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Quinoa

Vom 15.09.2005 13:02 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Cappuccino Sternekoch


Mitglied seit 02.02.2005
4.820 Beiträge (ø1,8/Tag)
Hallo,

Ein interessantes Lebensmittel nicht nur für Vegetarier ist Quinoa – leider noch recht unbekannt, aber unaufhaltsam auf dem Vormarsch. Grund genug, die Pflanze hier vorzustellen und anbei an paar Rezepte zu liefern, die allesamt ausprobiert und nur an manchen Stellen abgeändert (da veganisiert) sind.


Quinoa

Lat. chenopodium quinoa, heimisch in der Andenregion Südamerikas, ein entfernter Verwandter des Spinats, ist kein Getreide, sondern die Frucht der Quinoa-Pflanze. Es wird jedoch, genauso wie Buchweizen oder Amaranth, als Getreide verwendet.
Es gibt über 120 Varianten, die von beinahe Schwarz bis Rosa, Braun oder Rot jegliche Farbe haben können. Nur drei Varianten werden aber kultiviert: weißes Quinoa, rotes Quinoa und schwarzes Quinoa.
Die Samenkörner haben eine ähnliche Größe wie Hirse, aber sie sind flach mit einer zugespitzten ovalen Form. Wenn Quinoa gegart wird hat es die Eigenschaft, dass Keimzelle nach außen tritt und einen kleinen weißen “Schwanz” bildet, der am Samenkorn anhängt. Quinoa an sich ist weich und delikat, während der „Schwanz“ knackig ist, was eine interessante Kombination bildet. Es ist von lockerer Konsistenz und hat einen milden, leicht nussartigen Geschmack.
Die Blätter der Quinoa-Pflanze sind ebenfalls essbar und lassen sich wie Spinat zubereiten.

Quinoa war eines der drei Grundnahrungsmittel (Quinoa, Kartoffeln und Mais) der Inka. Sie nannten es Mutterkorn, was angesichts des Nährwertes nicht verwunderlich ist. Traditionell säte der Stammesführer das erste Korn, wozu er eine Schaufel aus solidem Gold verwendete. Armeen ernährten sich auf ihren oft tagelangen Märschen von einer Mischung aus Quinoa und Fett, die sie als „Kriegsbälle“ oder „Kriegskugeln“ bezeichneten. Nach der Spanischen Eroberung nahm der Anbau von Quinoa kontinuierlich ab und wurde erst kürzlich wiederentdeckt.

Da Quinoa glutenfrei ist, eignet es sich besonders für Allergiker. Es ist eine Quelle hochwertigen Proteins, da es sämtliche essentiellen Aminosäuren enthält, die der Körper benötigt. Der Proteingehalt ist höher als der anderer Getreidesorten: 20% Protein im Vergleich zu 7.5% für Reis, 10% für Hirse und 14% für Weizen. Die Weltgesundheitsorganisation sieht den Proteingehalt von Quinoa dem von Milch ebenbürtig.
Abgesehen vom niedrigen glykämischen Wert (und deshalb besonders geeignet für Diabetiker) und dem hohen Ballaststoffgehalt ist Quinoa eine sehr gute Quelle von Omega 6-Fettsäuren, was aber bedeutet, dass es in einem dunklen Behälter im Kühlschrank gelagert werden sollte.
Außerdem enthält Quinoa signifikante Mengen an Calcium, Eisen, Potassium, Magnesium, Zink, Kupfer, Manganese, Vitamin B6, Niacin und Thiamin.

