein waberndes, schwammiges Gerede, und die Messungen zeigen eben, dass Eisenmangel weltweit der häufigste Mikronährstoffmangel ist. Es sind weltweit zwischen 1,5 und 2 Milliarden Menschen von der Eisenmangelanämie betroffen.

Auch die Aussage "vegan ist die natürlichste Lebensweise" würde ich zumindest für mich in Frage stellen. Denn- wie kann eine Lebensweise "natürlich" sein, wenn ich supplementieren muss, um gesund zu leben? Hmm.... Veganer gehören übrigens laut "Ernährungsmedizin" (Biesalksi et al, 3. Auflage) zur Risikogruppe für Vitaminmangel. Außerdem bewertet dieses Fachbuch Mineralstoffe, Proteine, Folsäure, Riboflavin, Vitamin A und D und B12 als kritisch.

So sehr ich auch die Argumente für eine vegane Ernährung verstehe, und nachfühlen kann- ich kann mir nicht vorstellen, vegan zu leben. Es würde das, was ich unter Lebensqualität verstehe, viel zu sehr beeintächtigen. Für andere mag das vegane Leben eine Steigerung der Lebensqualität darstellen. Für mich nicht...

Lg, Kiwibirt


\"\"\"\"

Streng genommen hat nur eine Sorte Bücher das Glück unserer Erde
vermehrt: die Kochbücher.


(Joseph Conrad) miau, ruuuuuup!
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Vom 17.12.2008 09:18 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

insan0r Smutje


Mitglied seit 17.09.2008
338 Beiträge (ø0,25/Tag)
Hi Kiwibirt

Danke für die ausführliche Erläuterung auch du hast mich ein wenig missverstanden - hab mich auch schlecht ausgedrückt (ehrlich jetzt, kein Sarkasmus):

"Kinderernährung ist nicht gut erforscht? Sorry, da hat man dir aber eine ganz falsche Info gegeben. Kindererhährung ist sehr gut erforscht, unter anderem beschäftigen sich ganze Universitätsinstitute nur mit Kinderernährung."

Sorry, da war VEGANE Kinderernährung gemeint.

"Dass die Studien, die du erwähnst, seriös sind wage ich stark zu bezweifeln. (Nur um das klarzustellen- ich sage nicht, dass du bewusst etwas falsches sagst, ich zweifle nur die Seriosität deiner Quellen an) Und zwar aus einem ganz einfachen Grund. Jede Studie muss durch extrem strenge Ethikkomissionen. Wenn auch nur der geringste Verdacht besteht, dass die Studie den Teilnehmern schaden könne, wird sie nicht erlaubt. Und erst recht dann, wenn es um Kinder geht. Da diese Ethikkomission sich auf allgemeines medizinisches Wissen beruft- welches eben aussagt, dass Kinder bei veganer Ernährung leicht schwere spezielle Mangelernährungen entwickeln können- glaube ich nicht, dass die Ethikkomission eine Studie erlauben würde, die eine mögliche Gesundheitsgefahr darstellt."

Nochmals, lies es selber oder schau dir zumindest die Quellenangabe an - schaden wird es kaum und so viel kostet das Buch auch nicht. Ich weis nicht wie ich es dir glaubhaft machen kann das es sich um seriöse Quellen handelt ohne das du dir das Buch angeschaut hast ;). Trotzdem nice to know das es sowas wie eine Ethikkomission gibt - komisch das die Ethik bei den Tieren nicht gleich gehandhabt wird ;)... Was ich aber auch zu Studien noch sagen muss, es gibt recht wenig Studien zum Veganismus - wohl auch weil da schwieriger ein Geldgeber zu finden ist bzw. die Verbreitung (noch) nicht gross ist, die Definition von Veganismus gibt es ja erst seit 50 Jahren.

"Auch die Aussage "vegan ist die natürlichste Lebensweise" würde ich zumindest für mich in Frage stellen. Denn- wie kann eine Lebensweise "natürlich" sein, wenn ich supplementieren muss, um gesund zu leben? Hmm.... Veganer gehören übrigens laut "Ernährungsmedizin" (Biesalksi et al, 3. Auflage) zur Risikogruppe für Vitaminmangel. Außerdem bewertet dieses Fachbuch Mineralstoffe, Proteine, Folsäure, Riboflavin, Vitamin A und D und B12 als kritisch."

Das es die natürlichste Lebensweise ist habe nicht ich in diesem Thread geschrieben, da meinst du wohl jemanden anderen. Mir ist ziemlich egal wie natürlich das ist, Fakt ist: Ich bewirke mit meiner Lebensweise etwas nach meiner Wertung positives und das ist mir sehr viel Wert. Ich habe übrigens geschrieben: "Vegan zu leben ist etwas vom schönsten und erfüllendsten das es gibt!", falls du das gemeint hast, da habe ich auch die Superlative verwendet.

"Du schreibst, ich habe "Mineralstoffe, Vitamine und Proteine unter dem Begriff Vitamine vereint"- wo denn? Viellleicht hast du etwas falsch verstanden? (wobei ich auch bei mehrfachem Lesen meiner Postings nicht weiß, wo ich mich so mißverständlich ausgedrückt haben soll...)"

Jap, beim nochmals lesen seh ich das auch so.

Und noch um ein bisschen brandzustiften (lies das genau, ist nicht abwertend) meine PERSÖNLICHE Meinung zur Frage: "Macht es einen Menschen wertvoller wenn er vegan lebt" - definitiv ja, das macht aber andere deshalb nicht gleich schlechter. Es ist keine Unmöglichkeit und jeder kann es (wenn villeicht auch gewisse Ausnahmen das aus gesundheitlichen Gründen nicht sollten z.B. leute die aufgrund von Allergien ihre Vitamin, Mineral, Protein etc. Versorgung nicht gewährleisten können). Andere sind nicht schlechter, nur vermutlich zu gemütlich und auf ihren eigenen Genuss fixiert... Veganer & Vegetarier sind keine Übermenschen, aber sie distanzieren sich mit ihren Überlegungen in Sachen Ethik klar vom Normalverbraucher. Darüber Diskutier ich übrigens nicht - ich war ja selber 19 Jahre meines Lebens so (und als Grillmeister bekannt)! Zum wenig Fleischesser/Milch/Ei etc. Konsumenten: Redet euer gewissen nicht schön, steht bitte dazu ;)! Ich habe kein Problem mit dem Otto Normalverbraucher omnivor lebenden Menschen, nur was micht total nervt: Fast jeder sagt dann verlegen sowas wie: "Ach ich ess eigentlich nicht viel von dem" oder "ich schaue immer das es Bio ist" - da finde ich die Aussage: "Ich will das selber nicht machen" viel besser und ehrlicher! Und das ist ja auch deine Aussage, Kiwibirt.

