Vegane Rezepte ohne Soja, Zitrusfrüchte, Nüsse, Tomaten, Paprika, Sellerie, Beeren und blähendes Gemüse
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![]() Mitglied seit 03.09.2007 |
ich habe ein großes Problem. Ich Suche Vegane Rezepte, also ohne Hühnerei, Kuhmilchprodukte und Fisch, die auch noch Frei von Soja, Zitruafrüchte, Nüsse, Tomaten, Paprika, Sellerie und Beeren und möglichst auch noch ohne blähende Lebensmittel wie Bohnen, Erbsen, Zwiebeln, Knoblauch, Lauch/Porree und ähnliches sind. Bis jetzt hab ich so gut wie kein Rezept, dass diese Kriterein erfüllt, deshalb suche ich vor allem nach brauchbaren Rezepten für Frühstück, Mittagessen und Abendbrot. Ach ja, Weizen und Roggen geht auch nicht, aber das kann ich durch Dinkel ersetzen. Habt ihr da einige Rezepte für mich?? Bin sehr ratlos weil ich gar nichts weiß. LG Antje |
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![]() Mitglied seit 02.11.2006 |
Öhm...
Rohkost, so geriebene Mohrrüben mit Apfel. Musst halt schnell essen, weil der Apfel ohne Zitrone braun wird. Ansonsten.... finde ich das richtig schwer. |
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![]() Mitglied seit 05.10.2007 |
Hallo Antje_A,
na da bleibt ja auf den ersten Blick nicht viel übrig - verträgliches Obst mit ein paar Dinkel- oder Haferflocken (oder frischen Sprossen aus Dinkel und Hafer) mit Hafer-, Reis- oder Mandel- (?) Milch - Dinkelbrötchen mit Aufstrichen, vielleicht auf Sonnenblumenkern-, Kartoffel oder Basis von Roten Linsen (?, blähen eigentlich kaum) oder mit Alsan und Kräutern und verträglichen Gemüsen, Avocados, oder mit passenden Marmeladen - Blattsalate, Rohkostsalate aus verträglichen Gemüsen - Bratlinge auf Haferflocken- oder Dinkelflockenbasis und Deinen verträglichen Gemüsen - Dinkel-Nudeln mit Pilzen, Kräuter-Pestos, Kürbis- oder Gemüsesoßen - Reis, Hirse, Quinoa, Amaranth mit Gemüse, auch als Salate, Kartoffeln mit Pesto, Brat- oder Backkartoffeln mit Dips auf Basis von Tahin (Sesammus) oder Avocado - Röstis aus Kartoffeln, Wurzelgemüsen, Kürbis (sofern man noch welche bekommt) mit frischem Apfelmus oder einer Art Chutney, auch Mango usw., Süßkartoffelvariationen, - Suppen und Eintöpfe aus Kartoffeln und Pilzen, Gemüsen, Kürbis usw. - süße Suppen auf Basis von Obst, Reis mit Obst, Dinkelgrieß mit Obst... - herzhafte und süße Pfannkuchen auf Dinkelmehlbasis mit Hafer- oder Reismilch angerührt Es gibt doch sooo viel Obst und Gemüse... Fallen alle Nüsse raus? Und welche Hülsenfrüchte gehen, vielleicht Linsen, die roten sind bspw. sehr "mild"? Herzliche Grüße |
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![]() Mitglied seit 26.10.2006 |
Hallo Antje,
manschmal bin ich sehr froh, nur eine leichte Hausstauballergie zu haben! BG vom Hinnerk |
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![]() Mitglied seit 02.04.2004 |
Hallo Antje,
vor allem würde ich versuchen zu klären, ob die Kleine nur auf rohe Nüsse reagiert oder ob es ok ist, wenn sie leicht erhitzt wurden, das würde die Liste der erlaubten Lebensmittel etwas erweitern. Ich weiß von mir, daß ich z. B. Nüsse verzehren kann, wenn sie erhitzt wurden - das gilt auch für verschiedene Obstsorten, gegen die ich ansonsten allergisch bin. Ist sie gegen Hülsenfrüchte allergisch (dann fallen die roten Linsen ebenfalls weg) oder reagiert sie nur mit Blähungen? In dem Fall würde ich es mit den roten Linsen mal versuchen, die sind wirklich mild. Liebe Grüße Fröschle2 Gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden. (Reinhold Niebuhr, 1892 - 1972) |
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![]() Mitglied seit 24.11.2007 |
Hallo Antje,
viel fällt mir auf Anhieb nicht ein, aber wie wäre es mit Mehr Ideen habe ich momentan leider nicht, aber vielleicht hilft es dir ja weiter. Liebe Grüße denja |
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![]() Mitglied seit 31.10.2003 |
Hallo Antje,
tust Du Dir das an oder hast Du wirklich Allergien? Ich frage das aus berechtigtem Grund. Gruß vom Hammerhai |
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![]() Mitglied seit 03.09.2007 |
Hallo zusammen,