Quinoa sollte vor der Zubereitung gründlich gewaschen werden. Es hat einen bitteren Überzug (Saponin), das es vor Vögeln und Insekten, und auch vor zu intensiver Sonneneinstrahlung, schützt - so erklärt man sich das Überleben von Quinoa über die Jahrtausende hinweg. Im Handel erhältliches Quinoa ist mit einer stark alkalischen Lösung gereinigt, um das Saponin zu entfernen, aber gründliches Spülen unter kaltem Wasser ist dennoch empfehlenswert.
Quinoa erhält einen stärkeren Geschmack, wenn es vor dem Kochen in einer Pfanne ohne Öl für etwa 5 Minuten geröstet wird. Beim Kochen gilt die Faustregel von zwei Teilen Wasser zu einem Teil Quinoa. Quinoa wird in kaltes Wasser gegeben, zum Kochen gebracht und zugedeckt für etwa 15 Minuten gegart, bis es ein leicht transparentes Aussehen annimmt und sich besagte „Schwänze“ gebildet haben.


Fruchtiger Quinoa-Salat (4 Portionen)

200g Quinoa
50g Rosinen
3 Lauchzwiebeln
1 Apfel
1 Möhre
100 g ungesalzene Erdnußkerne
2 EL gehackte Pfefferminzblätter
2 TL abgeriebene Orangenschale
4 EL Erdnußöl

Quinoa mit 1/2 Liter Wasser zum Kochen bringen und zugedeckt bei
schwacher Hitze 15 Minuten garen. Mit den Rosinen mischen und
zugedeckt neben der Kochstelle 5 Minuten ziehen lassen. Quinoa auf
einem Backblech ausbreiten und auskühlen lassen. Lauchzwiebeln
waschen, putzen und mit dem saftigen Grün in ganz feine Ringe
schneiden. Den Apfel schälen und in kleine Würfel schneiden. Möhre
schälen und raspeln. Quinoa mit Zwiebelringen, Apfel, Möhre und
allen Zutaten mischen und sofort servieren.


Quinoa-Bratlinge (4 Portionen)

1 Möhre
1 Stange Lauch
200g Quinoa
1 Zwiebel
2 EL Butter oder Margarine
1/2 TL Curry
1/2 TL Kurkuma
500ml Gemüsebrühe
1 Ei (oder 1 EL Sojamehl + 2 EL Wasser)
50g Sonnenblumenkerne, gehackt
50g Sonnenblumenkerne, gemahlen
4 EL Vollkorn-Haferflocken
Kräutersalz, frischer Pfeffer aus der Mühle
Kokosfett zum Ausbacken

Möhre fein raspeln. Lauchstange putzen, der Länge nach einschneiden
und den groben Dreck mit Wasser ausspülen. Lauch in sehr feine Ringe
schneiden und nochmals gut waschen. Quinoa auf ein Haarsieb geben,
mit heißem Wasser abspülen und abtropfen lassen. Zwiebel fein
würfeln und in heißem Fett andünsten. Curry, Kurkuma und Quinoa
zugeben, kurz anbraten. Das Ganze mit Gemüsebrühe ablöschen und
aufkochen. Deckel auflegen und Quinoa bei mittlerer Hitze 10 Minuten
quellen lassen. Möhrenraspel und Lauchringe auf die Quinoamasse
geben und alles noch etwa 10 Minuten garen. Masse leicht abkühlen
lassen. Ei, Haferflocken, Sonnenblumenkerne und -mehl zur Quinoa-
Gemüsemasse geben und alles gut vermengen. Mit Kräutersalz und
Pfeffer abschmecken. Aus der Masse etwa 20 Bratlinge formen und in
einer Pfanne mit heißem Kokosfett nacheinander von beiden Seiten
knusprig braun backen.


Quinoa-Brötchen (15 Stück)

1 Pck. Trockenhefe
300 ml warmes Wasser
1/4 TL Honig oder Agavendicksaft
450g Dinkel
120g Quinoa
1 TL Salz
je 1/4 TL gemahlener Fenchel, Kümmel, Koriander
2 EL Öl
Zum Bestreuen: Sesam, Sonnenblumenkerne, Vollkorn-Haferflocken