PS: Sorry für die ganzen Grossgeschriebenen Wörter aber hier darf man ja keine Fettschrift verwenden wenn man nicht zahlt -.-
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Vom 02.01.2009 02:04 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

HuiBuh77 Tellerwäscher


Mitglied seit 02.01.2009
3 Beiträge (ø0/Tag)
Ich bin immer wieder fasziniert wie dieses Thema Gemüter erhitzen bzw. Diskussionen auslösen kann. Manchmal habe ich den Eindruck andere Menschen fühlen sich durch meine Ernährungsweise angegriffen. Ich hänge es nicht an die große Glocke, dass ich mich vegetarisch ernähre (im Moment versuche ich auf vegan umzustellen), aber die Reaktionen wenn die Menschen um einen herum das mitbekommen sind faszinierend. Ich weiß nicht wie oft ich mich schon deswegen rechtfertigen oder mit anderen Menschen diskutieren mussten, die sich witzigerweise IMMER rechtfertigen, dass sie Fleisch essen. Wenn ich jedesmal 10 Euro bekommen hätte für den Satz: "Ich ess ja nur sehr wenig Fleisch und dann auch nur vom Metzger" dann wäre ich jetzt schon Millionär ;) Ebenso der Satz: "Hast du keine Mangelerscheinungen?" Nein, habe ich nicht. Meine Blutwerte sind immer top und das seit mittlerweile 14 Jahren.
Ich laufe nicht durch die Gegend und versuche die Leute zu missionieren, aber anscheinend erwarten sie das von mir Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen Meine Gründe für diese Ernährungsart sind eigentlich ziemlich simpel: Die Gesundheit und ich möchte eben nicht tote Tiere essen und das Leid vor ihrem Tod unterstützen. Nicht mehr und nicht weniger.
Zum Thema Lebensqualität: Ich vermisse nichts und habe auch keinen Schmacht auf die Sachen die ich nicht esse.
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Vom 02.01.2009 19:36 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

DasBackteam Smutje


Mitglied seit 26.10.2007
360 Beiträge (ø0,21/Tag)
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hey huibuh77 ! perfekt gesagt, besser kann man es nicht beschreiben! Lachen
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Vom 05.01.2009 16:43 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

v_koch Tellerwäscher


Mitglied seit 05.01.2009
3 Beiträge (ø0/Tag)
Hallo bluemoon,

Zitat: "ich will niemandem auf die Füße treten, aber mir kommt diese vegane Philosophie immer etwas ... dekadent vor!

Sich vegan zu ernähren ist doch nichts Natürliches; es funktioniert doch überhaupt nur, weil auch die Veganer von unserer Hochzivilisation [...] profitieren."

Na und? Verzichtest du auf Fernsehen, die U-Bahn oder Erdbeer-Eis, weil es in diesem Sinn "nicht natuerlich" oder gar "dekadent" ist?

Gruesse,
V.
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Vom 05.01.2009 16:58 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

v_koch Tellerwäscher


Mitglied seit 05.01.2009
3 Beiträge (ø0/Tag)
Hallo mooncake,

Zitat: "bei so einigen veganern hat man schlichttweg das gefuehl, sie haetten nie in biologie aufgepasst."

Was kommt denn in Biologie so vor, was fuer Veganismus irgendwie relevant waere?

"am liebsten haetten sie eine heile welt, in der das schaf mit dem loewen gluecklich vereint lebt. die wahrheit hingegen ist, dass der biologische kreislauf nach diesem modell nie funktionieren wuerde. oder anders ausgedrueckt. die natur ist ein grosses fressen."

Sehr oft machen Menschen offensichtlich auch Dinge, die nicht zu diesem von dir behaupteten grossen Fressen gehoeren. Gehoeren die dann zum "biologischen Kreislauf" dazu oder nicht?

Gruss,
V.
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Vom 05.01.2009 17:19 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

v_koch Tellerwäscher


Mitglied seit 05.01.2009
3 Beiträge (ø0/Tag)
Hallo isan0r,

Zitat: "Was ich aber auch zu Studien noch sagen muss, es gibt recht wenig Studien zum Veganismus - wohl auch weil da schwieriger ein Geldgeber zu finden ist bzw. die Verbreitung (noch) nicht gross ist, die Definition von Veganismus gibt es ja erst seit 50 Jahren."

Einen wichtigen Grund kenne ich seit diesem Thread: Das "allgemeine medizinische Wissen" besagt u.U., dass so eine Studie gefaehrlich sein kann. Weshalb via Ethikkommission verhindert wird, dass moeglicherweise etwas anderes als das erwartete Resultat bei so einer Studie herauskommt. Wie praktisch, wo wir doch alle schon vorher wussten, dass Veganismus irgendwie radikal, extrem und schaedlich (besonders fuer Kinder!!) ist. (Der letzte Satz ist sarkastisch zu lesen.)

Gruss,
V.
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Vom 08.01.2009 01:25 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

mooncake Smutje


Mitglied seit 11.10.2008
474 Beiträge (ø0,36/Tag)
einem die nackten fuesse entgegen zu strecken ist in meiner kultur eine beleidigung.
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Vom 09.01.2009 12:30 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

GrafZwackelstein Kartoffelschäler


Mitglied seit 05.11.2008
737 Beiträge (ø0,57/Tag)
Und wie steht es mit den unbedeckten Unterschenkelchen?
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Vom 09.01.2009 13:17 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

K_Montana Küchenjunge


Mitglied seit 19.08.2008
618 Beiträge (ø0,45/Tag)
"Sich vegan zu ernähren ist doch nichts Natürliches;"

an der tatsache die muttermilch anderer zu trinken sehe ich jetzt auch nicht viel natürliches. na dann...
aber es geht ja auch gar nicht darum. beim veganismus geht es doch meiner meinnug anch viel mehr darum dass man versucht möglichst viel leid zu vermeiden, deswegen halte ich es für eine gute sache.
wobei ich zugeebn muss das ich ernährungstechnisch immer noch nich ganz vegan lebe, da ich mir doch bisschen schwer tue : /
es wird halt in so verdammt viele sachen oft unnötigerweise noch irgendwas reingepanscht. pro für veganismus ist das man kochen lernen muss ^^...kommt man nicht drum herum
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Vom 10.01.2009 12:14 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

GrafZwackelstein Kartoffelschäler


Mitglied seit 05.11.2008
737 Beiträge (ø0,57/Tag)
Doch.
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Vom 10.01.2009 20:23 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

HuiBuh77 Tellerwäscher


Mitglied seit 02.01.2009
3 Beiträge (ø0/Tag)
Ich werf mal ein Leben und Leben lassen hier herein Na!
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Vom 11.01.2009 12:30 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