ja nachdem ich leider das Pech hatte, die Wartungsarbeiten hier am Forum am 2.3. nachts nicht mitzukriegen und versucht hab, meine Antwort ausgerechnet zu dieser Zeit zu posten, ( Als ich angefangen hab zu schreiben war Forum noch online, leider beim Eintragen meiner Antwort nicht mehr und die war dann futsch) muss ich nochmal von vorne beginnen. Ich glaub nochmal 2 Stunden Zeit zum schreiben hab ich heute nicht. Werd mich wohl kürzer fassen müssen. Die Antwort vor ein paar Tagen ist aber auch wirklich sehr lang gewesen. Also nochmal von vorne: zu meinen Gründen für die Frage - Wie ich aus eingien Antworten herauslesen konnte, wißt ihr schon, dass ich aus dem Allergikerforum zu euch gestoßen bin. Für meine Frage habe ich gleich mehrere Gründe. 1. ist meine kleine Tochter Neurodermitikerin, wobei wir noch nicht genau wissen ob und auf welche Lebensmittel sie allergisch reagiert. Ich habe bloß eingie Vermutungen. Allerdings sind diese schon sehr konkret. Ein Allergietest läuft gerade, das Ergebnis der Blutuntersuchung erhalten wir in wenigen Tagen. Dann weiß ich zumindest schon mal, ob im Blu Antikörper gegen bestimmte Lebensmittel vorhanden sind, oder ob es"nur" eine Unverträglichkeit ist. In beiden Fällen benötige ich zumindest für die nächste Zeit allergenarme Rezepte, denn ich möchte nicht mehr länger täglich für sie extra kochen müssen. Im Moment klappt das mit dem Vorkochen und Einfrieren zwar noch recht gut, aber gemeinsame Mahlzeiten sind schwierig, da sie natürlich sieht, dass wir was anderes essen als sie. Wenn es "nur" unverträglichkeiten sind, wie ich hoffe, dann werde ich wenn Ihr Hautzustand es erlaubt, nochmals jedes Lebensmittel einzeln und über einen längeren Zeitraum austesten um zu schauen ob ich ihren Speiseplan vielleicht ein wenig erweitern kann. Aber ich will ihr schon jetzt ein möglichst "normales" Familienleben ermöglichen und dazu gehört für mich auch, dass wir gemeinsam und möglichst alle das gleiche essen. 2. habe ich aber noch einen anderen Grund für meine Frage und das ist eigentlich mit der Hauptgrund. Mir wurde von mehreren Fachleuten (Hebamme, Frauenärztin, Gründerin einer Neurodermitisklinik und Fachbuchautorin) aufgrund unserer familiären genetischen Neigung zu Allergien geraten, mich wärend der nächsten Schwangerschaft und Stillzeit allergenarm zu ernähren. Ich soll also mindestens 1/2 Jahr Schwangerschaft lang und 1 1/2 Jahre Stillzeit lang auf alle Lebensmittel verzichten, die hierzulande am häufigsten Allergien auslösen also Hühnerei, Kuhmilchprodukte, Fisch, Weizen und Roggen, Soja, Zitrusfrüchte, alle Arten von Nüsse, Tomaten, Paprika, Sellerie und Beeren, und wie ich jetzt erst gelesen habe auch Sesam und Senf sowie wohl auch roher Apfel und Möhren, wobei diese beiden gekocht wohl gehen. Das macht das ganze schon sehr kompliziert. Dann kommt aber auch noch dazu, dass meine Tochter das gesammte erste Lebensjahr der Stillzeit auf alles, was ich an blähenden Speisen gegessen habe, mit heftigen Koliken reagiert hat. Wenn das beim nächsten Kind auch so sein sollte (das teste ich natürlich aus bevor ich verzichte) dann brauche ich zumindest für das erste Jahr der Stillzeit zusätzlich zur Allergenarmen Kost auch noch nicht blähende. Eh das jetzt wieder verschwindet, poste ich diese Antwort lieber erst mal, dann schreibe ich weiter. |
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![]() Mitglied seit 03.09.2007 |
So, nachdem ich jetzt über die Gründe für meine Frage geschrieben hatte, zu euren Antworten.
@vegancook Mensch bei deinen vorschlägen ist ja eingies dabei, hätte doch nciht gedacht, dass es so viel gibt. Ich hab bloß ein Problem: ICh hab mit dem größten Teil der von Dir vorgeschlagenen Zutaten noch nie gekocht. Sprossen aus Dinkel/Hafer gehen, aber wo krieg ich sowas her? Hab jetzt vor kurzem erst gelesen, dass das wohl sehr viele Vitamine liefern soll. Hafer-, Reis- oder Mandel- (?) Milch: Ob Mandeln gehen weiß ich nicht genau, muss ich noch recherchieren. Glaube aber die gehören mit zu den Nüssen. Hafermilch hab ich bisher noch nie irgendwo im Geschäft gesehen, Reformhaus gibts bei uns nicht.Reismilch hab ich schon gefunden, aber entweder hatte die Soja oder aber Algen, und Algen weiß ich nciht genau wegen den Fisch, der ja verboten ist. Dinkelbrot/Brötchen sind kein Problem, backe ich im Moment für meine Tochter selber. Aufstriche aus Sonnenblumenkern-, Kartoffel, Alsan und Kräutern und verträglichen Gemüsen, Avocados: Was bitte ist Alsan? Passenden Marmeladen: da fällt mir jetzt nur Kirsche und Aprikose ein, und die müsste ich selber machen, weil die im Handel ja meiast Zitrone und was weiß ich nicht noch alles enthält. HAb ich abver schon mal gemacht. Blattsalate, Rohkostsalate aus verträglichen Gemüsen: Ja mit Mais, Blattsalat, Gurke (gibt es noch was was ginge?) das esse ich gerne. Dressing wäre bloß ein Problem. Bratlinge: Wie mache ich denn sowas aus Getreide und Gemüse selber? Ei geht ja