Hefe und Honig in das warme Wasser einrühren und etwa 10 Minuten
quellen lassen. Dinkel zusammen mit Quinoa in einer Getreidemühle
fein mahlen und in eine Schüssel geben. Hefe, Salz und Gewürze
hinzugeben und alles mindestens 5 Minuten kneten. Den Teig abdecken
und 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Backofen vorheizen
und eine Schüssel mit Wasser in den Backofen stellen. Teig nochmals
durchkneten und 15 circa 60 g schwere Teigstücke abstechen. Aus
jedem Teigstück ein Brötchen formen, mit Öl bestreichen, mit Sesam,
Sonnenblumenkernen und Haferflocken bestreuen und auf ein mit
Backtrennpapier ausgelegtes Backblech legen. Brötchen mit einem Tuch
abdecken und etwa 20 Minuten ruhen lassen. Quinoa-Brötchen im Ofen
bei 220 Grad (Heißluft 200°C) auf der mittleren Einschubleiste etwa
20 Minuten backen.


Quinoa mit Auberginen und Kapern (4 Portionen)

2 Auberginen
1 Gemüsezwiebel
3 Tomaten
250g Quinoa
6 EL Olivenöl
100g Kapern
2 EL Balsamicoessig
Salz, schwarzer Pfeffer
2 EL gemischte, gehackte Kräuter

Auberginen waschen und würfeln, Zwiebel schälen und in Scheiben
schneiden, Tomaten abziehen und achteln. Quinoa mit 3/4 Liter
Salzwasser aufkochen und bei schwacher Hitze 15 Minuten garen. Öl in
einer großen Pfanne oder im Wok erhitzen. Auberginen und Zwiebel
darin bei mittlerer Hitze unter Rühren etwa 3 Minuten braten. Die
Tomaten und Kapern zugeben und erhitzen. Mit Essig, Salz und Pfeffer
abschmecken. Quinoa mit Kräutern, Salz und Pfeffer würzen und zum
Gemüse servieren.


Quinoa mit Paprikaschoten (4 Portionen)

3 grüne, rote oder gelbe Paprikaschoten
1 rote Chilischote
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
200g Quinoa
1 EL Gemüsebrüheextrakt
3 EL Öl
Salz
1 Bund Schnittlauch
1 EL Butter oder Margarine
2 EL geriebener Parmesan (oder Hefeflocken)

Paprika und Chili halbieren, von den Kernen befreien, waschen und in
Streifen schneiden. Die Zwiebel und den Knoblauch fein zerkleinern.
Quinoa mit 1/2 Liter Wasser und der Gemüsebrühe aufkochen und
zugedeckt 15 Minuten garen. Das Öl erhitzen, Paprikaschoten, Chili,
Zwiebel und Knoblauch darin etwa 5 Minuten rösten, bis die Schoten
bißfest sind. Mit Salz würzen. Schnittlauch in feine Röllchen
schneiden. Zur Quinoa geben, Butter und Parmesan zufügen und alles
mit einer Gabel locker mischen. Quinoa und Paprikaschoten auf
vorgewärmten Tellern anrichten. Dazu paßt eine Tomatensoße.


Quinoa mit Sommergemüse (4 Portionen)

200g grüne Bohnen
1 Aubergine
1 Zwiebel
3 Tomaten
1 Kolben Zuckermais
je 2 Stängel Rosmarin und Bohnenkraut
250g Quinoa
3/4 l Gemüsebrühe
6 EL Olivenöl
1-2 EL Zitronensaft
Salz, Pfeffer aus der Mühle

Bohnen in fingerbreite Stücke schneiden. Aubergine würfeln, Zwiebel
in Scheiben schneiden, Tomaten abziehen und achteln. Maiskolben
entkörnen. Blättchen vom Rosmarin und Bohnenkraut abzupfen. Quinoa
in Brühe aufkochen, zugedeckt bei schwacher Hitze 15 Minuten garen.
Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Bohnen, Auberginen, Zwiebel,
Mais, Rosmarin und Bohnenkraut darin bei mittlerer Hitze unter
Rühren etwa 3 Minuten braten. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer
kräftig abschmecken. Quinoa mit Tomaten mischen, einmal kurz
aufkochen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Zum Gemüse servieren.