GrafZwackelstein Kartoffelschäler


Mitglied seit 05.11.2008
737 Beiträge (ø0,57/Tag)
So kommen wir auch nicht weiter.
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Vom 11.01.2009 20:03 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

DasBackteam Smutje


Mitglied seit 26.10.2007
360 Beiträge (ø0,21/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
mensch gut erkannt graf zwackelstein. so kommen wir hier echt nicht weiter. maaaaaaaan es geht hier darum aufzuschreiben warum vegane ernährung gut ist oder auch gut sein kann meinetwegen um anderen zu zeigen dass man veganern eigentlich mal respekt entgegen sollte und nciht anders. dazu war dieser theard gedacht und nciht dazu das es hier zum pausenlos rumzicken kommt ... Verdammt nochmal - bin stocksauer
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Vom 12.01.2009 12:33 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

GrafZwackelstein Kartoffelschäler


Mitglied seit 05.11.2008
737 Beiträge (ø0,57/Tag)
C'est la vie.
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Vom 12.01.2009 15:39 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

tini_007 Smutje


Mitglied seit 10.10.2007
208 Beiträge (ø0,12/Tag)
dieser Thread lebt immer noch?

(und ja, ich bin mir bewusst, dass ich ihn durch solche bekloppten Kommentare noch länger leben lasse!! Lachen )
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Vom 12.01.2009 16:12 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

HuiBuh77 Tellerwäscher


Mitglied seit 02.01.2009
3 Beiträge (ø0/Tag)
Und wie steht es mit den unbedeckten Unterschenkelchen?

Doch.

So kommen wir auch nicht weiter.

C'est la vie.

<--- super Diskussion....doch wirklich! Let´s rock!
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Vom 12.01.2009 20:22 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

K_Montana Küchenjunge


Mitglied seit 19.08.2008
618 Beiträge (ø0,45/Tag)
haha^^, das wollte ich vorhin auch schon schreiben, hab es dann aber doch gelassen.
wirklich einfach noch nichts zum thema beigetragen.
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Vom 13.01.2009 13:19 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

GrafZwackelstein Kartoffelschäler


Mitglied seit 05.11.2008
737 Beiträge (ø0,57/Tag)
Famos.
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Vom 13.01.2009 20:04 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

DasBackteam Smutje


Mitglied seit 26.10.2007
360 Beiträge (ø0,21/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
toll ... Lachen
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Vom 14.01.2009 10:13 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

mooncake Smutje


Mitglied seit 11.10.2008
474 Beiträge (ø0,36/Tag)
das eine hat nichts mit dem anderen zu tun. ich rede nicht von unzuechtigkeit, sondern von einem kulturellen mindestmass an anstand.
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Vom 14.01.2009 13:04 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Morticia147 Kaltmamsell


Mitglied seit 13.05.2005
657 Beiträge (ø0,26/Tag)
Ich finds echt faszinierend, ist es wirklich relevant was natürlich ist und die einzig wahre Lebensweise?

Es gibt von jeder Ernährungsweise solche und solche und militante Verfechter machen egal von welcher Spielwiese einen schlechten Eindruck.

Ist Veganismus nun natürlich, abartig oder eine Zivilisations"krankheit"? Who cares? Ich kann die Beweggründe für die meisten Aspekte nachvollziehen und respektiere sie. Wenn es uns so gut geht, dass man es sich leisten kann seine Ernährung auf Vegan umzustellen, find ich das gut und ok.

Hier wurde auch die Thematik der Entwicklungsländer angesprochen. Ich glaube nicht, daß auch nur ein Kind nicht stirbt weil ein Veganer wieder anfängt Fleisch zu essen und auch nicht umgekehrt.

Ich selbst bin ein Omni, mein Freund ist ein Veggi und einen Veganer hab ich im Büro und alles ist friedlich. Ich möchte mich aber für ein Stück Fleisch auf dem Teller genausowenig rechtfertigen müssen, wie ein Veganer weil er keinen Honig isst. Meine Lebensmittel kommen aus dem Bio-Anbau, durchwegs, weil MIR das extrem wichtig ist und Fleisch gibts max 1x die Woche - basta.

Und auch DAS ist eine Stilblüte der reichen Wirtschaftsnationen, denn WIR können es uns leisten Biolebensmittel zu kaufen. Ist schon komisch, daß es als Verwerflich angesehen wird, wenn man sich Vegan oder Vegetarisch ernährt, weil ja in vielen Teilen der Welt Menschen verhungern - aber es ist vollkommen ok, 2 kg Mandarinen für 90 Cent zu kaufen und die hälfte wegzuwerfen. DAS nenn ich dekadent!

Wir haben XXL-Schnitzelläden, bei denen man just for fun an dem 2 kg Schnitzel rumkaut und dann 2/3 im Müll landen. Wir schaffen Kampagnen bei denen alle zusammen 1 Min. den Strom abzudrehen um Energie zu sparen, kaufen aber gleichzeitig im Januar Himbeeren aus Chile. DAS ist dekdent und darüber sollten wir uns Gedanken machen und nicht da drüber ob veganismus eine natürliche Ernährungsform ist. Fleisch das randvoll mir Antibiotika ist und Obst in dem mehr Spritzmittel ist als Vitamine find ich da bedenklicher.

Bewußte Ernährung hat was mit umdenken zu tun und welche Ernährungsweise sich für die Menschheit irgendwann durchsetzen wird, werden wir sehen. Aber bei einem bin ich mir sicher, dieser horrende Fleischkonsum der bei uns noch so üblich ist und zum guten Ton gehört, wird es nicht sein.

Gruß

Morticia
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Vom 14.01.2009 15:50 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

GrafZwackelstein Kartoffelschäler


Mitglied seit 05.11.2008
737 Beiträge (ø0,57/Tag)
Tja nun. Was dieses Mindestmaß an kulturellem Anstand beinhaltet, bliebe noch zu klären. Ein anderes Mal vielleicht.
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Vom 03.03.2009 21:09 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Österreich10 Tellerwäscher


Mitglied seit 07.11.2008
29 Beiträge (ø0,02/Tag)
Hallo an ALLE !

Ich habe mal alles so überfolgen und möcht euch etwas erzählen !
Durch die Allergie meinen Mannes bin ich "NOTGEDRUNGEN" auf die Vegane Ernährung
gekommen. D.h. Fleisch und Fisch darf er essen aber keine Latose keine GLuten usw.
Also mich Vegan zu ernähren einfach so das könnte ich nicht weil ich das Essen einfach liebe
und bei allem Respekt für alles und alle Genuss ist es nicht Tofu Würstel zu essen und es gebe
noch einge Dinge die ich anführen könnte... ich kaufe aber seit Jahren nur BIO sowohl Fleisch
als auch Gemüse und lebe ganz gut damit.
Außerdem ist es ja auch eine Industrie und Arbeitsplätze und das ist etwas was wir alle brauchen.
Aber ganz ehrlich ich bin DAnkbar das es Menschen wie euch gibt die sich nicht aus einer
Krankheit heraus entschieden haben sondern aus Überzeugung...find ich toll und ohne Euch
hätte ich nun eher nichts zu essen für meinen Mann also DANKE an ALLE!