nciht zum Binden, Klebt und hält dass denn dann? Dinkel-Nudeln mit Pilzen, Kräuter-Pestos, Kürbis- oder Gemüsesoßen: HAb noch nie Nudelsoße aus was anderem gemacht als aus Tomate. Und genau die geht nicht. Oh man, da werd ich aber vieles neues ausprobieren müssen. Auch hierfür hab ich bisher kein einziges Rezept. Reis, Hirse, Quinoa, Amaranth: Hirse bekommt meine Tochter im Moment als spezieller Hirseflockenbrei für Babys. Aber die HAb ich im Supermarkt schon gesehen. Quiona und Amaranth kene ich vom hören, ahb aber noch nie damit gekocht. Schmeckt bestimmt interesant. Buchweizen geht ja auch. Ist nicht mit dem Weizen verwandt. Kartoffeln mit Pesto: Welche Art von Pesto passt denn zu Kartoffeln? Und wie mache ich Pesto? Wurzelgemüsen: Gekochte Möhren gehen ja, Pastinake bekomme ich 60km entfernt beim Biobauern da kaufe ich sie für meine Tochter immer. Schwarzwurzeln Blähen, was anderes an Wurzeln fällt mir jetzt nicht ein, an was hast du so gedacht? Kürbis könnte ich ja 1x im Jahr kaufen und dann einfrieren, dann hab ich immer welchen da. Hab aber noch nie damit gekocht. auch mit Süßkartoffeln noch nicht. Muss ich mal gucken, obs die hier zu kaufen gibt und nach Rezepten suchen. Was bitte ist Chutney? Süße Suppen, Reis mit Obst, Kürbissuppe u.s.w. oh man langsam wirds peinlich. Hab ich auch alles noch nie gekocht. Pfannkuchen: Kann man die ohne Ei herstellen? dachte immer die braucht man für die Bindefähigkeit. Oh man, das sind viele tolle Ideen, ich seh das ganze jetzt schon ein wenig zuversichtlicher, aber ich werd wohl meine Ernährung komplett umstellen müssen. Werd erstmal im Chefkoch nach massen an Rezepten suchen müssen. |
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![]() Mitglied seit 03.09.2007 |
@froeschle2:
Ob Nüsse erhitzt gehen muss ich erstmal herausfinden, glabue aber nicht. Die Ärztin hat erklärt, es gibt hitzelabile Allergene (also die beim erhitzen ihre Allergenwirkung verlieren, dazu gehören z.B. Äpfel und Möhren) Darum Verträgt Meine Tochter auch keinen Rohen Apfel, den Babybrei aus dem Glas der ist gekocht, den dagegen verträgt sie. dann gibt es hitzestabilie Allergene, die sind auch trotz kochen Allergen. wie tz.B. Sellerie. Wozu nun Nüsse gehören weiß ich nicht. Muss ich mal fragen.Das mit den Hülsenfrüchten hab ich ja vorhin erklärt. Miriam bekommt mittlerweile welche und verträgt sie mittlerweile auch, ob ich die aber auch wärend der nächsten Sillzeit essen darf, werd ich dann testen müssen. Aber ich brauche siocherheitshalber schon mal rezepte ohne welche, denn wenn es dann soweit ist, weiß ich nciht ob ich dann noch die Zeit hab, nach Rezepten zu suchen. Das Rote Linsen mild sind merke ich mir auf jeden Fall mal. @denja: Ah so wenig Kocherfahrugn hab ich dann anscheinend doch nciht. mit deinen Vorschlägen fällt mir zumindest schon mal was ein. Wobei ich noch nei ne sahnesoße für Nudeln selber gemacht habe. Muss ich mal nach nem Rezept suchen. Mit Pilzen vielleicht? Schmeckt Hafersahne Neutral? @hammerhai: ich denke deine Frage hab ich vorhin beantwortet. Meine Gründe kannst du hoffentlich nachvollziehen, ich würde es nicht unbedingt machen, wenn ich einen anderen Weg sehen würde. Aber ich denke auch jede andere Mutter würde genauso wie ich handeln, wenn sie dadurch ihrem Kind die Möglichkeit geben könnte, gesund zur Welt zu kommen. Kann natürlich sein, dass die Gene stärker sind, aber vielleicht bringt es ja was. Hab von 2 Müttern, die in Schwangerschaft und Stillzeit etwas darauf geachtet haben gehört, dass das 2. Kind gesund ist. Im Moment bin ich am recherchieren, ob es vielleicht Möglcihkeiten gibt, die Liste etwas zu lockern. Wie streng ich diese Allergenarmut handhaben sollte. Ob ich z.B. auf Ziege/Schafskäse ausweichen darf und ob z.B. Tomaten udn Paprika generell verboten sind oder in geringen Mengen gehen. Das ist abetr schwierig rauszufinden. So jetz bin ich aber doch wieder sehr lang geworden. Mehr als ne Stunde hab ich doch wieder gesessehn. Also ich danke allen für die Hilfe und wenn ihr irgendwelche Rezeptlinks oder andere Links oder weitere Ideen habt, würd ich mich sehr freuen. Wird bestimmt schwierig im Chefkoch Rezepte zu finden, die die gaqnzen Kritirien einhalten, aber zumindest weiß ich jetz erstmal nach was ich überhaupt suchen soll. Ich brauche ja immerhin genügend Rezepte für mehrere Wochen, will ja nicht jede Woche das gleiche Essen. Noch ne Frage: Wie decken Veganer eigentlich ihren Jod- und Calciumbedarf? |
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![]() Mitglied seit 05.10.2007 |