Quinoa mit Wirsing und Safransauce (4 Portionen)

250g Quinoa
1 Zwiebel
1 EL Sonnenblumenöl
750ml Gemüsebrühe
1 Wirsing
Frischer Salbei
1 EL Butter oder Margarine
Kräutersalz
150ml Sojacreme
2 EL Reismehl
Safran

Quinoa auf ein Haarsieb geben, unter heißem Wasser gut abspülen und
abtropfen lassen. Zwiebel in feine Würfel schneiden. Öl in einem
Topf erhitzen, Zwiebelwürfel darin glasig dünsten, Quinoa hinzufügen
und kurz anbraten. Mit 500 ml Gemüsebrühe ablöschen und Quinoa
zugedeckt bei mittlerer Hitze in 20 Minuten garen. Vom Wirsing die
äußeren Blätter entfernen und den Wirsing vierteln. Einen Teil des
Strunkes vorsichtig entfernen, sodass die Blätter nicht
auseinanderfallen. Wirsing waschen und zusammen mit Salbei in einem
breiten Topf in Butter von allen Seiten leicht anbraten. Mit
Kräutersalz abschmecken. Restliche Gemüsebrühe angießen.
Wirsingviertel noch etwa 10 Minuten dünsten, auf ein Sieb geben und
gut abtropfen lassen. Den Salbeisud auffangen und für die Sauce
aufbewahren. Wirsing zum Warmhalten zurück in den Topf geben.
Safransauce Sojacreme, Reismehl und einige Fäden Safran in einen
Topf geben und mit einem Schneebesen gut verrühren. Das Ganze
aufkochen lassen, bis es eindickt. Erst dann circa 150 ml Salbeisud
angießen und die Sauce erneut aufkochen lassen. Eventuell mit
Kräutersalz nachwürzen. Quinoa portionsweise auf Tellern verteilen,
den Wirsing daneben anrichten und die Safransauce darüber gießen.


Quinoa kann auch süß zubereitet werden: anstatt Wasser Kokosmilch oder Soja-/Reis-/Hafermilch zum Kochen verwenden und mit Obst, Trockenobst, Nüssen, Honig etc. servieren.


Gruß
Cappu
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Vom 15.09.2005 14:28 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Mänty Hendlgriller


Mitglied seit 22.09.2004
2.147 Beiträge (ø0,77/Tag)




Hallo Cappu,

vielen Dank für diesen Rundumschlag. Ich werde das auf meinen \"Wenn-ich-mal-in-Deutschland-bin-Einkaufszettel\" setzen.

Liebe Grüße

Mänty


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Vom 15.09.2005 15:38 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Marc_W Hendlgriller


Mitglied seit 09.09.2003
6.322 Beiträge (ø1,99/Tag)
Hallo Cappu,

20% Protein? Das rangiert ja fast in der gleichen Klasse wie meine geliebten Huelsenfruechte! Jetzt muss ich nur mal zusehen, etwas Quinoa zu beschaffen!

Viele Gruesse

Marc
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Vom 15.09.2005 17:07 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

molki Kaltmamsell


Mitglied seit 27.08.2005
854 Beiträge (ø0,35/Tag)
Hallo Cappuccino.

Du schreibst, daß Quinoa reich an Omega-6-Fettsäuren ist. Ich dachte aber immer, daß nur die Omega-3-Fettsäuren die guten sind.
Kannst du mir da weiterhelfen.

Gruß
molki
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Vom 15.09.2005 17:23 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Cappuccino Sternekoch