Und wie alles im Leben gibt es POSITIVES und Negatives und Gott sei Dank dürfen wir alle
frei entscheiden! Die Diskussion ob es gesund ist oder nicht ist doch egal ich finde es nur
wichtig die Entscheidung Vegan zu leben einfach zu respektieren und nicht alles Haarklein in
Fachchinesisch zu zerpflücken.
Das Leben ohne Kuh Milch , Eier oder Weizenmehl war und ist nicht ganz einfach und so
habe ich einen kleinen Einblick bekommen ! Gesund ist es allle mal denn die Fettwerte sowohl bei mir
als auch bei meinem Mann sind stark gesunken aber es ist nicht immer Genuss so zu leben und das
wollte ich halt auch mal sagen und ich habe noch keinen "DICKEN" Veganer getroffen die meisten
sind sehr sehr dünn !Übrigens nach 3 Monaten habe mein Mann schon einen leichten B12 Mangel !!!

Das war ´s
CN
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Vom 03.03.2009 21:46 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

nefertari2 Suppenkoch


Mitglied seit 05.06.2005
806 Beiträge (ø0,32/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
hallo

ich bewundere jeden der es schafft sich vegan oder auch schon vegetarisch zu ernähren.
Ich hatte eigentlich vor spätestens mit meinem auszug von daheim mich auch vegetarisch zu ernähren. schaffs aber nicht ganz.
Liegt auch daran dass ich mit meinem freund im gleichen flur im wohnheim wohen und wior deshalb fast immer zusammen kochen und essen. und bevor er sich seltsame fertig frikadellen im Aldi kauft zeig ich ihm lieber wie man sich das selber macht (der arme kerl kann einfach nicht kochen und noch konnt ich ihn leider auch nicht ganz überzeugen es zu lernen) und wenns dann halt welche gibt die ich selber gemacht hat ess ich doch mal eine. läuft aber eigentlich auf maximal 1 mal in 2 wochen fleisch raus.
vegan zu leben halte ich zwar an sich für sehr konsequent und so aber wenn ich mir vorstelle ich müsste auf die ganzen milchspeisen die ich so liebe verzichten, das könnte ich glaube ich nicht.

lg hannah
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Vom 04.03.2009 18:46 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Österreich10 Tellerwäscher


Mitglied seit 07.11.2008
29 Beiträge (ø0,02/Tag)
Hallo Hannah !

Ich kann Dich sehr gut verstehen !

Was ich aber gersten nicht geschrieben habe ist das ALLE recht haben die schreiben das
man immer erklären muss warum man manche Sachen braucht oder nicht essen kann.
Obwohl es leichter ist zu sagen Nahrungsmittelunverträglichkeit als zu sagen Veganer!
Mir ist das auch schon passiert das mich mal eine Verkäuferin etwas rüde "Informiert" hat
das man nicht sterben würde wenn man mal Fleisch oder Fisch oder Milch ißt oder trinkt,
ich sagte damals na Allergiker können schon einen Anfall bekommen und jemand der
es nicht essen will der hat einfach eine Einstellung und die sollte man auch zur Kenntis nehmen.

Lebenseinstellung sind zu achten auch wenn man selber nicht will oder kann das ist in Ordnung!

CN
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Vom 04.03.2009 18:58 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

tini_007 Smutje


Mitglied seit 10.10.2007
208 Beiträge (ø0,12/Tag)
@CN

Zwei Dinge: Es GIBT dicke Veganer. Bei "uns" im Veganerboard haben viele Gewichtsprobleme - wie bei anderen Leuten auch. und: Ihr habt nach 3 Monaten schon einen B12 Mangel festgestellt? Das musst Du mir mal genauer erklären - denn eigentlich hält der Speicher im Körper eines Fleischessers mehrere Jahre - war das bei euch krankheitsbedingt?
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Vom 05.03.2009 18:59 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Österreich10 Tellerwäscher


Mitglied seit 07.11.2008
29 Beiträge (ø0,02/Tag)
Hallo Tini!


Also es gibt doch dicke Veganer mir ist noch keine begenet aber ich glaube das natürlich !

Mein Mann hat nach 3 Monaten vom Doc aus eine " Mangel" Blutabnahme machen lassen müssen,
weil der Doc meinte das wenn mal auf einmal alles Tierische (Milch, Käse usw.) wegläßt könnte
der Körper reagieren. Also das Gute war das auch der Cholesterin gesunken ist aber leider
auch der B12 Wert nicht gefährlich aber schon in den unteren Bereich und vorher war er eher
in der Mitte der Skala.Wir bleiben aber natürlich unserer Allergiker- Kost treu da die Probleme meines
Mannes ja nicht weg sind.Nun haben wir eine Ärztin gesucht die auch mit Alternativen Methoden arbeitet
und die hat nun einen kompletten Bluttest angefordert ...alle vitamine usw. mal schauen ob
sich noch etwas an Krankheiten versteckt oder nicht!

Übrigens ich bin auch von einigen Produkten im Veganen -Bereich sehr glücklich und die Gewichtsabnahme
von uns beiden war wirklich sehr erfreulich. Wir bleiben auch weiterhin wenn alles überstanden ist
unserer Ernährung treu denn wir machen ja anscheinden einiges richtig und wir fühlen uns auch besser.
Aber Kuchen backen mit meinen Lebensmittel ist noch der ALptraum daher nehmen wir auch weiter ab
...gut so !!Nur ohne Fleisch oder Fisch zu leben das kann ich mir nicht vorstellen......obwohl ich die
toten Tiere auch nicht sehen kann!!! Ich versteh euch schon !!! *ups ... *rotwerd*
LG
CN
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Vom 05.03.2009 19:02 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

mamirah24  Sternekoch


Mitglied seit 09.11.2005
24.675 Beiträge (ø10,32/Tag)

MOIN


Dicke Veganer glaub ich gerne

Wenn man z.B.viel Nüsse und Erdnüsse zu sich nimmt
oder zu viele Öle benutzt





mamirah

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Vom 06.03.2009 08:57 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

insan0r Smutje


Mitglied seit 17.09.2008
338 Beiträge (ø0,25/Tag)
@Dicke Vegans: Och das geht ganz einfach, zuviele einfach Kohlenhydrate, zu wenig Bewegung und das Zeug wird ziemlich schnell in Fettzellen gespeichert (Weissbrot, Teigwaren (ausnahme vollkorn) und natürlich Nüsse und Öle für's Fett). Ich muss im Moment auch zu sehen das ich den Winterspeck auf den Sommer wieder loswerde, gut ich hab die letzten Monate auch einfach gegessen wann und auf was ich Lust hatte *ups ... *rotwerd* . Ich denke mal bei einer omnivoren Ernährung hätte ich 5kg zugenommen, so gerade mal 1kg :)!
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Vom 06.03.2009 15:09 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

tini_007 Smutje


Mitglied seit 10.10.2007
208 Beiträge (ø0,12/Tag)
Zucker. Welt zusammengebrochen
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Vom 06.03.2009 17:40 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Österreich10 Tellerwäscher


Mitglied seit 07.11.2008
29 Beiträge (ø0,02/Tag)
Hallo !