Hallo Antje,
an Deiner Stelle würde ich mir die veganen Rezepte hernehmen und die erst mal versuchen auf die Verträglichkeiten hin gezielt abzuwandeln, denn dann hast Du als Grundlage ja schon mal tiereiweißfreie Rezepte. Um eine ausreichende Nährstoffzufuhr wichtiger Vitamine, Mineralien und Spurenelemente zu gewährleisten, solltest Du Dir eine gute Nahrungsmittel-Tabelle zulegen. Es gibt die von Gräfe und Unzer, die finde ich ganz gut. Seit einiger Zeit gibt es auch eine Vegane Lebensmitteltabelle, die kannst Du bspw. über „Luisa“ aus dem Forum unter www.vegan.de bestellen oder auch kostenlos herunterladen: vegan.de/foren/read.php?10,394837,394837#msg-394837. „Luisa“ ist im übrigen Oekotrophologin und sie kann Dir sicher auch weiterhelfen! In diesen Tabellen kannst Du dann gezielt nach den Nährstoffen suchen, wie Jod, Kalzium, Eisen usw. Dadurch bekommt man dann auch auf Dauer ein Gefühl dafür, was wo enthalten ist/ sein könnte. Auch würde ich das mit den Mandeln noch mal genauer abklären, meines Wissens nach gelten die eher als weniger allergen. Das würde den Speiseplan um ein ungeheuer gehaltvolles und gutes Lebensmittel erweitern, sie enthalten viel Eisen und Kalzium. Was die blähenden Gemüse angeht, würde ich das gar nicht mal so pauschal formulieren. Manchmal sind es nämlich nicht diese Gemüse allein, die Koliken verursachen, sondern die Kombination aus unverträglichen Lebensmitteln und solchen Gemüsen. So manches Baby hat nämlich nur mal „normale Blähungen“ nach solch einer Mahlzeit über die Mumi, wenn der Darm und ganze Organismus nicht mit den wirklich unverträglichen oder gar Allergieauslösern schon vorgequält ist. Auch auf Hülsenfrüchte würde ich nicht unbedingt verzichten, wenn es „nur“ um die Blähwirkung geht. Auch die richtige „Würzung“ kann die Blähwirkung extrem vermindern. Bspw. Kohl – erstes Kochwasser weggießen, viel Kümmel, Anis, Fenchel zugeben; verschiedene Blähgemüse nicht mischen und nicht mit schwerer verdaulichen Speisen kombinieren, die eine längere Verdauungszeit haben, wie bspw. Kohl und Hülsenfrüchte. Aber jetzt mal noch im Detail zu Deinen Fragen: Sprossen: ------------- Die Samen dafür kannst Du Dir in jedem Reformhaus oder Bioladen besorgen und sie auf der Fensterbank selber ziehen. Es gibt hier auch eine Gruppe dazu. Sie machen eigentlich nicht all zu viel Arbeit und liefern tatsächlich richtig viele Vitamine und Nährstoffe. Außerdem schmecken sie sehr gut, es gibt für fast jeden Geschmack was. Pflanzen-Milch: --------------------- Reine Hafermilch (auch Reismilch ohne Zusätze) gibt es im Bioladen, Reformhaus und sogar in manchen Supermärkten mit entsprechenden Abteilungen. Man kann sie aber auch recht günstig im Internet bestellen. (In der Vegan-Gruppe gibt es auch eine Bezugsquellen-Liste, ansonsten schicke mir einfach eine KM.) Man kann Hirse-, Hafer-, Mandel-, Reis- und solche „Misch-„ Milchen auch selber herstellen. Man muss dafür auch nicht unbedingt so eine Sojamilchmaschine haben, ich habe das auch lange ohne gemacht und wenn man da erst mal seinen Rhythmus gefunden hat, geht das auch ganz fix und ohne große Sauerei. Und man kann die Milch dem Geschmack anpassen, indem man bspw. etwas Vanille zugibt, ein gutes Öl, etwas getrocknete Aprikose (die im übrigen auch sehr viel Eisen und Kalzium enthält) usw… Mittlerweile gibt es sogar Hanfmilch (Fa. Frenkenberger) – sehr lecker übrigens, wie ich finde! Kokosmilch (wenn die geht) ist übrigens auch für die Verwendung statt Milch gut geeignet, die lässt sich teilweise ganz gut aufschlagen, schmeckt in Puddings absolut genial und ist in Suppen und Soßen mit asiatischem Touch (und nicht nur da) einfach nur lecker! Puddings und Milchreis aus Hafermilch schmecken übrigens auch sehr lecker! Algen: --------- Tja, ob das mit den Algen geht, das kann ich Dir so pauschal nicht sagen. Aber Fischeiweiß ist nicht gleich Algeneiweiß, auch wenn beides aus dem Meer stammt. Algen liefern viele Spurenelemente und auch das Veganer-Mangel-Mineral Jod in großen Mengen. Man braucht von manchen Algen (bspw. Hijike) nur Spuren, um ausreichend versorgt zu sein. Die Lithothamnium calcareum wird meist wegen des Kalziums zugesetzt. Ein kalziumreiches Mineralwasser kann man bspw. beim Selberherstellen der Pflanzen-Milch verwenden und so einen Beitrag zur Kalziumversorgung leisten. Aufstriche: -------------- Avocado mögen viele kleine Kinder sehr gerne. Unsere hat sie mit ¾ Jahr heiß und innig geliebt. Sie liefern viele Kalorien durch die Fette und Vitamin D2. Avocados sind gut