Mitglied seit 02.02.2005
4.820 Beiträge (ø1,8/Tag)
Hallo Molki,

du hast Recht, Omega 3-Fettsäuren sind wichtig für den Körper - aber Omega 6 auch.
Zwei mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die Linolsäure (n-6-PUFA) und die Alpha-Linolensäure (n-3-PUFA) sind essentiell für den Menschen, da sie vom Körper nicht synthetisiert werden können und mit der Nahrung zugeführt werden müssen.
Alpha-Linolensäure kommt in grünen Blattgemüsen und einigen pflanzlichen Ölen vor (z. B. Lein-, Raps- und Sojaöl). Linolsäure findet man vor allem in Fisch und Fischöl. Fette Fischarten wie Lachs oder Makrele sind beonders reich an n-3-Fettsäuren.
Ernährungswissenschaftler gehen davon aus, dass ein falsches Verhältnis von Omega 3- zu Omega 6-Fettsäuren die Entstehen von kardiovaskulären und anderen Erkrankungen begünstigt.
Durch unsere Ernährung in den Industrieländern ist das Verhältnis leider völlig falsch.
Quinoa ist ideal, weil die Fettsäuren im richtigen Verhältnis vorliegen.

Gruß
Cappu
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Vom 15.09.2005 17:26 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Cappuccino Sternekoch


Mitglied seit 02.02.2005
4.820 Beiträge (ø1,8/Tag)
Nachtrag: das ist besonders wichtig für Veganer, denn in ihrem Fall ist meist der Anteil an Omega 3-Fettsäuren zu hoch im Verhältnis zu Omega 6-Fettsäuren, während es für Fleischesser meist andersrum aussieht.

Gruß
Cappu
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Vom 07.01.2010 21:25 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

sonrisa77 Kaltmamsell


Mitglied seit 03.12.2007
741 Beiträge (ø0,45/Tag)
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Hallo Cappuccino,

vielen Dank fuer den tollen Beitrag, den ich jetzt mal wieder "aufwaermen" werde. Ich habe vor kurzem Quinoa zum ersten Mal bei meiner Mitbewohnerin in Frankreich probieren duerfen und finde es total lecker!

Was sind denn die Unterschiede zwischen weissem, schwarzen und rotem Quinoa? Was passiert, wenn ich den Quinoa in der Packung nur in einem dunklen Schrank lagere (so wie Reis)? Ich hab naemlich gar kein dunkles Gefaess.

Vielen Dank schon mal
Sonrisa
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Vom 11.01.2010 23:10 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

delord Tellerwäscher


Mitglied seit 10.01.2010
15 Beiträge (ø0,02/Tag)
hey,

dann geb ich auch mal meinen senf dazu,
also ich habe quinoa vor einiger zeit entdeckt und habe salat daraus gemacht der recht gut ankam.

Mein Tipp: kocht quinoa einfach in gemüsebrühe, die körnchen nehmen den geschmack der brühe etwas an. das ganze kann man dann für alles mögliche benutzen, zB als beilage anstatt reis. oder eben einfach salat daraus machen.

und nochwas probiert auch unbedingt Amaranth das ist etwas ähnliches mit etwas anderem geschmack, kann man aber genauso verwenden

viel spass noch
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Vom 11.01.2010 23:26 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

grisou Sternekoch


Mitglied seit 16.12.2003
29.288 Beiträge (ø9,49/Tag)
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"Was sind denn die Unterschiede zwischen weissem, schwarzen und rotem Quinoa"

sonrisa - geschmacklicher Unterschied ist nicht sehr gross bzw kaum vorhanden - es ist ne nette Spielerei und sieht einfach appetitlich aus, da mit den verschiedenen Farben zu jonglieren...

ich lagere ihn auch im dunklen Schrank in einem nicht ganz lichtundurchlässigen Gefäss - ich wüssete jetzt nicht, wo da der Unterschied zur Lagerung in einem dunklen Gefäss sein sollte - er ist eh nur begrenzt haltbar - er kriegt irgendwann nen muffligen Geruch...
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Vom 12.01.2010 00:00 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

sonrisa77 Kaltmamsell


Mitglied seit 03.12.2007
741 Beiträge (ø0,45/Tag)
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Danke grisou.