Also in den Bio-Supermärkten in Österreich gibt es fast nur Veganer und die sind ALLE sehr sehr dünn !

Also dachte ich einfach das ALLE Veganer dünn sind na nun weiß ich es ja besser !!

Schönen Tag noch !
CN ...
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Vom 24.04.2009 21:43 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

hidden-penguin Tellerwäscher


Mitglied seit 22.04.2009
1 Beiträge (ø0/Tag)
ich würd auch gern was zur argumentation sagen, dass man so extrem darauf achten muss, was man isst.
würde nicht mittlerweile in fast jedes lebensmittel irgendein tierisches produkt gemischt, wäre das auch gar nicht so schwer.
ich bin erst seit kurzem veganerin, aber wusste auch nicht, dass in jedem dritten lebensmittel wollfett ist, oder jeder zweite saft mit gelantine geklärt wird.

ich bin mir sicher, dass tierische produkte in den meisten lebensmitteln einfach nichts (!) zu suchen haben.
und dass sie meistens durch irgendwelche zusatzstoff-codes verschlüsselt sind.
mich persönlich ekelt es nur noch, wenn ich darüber nachdenke, wie lange ich ständig totes tier oder tier"produkt" gegessen habe, ohne es zu wissen.

das ist es, was vegane ernährung so kompliziert macht, nicht, dass man ein wenig darauf achten muss, ausgewogen zu essen um nicht die zahllos erwähnten mangelerscheinungen zu bekommen.

so. musste raus. hoffe, ich hab niemandem auf die füße getreten oder mich wiederholt.

Liebe Grüße
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Vom 01.01.2011 20:53 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

sojuicy Tellerwäscher


Mitglied seit 01.01.2011
14 Beiträge (ø0,03/Tag)
Ah ja... die ewige Diskussion.

Ich bin jetzt seit fast einem Jahr Vegetarier gewesen und nun seit ca. 1 Monat Veganer. Diesbezüglich kann ich leider nicht mit Erfahrung dienen, sondern nur das schreiben, was ich eben hier und da aufgeschnappt habe.

Ich bin eigentlich nicht wirklich aus Überzeugung Veganer. Ich glaube ich bin da so reingerutscht. Also ich habe ein paar Wochen lang kein Fleisch gegessen, einfach nur, weil ich mich etwas im Verzicht üben wollte. Irgendwie ist es dann dabei geblieben, auch weil ich mich etwas erkundigt hatte, bezüglich der verschiedenen Lebensweisen. Dann hat sich meine Meinung irgendwie verändert und zunehmend gefestigt. Jetzt bin ich nur Veganer, weil mir der Verzicht auf Milch und Eier eigentlich nichts ausmacht, es aber schon eine Verbesserung ist, für mich und für die Umwelt.

Aus medizinischer Sicht leide ich vielleicht in 5 Jahren an Mangelerscheinungen, aber jetzt fühle ich mich besser als je zuvor. Und ich denke es ist falsch sich nur auf medizinische Fakten zu stützen. Der Körper und Geist wird einem schon signalisieren wenn ihm etwas fehlt. Bezüglich Kinderernährung muss man sich eben dann erkundigen, wenn es so weit ist. Ich bin kein Kind mehr und Vater werde ich auch noch nicht. Deshalb sollte ich meine Ernährung auch nicht von der Kinderernährung abhängig machen.

Als ich noch Fleisch gegessen habe, habe ich genauso gedacht wie die meisten anderen Fleischesser auch, auch wie die in dem Thread hier. Demnach kann ich die Einstellung gut nachvollziehen. Vegetarier, das könnte ich nicht und Veganer sind sowieso die allerschlimmsten, viel zu krass und total überzogen. Ich denke das liegt auch daran, dass sich viele das Leben als Veganer nicht vorstellen können. Man hat als Mensch nunmal nicht den totalen Durchblick und lebt in einer "Eierschale". Wenn jetzt jemand ankommt und sagt, dass er keine tierischen Produkte isst, stellt man sich eben seinen Kühlschrank vor und reduziert den Inhalt um alle tierischen Produkte. Dann bleibt meistens nur noch das Gemüsefach. Ich denke so entsteht auch der Eindruck, dass Veganer nur Gemüseeintopf essen und auf alle Genüsse dieses Lebens verzichten müssen und am Hungertod nagen.

Der Trick ist aber einfach nur sich eine andere Eierschale zu suchen. Ein vollkommen anderes Nahrungsrepertoire, dann kann man sich genauso tolle Gerichte zaubern wie mit Fleisch und Milch.

Meine Basis bildet eben der Reis, Proteinquelle sind Bohnenfrüchte, Tofu, Seitan... usw. Und ich achte eben darauf, was ich für Nährstoffe in welchen Nahrungsmitteln finde, usw. Das sollte man aber bei jeder Ernährungsweise machen, denke ich. Und wie gesagt, wenn ich etwas nicht ausreichend habe, wird sich mein Körper schon bemerkbar machen. Und wenn nicht, habe ich ein schönes 19 Jähriges Leben gehabt. =P Ich meine, ob ich die Wahl zwischen Seitan und Tofu, oder Schwein und Rind habe, wo ist der Unterschied?

Aber darauf wollte ich gar nicht hinaus.

Ich finde als Veganer ist es der falsche Ansatz andere bekehren zu wollen und wenn jemand eine Diskussion anfängt, sollte man sich nicht auf ein moralisches Ross schwingen und von oben herunter predigen. Denn genau dann entsteht diese Antipathie gegen Veganer und Vegetarier. Es ist etwas fremdes, etwas was sich als etwas besseres ansieht und damit ist es schlecht. Vorurteile finden dann prima Platz und gedeihen. Das findet man nicht nur bei der Nahrung, sondern auch bei Religionen usw.