für frische Aufstriche. Einfach kleinmatschen (normalerweise würde ich jetzt schreiben mit Zitronensaft, schmeckt aber sicher auch mit einem anderen Obstsaft) und fein geraspelte Gemüse druntermischen oder Kräuter. Alsan ist eine reine Pflanzenmargarine, die keinerlei Milchbestandteile enthält. Sie ist vielleicht dem Fettsäurespektrum so mancher Olivenmargarine unterlegen, aber im Geschmack unübertroffen. Sie eignet sich für süße und herzhafte Aufstriche und man kann sie zum Backen und Braten wie Butter verwenden. Ich war bspw. nie ein Fan von Butter, aber jetzt von Alsan Aus Roten Linsen lassen sich bspw. auch herrliche Brotaufstriche herstellen, aber aus den meisten Getreiden auch. Bsp.: Rote Linsen in Wasser gut weich garen und das restliche Wasser verdampfen lassen. Mit Öl, Hafersahne, Gewürzen und Kräutern nach Geschmack vermischen. Wenn Du nach veganen Aufstrichen googelst, wirst Du garantiert massenhaft Rezepte finden. Es gibt mittlerweile so viele Rezeptseiten für vegane Gerichte… Und beim Chefkoch landest Du da sicher auch Marmeladen: ------------------ Ja, da wirst Du wohl auch selber kochen müssen… Holunderbeeren (?), Sanddorn, Schlehen, Hagebutten, Mangos, Feigen, Datteln, Kürbis mit Aprikose oder Mango… Keine Ahnung, wie das da mit den Allergien/ Kreuzallergien aussieht… Ich denke, wenn man da einmal angefangen hat zu experimentieren, kann man die dollsten Dinger zaubern! Salate: --------- Blattsalate gibt es ja schon zig verschiedene. Unsere Kleine mag bspw. gerne Feldsalat und Rauke, aber ich muss alles kleinhacken. Geraspelte Gemüse, wie bspw. Kürbis (Hokkaido eignet sich gut, auch Butternut), Karotten, Pastinaken, etwas Petersilienwurzel, Rote Bete (ja, die können richtig lecker schmecken!), Zucchini, Blumenkohl, Brokkoli, Fenchel… Wir haben schon fast alles mal roh probiert und viele Gemüse schmecken wirklich ausgezeichnet, mit etwas Öl und Gewürz. Als Dressing kann man gut Öl mit Kräutern und Gemüsebrühe mischen (die müsstest Du natürlich der Inhaltsstoffe wegen selber machen, meist ist ja Sellerie mit drin…). Aber hier im Chefkoch gibt es einige Rezepte für selbst gemachte Gemüsebrühpulver, so dass man sich da auch gut einen Vorrat anlegen kann. Zum Säuern eignet sich natürlich ein Essig. Aber Du könntest auch auf einen selbst gemachten Kombucha-Essig ausweichen. Den kann man sich auch auf Vorrat herstellen und mit der Dauer der Lagerung wird er meist noch viel besser. Mein jetzigen Flaschen stammen aus 1999 und 2000 Um Dressings geschmacklich zu variieren, kann man einmal die Öle wechseln, auch süße Gelees zugeben, Ahornsirup, entsprechend natürlich Gewürze und Kräuter, aber auch kleine Sprossen, wie bspw. Luzerne (Alfalfa, Leinsamen…). Sahnig-cremige Dressings kann man mit Hafersahne oder auch mit Mandelmus zubereiten, welches gleich noch eine eigene Süße mitbringt. Bratlinge: ------------- Ja, meist werden sie mit Sojamehl gebunden… Aber man kann ebenso auch Kichererbsenmehl nehmen und wenn das nicht geht auch normales Dinkelmehl, das wegen des Klebergehaltes meist auch ausreicht. Auch Paniermehl aus Dinkel (kann man ja die trocken gewordenen Brötchen aufheben) funktionieren gut. Grünkern eignet sich für solche Bratlinge prima (ist ja unreif, also im Milchsaft, geernteter Dinkel), da er gut „klebt“. Auch Bratlinge aus Haferflocken halten gut zusammen, vorausgesetzt natürlich immer, dass man mit der Gemüsemenge dazwischen nicht übertreibt – das passiert mir schon gerne mal… Nudeln mit Soßen: ------------------------- Dinkel-Nudeln, Buchweizen-Nudeln (japanische Soba bspw.) Soßen aus Gemüse: Verträgliche Gemüse kleinschnippeln, in der Pfanne schön anbrutzeln und dann mit bspw. Gemüsebrühe ablöschen, schön würzen und pürieren oder auch nicht… Das kann man dann abwandeln mit der Zugabe von bspw. Roten Linsen – sehr lecker! So kann man herrliche grüne Soßen machen (Zucchini und Kräuter; Spinatsoßen mit Hafersahne, Mangold), orange Soßen (Möhren, Kürbis mit Roten Linsen) extrem schrill aussehende rote Soßen aus Roter Bete... usw. usf. Da ein paar gelbe Maiskörner dazwischen… Lass Dich da einfach vom Angebot an Gemüse in der Saison inspirieren. Es wird dann immer einfacher… Pestos: ----------- Kräuter einfach mit einem guten Öl und etwas Salz vermixen und fertig. Da muss kein Käse und auch keine Nuss dran, das schmeckt so einfach herrlich! Bspw. aus Petersilie, Basilikum, Rauke, Bärlauch (bald ist die Zeit dafür) Giersch und Löwenzahn aus dem Garten usw. usf. Natürlich kannst Du da auch noch Sonnenblumen-, Kürbiskerne oder