Liebe Gruesse
Sonrisa77
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Vom 28.01.2010 17:04 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

TerrorWeib Küchenjunge


Mitglied seit 15.12.2008
16 Beiträge (ø0,01/Tag)
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Huhu

So unbekannt ist es nicht. In der VoKü auch sehr beliebt. Genauso bei all meinen Hippies. ^^
Wir, also ich und meine anderen Veganer, essen das Zeugs auch super gerne und das ist ja, wie Cappu schon (super gut!) erklärt hat auch wirklich gut. Irgendwo her müssen wir ja unsere Fettsäuren kriegen.
Guuut, dass Amaranth auch erwähnt wurde. Denn Quinoa und Amaranth sind "typische" Indianer-Getreide-Sorten und nicht nur gekocht super lecker!
Durch den leicht nussigen Geschmack auch im Müsli super lecker!

Grüße
TW
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Vom 28.01.2010 19:04 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Margie_S  Sternekoch


Mitglied seit 15.05.2007
11.304 Beiträge (ø6,15/Tag)
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hallo,

mir ist weißer quinoa der liebste. der ist schneller gegart als der rote. schwarz kenne ich nicht. Na!

grüßle Lächeln
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Vom 08.04.2010 17:18 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

PinkLioness Tellerwäscher


Mitglied seit 01.04.2010
2 Beiträge (ø0/Tag)
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hi, kann mir jemand sagen, wo genau ich das kaufen kann?
das gibts ja nicht im supermarkt...

ist es im reformhaus oder bioläden erhältlich oder muss ich da woganzanders hin?

danke,

liebe grüße ...
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Vom 08.04.2010 17:20 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

grisou Sternekoch


Mitglied seit 16.12.2003
29.288 Beiträge (ø9,49/Tag)
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Reformhaus und Bioladen - ja...

ansonsten habe ich es auch schon bei Edeka und auch bei DM gesehen...
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Vom 08.04.2010 17:32 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Teelady Suppenkoch


Mitglied seit 24.10.2009
1.364 Beiträge (ø1,44/Tag)
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Hallo,

danke für die Infos und die vielen Rezepte. Davon werde ich bestimmt mal das ein oder andere ausprobieren.

LG
Teelady
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Vom 08.04.2010 18:06 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Maus_X Hendlgriller


Mitglied seit 20.06.2005
1.125 Beiträge (ø0,44/Tag)
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Hallo,

ich kaufe Quinoa entweder im örtlichen Bioladen oder bei Alnatura und probiere auch gerne verschiedene Rezepte damit aus. Finde es gut, dass man Quinoa ähnlich wie Hirse gut sowohl für herzhafte Gerichte als auch für Süße Gerichte hernehmen kann.

Lg
Maus_X
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Vom 08.04.2010 23:12 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

PinkLioness Tellerwäscher


Mitglied seit 01.04.2010
2 Beiträge (ø0/Tag)
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danke grisou!

dann werd ich morgen gleich mal zum dm laufen Lachen
(ist näher als das reformhaus und meist auch preiswerter...)
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Vom 10.04.2010 10:04 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

hada1712 Hendlgriller


Mitglied seit 20.12.2005
2.158 Beiträge (ø0,92/Tag)
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hallo

ich habe am donnerstag rotes quinoa bei der biocompanie gekauft und werde in den nächsten tagen damit experimentieren.

liebe grüße, hada Lächeln Lachen hechel...
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Vom 10.04.2010 14:54 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Margie_S  Sternekoch


Mitglied seit 15.05.2007
11.304 Beiträge (ø6,15/Tag)
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hallo hada,

na da bin ich aber mal gespannt! du kannst ja aus nix alles machen. YES MAN

grüßle Lächeln
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Vom 11.04.2010 05:33 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

hada1712 Hendlgriller


Mitglied seit 20.12.2005
2.158 Beiträge (ø0,92/Tag)
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hallo margie

ich auch Na!

grüße,hada Lächeln Lachen hechel...
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Vom 22.03.2011 13:46 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

M-ela Tellerwäscher


Mitglied seit 29.07.2010
1 Beiträge (ø0/Tag)
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Hallo, darf ich noch eine Frage anschließen?
Wie lange ist Quinoa denn nun haltbar?