Ich meine, welcher Durchschnitts-Europäer/Deutscher ist dem Islam neutral gegenüber eingestellt? Wenn man an den Islam denkt, denkt man meistens an Menschen die den ganzen Tag Allah anbeten und nur von Allah reden, "Terror" (mittlerweile eigentlich ein Unwort), eine Bedrohung... dabei ist es eine einfache Religion, die eben nur mit dem falschen assoziiert wird. Und genauso ist der Veganismus eine Ernährungsform die mit dem falschen assoziiert wird, (gegen Fleischesser) radikale Öko-Hippies die alle gern Ringelpietz mit Anfassen spielen wollen. Das ganze ist vielleicht etwas überzogen, ich weiß und Entschuldigung an alle die sich von dem Islambeispiel angegriffen fühlen, aber mir scheint es passend.

Für viele Menschen ist der Veganismus keine Option. Und der Vegetarismus ... naja. Vielleicht ist man dem gegenüber etwas offener, aber trotzdem ist es komisch.

Man sollte die Menschen vielleicht eher dazu bewegen, bewusst zu konsumieren. Der Weg sollte nicht eine Art "Umschulung" sein, indem man sagt, so ist es richtig, sondern ein Appell, bewusst einzukaufen. Sich nicht in den Supermarkt zu stellen und gedankenlos nach der Wurst zu greifen, sondern sich zu fragen, woher kommt meine Wurst? Das gleiche gilt auch für Milch und Eier, aber auch für pflanzliche Produkte, immerhin wird da auch viel Mist betrieben. Ich meine, man tut ja auch etwas für sich. Viele Fleisch und Milchproduktionsstätten sind sicher auch nur am Profit orientiert, dann werden den Tieren eben Mittel verabreicht, Antibiotika, was weiß ich. Es ist ja auch ein Vorteil für sich selbst, wenn man sich erkundigt.

Man sagt nicht umsonst, wenn alle Menschen selbst schlachten müssten, wäre das Vegetarier/Veganer - Fleischesser Verhältnis wohl etwas anders.

Ich habe nichts dagegen, wenn Leute Fleisch essen, es gehört nunmal dazu und ist ein Teil unserer Welt. Ich will auch gar nicht auf die Natürlichkeit eingehen, denn uns sollte nicht interessieren was natürlich ist, sondern was hier und jetzt ist, was uns hier und jetzt gegeben ist.

Es wäre ein enormer Fortschritt, wenn es in den Mensas (Mensen?) einen Vegetarischen Tag gäbe, wenn sich die kleine Familie für einen vegetarischen Tag entscheiden würde, wenn sich die Hausfrau oder der Hausmann in den Supermarkt stellt und sich sagt: Es gab gestern schon Fleisch, also gibt es heute mal was anderes.

Wenn man Jedermanns Joe überzeugen könnte einen kleinen Schritt zu machen, wäre der Fortschritt am Ende relativ groß. Klar geht es Biokühen nicht zwingend besser, klar macht ein vegetarischer Tag allein nicht viel aus, aber die Masse macht es.

Das ist ein kleiner Kompromiss, es ist kein Aufwand für den Fleischesser, es ist keine große Umstellung, aber es ist eine Verbesserung. Und ich finde dafür sollte man als Veganer "kämpfen". Es bringt nichts wenn man 0,01% der Industrienationen vegan macht, wenn man aber 50% überzeugen kann ein minimales Minimum zu ändern, hat man im Endeffekt bestimmt den größeren Nutzen.

Ich will damit nicht sagen, dass Fleischesser schlechte Menschen sind. Wie gesagt, ich empfinde nicht das Fleischessen an sich als schlecht, sondern nur das wie und wie viel. Und wenn man auch bedenkt, was tagtäglich an Essen weggeschmissen wird. Unterstützt einfach den bewussten Konsum, mehr nicht.
Aber egal was man sagt, irgendwo hat der Fleisch und Milchkonsum doch Nachteile, zumindest so wie er jetzt läuft. Man muss sich ja nicht verändern. Nur ein vegetarischer Tag in der Woche, oder ein Käse- anstatt ein Wurstbrot zum Frühstück.

Wenn man für den Veganismus argumentieren will, kann man das ja tun. Allerdings sollte man beachten wen man gegenüber hat. Wenn der Mensch nicht das hört was er hören will, hört er eben weg. Und dann ist keinen geholfen.

Man sollte den Leuten lieber vorleben, dass man als Veganer nicht verzichten muss, sondern ein genauso gutes Leben führt. Ich denke dann kommt die Veränderung von ganz allein. Und wenn sich nichts verändert, bringt einem Radikalität auch nicht weiter.

Meine Meinung.
Ich hab den Beitrag ziemlich oft umgeschrieben, also verzeiht mir irgendwelche Logikbrüche im Text oder Satzdreher. ^^
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Vom 01.01.2011 22:58 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

kiwi83 Kaltmamsell


Mitglied seit 09.03.2006
849 Beiträge (ø0,37/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Willkommen im Forum sojuicy Lachen

Ich finde deinen Beitrag wirklich sehr gelungen (und sehr lang Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen ) und kann dir zum größten Teil absolut zustimmen!
Solch eine Einstellung ist mMn eine gute Basis um Veganismus der Gesellschaft auf sympathische Weise näher zu bringen oder zumindest zu einem bewußteren und nachhaltigeren Konsum anzuregen.

Und ich mag dein Profil Lachen

LG Kiwi
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Vom 01.01.2011 23:19 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

sp1904 Chefkoch


Mitglied seit 12.09.2006
1.201 Beiträge (ø0,58/Tag)
@sojuicy
dem ist nichts mehr hinzuzufügen!!! TOP Beitrag!

Lieben Gruß
Sabrina
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Vom 12.01.2011 08:37 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

pingu41269 Hendlgriller


Mitglied seit 09.09.2003
1.183 Beiträge (ø0,37/Tag)
Guten Morgen zusammen,

der letzte Beitrag liegt zwar schon ein paar Tage zurück, aber ich möchte aus aktuellem Anlass auch noch meinen Senf dazu geben.

Da mein Mann seit etwa 1 Jahr versucht, ein an sich kleines gesundheitliches Problem in den Griff zu bekommen, hat er bereits viele verschiedene Dinge probiert, die mit Ernährung nichts zu tun haben. Wir beide gehörten seither in die Schublade "ganz auf Fleisch verzichten könnte ich nicht (und auf andere Tierprodukte schon gar nicht)". Mein Mann kommt aus der Landwirtschaft und ist im Hinblick auf "Fleischherstellung" nicht sehr empfindlich; wir achten jedoch bei allem darauf, wo wir es kaufen, wie oft und woher es kommt (alle Lebensmittel). Dass täglicher Fleischkonsum nicht gut ist, haben auch wir kapiert und kochen/essen mittags überwiegend vegetarisch. Abends steht jedoch täglich Wurst auf dem Tisch - außer im Sommer, wo es etwa jeden zweiten Tag irgendeine Salatkreation gibt.
Nun hat mein Mann sich wegen seines gesundheitlichen Problems mal in andere Foren gewagt und probiert nun aus, ob es ihm hilft, auf alle tierischen Produkte zu verzichten. Ich bin grundsätzlich bereit, ihn dabei zu unterstützen, weil mir die positiven Aspekte für die eigene Gesundheit und die Abartigkeit der modernen Fleischproduktion einleuchten. Ich kann mir jedoch nicht vorstellen, dass ich das je in letzter Konsequenz durchziehen werde (z.B. Verzicht auf Honig, Leder, Wolle). Meine Kinder werde ich damit zunächst auch "verschonen", solange es für mich Neuland ist.