evtl. Mandeln dazugeben. Aber manchmal sind die einfachsten Sache die besten… Neben den alt bekannten Nudeln schmecken auch Kartoffeln damit super. Ich kenne eigentlich kaum ein Pesto, was dazu nicht schmecken würde, außer vielleicht süße… Wir lieben bspw. Pellkartoffeln mit etwas Alsan, Salz und irgend einem Pesto dazu. Getreide und Gräsersamen: -------------------------------------- Reis ist ja schon mal sehr vielfältig. Man kann auch gut Reste von gekochtem Reis für schnelle Bratlinge verwenden. Außerdem kann man Vollreismehl auch gut zum Binden von Soßen benutzen. Hirse eignet sich neben der Verwendung für Süßspeisen auch gut als Füllung in Gemüsen oder als Grundlage für eine Füllung von Cannelloni, Krautwickeln aller Art usw. Quinoa und Amaranth enthalten viel Eiweiß und Spurenelemente und eigenen sich gut als Beigabe in Suppen, auf Salaten, als Grundlage für Füllungen… Buchweizen ist auch toll, man kann ihn natürlich im Ganzen gekocht verwenden, aber auch gut als Mehl für Blinis oder Pfannkuchen. Unter diesen Stichworten findest Du auch einiges an Rezepten, die für Dich gut abwandelbar sind. Ja, Buchweizen ist nicht mit dem Weizen verwandt. Wurzelgemüse: --------------------- - Karotten - Pastinaken - Rote Bete - Topinambur (verwandt mit Sonnenblume) - Petersilienwurzeln - Steckrüben (da lassen sich auch herrlich cremige Suppen von machen und leckere Schnitzel panieren) - Kohlrabi - Rettich - Radieschen (lecker auch als Suppe mit den Blättern und etwas Hafermilch) Klar, so manches davon ist natürlich als blähend verschrien. Aber ich habe da ganz andere Erfahrungen gemacht, je nach Zubereitungsart auch unterschiedlich! Sonstige Gemüse: ------------------------- Ja, Kürbis kann man als Püree gut einfrieren, habe ich auch schon gemacht. Kürbis, gerade Hokkaidos, eignen sich gut für cremige Gemüsesuppen, als Beigaben in Gemüsepfannen zu Reis oder Kartoffeln, Kartoffelgulasch bspw. und auch als Soßengrundlage für verschiedene Gemüsesoßen und Reduktionen. Ich kannte als Kind nur den eklig nelkig eingelegten und fand den gruselig. Heute liebe ich Kürbis Hokkaido-Suppe mit Karotten schmeckt herrlich. Auch da kann man gut mit noch ein wenig Obst zusätzlich den Geschmack verfeinern, bspw. mit Mango. Die kleineren ufo-artig aussehenden Patisson-Kürbisse lassen sich in Scheiben gut in der Pfanne braten, leicht mehliert und gut gewürzt (vielleicht ein wenig asiatisch), immer mal etwas Gemüsebrühe zum Garen angegossen. Die kann man super so wegfuttern, ohne was dazu. Aber wir haben sie auch schon kalt auf einem frischen hellen Brot gegessen. Auberginen (als Nachtschattengewächse wohl auch erst mal anfangs nicht geeignet) sind ja auch sehr vielfältig, aber ich schätze, für Allergiker auch erst so ein Gemüse nach dem 2. Lebensjahr… Süßkartoffeln sind auch total lecker und bei uns kriegt man die sogar im Supermarkt, zumindest die orange-fleischigen. Sie eignen sich geraspelt gut für Bratlinge, gebraten in Gemüsepfannen, als eine Art Pommes und auch gebacken schmecken sie sehr gut. Wir haben sie auch schon roh geraspelt im Salat gegessen. Mangold ist als einfache Gemüsebeilage, als Suppeneinlage oder als Grundlage für Gemüsepfannen auch gut geeignet, als Soßengrundlage und wie Spinat verwendbar. Die Stiele sind wie Spargel zu bereiten. Fenchel mögen die meisten Kinder auch gerne. Unsere mag ihn am liebsten, man glaubt es kaum, mit schwarzen Oliven (und allerdings Tomaten)! Auch Fenchel mit Mango ist sehr lecker. So eine typische Kombi ist ja Fenchel mit Orange, aber mit Mango ist er meiner Meinung nach noch leckerer Chutneys: -------------- Sie stammen aus der indischen Küche und werden meist süß-säuerlich und oft scharf auf der Basis von Obst und Gemüse, ähnlich wie Marmeladen gekocht. Man kann die natürlich ganz nach eigenem Geschmack variieren. Sie eignen sich eben super als Dips oder Soße für Gemüse, Bratlinge usw… Bsp.: Mango-Chutney. Mango mit Salz (und eigentlich Chili und Ingwer) und etwas Säure (Kombuchaessig bspw.) verkochen und pürieren. Würzen mit Kreuzkümmel, Kurkuma und evtl. Anis…. Oft wird in Chutneys Zwiebel und Knoblauch benutzt. Aber das kann man ja erst mal weglassen. Pfannkuchen: ------------------ Nein, man braucht wirklich kein Ei dafür, man ist es halt nur so gewöhnt. Gib mal bei Google „vegane Pfannkuchen“ ein – Du wirst staunen! Und den Esslöffel Sojamehl, den man öfter liest, kann man auch weglassen, es klebt auch so genug, mit Dinkelmehl… Bsp.: Dinkel-Pfannkuchen Zutaten (pro Person): 50g Dinkelmehl 80ml Soja Cuisine (ersetzt Du mit