Ich habe vor längerer Zeit eine Packung Quinoa gekauft, die ist dann allerdings in Vergessenheit geraten... *ups ... *rotwerd*
Nun bin ich schwanger und hab gelesen, dass Quinoa so ein toller Eisenlieferant ist. Packung wieder eingefallen und hervorgekramt... nur leider ist das Ablaufdatum mit 28.08.2009 angegeben (also 1,5 Jahre abgelaufen). Die Packung ist originalverschlossen. Woran erkenne ich ob der Quinoa noch genießbar wäre oder sollte ich mir nach dieser Zeit diese Frage gar nicht mehr stellen und das Packerl einfach entsorgen?
Würde mich über einen Rat dazu freuen!
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Vom 22.03.2011 14:31 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Margie_S  Sternekoch


Mitglied seit 15.05.2007
11.304 Beiträge (ø6,15/Tag)
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Also ich haette damit kein Problem.
Wenn er ok aussieht, warum solltest du ihn entsorgen?
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Vom 06.02.2012 19:36 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

mxlemon Küchenjunge


Mitglied seit 15.12.2009
31 Beiträge (ø0,03/Tag)
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Hallo Cappu,

vielen Dank für deine Mühe, da ist ja ein toller Artikel bei rausgekommen! In meiner Alltagsküche gibt's auch immer wieder Braaatlinge, allerdings meistens auf Hafer- oder Hirsebasis. Das wird sich jetzt ändern! : ) Habe schon ein paar mal Quinoa gekauft, bin aber schlußendlich nicht richtig warm damit geworden. Nach deinem Plädoyer bin ich aber wieder voll motiviert, vielen Dank!

Mit anderen Getreiden habe ich schon süß experimentiert. Z.Bsp. als warmes Winterfrühstück:
Einen grob gewürfelten Apfel (oder Birne, oder.. ) mit einem Eßlöffel Wasser andünsten,wer mag auch ein paar Rosinen, frisch gehobelte Nüsse dazu ( gerne nehme ich hier Pecan&Macadamia), Reste von gekochter Hirse, Vollkornbasmati, Hafer ( whatso'ever...), eine Prise Zimt - et voilá! Fertig ist das warme Wintermüsli! Wer mag, süßt noch mit Honig, Ahornsirup... Mir reicht die Fruchtsüße völlig. Steht in 5min. auf dem Tisch & stärkt für den Tag!
Übrigens haben Hafer und Zimt nach der TCM 5-Elemente Lehre auch noch einen thermischen, erwärmenden Effekt - genauso wie Ingwer.
Also bei den derzeitigen Temperaturen genau das Richtige : )

Bon appétit, Miss Lemon
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Vom 07.02.2012 14:36 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

büli Suppenkoch


Mitglied seit 29.06.2006
3.017 Beiträge (ø1,4/Tag)
Hallo

Bei mir gehört Quinoa seit längerem fix in den Speiseplan. Ob als Eintopf, Beilagenersatzt anstelle von Reis oder als Mehl im Brot.

Quinoa gibts mittlerweile in der Schweiz sogar in den 2 grössten Supermärkten Coop und Migros.
Davor habe ich es mir immer in Deutschland im Reformhaus, DM oder Edeka gekauft.

Ich persönlich mag das gelbe lieber wie die anderen Sorten, aber das ist bestimmt geschmackssache.
Aus meiner Sicht muss man Quinoa stärker würzen wie zum Beispiel Reis. Ich finde es schluckt Aroma.

LG Büli


@M-ela riech mal daran, wenn es nicht ranzig schmeckt ist es noch gut.
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Vom 08.02.2012 05:21 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Windig Kaltmamsell


Mitglied seit 31.10.2011
580 Beiträge (ø2,78/Tag)
Interessanter Thread.
Danke Achtung / Wichtig
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Vom 08.02.2012 07:53 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

RChris78 Suppenkoch


Mitglied seit 12.02.2007
162 Beiträge (ø0,08/Tag)
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Hallo,

manchmal bietet NORMA Quinoa und Amaranth an.
Ich jedoch kaufe es immer bei unserer Mühle, bei der ich auch das Getreide beziehe.

LG Christine
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