Ich bewundere alle, die es konsequent schaffen vegan zu leben, ohne damit anderen auf die Nerven zu gehen. Viel überzeugender wirkt die Schlüssigkeit des eigenen Handelns. Da trifft auch der Spruch zu: "Erziehung ist zwecklos, sie machen uns ja doch alles nach."

LG
pingu
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Vom 17.01.2011 18:56 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

puppenkoenigin Smutje


Mitglied seit 27.11.2006
139 Beiträge (ø0,07/Tag)
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@pingu41269 "Ich bewundere alle, die es konsequent schaffen vegan zu leben, ohne damit anderen auf die Nerven zu gehen."

Da sagst du was! Das ist als Veganer wirklich nicht immer einfach :)

Und zu dem Verzicht auf Honig, Leder, Wolle:

Man kann natürlich immernoch selber entscheiden, wie weit der Veganismus geht... Da gibt es weder Regeln noch sonst etwas... auch wenn jetzt viele Leute sicherlich aufschreien werde :)

Und zur Kleidung: Für mich vollkommen natürlich, dass man NICHT vom einen auf den anderen Tag alles wegwirft, was in irgend einer Weise nicht vegan sein könnte ( solls wohl dennoch geben?!)

Ich selber trage zwar weder Leder noch Wolle... aber das auch schon vorher, weil mir Leder teilweise zu teuer ist und ich den Geruch unangenehm finde... und Wolle weils kratzt :)
Seide gehört übrigens auch dazu und da finde ich, dass man das wirklich nicht unbedingt braucht!

Ich finde zwar, dass das irgendwie dazugehört... aber wenn man, wie ihr denke ich... die Ernährung wegen der Gesundheit umstellt und nicht aus ethischen Gründen... dann ist es doch vollkommen in Ordnung, das (erstmal) wirklich nur auf die Ernährung zu beschränken?

Du sagst zwar, dass dir "die Abartigkeit der modernen Fleischproduktion einleuchten", aber solange es im Kopf nicht wirklich klick macht, wirst du dich damit nicht wohlfühlen...

Fangst also am besten auch ganz langsam an euch ranzutasten :)

Ich wünsche viel Glück!
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Vom 22.01.2011 13:41 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

narit Kaltmamsell


Mitglied seit 15.09.2006
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Ich bin in meinem Leben ein immer wieder mal inkonsequenter Mensch gewesen, ich habe immer wieder mal vegetarisch, dann vegan, dann wieder vegetarisch, dann eine Zeitlang doch wieder zwar äußerst selten, aber doch Fleisch gegessen. Ich habe mich als Kind eigentlich schon vor Fleisch geekelt, wollte immer höchstens die Sauce essen. Ich habe mich durch meine Lebenspartner immer wieder mal vom Fleischverzicht abbringen lassen. Jetzt lebe ich wieder vegetarisch bis vegan und fühle mich sehr wohl dabei. Die meisten Menschen merken gar nicht, dass sie auch vegetarisch oder vegan essen, da sie es nicht bewusst tun. Denn Spaghetti mit Tomatensauce sind vegan, wenn man Hartweizengrießnudeln nimmt. Wenn ich dies erwähne, gucken viele sehr erstaunt und sagen dann: "Echt, wirklich?" Das Bewusstsein für die Ernährung ist vielen einfach abhanden gekommen, deshalb ist es in Zeiten von XXL-Food sehr wichtig, dass es einen Gegenpol gibt an Menschen, die sich dieser Haltung einer ständig mehr Müll produzierenden Wegwerfgesellschaft verweigern, sich bewusst sind, wie sehr sie sich und ihrer Umwelt schaden. Es geht ja auch noch weiter, denn diese Haltung beinhaltet ja meistens auch den bewussten Umgang mit anderen Dingen. Statt Atomstrom lieber Ökostrom, Radfahren und öffentliche Verkehrsmittel statt Auto, wirtschaftlicher Umgang mit Nahrungsmitteln, da nicht im Übermaß gekocht wird bzw. meist eine Vorratshaltung durch Einfrieren oder Einkochen betrieben wird. Wenn ein Veganer dann Schuhe trägt, die aus Erdöl gefertigt sind, ist das wirklich ein geringes Maß an Umweltschädigung. Allerdings muss man auch sagen, dass die meisten Schuhe heutzutage gar nicht mehr aus Leder produziert werden, auf jeden Fall nicht bei den Billigschuhherstellern, auf die ein Mensch mit geringem Einkommen zurückgreifen muss. Von daher fände ich es schon wünschenswert, wenn auch dort eine Alternative zu Leder und Kunstleder gefunden würde.
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Vom 24.01.2011 10:31 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

JQuinn89 Tellerwäscher


Mitglied seit 09.11.2009
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@ clubtiegerente
Pfeil nach rechts Wer aber aus ethischen Überlegungen heraus entscheidet, der kann ja nicht sagen, Rindfleisch zu essen, schadet der Kuh, ihre Milch zu trinken aber nicht. Natürlich müssen Kühe gemolken werden, keine Frage. Aber man unterstützt durch seinen Konsum eben eine ganze Industrie. Das steht eben für mich hinter vielen Dingen. Mit Eiern ist es doch das selbe. Ich helfe den Hühnern nicht, wenn ich nur ihr Fleisch nicht esse, wenn dann muss man wohl konsequent sein. Pfeil nach links

hallo,
ich kann auch aus gesundheitlichen gründen nicht komplett vegan leben aber versuche so wenig milchprodukte zu essen wie nur möglich.