Hafermilch oder Hafersahne) 1 Esslöffel Zucker Vanille Zubereitung: Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit einem Handrührgerät gut durchmixen. Der Teig ist genau richtig, wenn er leicht vom Löffel fließt. In einer Pfanne mit etwas heißem Öl von beiden Seiten knusprig braun backen. Der Pfannkuchen gelingt auch mit Sojamilch, wird dann aber nicht so schön locker! Ich gebe sogar gerne ein wenig Backpulver mit in den Teig… Jod und Kalzium: ----------------------- Es wird behauptet, das Veganer generell zu wenig Kalzium aufnehmen. Allerdings wird als Maßstab die normal essende Bevölkerung herangezogen. Es scheint nämlich so zu sein, dass der, der keine tierischen Eiweiße abbauen muss, auch weniger Kalzium benötigt! Wie auch immer, kalziumreiche Mineralwässer, (Tofu und einige andere Hülsenfrüchte, die ja bei Dir vorerst rausfallen), Melasse, Mandeln, getrocknetes Obst (Aprikosen!), Sonnenblumenkerne, Rote Bete und viele Kräuter (auch Wildkräuter) und dunkelgrüne Blattgemüse generell decken offensichtlich den Kalziumbedarf, denn Knochenbrüche sind bei Veganern nicht häufiger. Jod findet sich in Algen sehr viel, aber das schrieb ich ja oben schon… Oh je, ist das viel geworden… Ich hoffe, dass es Dir wenigstens ein bisschen hilft und Du nicht nur viel lesen musstest Du kannst mich aber auch gerne per KM wegen spezieller Rezepte und Bezugsquellen anschreiben! Ich will Dir gerne, so gut ich kann, helfen. Habe selber einen Zwerg im Alter Deiner Maus… Herzliche Grüße |
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![]() Mitglied seit 03.09.2007 |
Hallo,
oh man, ich danke Dirsehr für deine lange Antwort. Du hilfst mir echt sehr weiter. Ich befürchte sogar, ich werde deinAngebot, mir ev. auch per Km u.s.w. zu helfen, wirklich in Anspruch nehmen müssen. Und das nicht erst in einiger Zeit, sondern schon jetzt. Denn wir haben am Freitag das Ergebnis von Miriams Allergietest erhalten. Ich hatte ja schon den einen oder anderen verdacht, hatte aber gehofft, dass ich mich täusche, mir alles nur einbilde oder wie auch immer. Darum hat mich das Ergebnis auch ziemlich geschockt. Vielleicht zur Erklärung: Bei dem Rast test wird das Blut untersucht, und die Ergebnisse werden entsprechend der Werte in Rast-Klassen eingeteilt. Klasse 0 (keine Antikörper nachweisbar) bis 6 (sehr stark erhöht) Nun, Miriam hat bei Kuhmilch eine Klasse 2 (mäßig erhöht) und bei Hühnerei eine Klasse 3 (erhöht) Und das, obwohl sie von mir noch nie Kuhmilchprodukte oder irgendwas mit Hühnerei bekommen hat. Das heißt, sie muß die Antikörper alleine auf das bisschen entwickelt haben, was sie über meine Muttermilch an Allergenen abbekommen hat (weil ich ja bis vor kurzem nicht wußte, dass ich mich als stillende Mutter bei unserer Veranlagung zu Allergien allergenarm ernähren sollte) Ja, und ev kann sie auch die Antikörper gegen Kuhmilch zusätzlich zu dem was die über die Muttermilch bekommen hat auch durch die HA Nahrung entwickelt haben, die hat sie aber erst seit ihrem ersten Geburtstag bekommen. Und die ist ja speziell für allergiegefährdete Kinder und das Eiweiß in dieser Milch ist so sehr aufgespalten und trotzdem...- Ja und das mit dem Hühnerei, da kann sie die Allergene zusätzlich zu dem was sie über die Muttermilch bekommen hat nur noch durch die Impfungen bekommen haben. Impfstoffe werden meist auf Hühnereiern herangezüchtet und enthalten deshalb Spuren von Eiweiß. Allerdings sind Impfungen ja notwändig, das hätte ich also nciht vermeiden können. Die Sensibilisierung über die Muttermilch dagegen schon. Ich muss also ab sofort möglichst allergenarm kochen. Gut. Werd ich schon irgendwie hinkriegen. Bis ich da ein wenig Routine habe habi ch mir für mich selber in der Apotheke Calciumkapseln zum einnehmen bestellt. Bis ich das hinkriege den Calciumbedarf komplett über Gemüse oder so zu decken ist das denek mal eine gute Zwischenlösung. Ich werd ja denek mal ne weile brauchen, bis ich den Überblick in der Nährstofftbelle habe (Tausend dank für den Link!) Für Miriam werd ich mir wohl einen neuen Kidnerarzt sucehn müssen, der sich mit den Allergien mehr auskennt. Mein jetziger hat mir so gut wie gar nichts erklärt, wie ich mit diesem ergebnis jetzt umgehen soll. Welche Konsequenzen das hat. So ich muss erstmal schluss machen, Miriam Quengelt. Will nicht mehr alleine Spielen. LG Antje |
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![]() Mitglied seit 04.01.2012 |
Nur weil Antikörper nachweisbar sind, heißt es nicht, dass man automatisch allergisch darauf reagiert.
