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Deutsche Verwaltung

Vom 13.04.2005 14:31 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

binerine Smutje


Mitglied seit 14.09.2003
494 Beiträge (ø0,16/Tag)

Eine deutsche Verwaltung

Kreis Mettmann steckt gerade in einer Krise.
Begonnen hatte alles mit der Damentoilette im Rathaus,
die plötzlich und ohne Vorwarnung verstopft war.

Ein Verwaltungsbeamter des mittleren Dienstes wagte es daraufhin
selbstherrlich und in völliger Überschätzung seiner Kompetenz, einen
hiesigen Sanitärbetrieb mit der Schadensbeseitigung zu beauftragen.

Glücklicherweise war ein Beamter des gehobenen Dienstes zugegen, als die
Handwerker eintrafen. Sofort erkannte er die Tragweite des Skandals.

Nicht nur, dass ein Schwippschwager des Untergebenen in der Firma
arbeitete, nein, der Auftrag hätte ordnungsgemäß ausgeschrieben werden
müssen -
europaweit natürlich!

Der Inspektor veranlasste sofort die nötigen Schritte: Die Firma wurde des
Hauses verwiesen, das Damenklo versiegelt, der Auftrag ausgeschrieben und
gegen den Hauptsekretär ein Disziplinarverfahren eingeleitet. Weiter
verfügte der Inspektor, dass das Herrenklo bis zur Reparatur zum Damenklo
umfunktioniert werde und die männlichen Beschäftigten ihre Notdurft an der
nahe gelegenen Linde zu verrichten haben.

Die Betroffenen beschwerten sich daraufhin beim Personalrat,
da diese Regelung ja auf das \"große Geschäft\" kaum Anwendung finden
könne.

Der Inspektor bestellte daraufhin einen ToiToiToi-Container, allerdings
ohne Rücksprache mit seinem Dienstvorgesetzten und ohne Ausschreibung.

Ein zufällig an der Linde urinierender Beamter des höheren Dienstes ließ
den eintreffenden Container sofort wieder abfahren und für das intakte Klo
eine Art Dienstplan erstellen. Der Hausmeister wurde beauftragt, alle zwei
Stunden das Geschlechtspiktogramm an der Toilettentür auszutauschen.

Der Inspektor bekam ein Disziplinarverfahren.

In der Tatsache, dass die Männer während der Damenbenutzungszeit ihr
kleines Geschäft weiterhin an der Linde verrichteten, sahen die weiblichen
Beschäftigten einen illegitimen Vorteil und intervenierten bei der
Gleichstellungsbeauftragten. Der Bürgermeister ließ daraufhin die Linde
fällen, ohne Rücksprache mit dem Umweltministerium und ohne europaweite
Ausschreibung.

Inzwischen ist die ganze Führungsetage des Rathauses suspendiert.

Die Wurzel allen Übels hat sich dann vor dem Eintreffen des maltesischen
Klempners und des Toilettencontainers aus dem nordfinnischen Rovaniemi
erledigt.

Ein Praktikant hatte von zu Hause eine Handspirale mitgebracht und die
Verstopfung beseitigt.

Diese beispiellose Eigeninitiative stellte die Verwaltung nun allerdings
vor ein Riesenproblem: Vor der Einleitung eines Disziplinarverfahrens muss
der junge Mann ja erst noch verbeamtet werden. Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen




Ich habe keine Ahnung wie die das jetzt gelöst haben Jajaja, was auch immer!



LG

Bine
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Vom 13.04.2005 16:20 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Abigail Kartoffelschäler


Mitglied seit 08.08.2003
356 Beiträge (ø0,11/Tag)
Sich auf dem Boden wälzen vor LachenWie war das noch? Vorschriften sind für die Leute gemacht? Oder sind Die Leute da, um Vorschriften einzuhalten????? Mensch, das is ja zum Mäusemelken!!!!! Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen
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Vom 14.04.2005 15:49 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Andera Kaltmamsell


Mitglied seit 17.01.2002
1.829 Beiträge (ø0,48/Tag)
Oh, je! Jajaja, was auch immer! Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen Lachen Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen Lachen Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen Lachen
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Vom 14.04.2005 16:54 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

binerine Smutje


Mitglied seit 14.09.2003
494 Beiträge (ø0,16/Tag)
und das hier paßt auch noch ganz gut dazu Na!




Bericht aus FRONTAL im ZDF:


So etwas kann nur in Deutschland passieren.



Ein Rentner hat im vergangenen Jahr ordnungsgemäß mit seiner
Schreibmaschine seine Steuerklärung gefertigt. In dieser hat er Zinseinkünfte
von 11.000 Euro angegeben. Tatsächlich hatte er jedoch
18.000 Euro an Zinseinkünften. Als ihm sein Fehler auffiel, informierte er
prompt die Sachbearbeiterin beim Finanzamt.

Im Steuerbescheid traute der Rentner seinen Augen nicht ... die
Sachbearbeiterin hatte die Zinseinkünfte hintereinander weg geschrieben
und auf 1100018000 EUR (1,1 Mrd. Euro) beziffert. Seine Steuerschuld
errechnete das Finanzamt auf mehr als 200 Mio. Euro.

Daraufhin rief der Rentner beim Finanzamt an und wies die Sachbearbeiterin
auf Ihren \"Flüchtigkeitsfehler\" hin. Umgehende Änderung wurde ihm zugesagt.

Einige Wochen später wurde dem Rentner seine EC-Karte vom
Bankautomaten eingezogen. Seine Bank wies den Rentner darauf hin, dass
das Finanzamt eine Steuerrate von 13 Mio. Euro eingezogen habe.

Daraufhin maschierte der Rentner zu seinem Rechtsanwalt. Der Rechtsanwalt
fertigte ein Schreiben an das Finanzamt an und innerhalb weniger Tage
wurde der Beschwerde abgeholfen. Der Rentner bekam natürlich sein Geld
vollständig zurück.

Jetzt aber der Hammer: Der Rechtsantwalt bezifferte gegenüber dem
Finanzamt seine Kosten, die er abhängig vom Streitwert errechnete. Der
Streitwert (mehr als 200 Mio. Euro) hatte einen Kostenersatz von 2,5 Mio.
Euro zur Folge. Das Finanzamt weigerte sich, den Betrag auszuzahlen. Der
Rechtsanwalt klagte seinen Anspruch ein und gewann vor Gericht.

Ein Schreiben ans Finanzamt gefertigt und 2,5 Mio. Euro reicher! Der Mann
hat alles richtig gemacht!

Die Kosten für das Verfahren trägt übrigens der Steuerzahler. Die Beamtin
wurde auf einen besser bezahlten Posten wegbefördert.


Der Anwalt und der Rentner sind seitdem gute Freunde.
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Vom 14.04.2005 21:08 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Abigail Kartoffelschäler


Mitglied seit 08.08.2003
356 Beiträge (ø0,11/Tag)
Verdammt nochmal - bin stocksauerwarum bin ich nicht Rechtsanwalt? Verdammt nochmal - bin stocksauer
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