Aber ich möchte dir nur sagen, dass ich viele kenne die kein Fleisch essen weil ihnen die Tiere leidtun aber immer noch MIlchprodukte esse, und ich habe genauso viel respekt davor wie vor jemand der überhaupt keine tierischen produkte verzehrt. Der grund weshalb ich früher nichts mit vegetariern zu tun haben wollte war, waren streitereien wie diese. Ich möchte dich nicht kritisieren aber es ist eben so das man einfach repektieren muss wenn der gegenüber eben nicht auf sein Fleisch verzichten will, oder eben nur Fisch isst usw. Denn wenn man auch nur auf den Verzehr von Fleisch verzichtet, hat man immer noch etwas kleines gemeistert und das sollte nicht übersehen werden!!!!!!
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Vom 24.01.2011 11:03 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Seph Suppenkoch


Mitglied seit 12.12.2007
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@JQuinn89:

Pfeil nach rechts "und das sollte nicht übersehen werden!" Pfeil nach links

Keine Angst, das wird es nicht.
Deine Umwelt wird nicht übersehen, daß Du gesünder aussiehst, zufriedener und leistungsfähiger geworden bist und daß Du besser riechst.

Gruß
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Vom 24.01.2011 14:42 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

JQuinn89 Tellerwäscher


Mitglied seit 09.11.2009
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@ Seph,

besser riechst?
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Vom 24.01.2011 15:32 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Seph Suppenkoch


Mitglied seit 12.12.2007
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@JQuinn: Körpergeruch.
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Vom 24.01.2011 15:36 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

gwexhauskoch Sternekoch


Mitglied seit 14.02.2005
18.273 Beiträge (ø6,87/Tag)
Hallo,

das jeman stinkt hat sicherlich nicht damit zu tun, dass dieser Fleisch/Fisch ist.

Du machst dich ja lächerlich!


gwexhauskoch
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Vom 24.01.2011 15:43 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Hinnerk1810 Sternekoch


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@ Gwex

Wo hast Du Deine Nase? Hast Du denn nie bemerkt, dass ein Veganerpups intensiv nach Veilchen riecht? Na wenn das mal stimmt!?

BG Hinnerk
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Vom 24.01.2011 17:54 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

K_Montana Küchenjunge


Mitglied seit 19.08.2008
618 Beiträge (ø0,45/Tag)
also das mit dem geruch kann ichauch nich glauben...
erst vorgstern hab ich gerochen als hätte ich ein döner unter meinem arm versteckt
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Vom 26.01.2011 22:19 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

sojuicy Tellerwäscher


Mitglied seit 01.01.2011
14 Beiträge (ø0,03/Tag)
"Ich möchte dich nicht kritisieren aber es ist eben so das man einfach respektieren muss wenn der gegenüber eben nicht auf sein Fleisch verzichten will"

Da ich mich liebend gern an solchen Diskussionen beteilige, habe ich das natürlich auch schon oft genug gehört; Toleranz, Respekt usw.
Dazu möchte ich auch sagen, dass es natürlich nötig ist andere zu akzeptieren, damit ein angenehmes Miteinander möglich ist. Ich finde auch, dass jeder Schritt in die richtige Richtung gut ist und anerkannt werden sollte; Aber:

Das mit dem Respekt und der Toleranz ist nämlich so eine Sache.
Die meisten Veganer (die ich mehr oder weniger kenne) würden jetzt nämlich sagen: Der Fleischkonsum hat einige Nachteile. Erstens einmal ist es eine enorme "Verschwendung" von Nahrungsressourcen und Wasser. So ein Schwein oder so eine Kuh, frisst nämlich ganz schön viel Getreide und Soja um zu wachsen. Die gängigen Zahlen sind 90% der Weltsojaernte und ca. 50% der Weltgetreideernte.
So weit ich das noch im Kopf habe, werden für das Kilo Fleisch im Supermarkt 15000l Wasser "verschwendet". (Also Aufzucht, Schlachtung, Transport und und und) Unter dem Strich rechnet sich das nicht. Das meiste der Nahrung die verfüttert wird kommt aus Ländern in denen selbst Menschen hungern, Menschen der Dritten Welt.

Dieses Wasser und diese Nahrungsmittel könnte man auch direkt verarbeiten, der Ertrag wäre viel viel viel viel höher. Der Umweg über das Tier ist ein Verlustgeschäft, für alle.

So ein Nutztier produziert außerdem ziemlich viele Treibhausgase (wenn man denn an den Klimawandel glaubt, es gibt ja einige die das für einen Schwindel halten) und jede Menge Extremente. Diese Extremente verunreinigen den Boden, Seen, die Flüsse usw.

Mit Fleisch könnte man 2 Milliarden Menschen ernähren, bei einer Menge von 7 Milliarden Menschen merkt man, dass das ganze nicht aufgeht.

Eier sind in der Regel dazu da um für Nachwuchs zu sorgen, und nicht damit der Mensch Hühner züchtet und die Eier isst.
Milch ist dazu da um Kälber zu ernähren, nicht damit der Mensch sie trinkt oder sich Käse draus macht. Kaum einer würde doch Frauen züchten ihnen die Babys wegnehmen und die Milch trinken.

Ich weiß, viele hassen sicherlich diese "Stell dir vor du bist anstelle der Kuh bla bla"-Vergleiche, deshalb werde ich das auch lassen. Aber bis zu einem Gewissen Punkt ist es doch wahr.

Tiere werden in Fabriken wiederum zu kleinen "natürlichen" Fabriken herangezüchtet.

Die Behandlung der Tiere und den gesundheitlichen Aspekt des Fleisch/Milchkonsums will ich jetzt nicht ansprechen. Da gibt es genug Informationsmaterial und der ethische Aspekt wird sowieso immer und ständig durchgekaut.

So viel zum Thema Toleranz und Respekt, auch Gegenüber anderen Menschen.

In einem Beitrag weiter oben habe ich selbst geschrieben, dass es falsch oder zumindest kontraproduktiv sei sich auf ein Moralisches Ross zu schwingen und herunter zu predigen. Und für solche Beiträge wie diesen hier habe ich schon entgegnet bekommen: "Hör auf mir mein Steak schlecht zu machen" oder "Hör auf mir irgendwelchen CO2 oder Wasserkram vorzurechnen, das ist eh vollkommener Humbug…"

Deshalb sage ich: Ich mache hier niemanden schlecht oder verurteile irgendjemanden. Und wenn jemand Fleisch essen will, kann er das gern tun. Und wenn jemand meint Biofleisch ist besser und reicht für einen Kompromiss aus um den Fleischkonsum zu rechtfertigen, fein. Allerdings sollte sich jeder klar machen, was er da gerade isst. Und jeder sollte sich informieren wo die Milch, die Eier und das Fleisch herkommen und sich DANN eine Meinung bilden. Aber das Fleisch wächst nicht auf Bäumen, das sollte man sich klar machen und die romantisierte Vorstellung, dass Biokühe fröhlich über die Wiese hüpfen, weil man das mal im Fernsehen gesehen hat, kann man eigentlich auch verwerfen.

Ich toleriere den Fleischkonsum nicht, auch nicht den Konsum von Milch und Eiern. Ich akzeptiere ihn, weil es nicht anders geht. Das ist ein Unterschied.
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