Neurodermitis ist keine Allergie. Ich hab auch Neurodermitis, und vertrage viele Lebensmittel nicht, aber da bestehen keine Zusammenhänge! Meine Schwester leidet weder unter Allergien noch unter Neurodermitis, und das obwohl meine Mutter sich während der Schwangerschaften gleich ernährt hat. Ärztemeinungen wandeln sich auch alle paar Jahre dazu. Ich durfte als Kind zum Beispiel keinen weißen Zucker bekommen, was absoluter Blödsinn war, aber so war die gängige Ärztemeinung in den 80ern. Hat aber auch nicht geholfen. Meine Neurodermitis hat sich in der Grundschulzeit verabschiedet, und kommt mittlerweile nur zum Vorschein, wenn ich gestresst bin, also hängt nicht mit dem Essen zusammen. Aber du hast ja geschrieben, dass du eh den Arzt wechseln willst, das würde ich dir auch raten. Es ist schließlich wichtig, dass Miriam mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt wird, und ebenso ein Würmchen im Bauch- und wenn du auf so ungefähr alles verzichtest, fehlt da bestimmt viel, oder? Was ihr mal ausprobieren könnt: viele Obst- und Gemüsesorten werden durchs Kochen in ihrer Eiweißstruktur verändert, und dadurch auch für Allergiker verträglich- also wer auf rohe Äpfel oder Karotten reagiert, kann sie in gegartem Zustand oft problemlos essen (so wie ich...) Auf jeden Fall ganz viel Glück für euch |
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![]() Mitglied seit 14.09.2008 |
Huhu,
das ist ja wirklich nicht einfach. Ich kann dir meinen Kartoffeleintopf empfehlen. Zwar steht im Rezept Sauerkraut, aber der kann Problemlos durch jedes beliebige Gemüse getauscht weden. Der Johurt kann ebenfalls wegelassen werden. Außerdem Linseneintopf. Die "nicht geeigneten" Zutaten können ja einfach wegelassen werden... Weiter viel Erfolg bei deiner Suche. Liebe Grüße |
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![]() Mitglied seit 19.03.2004 |
Hallo!
Also sinds jetzt "nur" Hühnereiweiß und Kuhmilch? Na das ist doch eine gute Nachricht! Gerade die Milch kann man doch super ersetzen. Und Kuchen backen geht ohne Eier auch, einfach mit bisl was treibendem wie Sojajoghurt und mehr Backpulver (wenns ohne Säure sein soll, dann Natron) und schon wird das superlecker. Ich hab mal für meine Kollegen einen Hühnereiweiß- und Milchfreien Kuchen als Abschiedsgeschenk gebacken und keiner hats es gemerkt. Hab das gemacht, weil der Sohn meiner Chefin genau auf diese Sachen extrem reagiert und damit er auch das essen kann, was Mama mitbringt. Chefkoch ist da ne Superhilfe. Als Fett wurde reine Sonnenblumemargarine verwendet. Sellerie besitzt übrigens zwei verschiedene Allergene, eines das im rohen Zustand und eines das im gekochten Zustand Probleme machen kann. Heißt, wenn man auf Sellerie reagiert, dann entweder im rohen oder im gekochten Zustand. Und beim Hühnereiweis gibts wohl irgendwie so Ersatzzeug in Pulverform, das wie Ei schmeckt und sich so verhält, wo aber das böse Eiweiß nicht mehr drinnen ist. Das hatte meine Chefin jedenfalls erzählt. Also mach dir nicht so einen Stress, Allergien bekommt man, oder auch nicht und manche entwickelt man erst im Laufe des Lebens...und wenn du nicht nur Wasser zu dir nehmen willst, solltest du dich nicht so verrückt machen. Grüße! |
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![]() Mitglied seit 03.06.2007 |
Welche Antikörper-Subklassen werden da getestet? Hnadelt es sich um IgE-Nachweis oder IgG4-Nachweis? IgG4 ist nicht aussagekräftig und sagt nichts über eine Allergie aus. Es sagt nur, dass derjenige Kontakt mit dem Lebensmittel hatte, ob "gute" oder "schlechte" Reaktion, kann man daraus nicht ableiten. Leider wird der Test immer noch gemacht, Menschen/Eltern damit verunsichert und den Betroffenen das Leben unnötig schwer gemacht! Die allergenarme Ernährung für Personen, die genetische bedingt zu Allergien neigen ist seit einigen Jahren vom Tisch, sie bringt mehr Schaden als Nutzen. Das Meiden von Allergenen in der Nahrung verhindert keine Allergien und sollte heute nicht mehr empfohlen werden. Das führt nur zu einer unnötigen Einschränkung an Lebensmitteln und fördet nach mehreren Langzeitstudien eher noch das Entwickeln einer Allergie (oder mehrerer). LG Anne Courage ist gut, aber Ausdauer ist besser. Theodor Fontane |
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